Ausgabe 
(13.2.1942) Nr. 44
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parteiamtliche Lageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zrcien fjansestadt vremen

der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches verkündungsblatt des Neichsstakttfalters in Oldenburg und vremen

Nr. 44 , 12. Zatirgang

Zreitag, 1Z. Zebruar 1942

binzeipreis 15 Npf.

veutschland nastm Abschied von fritz ladt

der sülfrer beim feierlichen Staatsakt:Ich habe einen meiner treueften Mitarbeiter verloren

Vem Waffenschmied des Neiches

, der erste oom sichrer gestiftete Srden für außer- !gewöknliche staatspolitisch bedeutfame Leistungen

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

. Verlin, 12. Februar. Was Fritz Todt dem deut­schen Volke war, was seine Leistung galt, seine Persön­lichkeit bedeutete, ein jeder spürte es, als beim feierlichen Staatsakt in der Neuen Reichskanzlei der Führer selbst dem großen Toten die Abschiedsworte sprach. In schlichten, soldatisch knappen Sätzen lieh er das Werk dieses Mannes noch einmal erstehen, der dem deut­schen Volk das unvergleichliche Autobahnnetz schuf» der > ihm den Westwall erbaute und Waffen und Munition s für die Führung seines Krieges sicherte, der Techniker ! und Künstler zugleich war und der größte Organisator der deutschen Arbeitskraft, eine Persönlichkeit von einer Universalität des Geistes und der Leistung, die fast ohne Beispiel ist. Spürbar erschüttert von der Grausamkeit eines blind waltenden Schicksals, das diesen Mann auf der Höhe seines Lebens und seiner Schaffenskraft Hin­wegriß, sprach er anch von dem Manne selbst, der seit der ersten Begegnung mit dem Führer einer der treuesten Gefolgsmannen des Nationalsozialismus war, von jener Bescheidenheit und warmherzigen Güte, die ihn niemals verließ. Den Angehörigen des Verstorbenen überreichte er dann den ersten von ihm gestifteten Orden, den das Reich für außergewöhnliche, staatspolitisch bedeutsame Leistungen vergibt. Ein großes Trauergefolge, an dessen Spitze Generale und Minister schritten, geleitete die sterblichen Ueberreste Fritz Todts dann zum Jnoaliden- friedhof, der Stätte deutschen Ruhmes und männlicher Tatkraft.

2m Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei war der Leichnam Fritz Todts aufgebahrt. Auf einem schlichten

Vor gestrige westrmachrsberichr

Aus dem Führerhauptquartier» 12. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:2m Osten wurden erneute zahlreiche Angriffe des Feindes abgewiesen. An der Donezfront warfen deutsche, rumänische und kroatische Truppen in Fortsetzung ihres Angriffes den Gegner trotz zähen Widerstandes weiter zurück. Im mittlere» Frontabschnitt wurde eine seit Tagen eingeschlossene Feindgruppe in harten Kämpsen enger zusammengedrängt. In Nordafrika rege beider­seitige Aufkliirungstätigkeit. Deutsche Jagd- und Kampfverbände bekämpften wirksam motorisierte Ko­lonnen des Feindes. Im Seegebiet um Malta wurde ein Kreuzer derDido"-Klasse von Bomben deutscher Kampfflugzeuge schwer getroffen. Tag- und Nacht­angriffe der Luftwaffe richteten sich ferner gegen Flug­plätze, Hafenanlagen und Vetriebsstosflagex der Insel. Angriffe britischer Bomber auf südwestdeutsches Gebiet verursachten in der vergangenen Nacht geringe Ver­luste unter der Zivilbevölkerung. In der Zeit vom 31. Januar bis. Februar verlor die britische Luft­waffe 87 Flugzeuge, davon 38 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 13 eigene Flugzeuge verloren. Hauptmann Bär, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader» errang seinen 89. und 99. Luftsieg.

