Ausgabe 
(18.3.1943) 77
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^ esz eirung üer Nationatldzia

_ der §relen Hansestadt vremen flmtiiches verkUndunasbtatt des Nrichsstal

G e s ch afts st eilen;

Bremen: Leeren 8/8, Rus 2 19 81; Rachtrnf ». lonntng» 217 88; Obernstr. 88, Ruf 219 31; 8yke: Mühlendamm 2; Br -Hemelingen: Bahn« Hofstrabe 8, Elke Poststr., Ruf <3188; vr.» Degesack: Rohrstr. 21, Ruf 1 u. 8: Br.-Blumen- thal: Rapt.-Dallmann-Str. 11/13, Ruf 88 ll. 89.

üer Nationatldzialisten. vremens

Nr. , 1Z. Jahrgang

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Unsere Zeit ist die Summe aller Zeiten unserer Geschichte, der vergangenen und der zukünftigen. Wir müssen noch einmal um letzter unausweichlicher Entscheidung um alles kämpfen, worum je in der Geschichte der Deutschen gekämpft worden ist: wir kämpfen um die ganze Zukunft.

Bon uns hängt alles ab, die Krönung der Vergangenheit und die Erfüllung der Zu­kunft. Das ist der letzte Sinn des totalen Krieges. »Und wenn wir alle inzwischen längst wissen, daß wir in ihm und unter feinem unerbittlichen Gesetz unser« totale Bewährung erbringen müssen, so bedeutet das: wir müssen die 2umme> aller Tugen den des Mutes, der Tapferkeit und des eher­nen Herzens, wie sie aus vielen Epochen unserer Geschichte so hell hervorleuchten, heute im kämpferischen und tätigen Einsatz des ganzen Volkes bewähren und bestätigen - ja, sie noch übertreffen; denn noch nie ging es in einem so unmittelbaren Sinn um die unwiderruflich letzte Ent scheidung!

Welche gewaltigen, bis dahin in der Ee schichte der Völker unbekannten Leistungen und Taten hat das deutsche Volk schon im ersten Weltkrieg vollbracht. Und auch das Vermächtnis der zahl- und namenlosen Opfer von damals müssen wir heute vollenden und erfüllen, weil damals am Verrat die unbe­siegte Front schließlich zerbrach und aus dem eigenen Kleinmut die Heimat schließlich in der letzten unerbittlichen Erprobung ver­sagte . . . Heute wissen wir es wieder, daß das Schicksal von einem Volk, das um sein Leben, um seine Frauen und seine Kinder, um seine Freiheit und seine ganze Zukunft kämpft, den ganzen, den restlosen, den totalen Einsatz verlangt — und weil wir das wissen, sind wir stark genug in der Kraft des Glau­bens, in dem Willen zur Tat und in der härte des ehernen Herzens, jedes Opfer zu erbringen, das der Krieg von uns fordert, stark genug, unseren Weg durch alle Prü­fungen unh Erprobungen des Schicksals im Kriege zu Ende zu gehen, bis zum schließ- lichen Siege!

Wir wissen auch in letzter gläubiger Ge­nuschelt, datz keines dieser Opfer umsonst ge­bracht und vergeblich sein wird. Die höchste innere Kraftentfaltung des Volkes aber nennen wir Heroismus. In seinem Zeichen müssen wir das soldatische Vermächtnis des eisten Weltkrieges erfüllen und vollenden und darüber hinaus das Vermächtnis aller Kriege unserer Geschichte.

Die Haltung und der Geist, wie die Front Ihn heute wieder vorlebt und, wenn das harte Gesetz es befiehlt, auch vorstirbt, wollen auch wir in der Heimat beweisen, jeder an seinem Platz, im Alltag und in jeder Stunde der großen Pflicht, in die dieser KrieZ auch den letzten Deutschen fest genommen hat. -

So aber werden wir siegen: durch den Heroismus der Front und einer der Front «ürdigen Heimat! K. d^.

