Ausgabe 
(14.2.1942) Nr. 45
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parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblott des legierenden Bürgermeisters der Zreien fjansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblatt des Beichsstattstalkers in Oldenburg und Bremen

Nr. 45 , 12. Jahrgang

Sonnabend, 14. Lebruar 1942

kinzelpreis 15 Bps.

Erfolgreicher Marinevorswß im Kanal

Besechtsberührung eines deutschen Beschwaders mit englischen Seestreitkrasten

4Z vrltenslugreuge abgeschossen

kin feindlicher Zerstörer versenkt

Febr. „Im

Aus dem Führerhauptquartier, 13.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt Osten setzte der Gegner seine Angriffe an zahlreichen Stellen der Front fort und erlitt hierbei erneut schwere blutige Verluste. An der Donezfront machte unser Angriff trotz zähen feindlichen Widerstandes weitere Fortschritte. In den Gewässern ostwärts der Krim beschädigte die Luftwaffe durch Bombenwurf ein großes Transportschiff.

Am 12. Februar kam es im Zuge von Operationen deutscher Seestreitkräfte im Kanal sowie in der westlichen Nordsee zu Eefechtsberührung mit englischen Streitkräften. Durch den unter Führung des Vizeadmi­rals Ciliax stehenden Verband, der aus den Schlacht­schiffen „Scharnhorst", „Gneisenau" und dem Kreuzer „Prinz Eugen" bestand, wurden nach den bisherigen Meldungen ein englischer Zerstörer versenkt und ein weiterer in Brand geschossen. Die angreifenden starken Verbände der englischen Luftwaffe wurden unter schwe­re« Verlusten abgewehrt. Nur ein deutsches Torpedoboot wurde durch Bombentreffer leicht beschädigt. Ein Vor­postenboot ist gesunken, nachdem es das angreifende Flugzeug abgeschossen hatte. Die Operationen unserer Seestreitkräfte wurden durch starke Luftwaffenverbände unter dem Oberbefehl des Eeneralfeldmarschalls Sperrte unterstützt. Die Verluste der feindlichen Luftwaffe betragen nach bisherigen Meldungen 43 Flug­zeuge. von denen die Mehrzahl durch deutsche Jagd­flugzeuge, die übrigen durch die Flakartillerie der See-

yuisling vom sükrer empfangen

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Berlin, 13. Februar. Der Führer empfing am Freitag in der Neuen Reichskanzlei in Anwesenheit des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei, des Leiters der Parteikanzlei und des Reichskommissars für die besetzten norwegischen Gebiete den norwegische« Ministerpräsidenten Vidknn Qnisling zu einer längeren Aussprache. Im Anschlug an den Empfang war Herr Qnisling Gast des Führers.

Marschall Kwaternik, der Chef der kroatischen Streit- ri kräfte, traf zu einem mehrtägigen offiziellen Besuch in kL Rom ein.

streitkriifte und der Luftwaffe abgeschossen wurde«. Im Verlause der heftigen Luftkämpfe gingen sieben eigene Flugzeuge verloren. An dee englischen Südküste be­legten Kampfflugzeuge im Tiefflug Hasenanlagen und Flugplätze mit Bomben schweren Kalibers.

In Nordafrika beiderseitige Ausklärungstätigkeit. Deutsche Kampf- und Sturzkampfslugzeuge warfen bei Tages- und Nachtangriffen kriegswichtige Anlagen des Hafens Tobruk in Brand und setzten durch Bomben- volltreffer Flakbatterien außer Gefecht. Auf britischen Flugplätzen der Marmarica wurden mehrere Flugzeuge

See sührer empfing

vesprechungen im Hauptquartier üb

Aus dem Führer Hauptquartier, 13. Fe­bruar. Auf Einladung des Führers stattete der rumä­nische Staatssührer Marschall Antonescu am 11. Fe­bruar dem Führer in seinem Hauptquartier einen Be­such ab. Der Marschall Rumäniens war begleitet von Oberst Davidescu, Oberstleutnant Eoinescu und Offi­zieren seines Stabes. Der rumänische Gesandte in Ber­lin, Vossq, und der deutsche Gesandte in Bukarest, von Killinger, nahmen gleichfalls an der Reise Antonescus teil.

