Ausgabe 
(4.3.1943) 63
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parlsiamtkictie Lccyeszeiiung

vos Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zielen kzansestavk vremen

Nr. SZ , 1Z. Zatsrgang

der NalionalldziaUfden. vremens

flmtliches verkündungsbtatt des Neichsstattifalkers in Oldenburg und vremen

Donnerstag, 4. März 1S4Z

Einzelpreis 15 Npf.

vss »onrsiii verüordvn

Den Feinden wird das Lachen vergehen

Nach der Räumung des Brückenkopfes von Deinjansk ist nun auch die Räumung von Rschew erfolgt. Beide bisher weit vor­gesprungenen Spitzen des mittleren Front­abschnittes im Osten stellen gleichwertige Begriffe zähester deutscher Abwehrleistungen dar und das in beiden Fällen über ein Jähr sich hinziehende tapfere Ausharren unserer Soldaten verdient als bemerkenswertes Bei­spiel besten deutschen Kämpfertums (zu vielen anderen solcher glänzenden Beispiele) als unvergängliche kriegsgeschichtliche Tat im Eedächtnis des deutschen Volkes lebendig er­halten zu werden.

Ohne die Räumung der so lange Ze>t rchwer umkämpften Orte zu bagatellisieren, sonnen wir seelenruhig ihren Verzicht hur Kenntnis nehmen, weil wir wissen, daß rhr augenblicklicher strategischer Wert für uns in feinem Verhältnis mehr zu dem notwendig gewesenen Aufgebot an Abwehrkräften und Nachschubleistungen steht, und dah die durch die Zurücknahme jener Spitzen erreichte Kraftkonzentrierung auf eine verkürzte und planmäßig vorbereitete Linie nur der Festi­gung des hier in Frage kommenden Teil­abschnittes dienen kann, so dah sich daran nun neuerdings Stalins Horden erfolglos ihre Köpfe einrennen mögen

Wieder einmal ist durch die strategische Maßnahme des OKW. dem Gegner an einer ihm verheißungsvoll erschienenen Frontstelle das Konzept verdorben worden und seine Hoffnungen sowohl auf -einen Durchbruch mit darauffolgender Umzingelung als aus Vernichtung weiter vorn verbleibender deutscher Kräfte find ins Wasser gefallen. Immerhin zeigt uns aber auch dre Aufgabe von Rschew wieder die ganze Harte der Kampfe im Osten, und sie zeigt vor allem der Heimat wieder, wie sehr gerade in dieser Wnterschlacht unsere Front noch wert mehr Soldaten und noch weit mehr Material be­durfte, um unseren mit der ganzen seelischen und körperlichen Stärke sich gegen Stalins Amoklauf stemmenden Soldaten ihre ^unvor­stellbaren schweren Aufgaben zu erleichtern.

Im Osten Europas stoßen nicht zwe, Armeen zusammen, sondern der Wille zweier Männer, die in ihren Händen das Schickfat ihrer Völker halten. Es ist wichtig zu wissen, ob das deutsche Volk die Kraft hat, des Füh­rers Befehl zur Mobilmachung aller Ener­gien durchzustehen". Diese Frage stellte dieser Tage eine jener vorwitzigen Ze.ttun- oen eines neutral sich nennenden europaifchen Landes, anscheinend noch nicht wissend, daß das deutsche Volk längst und zwar in ein­mütiger und eherner Entschlossenheit die Antwort darauf gegeben hat. Auf daß es nnseren Kämpsern an der Front nie mehr <m Männern und Waffen fehle, ist ,a sogar die deutsche Frau angetreten, und für f e d e n Arbeitsplatz, der zur Verfügung steht, hält sich die gesamte Heimat bereit. M daß die deutsche Kriegsrüstunasmaichine am den höchsten Touren taufe. Ilusnahms- vcüe hat das Schweizer Acht-Uhr-Blatt ein­mal die Wahrheit gesaat. als es beim Be- sM des Führers zur Mobilisierung aller Vollskräite in Deutschland feststellte: ..Die Welt muh verlernen, solche Planungen zum llcbertrumpfen alles Dagewesenen zu be­lächeln."

Es gibt in der Tat bei dieser Planung nichts zu beläckieln und die Zeit wird lehren, daß nah ihrer Durchführung unseren see-nden das Lachen vergangen ist. -k. S. v.