I Der erkolyreick8t8 IsgMeysr

Berlin, 17. März. Major Hans Phi- lipp, Träger des Eichenlaubs mit Schwer- irrn zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, errang am Mittwoch in heftigen Luft- kämpsen südlich des Jlmensecs mit vier nacheinander s-lsteiiden Abschüssen den 21W. bis 293. Lufsieg und steht damit an der spitze der erfolgreichsten deut­schen Jagdflieger. Major Philipp konnte diesen stolzen Erfolg an seinem heu­tigen 29. Geburtstage melden, wie er schon vor einem Jahr zu seinem 28. Geburtstage den IM. Luftsieg erzielte. Die heutigen vier Luftsiege errang Major Philipp wiederum bei einem einzigen Einsatz, wie schon gestern süns Abschüsse^ innerhalb von 13 Minuten.

23 -chiffbrüchige aus den Azoren gelandet. In S°ae- aus der Insel Mores (Azoren) trafen 23 -chilibrüchige des Schisses „California Star ein, da elf Tags aus dem Atlantik trieben.

flmttiches verkUnvungsbtatt des Nrichsstattizalters in Oldenburg und Vremen

Vonnerstag, 18. INSrz 1S4Z

10-IsIire „I-eibstsiiäsrie Läolk Hitler"

Von /^/Ü5n^sk'9 A'§ o/ia/^ow: An ^/öc^5tmo6 ws/tc»n5c/iou/t'c^sn unc/ mt'//tön'5c/isn Könnens s^s,'c/it

Berlin, 17. März. 2n diesen Tagen besteht die heutige » - Panzer - Grenadier - Division „Leibstandarte » Adolf Hitler" zehn Jahre. »-Obergruppenführer Sepp Dietrich, ihr Kommandeur vom ersten Tage an und einer der ersten und engsten Mitarbeiter des Reichssührers », hat es in unermüdlicher und zielbewußter Arbeit verstanden, eine Truppe zu schmieden, die weltanschaulich und militärisch ein Höchstmaß an Können erreicht. Das enge kameradschaftliche Band, das Füh­rer, Unterführer und Mann von jeher um­schloß, ließ zwischen ihnen eine Atmosphäre eigener Art entstehen, die sie znr Erfül­lung ihrer befand er enAufgaben befähigte. Knapp sieben Wochen nach der Machtübernahme, am 17. März 1933, erfolgte ihre Aufstellung als »-Sonderkom- mando .in Stärke von 120 Mann. Bereits auf dem Parteitag des Sieges im Septem­ber 1933 marschierten 800 Männer dieses Kommandos, das von jenem Zeitpunkt an die Bezeichnung „Leibstandarte » Adolf Hit-

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Sepp vletrlek

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ler" trug, in Nürnberg am Führer vor­bei. Zwei Monate später, am 9. November, erlebte Münchens Bevölkerung in einem feierlichen Akt vor der Feldherrnhalle die Vereidigung der Standarte.

Die „Leibstandarte Adolf Hitler", schon vor Beginn dieses Krieges an der Wieder­gewinnung deutschen Bodens maßgeblich be­teiligt, hat während der Feldzüge in Polen, im Westen, im Südosten und nunmehr im Kampf gegen den Bolschewismus einmalige Waffentaten vollbracht. Sie wurde mehrfach im Bericht des Oberkommandos der Wehr­macht hervorgehoben, und ihr Kommandeur, jj-Obergruppenführer und General der Waf­

fen-Sepp Dietrich, mit dem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Zwei Eichenlaubträ­ger und zehn Ritterkreuzträger sind aus ihren Reihen hervorgegangen. Als höchste Aner kennung verlieh ihr der Führer nach,Ve enidigung des Westfeldzuges, am 9. Septem ber 1910, «ine Standarte als «Feldzeichen Vom js-SoNderkommando zur ((-Panzer- Grenadier,Division „Leibstandarte (( Adolf Hitler" — der stolze Weg einer treuen, in stetem Einsatz für das Reich und seine Be­wegung bewahrten Truppe, deren Name für alle Zeiten nicht zuletzt mit der Wiederein­nähme Charkows verbunden bleiben wird

