Ausgabe 
(26.2.1942) Nr. 57
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der Nationalsozialisten Vremens

flmkliches verkündungsbialt des Neichsstatchalkers in oidenburg und Vremei,

Nr. S? , 12. Zal,rgang

Donnerstag, 26. Lebruar 1842

kinzelpreis 15 Npf.

Schonungslose kingrständnlsse lhunhills

0er Totengräber gestellt: «Nie britischen Schiffsverluste seit Kriegsbeginn schwer!"

KrMK niedergeknüppelt

Drahtbericht unserer Berliner Schristlei-tung

d. Berlin» 24. Februar. Das britische Unterhaus erlebte am Dienstag einen seiner bemerkenswertesten Tage. Churchill wagte sich nach der Linksorientierung seines Kabirketts und der dadurch erzielten neuerlichen Popularität zu einem brutalen Angriff vor, der in seiner schonungslosen» vernichtenden Kriegsübersicht das Sen­sationellste ist, was in den letzten Monaten und vielleicht auch Jahren das englische Unterhaus jemals zu hören bekam. Churchill sprach an dem gleichen Tage, an dem Roosevelts Kaminplauderei in den englischen Zeitungen erscheint, und doch gab der britische Premier eine voll­kommen andere, von der Rooseveltschen Version abwei­chende Situationsschilderung nach der Katastrophe von Pearl Harbour, die er als entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte dieses Krieges bezeichnete, während Roosevelt sie fast als belanglos hinstellte. Seine Rede begann mit dem Geständnis, datz esimmer seine Hoff­nung gewesen sei, die Vereinigten Staaten im Krieg gegen Deutschland zu sehen, ohne daß Japan sofort aus der anderen Seite mit in den Krieg hineingezogen wird." Mit dieser Hoffnung, Deutschland erst nieder­boxen zu können, um dann Japan zu besiegen, gingen alle Pläne des Kriegshetzers Churchill über Bord.Wir waren unvorbereitet. Uns stand das Wasser bis zum Hals. Wir konnten nicht anders. Ich habe jetzt nichts mehr dazu zu sagen!" Das war Churchills Tenor, das war der Inhalt einer Rede» die niederschmetternd wir­ken mutz.

Die plötzlichen Angriffe gegen Hawai, die Philippi­nen, Niedexkändisch-Ostindien haben einevollkommen neue Lage geschaffen", so begann der britische Premier, um dann durch Brutalität eine Entschuldigungsrede überflüssig zu machen.Die Umstellung der riesigen Kräfte der USA. auf die Kriegsbelange befindet sich erst im Anfangsstadium und die Katastrophe in Pearl

Ver gestrige welirmachtsbericht

Aus dem Führerhauptquartier» 25. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Im südlichen Abschnitt der Ostfront wurden sowjetische An­griffe durch deutsche, rumänische und ungarische Ver­bände abgewiesen. Im mittleren und nördlichen Front­abschnitt dauern die Kämpfe im Wechsel von Abwehr und Angriff fort. Rollende Luftangriffe auf Sewa­stopol verursachten ausgebreitete Brände im Stadt- und Hafengebiet. In den Gewässern der Festung wurde ein Sowjetkreuzer von Bomben schwer getroffen. In Nordafrika beiderseitige Ausklärungstätigkeit. Deut­sche Jäger schössen vier britische Flugzeuge ab. Auf Malta trafen Bomben schwersten Kalibers Unterseebootliege- plätze im Hafen La Valetta.

Im Seegeöiet um England zersprengte die Luft­waffe in der vergangenen Nacht nördlich Cromer einen britischen Eeleitzug. Zwei größere Handelsschiffe wur­den so schwer getroffen, datz mit ihrer Vernichtung zu rechnen ist. Bei Einflügen einzelner britischer Bomber in die Deutsche Bucht verlor der Feind in der letzten Nacht drei Flugzeuge. Feldwebel Köppen, Flug­zeugführer in einem Jagdgeschwader, schoß am gestrige« Tage vier Gegner ab und errang damit seinen 72. Luft­sieg."

