Ausgabe 
(29.1.1942) Nr. 29
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisttrs der Zreien Hansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtüches verkündungsblatt des veichsstattstalters in Oldenburg und vremen

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Nr. 29 , 12. Jahrgang

Donnerstag, 29. Januar 1942

Einzelpreis 15 Npf.

ftdmiral kimmel zumsode verurteilt

was ist in pearl starbour passierts" / Sensationelles krgebnis der Untersuchungen über die Kataftropste von stawai / rokio stelltallgemeine Unfichigkeit auf der ganzen Linie fest

,,kin beispielloses Urteil"

Madrid» 28. Januar. Der Berichterstatter der Agentur Efe meldet aus Newyork: Die Hauptfrage

aller Amerikaner heißt zur Zeit:Was ist in Pearl Harbour passiert?" Das Volk will Einzelheiten über ktie Katastrophe wissen und die Regierung hat eine Kommission nach Hawai geschickt, die ohne Rücksicht auf Personen eine strenge Untersuchung durchführen und die Schuldigen feststellen soll. Die bisherigen Fest­stellungen haben ergeben, daß der Generalstab von Ha­wai die Verantwortung für die Niederlage trägt, denn schon seit dem 18. Oktober hat Washington auf die große Gefahr eines japanischen Angrisfs aufmerk­sam gemacht. Aber wie war es den Japanern möglich, die Nordamerikanische Flotte so zu überraschen?

Nach den Feststellungen der Kommission waren am Morgen des 7. Dezember 88 Prozent aller Streitkräft« auf ihren Posten, 60 Prozent der Offiziere und 96 Prozent der Mannschaften waren im Dienst. Was ist aber in diesem Falle unter Dienst zu verstehen, wenn man nicht einen plötzlichen feindlichen Angriff ab­wehren kann?

Dis Antwort darauf ist eine bittere Anklage gegen das noidamerikanifche System, das mit feinem ständigen Wechsel im Personal keine straffe Zusammenfassung -er Einheiten zuläßt, damit diese Tag und Nacht auf jede Gefahr vorbereitet sind. Außerdem ist die ganze U2A.- Streitmacht mit einem bürokratischen Netz überzogen, das eine schnelle Durchführung von Entschlüssen unmög­lich macht. Gegenüber diesen Mangeln bestand in -er japanischen Marine eine einzige Kommandostelle, -ie durch , ein einziges Wort die ganze Kriegsmaschine in Bewegung setzte.

Bezeichnend für das schlechte Funktionieren des nord- amerikanischen Nachrichtenapparates ist die Feststellung, daß ein Warnungstelegramm der Regierung in Wa­shington aufgegeben wurde, erst seinen Bestimmungs­ort erreichte, als die Katastrophe bereits vollendet war. Zwar kann sich auch noch heute kein Amerikaner vor­stellen, - das Schicksal der mächtigen USA.-Flotte von der Schnelligkeit eines Telegramms abhängen soll.

Der Bericht des nordamerikanischen Untersuchungs­ausschusses über die Hawaischlacht enthüllt, wieJapan Times and Advertiser" ausführt, in höchst aufschluß­reicher Weise die Unfähigkeit der USA.-Kommando- stellen. Er beweise, bLß die Katastrophe von Pearl Harbour trotz aller Verkleinerungsversuche der nord­amerikanischen Behörden höchstwahrscheinlich bereits die Entscheidungsschlacht im großasiatischen Kriege war. Der Bericht beschuldige Admiral Kimme! und Generalleut­nant Short der großen Pflichtverletzung und wälze die Verantwortung für die Niederlage auf sie ab. Tatsäch­lich gehe aber aus dem Bericht die allgemeine Unfähig­keit auf der ganzen Linie hervor.

