Ausgabe 
(27.2.1942) Nr. 58
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parteiamtlickie Tageszeitung

Das flmtsblott des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fjanlestadi Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblatt ües Beichsstattstalters in Vldenburg und Bremen

Nr. 58 , 12. Jakrgang

Lreitag, 27. Lebruar 1842

kinzelpreis 15 Npf.

IS,S Mli. VNI. seit Kriegsbeil»» versenlit

fllleln vor der amerikanischen Küste schickten unsere U-Voote innerkalb vier Machen

600 000 VM. feindlichen Schiffsraumes aus den Meeresgrund

Ver neue Schlag im Mltelallanrik

In zehn Tagen 4V3 Sowjet-Flugzeuge...

Aus dem Führerhauptquartier, 26. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Im Osten wurden zahlreiche Vorstöße schwächerer feindlicher Kräfte abgewiesen. Schwere Artillerie des Heeres nahm kriegswichtige Anlagen in Leningrad unter wirk­sames Feuer. Im hohen Norden bombardierten Kamps- fliegerkräste bei Tag und Nacht Teilstrecken der Mur- man-Bahn und erzielten Volltreffer in den Bähnhofs- anlagen von Kandalakscha und Louhi. In der Zeit' vom 15. bis 24. Februar verlor die sowjetische Luftwaffe 463 Flugzeuge; davon wurden 265 in Lust- kämpfen und 44x durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 28 eigene Flugzeuge verloren.

I« Nordafrika warfen deutsch-italienisch« Aus- klärungskräfte britische Spähtrupps zurück. Die rück­wärtigen Verbindungen des Feindes zwischen Tobruk und Sidi el Barani wurden mit Bomben belegt. In Lust­kämpfen schössen deutsche Jäger drei britische Flugzeuge ab. Die Luftangriffe aus militärische Anlagen der Insel Malta wurden fortgesetzt.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote im Mittelatlantik in tagelangen hartnäckigen Kämpfen aus einem stark gesicherten Ee- leitzug sieben Schiffe, darunter zwei große Tanker, mit zusammen 52 6Ü0 BRT., weitere sechs große Schiffe, darunter ein Tanker, wurden so schwer beschädigt, daß auch mit ihrem Verlust zu rechnen ist. Bei diesen An­griffen zeichnete sich das Unterseeboot unter Führung von Kapitiinleutnakt Krech besonders aus.

Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Orte im Küstengebiet der Ostsee, u. a. auch die Stadt

Mit dem kittienlaub ausgezeichnet

Berlin, 26. Februar. Der Führer verlieh General­feldmarschall Kesselring das Eichenlaub zum Rit­terkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm folgen­des Schreiben: Herrn Generalfeldmarschall Kesselring! In dankbarer Würdigung Ihres unermüdlichen tapferen Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen, Herr Feldmarschall, als 78. Solda­ten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Rit­terkreuz des Eisernen Kreuzes. Ich verbinde mit dieser Auszeichnung meine besten Wünsche für Sie persönlich und Ihre Truppen.

Reichsmarschall Hermann Göring richtete an General­feldmarschall Kesselring folgendes Telegramm:Mit besonderer Freude spreche ich Ihnen, meinen an allen Fronten siegreichen Flottenchef, stolz und dankbar die aufrichtigsten Glückwünsche zur Verleihung des Eichen­laubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus. Der Führer hat damit auch den Heldenmut Ihrer Verbände, die sich immer und überall so tapfer geschlagen haben, anerkannt. Möge Ihnen, lieber Kesselring, das Sol­datenglück weiterhin treu bleiben.^»

Ferner verlieh der Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalmajor Rudolf Freiherr von Roman, Kommandeur einer Infanterie-Divi­sion; ^-Sturmbannführer Karl Ullrich, Komman­deur eines Pionier-Bataillons in einer ss-Division; Hauptmann Hermann Harrendorf, Kommandeur eines Infanterie-Bataillons; Hauptmann Erich Krebs, Batteriechef in einem Flakregiment.