Katafalk ruhte der Sarg, der seine sterblichen Reste barg. Die Reichskriegsflagge verhüllte ihn, die Fahne des deutschen Schicksalskampfes, dem der Verstorbene die Waffen schmiedete. Helm und Degen des Generalmajors der Luftwaffe lagen darauf, Symbole eines Lebens, das allzeit reinste Verkörperung deutschen Soldatentums war. Offiziere der Luftwaffe, Männer der OT., der Partei und ihrer Gliederungen standen Ehrenwache für den Mann, dessen Genie ihnen alle wertvollste Impulse gab. Dahinter auf dem mattschimmernden Grunde rost­braunen Marmors leuchtete golden der Hoheitsadler und im tief erglühenden Rot das Hakenkreuzbanner, dessen Gefolgsmann der Tote von Anbeginn war, flan­kiert von Fahnen, Standarten und Standern der Be­wegung und ihrer angeschlossenen Organisationen. Grüne Hecken, die weißer Flieder wie Meeresgischt fast umflutete, faßten den Katafalk zur Linken und Rechten ein. Zwischen ihnen hielten mit dunklem, braunem Tuch verkleidete Pylonen die Opferschalen empor, in denen die rotzüngelnde Totenflamme brannte.

Ein großes Tranergefolge war zu Ehren des Toten erschienen. Hohe Offiziere aller drei Wehrmachtsteile, Minister und Reichsleiter, Staatssekretäre und Gau­leiter sowie zahlreiche führende Männer der Partei­gliederungen grüßten zum letzten Male den Mann, der ihnen allen ÄZert gewesen war, und mit ihnen bekun­deten die Botschafter, Gesandten und Militärattachees der verbündeten und befreundeten Staaten die Anteil­nahme ihrer Völker an diesem großen Verlust, den das deutsche Volk traf. Vom Wilhelmsplatz aus, durch die hohen, geöffneten Tore, betraten die Trauergäste die neue Reichskanzlei. Durch den Vorraum, in dem Cicyblumen und Kränze zu blühenden Bergen türm­ten, schritten sie durch das von jj-Männern gebildete Spalier in den Saal, den ein mildes, von dem großen Dachfenster herabflietzendes, vom Ornament der Decke golddurchwirktes Licht erfüllte. Stille war sonst in der Weite des Raumes.

Reichsminister Speer, der Nachfolger Dr. Todts, geleitete die Angehörigen des Verstorbenen aus ihre Plätze. Reichsmarschall Her­mann Eöring begrüßte sie und sprach ihnen das Beileid aus in seinem und aller Anwesenden Namen, die sich zu ihren Ehren stumm von den Plätzen er­hoben. Kurz darauf erschien der Führer. Mit erhobener Rechten verweilte er stumm vor dem Sarge des Toten. Dann trat auch er auf die Witwe und die Kinder des Verstorbenen zu und sprach mit einem herzlichen Hände- druck das Beileid des deut­schen Volkes aus.

Musik setzte ein. Wagners Trauermarsch ausGötter­dämmerung", gespielt von ver Staatskapelle. In dunk­len Akkorden hob sie an. llber keine schmerzerfüllte Trauer war in ihr. Ueber den Tod triumphierte auch hier das Leben. Dann sprach der Führer. Er sprach langsam und schlicht, in einfachen, ruhigen, fast nüchternen Worten, in de­nen doch der Schmerz um den Verstorbenen spürbar mitschwang.

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Ver sükrer an leinen loten Mitkämpfer

Hie keieilielie Vvborkiilii'unx cler stsiblieben Hülle ckos keiebsministers Dr. lockt nm Vorlag: cke-, KtaatssbeKräbnizses. Illiser lülck Zeigst ckie ^bkabrt cker illvtor- lakette mit ckem 8aiK vom ^nbalter Raknbok. Vnmittelbsr hinter ävm 8aiKS keiebsminister 8po«r. Im Vorckei§runä ckie Lkienlrompanie cker tt lUbstanckarte

^.ckolk Hitler.

Verehrte Trauergäste! Liebe Frau Todt!

Es ist sehr schwer für mich, eines Mannes zu gedenken, von dem die Taten lauter und eindringlicher zeugen, als es je Worte zu tun vermögen. Als wir die schreckliche Nachricht von dem Unglück erhielten, dem unser lieber Parteigenosse Dr. Todt zum Opfer gefallen war, hatten wohl viele Millionen Deutsche die gleiche Empfindung von jener Leere, die immer dann eintritt, wenn ein un­ersetzbarer Mann feinen Mitmenschen genommen wird. Daß aber der Tod dieses Mannes für uns einen unersetz­baren Verlust bedeutet, weiß das ganze deutsche Volk. Dabei ist es nicht nur die schöpferische Persönlichkeit, die uns genommen wurde, sondern es ist anch der treue Mann und unvergeßliche Kamerad, dessen Weggang uns so schwer trifft.