Vor pestrige Welrrmachtsbericht

Aus dem Führerhauptquartier, 28. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Eine an der Südküste der Krim gelandete feindliche Kräfte- gruppe wurde in mehrtägigen Kämpfen zurückgeworfen und bis auf kleine Reste vernichtet. An zahlreichen Stel­len der Ostfront führten die deutschen Truppen erfolg­reiche örtliche Angriffe. Panzer, Geschütze und an­deres Kriegsmaterial wurden erbeutet oder vernichtet. Vor Leningrad zerstörten Verbände der Waffen-jj bei einem Stoßtruppunternehmen 88 feindliche Bunker und Kampsstände. Die Luftwaffe führte wirksame An­griffe gegen Truppenbewegungen, Nachschubkolonnen, Eisenbahnzüge und Flugstützpunkte der Sowjets. In Nordasrika beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten Barackenlager und Kraftfahrzeugansammlungen der Briten in der nörd­lichen Cyrenaika. Tag- und Nachtangriffe deutscher Kampssliegerkräste richteten sich gegen Hafenanlagen auf der Insel Malta. Bombenoolltreffer schweren und schwersten Kalibers richteten vor allem in der Staats­werst Schäden an. Bei der Abwehr eines Angriffs bri­tischer Bomber auf das Reichsgebiet in der Nacht zum 27. Januar erzielte eine Nacht-Jagdstaffel unter Füh­rung von Hauptmann Lent und Oberleutnant Prinz

Beispielsweise sei kurz vor Beginn des Angriffes ein U-Boot-Netz vor Peatl Habour entfernt worden, um zwei nordamerikanischen Minensuchern die Durchfahrt zu gestatten, was nach kurzer Zeit den japanischen ll-Voo- ten die Einfahrt in den Hafen ermöglicht habe. Ferner habe der Oberbefehlshaber der USA.-Flotte um 7.12 Uhr Mitteilung von einem Gefecht zwischen USA.-Zerstörern und japanischen U-Booten erhalten und dennoch ver­säumt, Generalalarm zu geben, so daß die Amerikaner vollkommen unvorbereitet waren, als wenige Minuten später der japanische Luftangriff erfolgte. Ein nord- amerikanischer Posten habe die japanische Luftflotte 130 Meilen von Pearl Harbour entfernt bereits um 7.20 Uhr entdeckt, aber er habe 18 Minuten gebraucht, um den wachhabenden Offizier zu erreichen, der seiner­seits entschied, daß es sich nur um USA.-Flugzeuge handeln könne (!).

Soeben eintreffenden Berichten zufolge, so fährt das Blatt fort, sei Kimme! zum Tode verurteilt wor­den eine Maßnahme, die mehrere Kongreßmitglieder seit einigen Wochen befürwortet hätten. Wenn man

schon die Verantwortung einem einzigen Mann zu­schreibe, wie stehe es dann eigentlich mit der Ver­antwortung des Marineministers Knox, der Kimme! unter Uebergehung mehrerer dienstälterer Offiziere zum Oberbefehlshaber gemacht habe, und wie stehe es mit dem Chef der amerikanischen Wehrmacht, Roose- velt selbst, so fragt das Blatt. Die Tatsache, daß gegen einen der höchsten Offiziere in einem in der Geschichte der USA. beispiellosen Urteil die Todesstrafe verhängt oder auch nur erwogen werde, zeige deut­licher als alles andere die verzweifelte Stimmung der USA.-Führung.

Auf lange Zeit hinaus sei eine nordamerikanische Flottenoffensive im Pazifik angesichts der Demoralisie- rung des USA.-Marinekommandos völlig unmöglich. Sollte sich die USA.-Flotte nach vielen Jahren wieder erholen, dann würde sie, wie die Nachricht von der Be­setzung des Vismarck-Archipels erkennen lassen, fest­stellen müssen, daß die südliche Verbindungslinie zwi­schen den USA. und Australien bereits von der japa­nischen Flotte unterbrochen sei.

Sem erfolgreichen deutschen Jagdflieger

kichenlaub mit Schwertern und vrillanten für Sallond Vom sichrer persönlich überreicht

Aus dem Führerhauptquartier» 28. Jan. Der Führer hat Oberst Galland das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Ei­sernen Kreuzes verliehen. In Gegenwart der General- feldmarschälle Keitel und Milch überreichte der Führer heute in seinem Hauptquartier dem verdienten Jagdflieger als zweitem Offizier der deutschen Wehr­macht persönlich die höchste deutsche Tapferkeitsauszeich­nung.

