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parleiamtl.ictie Layeszettung
flmtsblatk des Negierenden Vürgermeisters der Zielen Hansestadt Vremen
üev Nalionalst»ziai.isteri. Vremens
flmtlicties verkünüungsblatt des Ncichsstatttialters in Oldenburg und Vremen
Nr. 65 , 1 Z. Jahrgang
Sonnabend, 6 . INar; 194 Z
kinzelpreis 15 Nps.
Vor redn ^skren
D« Sieg gegen die Mächte der Verneinung
Zehn Jahre find heute vergangen, seit im Verlauf der stürmischen Entwicklung der deutschen Revolution im Reiche auch Bremen. wachgerüttelt von der unermüdlichen nationalsozialistischen Aufklärungsarbeit, auf Erund des überwältigenden Reichstagswahlergebnisses vom 5. März 1933 die Haken- kreuzfahne über dem Rathaus aufzog. Es war unser heutiger Gauleiter, damals der Führer der Standarte 75, Paul Wegener, der mit seiner SA. unter den Klängen des Horst-Wessel-Liedes an der Renaissance- Fassade des alten ehrwürdigen Baues die im Licht der Scheinwerfer herrlich leuchtende Fahne des neuen Reiches um zwanzig Uhr abends hissen liest.
Schon seit 18 Uhr hatte die politische Leitung der NSDAP.. an ihrer Spitze Kreisleiter (heute Senator) Bernhard, den Senat aufgefordert, abzutreten und während schon über dem Roland das Hakenkreuzbanner webte und hunderttausend auf dem Marktplatz und d^n anstoßenden Straßen stürmisch den Rücktritt des Senats verlangende 'Massen der Entscheidung entgegenfieberten, wurden auch auf den beiden Balkönen Hakenkreuzflaggen über die Brüstung ge- . breitet.
Wir wissen, daß dem glorreichen Sieg der Bewegung ein unendlich harter und so vielen aussichtslos erschienener/ Kampf vorangegangen war. Es war der Kampf, der im Innern des Reiches gegen dieselben feindlichen Mächte geführt werden mußte, wie unser Kampf von heute nach Außen hin. lieber vierhundert SA.-Kameraden hatten den Sieg mit dem Leben bezahlt, darunter als Blutzeugen in Bremen Johann Eossei und Wilhelm Decker. Aber der Kampf war, wie in jener historischen Stunde Gauleiter Carl Röver feierlich betonte, von der Vorsehung gesegnet worden und ein Volk, daß in der Stunde der Niederlage seine Geschichte, seine stolze Vergangenheit, vergessen hatte, hatte dank des Führers übermenschlicher Arbeit sich selbst wiedergefunden und war fortan ein anständiges, geeintes und darum auch starkes und tapferes Volk geworden. Das aber ist es gerade, was die im Innern des Reiches besiegten plutokratisch- bolschewistischen Gewalten nicht leiden wollten und so stehen wir heute im zweiten, diesmal die letzte Entscheidung in sich tragenden Schicksalskampf gegen die Mächte der Verneinung. Wie damals ist auch heute wieder unser fester unerschütterlicher Glaube an den Sieg unsere beste Waffe; denn es ist dieser Glaube jene Zuversicht, die den Willen beflügelt und die Tat gebiert und den endlichen Sieg an unsere Fahne heftet.
Ss ist derselbe Glaube, dem die Feinde beute ebenso fassungslos wie damals gegenüberstehen, weil sie vermeinen, auf Grund von toten Zahlen ließe sich ein Sieg, w e der, um den es damals und nun heute wie der geht, erringen. Aber nicht ihnen, so» dern uns ist er auch diesmal wieder vorbehalten und dank unserer Kraft, dem Mut unserer Soldaten und der Treue und Arbeit der Heimat haben' wir das Recht an ihn zu glauben, ebenso fest wie wir an ihn in der Kampfzeit glauben durften. D>, jedermann in der Heimat alle Kräfte daransetzt, den Sieg mit sichern zu helfen, bedarf keiner besonderen Hervorhebung. Kompra initzlos wie der Kampf, der der Machtergreifung voranging, ist auch heute unser Kampf, dem der Triumph Europas folgen wird. Und auch diesen Kampf wird die Vorsehung segnen. -l. ll. 0.