Harbour und unsere Schiffsverluste haben Japan vor­läufig die Herrschaft oder.mindestens die Ueberlegenheit in den fernöstlichen Meeren gesichert. Erohbritannien und das britische Empire waren fast bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und ihres Rüftungsmaterials mit Deutschland im Atlantik beschäftigt, die Möglichkeit einer Invasion bestand, und außerdem war das Empire Gegner Deutschlands und Italiens in der libyschen Wüste, die Aegypten und den Suezkanal schützt. Die Schiffsfrachten zur Ernährung der großen Armeen im Mittleren Osten müssen um das Kap gehen und können nur dreimal im Jahre erfolgen Unsere Schiffsverluste waren seit Kriegsbeginn schwer. In den letzten beiden Monaten gab es ein sehr ernsthaftes Anwachsen der Schiffsverluste, da unsere U-Bot-Jäger-Flottille und die leichten Marinestreitkräfte aller Art bis zur äußersten Grenze durch die Notwendigkeit beansprucht waren und sind, die Lebensmittel heranzuschaffen, von denen wir leben, und das Material für die die Munition heran­zubringen, mit der wir kämpfen, und außerdem waren sie mit dem Dienst an den Eeleitzügen beschäftigt, die unsere Truppen pausenlos und in so großer Anzahl nach den verschiedenen Kriegsschauplätzen transportieren. Darüber hinaus kommt zu diesen gegenwärtigen Be­lastungen die Front von der Levante nach dem Kaspi- schen Meers die die Zugangswege nach Indien von Westen sowie die sehr wichtigen Oelfelder von Baku und Iran schützt."

Das sagt der gleiche Herr Churchill, der zum Kriege hetzte, der zumreizenden Krieg" aussorderte. Das sagt der gleiche Herr Churchill, der seine Libyen-Offensive am 18. November mit einem Triumphgeschrei sondergleichen einleitete, der von Tripolis und Tunis träumte, beide Ziele bereits als erreicht hinstellte, und nun dieser Offen­sive die BezeichnungSchutz vor einem deutsch-italieni­schen Einfall in Aegypten" geben will. Damals wurde die zweite Front verlangt, damals wurde den britischen Militärs Lchläfrigkeit vorgeworfen und llnaufrichtigkeit gegenüber den Sowjets. Churchill sagt heute:

Ich kann mir nicht vorstellen, wie unsere Lage ge­wesen wäre, wenn wir dem Druck, der seinerzeit so heftig war, nachgegeben und eine neue Front in Frankreich oder in den Niederlanden eröffnet hätten." Hört-Hört!- Rufe des Unterhauses begleiten diese bemerkenswerte Feststellung.In dieser Lage kam plötzlich der Schlag Japans» das neu in den Krieg eintrat und mit seiner kriegerischen Bevölkerung von einigen 8V Millionen und mehreren Millionen ausgebildeter Soldaten, sowie reichen Borräten an modernem Material sich lange darauf vorbereitet hatte. Dieser mächtige Anprall traf auf unsere ausgedehnten, wohlhabenden, aber nur wenig ver­teidigten Besitzungen und Niederlassungen in Ostasien, die man alle mit vollem Recht auf dem niedrigsten Rüstungsstand gehalten hatte, da auf den europäischen

(Fortsetzung auf Seite 2)

-Mental auf v. Papen in flnkara

Vas öoisttiaslerpaar unverleyk öemeinschaktsarbett des Sekret Service und -er 6P1I.

Berlin, 25. Februar. Auf dem Wege von der Wohnung in das Botschaftsgebäude würde Dienstag­vormittag auf Botschafter von Papen und seine Frau ein Attentat verübt. Botschafter von Papen und seine Frau blieben unverletzt. Ein Mann vermutlich der Attentäter, der sich einige Schritte hinter dem Bot­schafter befand, wurde durch den Sprengkörper in Stücke gerissen.

