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pLrlercnntliclie Layeszettuny
vas flmtsblatt des Iregicrenden vürgermcisicrs der Zreicn kjansestavr vremrn
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üer Nationalsozialisten. Vreinens
flmliichrs verkunvungsbiatt des Ticichsstatttiolters in Viürnburg und IZremen
7lr. 61 , 1Z. 7alirgang
Dienstag, 2. März 1S4Z
kinzelpreis 1S Nps.
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krieg die rum 8ieg!
Den Glaube^ im Herzen, den Willen in der Seele
Die gemeinsame deutsch-italienische Verlautbarung über die Besprechungen des Reichsaußenministers in Italien zusammen mit dem Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht über die im kurzen Monat Februar versenkte feindliche Tonnage und den weiteren Verlauf des Kampfgeschehens im Osten lassen hier auf militärischem, dort auf politischem Gebiet unmißverständlich unsere Feinde wissen, wie bitter ernst es den Achsenmächten mit der vollständigen Vernichtung des gegnerischen Kriegspotentials ist. Auch lassen sie deutlich erkennen, wie entschlossen die verantwortlichen Staatsführungen sind, zur Sicherung des Daseins ihrer Völker die endgültige Neuordnung Europas im Sinne einer ersprießlichen Zusammenarbeit aller Nationen unseres Erdteils in einer. Atmosphäre gegenseitiger Achtung und unbedingter . Gerechtigkeit herauszuführen und dafür zu kämpfen bis zum Siege.
Der endgültigen Beseitigung der tödlichen Gefahr des Bolschewismus wie der unerbittlichen Zurückweisung aller anglo-amerikani- schcn Einmischungsgelüste gilt nach wie vor der Kampf unseres Heeres, unserer Marine und unserer Luftflotten, die sich vorbehaltlos, ständig im härtesten Einsatz zur Gewinnung des erlösenden Zieles befinden. Unbeirrt von Eis und Schnee, von Sturm und Wogen, von Kälte und Hitze, von Regen und Schlamm sind die drei Wehrmachtsteile, ständig im Kampfe, hier gegen einen zahlenmäßig überlegenen Feind, dort gegen die Wut der Elemente, aber immer die Rettung des Reiches im Auge und den Schutz der Heimat im Herzen, Und wenn diese nun im Begrisf ist, sm Rahmen des anlaufenden neuen gewaltigen Arbeitseinsatzes im totalen Krieg alle erdenkbaren, den bisherigen Einsatz weit übertreffende Anstrengungen zu machen und jeder Einzelne in der Heimat fortan auf jegliche Geruhsamkeit verzichten muß, so wollen wir stets dessen eingedenk bleiben, daß wir jetzt er st nach dreieinhalb Jahren schicksalsschweren Krieges auf das zu verzichten gehalten werden, auf was ganz selbstver-, stündlich vom ersten Tage des Krieges an unsere Frontsoldaten verzichten mußten und verzichtet haben.
Daß unsere Tapferen an den Fronten darüber hinaus noch ständig ihr Leben einsetzten und einsetzen, und daß viele davon es hingegeben haben, das wollen war dabei unter keinen Umstünden vergessen. Wie unsere Front nur das eine Ziel kenn.' die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte, wollen auch wir, den Glauben im Herzen, den Willen in der Seele und die. Kraft in den Muskeln, nur noch daran denken, zu arbeiten, zu ringen, zu opfern, bis am Ende dieses Krieges der Sieg und damit der Friede steht! I- L. v.,
kimilsuZs üsmvlsrilscklossenlieit
Drahrbcricht unseres Vertreters
tr, Helsinki, 1, März, Die Rede, mit der Staatspräsident Ryti am Montag vor dem finnischen Reichstag seine neue Amtsperiode einleitete, war ein klares Bekenntnis zu den unverrückbaren Lebensnotwendigkeiten Finnland? und damit eine eindeutige Zurückweisung jener vielfältigen Gerüchte und Kombinationen, die sich in den letzten,Wochen im neutralen Ausland und in den Feindstaaten mit der Einstellung des finnischen Volkes beschäftigt hatten, Staatspräsident Ryti erklärte nochmals unmißverständlich, daß Finnland heute den gleichen Krieg führe, der ibm durch den Ileberlall der Sowjets am 20. November 1939 aufgezwungen wurde.