Kiel, an. Die Opfer unter der Zivilbevölkerung sind gering. Der Feind verlor fünf Flugzeuge."

Bei dem jetzt im Mittelatlantik in tagelangem Einsatz angegriffenen Eeleitzug hat es sich offenbar um einen besonders wertvollen gehandelt. Das ergibt sich aus der Durchschnittsgröße der sieben versenkten Schisse mit zu­sammen 52 Ovü BRT. Jedes dieser Schiffe hatte eine Durchschnittsgröße von rund 7566 BRT. Dieser Erfolg ist in tagelangen, hartnäckigen Kämpfen errungen wor­den, trotz stärkster feindlicher Eeleitzugssicherung. Stärk­ster Einsatz von Booten und Besatzungen zerschlug auch diesen Eeleitzug. Run» 16 666 Tonnen Kriegsmaterial, Treibstoffe und Lebe: tel versanken in den Fluten.

Mit dieser neueste! rohtat unserer U-Boot-Wasse erhöht sich der seit Kriegsbeginn bis jetzt amtlich be­kanntgegebene britische und nordamerikanische Verlust

öeisiige Verzweigung" der kngltinder

Genf, 26. Februar. In einem Artikel zur Lage Eng­lands schreibt die LondonerSunday Times", der Fall Singapurs sei nicht nur der Fall einer Festung, es sei geradezu ein Berg, der, ins Meer gestürzt sei, und niemand könne voraussehen, bis in welche Entfernung die Wellen sich noch bemerkbar machen, oder welche neue Kräftegruppserung der Fall von Singapur in Zukunft unter den Ländern am Indischen Ozean noch zur Folge haben werde. Seit drei Generationen spreche man in England von-der Ueberwindung von Zeit und Raum durch die Wissenschaft, von der unberechenbaren Be­schleunigung der Bewegung im Frieden wie im Kriege. Aber Axiome seien solange keine Axiome, als ihre Wahr­

an Handelstönnage auf über 15V- Millionen BRT. England hat damit bis jetzt mehr als die Hälfte seines zu Kriegsbeginn vorhandenen Handelsschiffsraumes verloren«

Alle Versuche eiirer jeweiligen örtlichen-und zeitlichen Verschiebung des Schwerpunktes der deutschen U-Boot- Opevationen verlockten die Briten zu irgendwelchen illu­sionistischen Behauptungen, die dann nach eitrigen Tagen schon Lügen gestraft wurden. So war es bei Beginn des Einsatzes an der Atlantikküste der USA. und im Kari­bischen Meer, über den Churchill und Roosevelt behaup­ten liehen, daß es sich hier um wenigeSpezialboote" handle, die zum Zweck der psychologischen Abschreckung entsandt seien. Inzwischen ist die Versenkungsziffer vor der amerikanischen Küste auf über 60V 000 BRT. ge­stiegen.

heit sich nicht im praktischen Leben erwiojen habe. Wäh­rend der letzten vierzehn Tage, so fährt der Korrespon­dent fort, seien in Großbritannien Dinge gesagt worden, die man am besten vergesse. Die Sorgen und die Ver­zweiflung, die man überall in London und im ganzen Lande habe zu spüren bekommen, gingen in ihrer Ur­sache sehr tief.

Es sei eine geistige Verzweiflung und das im briti­schen Volk weitverbreitete Gefühl, dah das Räderwerk der Regierung stillstehe. Man habe das Empfinden ge­habt, als breche diese Regierung unter dem Gewicht der Verworrenheit ihrer eigenen Organisation zu­sammen und als werde der Staat das Opfer der der Regierung innewohnenden Schwäche.