Sofort nach dem Attentat machte der türkische Außen­minister Saracoglu in Begleitung von Staatssekretär Numan Menemencoglu bei Botschafter von Papen einen osfiziellen Besuch, Der türkische Außenminister erklärte» daß die türkische Regierung unter keinen Um­ständen dulden dürfe, daß ihr Land zum Schauplatz solcher Verbrechen gemacht werde. Er teilte dem Bot­schafter mit, daß strengste Untersuchungen mit allen ent­sprechenden Maßnahmen eingeleitet seien. Der türkische Staatspräsident und der Ministerpräsident haben durch ihre Kabinettschess dem Botschafter ihre Glückwünsche übermittelt. Der Führer hat Botschafter von Papen seine Glückwünsche ausgesprochen. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop sandte gleichfalls an Botschafter von Papen ein herzlich gehaltenes Tele­gramm.

Die türkische Polizei hat in einem griechischen Klub als vermutliche Täter einer deutschfeindlichen Flugblatt­aktion, die der Anstiftung zum Attentat aus Botschafter von Papen diente, zwei Engländer und einen Anhän- ger des Verrätergenerals de Gaulle verhaftet. Auch diese Meldung zeigt, wie überall in der Türkei britische Agenten arbeiten. Ossenbar wollte nian von Papen be­

seitigen, weil er der Träger wichtiger Informationen über den Verkauf der Türkei durch Eden an Moskau ist.

*

Mit Empörung unid Abscheu hat das deutsche Volk von dem ruchlosen Anschlag britisch-bolschewistischer Mord- gesellen auf den deutschen Botschafter in Ankara ver­nommen. Die bluttriefenden Agenten des Secret Service und der GPU. haben sich zu einem infamen Racheakt gefunden, der wieder einmal ein grelles Licht auf die verbrecherischen Methoden der englischen und sowjetischen Drahtzieher wirft. Nachdem die Todfeinde der Ordnung und Gerechtigkeit erst kürzlich in Tanger mit Sprengstoff gegen ein ihnen mißliebiges Staatswesen vorgehen wollten auch der gemeine Bubenstreich im Pera- Palast in Istanbul ist neben anderen Schandtaten der Pluto-Bolschewisten noch in aller Erinnerung hatten sie es nun in der türkischen Hauptstadt auf den verdienst­vollen Vertreter des Deutschen Reiches und somit auch auf das Reich abgesehen. So dreist leiteten die Schurken ihr satanisches Unternehmen ein, daß sie sich nicht scheu­ten, deutschfeindliche Flugblätter in der Türkei zu ver­breiten. Die Vorsehung hat das Gelingen des Mord­anschlages vereitelt, was auch uns mit lebhafter Genug­tuung erfüllt das Attentat selbst aber zeigt der ge­samten Kulturwelt, welches furchtbare Schicksal Europa sicher wäre, wenn es den gewissenlosen Machthabern in London und Moskau, wie es die Pläne unserer Feinde vorsehen, ausgeliefert werden würde. Hinterlist, Verrat und Mordgier würden triumphieren. Die Achsenmächte sind jedoch auch aus dem Hinterhalt nicht zu treffen! mit ihrer scharfen Waffe bleiben sie unüberwindliche Garanten dafür, daß jenes Chaos nie über unseren Erdteil hereinbrechen wird!.

Englands Lagewie im lS. lalirkimderl"

Völlige Änderung der Machwerl,8ltniffe in Vstalien durch den Nückfchlag im Mitteln, eer

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

x. b. Berlin, 25. Februar. Neben noch hier und La nachklappenden Versuchen, die Lage in Ostasien mit Phantasien über die Seeschlacht bei Bali und erfundene Verluste Japans als etwas erleichtert hinzustellen, spre­chen alle englischen und us-amerikänischen Berichte von dem bitteren Ernst der Entwicklung des Kampfes um Burma und der anhebenden Schlacht um Jyoa, für die die schweren Luftangrisse auf Port Darwin als eine Art südlichen Feuervorhang gegen Entsatzverschiffungen bezeichnet werden. Der Nachrichtendienst des Senders London hat in einer Sendung sür Ostasien eine recht realistische Darstellung gegeben, die mit den Feststellun­gen über die Schlacht von Hawai sowohl Roosevelt wie Churchill desavouiert, wenn auch Churchill sich schon im Widerspruch mit dem anglo-amerikanischen Oberstra­tegen Roosevelt befunden hatte.