Er sprach es auch klar aus, daß es angesichts des brutalen Eroberungs- und Vernich- Wngswillcns der Sowjetunion noch keine Anzeichen dafür gebe, daß dieser Krieg für Finnland zu Ende gehe und daß die ganze Nation daher bis zur Erreichung der für ihre Sicherheit unerläßlichen Stellung in harter Entschlossenheit weiter kämpfen wird. Unerschütterlich auf dem festen Boden des Rechts stehend in Achtung vor der Arbeit und den Leistungen früherer Generationen und in selbstverständlicher Verantwortung vor kommenden Geschlechtern wird das panische Volk weiterhin seine Pflicht tun, fest zusammenstehen und die Ehre des Landes' verteidigen. Die klaren Eedankengänge der Rede des Staatspräsidenten z->streuen den Nebel der Gerüchte und Zweckmeldungen über ein Nachlassen des sinnlichen Wid.r- Iwndswillens. In Finnland selbst haben die ullusionsmeldungen nie einen guten Boden gesunden, um so eifriger wucherten sie in einem Teil der neutralen Presse und in den Verlautbarungen aus London und Washing- >on. Es ist anzunehmen, daß bei aller maßvollen Zurückhaltung die sachlich eindeutigen Feststellungen Rytis den Gerüchtemachern jenseits des Kanals und des Atlantik die Sprache verschlagen werden, Europa aber bat von der Tribüne des finnischen Reichstags aus dem Munde des berufenen Leiters der Geschicke Finnlands ejn übriges Mal die Bestätigung dafür erhalten, daß das sinniichc Volk Seile an Seite mit den übrigen Na Uonen des Kontinents in unerschütterlicher Front gegen den bolschewistischen Erbfeind des Abendlandes steht.
Die Ausführungen des finnischen Staatspräsidenten bedeuten einen neuen schweren Schlag gegen die Feindagitation Deutschland hat nie daran gezweiielt, daß Finnland auch weiterhin als treuer Bundesgenoge am Kampf gegen die bolschewistische Eesahr an der Seile'der deutschen Wehrmacht teilnimmt bis zur endgültigen Niederlage des Bolschewismus, Wir sind stolz aus das tap- >ere finnische Volk, das in diesem Kriege wahrhaft heldenhaft kämpfte und noch kämpfen wird.
Zksmpk bis rur Verilickwng
üjJSl-klncktS c/sm Oucs SMS öotscka/t c/65 5-Ü/15S55
Rom, 1. März. Der Rcichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop weilte im Auftrage des Führers yom 24. bis zum 28. Februar in Italien, Zu seinem,Empfange hatten sich der Unterstaatssekretär der auswärtigen Angelegenheiten Bastianini, der Unterstaatssekretär Rossi und Älbini, hohe Persönlichkeiten des italienischen Staates, der faschistischen Partei und der italienischen Wehrmacht sowie Botschafter von Mackensen mit den Mitgliedern der deutschen Botschaft eingesunken. In Begleitung des Reichr- außenministers befanden sich der Botschafter im Auswärtigen Amt Ritter, der stellvertretende Chef des Wehrmachtsführungsstabes, Generalleutnant Warlimont und die zuständigen Abteilungsleiter des Auswärtigen. Amtes. Der königlich-italienische Botschafter in Berlin, Dino Alfieri, nahm gleichfalls an der Reise des Reichsaußenministers teil.
Am 25. Februar empfing der Duce den Reichsaußenminister von Ribbentrop, der eine persönliche Botschaft des Führers überbrachte, Anschließend fand in Anwesenheit des Unterstaatssekretärs Bastianini und der Botschafter von Mackensen und Dino Alfieri eine erste Besprechung statt,, die über vier Stunden dauerte. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag wurden die Besprechungen zwischen dem Dücs und dem Reichsaußenminister fortgesetzt. In ihrem Verlause wurden alle Fragen der europäischen Politik und der gemeinsamen Kriegführung der Dreierpaktmächte erschöpfend behandelt.