R-ichsjugendsiihrer Axmann sprach vor dem Lehrgang von Madelsührerinnen aus allen germanischen Ländern über die Pflichten, die dieser Kampf der Jugend aller europäischen Kulturvölker auferlegt.
0-8oote rsrscklsgsil kemäplsiis
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DrabtLericht unserer Berliner Schrittleitunz
är. IV. scb. Berlin, 5. März. Die Erfolge unserer Unterseeboote im Kampf gegen den feindlichen Schiffsraum bewegen sich nach der Wetterwände am Ende des vergangenen Monats wieder auf der aufsteigenden Linie. Nach zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Sondermeldungen in der letzten Februarwoche folgt nach wenigen Märztagen wieder die Nachr.icht von der Versenkung von nahezu 108 088 BRT. Uns sind längst die Gesichtspunkte geläufig, nach denen der wechselnde Erfolgsrhythmus in der Tonnageschlacht zu beurteilen ist. Wir wissen, daß hier beinahe in der Stille — wenn man es an dem Schlachtengetöne an der Ostfront mißt — aber mit um so zäherer Unerbittlich- keit ein Kampf geführt wird, dessen Auswirkungen nur auf lange Sicht richtig gewürdigt werden können, Je spürbarer mit der längeren Dauer, diese Wirkungen der Tonnageschlacht werden, um so klarer wird man sich auch im Feindlager über die Zusammenhänge, gegen die man sich nur mit ohnmächtiger Wut aufzulehnen vermag.
Die Trostsprüche, die man sich selbst einzureden versuchte, und die sich auf die angeblich ständig wachsende Wirkung der Abwehr und auf ein Vauprogramm mit astronomischen Ziffern bezogen, versagen je länger je mehr. Jetzt ist auch einem von den Leuten, die sich bisher an Prahlereien nicht genug leisten konnten, nämlich dem nordamerikanischen General, Stark, vor verzweifelter Wut der Kragen geplatzt. „Wenn wir", so schreit er auf, „die Ü-Boöte nicht erledigen, sind wir wie in einem Schweinestall gefangen. Die alliierte Schiffahrt befindet sich in einer Situation, die heiß wie die Holle ist. Die Lage erlaubt uns auf keinen Fall, auszuruhen." Das ist das gleiche, was die „Times" nach den Ausführungen des ersten Lords der britischen
Admiralität, Alexander, am Mittwoch etwas sachlicher, dafür aber au.,- umso zwingender und einleuchtender zu bemerken hat. Die „Times" schreibt: „Jedes Versagen beim
Kampf gegen die U-Boote oder jedes Nachlassen in seiner .Wirksamkeit würde das gesamte Gebäude der alliierten Kriegsanstrengungen zum Einsturz bringen. Die U-Boot-Kriegfüh- rung ist der Versuch, England einer Blockade auszusetzen, die einen zermalmenden Effekt auf die gesamten alliierten Kriegsanstrengungen haben würde. Obwohl die Erfolge gegen die U-Boote zugenommen haben, ist die Anzahl der vom Stapel laufenden neuen U- Boote immer noch größer."
Höchst bezeichnend für die Wirksamkeit des U-Boot-Krieges im Hinblick auf Englands Seemacht ist der in der im Oberhaus bekanntgegebenen Gesamtliste der englischen Flottenverluste eingestandene enorme Verlust an Zerstörern und anderen Eeleitfahr-
zeugen. Gleichzeitig wurde die beschönigende Darstellung Alexanders schon sehr schnell von amerikanischer Seite Lügen gestraft.
Der Leiter des nordamerikanischen Informationsbüros, Eimer Davies, sah sich gestern zu dem Eingeständnis gezwungen, daß die Versenkungszifsern im Februar 1843 größer gewesen seien als im Vormonat und daß mit steigenden Verscn- kungszissern zu rechnen ist.