Die USA.-Berichte über die Aufnahme der Roosevelt- rede geben davon Kenntnis, daß man mit den merk­würdigen Eskapaden, Roosevelts über Hawai wenig einverstanden ist und sich nun doch fragt, wie Rooesevelt eigentlich zu einer Wende des Schicksals in Ostasien kommen will, wenn er schon bei noch vorhandener Pa- zisikflotte und englischem Ostasiengeschwader keine an­dere Möglichkeit als den siegreichen Rückzug sah. Man gibt so ganz nebenher auch in den USA.-Stimmen von den vorübergehenden Mißstimmungen in Roose­velts Regierung nach Haiwai Kenntnis, nur sei jetzt wieder allesim Lot", da eben die Regierung Roose­velts doch etwas anderes sei als die Regierung Chur­chills, die man jetzt notwendig habe rekonstruieren müssen. Es klingt fast so wie bei den ersten Aeußerun­gen über die Bolschewisierung Europas: da war man in den USA. auch der Meinung, daß das schon in Ordnung sei, was Mister Eden mit dem Blutsäufer Stalin vereinbart habe. Nur gelte das eben nicht sür die USA. In neutralen Stimmen wurde auch zu der Rooseveltrede bemerkt, daß er sich gezwungen gesehen

habe, gegenüber solchen wenig probolschewistischen Mei­nungsäußerungen aus den USA. jetzt etwas deutlicher in Stalinbegeisterung zu machen. Der Londoner Sprecher Tahoe Hola hat mit einigen Phrasen angedeu­tet, daß die Japanereinen hohen Preis sür die Bei­behaltung ihrer Initiative zu zahlen hätten". Muß dann aber im vollen Umfange die Größe der japani­schen Erfolge anerkennen. Die Vernichtung der Oel- quellen werde, so meinte er, nur einige Atonale den Japanern das Oel vorenthalten, aber man dürfe dar­über nicht vergessen, wie schwer der Verlust des Oeles England und die USA. treffe. Weder London noch Washington könnten den Ernst der Lage leugnen. Die Veränderungen der Treibstoffstützpunkte habe bei den weiten Strecken, die von den USA. bis zu den Philip­pinen (7500 Meilen) und von den USA. bis Hawai (5300 Meilen) betragen und früher drei Stützpunkte mit 300 000 Tonnen Treibstoff für die amerikanische Flotte erforderten, den USA. die Kriegführung außer­ordentlich erschwert. Japans Ueberlegenheit sei auf die Erfolge in Pearl Harbour und auf Malaya zurück­zuführen.

Japan sei durch eine Verteidigung im Stillen Ozean und einen Angriff im Indischen Ozean in die Lage ver­setzt, einen Seekrieg in allen Teilen der Welt, ausge­nommen die arktischen Gebiete, zu führen. Es könne nicht oft genug auf die Bedeutung des Indischen Ozeans hingewiesen werden. Im Hinblick aus das Mit­telmeer aber seien die Briten gar in den Zustand des 18. Jahrhunderts zurückversetzt worden, als es noch kei­nen Snezkanal gab.

London fürchtet immer stärker um die burmesische Hauptstadt Nangun, es glaubt, daß die Japaner bestrebt seien, eine schnelle Entscheidung zu erzwingen und es gibt zu, daß es ihnen gelungen sei, auch Panzerverbände einzusetzen. Inzwischen gehen die pausenlosen Luft­angriffe auf Rangun weiter. Man befürchtet den Fall

der Stadt spätestens bis Ende der Woche. Der Rückzug des Generals Hutton sei vollkommen mißglückt, er habe die englischen Streitkräfte nur abgenutzt und kraftlos gemacht.