Me sie lllisrkoiv äsn Loivjels entrissen

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Berlin, 17. März. In tagelangem, schwe­ren Ringen haben die Divisionen des ((- Panzerkorps die Stadt Charkow in um­fassendem Angriff von Norden und Osten zurückerobert. An diesem großen Erfolg un­serer Truppen hat die ((-Pamzer-GrenMer- Division „Leibstaiiderte Adolf Hitler" unter ((-Obergruppenführer und General der Waffen-ff Sepp Dietrich hervorragenden An­teil. Die Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Sepp Dietrich bedeutet Dank und Anerkennung des Führers für die tapfe­ren Männer der Standarte und ihren Kom­mandeur, den Eroberer von Charkow.

Die Leibstandarte hat am 10. März mit ihren Stoßkolonnen in den frühen Morgen­stunden von Norden her den Angriff gegen die von den Sowjets zu einer einzigen Festung ausgebauten Stadt Charkow eröff­net. In erbittertem Ringen gewannen die ll-Männer gegen den sich zäh und verbissen verteidigenden Gegner langsam an Boden. In heftigen Straßenkämpfen gelang ihnen der erste große Einbruch in die sowjetischen Stellungen, wodurch sie bis zur Stadtmitte vorstoßen konnten. Der Rote Platz, das Wahrzeichen der sowjetischen Herrschaft, und der Zentralbahnhof wurden mit stürmender Hand genommen. Straße um Straße, Häu­serblock um Häuserblock, Fabrik um Fabrik wurden den sich mit aller Kraft wehrenden Bolschewrsten, die mit einem rasenden Ab­

wehrfeuer die Mauerreste, und Ruinenfelder der Stadt verteidigten, entrissen. Gleichzeitig drangen andere Verbände der Waffen-tt von Westen und Osten her in die Stadt ein. Am 13. März wurde nach Vernichtung weiterer feindlicher Krästegruppen die Verbindung zwischen den von Norden vorgestoßenen Tei­len der Lelbstandarte und den im Westen der Stadt kämpfenden Verbänden der »-Divisio­nen hergestellt. Den letzten erbitterten Wi­derstand leisteten die Sowjets in dem süd­östlichen Stadtteil, der aber am Sonntag, dem 11. März, abends, endgültig gebrochen war. Um 18.80 Uhr war die ganze, feit dem 17. Februar vom Feind vorübergehend be­setzte Jndustriemetropole der Ostukraine wie der völlig in deutscher Hand.

Damit hat die Leibstandarte Adolf Hit­ler, die maßgeblich an der Eroberung Char­kows beteiligt war, ein neues Rubmesblatt an ihre Fahnen geheftet. An den Operativ neu, die diesem bedeutsamen Erfolg voraus gingen, hat die Leibstandarte in wochenlan- gen, schweren Kämpfen zwischen Donez und Dnjepr sich ebenfalls hervorragend geschla­gen. In diesen Kämpfen gelang es den Ver­bänden des Heeres und der Waffen-ff, un ter ihnen an der Spitze die Leibstandarte, den Ansturm der mit erdrückender Ueber macht geführten feindlichen Winteroffensive aufzufangen, in kraftvollen Gegenstößen zu zermürben und den Boden vorzubereiten für (Fortsetzung aus Seite 2)