Während des Aufenthaltes des Marschalls Antonescu im Hauptquartier fanden Besprechungen zwischen dem Führer und dem rumänischen Staatsführer über die politische und militärische Lage statt. Die Besprechungen zwischen dem Führer und Marschall Antonescu waren getragen von dem Geiste treuer Freundschaft und un­verbrüchlicher Waffenbrüderschaft der beiden Völker, der in dem gemeinsamen Kamps gegen die Feinde des neuen Europa Ausdruck und Bewährung findet. An den poli­tischen und militärischen Besprechungen nahmen von deutscher Seite der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmärschall Kettet teil.

Am 12. Februar folgte Marschall Antonescu einer Einladung des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop und hatte mit ihm eine eingehende freundschaftliche Aussprache. Zum Abschluß des Besuches war Marfchall Antonescu Gast des Reichsmarschalls Hermann Eöring. Nach der Besprechung gemeinsam interessierender wirtschaftspolitischer Fragen gab der Reichsmarschall einen Empfang, an dem neben der Be-

am Boden zerstört oder beschädigt; in Luftkämpsen ver­lor der Feind fünf weitere Flugzeuge. Bei Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf Flug- und Seestützpunkte der Insel Malta schassen die zum Vegleitschutz einge­setzten Jäger zwei feindliche Flugzeuge ab."

Wie am Donnerstag so griffen auch m der Nacht zum Freitag starke Verbände der deutschen Luftwaffe die Flugplätze auf Malta und die Hafenanlagen von La Valetta wirkungsvoll an. Ueberall trafen die deutschen Bomben Startbahnen, Hallen. Unterkünfte und Abstell­plätze und richteten erhebliche Zerstörungen an.

Marfchall flnlonescu

r die politische und milttSrische tage

gleitung des Marschalls Antonescu eine Reihe führen­der deutscher Persönlichkeiten teilnahm.

Im Geiste treuer Freundschaft und Waffenbrüderschaft des gemeinsamen großen Kampfes gegen die Feinde des neuen Europa fand, so unterstreicht das offizielle Kom­munique über den Besuch des Staatsführers Marschall Antonescu im Führerhauptquartier, die Besprechung pplitischer, militärischer und wirtschaftspolitischer Fra­gen statt. Staatsführer Antonescu hat. seitdem er die Leitung der Geschicke des rumänischen Volkes in einem kritischen Augenblick in die Hand nahm, seine ganze Kraft darauf gerichtet, den Wiederaufbau Rumäniens durchzuführen, und zwar im Geiste der europäischen Re­volution. die sich unter der Führung Deutschlands voll­zieht und an dessen Seite daher Marschall Antonescu sein Volk mit seiner gradlinigen Politik stellte. Die Bande des gemeinsamen Aufbauwillens wurden unzer­trennbar verknüpft durch das gemeinsam vergossene Blut der gegen den bolschewistischen Weltfeind kämpfen- den deutschen und rumänischen Truppen, deren südlichste Flügelarmee den Kampf gegen die sowjetische Kriegs­maschinerie unter der Führung Marschall Antonescus selbst antrat. Als Befehlshaber im Felde, der feine Truppen zu Erfolgen führte und zugleich auch zur Ehrung des tapferen Einsatzes der rumänischen Ein­heiten trägt Marschall Antonescu bereits seit Monaten das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Besuch im Führerhauptquartier hat dazu beigetragen, den gemein­samen Weg im Kampf um die Zukunft Europas wei­terhin aufeinander auszurichten. b

Londoner Ängste um Lschungking und Nangun

lodeskampf der britischen Nestoerbönde in Singapur — flustraliens Parlament vor „geheimer" Sondersthung

