Lrs cheknr 7mal wöchentl ich
RM -tnlchl Zust«llgebLH,; P-str,,»s»p«>» m-i>°tlich r.»a «« l««»Ichl. so,! Rpl. P-stz-Itungsg-iühi) ,»,Sgl. ir »pf. «kstellg-ld. Postlch««: Sam»,rz I/rrr. ,N„I- »"d «ufnahm-b-dingung«, N. llft«. «»ftiahmktermln« ohn, Lerblndlichkrlt,
^aaesziriluiTg
WWW
Nr. ?5, 1Z. Jahrgang
der NationalldziaMen. vremens
flmtttrkes vrrkLndungsbtatt d«s Neichsstattsialters in Oldenburg und Nremen
kinzelpreis 15 Nps.
Luroysiscli oäsr dolscksvLsttsck?
Was wir keinen Augenblick bezweifelt haben, das hat nun ebenso unmißverständlich wie schamlos die in England angesehene und einflußreiche Zeitschrift „News tztateman and Nation" in dem Leitsatz ausgedrückt: „England ist davon überzeugt, daß es ohne die Sowjets nicht siegen kann und ist bereit, für die sowjetische Unterstützung jeden Preis, einschließlich der zukünf- iigen Hegemonie über Europa zahlen". Also genau den Preis, um den England Deutschland den Krieg erklärte und die Welt in Brand setzte, den Preis der britischen Vorherrschaft in Europa, ist Engfand heute bereit, ohne Wimperzucken den Sowjets zu überlassen, nur damit Deutschland nicht siege und die sich nach, Frieden und Ordnung sehnenden europäischen Nationen nicht unter Deutschlands Führung zu Frieden und Ordnung gelangen können.
Es braucht kaum betont zu werden, daß hinter solcher, jeder menschlichen Vernunft und allen nationalen europäischen, ja selbst britischen Interessen hohnsprechenden politischen Zielsetzung nur der seine eigenen, völ- ierverderbenden Ziele verfolgende Jude stehen kann. Der Bolschewismus ist — das hat man bis vor wenigen Monaten auch in England nicht geleugnet, — eine tödliche Gefahr siir alle Völker der Erde, weil er sie nicht allein militärisch als organisierte und gewaltig bewaffnete Großmacht von außen her, sondern auch als gifttreufelnde Irrlehre im Innern bedroht. Das ist eine Binsenwahrheit, die überhaupt nur dort verkannt oder sogar abgeleugnet werden kann, wo der Jude herrscht und das klare politische Denken der Völker vernebelt — zum größten Schaden der unter jüdischem Einfluß stehenden Völker selbst; also auch der sogenannten demokratischen Nationen. Denn so gewiß es ist, daß die sich demokratisch regiert wähnenden Völker von den jüdischen Drahtziehern ihrer Regierungen, Parteien und Parlamente be- wugt dem Bollchewismus in die Arme getrieben werden sollen, so gewiß ist es auch, daß der Bolschewismus keinen Augenblick in seiner Zielsetzung schwankt, auch die demokratisch regierten Völker unter seine Knute zu bringen und zu bolschewisieren.