Lickenls"ktr3yer starben äen keMentoä

Berlin, 3. März. Bei den Kämpfen an der Ostfront starb am 26. Februar der Eichenlaubträger ((-Obergruppenführer uno Eencml der Waffen-(( Theodor Eicke als Kommandeur einer ((-Panzer-Erenadrer-Di- vision in vorderster Linie den Heldentod.

Hauptmann Ludwig Becker, einer un­serer erfolgreichsten Nachtjäger, kehrte von einem Feindslug am gleichen Tage nilyr ">chr zurück, an dem ihm der Führer als M. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Erlernen Kreuzes verlieh. . .

Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberfeldwebel Werner wei rauch, Flugzeugführer in einem ^->urzkampsgeschwader.

Lllgksllä rvnscken rvei Mdlsteioen

öo/scbsvv/Lmur unc/ /(oMa/(8muL von Owbbn'tonn/sn g/s/cligoLts/Zt

Drahtvericht unserer Berliner Schriftleitung

ckr. v. scb. Berlin, 3. März. In England mehren sich die Stimmen der Erkenntnis, dah am Ende dieses Krieges Großbritannien und das Empire zwischen den Mühlsteinen des dankee-Jmperialismus auf der einen und derjenigen Macht auf der anderen Seite zermalmt sein wird, die sich dann die füh­rende Stellung in Europa erkämpft hat. Das uns nach diesem gewaltigen Ringen, das uns zweifellos noch das äußerste an Kraftetnsatz abverlangen wird, diese führende Stellung an der Seite unserer Verbündeten zufallen wird, das ist uns felsenfeste und unerschüt­terliche Gewißheit. Wenn die Briten nicht heute schon in politische Verzweiflung fallen wollen, so müssen sie sich selbst noch einzu­reden versuchen, daß auch die Deutschen von der Katastrophe nicht ausgeschlossen bleiben, son­dern dem Ansturm aus der östlichen Steppe erliegen würden, so daß also für Großbri­tannien selbst der Mühlstein auf der euro­päischen Seite nicht in Gestalt der jungen Ordnungsmächte, sondern in derjenigen des Bolschewismus in Erscheinung treten würde.

Ln der Blickrichtung über den Atlantik spricht derDaily Mirror" die bereits un­entrinnbar gewordene Erkenntnis so aus, daß alle britischen Bemühungen um Amerikas Achtung und Freundschaft hoffnungslos ge­scheitert seien, daß man drüben als Sieger jetzt die Englandhasser und jene Leute sehe, die dagegen arbeiteten, daß das britische Em­pire diesen Krieg überlebe und daß jeder Amerikaner heute England bereits als eine zweitrangige Macht ansehe, die nur noch mit amerikanischen Leih- und Pachtlieferungen über Wasser gehalten werde.

Daß sich die Pankees dieses Pacht- und Leihabkommens als eines imperialistischen Instrumentes erster Ordnung bedienen wol­len, das sieht auch die britische Wirtschasts- zeitungStatist" heute ein, wenn sie feststellt, daß diegrößte Laus, die sich die Engländer in den Pelz gesetzt haben, das Pacht- und Leihabkommen ist". Gestützt darauf, hätten sich die Vereinigten Staaten daran gemacht, den größten Teil ddr Luftstützpunkte in der Welt zu besetzen und da in Zukunft der Ver­kehr immer stärker auf Lufttransporte ein­gestellt werde, so sei es für das britische Welt­reich unmöglich, weiterhin seinen Einfluß auf Verkehr und Handel aufrecht zu erhalten. Im Pazifik besäßen die Amerikaner auf diesem Gebiet bereits das Monopol.

Das ist die eine Seite des weltpolitischen Machtkampfes, in dem das stolze Albion sich bereits so eindeutig zur Resignation be­kennen mutz. Die andere Seite wird auf dem europäischen Festland, an der Ostfront, ihre Entscheidung finden, ohne daß England hier etwas Ausschlaggebendes in die Waagschale zu werfen vermöchte. Das tritt in diesen Tagen besonders sickitbar in der Haltung Englands gegenüber den Auseinandersetzun­gen in Erscheinung, die zwischen den Bol­schewiken und dem Emigrantenklüngel aus den inzwischen ausgelöschten Staaten des europäischen Ostens und Südostens stattfin­den und sich immer schärfer zugespitzt haben. Die Gernegroße aus Warschau, Prag und Belgrad, die nur noch von britischen Schecks in London leben, gebärden sich immer noch so. als ob sie bei der künftigen Gestaltung der europäischen Dinge ein Wort mitzu­reden hätten. Vor allem gegenüber den pol­nischen Emigranten sind nun die Sowjets in den letzten Taqen besonders deutlich ge­worden. Die MoskauerTaß" hat es als eine Selbstverständlichkeit bezeichnet, daß auch die im Jahre 1636 einverleibten ost- polnischen Gebiete für immer ein Bestand- teil der Sowjetunion bleiben müßten. Ja die Bolschewiken haben die zynische Frech­heit besessen, diesen Anspruch anst, noch mit den Grundsätzen der Atlantik-Erklärung zu begründen und den polnischen Emigranten zu'raten, sich nur ja nicht um neue Garan­tienim Stile Chamberlains" zu bemühen.

