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slr. ?8 , 1 Z. Jahrgang
Lreltag, 19 . Mac; 194 Z
der NationalldziaMen. vremens
flmMchrs verkünvungsblatt des Nrichsstattsialrers in Oldenburg und vremen
kinzelpreis 1 S Npf.
Verstummter Iriumpti
Kein „Wunder am Donez"
Trotz stärkster Abwehr schreitet der deutsche Gegenangriff zwischen Charkow und Kursk planmäßig weiter. An den übrigen Abschnitten der Ostfront aber, wo der Feind mit bestialischer Sturheit immer wieder anrennt, erleidet er schwere Verluste,.
Hundertsechzehn abgeschossene Sowjetpanzer allein südlich Orel sprechen von der Wut des bolschewistischen Angriffs sowie von der Schwere der bolschewistischen Niederlage. Fassen wir dazu noch ins Auge, daß «in sechs- imdzwanzigjähriger deutscher Offizier seinen M3. Luftsieg melden konnte, dann entrollen sich vor unserem Geist« wohl auch die Konturen des gewaltigen Kampfbildes, das unsere von der Luftwaffe hervorragend unterstützten Divisionen des Heeres und der Waffen-ss im Angriff und in der Verteidigung bieten. Was dazu noch unsere U-Boote inzwischen draußen auf den Meeren leisten, indem sie fast jeden dritten Tag im Durchschnitt 100 000 BRT. feindlichen Schiffsraums versenken, ist noch hinzuzurechnen und läßt dann vollends .begreiflich erscheinen, daß mit dem kommenden Frühlingsahnen Zei unseren Feinden die wilden Triumphgesänge verstummt sind, die so siegessicher bei dem Fall von Stalingrad die endgültige deutsche Niederlage und . den Zusammenbrach der Achsenmächte verkündet haben.
Nun wollen sie das „Wunder am Donez", das gar kein Münder ist, mit der, „letzten Arastanstrengung" des deutschen Volkes sich erklären und hüben dabei zweierlei nicht begriffen: einmal, daß den Vorbereitungen der Heimat zum totalen Arbeitseinsatz selbst bei der bekannten nationalsozialistischen Fixigkeit nicht schon innerhalb von vier Wochen die Ergebnisse des totalen Kriegseinsatzcs folgen konnten; dann, daß dieser totale Arbeitseinsatz des deutschen Volkes nicht etwa die letzten Anstrengungen Deutschlands, sondern so erst richtig einmal die Normalleistung eines Volkes im totalen Kriege bedeutet, die Leistung, die wir fortsetzen'wol- ' le und können, solange es die Umstände erfordern, die wir aber sogar noch weit zu steigern vermögen, ohne auch nur annähernd 'an das Maß dessen heranzukommen, was etwa die Unmenschlichkeit eines Stalin seinen Völkern seit fünfundzwanzig Jahren zugemutet und abgezwungen hat.
Wenn es richtig ist — und wer wollte dem widersprechen —, daß die kriegswirtschaftliche Leistung eines Volkes von drei Dingen abhängt,, einmal von der Zahl der Menschen, die zum Arbeitseinsatz verwendbar sind, von der Intelligenz dieser Menschey und ihrem Ausbildungsstand, und endlich von der Menge der verfügbaren Rohstoffe, dann dürfen wir ohne weiteres feststellen, daß im Punkt zwei und drei wir bestimmt unseren Eegnern die Spitze bieten können, daß wir aber auch in Punkt eins nicht schlecht gestellt sind, weil jq zu den deutschen Arbeitskräften noch die des Achsenbruders Italien und dazu noch die der verbündeten und befreundeten Nationen und endlich auch noch die der besetzten Gebiete kommen.
Was uns also als Voraussetzung zur unbedingten lleberlegenheit über unsere Feinde notwendig ist, kann uns nicht entrissen werden, und es bleibt nur vonnöten, zu dem gegebenen Ausbildungsstand unserer Arbeitskräfte den größtmöglichen Lei- stunqsstand hinzuzufügen, auf daß M dem Höchstmaß an Tapferkeit unserer Soldaten auch das Höchstmaß der ihnen notwendigen Ausrüstung treten kann. Ohnehin unbesiegbar zu Land, zur See und in der Luft werden sie tatsächlich Wunder an Taten verrichten, wenn ihnen in vollstem Maße an Waffen und Geräten zugeteilt wird, wessen sie bedürfen, um nicht nur tapfer, sondern auch wendig und beweglich kämpfen zu können. Wer möchte da in der Heimat zurückstehen rn der Aufbietung aller seiner Arbeitskräfte, »m unseren Kämpfern draußen an den Fronten die von ihnen ersehnten Möglichkeiten zu verschaffen. ck. 8. v.