Es ist ein Schweizer Blatt, „Die Ber- ner Tagewacht", die in einer offenbar von einem Juden geschriebenen und „Diskussion um die Zukunft" betitelten Aufsatzreihe die heutige politische Linie der Sowjetunion sgemeint ist ihr Zusammengehen mit den demokratischen Mächten England und USA.) über den grünen Klee lobt und darüber aussagt, daß dies die einzig mögliche und folgerichtige Fortsetzung der Politik Lenins rom Jahre 1917 sei. Denn damals vor dem entscheidenden Sieg des Bolschewismus im Innern Rußlands habe sich Lenin mit dem bürgerlich-demokratischen Regime Kerenskis verbündet, das von der sogenannten weißrussischen, der gegenrevolutionären Bewegung, bedroht gewesen sei. Lenin war — daran erinnert mit großer Genugtuung das kchweizer Blatt — mit Kerenski gegen diese Bewegung marschiert und hat so zuerst die Gegenrevolution, dann aber auch seinen Bundesgenossen Kerenski mattgesetzt. So erst hat der Bolschewismus siegen und triumphieren können. ^
Merkt ihr etwas, ihr Patentdemokraten >n London und Washington? Merkt aber auch ihr etwas, ihr sogenannten Neutralen »nd auf eure Demokratie so stolzen Völker Europas? Was den jüdischen Drahtziehern >n London und Washington gewiß kein Geheimnis ist, nämlich die gerissene Taktik Lenins, die nun von Stalin außenpolitisch, so wie Lenin sie innenpolitisch anwandte, verfolgt wird, das mag den io arglosen und politisch blinden demokratischen Völkern Europas heute noch verborgn sein. Morgen aber, wenn Stalin gesagt hätte, müßten auch diesen Stockblinden die Augen aufgehen — freilich zu spät! Was „News Stateman and Nation" heute aus- beplaudert hat, sollte wenigstens bei den europäischen Neutralen nicht »»geprüft verhallen, Denn es betrifft auch Ihr Sein und Nichtsein. Und: europäisch oder bolschewi- iwch, das ist auch für sie heute die^große Echicksalsfrage.
.7. 8. v.
Unsere v-8oole dsri sm keioä
^ ^^.„^WWWSWWUWW^WM
^V/sc/s5 92000 au? c/sm /^ss^ss^unc/ cmgs/crngt — /n c/sn ks/c/su
Lc/ion ?ün? 5onc/s5ms/c/uu9sn von c/s5 „<5c/i/ac/it o/Zsr <5c/i/oc?itsn"
Aus dem Führerhauptquartier.15. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Unsere Unterseeboote schlugen weiter zu. Sie griffen an der Ostkiiste Südamerikas einen stark gesicherten Geleitzug an. Sieben Dampfer mit 49 000 BRT. wurden versenkt, ein weiterer torpediert, dessen Sinken wegen starker Abwehr nicht beobachtet werden konnte. Außerdem wurden weitere sieben Schiffe mit 43 990 BRT. in den übrigen Operationsgebieten des Atlantik versenkt. Damit beendeten wieder insgesamt 14 Schisse mit 92 999 BRT. ihre Fahrt für England auf den Grund des Meeres."
Eine Gruppe deutscher Unterseeboote erfaßte den sehr stark gesicherten Eeleitzug dicht unter der Ostküste Brasiliens. Bei wolken- verhangenem Mond fielen mehrere Boote dieser Gruppe über den Schiffsverband her und torpedierten in wenigen Nachtstunden acht Schiffe. Sofort nach den ersten Torpedodetonationen setzte eine außergewöhnlich starke Abwehr ein. Durch Leuchtgranaten und Raketen war das Operationsgebiet innerhalb weniger Augenblicke taghell erleuchtet. Den Sicherungsfahrzeugen — es waren in erster Linie Zerstörer und Korvetten — war dadurch die Möglichkeit gegeben, ihre Artillerie- und Maschinenwaffen voll einzusetzen. Gegen die im Schein der Leuchtgrana-, ken noch nicht erkannten Boote brachte der Gegner gleichzeitig seine gesamten Möglichkeiten zur Feststellung des Standortes zum Einsatz. Andere bereits getauchte Boote waren nach hartnäckigen Horchverfolgungen stärksten mehrstündigen Wasserbomben-Ver- folgungen ausgesetzt. Die Sicherungsfahrzeuge konnten es nicht verhindern, daß aus dem Eeleitzug ein Passagierfrachter, zwei
große Nachschubdampfer, ferner zwei mit Kriegsmaterial vollbeladene Transporter sowie ein tiefgehender großer Tanker und ein Dampfer versenkt wurden. Das Schicksal eines weiteren torpedierten Schiffes konnte deshalb nicht beobachtet werden, weil das Boot von anlaufenden Zerstörern unter Wasser gedrückt und stundenlang mit Wasserbomben verfolgt wurde. Bei den weiteren sieben Schiffen, die unseren U-Booten zum Opfer freien, handelte es sich zum größten Teil um vollbekadene, schnellfahrende Schiffe, von denen auch Einzelfahrer gefaßt und nach oftmals langer Verfolgung versenkt werden konnten.