Wir könnten über diesen Streit um des Kaisers Bart hohnlachend zur Tagesordnung übergehen, denn die Gebiete, die da zwischen

Moskau und London theoretisch umstritten werden, befinden sich ja vollkommen im Machtbereich unserer Wehrmacht und werden aus ihm nicht wieder entlassen werden. Aber von besonderem Interesse ist es, zu beobach­ten, wie erbärmlich und ohnmächtig Englano zu den hier aufgeworfenen Problemen Stel­lung nimmt. Die Polen haben ja. schließlich, weil sie sich im Besitz einer britischen Garan­tie stark fühlten, die Brandfackel des neuen Weltkrieges entzündet. Nun, wo England zu seinem Schein stehen und sich zu den heuchlerisch verkündeten Grundsätzen beken­nen soll, da wehrt es sich auf einmal mit Händen und Füßen. Am Gottes willen, so ruft man, nur nicht von diesem Thema reden! Die letzten Illusionen würden ja in nichts zerrinnen, wenn man die Sowjets vor den Kopf stoßen und als Bundesgenossen verlieren würde. Man müßte ja auch die ver­zweifelte Hoffnung preisgeben, die Nazis wenigstens mit in den Abgrund reißen zu können, wenn man sich um der schönen Augen der politischen Emigranten willen mit Mos­kau gänzlich überwerfen wollte. Also, so dekretiert der diplomatische Korrespondent von Reuter,ist eine öffentliche Debatte über diese Frage gerade in 'dem Augenblick, in dem der Krieg einen kritischen Wendepunkt erreicht hat, in den Augen der Freunde der beiden Parteien unerträglich".Die britische Regierung vertritt den Standpunkt, daß eine öffentliche Erörterung von Grenzfragen un­ter den augenblicklichen Umständen nicht Wünschenswert ist, die Schwierigkeit des sowjetisch-polnischen Grenzproblems ist schon seit langem augenscheinlich." Darin liegt das offene Eingeständnis eingeschlossen, daß Großbritannien sich nicht mehr in der Lage fühlt, auch nur noch grundsätzlich sich öffent­lich zu den abgegebenen Verpflichtungen zu bekennen, wenn das den Bolschewiken nicht

Aus dem Führcrhauptguartier, 3. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:Der Feind griff den Kuban-

Brückenkopf und die M i u s-Stellung an einigen Stellen erneut an. Er wurde blutig abgewiesen. Der deutsche Gegenangriff im Raum von Jsjum hat auf breiter Front den mittleren Donez erreicht. Auch ostwärts Slawjansk und im Raum nordwestlich Eharkow stießen unsere Divisionen dem weichenden Feind nach, schnitten mehrere feindliche Kräftegruppen ab und vernichte­ten sie. Während südwestlich Orel der starke Druck des Feindes gegen unsere Front an­hält, brachten deutsche Infanterie- und Pan­zerdivisionen im Raum nordwestlich Orel einen starken Angriff zum Stehen, zerschlu­gen die in das Hanptkampffetd eingedrun- genen feindlichen Kräfte und warfen die Sowjets unter Vernichtung von 16 schweren und schwersten Panzern wieder zurück. D>e Stadt Rschew wurde im Zuge planmäßiger Bewegungen zur Verkürzung der Front ge­räumt. Nachhuten, die die Stadt seit Tagen nur noch besetzt hielten, lösten sich in der Nacht zum 3. März nach Sprengung der Wolgabrücken unbemerkt vom Feind. An den übrigen Abschnitten des mittleren und im nördlichen Teil der Ostfront verlief der Tag bei einzelnen örtlichen Angriffen im all­gemeinen ruhig. Anlagen der Murm an­st ahn wurden von Sturzkampfflugzeugen nachhaltig zerstört. Im Monat Februar ver­loren die Sowjets 886 Flugzeuge. Hiervon wurden 701 in Luftkämpfen und 118 durch Flakartillerie der Luftwaffe sowie 36 durch Truppen des Heeres abgeschossen, die übri­gen am Boden zerstürt.