Auf der gleichen Linie bewegt sich das, was der Leiter der britischen Schiffahrtsabordnung in den Vereinigten Staaten, Sir Arthur Salier, unmittelbar anschließend an die Darlegungen von Lord Alexander als seine Auffassung zum Ausdruck brachte. Salier gab klar zu verstehen, daß der Ernst der Lage darin bestehe, daß die Neubauten den Verlusten nicht genügend weit vorauseilen könnten, um den Alliierten zu gestatten, ihre (Fortsetzung auf Seite 2)
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Oktsclialtsn an c/sr Oansr/pont rurückcsxobsft
Aus dem Führerhauptquartier, 5. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Starker Feind, der noch unter Ausnutzen des Eises die Nordflanke des Kuba nb r ü cke n ko p f es zu umfassen versuchte, wurde in den letzten Tagen zerschlagen und im Zusammenwirken mit der Luftwaffe weiter in die Lagunen verfolgt. Mehrere hundert Gefangene und erhebliche Beute an Waffen und Gerät fielen in unsere Hand. Der Feind hatte hohe blutige Verluste. An der Donezfront wurden zahlreiche Ortschaften zurückerobert, darunter die Stadt Lissi tsch an sk. Das Hintergelände wurde
Liu schweres ckeutsclies desclrütr irr Stellung in. Kaum von Orel. Die Qrsnaten liegen bereit, null v/snn äsr Lsusibskeki kommt, viril alles vis am Scknürebsn klappen. l/L-Lalnäliillv! Lrlsssborlvliter Hoax <8vlr>
gesäubert und mehrere versprengte Gruppen des Feindes zum Kampf gestellt und vernichtet. Die südlich Tharkow eingeschlossene 3. sowjetische Armee steht, auf engstem Raum zusammengedrängt, vor ihrer Vernichtung. Auch am gestrigen Tage scheiterten Ausbruchsversuche. Bei der Fortsetzung seiner Angriffe westlich Kursk und nordwestlich Orel erlitt der Feind wiederum schweifte Verluste. Im Frontabschnitt zwischen Gshatsk und Ilmensee brachen zahlreiche örtliche Vorstöße und Angriffe im Abwehrfeuer zusammen. Beiderseits Stall aja-Ruß ja trat der Feind nach starker Artillerievorbereitung mit massierten Kräften und unter Einsatz von Panzern und Schlachtfliegern zum Angriff an. Nach weHfelvollen Kämpfen gelang es ebenfalls unter schwersten sowjetischen Verlusten, alle Angriffe abzuschlagen. Die Luftwaffe hatte an diesem Abwehrerfolg besonderen Anteil.
An der tunesischen Front herrschte gestern lebhafte Artillerie- Und Spähtrupptätigkeit. Durch Sturz- und Tiefangriffe deutscher Fliegerverbände hatte der Feind erhebliche Verluste. Ein Kampfsliegerver- band griff in der vergangenen Nacht die Hafenänlagen von Phiiippcville an. Drei große Transportschiffe wurden schwer getroffen. Fernkampfflugzeuge warfen im Atlanlik drei große Handelsschiffe in Brand. Die Schisse blieben mit schwerer Schlagseite liegen. Am gestrigen Tage drang ein USA.- Bomberverband nach Holland und in westdeutsches Gebiet ein. Durch Bombenwürfe hatte die Bevölkerung Verluste. Eine große Zahl holländischer Kinder wurde getötet. Jäger schössen zehn viermotorige Flugzeuge aus diesem Perband ab. Einzelne britische Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben auf Orte in West- deutschland und unternahmen Störslüge im Kllstenbereich der Ostsee. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. — Wie durch S o n d e r m e l d u n g bekanntgegeben, kamen deutsche Unterseeboote schon in den ersten Tagen des Monats zum Erfolg. 13 Schisse mit 87180 BRT. wurden in schweren Kämpfen auf den Erund des Meeres geschickt. Zwei weitere Schiffe wurden torpediert."
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DrahtberiKt unserer Berliner Schristleitung
dr. Berlin, 5. März. Das Bild der' briti- chen Speichelleckerei und Unterwürfigkeit legenüber dem Bolschewismus und die An- nchcn der Angst vor dem geringsten Strrn- unzeln im Kreml werden mit jedem Tag ammerlicher und widerlicher, die unbedingte S-reitschaft zum Verrat an Europa ständig chamloser. Da beschäftigt sich jetzt in der -Daily Mail" Negley Farson mit der .neuen Phase der sowjetischen Außenpolitik, farson war früher der Moskauer Berichterstatter der „Daily Mail" und dürfte darum hon etwas mehr als die meisten seiner randsleute von den Ambitionen Moskaus Nissen.