Eines unserer auskaufenden U-Boote wurde in der Biskaya von einem mehrmotorigen britischen Kampfflugzeug angegriffen. Die Besatzung des Bootes hielt sich mit ihren Bordwaffen den hartnäckig angreifenden Verfolger vom Leibe und konnte ihn schließlich so schwer beschädigen, daß er mit voll laufenden Motoren und zerschossenem Leitwerk unmittelbar neben seinem Bezwinger in die See raste. Das Vogt setzte daraufhin in un
beschädigtem Zustande seinen Marsch in das Operationsgebiet fort.
*
Hierzu drahtet unsere Berliner Schriftleitung: Die ersten Märzergebnisse des Kampfes gegen den feindlichen Schiffsraum hatten gewiß unsere Hoffnungen schon hochgeschraubt. Aber das hätten wir doch in diesem Monat, in dem die Wetterschwierigkeiten des Winters sich allmählich vermindern, noch nicht erwartet, daß schon genau nach zwei Wochen die fünfte Sondermeldung das bisherige Märzergebnis in die Nähe einer halben Million versenkter Bruttoregistertonnen und mit den Erfolgen unserer Luftstreitkräfte zusammengerechnet sogar schon über diese Grenze der halben Million bringen würde. So sehr uns diese Tatsache freudig überrascht, so niederschmetternd muß sie im Feindlager wirken. Vor kurzem erst wollte der Erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, das Unterhaus mit der Behauptung beruhigen, daß man der U-Boot-Eefahr, wenn sie auch immer noch ernst zu nehmen sei, bald Herr werden könne. Nun scheinen doch die nüchternen Leute in England, denen die Ausführungen Alexanders nicht überzeugend erschienen, mit ihren Besorgnissen recht zu behalten.
Die englische Wochenzeitschrift „Spectilv- tor" kann sich heute auf ihre Feststellung berufen, daß solche Reden wie die des Lord Alexander die öffentliche Meinung des Landes irreführten und gerade dazu angetan seien, „einen durch die tatsächlichen Begebenheiten nicht gerechtfertigten Optimismus zu (Fortsetzung auf Seite 2)
Sowjets im üjslgoroä-ksum nsck Osten gehörten
O/s Kücksrobsbung O/iarkoivr — krnsut kiskt/gs t>s/ Kurs/o
Aus dem Fiihrerhauptquartier, 15. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt : „Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurde der Gegenangriff, in dem die Heeresgruppe Süd nach wochenlan- gen Kämpfen den Feind über den Donez zurückgeworfen hat, gestern durch einen bedeutsamen Erfolg gekrönt. Nach tagelangen, harten Kämpfen haben Verbände der Waffen-^, von der Luftwaffe tatkräftig unterstützt, die Stadt Charkow im umfassenden Angriff vom Norden und Osten zurückerobert. Die Verluste des Gegners an Menschen und Material sind noch nicht zu übersehen. Südöstlich und nördlich der Stadt bis in den Raum von Bjelgorod warfen unsere angreifenden Divisionen den Feind weiter nach Osten zurück. Westlich Bjelgorod versuchten die Sowjets, den fortschreitenden deutschen Angriff mit neu herangeführten Kräften zum Stehen zu bringen. Der feindliche Gegenangriff brach unter hohen, blutigen Verlusten zusammen. Dabei vernichtete die Infanterie- Division Kroßdeutschland in Zusammenarbeit mit der Luftwaffe 44 von 99 angreifenden Panzern. Im mittleren Frontabschnitt scheiterten zahlreiche zusammenhanglos geführte feindliche Angriffe. 2m Kampfraum von Staraja Rußja trat der Feind nach starker Artillerievorbereitung, von Panzern und Schlachtfliegern unterstützt, erneut zum Angriff an. Die anstürmenden Sowjets wurden in erbitterten Kämpfen zurückgeschlagen. Die Luftwaffe vernichtete an der Ostfront bei nur zwei eigenen Verlusten 64 Sowjet- flugzeuge.