An einer der Besprechungen nahmen außer ttnterstaatssekretär Bastianini, der bereits
eine längere Unterredung mit dem Reichsaußenminister geführt hätte, auch der Chef des italienischen Eeneralstabes, Generaloberst Ambrosia, und der stellvertretende Chef des Wehrmachtführungsstabes, Generalleutnant Warlimont, teil. Die Unterredungen zwischen dem Duce und dem Rcichsaußenminister fanden in einer Atmosphäre offener Herzlichkeit und in dem Geiste der Freundschaft statt, die den Führer und den Duce verhindet, Sie ergaben die völlige Uebereinstimmung der Auffassungen, die immer zwischen Dcutschand und Italien hestanden hat und die die Gewähr für den Sieg in dem gemeinsamen Kamps knetet, den Deutschland und Italien in vollständiger Solidarität mit Japan und den übrigen Verbündeten führen.
Der Duce und der Neichsaußenminister betonten erneut die Entschlossenheit der beiden Länder, den Krieg mit aller erforderlichen Kraft bis zur vollständigen Vernichtung der feindlichen Streitkräste und bis zur endgültigen Beseitigung der tödlichen Gefahr einer Volschewisierung Europas zu führen.
Sie stellten noch einmal nachdrücklichst den entschlossenen Willen Deutschlands und Italiens fest, nach Erringung des Endsieges in Europa eine Neuordnung zu errichten. Diese wird allen europäischen Völkern ein gesichertes Dasein in einer Atmosphäre der Gerechtigkeit und der Zusammenarbeit bieten. Frei von allen jüdischen und plutokratifchen Einflüssen soll den europäischen Völkern die
Möglichkeit zu produktiver Arbeit und so zialer Gerechtigkeit innerhalb der gesicherten Grenzen des Kroßeuropäischen Raumes ga rantiert werden.
kidbellirop dsi Viktor Lmsnuvl
Rom, 1. März. Seine Majestät der König und Kaiser Viktor Emanuel empfing am 27. Februar den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop. Der Führer hat dem Kronprinzen von Italien das goldene Großkreuz des deutschen Alderordens verliehen. Der Orden wurde dem Kronprinzen durch den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop bei seinem Besuch anläßlich feiner Anwesenheit in Italien überreicht.
Msäer suk äer Heimreise
Rom, 1. März. Nachdem der Rcichsminister des Auswärtigen am Sonntagvormittag die Missionschefs der Dreierpakt-Derbündeten und der befreundeten Nationen der Achsenmächte empfangen hatte, verließ er nach viertägigem Aufenthalt am Sonntag Italien, um sich nach Deutschland zurückzugeben. ZU seiner Verabschiedung hatte sich der llnterstaatssekretär der auswärtigen Ange legenheiten, Baftianinni mit den Vertretern von Staat, faschistischer Partei und italienischer Wehrmacht eingefunden. Der deutsche Botschafter von Mackensen war mit den Mitgliedern der Botschaft gleichfalls zur Verabschiedung anwesend.
878 Sllv MI. im kobrusr versenkt
Otzsll 1000 Hoiv/stpcmrsc vom 21 . L/s 26 . f-sLcucic rsllLtöft
Aus dem Führerhauptquartier, 1. März. Das Oberkommando der Wehrniacht gibt bekannt: „Angriffe, die der Feind auch gestern gegen die Fronten des Kuban-Brückenkopfes sührte, brachen unter hohen blutigen Verlusten zusammen. Vor Noworossijsk schoß Artillerie des Heeres ein mit Panzern beladenes Schiff in Brand, An der Mius- Front trat der Feindnach heftiger Artillerievorbereitung auf breiter Front zum Angriff an. Die Sowjets wurden schon vor der Hauptkampflinie im Abwehrfeuer zerschlagen. Der eigene Angriff im Raum von Isjum gewann auch am gestrigen Tage weiter an Boden. Die Angrifssdivisionen warfen den zäh sich wehrenden Gegner auf und über den Donez zurück, Versprengte und abgeschnittene sowjetische Kräfte wurden aufgerieben, dabei 28 Panzer abgeschossen und zahlreiche Gefangene und Beute einge- hracht Starke Kampf- und Nahkampfflieger- verbände führten wuchtige Angriffsschläge gegen zurückgehende feindliche Kolonnen und bekämpften massierte sowjetische Kräfte, In den Kampfräumen von Charkow, Kursk und Orel und südlich des Ilinensees scheiterten zahlreiche Angriffe des Feindes
in schweren Kämpfen. An einer Stelle wurden motorisierte Truppen der Sowjets eingeschlossen und vernichtet. Gegen einen schmalen vorgeschobenen Stellungsbogen südlich des Ladogasees sührte der Feind gestern hintereinander zehn Angriffe, die aber verlustreich abgeschlagen wurden. In der Zeit vom 21, bis 28. Februar wurden an der Ostfront 1080 Sowjetpanzer durch Verbände des Heeres zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. Deutsche Seestreitkräfte vernichteten in wiederholtem Einsatz vor Nowo'rospjfk ein Torpedoboot, vier Handelsschiffe von 6500 BRT. sowie zwei Küstenschiffe. Die Luftwaffe vernichtete zwei weitere Transportschiffe des Feindes.