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Vas Schicksal des brennenden Nanguns besiegelt

Luktalarm und slakfeuer in tos, flngeles knor faselt vonblindem Marin

die lapaner 10 km vor der vmmastraße

b. Berlin, 26. Februar. Das Schicksal der von den Briten in Brand gesteckten und in ein einziges Flammen­meer gehüllten Stadt Rangun ist besiegelt! Die gesamte britische Burma-Front bricht zusammen! Mit dem Zu­sammenkrachen der Häuser und Geschäfte in Rangun, mit dem Bersten der großen britischen Gebäude und dem Zu-Asche-Werden der Eingeborenenhütten bricht die bri­tische Burma-Front zusammen. Die Japaner stehen bereits 25 Kilometer vor der Stadt.

Nach fünfwöchiger Verteidigung waren die Truppen des Oberbefehlshabers General Huttonvollkommen er-« schöpft", können kaum noch nennenswerten Widerstand leisten, beschränken sich lediglich auf Nachhutgefechte, während die.japanischen Truppen von der Malayen- halbinsel immer neue Verstärkungen auf dem Seewege erhalten und ihre Offensive unaufhaltbar fortsetzen. Nach der schweren Schlacht am Unterlauf des Sittang haben sie Meldungen aus Schanghai zufolge bereits alle britischen Stellungen vor Rangun überrannt und die Vororte der Stadt besetzt. Ein Geleitzug von 60 Schiffen traf mit Verstärkungen aus Malayen kommend im Golf von Martaban ein und brachte neue Truppen zum Ein­satz für den Sturm gegen Rangun, das lediglich noch von britischen Nachhuten verteidigt zu werden scheint, während sich die britische Hauptmacht westlich der Stadt auf neue Stellungen am Unterlauf des Jrawadi zurück­gezogen hat. Radio Rangun schweigt seit gestern, die Rundfunksendungen werden jetzt von der Station Man- dalay gefunkt, wohin sich auch die höheren Kommando­stellen aus der größtenteils evakuierten Stadt zurückge­zogen haben. Die Briten schwanken zwischen einem ..siegreichen Rückzug aus Rangun" und einemneuen Tobruk des Ostens". Bald wird aber über diese Agi­tationshoffnung Klarheit herrschen.

Die Freiheit des Handelns ist den Engländern ver- I koren und in japanische Hände übergegangen. Zehn Kilometer stehen die Söhne Nippons vor der Burma- straße. England hat ob es will oder nicht ins- I geheim bereits ganz Burma und die Burmastraße ab­geschrieben.

Meldungen über Einzelgefechte, plötzlich auftauchende Vermutungen über rein örtliche Luftsiege können nicht die stimmungsmäßige Situation retten, die durch-keiner­lei direkte Berichte aus Rangun aufgefrischt werden kann, da nach den letzten Mitteilungen über die Unter­stellung Huttons unter den indischen Oberbefehls­haber Sir Allan Hartley keinerlei Information aus. der brennenden Stadt kam. die von allen Frontbericht­erstattern anglo-amerikanischer Färbung evakuiert wurde. Die Unterstellung unter den indischen Oberbe­fehlshaber zeigt die nervöse Stimmung in Indien, die jetzt auch durch weitere von uns bereits gemeldete, inzwischen auch von Domei bestätigte Meldungen unterstrichen wird, nach denen die indische Regierung an die Zivilbevölkerung in Kalkutta, Colombo, Madras, Karatschi und andere bedeutende Städte Indiens An­weisungen -Zu einer allgemeinen Evakuierung erteilt habe. 55 000 Inder hatten sich bereits aus Burma nach Indien zurückgezogen.

Amerikanische Kommentatoren, die vor der schweren Aufgabe stehen, die Gerüchte über japanische Luftan­griffe auf Los Angeles zu dementieren, benutzen vor allem alte Behauptungen über schwere japanische Trans- portervcrluste, die jedoch durch den Sprecher der japa­nischen Armee, Oberst Ohira, auf das bestimmteste de­mentiert wurden. Die japanische Armee habe bisher nur zehn Transportschiffe verloren, während nicht mehr als 16 beschädigt wurden, von denen jedoch bereits sechs