Slowakische Jäger schössen Mister den bi-her gemeldeten 30 Feindsln'gzeugen zwölf weitere Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. Atvei slowakische Piloten haben bereits je acht Luftsiege errungen.
kllvll sk „Stalins junger ktlsnn"
l.Onc/On rum unc/ c/s 5 5 ovv/'st 5
Drabtbericht unserer Berliner SSriftleituna
8ö. Berlin, 18. März. Der englische Verrat an Europa findet heute eine höchst eindrucksvolle Bestätigung durch die Verlautbarung eines führenden amerikanischen Blattes, der „New Park Times". Die Zeitung unterstreicht in ihren knappen, aber aufschlußreichen Feststellungen die Tatsache, daß England auch nach amerikanischer Ueberzeugung heute nur noch als der Schrittmacher des Bolschewismus in Europa betrachtet werden kann. London ist bereit, Moskau für alle Zukunft im europäischen Raum freie Hand zu lassen.
Wörtlich schreibt der Washingtoner Korrespondent der „New York Times": „Man beginnt hier einzusehen, daß Großbritannien hinsichtlich aller europäischen Angelegenheiten definitiv an der Seite der Sowjetunion steht und daß es beabsichtigt, seine europäische Politik auch in der Zukunft auf seine Beziehungen zur Sowjetunion zu gründen." Das mit dieser Feststellung des eigenen Bundesgenossen bescheinigte Abgleiten Englands in die Abhängigkeit vom Bolschewismus wird auch von anderer Seite drastisch hervorgehoben. So stellt der Londoner Korrespondent der argentinischen Zeitung „Marion" fest, daß „Engländer aller Kreise bereits heute der Sowjetunion die politische Leitung Europas für die Zeit nach einem erfolgreichen Kriegsende zugestehen".
Bezeichnend für diese Einstellung ist auch ein kürzlich erschienener Leitartikel in der „Times" in dem unumwunden ein rein macht- politischer Standpunkt vertreten wird. Es heißt darin: „Die Sicherheit Europas werde nicht etwa durch allgeineine Prinzipien oder durch die Errichtung brüchiger Konsultationspakte erreicht, sondern allein durch militärisches und wirtschaftliches Schwergewicht. -England müsse demnach bereit 'sein, die Konsequenzen aus der gegebenen Lage zu ziehen." Es ist nicht unwichtig, an Hand einer solchen Stimme die Wandlung in der britischen Gesinnung noch einmal gewissermaßen dokumentarisch festgelegt, zu sehen. England, das angeblich für Freiheit, Demokratie und alle hohen Ideale der Menschheit kämpft und dessen Wortführer das nationalsozialistische' Deutschland stets als Vertreter einer reinen Machtpolitik verdammen wollten, ist es nun selbst, das sich zu solchen Grundsätzen einer nur auf die brutale Macht gegründete Politik bekennt.
So erhebt sich heute die Frage, ob der britische Außenminister Eden, im Anschluß an dessen Besuch die „New Dork Times" ihre Ausführungen macht, in 'Washington überhaupt noch als Sprecher britischer Interessen auftritt, oder ob er hier nicht bereits ausschließlich als Agent und Schrittmacher Stalins handelt. Selbst die Londoner „Times" bezeichnet Eden ja in diesem Zusammen
hange als den „Dolmetscher der sowjetischen Interessen an Europa". Man erinnert sich dabei an die berüchtigte Rede des stellvertretenden USA.-Präsidenk°en Wallace, der mit der Drohung eines dritten Weltkrieges die Amerikaner und hauptsächlich ihre südameri- kanischen Hilfsvölker dem sowjetischen Bündnis geneigter zu machen suchte. Die New- yorker Zeitung „Herald Tribune" »erhebt denn auch die Frage, ob die „USA. wirklich an einem Punkt angelangt seien, an dem die Briten uns taktvoll mahnen müssen, daß, wenn wir uns nicht bemühen, unsere Beziehungen mit den Sowjets auf eine Grundlage des Vertrauens zu bringen, zu der ihre Stärke, ihre Stellung und ihre Opfer sie berechtigen, es leicht sein konnte, daß die Briten die änglo-sowjetischen Interessen stärker finden als die anglo-amerikanische Frage". Man sieht auch hier eine fortschreitende Intensivierung der Agitation für den Bolschewismus.