An der nordtunesischen Front wur­den trotz starken feindlichen Widerstandes weitere örtliche Erfolge erzielt. Die Luft­waffe bekämpfte Vatteriestellungen und mo-

paßt.Wir wollen lieber nicht", so heißt es übereinstimmend in der englischen Presse, von diesen Dingen sprechen, denn das könnte ttns aussinanderstringen."

Um eine Fluchtmöglichkeit aus dem nieder­drückenden Gefühl der vollkommenen Ohn­macht zu finden und um die ganze Gemein­heit des Verrats an Europa zu tarnen, er­klärt man sich in der englischen Öffentlich­keit nun auch mit einer Deutlichkeit wie noch niemals zuvor für eine Uebereinstimmung der britisch-plutokratischen und der jüdisch- bolschewistischen Grundausfassungen. In der Vergangenheit, so äußerte sich kürzlich der Spectator", habe man viel zu sehr die Ver­schiedenheit der politischen Anschauungen in England und in der Sowjetunion unter­strichen, dadurch sei ein falsches Bild ent­standen. Jetzt allmählich müsse ein neues Kapitel geschrieben werden. Die beiden Völ­ker müßten einander nähergebracht werden, sich verstehen, lieben und schätzen lernen. Einen Gegensatz zwischen dem Bolschewis­mus und dem britischen Kapitalismus, selbst wenn er zu Kriegsöeginn noch bestanden hätte, könne es jetzt nicht mehr geben.

Das ist nun endlich mal ein ganz klares Wort. Hier wird mit einer Offenheit, wie wir sie von der Gegenseite heute noch nicht erwartet hätten, die unbedingte Richtigkeit der nationalsozialistischen These unterstrichen, daß hinter dem Krieg der Plutokratie und des Bolschewismus gegen die jungen Ord- nungsmäckte in Europa und in Ostasien die gleichen treibenden Kräfte stehen, denen die Schicksale der Völker völlig gleichgültig sind. wenn nur die Weltherrschaft des Judentums begründet werden könnte. Für Europa kann es keinen Zweifel mehr darüber geben, daß allein die Achsenmächte die Misston und die Kraft iy sich tragen, die Kultur des Abend­landes zu schützen und zu retten.

torisierte Verbände des Feindes. Kampfflie­ger griffen den Hafen von Tripolis an. Ein­zelne feindliche Störfluazeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben auf west­deutsche Orte. Ein britisches Flugzeug wurde abgeschossen, zwei weitere an der Kanalküste zum Absturz gebracht."

Me «Snwle am Ilmensse

Berlin, 3. März. In den ersten fünf Mo­naten des insgesamt 14 Monate dauernden schweren Abwebrkampfes südwestlich des Jlmensees haben die Truppen des Ge­neral der Infanterie Graf von Vrock- dorff-Ahlefeld gegen den von allen Seiten angreifenden, meist zahlenmäßig über­legenen Feind bald in der schneidenden Kälte des Winters, bald im Schlamm und Hoch­wasser des Frühjahrs und Herbstes ihre Stellungen unerschütterlich behauptet. Einige Zahlen zeigen Umfang und Heftigkeit dieser Gefechte, in denen die Sowjets ebenso hart­näckig wie vergeblich den Durchbruch durch die deutschen Linien zu erzwingen versuch­ten. In der Zeit vom 8. Januar bis zum 31. April 1642 wurden von den hier kämpfen- den deutschen Truppen 1424 Angriffe und 691 kleinere Vorstöße des Feindes abge­wiesen, während sie selbst in 627 Stoßtrupp- unternehmungen. 267 Gegenstößen und 188 Gegenangriffen größeren Umfanges die So­wjets, die in die deutschen Linien einge­drungen waren oder sich zu nahe an sie herangewagt hatten, zurückwarfen. Das be deutet, daß in diesen fünf Monaten, abge­sehen von zahllosen Spähtrupps, die un­unterbrochen das Niemandsland erkundeten, durchschnittlich an jedem Tag 18 größere feindliche Angriffe abgewiesen und acht eigene Vorstöße durchgeführt wurden.