Oberst Galland schoß in unermüdlichem heldenhaften Einsatz 94 Gegner im Luftkampf ab. Die Masse dieser Luftfiege errang er im Kampf gegen England. Oberst Galland wurde nach dem Tode von Oberst Mölders als dessen Nachfolger zum Inspekteur der Jagdflieger im Lustwaffenführungsstab ernannt.

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ppe-Weißenfeld ihren 108. Abschuß."

Oberst Adolf Galland wurde am 19. März 1912 in Westerholt (Kreis Recklinghausen) als Sohn eines Rentmeifters geboren. Er besuchte das humanistische Gymnasium in Buer in Westfalen, bestand dort 1932 die Reifeprüfung und trat 1934 als Schütze in das Infanterie-Regiment 10 ein. Am 1. September 1934 wurde er zum Fähnrich befördert und trat dann 1935, nach der Schaffung der jungen deutschen Luftwaffe zu dieser über und wurde dann als Leutnant Fluglehrer bei der Jagdflregerschule Schleißheim. Am 1. November wurde er, nachdem er am 1. August 1937 zum Ober­leutnant befördert worden war, Staffelkapitän einer Jagdstaffel. 1938 erhielt er in Anerkennung besonderer Leistungen ein vorgerücktes Rangdienstalter und wurde

mit. dem 1. Oktober 1939 zum Hauptmann befördert. Nach dem Polenfeldzug wurde er am 19. Juli 1940 außer der Reihe zum Major befördert und in den ersten Septembertagen mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Aus Anlaß seines 40. Luftsieges verlieh ihm der Führer am 25. September 1940 als drittem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Nach Ab­schuß seines 50. Gegners wurde Galland zum Oberst­leutnant befördert»

Bei den siegreichen Luftkämpfen der deutschen Jagd­flieger, besonders gegen die englische Luftwaffe, hatte das Geschwader des Oberstleutnants Galland stets einen besonderen Anteil. Unter seiner draufgängerischen Führung errang es Sieg auf Sieg. Besonders eindrucksvoll war das Abschußergebnis seines Geschwaders an der großen Luftschlacht am 21. Juni 1941 bei einem Angriffsversuch starker britischer Jagd- und Kampfverbände an der Hanalküste, wobei sich Oberstleutnant Galland durch große Umsicht in der Führung seines Geschwaders und besonderen Heldenmut auszeichnete. Er schoß persönlich drei britische Jagd­flugzeuge ab. Am 18. Juli 1941 verlieh der Führer dem siegreichen deutschen Jagdflieger das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Am 8. Dezember 1941 wurde Oberstleutnant Galland wegen besonderer Tapferkeit vor dem Feinde vom Führer zum Oberst befördert.

*

Als zweitem Offizier der deutschen Wehrmacht hat der Führer. Oberst Gallanddie höchste Auszeichnung ver­liehen,'die Deutschland an seine Tapfersten zu vergeben hat. Die Brillanten zum Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz trug bis zu seinem tragischen Tode allein der unvergessene junge Held, Oberst Mölders. Jetzt ist Oberst Galland der einzige lebende Träger. Der Name Galland ist längst bei' Freund und Feind ein Be­

griff geworden, und seine Taten werden dem deutschen Volke erzählt, wie einst vielleicht die Heldenstücke deut­scher Sagengestalten von Mund zu Mund gegangen sein mögen. Voll Dankbarkeit gedenkt die Heimat vor allem seines Einsatzes zur Verteidigung des westlichen Luftraumes gegen britische Angriffsversuche. Während der größte Teil der deutschen Luftwaffe an den gewal­tigen Fronten im Osten kämpfte, stand Galland mit sei­nem Geschwader im Westen bereit, um jeden Versuch des Feindes, diese Lage auszunutzen, entschlossen abzu­wehren. Gleich der erste Versuch des Feindes, diese Mauer der deutschen Jäger unter dem Kommando Eal- lands zu durchbrechen, endete mit einer furchtbaren Niederlage und ebenso zäh wie die Briten ihre Angriffe wiederholten, zerschlug Galland mit seinen Männern jedesmal die feindlichen Verbände. Fast täglich stiegen die Abschußzahlen, und dank dieses Einsatzes wurde die von Churchill großmäulig angekündigteNon-Stop- Offensive" der Briten in eine Non-Stop-Niederlage um­gewandelt, bis der Feind schließlich seine -Absicht auf­geben mußte. t> 2 .