Liiglsllä gesiebt sein kolomstss Versagen

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Genf, 17. März. England stehe n^it seinem Kolonialreich am Scheidewegs stellt der kon­servative Unterhausabgeordnete Kapitän L. D. Eammans in einem längeren Sander- artikel der „Times" fest. Es sei nicht nur von den Japanern angegriffen worden, son­dern werde auch von jenen Engländern be­droht, die den Glauben an die Empire- Mission ihres Landes verloren hatten sowie auch von den Amerikanern, die in einem Fortbestand des britischen Empires einen Verstoß gegen die Atlantik-Erklärung er­blickten. Wo habe England in der Kolonial- verwaltung versagt? Die Antwort auf diese Frage müsse man für vier Kategorien ge­trennt geben: Wirtschaftlich, politisch, ver­waltungsmäßig und geistig.

' In der wirtschaftlichen Sphäre sei es schwierig, irgendeinen festen Plan zur Fort- entwicklung einer einzelnen Kolonie oder des kolonialen Empirss als Ganzes zu entdecken.

Das wirtschaftliche Wohl und Wehe der mei-Iseine Hauptanfmerksamkeit gewidmet. Auch sten britischen Kolonialgebiete hänge von j auf dem administrativen Gebiet gebe es eini-

der Produktion einer bestiminten Sache ab. So z. B. erzeuge Westafrika fast ausschließ lich Kakao, Malakka Gummi, während man auf den westindischen Inseln sich seit Jahren auf den Anbau von Zuckerrohr beschränkte Was die politische Sphäre angehe,,so richte sich die Hauptkritik gegen die Unwissenheit und das mangelnde Interesse, das die große Mäste der Engländer allen kolonialen Din­gen entgegenbringe. Nicht weniger als 12 Kolonialminister habe man in den letzten 12 Jahren das Londoner Kolonialministerium verwalten sehen. Der Posten eines Kolonial- ministers sei zu häufig — je nach Qualität des einzelnen, der ihn bekleidete — Sprung­brett zu wichtigeren? Aemtern oder Abstell­gleis zur, endgültigen Versetzung in den Ruhestand gewesen. Keiner der Kolonial- minister habe jedenfalls kolonialen Dingen

Las kscliegespeiisl ant äsr britisciiön Insel

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Drehtbcricht unserer Berliner Schriftleitung

6--- Mn. Berlin, 17. März. Wenn die «riten in ihrer politischen und militärischen fcht sich bedingungslos bereit erklären, den eowjets die Hegemonie in Europa zuzuge­stehen — wie das erst eben wieder „New slatesman and Nation", ebenso wie ine „ 0 . 1 - hws" unmißverständlich getan haben iuchen sie gleichzeitig vor der Weltojsentlich- sich mit der Behauptung zu rechtserti- üen, daß der Bolschewismus Stalins nicht wehr derjenige Lenins und Trotzkys sei. Sie willen dabei ganz genau, daß sie lügen.

5 » mutz jetzt der „Daily Herald" gestehen, in Kreisen englischer Konservativer die sturchr vor den Sowjets nicht nur weiter an­halte, sondern sich ständig verschärfe. Bei- ipielsweije sei neulich auf einer gah»""EN -türlammlung der Konservativen in London °°n einem führenden Politiker aus den Zer- Baldwins eine Rede gehalten worden, an Deutlichkeit nichts zu wün,chen übrig 2° Mn habe. Wörtlich habe dieser Po/Uiker «klart: „Wir wüsten uns die Sow,eiun,on u°ch diesem Kriege auf Armeslänge vom

7.^ halten." Nichts kann die ganze Perl - k'f des britischen Verrates an Europa >-