Die pessimistischen Meldungen für Roosevelt und Cur- chill brechen nicht ab. Nach der Auffassung vonNew Bork Herald Tribune" müssen die Benzinvorräte der ÜSA. stark zusammenschrumpfen, und zwar vor allem infolge der deutschen U-Vöot-Tätigkeit an der Atlantik­küste. Allein in der zweiten Februarwoche, in der sich die deutsche Blockade bisher am stärksten ausgewirkt habe, seien die Vorräte an der Ostküste um annähernd 4,5 Millionen Hektoliter zurückgegangen, sie hätten in den Küstenbezirken des Atlantik Mitte Februar nur noch 18 Millionen Hektoliter betragen gegenüber 40 Millionen vor Beginn des Krieges. Ernste Sorge be­reite die Frage, ob oder wann einmal die Tonnage­verluste der Tankerflotte ersetzt werden könnten, zumal die deutsche U-Bootsdrohung nicht nachgelassen, sondern sich verstärkt habe.

Die Entwicklung der strategischen Lage in Ostasien wurde auch bestätigt von Lord Cranborne, der gleich­zeitig mit Churchill den düsteren Sitnationsbericht des Empire vor dem Oberhaus erstattete. Er mußte zuge­stehen, daß die Briten jetzt in einem großen Bogen aus Ostasien zurückgedrängt sind, der sich von Burma über Nordaustralien bis nach Hawai erstrecke. Er mußte wie Churchill noch weitere düstere Nachrichten ankündigen und Rückschläge, die England dort treffen würden.

Derselbe Lord Cranborne aber mußte auch die häufig rn London zitierten Illusionen über die Millionenziffer indischer Truppen zerstören, während der neue Domi­nienminister Attlee nur denguten Willen" Englands, seinen Verwandten in den Dominien zu helfen, bekunden konnte, ohne zu erklären, wie das selber notleidende England, dessen Unfähigkeit, Singapur zu halten gerade Churchill hatte bekennen müssen, diesen Willen in die Tat umzusetzen in der Lage wär«.

Der Za«kesüe«e

Churchills feiger Fluchtversuch vor der Verantwortung

Z. st. Berlin, 25. Februar. Es dürfte kaum einen Staatsmann in der Geschichte gegeben haben, der säst Woche für Woche eine Bankrotterklärung auf die an­dere häufte, wie es Churchill abwechselnd im Unterhaus und vor dem britischen Rundfunk seit den niederschmet­ternden Niederlagen Englands in Nordafrika, in, Ost­asien und in der Kanalschlacht tun mußte. In der gestrigen Unterhausrede, mit der Churchill sein aus Befehl Stalins umgebautes Kabinett vorstellte, hat er aber mit seinen Darlegungen über die katastro­phale Lage Englands und seiner Verbündeten fast in. jedem Teil den Versuch unternommen, eine Rechtfertigung" für sich und eine Täuschung der Welt über die Schuld seines Kriegsverbrechens aufzubauen. In drei Hauptpunkten gipfelt dieser Versuch, wenn wir den verlogenen Wechsel auf die Zukunft durch seine Parallele zum Verlauf des Weltkrieges mit hinzunehmen:

Punkt eins: Alle Niederlagen Englands resultieren daraus, daß es schlecht vorbereitet in einen Kampf auf Leben und Tod gegen zwei hochgerüstete Völker, Deutschland und Italien, eingetreten sei, ferner, datz die anglo-amerikanischen Länder von, einer japani­schen Aggression erfaßt worden seien. Punkt zwei; Das englische Volk soll durch den Bluff mit Roose- velts Riesenrüstung getröstet werden. Punkt drei: Der Totengräber des Empire wagt einen leichtferti­gen Vergleich mit dem Weltkrieg 1914/18 und setzt die letzte Hoffnung auf einen inneren Zerfall Deutsch­lands.