In einer geradezu schamlosen Weise brachte der. südafrikanische Arbeitsminister Mädeley djese britische Hörigkeit gegenüber dem Bolschewismus zum Ausdruck, wenn er die Hoffnung aussprach, daß die sowjetische Staatsform nach Beendigung des Krieges einen nachbaltigen Einfluß auf die übrige Pftlt ausüben werde. „Ich blicke nicht voll Schrecken auf eine Durchsetzung der Welt mit
bolschewistischen Ideen", so erklärte dieser Minister des einst so stolzen und selbstbewußten englischen Empires und er sagte weiter: „Ich würde es begrüßen, ich wünsche es sogar, daß die' Welt, Südafrika und das britische Empire Inspiration, Misten und Rat aus den Erfahrungen Sowjetrußlands schöpft.
Mit diesen Aeußerungen ist die heutige Stellung Englands klar genug ausgedrückt. London ist zum Trabanten Moskaus herab- gesunken. Der Außenminister des Empire fährt als Agent und Handlanger Stalins nach Washington. Die einst so machtvolle britische Nation ist zu einem Hilfsvolk des Bolschewismus herabgesunken. Die Völker Europas haben gerade unter dem Eindruck der Ereignisse der letzten Monate diesen englischen Verrat an Europa voll durchschaut. Sie wissen, daß England mit den USA. bei diesem Vervat Europas einig geht.
Heue jsMnlscke Lrkolye
Tokio, 18. März. Das Kaiserlich-Japanische Hauptquartier gibt bekannt: Einheiten der japanischen Marineluftwaffe führten am 15. März hestige Bombenangriffe auf Kriegsanlagen in Port Darwin durch und fügten ihnen schwere Schäden zu. Dabei gelang es den Japanern, von den über 30 zur Abwehr aufgestiegenen Flugzeugen 16 abzuschießen.
kvisüiea Lksrkoiv imä aorävesilick Kursk
§üc/k'ck Orsk nsus ^ngrills oipgsscli/agsn — 116 vsrm'clitst
Aus dem Fiihrerhauptquartier, 18. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im gesamten Kampfabschnitt zwischen Charkow und nordwestlich Kursk sind die Divisionen des Heeres und der Waffen-ss im Angriff nach Osten. Trotz erbitterter Gegenwehr und schwieriger Geländeverhältnisse erreichen unsere Truppen täglich die gesteckten Angriffsziele, werfen die Sowjets aus ihren neu bezogenen Stellungen und fügen ihnen zusammen mit der Luftwaffe schwerste Verluste zu. Die südwestlich Charkow eingeschlossenen feindlichen Kräfte sind bis auf geringe' Reste vernichtet. Entsatzversuche der Sowjets scheiterten blutig. Südlich Orel griffen die Sowjets gestern erneut auf breiter Front mit starken Jnfanterie- und Panzerkrüften an. Die in mehreren Wellen vorgetragenen Angriffe brachen am unerschütterlichen Widerstand unserer Truppen, die von der Luftwaffe hervormgend unterstützt wurden, unter hohen Verlusten zusammen. In diesen Kämpfen wurden 116 Sowjetpanzer vernichtet. Auch südlich des Jlmensees rannte der Gegner wieder vergeblich gegen unsere Stellungen an.
Bei örtlichen Kämpfen an der tunesischen Front brachten deutsche und italienische Truppen Gefangene ein. Starke feindliche Jnfanterieangriffe gegen die südtunestsche Front wurden unter hohen Verlusten, für den Gegner abgewiesen. Die Luftwaffe griff mit starken Kräften in die Abwehrkämpfe ein. Deutsche Jäger schaffen über dem Mittelmeerraum fünf feindliche Flugzeuge, darunter vier Torpedoflugzeuge, ab. Major Philipp, Gruppenkomiwandeur in einem Jagdgeschwader, errang am gestrigen Tage nach vier Abschüssen seinen 203, Luftfieg."
57 8 ovjsHIuyreuse sdyesckosseu
Berlin, 18. März. Deutsche Jäger errangen äm heutigen Donnerstag über den verschiedenen Abschnitten der Ostfront bedeutende Erfolge. Bei freier Jagd und Begleit- fchutz schwerer Kampfflugzeuge schaffen sie, nach bisher vorliegenden Meldungen, 57 So- wjetslugzeuge- ab. Flakartillerie der Luftwaffe brachte zwei weitere feindliche Flugzeuge züin Absturz.