Eich charakterisieren, wie ein ^""tl'pirl, bei dem man au, der e,ncn flf 'k in bewußter Verdrehung der Wirklich das europäische Festland dem Boljchc-

richiet, man habe Spruchbänder und Propa­gandaplakate gesehen, auf denen die Kom­munisten das Ende einer „faschistenfreund lichen Obstruktion" und eine Zweite Front forderten. Der Präsident der Siidwalliser Bergarbeitergewerkschaften erklärte, daß sich die britischen Bergarbeiter als die „ältesten Verbündeten der roten Armee" betrachteten. Selbst dem Labourblatt, dem „Daily Herald ist angst und bange geworden. 2n den Stra­ßen Londons werde, so schreibt dieses Blatt, eine unerhörte kommunistische Propaganda getrieben. Unterhausabgeordneie hätten am Grabmal von Karl Marx im Stadtteil Highgate Kränze niedergelegt. Die Kommu­nisten hätten auf den Straßen in fahrbaren Buchläden Bücher und Flugschriften ange­boten, die den Engländern als „Leitfaden zum Marxismus" dienen sollten.

Hier enthüllt sich in der Tat die ganze skrupellose Gemeinheit der britischen Politik. Während selbst ein Labourblatt die kommu­nistische Agitation als unerhört bezeichnet und konservative Politiker sich die Sowjets „auf Armeslänge vom Leibe halten" wollen, ist man gleichzeitig bereit, Europa dem Bolschewismus zum Fraß hinzuwerfen, um nicht schon heute bekennen zu müssen, daß sich die verbrecherische Kriegspolitik Lhur-

.. _ . chills vollkommen festgelaufen hat. Das Ge-

Taule englische Flieger auf der rotdrapierten sperrst der Rache zeigt sich schon in England Rednertribüne gesprochen. Die „Times" be-j selbst.

-wismus ausliefern will, auf der anderen Seite jedoch die Absicht zu erkennen gibt, sich die Sowjets möglichst weit vom Hhfse zu halten.

Die Formulierung „auf Armeslänge" soll wohl der Breite des Aermelkauals entspre­chen Der Führer selbst und andere maßgeb­liche politische Stellen in Deutschland haben die Briten oft genug vor der Illusion ge­warnt, daß der Bolschewismus ausgerechnet vor dem kapitalistischen England haltmachen werde, wenn seine Dampfwalze über Europa hinwegfahren könnte. Es ist den Briten zu verstehen gegeben worden, dag sie selbst aus den Wegen ihrer Politik das Opfer der bolschewistischen weltrevolutionaren Agita­tion und Ilnterminieruny werden konnten, während Deutschland, gestützt auf leine welt­anschauliche Einheit und die Macht seiner Waffen, sich die bolschewistische Drohung wirklich vom Leibe halten kann.

Wie berechtigt unsere Hinweise auf die Entwicklungsmbglichkeit in England waren, das bestätigen heute besorgte Berichte der Times" und selbst des „Daily Herald über die kommunistischen Kundgebungen die am Sonntag überall m England stattfanden. In London haben sogar aus dem Srafalaar Square gegenüber der Nelson- rrti-n»? n„s rotdraoierte»

ges zu beanstanden. So seien reiche Kolonien wie Malakka z. V. mit englischen Beamten überlastet gewesen, während ärmere Kolo­nien nicht in der Lage'waren, genügend Geld aufzubringen, um erstklassige Kolonialbeamte anzustellen.

Die meisten Fehler jedoch seien in gei­stiger Hinsicht begangen worden. In den letzten 29 Jahren scheine England seine gei­stige Führung und überhaupt jeden Sinn für die mit den Kolonien übernommene Mission verloren zu haben. Von den Kolo- nialvölkern könne man nicht erwarten, daß sie an etwas glaubten, was England selbst schon längst ausgegeben habe.

Von Zeit zu Zeit, so schließt Kapitän Eammans seinen Artikel, höre man den Vor­schlag, daß sämtliche kolonialen Gebiete in­ternationaler Aufsicht unterstellt werden sollten. Gegen einen solchen Plan gebe es zumindest zwei Einwände: 1. Wünschten die Kolonialvölker selbst kein« internationale Aufsicht sondern Selbstvegierung. 2. Solange es den Großmächten nicht gelinge, in ihren eigenen häuslichen Angelegenheiten Ord­nung zu schaffen, würden sie es niemals fertigbringen, in reibungsloser Zusammen­arbeit sich mit kolonialen Angelegenheiten zu befassen.