Dr. Todt war Nationalsozialist, und er war dies nichr nur verstandesmäßig, seit dem Augenblick, da er zum ersten Male Kenntnis von der Bewegung erhielt, son­dern auch aus seinem ganzen Herzen heraus. Die erste Berührung mir der Partei im Jahre 1922, die erste Be­gegnung mit mir selbst, haben diesen Mann nicht nur sofort innerlich zu mir geführt, sondern ihn verpflichtet, auch nach außen hin zu dem zu stehen, was er als einzige

Möglichkeit einer deutschen Wiedergeburt ansah. Dem Techniker und Ingenieur, der sich vorübergehend selbst durch seiner Hände Arbeit das Brot verdienen mußte, erschien die Verbindung des nationalen mit dem sozialen Gedanken nicht als ein Problem oder gar als eine Frage, sondern als die kategorische Pflicht des Kampfes sür eine wahrhaft deutsche Wiederauferstehung, die mehr sein mußte als eine bloße Restauration einet durch den Zusammenbrach sich selbst schon als überlebt erwiesenen äußeren staatlichen Form.

Schon im Jahre 1922 war es diesem Manne klar, daß das Ziel der deutschen Erhebung nicht eine Restaurie­rung zerbrochener alter Formen, sondern eine Reoolu- tionierung des deutschen Geistes, des deutschen Denkens und damit des deutschen Voltes und seiner inneren ge­sellschaftlichen Ordnung sein mußte.

Als Dr. Todt zur Bewegung stieß, zählte er 31 Jahre. Hinter ihm lag ein Leben, das, von der Volksschule an­gefangen, das Humanistische Gymnasium einschloß. Von 1910 bis 1911 diente der Einjährig-Freiwillige beim Feldartillerie-Regiment 14 in Karlsruhe. Von 1911 bis zum August 1914 studierte er wieder als Bauingenieur

(Fortsetzung auf Seite 2)

Z50SW Veiten und Inder in Singapur eingekesselt

lapaner beherrschen alle Stellungen Sem feinb bleibt nur Übergabe ober Vernichtung

Singapur, 12. Februar. Die ersten japanischen Truppen, die am Mittwochmorgen in Singapur eindran­gen, gehörten der sogenannten Tangah-Eruppe an, die vom Flughafen Tangah aus in direkt östlicher und süd­östlicher Richtung vorgedrungen waren. Gegen Mittag stürmten die Kranji- und Mandai-Eruppe, die östlich über die beherrschende Höhe von Vukit Timah vorge­stoßen waren, den nordwestlichen Teil Singapurs und drangen von dort in das Zentrum der Stadt ein. Die Begeisterung der nach Singapur einmarschierenden Trup­pen aller japanischen Waffen ist unbeschreiblich.

Wie wir erfahren »sind nach der Einnahme der Stadt etwa 35 000 Briten und Inder von den Japanern ein­geschlossen worden. Große Verstärkungen für die briti­schen Verteidigungstruppen wurden zwar aus Indien und Australien erwartet. Diese sind jedoch nicht mehr nach Singapur herangekommen. Die gesamte Stärke der britischen Empiretruppen in Singapur und Malaya soll etwa 100 000 Mann betragen haben, von denen drei Viertel in den Kämpfen auf der Halbinsel Malaya ge­fangengenommen worden sind.