fluch Niederländisch Indien von den Japanern bedroht

fortschritte aus flst-Vorneo Vie Makassar-Straße unter Kontrolle der Landungstruppen stuf drei Straßen gegen Singapur

Nückwärtige Stellungen der flmerikaner aus der vataan kalbinsel genommen

Drahtbericht unserer Berliner Schriftlcitung

b. Berlin, 28. Januar. Die unablässige Verfol­gung der geschlagenen britischen Truppen auf der Ma- layen-Halbinsel, der Vorstoß auf drei Straßen nach Singapur, die Erringung der Schlüsselstellung über die Gewässer um Java und die Sundasee nach der Ein­nahme von Valik Papan und der heiß erstrittene Erfolg auf der Bataan-Halbinsel umreißen eine Situation auf dem pazifischen Kriegsschauplatz, die die Alarmstimmung in Australien versteifte, die britischen Kommentatoren cholerisch werden und Tschungking-China verzweifelte Hilferufe an die USA. und England richten ließ. Die Burmastraße liege schon fast verödet, da von Rangun

keine Transporte mehr abgingen. Das weitere, tiefe Eindringen japanischer Truppen in burmesisches Gebiet gibt eine weitere Grundlage der Hoffnungslosigkeit und Hilfsbediirftigkeit.

Auf Ostborneo säubern die japanischen Truppen nach der Einnahme Balik-Papans das Gebiet von den Resten des Feindes, die sich nach einem Bericht des Tokioter Hauptquartiers nacheinander ergeben. Das über Balik-Papan wehende Sonnenbanner kündet nicht nur von der Eroberung des zweiten holländi­schen Lei zentrums mit riesigen Raffinerien, son­dern bezeichnet darüber hinaus die Erreichung einer Schlüsselstellung, die einen strategisch wichtigen Aus­

gangspunkt für weitere Operationen gegen Osten und Süden sichert. Als einzig brauchbarer Hasen des süd­lichen Ostborneo beherrscht die eroberte Stadt die ge­samte Makassaystraße. Sie bedroht nach japanischer An­sicht den Schiffsverkehr der Java-see und bildet örtlich den nächsten japanischen Stützpunkt für Aktionen gegen Soerabaja; denn die Makassarstraße führt zwischen Borneo und Lelebes in das Herz Niederländisch-Jndiens.

Der große Zusammenhang zwischen den japanischen Aktionen und Landungen bei Rabaul und Kavieng und der jetzigen Eroberung von Balik Papan liegt darin, daß dieser jüngste Erfolg den Endpunkt einer großen (Fortsetzung auf Seite 2)

Lee kieäkrüe

ü. Berlin, 28. Januar. In diesen Tagen, fast unbe­merkt und hoch mit vollem Erfolg, vollzieht sich an der wichtigsten Front des europäischen Raumes, an der Winterfront in der Sowjetunion, ein un­unterbrochen harter und bei aller zahlenmäßiger Ueber- legenheit des in verzweifelten Angriffen anrennenden Gegners aber voll erfolgreicher Kampf der deutschen Truppen, ihrer Verbündeten und der freiwilligen Ver­bände fast aller europäischen Länder. Angriffe des Feindes auf breiterer Front oder in örtlichen Abschnit­ten werden bei blutigen Verlusten des Feindes abge­wiesen oder bei Einbrüchen abgeriegelt und häufig zur Abschnürung der vorgebrochenen Kräftegruppen benutzt. Wenn einmal örtlich näher umrissene Operationen dieser für die Wiederaufnahme der Offensiv-Opera- tionen großen Stils im kommenden Frühjahr so bedeut­samen Abwehrkämpfe bezeichnet werden, dann zeigt sich auch besonders leuchtend die volle lleberlegenheit der deutschen Soldaten auch in diesen harten Winterkämp­fen, in denen der Gegner die- Gunst seiner klimatisch besser eingewöhnten Truppen für sich hat. So zeigt sich diese lleberlegenheit bei den im letzten OKW.-Bericht gemeldeten Schlag gegen die feindliche Kräftegruppe auf der Krim, die bis auf einen kleinen Rest vernichtet wurde. Sie hatte den Versuch gemacht, in der Gegend von Sudak an der Südküste der Krim sich festzusetzen, und Verstärkungen bei unsichtigem Wetter nachgezogen. Jetzt ist hier, ganz ähnlich wie im Fall Feodosia, aber in wesentlich kleinerem Umfang, dem Gegner das Schick­sal der Vernichtung bereitet worden.