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Von besonderer Seite wird uns geschrie­ben: Die große Angriffs- und Abwehr­

schlacht im Osten hat trotz ihrer Dauer von mehr als drei Monaten in der Verbissenheit und Zähigkeit des anrennenden Gegners keine Verminderung erfahren, ebenso wenig auch in der Härte und im Heroismus des Ausharrens unserer schützend vor Europa tretenden Divisionen. Als die Winterkämpfe ihren Anfang nahmen, hatten die Fronten Ausmaße und Lagerungen, wie sie sich aus den vielfach noch nicht zu Ende geführten großen strategischen Operationen ergaben. Der weitgespannte Donbogen, das Zwischen- gebiet der Kalmllckensteppe und der Urstock des Kaukasus banden aufgelockerte Kräfte in einer Stärke, deren Konzentrierung sich durch die Massenangriffe der Sowjets als notwendig erwies. Es war ein Gebot der Klugheit, schwer umkämpften Bo­den und selbst die darin steckenden kriegs­wirtschaftlichen Werte vorübergehend aufzu­geben, bevor der feindliche Druck die Ge­setze des Handelns bestimmt hätte. Der Eeg-

ver Krieg rult alle: packt an! Lreitt ru!

ner versucht« wohl, unser Absetzen von Don und Terek durch ständige Angriffe zu stören, doch wurde die Marschbewegung, die von den Truppen ein Höchstmaß physischer und moralischer Kraft forderte, nach den Be­fehlen der Führung vollendet. Die Kaukasus- Front verkleinerte sich damit bis auf den Brückenkopf am unteren Kuban, der, im Sü­den gestützt auf die Seefestung Noworossijsk, nun bereits seit Wochen gegen die schwersten Anstürme der Volschewisten seine Aufgabe erfüllt. Alle ihre Durchbruchs- und Umfas­sungsversuche scheiterten am Widerstand der deutsch-rumänischen Truppen, die von den eingesetzten Sowjetmassen in wenigen Ta­gen etwa zwei Divisionen vernichteten.

Die elastische Kampfführuag von deut­scher Seite, die unter Verzicht auf starke Linien die Abwehr auf einzelne Stützpunkts konzentriert und aus ihnen heraus zu gege­bener Zeit zu Gegenstößen ansetzt, hat dem Gegner wieder sein operatives Konzept ver- dorben. Ein Vorprellen auch mit stärkeren Kräften durch die offenen Gassen an den verteidigten Abschnitten vorbei bis ins Hin- tergelände hinein, um dann durch eine Frontverschwenkung zum llmfassungsmanö- ver anzusetzen, ist mehrfach den Sowjetver- bänden zum Verhägnis geworden. Nach wechselvollen hinhaltenden Kämpfen zwischen Don und Donez waren als zweite Absetzbe­wegung zur Vegradigung der Front im Süden des Hauptschlachtfeldes Rostow und die Industriestadt Moros chilowgrad dem Feind überlasten worden, nicht ohne daß vorher alle wehrwichtigen Anlagen, so­weit sie überhaupt noch bestanden, aründ- lichst zerstört wurden. An der neu erri'chteren Mius-Front brandeten die Froutalstürme der Sowjets an. Die verlogene feindliche Agitation posaunte bereits den Sieg der Stoßarmeen hinaus, um bei ihren Gene­ralen die voreilige Auffassung zu erwecken, die Schlacht sei zur Verfolgung gediehen. Der Sowjetgeneral Danstischin bezahlte sei­nen Irrglauben mit der Vernichtung des 4. mot. Eardekorps, das hinter der Mius- Front eingeschlossen war. General Vorriiow aber, der mit dem 7. Garde-Kavallerie- Korps über den zugefrorenen mittleren Donez gekommen war und im Stoß auf Sta­lins den unverlierbaren Sieg sah. rannte in die Gaste des Verderbens, aus der es für seine Truppen kein Entkommen gab. Damit ijt aber die Reihe der sowjetischen Verbände nicht erschöpft, die sich in dieser durch alle Lharakteristika des Bewegungskrieges ge­kennzeichneten Winterschlacht in der Rolle des siegreichen Verfolgers wähnten, bis sie zu ihrer peinlichen Ueberraschung feststellen mußten, statt Jäger gestelltes Wild zu sein. Zur erfolgreichen Kesselschlacht mag eine Portion Glück notwendig sein, immer' jedoch