Deutsche Seestreitkräfte versenkten an der- Kaukasusküste vor Tuapse einen Sowjettanker von 7090 BRT. Bei feindlichen Vorstößen gegen die Küste der besetzten Westgebiete wurden in Luftkämpfen vier Spitfire, bei nächtlichen Einzelflügen über dem Ruhr- gebiet vier weitere Flugzeuge abgeschos
sen. Die Luftwaffe griff mit schnellen Kampfflugzeugen am Tage militärische Ziele an der britischen Ostküste an und führt« in der Nacht zum 18. März mit einem Verband schneller Kampfflugzeuge einen starken Angriff gegen den Schiffsbauplatz Sünder- land. Es» eigenes Flugzeug kehrte nicht zurück."
*
br. Wir sind uns vollkommen darüber klar, daß die letzten deutschen Erfolge an der Ostfront noch keineswegs bedeuten, daß die Gefahr bereits überwunden sei. So wenig wir uns in den Tagen des sowjetischen Einbruches in. die Ukraine in Panikstimmung treiben ließen, so wenig sind wir jetzt geneigt, die Nachricht von der Rückeroberung Charkows mit übertriebenem Jubelgeschrei zu hegrüßen, als ob sich jetzt schon alles, alles gewendet habe. Sicher erkennen wir die jetzt deutlich zutage getretenen Ermüdungserscheinungen auf der gegnerischen Seite an der ganzen Ostfront, sicher atmen wir heute tief auf in dem beruhigenden Bewußtsein, daß der Plan der Sowjets, der auf die Wiedergewinnung der lebenswichtigen Ernährungsgebiete der Ukraine zielte, an der .über alles Lob erhabenen Abwehrkraft unserer Soldaten gescheitert ist, sicher gedenken wir auch an diesem Zeitpunkt noch einmal mit heißestem Dank des Opfers der Helden von Stalingrad, deren Aushalten bis zum Aeußersten
entscheidend beitrug, die große Gefahr zu bannen, sicher auch erfüllt uns mit größtem Stolz die Erkenntnis, die in der Rückeroberung Eharkows bestätigt wird, daß die Angriffskraft und der Siegeswillen der Front ungebrochen geblieben sind, aber wir lassen uns, nachdem wir zwei so schwere Winter- krisen überstanden haben, durch erste Anzeichen der Wende nicht zu Illusionen treiben. Aus den Vinzelschiloerungen über den Verlauf der Kämpfe erfahren wir, daß nur der härteste Einsatz gegen einen verbissenen und-sich heimtückisch wehrenden Feind zu den schönen Anfangserfolgen des aufsteigenden Frühlings geführt hat. Wir wissen nicht, über welche Reserven und Möglichkeiten die Sowjets noch verfügen, aber wir haben uns geschworen, alle unsere verfügbaren Kräfte so zusammenzuraffen und so einzusetzen, daß der Enderfolg auf dem nunmehr eingeschlagenem Wege gesichert wird und daß wir niemals wieder in eine solche Krise hineingeraten können, wie wir sie nun zweimal überstanden haben. Nur wenn uns so jeder neue Erfolg an der Ostfront zur neuen Verpflichtung wird, dem Frontsieg einen Arbeitssieg in der Heimat an die Seite zu stellen, nur dann können wir den Schwur im Dienste nicht nur des deutschen Volkes, sondern ganz Europas so erfüllen, daß der Blankoscheck, den die britischen Mordbrenner den Bolschewiken ausgestellt haben, zu einem wertlosen Fetzen Papier wird.
Die HirsreLttttty eiee öeitise^ett /üWsekUe
Von
llrick Olockscbsp
Wie schwer die englische Handelsflotte durch die unerbittliche Schlacht auf dem Ozean getroffen worden ist, möchte Winston Churchill, der das Massensterben englischer Schiffe heraufbeschworen hat, mit allen Mitteln verheimlichen. Aber gelegentlich kommt sogar in England die Wahrheit über die riesigen Schiffsverluste an das Tageslicht. Vor einiger Zeit bot beispielsweise die Londoner Reederei European Steamship Co. in London den Aktionären der Tankschiff- Reederei Vritish Oil Shipping Co. den Erwerb ihrer Aktien an. Das ist «ine unscheinbare Wirtschaftsnotiz,, aber das Bemerkenswerteste dabei ist die Begründung, die für die Aufgabe der Selbsttätigkeit der Tankerreederei gegeben wird: „Die Reederei ist durch die starken Schisfs- verluste außerstande gesetzt, ein befriedigendes Ergebnis mit dem Rest ihrer von der englischen Regierung gecharterten Flotte zu erzielen." Der schleichende Tankertod durch deutsche Il-Boots-Torpedos hat der Reederei das Lebenslicht ausgeblasen.