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Trahtbericht unserer Berliner Schriftleitunq

b. Berlin, 13. Februar. Die Sonne über Singapur hat sich verdunkelt, hat sich verkrochen hinter den dichten schwarzen Rauchwolken, die aus den brennenden Lel- lagern zum Himmel steigen, hinter dem Bellen der Ge­wehrschüsse und dem Krache« der von japanischen Flie­gern auf die flüchtenden Britenschiffe geworfenen Bom­ben: Es ist ein Bild der Weltuntergangsstimmung, die über dieser vor 123 Jahren von Rasfles gegründeten Stadt liegt und sich ausbreitet auf alle Distrikte der Erde, in denen englische Zungen spreche«! Noch tobt der Kamps um die letzten britischen Besestigungswerke. deren Schicksal praktisch besiegelt ist. Noch wehren sich die britischen Abteilungen und ihre Aktionen sind von der Berzweiflung diktiert. An drei verschiedenen Stellen sind noch Widerstandsherde, deren Beseitigung von den Japanern als eine Art Polizeiaktion bezeichnet werden: Säuberung hoffnungslos verlorener Gebiete!

In der Stadt sind noch rund 20 000 Mann einge­schlossen, eine Brigade von ihnen liefert Verzögerungs­gefechte, die übrigen hoffen noch nach Batavia und Au­stralien einen wenn auch sehr wenig rühmlichen Rück­zug antreten zu können. In der Mitte der Insel, zwi­schen den von den Japanern besetzten Punkten Mandel- Nayson-Thomson Road und Bukit Timah hat sich bis jetzt in den Dschungeln ein weiteres Widerstanidszentrum halten können. Drei britische Brigaden sind hier auf engstem Raum zusammengepreßt und liefern hartnäk- kigste Kämpfe — an der östlichen Front liegt der letzte britische Widerstandsherd. Sie alle drei sind bedeutungs­los für das gesamtstrategische Gesicht, wie sie auch nicht mehr vermögen, das „britische Gesicht" in Ostasien mi: einem letzten heroischen Schimmer zu überstrahlen.

Trotz der undurchsichtigen Rauchschwaden, trotz des verdunkelten Himmels sind die Flieger des Tennö un­ablässig im Angriff, um den britischen Fluchtschiffen ein Dünkirchen-Schicksal zu bereiten — ein^ Ausdruck, den selbst australische Kommentatoren jetzt gebrauchen. Die­ser undurchsichtige Rauch der Weltuntergangsstimmung aber ist symbolisch für die Stimmung in Australien, in London und Washington. „Singapur war für Austra­lien, was die Maginotlinie für Frankreich war. und in der Stunde der Gefahr hat es nicht weniger versagt", schreibt „Sydney Herald" in einem Augenblick, in dem der australische Ministerpräsident Curtin angesichts der ernsten Lage das Parlament zu einer Sondersitzung einberief, die am 25. Februar beginnen und zwei Tage dauern soll. Eeheimhaltungsgründe werden angeführt, um diese Sitzung hinter verschlossenen Türen durch­führen zu können. Hier sollen die Fragen geheimnisvoll behandelt werden, die australische Blätter in aller Öffentlichkeit diskutieren. Singapur wird gehalten — das war die Basis, auf der alle Hilferufe der letzten Wochen aufbauten. Singapur muß gehalten werden — aber es ist gefallen, und von Burma aus über Ma- laya, Bornes, Celebes, Amboina und die Salomon- Jnseln liegt ein stählerner Ring vor dem verlassenen

8ivxnpur in iavrcniseber Honck beäeutvt

Australien, dessen Bewohner zu einem Hilfsvolk degra­diert wurden, opfern mußten, ohne Beistand zu erhal­ten und nun mit angstvoll verkrampften Händen gegen­über der Ohnmacht Englands und der USA. dastehen.

Kann ein Blick nach London Optimismus einflößen? Ein Blick zu diesem aufgescheuchten, sorgenschweren Lon­don, in dem man jetzt sogar alle Hoffnungen auf einen „siegreichen Rückzug" hat fahren lassen müssen und ledig­lich feststellen kann, daß alle Voraussetzungen für einen Abtransport aus Singapur fehlten, die Flotte, die 2agü- flugzeuge — alles fehlt. Handelsschiffe wagen nicht mehr auszulaufen — es je: möglich, so heißt es in London, daß jo bedeutende Teil« der britischen Flotte auf Singa­pur bleiben müßten, auf verlorenem Posten kämpfend. mit der einzigen Möglichkeit, sich rechtzeitig zu ergeben. Zu diesem London kann Australien nicht aufschauen, von hier kann es keinen Hoffnungsschimmer erwarten, denn dieses London ist offensichtlich hysterisch geworden, der Mann auf der Straße weigere sich einfach, den Fall der oftasiatischen Zwingburg zu diskutieren, kabeln schwe­dische Korrespondenten ihren Blättern von der Themse. Gefühle der Schmach und der Demütigung seien ebenso spürbar wie verbitterte Resignation.