Heute, da England im Begriffe stecht, sein Empire an die USA. zu verlieren, fallen ihm seine Unterlassungssünden ein. Wie der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepfla­stert ist, so muß man auch Stimmen wie die des Kapitäns Gammans einschätzen. Bei solcher Mohrenwäsche kommt mancherlei zum Vorschein, das man geflissentlich den Blicken der Draußenstehenden verbarg. Im Grunde aber ist es dasselbe, ob das Verjagen nun auf diesem oder jenem oder auf allen Ge­bieten festzustellen isti Ursache ist einzig und allein die plutokratische Einstellung. Kolo­nien sind für sie nur Ausbeutungsobjekte. Lediglich der Gewinn, den die Plantagen in Westafrika, Malakka oder sonstwo abwer­fen. interessiert in London. Die Menschen in diesen Kolonien, die durch übertriebene Monokultur jeder wirtschaftlichen Krise hilf­los ausgeliefert zum Spielball von Börsen­spekulanten wurden, sind die Sklaven jener kapitalistischen Lords. Diese arrogante Räu­berbande aber, die jetzt Ihr koloniales Ver­sagen zugeben muß, brachte es vor 28 Jah­ren fertig, Deutschland die Fähigkeit zu kolo­nialer Betätigung abzusprechen, und mit diesem lügnerischen Vorwand unsere Be­sitzungen zu rauben.

Des ZakseüewrUw — ö-retttt-Leeit

p. dckll.'Es gab eine Zeit, da hatte der Judenlnecht Roossvelt unter Mißachtung der amerikanischen Einwanderungsgesetze gar nicht genug mauschelnde Emigranten in sein Land ziehen können. Heute weicht selbst der Präsident der USA. den im Weißen Haus vorsprechenden Agenten der Ahasvers mit zwar unterwürfiger aber zugleich abwehren­der Geste aus. Was hat' diesen paralytischen Nachfahren der Rosenfelds zu einer offen­sichtlich reservierten Behandlung seiner in allen Teilen der Welt aufgescheuchter frühe­ren Lieblinge veranlaßt? Die wachsenden Sorgen der Judey seiner näheren und weite­ren Umgebung, ihre erschlichene Macht könne nach und nach von den eigenen Rassegcnosten geschmälert werden, sind die Ursache jener Kursänderung! Nordamerika ist sozusagen von hebräischen Parasiten ge­sättigt; das Rüstungsgeschäft blüht, aber ausschließlich sür die Clique der sattel­festen Hintermänner des Washingtoner Kriegsverbrechers Nr. 1. Also mußte der, nordamerikanische Chefdemagoge schon seit Wochen für die noch nicht versorgten Spröß­linge des auserwählten Volkes nach geeig­neten Siedlungsgebieten außerhalb der USA. Ausschau halten.

Es lag nahe, daß der -Blick des größen­wahnsinnigen Weltpräsidenten zunächst auf das gelobte Land am östlichen Gestade des Mittelmeeres, auf Palästina, fiel. Doch ach. dort ist der britische Bundesgenosse ge­rade eifrig am Werk, seinem großen Bruder jenseits des Atlantik einen bösen Streich zu spielen: er reitet, wenn auch nur, um das Tier auf typisch englische Art zu Tode zu hetzen, der Abwechslung halber einmal das arabische Pferd. Der boshafte britische Hoch­kommissar für Palästina, Sir MacMichael, meinte jedenfalls in erster Linie den Ameri­kanern im Nahen Osten das Konzept zu ver­derben, als er für die jüdische Bevölkerung am Jordan — die Arbeitspflicht anordnete. Diese bittere Pille, so kalkulierte der eng­lische Beauftragte allerdings mit Recht, ist das beste Mittel, den amerikanischen Ju­den Palästina einstweilen ungenießbar zu machen. Sowohl dem Zionistenhäuptling Thaim Weizmann wie dem israelitischen Se­nator in Palästina, Schertok, dürfte der Angstschweiß ausgebrochen sein, als sie wäh­rend ihrer Washingtoner Verhandlungen die Nachricht von jenern neuesten Dreh MacMi- chaels erreichte.

