Ausgabe 
(26.1.1942) Nr. 26
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Erscheint 7mal wöch entlich

MonalSbezug E 2,30 einschl. Zu­stellgebühr: Postbezugspreis monatl. 2,30 E (einschl. 30,1 Post­zeitungsgebühr) zuzügl. 42 ^ Be­stellgeld. Bezugspreis Ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf ..Zahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- EmS GmbH., Bremen, Geeren 6/8. Fernspr. 54121, Nachtr. u. Sonntg. 51115. GprechVerlag: werkll. 1213 Uhr: Schriftleitung: Diens­tag und Freitag 121413'/- Uhr.

vremi Zeitung

Anzeigen - Grundpreis«;

Die l wm hohe und 22 nun breite Zeile im Anzeigenteil 13 H/. Die 78 wm breite und 1 wm hohe Zeile imTertteil 75-^/. Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste S Nachlaßstaffel S. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 6/8, Ruf 54121z Nachlruf und sonntags 51115- Obernstr 86, Ruf 5 4121z Shke: Mühlendamm 2: Br.-Hemelingen: Bahnhofstr. 8, Ecke Poststr., Ruf 4 34 58z Br.-Vegesack, Rohrstr. 24, Ruf 4 u. 8z Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblott des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

der Nationalsozialisten Bremens

flmtlikties verkündungsblatl des Neichsstatttzaieers in Oldenburg und vremen

Nr. 26 , 12. Jahrgang

Montag, 26. Januar 1942

Linzelpreis 1S Npf.

Nommel zerschlug tliurchills Plane

Starke britische verbände nordostivSkts von ggedabia zurückgetrieben / 14Z Panzer und SS Seschütze

des seindes wurden außer Sefecht gesetzt / Londons setzirechnungen zwischen tibgen und pustralien

^ Me deutsche ^geballte 7aust^

s's Aus dem Führerhauptquartier, 25. Jan. ! Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Im ! Osten dauern die Kämpfe bei großer Kälte an. Bei der ! Abwehr eines feindlichen Angriffs im Raume südost- wärts von Tharkow wurden mehrere sowjetische Panzer vernichtet. Deutsche und finnische Luftstreitkräste fügten dem Feinde an der karelischen Front erhebliche Verluste an Menschen und Material zu. In den Gewässern der Fischer-Halbinsel wurde ein kleinerer Transporter durch ! Bombenwurf versenkt. '

! Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, f hat der Angriff der deutsch-italienischen Verbände in s Nordafrika zu einem vollen Erfolg geführt. Nordostwärts > von Agedabia würden starke britische Kräfte unter t schweren Verlusten geschlagen und nach Nordosten zuriick- !, geworfen. Zahlreiche Gefangene fielen in unsere Hand. k 143 Panzer und 80 Geschütze wurden erbeutet oder ver- s nichtet. Auf der Insel Malta belegten deutsche Kampf- , flugzeuge die Anlagen der Flugplätze Luka und Halfar mit Bomben schweren Kalibers.

In der Zeit vom 17. bis 23. Januar verlor die s sowjetische Luftwaffe 110 Flugzeuge; davon wurden 50 in Luftkämpfen und 17 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 16 eigene Flugzeuge verloren."

Zu dem erfolgreichen Angriff der deutsch-italienischen Verbände nordostwärts von Agedabia werden jetzt noch folgende Einzelheiten bekannt: Am Vormittag des

21. 1. griffen Teile der deutsch-italienischen Verbände überraschend die vor ihren Linien in der Cyrenaika aufmarschierten britischen Kräfte an. Während deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge den Gegner aus der Lust mit einem Bombenhagel belegten, warfen die deutsch-italienischen Verbündeten den Feind nach Osten zurück. Unter der Wucht des Vorstoßes der Verbündeten mutzte der Gegner fluchtartig teils nach Nordosten in der Richtung auf Agedabia zurückweichen. General Rommol ging nun mit seinen Truppen sofort zur Ver­folgung über und setzte diese in ständiger Berührung mit dem Gegner auch am 22. 1. fort. Am Morgen des

22. 1. um 10 Uhr wurde Agedabia nach kurzen Kämpfen genommen, und auch über Agedabia hinaus konnte ein

kichenlaub für tapferen Kommandeur

8l Aus dem Führer Hauptquartier, 25. Jan. Der Führer hat dem Generalmajor Freiherrn von und zu Gilsa, Kommandeur einer Infanterie-Division, am 24. Januar 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn nachstehendes Telegramm gerichtet:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft s unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 68. Soldaten der s deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz ! des Eisernen Kreuzes, gez.: Adolf Hitler."