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Dos kclio c/s 5 -H/pxsc/inung c/ss /?sic 1 iLp 5 SLLsc/isl 5 Lft. O/stx/cli mit Wa//crcs
br. Berlin, 18. März. Die Antwort, die Reichspressechef Dr. Dietrich dem amerikanischen Vizepräsidenten Wallace auf dessen verlogene Rundfunkrede erteilte, hat in der Auslandspreise ein außerordentlich lebhaftes Echo gefunden.
In Italien betont die Mailänder Zeitung „Popolo d'Jtalia", daß Dr. Dietrich in schärfster und erschöpfender Weise dem Amerikaner die verdiente Antwort auf seine scheinheiligen Darlegungen erteilte, indem er den sogenannten christlichen angclsachstschen Demokratien die den bolschewistischen Mördern und Tempeifchändern geleistete Hilfe als Beweis für ihre Verlogenheit vorhielt. Liffa- bonner Blätter betonen den Satz, daß Deutjch- land einen dritten Weltkrieg „zu verhindern wissen werde. Ganz allgemein finden die Erklärungen des Reichspressechefs bei den Por
tugiesen eine sehr günstige Aufnahme als wertvollen Beitrag zu der grundsätzlichen Stellungnahme gegen den Kommunismus, in der sich Portugal und Deutschland einig sind. In Anbetracht des besonderen Interesses, das für diese Rede vorliegt, hat auch der portugiesische Staatssender Auszüge aus der Rede übertragen. Sie soll in vollein Umfange in portugiesischer Sprache als Broschüre erscheinen.
Die Bukarester Blätter „Viatza" und „Eu- rentul" stellen die Ausführungen über den Gegensatz zwischen Theorie und Praxis der Demokratien als Hauptthema der Auseinandersetzung in den Vordergrund ihrer Kommentare. 2n der finnischen Hauptstadt Helsinki betonen die Zeitungen, daß die gegen den Bolschewismus kümpfeuden Völker die Menschheit vor dem Unglück eines dritten
Weltkrieges retten werden und daß das Bündnis mit dem Bolschewismus einem Hilfsdienst zur Weltrevolution gleichkomme. Die slowakischen Zeitungen überschreiben die Ausführungen Dr. Dietrichs mit Üeberschrif- tcn wie „Verbrecherische Verbindung der Demokratie mit dem Bolschemismus" oder „Die richtige Antwort auf die USA.-Angriffe gegen Deutschland".
In Schanghai stellen die Blätter den Gedanken heraus, daß ein gerechter und dauerhafter Friede nur ohne den Bolschewismus möglich sei. Die in Buenos Aires erscheinende Morgenzeitung „Pueblo" mit ihrer hohen Auflage veröffentlicht die Rede auf oer ersten Seite und -unterstreicht Dr. Dietrichs scharfe „Ausführungen über die unkeilige Allianz zwischen Bolschewismus und Demokratien".
^ o-rtsn. l-ink» vorn llükrsr Oensislobsrst
Nm l-ükrar bei einer llasadesprcckung im Osten.
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Von
llstcbsLwtsIsltsr Dr. H. kk. Scbecbi
Die Kraft der Bewegung lag von jeher in der Ausschlietzlichkeit, mit der ihre besten Kämpfer die lebensgesetzlichen Grundsätze unseres Nationalsozialismus vertraten. Denn das Leben hat als stärkste Verkörperung der Kraft zum Siege stets die Menschen anerkannt, die mit einem fanatischen Glauben für die von ihnen als richtig erkannten und im Einklang mit den starken und guten Kräften der Entwicklung stehenden Grundsätze eintraten. So kann und wird auch -im Kampf mit zerstörerischen Kräften nur dann der Sieg den guten Mächten zuteil, wenn diese nicht nur von ihrer Notwendigkeit und ihrer Sendung überzeugt sind, sondern auch mit der vorbildlichen Tapferkeit und ausschließlichen fanatischen Einsatzbereitschaft dafür eintreten.