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Das Kaiserliche Hauptquartier meldete am Donners­tagmittag japanischer Zeit: Starke japanische Armee- formationen eröffneten mit Unterstützung der Luftwafsc am Donnerstag bei Tagesanbruch eine machtvolle Auf­räumungsoffensive, um den britischen Widerstand zu brechen, der hauptsächlich am Wasserreservoir im Zen­trum der Insel geleistet wird. Am Mittwoch drangen die japanischen Truppen, aus Richtung Bukit Timah kommend, tief in die Feindstellungen ein und sicherten damit die völlige Herrschaft über die wichtigsten Be­festigungsanlagen auf der Insel. Wie die letzten Berichte vom Krie" 'ckauplatz auf der Insel Singapur besagen, sind die Straße:,kämpfe um die letzten Widerstandsnester in der Stadt praktisch bereits abgeschlossen, so daß das gesamte Stadtgebiet einschließlich der großen Anlagen

des Handelshafens im Südwesten fest in japanischen Händen ist. Die Zahl der Gefangenen nimmt ständig zu.

Wenn auch seit dem letzten amtlichen Kommunique vom Mit>twschab end, d as d ie Erstürmung der Stad t bekanntgab, inzwischen keine offiziellen Verlautbarun­gen mehr erfolgten, so weisen Tokioter militärische Kreise darauf hin, daß mit der Einnahme der Stadt Singapur und vor allem des Hafengebiets das Schick­sal der gesamten Jnselfestung praktisch besiegelt ist. Selbstverständlich seien in den verschiedensten Abschnit­ten, vor allem im Gebiet des Kriegshasens und des Flugplatzes Seletar, noch weiter Kämpfe und Säube­rungsaktionen größeren Umfanges zu erwarten, bevor die Insel völlig vom Feinde befreit ist. Zu dieser Auf­fassung berechtigte neben dem ungeheuren Siegeswillen der japanischen Streitkräfte und der Ueberlegenheit an Menschen sowie Material nicht zuletzt die Tatsache, daß die Kampfmoral der noch verbliebenen gegnerischen Truppen schwer erschüttert sei. Man könne sagen, so betonen diese Kreise, daß das Schicksal der gesamten Jnselfestung, in dem Augenblick militärisch gesehen, als besiegelt betrachtet werden mußte, als japanische Stoß­trupps die Singapur beherrschende höchste Erhebung bei der starken feindlichen Stellung von Vukit Timah er­oberten. Dieser kleine Berg könne verglichen werden mit der in die Kriegsgeschichte eingegangenen berühmten Höhe 203", deren Erstürmung im Russisch-Japanischen Krieg zum Fall Port Arthurs führte.

fldolf Hitler an den leimo

Aus dem Führerhauptquartier, 12. Fe­bruar. Der Führer sandte dem Tenno anläßlich der Ein­nahme von Singapur telegrafisch seine herzlichsten Glück­wünsche. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop übermittelte dem japanischen Ministerpräsi­denten Tojo und dem japanischen Außenminister Togo telegrafisch die Glückwünsche der Reichsregierung.

Loinbenksgel suk üücktenlls 8ri1en8cki8e

Während sich die Schlacht um Singapur stündlich immer zu einem zweiten Diinkirchen entwickelt, griffen japanische Armeebomber am Mittwochnachmittag eine Flotte von 25 Handels- und Kriegsschiffen an, die sich anschickten, mit den britischen Verteidigern zu entfliehen. Die japanischen Flugzeuge erzielten Volltreffer auf zehn feindliche Schisse, warfen einen 3v»ü-Tonner in Brand und beschädigten ein weiteres Fahrzeug von 1900 VNT.

Zwischen dem Gebiet von Johur und dem Festungs­gebiet von Changi im Nordostzipfel der Insel Singapur werden Frontberichten zufolge heftige Artillerieduells a-usgetrageu. Die Engländer versuchen mit Marine­geschützen vdn Changi aus die japanischen Truppen- konzenirationen auf dem Festland und vor allem den Nachschub zu stören, während die Japaner von der Küste von Johur sowie von der Insel Pul au Ilbin

gegenüber Changi das Feuer heftig erwidern. Außerdem ist das Festungsgebiet von Changi das Ziel mehrerer japanischer Bombenangriffe. Im Gebiet des Kriegs­hasens bzw, des Flugplatzes Seletar wüten schwerste Brände.

Die letzten Frontberichte zeigen, daß sich gegenwärtig auf der Jnselfestung Singapur zwei Hauptoperationen

abspielen: Zunächst sind japanische Streitkräfte von

allen Seiten in das Herz der Stadt Singapur einge­

drungen, um dort den letzten Widerstand des Feindes zu brechen. Japanische Einheiten, die vom Süden her in die Stadt eindrangen, haben dem Feind die Möglich­keit des Rückzuges nach dem Hafen und damit die Eva- kuierung vereitelt.