...Er stellt die Frage, welche Pläne Stalin iur den Fall eines bolschewistischen Sieges habe und welche Eebietsansprüche er dann Itellen würde. Kaltschnäuzig geht dreier brite über die Lebensinteressen nicht nur Fmnlands, sondern aller Völker um den Dgseeraum hinweg. Selbstverständlich, , so stellt Farson fest, würden die Sowjets auger Karelien, Hangoe, die Inseln im Fmnr-
Mn Golf und Petsamo verlangen, und die
»innen dürsten gegenüber diesen."berechtigen sowjetischen Forderungen" keine Unter- itutzung der Vereinigten Staaten oder Englands erwarten. Darüber ist man sich rn «innland ja längst klar geworden, aber diese alychnäuzige Bestätigung aus dem Mun eures Briten, der es wissen mutz,
°°ch noch eine besondere Bedeutung. Auch aen Schweden wird mit einer wegweisenden Äandbcwegung bestätigt, daß ihre Wunsche morgen bei den westlichen Trabanten ^ Bolschewismus nichts gelten. Zwar wisse
man, so sagt Farson, in England und Amerika, daß die Schweden die größten Sorgen wegen der endgültigen Einverleibung der baltischen Staaten durch die Sowjets hätten. Dennoch glaubt man in London nicht, daß die Sowjetunion sich davon abhalten lasten werde, erneut die drei baltischen Staaten zu besetzen. Das glauben wir weiß Gott für den Fall auch nicht, daß Stalin militärisch triumphieren würde. Er wird allerdings von der Verwirklichung seiner Pläne abgehalten werden, aber nicht wie London und Washington heute zugeben müssen, durch die angelsächsischen Mächte, sondern allem durch die deutsche Wehrmacht. Dann kommt Rumänien °n die Reihe. Es dürfe, so sagt Farson nicht einmal den Schatten von Sympathie in England oder in den Vereinigten Staaten erwarten, wenn ihm die Sowiet- rusten die Bukowina und Bessarabien wegnähmen. Die würden „nur mit Wohlgefallen auf den kleinstmöglichen rumänischen Staat
^Wie^ man' sieht, beschäftigt sich hier der
„Daily-Maii"-Korr«spondent nur mit der
ersten Rate der bolschewistischen Forderungen, wie sie vor einiger Zeit in der „Praw- da" angemeldet wurden. Besonderes Jnter- esse bürste es allerdings in der Turker finden. dah von englischer Seite m diesem Zu- sammenhang die bolschewistische Forderung nach einem uneingeschränkten Zugang zum Miitelineer, will sagen nach der Beherrschung der Dardanellen, als eine Selbstverständlichkeit an die erste Rate mit angeschlossen wird. Wenn die Türken der bolschewistischen Forderung nachgegeben hätten, saorakett Far- son werde sich eine starke bolschewistifch-tur- kisch« Freundschaft anbahnen. Me man das
in Ankara beurteilt, ist eine ganz andere Frage. Auch den Irak ist England heute bereit, der Volschewisierung preiszugeben, wenn auf diese Weise der mächtige Verbündete noch eine Weile bei guter Laune gehalten werden kann.
Die zweite Rate, die auch schon offen angemeldet wurde, bezieht sich auf Polen, auf die frühere Tschechoslowakei und auf den Balkan. Wenn die Briten sich schon so unterwürfig zeigen, daß sie den Bolschewiken eigene Interessen im Vorderen Orient opfern wollen, wie kann es dann im polnischen Emigrantenklüngel noch arme Irre geben, die sich von England auch nur noch die leiseste Unterstützung ihrer gegen die bolschewistischen Pläne gerichteten Wünsche erhoffen könnten. Aber die Leute, die im Besitz einer britischen Garantie statt der Verständigung über Dan- zig und den Korridor glaubten den Weltkrieg entfesseln zu dürfen, sind tatsächlich vom politischen Wahnsinn befallen. Sie haben trotz des ganz unverblümten Redeverbots der englischen Regierung eine neue Polemik losgelassen und sprechen von ihren eigenen „unwiderleg- lichen Rechten" aus die ostpolnischen Gebiete, von „Harmonie mit unseren ukrainischen und weißrussischen Volksgenosten" und stellen den von Stalin entworfenen Thesen für die Do- wjetoberherrschaft eigen „proklamierte Prinzipien" für diese Gebiete entgegen. Dieser Emigrantenklüngel führt einen für seine Mentalität typischen Kampf des Größenwahns gegen die Realität. Diese Leute wollen nicht sehen, daß England keinen Finger rühren wird, um irgendwelchen Mitläufern zuliebe einen Konflikt mit der Sowjetunion zu riskieren.