Kann Australien hier Kampferspritzen erwarten, opti­mistische Reden, deren es so dringend bedarf? Kann es von London Hilfe erwarten? Von diesem London,

das selbst Hilferuf« ausstößt und ihnen besonder« Laut­stärke gibt, wenn sie in Richtung Tschungking gehen? Tschiangkaischeks Regime ist zwar nach Singapurs Fall in eine völlig neue Situation gekommen. Von drei Sei­ten von Japan umschlossen, von der nördlichen Seite, der Sowjetunion, ist wenig Hilfe zu erwarten, steht es da und schaut mit bangen Augen auf den japanischen Bormarsch in Richtung Rangun, in jene Richtung, in die sich die am Salwien-Fluß geschlagenen Briten zu­rückziehen. Nachdem Hongkong als erster wichtiger Zu- suhrweg Tschungkings fortgefallen ist, gerät so der zweite Weg über Burma in immer dringendere Gefahr. Schon heute ist das, was über die Burmastraße transportiert wird, auf das Maß des Unerheblichen zurückgesunken. England und die USA. sind praktisch gar nicht mehr in der Lage, etwas zu liefern, was sie nicht selbst drin­gend benötigten. Das einzige, was man Tschungking geben kann, sind gute Worte, die Tschiangkaischel in Neu-Delhi hören kann, und dringende Bitten, doch ja die Japaner anzugreifen. Wo, ist vollkommen gleich­gültig, nur angreifen, damit Burma und somit Indien sich länger halten kann! Noch steht Tschungking ein Weg offen, den japanische Staatsmänner ihm weisen. Ob Tschiangkaischel gerade diesen Weg betreten wird, hängt von dem Grad seiner Derfilzung mit den Plutokra- tien ab.

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Von unssrem stävcligvll kältoi-beitsr Oloclsobs^

Berlin, 13. Februar

Seit im Sommer 1940 die Boote einer deutschen Mi­nenräumbootflottille als erste deutsche Kriegsfahrzeuge die Straße von Dover und Calais passiert haben, voll­zieht sich durch den Kanal ständig ein starker Verkehr deutscher Schiffe. Sie sind in vollem Einsatz von deutschen leichten Seestreitkräften gegen die Angriffe englischer Kriegsschiffe geschützt, wie sich auch deutsche Jagdflug­zeuge beim Schutz der Geleitzüge gegen englische Bom­ber und Torpedoflugzeuge bewährt haben. Nun hat der deutsche Wehrmachtsberichl gemeldet, daß auch schwere deutsch« Strettkräfte planmäßig im Kanal operieren, ohne daß die Briten es verhindern können. Während Fernkampfbatterien des Heeres und der Kriegsmarine die britische Küste unter ihrer Feuerwirkung hielten, geleiteten starke Jagdverbände die deutschen Kriegs­schiffe vor den Augen der Engländer sicher durch den Kanal.

Die Londoner Admiralität hat eingestehen müssen, daß die See- und Luftkämpfe im Kanal und der west­lichen Nordsee für die deutsche Kriegsmarine und Luft­waffe erfolgreich verlaufen sind. Man gibt in London sogar 43 Flugzeugverluste zu. was auch den Englän­dern das Ausmaß der Luftstreitkräfte verdeutlicht, die gegen den Kriegsschiffverband des Vizeadmirals Liliax eingesetzt worden sind. Die Tatsache, daß deutsche Schlachtschiffe in den für England besonders geheilig­ten Seeräumen erschienen sind, hat in der englischen Öffentlichkeit, nach schwedischen Berichten, so kurz nach dem Fall von Singapur als neuer Keulenschlag gewirkt. Er ist gegen das Ansehen der alten Seemacht gerichtet, das bereits arg ramponiert ist. Wieder hat sich erwiesen, was aus dem „reizenden Krieg" gewor­den ist, den Churchill im September 1939 als Erster Lord der Admiralität den Engländern, insbesondere zur See, versprochen hat.