Der Angriff deutscher und italienischer Truppen an der nordtunesischen Frönt brachte weitere Fortschritte, In der vergangenen Nacht wurden nach bisher vorliegenden Meldungen drei große feindliche Transportschiffe vor der algerischen Küste durch Lufttorpedos getroffen. Die Vernichtung eines Schiffes von 7000 BRT. ist sicher. Im Mittelmesr versenkten' U-Vootjäger der Kriegsmarine ein feindliches Unterseeboot, Bei militärisch wirkungslosen Angriffen
britischer Flugzeuge gegen einige Orte der besetzten Westgebiete und einen Stützpunkt an der Atlantikküste, ebenso wie bei vereinzelten Bombenwürfen in der vergangenen Nacht in Westdeutschland hatte ^die Bevölkerung Verluste. Fünf feindliche Bomber wurden abgeschossen.
Im Kampf gegen den Schiffsraum Großbritanniens und der Vereinigten Staaten von Nordamerika versenkte» Unterseeboote im Februar 82 feindliche Handelsschiffe mit 548 300 BRT. und torpedierte» 14 weitere Schiffe, von denen eine Anzahl als gesunken anzunehmen ist. Schnellboote versenkten drei Handelsschiffe mit 0500 BRT. Die Luftwaffe versenkte im gleichen Zeitraum fünf Handelsschiffe mit 25 000 BRT. und beschädigte 14 Handelsschiffe zum Teil schwer.
Damit wurden im Monat Februar 576 800 BRT. feindlichen Handelsfchiffsraumes vernichtet. Unterseeboote versenkten ferner einen Kreuzer, einen Zerstörer und drei Geleit- fahrzeuge. Andere Einheiten der Kriegsmarine vernichteten drei Schnellboote, zwei Vorpostenboote, ein Versorgungsschiff und E. Unterseeboot, Ferner würben von der Luftwaffe ein Unterseeboot versenkt und zwei Kreuzer sowie ein kleines Kriegsfahrzeug beschädigt."
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Berlin, 1. März,
Denjenigen Leuten im Feinvlager, die etwas von den Zusammenhängen um die Tonnageschlacht verstehen, dürfte die jetzt veröffentlichte Erfolgsziffer der deutschen Unterseeboote für den Monat Februar sehr schweres Alpdrücken verursachen. Wenn auch die Versenkungszahl noch erheblich von dem Rekord des letzten November entfernt ist, so gewinnt sie doch außerordentlich stark an Bedeutung, wenn man sie im Hinblick auf die Entwicklung -der Tonnagefchlacht auf lange Sicht untersucht und beurteilt. Zunächst einmal bleibt die Februarzahl nicht mehr sehr weit hinter dem monatlichen Durchschnittsergebnis des vergangenen Jahres zurück, soweit es allein die Erfolge der Unterseeboote betrifft. Der Februar aber ist nicht nur der kürzeste Monat des Jahres, sondern es waren in ihm' diesmal bis auf die letzte Woche die Wetterverhältnisse für den Kampf der U-Boote besonders schlecht. Orkanartige Stürme und Nebel hinderien Wochen hindurch die Angrisfstätig- keit der U-Boote ganz entscheidend, deren Erfolge dann allerdings, als sich in der letzten Feoruarwoche das Wetter besserte, wieder ganz steil in die Höhe stiegen.