Die zweite Meldung des überlegenen Kampfes deut­scher Truppen an allen Fronten ist die Nennung des hundertsten Abschusses einer deutschen Nachtjagdstaffel unter Führung von Hauptmann Lent und Oberleutnant Prinz zur Lippe-Weißenfe'.d, die beide schon früher we­gen besonderer Leistungen als Nachtjäger im OKW.- Bericht genannt worden waren. Sie haben mit dazu beigetragen, die britische Non-Stop-Offensive in ein so verlustreiches Unternehmen zu verwandeln, daß die Bri­ten es vorgezogen haben, sie in dem Umfang der grö­ßeren Aktionen abzubrechen und die in einzelnen Ter­rorangriffen gegen deutsche Städte umzuwandeln, bei denen sie aber ebenfalls von den kühnen Fliegern un­serer Nachtjagdstaffeln erhebliche Einbußen hinnehmen müssen.

Eine Meldung, die aus den USA. über Lissabon ein­läuft und Augenzeugenberichte von dem Auftreten deut­scher U-Boote an der nordamerikanischen und kanadischen Küste gibt, lenkt unseren Blick auf eine dritte Gruppe kämpfender deutscker Soldaten, die sich in dem glo­balen Krieg bewähren, den Roosevelt und Churchill vom Zaune brachen. Sie künden von dem kühnen und erfolgreichen Einsatz unserer U - Bootsmänner vor der Atlantikküste Nordamerikas.

, Ueberlebende eines versenkten USA.-Dampfers be­richten, sie hätten innerhalb von 48 Stunden drei deutsche U-Boote gesichtet. Diese Meldung widerlegt von neuem die verlogene« Behauptungen des Marine- ministers Knox. der nach dem ersten Auftreten deutscher U-Boote an der nordamerikanischen Küste den Ein­druck zu erwecken suchte, als ob sämtliche U-Boote be­reits^ vernichtet seien. Damit begann Herr Knox ganz im Stil der Churchill-Lügen eine Reihe von Agitations- nachrichten in die Welt funkkn zu lassen, die sich nur in einer kleine« Nuance von Churchills Manier unter­schieden. Churchill läßt stech und stur und mit grotesker Bestimmtheit Lügen, Knox aber bleibt immer ip unge­nauen Umrissen, und fügt Beiwörter wiewahrschein­lich" und ähnliche hinzu. So ließ er auf diese Methode derwahrscheinlich"-Ersolge lustig ein japanisches Schlachtschiff versenken, und eine große Zahlwohl über 20", japanischer Transporter auf dem Meeresgrund

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Der Führer überreichte Oberst Galland das Eichen­laub mit Schwertern und Brillanten zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes.

Ein sowjetischer Landungsversuch an der Südspitze der Krim wurde von deutschen Truppen zerschlagen. Die japanischen Operationen nehmen auch gegen Niederländisch-Jndien ihren weiteren günstigen Ver­lauf.

Nach Meldungen aus Tokio ist der abgesägte Chef der USA.-Pazisikflotte. Admiral Kimmel, zum Tode verurteilt worden.

Durch freche Bluffmanöver vor dem Unterhaus sucht Churchill seine innerpolitische Position zu halten.

Wegen starker Vorbehalte der siidamerikanischen Staaten mußte das Konferenzende in Rio ver­schoben werden.

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt führte in Bremen eine Fachtagung durch.

Nach einer Neuregelung des Reichssinanzministrrs werden Kinderbeihilfen ab 1. April vierteljährlich gezahlt.

Der Vorsitzer des Aussichtsrats der Norddeutschen Hütte wird heute 60 Jahre alt.