Der Kuban, der durch den von deutschen Truppen zerschlagenen Umfassungsversuch der Sowjets am Kuban-Brückenkopf in ein näheres Blickfeld gerückt ist, kennzeichnet seinen Lauf durch unzählige Bogen und Windungen, die am Unterlauf eine Breite bis zu einem Kilometer erreichen und sein« Teilungen westlich Krasnodar lasten Sümpfe und Inseln entstehen. Das nach dem Fluß benannte Kubangebiet erstreckt sich südlich von Rostow vom Schwarzen bis fast zum Kaspischen Meer. Der Kuban, der teils ins Schwarze, teils ins Asowsche Meer mündet, läßt die Halbinsel Taman eigentlich zur Jst- sel werden, da er die beiden im Osten Ta- mans liegenden Seen noch miteinander verbindet. Diese Landschaft setzt sich von Anapa bis zur Halbinsel Jeisk im Norden fort. In dem Raum zwischen Taman bis Maikop befinden sich Schlammvulkane, Teer-, Naphta- und Petroleumquellen. Die Schneeschmelze hat für das Kubangebiet große Folgen; denn Sümpfe und Inseln verwandeln sich in überschwemmte Landstriche. Die einzige Landverbindung zur Halbinsel Taman besteht in dieser Zeit der Schneeschmelze auf der Straße am Nordufer nach Westen, nach Temrjuk und der Enge von Kertsch. Im Mündungsgebiet des Kuban liegen alte Kosakensiedlungen und noch heute befinden sich dort aus der Türkenzeit stammende Befestigungen. — Sskt. —
0 er 200 . KicllenIsublrLser
Berlin, 5. März. Der Führer verlieh dem ss-Standartenführer Fritz Witt, Regimentskommandeur in einer ss-Panzer-Erena- dier-DivisioN; das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiiernen Kreuzes und sandte ihm folgendes Telegramm: „Fn dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 280. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez. Adolf
Hitler."
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Von
Helmut Süncksrmann, Ztsbslsitsr clss ksioksprssssclisks
Die britische Presse ist gegenwärtig sehr stolz und selbstbewußt ob der Angriffe, die ihre Bombenflugzeuge gegen Wohnviertel deutscher Städte durchführen. Sie nehmen sogar das anspruchsvolle Wort „Offensive" in den Mund, um den wahllosen Kampf gegen Frauen, Kinder und Greise zu bezeichnen.
Wir wissen, was wirklich eine Offensive ist und was das Wort bedeutet. Als wir im Mai 1940 die französische Kriegserklärung mit einer Offensive beantworteten, da war das ein Ereignis, bei dem Millionen von Soldaten in Bewegung gerieten, um andere Millionen von Soldaten auf der Gegenseite anzugreifen, einzukesseln, in die Flücht zu schlagen. Als wir im Juni 1941 antraten, um der bolschewistischen Bedrohung zu begegnen, da wälzte sich eine gewaltige Mgcht über das Land, zertrümmerte Zehntausende von Panzern, befreite riesige Gebiete von der Bolschewikenherrschaft, trieb Armeen vor sich her, begeistert empfangen von einer Bevölkerung, die nur dort den Krieg verspürte, wo eine entscheidende Kampfhandlung abrollte.