Soweit der Gegner jetzt im Stadtgebiet überhaupt noch Widerstand leistet, ist dieser völlig erfolglos, und es wird den feindlichen Kräften nur die llebergabe übrigbleiben, wenn sie nicht völlig vernichtet werden wollen. Die zweite Hauptoperation spielt sich nördlich der Stadt Singapur im Gebiet der dortigen beiden Wasserreservoirs ab, wo Berichten zufolge die Haupt- kräfte des Gegners praktisch eingekreist sind. Hier ist eine heftige Bernichtungsschlacht im Gange.

(Lellerl Liläeräisust,)

K/e<iek Ae«-a»i

Churchills Latein wieder am Ende

Drahtbericht unterer Berliner Schriftleitung

g. K. Berlin, 12. Februar. Während London noch den sinnlosen Versuch unternimmt, die japanische Meldung von der Eroberung der Stadt Singapur als noch nicht bestätigt zu bezeichnen, zugleich aber doch schon von Infiltrationen" in die Stadt sprechen muß, konnte die englische Presse dennoch nicht um die Feststellungder Trauer und der Wut" herum, die England schon durch dieGefährdung" dieses Eckpfeilers einstkger britischer Macht empfinde. Mit dieser Generalformel schildern britische Berichte aus London die Stimmung über die Niederlage von Singapur. Die römischen Feststellungen werden am knappesten durch den Satz vonPopolo di Roma" umrissen:Die Voraussagen der britischen

Kriegführung sind erneut fehlgeschlagen. Die Folgen für das englische Weltreich werden katastrophal sein." In den ausführlicheren Betrachtungen wird dann das Bild des Desperado-Politikers Churchill gezeichnet, der England von Niederlage zu Niederlage trieb und der immer wieder mit seinen Einzelprophezeiungon und Lageernschätzungen unrecht behielt. , bis auf die eine Generalankündigung, daß er dem britischen Volk Schweiß, Blut und Tränen" bringen wolle am Ende eine schwülstige Umschreibung für: Vernichtung des Empire.

Auch neutralen Beobachtern, wie der türkischen Stimme vonAksam", erscheint der Fall von Singapur als einmaliges historisches Ereignis,das den Japanern einen Weg unbegrenzter Möglichkeiten der Kriegführung eröffne." Spanische Stimmen sehen, wiePueblo", Eng­land auf dem bestem Weg, sich in eine xbeliebige Kolonie Amerikas zu verwandeln. Mit der Einnahme von Sin­gapur schwebe das Damoklesschwert nun über Rangun. Jnsormaciones" sieht ferner im Fall von Singapur bereits deu Todesstoß für Niederländtsch-Jndien.

Dieser Gesamteindruck von der ganzen Schwere des Niederbruchs vieler Hoffnungen der englischen Führung und der entscheidenden Wende, die dieses Ereignis im Rahmen des Gesamtkrieges für Britannien wie seine verbündeten Komplicen nach sich zieht, wird aber auch in den USA. geteilt, wo eine ganze Reihe von Stimmen

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Der Führer gedachte bei dem feierlichen Staatsakt für Dr. Todt, den toten Waffenschmied des Reiches, mit ergreifenden Worten seines treuen Mitarbeiters. Norwegens Ministerpräsident Quisling traf in der Reichshauptstadt ein.

Der Unterstaatssekretär im Reichsverkehrsministe­rium, Wülfing von Ditten, hat sich über den Wiederaufbau der deutschen Handelsflotte geäußert.

In Singapur sind 35 090 Briten und Inder von japanischen Truppen eingekesselt.

Anläßlich des Falles der britischen Zwingburg Ost­asiens sandte der Führer dem Tenno ein Glück­wunschtelegramm.

Im Pazifil erzielten die Japaner weitere bedeut­same Erfolge.

Im Verlaus einer Feierstunde im Rathaus wurde an 119 Bremer Männer und Frauen das Luftschutz­ehrenzeichen verliehen.

In traditioneller Weise fand imHaus Seefahrt" die Schafferwahl statt.