inzwischen wieder repariert sind. Bei dxn Operationen im Süden habe man auch in Tokio mit weit größeren Verlusten gerechnet, vor allem angesichts der Tatsache, daß der Fertrd etwa 1566 Flugzeuge und 66 U-Boote zur Verfügung gehabt habe. Daß die japanischen Verluste trotzdem so gering blieben, sei in der Hauptsache der Zu­sammenarbeit mit der Marine zu danken. Oberst Ohira erklärte weiter, bei den bisherigen Kämpfen im Süden hätten die Eingeborenen noch nirgends Guerilla-Taktik angewendet, unter der die japanischen Streitkräste in China so sehr zu leiden hätten. Das japanische Marine­ministerium gibt bekannt, daß Konteradmiral Shusaku Shibuva bei einem Unternehmen in der Nähe Borneos am 24. Februar vor dem Feind gefallen ist. Shibuva war formell Kommandeur eines Spezialschiffes.

In den gleichen japanischen Zeitungen, in denen voller Stolz festgestellt werden kann:Alle Routen des Pa­zifik befinden sich in unseren Händen und das Schicksal Panamas kann bald in die Waagschale geworfen wer­den", sind in größter Aufmachung Berichte aus Los Angeles und Sän Franzisko verzeichnet, in denen ameri­kanische Meldungen über das nächtliche Auftauchen von feindlichen Flugzeugen über Los Angeles sprechen. Um 2 Uhr morgens hätten Flakbatterien das Feuer gegen die Angreifer eröffnet und um 2.25 Uhr sei ganz Los Angeles verdunkelt gewesen, während die Feinde einen Abstecher nach Lang Beach gemacht hätten. Auch in Sän Pedro und Sän Franzisko sei die Verdunkelung ange­ordnet worden. Das Kaiserliche japanische Hauptquartier hat sich bisher zu den Meldungen über die Angriffe auf Los Angeles nicht geäußert. Knox aber hat zur Beruhi­gung der Stimmung inzwischen den Alarm alsblinden Alarm" bezeichnet. (Siehe auch Seite 2).

Die 4ie« 6sea»e«

Drahtvertcht unserer Berliner Schriftleitung

A. b. Berlin, 26. Februar, 2m weiteren Widerhall der Lhurchillschen Bankrotterklärungen im britischen Unter­haus kehrt nach vorliegenden schwedischen Berichten als Hauptpunkt immer von neuem die Ankündigung Chur­chills über die Erhöhung der britischen Schiffsverlusts wieder. Die britische Presse klagt über das gleichs Thema undNews Chronicle" jammert, daßdie frü­here Schlacht um den Atlantik zur Schlacht der Ozeane'* geworden sei. Der kühne Angriffserfolg der deutschten U-Boote im Mittel-Atlantik gegen einen britischen Eeleitzug, aus dem sieben Dampfer ver­senkt und sechs schwer beschädigt wurden, ist eine volle Bestätigung der Vefükchtungen der Briten um den Fortgang des Kampfes zur See. Die letztq Steigerung erfährt die Fülle der pessimistischen Betrachtungen Lon­dons zur kritischen Seekriegslage in den beiden Zeitun­genEvening Star" undEvening Standard":Der Schlüssel zum Sieg ist die Schlacht im Atlantik; ver­lieren wir sie, wird das Tor zum Sieg verschlossen sein'. Die neuen ernsten Schiffsverluste erinnern England daran, daß der Kampf im westlichen Ozean alles be­deutet. Dies ist eine Schlacht, die wir nicht verlieren dürfen, denn ihr Ausgang kann tödlich sein. heute ist Englands Seemacht bedroht, wie nie. seitdem die HM länder gegen sie segelten."