Also muß Französisch-Nordafri- k a herhaltey! Der willfährige Handlanger der Israelitin verstand sofort den Wink der Hebräer in Matokko und Algier, die Errich­tung eines jüdischen Reiches längs der süd­lichen Mittelmeerküste vorzubereiten. Roose- velts Wegbereiter auf afrikanischem Boden, der Verräter Eiraud, hatte ja ohnehin vor­ausschauend erklärt, eine Rasteaufspaltung, zwischen Arabern und Juden gäbe es nur in der Theorie. Doch wie peinlich, daß der mit zahlreichen Sonderaufträgen nach Algier ent­sandte hohe Offizier des Weißen Hauses seine Diplomatentasche ausgerechnet dort lie­gen ließ, wo arabische Journalisten in das „Dokument F. R." (Dokument Franklin Roosevelt?) Einsicht gewinnen konnten! So erblickte denn der Plan zu Entnationalisie-, rung der Muselmanen des Maghreb und zur Einwanderung jüdisch-negrider Elemente, von Amerika aus gesehen, viäl zu früh das Licht der Welt. Das war eine allzu plumpe Kriegserklärung an die Mohammedaner.

Ls Icsnn nur ein Reckt in dieser Oeineinsckait geben, das er- ivsckst aus der Rrtiiilung der rugerviesenen eigenen böcksien kklickt. ^ckolk Hitler

Nordasrika mühelos als Produkt der Ueber- rumpelung aus den Händen der USA.-Jm- lerialisten in Empfang zu nehmen, dieser jüdische Wunschtraum ist nunmehr ausge­träumt.

„Wie wäre es mit der Auslieferung Australiens au die Hebräer?", fragte ich inzwischen der Erbschleicher des britischen Empire. Mit Windeseile ging ein Schreiben nach Canberra, um von hinten herum das Feld zu sondieren, und bald danach wurde dem australischen Ministerpräsidenten von den Oberhäuptern der anglikanischen, pres- byterianischen und methodi'stischen Kirche die gemeinsame Forderung unterbreitet, den Juden zunächst Nordwestaustralien sür „Sied­lungszwecke" zur Verfügung zu'stellen. Wir können uns vorstellen, daß der gerade am Re­gierungssitz Eurtins eingetroffene erste Ge­sandte der Sowjetunion für Australien mit recht sauersüßer Miene von jenem kirchlichen Appell Kenntnis nahm; denn dem Agenten der Komintern sind die wirklichen, in ganz andere Richtung zielenden Pläne der arbeitsscheuen Juden aus unmittelbarer An­schauung, ja. als bolschewistisches Programm vertraut. „Die kargen Steppen Australiens. für das hebräische Volk — welche Zumu­tung!"

Null, wer sich davon überzeugen will. daß die machthungrigen Talmudisten weder an Palästina, noch an Französisch-Nordasrika. noch an Australien Genüge finden würden, sofern dort alles nach ihrem Wunich und Willen Verliese, der braucht nur die Hul­digungsbotschaft der Moskauer Sektion'des Judentums an Stalin in lesen. Dort heißt es schwarz auf weiß: „Wir gläubiacn Juden sind tief davon überzeugt, daß der"Sieg un- cier (!) sowjetischen Armer unter dem Ban­ner der Oktober-Revolinioil geschenkt wird" 2m Sieg des Bolschewismus erblickt der Jjraelit, so heißt es in der unvorsichtiger»