Um die Bedeutung der erzielten Erfolge im vergangenen Monat trotz der Erschwerung auf Grund der Wetterlage richtig würdigen zu töanmi, muß man sie in Vergleich zu den Ergebnissen des gleichen Monats im Vorjahr setzen, und die besonderen Voraussetzungen untersuchen, unter denen die Ver- scnkungscrfolae damals und heute erzielt wurden. Im Februar 1942 konnten sich unsere Unterseeboote zum erstenmal ungehemmt durch politische Rücksichten vor der amerikanischen Küste auswirken, wo sie noch nicht I auf eine organisierte Abwehr stießen, so daß ihnen allein hier 48 Schiffe mit 279 000 BRT, zum Opfer fielen. Während das Gesamtergebnis im Februar 1042 sich auf 66 Schiffe mit 418 400 BRT. beließ so waren die Erfolge, die gegen eine organisierte Abwehr in Gclcitzügen erzielt wurden, nur noch auf
rund 170 000 BRT. zu berechnen. Im Februar dieses Jahres war der Schwerpunkt des Kampfes schon längst von der us-ameri- kanischen Küste wegverlegt, wo nur noch einige wenig« Schiffe torpediert wurden. Fast die Gesamtheit der 545 000 BRT,, die unsere Unterseeboote jetzt auf ihr Erfolgskonto buchen konnten, mußten aus Geleitzügen herausgeholt werden, die heute sehr viel stärker bewacht sind als früher. In Rudeln bleiben die Unterseeboote tagelang hartnäckig am Feind, um zu ihrer vernichtenden Wirkung zu gelangen. AZenn die Gegner sich von ihren gesteigerten Abwehr
maßnahmen eine Wendung der Dinge versprochen haben, so müssen sie heute feststellen, daß unsere Unterseeboote im Februar 1943 gegen organisierte Abwehrmaßnahmen dreimal soviel BRT, , auf den Meeresgrund schicken konnten, als im gleichen Monat des Vorjahres. Der Beweis, daß, es kein sicher wirkendes Mittel gegen die deutschen Unterseeboote gibt, dürfte damit eindeutig erbracht sein, was Entwicklungsmöglichkeiten für den künftigen Verlauf der Tonnageschlacht andeutet, vor denen den Sachverständigen auf der Gegenseite Angst und Bange werden muß, är. v. «cb.
4-us einem «rodelten sngliscvsn llskrrsug gratulieren rvsi italienmelis l-'Usger ikrsn siegreichen, im Tistkluz vorbeikliegenäen Kamsrscken, ckis sieden Zp'tkjres abschössen. Ledsrl Oiicksröieiist
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Von
Or, V/altksr Lchnsicksr
In der Zeitschrift „Neues Europa" ruft ein Aufsatz des griechischen Ministerpräsidenten Professor Logothetopoulos die Erinnerung an eine Stunde wach. die uns damals als eine besondere Steigerung des Lebensgefühls für einen bewußten Deutschen im friedlich und gewaltig aufsteigenden nationalsozialistischen Reich erschien. Es war die Stunde, als der Schlußmann eines Staffellaufes durch Europa mit seiner Fackel das Feuer im Berliner Olympia-Stadion entzündete, in dem dann die Jugend aller Erdenvölker mit Ausnahme der Bolschewiken zum friedlichen Wettstreit aufmarschierte. „Vor einigen Jahren", so schreibt der griechische Ministerpräsident, „verließ ein Staffelläufer Olympia, um die heilige Flamme anderen Läufern zu übergeben, die sie dann bis in das Herz von Europa brachten. Möge sich dieser schöne symbolische Lauf verwirklichen, mögen sich die Läufer aller europäischen Völker am Altar der europäischen Gemeinschaft vereinigen und nach dem heutigen
Heroismus ist rüokt nur crui cism Lokicroktielc! riotwsnck'§f, sondern cructi aui ckem Locken cisrHsi'mcrt.
^.clolk Hitler.
Titanenkampf die Ideen der Amphyktionen verwirklichen."