Wenn man in das „Hauptbuch der deutschen Unterseeboote" über die feindlichen
Wir Issosv uns nickt ckurck ckss 6 s- »ckrst üss internationalen cknckentuin» in aller Welt ln cker mutigen unck auk- rsckten vurckkitkrung ckes gigantiscken Itainpkes gegen ckiese Weltpest beirren.
Handelsschiffsverluste blickt, in dem die Versenkungen Schiff für Schiff verzeichnet sind, kann man noch so manches Beispiel der galoppierenden Schwindsucht englischer Reedereien finden. Von ebenso großer Wichtigkeit wie die Tanker sind für England die Kühlschiffe, die Spezialschiffe für die Beförderung von Fleisch, Butter, Käse und Eiern aus Uebersee zu der Insel, die sich nicht selbst versorgen kann. Die Kühlschiffe mit ihren komplizierten Einrichtungen zum Kühlen der Laderäume sind an Zahl viel geringer als die Tanker und während des Krieges gar nicht zu ersetzen. Da England bei Kriegsbeginn nur 155 Kühlschiffe besaß, wird es um so härter von jedem Kühlschiffverlust getroffen. Auch in einer der letzten Sondermeldun- gen von den Unterseebooterfolgen war wieder ein versenktes Kühlschiff, die ganz moderne „California Star", einbegriffen.
Nach einer der vorhergehenden Geloitzug- fchlachten auf der Höhe der Kanarischen Inseln brachte ein spanischer Dampfer in Santa Cruz de Teneri'fe 23 Ueber lebende des versenkten englischen Dampfers „Pacific Star" an Land. Das war ebenfalls ein solches Kühlschiff gewesen, ein Dampfer von 7591 BRT. Raumgehalt, der 19 000 Tonnen Ladung nehmen konnte. Die Reederei der „Pacific Star" ist die Blue Star Line, in London, die nach dem blauen Stern im weißen Feld auf den Schornsteinen ihrer Schiffe bekannt ist. Die Blue Star Line, die seit dem Jahre 1910 besteht, ist die bekannteste Kühlschiffreederei Englands. Sehen wir einmal in die Schisssliste der „Blauen-Stern- Linie", die von der Auszehrung befallen ist: Vierzehn große Kühlschiffe zählte die Blue Star Line bei Kriegsausbruch, von denen noch eins in Bau war. Und wieviel von diesen vierzehn Schiffen besitzt sie noch? Genau drei sind, übriggeblieben! Elf von vierzehn Kühlschiffen der Blut Star Line, von denen einige auch eine erhebliche Anzahl von Fahr- gästen im Südamerikadienst befördern konnten, liegen auf dem Meeresgrund. Den Rei-
^spsil löräsrt MioiwIMuss
HtootrHsruc/i To/or in /^cmk/ng srö/knst nsus Arcr c/sr Tokio, 15.'März. Der japanische Minister- japanische Regierung den Prozeß der Reha-
Ususutbsu
OLtOL/sNpo/l't/K
^ul-'-gle llnglauck cksm Unser
---ss----'»- -»
arm sprsck cker ^.uLsnwinistei ^.ntkonp am Ibews! „8o gebt ein Wslireick -ugruacke
vie pkotograpkis ist ein Ssitrsg ru LokorI örläsrclLvllvt, Berlin
Präsident und Kriegsminister Tojo hat sich dieser Tage nach Nanking begeben, um den Staatsbesuch des Präsidenten Wangtsching- wei im vergangenen Jahr zu erwidern und den Dank Japans auszusprechen für den Kriegseintritt der nationalen Regierung gegen England und Amerika. Tojo hatte eingehende Besprechungen mit Wangtschingwei und anderen führenden Persönlichkeiten der chinesischen Nationalregierung Er ist am Montag nach Japan zurückgekehrt.