1. Fast ohne Vorgang ist der Zynismus und der Grad der Verlogenheit, mit dem der Bankrotteur und Heuchler Churchill die Behauptung von dem unvor­bereiteten Kriegseisttritt Englands als Entschuldigung sür seine Niederlagen aufstellt. Churchill steht seit mehr als 40 Jahren in der britischen Politik und hat seit 1895 ununterbrochen gegen Deutschland und für dessen Einkreisung und Riederhaltung gehetzt. Er hat schon vor dem Weltkrieg eine Politik der Pression und der Drohung gegen Deutschland befürwortet, wie aus seinen Memoiren unzweideutig hervorgeht. Und er hat geradezu sadistisch aufgeatmet, als er schon vor der Kriegserklärung Eng­lands als damaliger Marineminister, der eine rücksichts­lose Einkreisungspolitik gegen Deutschland befürwortet und auf seinem Gebiet vorbereitet hatte, den Befehl an die -britische Flofte geben konnte, sich angriffsbereit zu machen. Der Weltkrieg sieht ihn als ständigen Versager, dem Titel wieErster Lord der Unfähigkeit" und größter Lügner und Heuchler der Weltgeschichte" bei­gelegt werden. In der Nachkriegszeit suchte er vor allem eine Fortsetzung des Krieges zu imperialistischen Erobe­rungen und glaubte sie in der Intervention gegen die Volschewisten zu finden, denen er heute Europa aus­liefern möchte. Seit 1936 aber ist er der Hauptmatador der antideutschen Hetze und neben Eden und Duff Cooper der Mann, der jedes Entgegenkommen gegenüber dem deutschen Volk in blindem Haß verwirft. Er verlangt, daß Deutschland niemals das geringste Zugeständnis gemacht werden dürfe, er weist höhnisch alle Kolonial- ansprüche des Reiches zurück und sucht England immer stärker auf die. Bahn eines britisch-bolschewistischen Bündnisses zu bringen. Er sabotiert als Kulissenpolitiker die Möglichkeiten des Ausgleiches vor dem 3. September 1939, er setzt' Chamberlain unter Druck, keinesfalls in eine Beendigung des Krieges nach der Niederwerfung Polens einzuwilligen und er selbst brüstet sich,das An- geb'öt der Schwäche" abgewiesen zu haben, als der Führer noch einmal die Hand zum Ausgleich nach dem Frankreichfeldzug bot.

Soweit der Europakrieg und die unzweideutige Mit­schuld Churchills an seiner Verlängerung und seiner schließlichen Ausweitung auf die Sowjetunion und auf die USA-, deren Eintritt in den Krieg nach seiner neuen Erklärungimmer seine Hoffnung war". In der gleichen Weise hpt er sich aber als Provokateur des Krieges in O st a i i e n erwiesen. Er wagt es von größter Zurückhaliung der englischsprechenden Länder" zu reden. Er hatte ohne Frage gehofft. Japan ohne Krieg um seine Lebensrechte betrügen und auf einen zweitrangigen Platz herabzudrücken, allein über den Weg der wirtschaftlichen Erdrosselung, aber er war auch gewillt, mit den USA.-Kriegshetzern den letzten

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Die deutsche Luftwaffe unternahm rollende Angriffe auf Sewastopol.

Feldwebel Köppen erzielte seinen 72. Luftsteg.

Auf Botschafter von Papen unternahmen Secret Service- und GPU.-Agenten einen Mordanschlag, der glücklicherweise mißlang.

Anton Drexler, einer der ältesten nationalsoziali­stischen Kämtzfer, starb in München.

Auf Java wurden K8 feindliche Flugzeuge vernichtet. Churchill bequemte sich vor dem Unterhaus zu Ein­geständnissen über die britischen Niederlagen.

In München fand eine Reichsleiter- und Gauleiter- tagung statt.

Die 5. Reichsstraßensammlung erbrachte im Reich über 24,K Millionen Mark.

Dem neugegründeten Wasser- und Vodenverband Teufelsmoor wurden 30 Millionen Mark für die- Sanierung des Moores zur Verfügung gestellt.