Lrneut starke 8ovjet-«rskte rerseklsgea

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reitenden Sowjetpanzern 12 teilweise im I abgeschnitten Auch im Verlauf der jüngsten abkampf vor und in der Hauptkampflinie Kämpfe haben unsere Truppen im Raum -rni-btet und acht weitere bewegungs-' östlich Silawiansk mehrfach ,kindliche Krajte

" umfassen und am Ausbrechen nach Norden hindern können. Bei der Abwehr verzwei-

B-rlin, 3. März. Bei Noworossijsk '»yrten am 2. März Ueberschwemmungen und starke Regenfälle zur Einschränkung der

Umpfe. Das von den Bergen herabstür'^nde Wa»er zwang die Boischewisten, ihre Stel­lungen ;u verlegen, so daß neue Vorstoge ^erblicken. Ein qrofjes feindliches Schlss.

sich mit Verstärkungen an Bord dem ^andekopf der Sowjets zu nähern vermchte ^rde südlich Kap Myschakow durch un,er- ^uuierie zum Abdrehen gezwungen, -öei bereits gemeldeten Vorstoß unserer Ge- °"gs,ager in das vom Feind besetzte Gebiet ?u> K uban-Brückenkopf umfayten die angreifenden Kampfgruppen starke Mchemistjsche Kräfte und brachten einer . uyetlicheii Schützenbrigade und Teilen von «« weiteren Schützen-Divisionen erhebliche Null- Lei. Bis jetzt wurden löW getallene Nchewisten qemhlt und über 200 Eefan- N eingebracht. An anderer Stelle des z,?uu-Briiikenkopfes setzten bei Tages- ^.such starke von Panzern unterstützte An- : mc ein. Es gelang unseren Truppen k«-

»i-u ^ wwjelische Jnsanterie von den be- Panzern zu trennen und zu zcr-

gcn. Gleichzeitig wurden von den 2- an-

vernichtet und acht ^ ^

unfähig aeschosten. Die beiden letzten Panzer deckten im Rückzug die Reste der (kindlichen

^An" der°M ius - Front steigerte sich das stieucr der feindlichen Artillerie Weder der schwere Beschüß noch der Einsatz von Pan­zern konnte den in Bataillonsstarke angrei- senden bolschewistischen Schützen aber zu Er- iolqen versteifen. Bei den deutschen Gegen­angriffen im Raum Isjum. der nunmehr auf breiter Front den Donez erreicht hat. nahmen unsere im immer stärker verschlamm­ten Gelände vordringenden Truppen eine Reihe von Ortschaften. Zu dem Erfolg un­serer Infanterie- und Panzerverbände hat aucki die Schwäbisch-Bayerische 17. Panzer­division entscheidend beigetragen. Schwung­voll vorstürmend hat sie unter Führung des Generalmajors von Senger und Eiter­te i n den Feind geworfen, wo immer sie ihn traf ihn in rastloser Verfolgung nicht wie­der znm Stehen kommen lasten und starke Teile der zerschlaqenen sowjetischen Panzer­armee von den rückwärtigen Verbindungen

feltsr bolschewistischer Versuche, sich der Um­klammerung zu entziehen, wurden erneut neun Sowjetpanzer abgeschossen und vier weitere erbeutet.

Nordwestlich Charkow machten die An­griffsbewegungen unserer Truppen ebensalls weitere Fortschritte. Sie erreichten einen wichtigen Flußabschnitt und nahmen auch in diesem Raum, zum Teil nach harten Häuser­kämpfen. eine größere Anzahl von Ortschaf­ten. Im Zuge dieser Angriffe durchbrachen unsere Heeresverband« die Rückzugsbewe­gungen des Feindes. Dabei erbeutete eine Kampfgruppe am 1. und 2. März allein 46 Geschütze aller Art sowie zahlreiche Maschi­nengewehre. Granatwerfer und sonstige Waf­fen. Unsere Kampffliegerverbänd« zerschlu­gen nördlich Jsjum und im Raum Charkow von Aufklärern erkannte feindliche Truppen- mastcn und marschierende Einheiten. Am Donez-llfer zersprengten Jagd- und Zer- (Fortsetzung auf Seite 2)

ä-uk cken »suptrolldsknsn cksr Ostkrovt herrscht ein reger Verkehr hckotnrisisrts unck bespannte llakrrsvgs unserer eigenen unck cksr verdunsteten Umbetten rollen unablässig in bersten Richtungen. RL-Lukoshms: Liieasberivbtei Uenslcs (8eb>