Diese Reise stellt in der Geschichte Japans ein einmaliges Ereignis dar: Zum ersten Male hat sich ein japanischer Ministerpräsident persönlich ins Ausland begeben, um mit fremden Staatsmännern zu unterhandeln. Ihre Bedeutung wird noch dadurch unterstrichen, daß sie zeitlich zusammenfiel mit der in Nanking «rfolgten Unterzeichnung der Abkommen, die die praktischen Einzelheiten und den kurzfristigen Termin der llebergabe der bisherigen japanischen Konzessionen an die Regierung der chinesischen Republik regeln. Insofern ist der Besuch ein neuer, unzweideutiger Ausdruck des Bestrebens der japanischen Regierung, di« Entwicklung Chinas zu einem selbständigen, durch keine Beeinträchtigung feiner Souveränität gehemmten Mitglied« des ostasiatischen Eroß- raumes zu fördern.
Ueber den Inhalt der in Nanking zwischen den beiden Regierungschefs und ihren Begleitungen geführten Verhandlungen liegen amtliche Nachrichten noch nicht vor. Doch deuten die Erklärungen, die Ministerpräsident Tojo bei seiner Rückkehr japanischen Pressevertretern gab, darauf hin, daß die
bilitierung Chinas mit der Üebergabe der japanischen Konzessionen und der in der Folge erwarteten Beseitigung der letzten Spuren ausländischer Sonderrechte in China noch nicht als abgeschlossen betrachtet, sondern weiter zu fördern beabsichtigt. Nach dem Bericht von „Asahi" aus Tukuoka sagte der Ministerpräsident nämlich folgendes: „Das japanische Reich hat seine Politik klargestellt: sie erstreckt sich auf die Rückgabe aller unter japanischer Spezialkontrolle stehenden Konzessionen in China, auf die Zustimmung zur Abschaffung der Internationalen Niederlassungen in Schanghai und Amey und des Gesandtschaftsviertels in Peking und die Aufhebung der exterritorialen Rechte, auf die Persügung über das feindliche Vermögen in China und die Ergreifung aller möglichen weiteren freundschaftlichen
llsr 210. MckenIsudtrLyer
Aus dem Führerhauptquartier, 15. März. Der Führer verlieh am 14. März 1943 an Unteroffizier Georg Ri«tscher, Veob.- llnteroffizier in einem Grenadier-Regiment, als 219. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer sandte dem Beliehenen nachstehendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres Heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 210. Soldaten d«r deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez. Adolf Hitler."
Schritte. Tatsächlich setzt das japanische Reich diese Politik stetig in die Tat um.
Im Einvernehmen mit dem gleichen Grundsatz ist das japanische Reich auch entschlossen, die bestehenden Vertrüge neuerlich einer Prüfung zu unterwerfen entsprechend der künftigen Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der chinesischen Republik und Japan."
Mit der amtlichen Bekanntgabe der Unterzeichnung des neuen Abkommens zwischen Japan und China, wonach die Rückgabe der japanischen Konzessionen und Sonderrechte in China bereits am 30. März dieses Jahres verwirklicht werden wird, fügt sich ein neues wichtiges Glied in die Kett'e der Entwicklung zu einem größeren, unter Japans Führung geeinigten Ostasien. Angesichts dieser Entwicklung werde» sich ohne Zweifel auch in Tschungking jene Stimmen mehren, die nach einer Beendigung des chinesisch-japanischen Krieges verlangen, zumal die endgültige Rückgabe der japanischen Konzession deutlich bezeugt, welche praktischen Vorteile für China durch ein freundschaftliches Verhältnis zu Tokio verbunden sind.
Vor Schanahaier japanischen Geschäftskreisen sowie höheren militärischen und Zivilbeamten erklärte Tojo. daß die Umwandlung Schanghais in ein wirkliches Zentrum der chinesisch-japanischen Zusammenarbeit auf der Grundlage der neuen Chinapolitik durch Entfernung aller Spuren des anglo- amerikanischen Einflusses in der Stadt dringend notwendig sei. Dies müsse jedoch ausschließlich auf Grund der cknnesischcn Veront- wortlichkeit und Initiative durchgeführt werden.