Daily Telegraph" stöhnt über das Anwachsen der Schiffsverlufte in den letzten beiden Monaten und sucht sofort mit der Behauptung zu trösten, daßdiö Operationen für die deutschen ll-Äoüte bald gefährlicher würden als bisher im Atlantik", von dem sie ihre Tä­tigkeit weiter nach Westen verlagert hätten. Im gleichen Augenblick platzt die Vernichtung eines ganzen Geleit- zuges im Mittelatlantik in diese illusionäre Annahme hinein, wobei die deutschen U-Voote hier erneut bewie­sen haben, daß sie im zähen mutigen Kampf mit den starken Sicherungskräflen eines solchen Eeleitzuges nach wie vor fertig werden und sie aus dieser geballten Ab­wehrkraft heraus Dampfer um Dampfer auf den Mee­resgrund schickten.

So bleibt aus den Betrachtungen desDaily Tele­graph" nur die wehmütige Feststellung, daßGeneral Zeit" nicht mehr auf der Seite Englands und der USA. steht, die aus dem Satz zu erkennen ist:Inzwischen aber wird der Schiffsraummangel noch.fühlbarer, beson­ders weil ein großer Teil des Laderaumes für Ostasien zur Verfügung gestellt werden muß". Daß die phan­tastischen Schiffsbau ziffern Roosevelts die durch die zerschlagenen Illusionen der Vergangenheit ernüchterten Briten nicht mit sicherer Hoffnung zu er­füllen vermögen, zeigt der Schrei desDaily Telegraph" über die Dringlichkeit des Schiffbaues in England wie in den USA. und die Konstatierung eines britischen Rundfunksprechers,daß aiw schwierigsten das Schiffbau­problem sei, wobei die Bürde der britischen Flotte durch die langen Fahrten ständig gesteigert werde". Als ein­zige Entlastungsmöglichkeit erkennt man eine ver­schärfte Rationierung auf allen Gebieten der Lebensversorgung in England.

In London hat man dabei nachEocsteborgs Posten" den Verdacht, daß Deutschland alles tue, um möglichst viele große Flotteneinheiten seiner Feinde irw At­lantik festzuhalten und dadurch den Japanern den Weg- frei zu machen für weitere Erfolge. In London steigt also langsam die Erkenntnis, daß die Kriegführung der Dreierpaktmächte organisch ineinander greift, und es wächst der Schrecken über die mit geradezu tödlicher Sicherheit eintretende Rückwirkung eines strategischen Erfolges oder neuer Operationen der Achsenmächte zu­gunsten der Positionen des japanischen Verbündeten in Ostasien und umgekehrt. Dabei erinnert die englische Presse daran, daß Großbritannien, zu Beginn dieses Krieges bereits 2000 Schiffe weniger besaß als zu Be­ginn des Weltkrieges 1914.

Auch der Säbelraßler Knox hat schwerwiegende Einge­ständnisse us.-amerikanischer Tonnageverluste machen müssen. Getreu seiner vorher angekündigten umschreiben­den Lügentaktik, über den Seekrieg keine näheren Aus­künfte zu geben, hat er sich auf eine ganz allgemeine Ziffer beschränkt, die aber doch den ganzen Umfang dep Wirkens der deutschen U-Boote erkennen lassen. Knox erklärt: 11 Prozent der Schiffe der Handelsmarine der USA. seien von feindlichen U-Boten angegriffen worden". Er

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Nach dem neuen deutschen Schlag im Mittelatlantil beziffern sich die Totalverluste des Feindes an Handelsschisfsraum auf 15V- Millionen BRT. Allein vor der amerikanischen Küste schickten unsere U-Voote innerhalb vier Wochen 666 666 BRT. auf den Meeresgrund.

In zehn Tagen wurden an der Ostfront 463 feind­liche Flugzeuge vernichtet.

Eeneralfeldmarschall Kesselring wurde mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet.

I« Italien wurde die Zivildienstpslicht eingeführt. Die Japaner stehen nur noch wenige Kilometer vor dem brennenden Rangun und vor der Burma- Straße.

Zur 6. Reichsstraßcnsammlung am kommenden Wochenende erlassen Stabschef Lutze, Reichssührev jj Himmler, Korpsfiihrer Hühnlein und Korps? sührer Christians«» einen Ausruf.