Es ist diese Schau des neuen Europa, in die auch das hochbedeutsame Kommunique über die Zusammenkunft des Reichsaußenministers von Ribbentrop mit dem Duce Italiens ausmündet. Der Duce und der Reichsaußenminister stellten, so heißt es da, noch einmal ausdrücklich den Willen fest, nach Erringung des Endsieges in Europa eiye Neuordnung zu errichten, die allen europäischen Völkern «in gesichertes Dasein in einer Atmosphäre der Gerechtigkeit und der Zusammenarbeit, frei von allen jüdischen und pluto- kratischen Einflüssen bieten und ihnen bis Möglichkeit zu produktiver Arbeit und sozialer Gerechtigkeit innerhalb der gesicherten Grenzen des großeuropäischen Raumes garantieren soll. Das ist nun wirklich eine ganz klare Zielsetzung unseres Kampfes, in der wir uns im größeren Weltrahmcn und in der völligen Uebereinstimmung der Auffassungen über den Weg zum Sieg mit Japan aufs engste und unerschütterlich verbunden wissen. Wenn der englische Minister Attlee soeben in einer Rede anläßlich des Jahrestages der Roten Armee die Behauptung ausstellte, daß die Deutschen, wenn sie jetzt ihr Volk aufforderten, über die Schrecken einer Niederlage nachzudenken, sich der Furcht statt der Hoffnung als Anregungsmittel bedienten, so ist das ein gründliches Mißverständnis der inneren Grundlagen, aus denen unser Wille zum totalen Krieg seine unerschöpflichen Kräfte zieht. So sehr uns gewiß das Bewußtsein der uns bedrohenden Gefahr zum Einsatz aller Kräfte zwingt, so bleibt doch die entscheidende Triebkraft die Schau der neuen Ordnung, die uns in dem Kommuniqus über die Zusammenkunft des Duce mit dem Reichsaußenminister noch einmal gar , eindrucksstark vermittelt wird und die als Siegespreis jenseits, des letzten Einsatzes' und der größten Opfer winkt, die wir zu bringen bereit sind.
Einige Wochen vor der Zusammenkunft Mussolmi-Ribbentrop weilten Roosevelt und Churchill zehn Tage lang in Casablanca. Ein wie klägliches Bild bietet das Treffen dieser gegnerischen Staatsmänner im Ausgangspunkt der widerstreitenden Interessen und in den Folgeerscheinungen einer fortdauernden Auseinandersetzung, die ein geradezu chaotisches Durcheinander und eine absolute Unklarheit der Pläne eines ins Blaue hinein übernommenen Krieges widerspiegeln, wenn man es an dem Krastbewußtsein, an der Entschlossenheit, an der Siegesgewißheit und an der vollkommenen Sicherhett über Weg und Ziel mißt, die aus der Kundgebung nach der Zusammenkunft des Duce mit dem Reichsaußenminister spricht. Wie sehr man im Lager unserer Feinde im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten nach dem Kriege im Dunkeln tappt, wie scharf sich die Gegensätze überschneiden und wie man gegenüber elementaren Tatsachen dieses Krieges den Kopf in den Sand stecken muß, das haben gerade in den letzten Tagen wjeder die Reden von britischen und amerikanischen Staatsmännern, wie diejenigen von Morrison und Sumner Welkes, eindeutig offenbart. Der englische Innenminister versuchte leinen eigenen Erabgesang auf das Empire mit einem Preislied auf das von ihm ersehnte Land Ulopia zu übertönen, und der amerikanische Staatssekretär ließ keinen Zweifel daran, daß sich die gegenwärtigen „Alliicvten", wenn ich ihnen der Wahnsinnstraum von der Vernichtung Deutschlands erfüllen sollte, am Konferenztisch in die Haare geraten würden wie noch selten in der Geschichte Staaten vor ihnen, wenn sie nicht schon vor dem „Siege" zu einer halbwegs erträglichen Verständigung und Abgrenzung ihrer Interessen ge- lanaen könnten.
Die Völker Europas sehen den schreienden Genen,atz zwischen dem hoffnungslosen Planeibaos auf der Antiachsenseite und der vollkommenen Sicherheit und Zielklarheit auf unserer Seite, wie sie jetzt wieder in der Kundgebung nach der Zusammenkunft in Italien einen so starken Ausdruck gefunden hat. In England und in den Vereinigtes
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