Die Schlachtschiffe „Scharnhorst" und „Gneisenau" haben Churchill schon oft schwere Sorgen bereitet. Des­halb Hai er sie auch schon viele Male totgesagt. Schon beim ersten Luftangriff der-Engländer auf Wilhelms- haven im September 1939 wollten die Briten die „Gneisenau" versenkt und die „Scharnhorst" kampf­unfähig gemacht haben. Im November 1939 mußte dann eingestanden werden, daß diese beiden Schlachtschiffe erst­mals in den nördlichen Atlantik vorgestoßen waren und bei Island den britischen Hilfskreuzer „Rawalpindi" versenkt hatten. Dann sicherten sie im April 1940 im Seegefecht bei den Lofoten die deutschen Landungen in Drontheim und Narvik, indem sie den englischen Schlachtkreuzer „Renown" durch Treffer abdrängten. Wieder ließ Churchill die „Scharnhorst" und „Gnei­senau" totsagen. Aber am 8. Juni 1940 stießen die bei­den Schlachtschiffe mit dem Schweren Kreuzer „Ad­miral Hipper" in den englischen Rückzug von Narvik hinein. Sie versenkten im Seegefecht bei Jan Mayen den Flugzeugträger ,Marions" und fünf andere eng­lische Kriegs- und Hilfsfahrzeuge. Erneute Schwindel- meldungen über die angebliche Bersenkung der beiden Schlachtschiffe durch die Engländer wurden am 22. März 1941 durch einen deutschen Wehrmachtsbericht beant­wortet, der von einem mehrmonatigen Atlantik-Unter­nehmen der Schiffe Kunde gab. Sie hatten unter Füh­rung des Admirals Lütjens insgesamt 22 Dampfer mit 116 000 BRT. aus englischen Geleitzügen versenkt. Seit­dem hat Churchill bereits Dutzende von Malen die Schlachtschiffe „Scharnhorst" und „Gneisenau" als ver­nichtet bezeichnet. Tatsächlich haben die genannten deut­schen Schlachtschiffe ständig englische Seestreitkräfte im Nordatlantik gebunden und vom Einsatz im Mittel­meer und Ostasicn ferngehalten.

Die jetzt gemeldeten Operationen unterstreichen diese für Englands Seekriegführung unangenehme Lage be­sonders. Wie Stockholmer Zeitungen aus London mel­den, ist dort vergeblich die Frage gestellt worden, wo sich denn die englischen Schlachtschiffe befunden haben, als die „Scharnhorst" und „Gneisenau" im Kanal operierten. Gleichzeitig zeigen die Kämpfe im Kanal und der westlichen Nordsee ein ausgezeichnetes Znjammen-

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Ein deutsches Geschwader unternahm in Zusammen, arbeit mit der Luftwaffe einen erfolgreichen Vorstoß im Kanal; hierbei wurden ein feindlicher Zerstörer versenkt und 43 Vritenflugzeuge abgeschossen.

An der Donez-Front erzielten die deutsche« Truppen bei ihrem Angriff weitere Fortschritte.

Im Hafen von Tobruk wurden kriegswichtige An­lage» in Brand geworfen. ^

Der Führer empfing Marschall Antonescu; auch Qnisling war Gast des Führers.

Die in Singapur eingeschlossenen Zeindtruppen gehen ihrer Vernichtung entgegen.

Die „Organisation Todt" und der „Vaustab Speer" wurden zu einer Organisation zusammengeschlossen. Die deutsch-finnischen Wirtschaftsverhandlungen in Helsinki sind jetzt zum Abschluß gekommen.

Der Bierjahresplan wird auch nach Beendigung des Krieges seine Bedeutung behalten.

Die Landbewirtschaftungsgesellschaft Lstland ist mit besonderen Aufgaben betraut worden.

Für hervorragende Tapferkeit wurde ein Bremer mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Ein polnischer Gewaltverbrecher wurde vor dem Sondergericht Bremen zum Tode verurteilt.