In gleicher Weise ist uns aus dem Erlebnis der Kampfzeit bewußt, daß es stets das persönliche Vorbild war, das — verkörpert in der ausgedrückten Ueberzeugung und sichtbar im politischen Handeln — die Mitmenschen nicht nur beeindruckte, sondern zur Gefolgschaft führte. Vorbildlichkeit heißt dabei naturgemäß selbstverständlich ein persönlich einwandfreies Leben, das auch die vielen kleinen Klippen des Alltags mit einem gesunden Menschenverstand meistert. Vorbildlich in einem viel tieferen Sinne aber war stets dieJnstinktsicherheit und politische Kraft, die in Stunden stärkster Belastung den politischen Menschen und Parteigenossen auszeichnete. Denn erst dann erkennen wir die Vorbildlichkeit, wenn jene Zeiten eintreten, in denen die starken Menschen gebraucht werden, an die sich, die anderen Volksgenossen anschließen können. Denn
Im Lsmpk um Heben uurl Tußuukt äer wstlon Ist kein Opler ru kroü.
es sind immer nur wenige, deren seelische Kraft über das allgemeine Maß hinaus- rercht, wenn es dqrauf ankommt,' Befolg, schast dem Führer gegenüber vorzuleben als ein aktives Gestalten im Sinne Adolf Hrtlers. '
Unser Bestreben muß sein, daß möglichst alle Parteigenossen zu diesen gehören, die durch ihre größere Stärke nicht nur jeve Aeußerung des Wankelmutes überwinden, sondern zu einer festen Steigerung und einer gläubigen Einsatzbereitschaft führen. Selbst Kamerad sein, mit anpacken und mithelfen das ist der einfachste Ansatz zu solchem Ee- wmn. Vorbildlich an der Bewegung jedoch war in besonderem Maße auch und ist es heute noch, daß sie, unbekümmert um soge- nannte Reden falsch verstandener Wohlan- standigkeit, schon damals in der Kampfzeit den Gegner mit den eigenen Waffen schlug. Damit machte sie sich keineswegs Grundsätze des Gegners zu eigen, sondern beherzigte nur die - lebenswirkliche Tatsache, daß ich nicht Zeit zum Grübeln habe, wenn der Einbrecher in mein Anwesen eindringt. Dann härtester Einsatz, gegebenenfalls entjchloffene Brutalität, und die so erfolgte Vernichtung ist — das beweist unser Werdegang zur Machtübernahme — durchaus richtig.
So sind es jene beiden Kräfte, die auch unserer nationalsozialistischen Bewegung zum Siege verhalfen und ihre innere Kraft ausmachen, wie sich damit auch alle großen und guten Grundsätze des Daseins 'durchgesetzt haben: Einmal der fanatische
Einübe, eine Sendung für die wertvoll- sten Kräfte des Lebens gegen die zerstöre- rrschen Mächte zu haben, und zweitens in vorbildlicher Einsatzbereitschaft die Grundsätze der Volksgemeinschaft vorzuleben, aber ebenso in rücksichtsloser 'Ent- ichlossenheit sie im Volk durchzusetzen und den Terror des Gegners mit allen Mitteln zu brechen.
Es erwartet das deutsche Volk mit Recht, dag die Parteigenoffenschaft auch in der gegenwärtigen Zeit dem Volk vorangeht. And die Volksgemeinschaft wird und ' soll sich darin nicht getäuscht haben. Der Führer selbst hat in seiner Proklamation zum 10. Jahrestag der Machtübernahme es eindeutig ausgesprochen: „Die nationalsozialistische
Partei hat die Pflicht, so wie ihre Auge- hörigen in allen Waffenteilen unserer Wehrmacht in vorbildlicher Tapferkeit miteinander wetteifern, auch die Führer der Heimat zu sein."
Jene Gaue und Kreise, die aus der Kampf, zeit den Zellensprechabend beibehalten haben/ beutzen hierzu ein bewährtes Erziehungsmittel, aus der Kampfzeit. Es ist naheliegend, daq auch in den übrigen Teilen des deutschen Volkes diese Möglichkeit wieder angewandt wird. Durch den Sprechabend, den der Ho- heitsträqer ^verantwortlich leitet und der öilksft^ch- mit den Parteigenossen durchgeführt wird, bat die Bewegung die Möglichkeit, den Parteigenossen in stärkstem Maße auszurichten und ihm Hilft zu geben, daß ^ wirklich innerhalb seiner Wohngemeinschaft oder zwischen den Betriebskameraden dann jedem Zweifel entgegentreten kann und in vorbildlicher Weise die Umstellung auf die totale Kriegsführung unterstützt.
Selbstverständlich wird dem Hoheitskräger in der Ortsgruppe und Zelle hierzu manmcs an aufklärendem Material geboten. Nicht immer ist es auch leicht, die fruchtbare Aus- iprache straff zu lenken. Aber es ist immer möglich und wichtig, daß alle Fragen behan- delt werden, die uns starken im fanatischen Klauben und vorbildlichen Einsatz, ebenso wie alle Fragen von vornherein ausgee
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