So war, so ist das Bild einer wirklichen Offensive und so wird es für den Soldaten immer bleiben: Das entschlossene Aufgebot männlicher Energien, um Widerstand zu brechen und Entscheidungen zu erzwingen. Sehen wir uns demgegenüber die Ueberfälle der britischen Vombenleger an. Sie fallen irgendwo ein, ohne klaren Sinn, ohne ersichtlichen Zweck, sie greifen Menschen an, die ihnen keinen Widerstand entgegensetzen können, und vermögen deshalb auch'keinerlei Entscheidungen zu erzwingen, weil diese ja doch nur dort eintreten, wo die konzentrierte Kraft von Machtmitteln eingesetzt ist und sich zum Kämpfe stellen kann.
§o wenig diese Art von Luftkrieg militärischen Wert besitzt und die Stärke des deutschen soldatischen Widerstandes zu beeinträchtigen vermag, so sehr entspricht sie der Geisteshaltung der Briten und vor allem den Vorstellungen, die sich die, britischen Verbrecher von dem von ihnen angezettelten Kriege machen. Sie haben an dem denkwürdi-
Oeinkinssm kämpfen! 6emein8sm sckskken! tHemelnssin sieben!
gen 12. Januar 1948 durch den Angriff auf die Stadt Westerland auf Sylt den zivilen Luftkrieg begonnen, sie haben ihn als ihren hauptsächlichsten Beitrag zum Westfeldzug durch wahllose Angriffe auf deutsche Städte ohne jede militärische Bedeutung systematisch fortgesetzt. Erst am 19. Juni 1940 — also fünf Monate nach dem ersten britischen Ileber- sall — hat sich die deutsche Kriegführung entschlossen, die dauernden Angriffe energisch zu erwidern und die Herausforderung zum zivilen Luftschutz anzunehmen, dessen Verbannung aus dem Bereich der Kriegführung der Fühler, nicht nur in den Jahren vor dem Krieg, sondern auch im Kriege selbst immer wieder vorgeschlagen hat: dies war freilich vergeblich gegenüber denen, die an einer solchen Art der Kriegführung sich umso interessierter zeigten, als sie schon einmal — im ersten Weltkrieg — einen Sieg durch systematischen Kampf gegen Frauen und Kinder errungen haben.
Die Absicht des Vombenkrieges von heute ist die gleiche wie die des Vlockadekrieges von damals und er rückt in der Kriegführung, wie sie den Briten geläufig ist, in dem Maße in den Vordergrund, in dem deutlich wird, Laß die Hoffnung auf den Hunger diesmal trügerisch ist. Der Erfolg des Bom- benkrieges aber ist ein genau entgegengesetzter. Gegen den Hunger gab es kein Mittel, er war ein schleichendes Gift, das still und langsam aber sicher tötete. Ja, die Tatsache, daß es sich um einen von den Briten bewugt gelenkten und kaltblütig betriebenen Vorgang handelte, ist großen' Teilen des deutschen Volkes erst nach Schluß des Krieges und auf Erund zynischer britischer Geständnisse klar geworden. Mit dem Bombenkrieg ist es anders bestellt. Gegen ihn gibt es nicht nur vernichtende militärische Abwehr und wirkungsvollen offensiven Gegenschlag. gegen ihn führen wir auch nationalsozialistischen Gemeinschaftsgeist und entschlossenste Willenskraft ins Feld — beides Waffen, die jedem und überall zu Gebote stehen und mit denen wir nicht nur die unmittelbare Wirkung jedes der Ueberfälle und ihre weiteren Folgen überwinden können, sondern auch das Hartwerden lernen und das Starksein erproben.
Die Briten haben sich in diesem Kriege schon oft geirrt, noch nie aber so sehr, wie in diesem ruchlosen Kampf gegen die zivilen deutschen Menschen. Der jahrzehntelange Kampf ums Leben, der auf Versailles folgte, das innere Ringen mit Bolschewismus und Judentum haben uns abgehärtet. Wir wissen auch die neuen Verbrechen zu ertragen, die sich nur in der Form. nicht in ihrer Zielsetzung und in ihrem Inhalt von den früheren unterscheiden.
fes im Weltkrieg sind kaum bemerkt gesto ben, die Hunderttausende deutscher schaffend! Menschen,- deren Existenz durch den Zusav menbruch und die Ausplünderung des Re ches vernichtet wurden, sind still aus dem L ben gegangen — die Wunden derer abe die aus dem Schutt bombardierter Wob- Häuser geborgen werden, sind dem gam deutschen Borke sichtbar und gelten ihm -