^ S vritenflugzeuge über Malta abgeschossen

! Berlin, 25. Januar. Deutsche Kampfflugzeuge setzten am 24. Januar ihre Angriffe auf die britische Jnsel- i festung Malta wirksam fort. Am Vormittag des 25. Ja- ! nnnr kam es zwischen dem die deutschen Kampfflugzeuge ! begleitenden Jagdschutz und britischen Jägern zu einem j kurzen Luftkampf über der Insel. Die deutschen Jäger ! schössen nacheinander 8 britische Flugzeuge ohne eigene ! Verluste ab. Der Verlust von 4 weiteren feindlichen Flug­zeugen ist wahrscheinlich.

beträchtlicher Gelände gewinn erzielt werden. Verbände der Luftwaffe griffen in rollenden 'Einsätzen, auch hier die zurückgehenden feindlichen Kolonnen an und brach­ten dem Gegner stärkere Verluste, bei. Am 24. 1. wurde der kühn und zielbewußt durchgeführite Vorstoß, mit dem die britische Führung offenbar nicht gerechnet hatte, weitergeführt. Nordostwärts von Agedabia wurden starke britische Kräfte unter erneuten schweren Verlusten geschlagen und weiter nach Nordosten zurückgeworfen. In diesen erfolgreichen Kämpfen fielen zahlreiche Ge­fangene in unsere Hand. Allein am 24. 1. wurden 117 Panzerkampfwagen, 33 Geschütze und eine große Anzahl von Lastkraftwagen erbeutet oder vernichtet. Damit hat sich die Beute auf 143 Panzerkampfwagen und 80 Ge­schütze erhöht. Die Treffsicherheit der Erbtruppen be­weist sich darin, daß sie allein 14 britische Flugzeuge abgeschossen bzw. am Boden vernichtet haben.

»

o. k. Die schwere Bedrängnis, in der sich die britische Kriegssührung angesichts der Entwicklung in Ostasien, den dauernden Mißerfolgen der bolschewistischen Win- tevangrisse und den erfolgreichen Operationen deutscher U-Boote an der kanadisch-amerikanischen Atlantikküste befindet, ist durch den großen Erfolg Rommels bei Agedabia noch erheblich verschärft worden. Chur­chill, der am Dienstag seine in der britischen Welt mit Ungeduld erwartete Rede vor dem Unterhaus zu halten beabsichtigt, wird es nach dem neuen Rückschlag, den die Engländer durch das deutsche Afrikakorps und die italienischen Verbände vor der Pforte nach Tripoli- taniwr erlitten haben, noch schwerer fallen, die auf­geregte und nervös gewordene Oeffentlichkeit zu be­ruhigen. Der Angriff Rommels schlägt dem britischen Ministerpräsidenten die einzige Möglichkeit aus der Hand, die Krise der britischen Kriegssührung unter Berufung auf densieg" in der Cyrenaika zu ver­decken und von den Niederlagen an allen anderen Fron­ten abzulenken So gewinnt der von Nommel geführte Schlag neben seiner großen militärischen Bedeutung auch noch eine interessante politische Bedeutung.

Was die militärische Seite des Unternehmens betrifft, so hat General Nommel. wie sich auch aus dem italienischen Wehrmachtsberichi ergibt, feindliche Pan­zerverbände eingekreist und vernichtet. Aus den hohen Beuteziffern an Geschützen und Panzern geht hervor,

daß der Stoß mitten in die britische Angriffsaufstellung hineinfuhr. Durch einen kühn«: Ueber ras chu ngss chla g haben die deutschen und italienischen Asvikakämpfer die im Gang befindlichen Ofsensivvorbereitungen des Fein­des gegen Tripolis zerschlagen und dem Gegner erneut nachhaltig vor Augen geführt, daß es die Führung der Achsen truppen ist, die auch auf diesem Kriegs­schauplatz die Lage absolut beherrscht und der britischen Truppenführung ihren Willen auszwingt.

Dem britischen Nachrichtendienst, der vor zwei Monaten triumphierend in die Welt funkte:Die Trup­pen des Generals Nommel haben den Todesstreich er­halten!", wird es nun schwer fallen, eine auch den Engländern verständliche Erklärung für die Tatsache zu finden, daß das Deutsche Afrikakorps keineswegs ge­schlagen, sondern in der Lage ist, dem Feinde schwere Schläge zu versetzen. Damals war es auch Churchill, der die Behauptung aufstellte, die britischen Streit­kräfte seienin unaufhaltsamer Bewegung gegen die Ostgrenze der französischen Besitzungen in Nordafrika". Heute darf man gespannt sein, mit welchen Argumen­ten er seine prahlerischen Lügen, mit denen er den Be­ginn der britischen Offensive feierte, dementieren wird, da die Angriffsspitze seiner Truppen sich beschleunigt nach Osten zurückwenden mußte.

Im politischen Lagebild stellt der Sieg Rommels einen realistischen und außerordentlich wirkungsvollen Beitrag zu den ungelösten Problemen dar, die Chur­chill so peinlich bedrängen und ihn veranlaßten, dem Unterhaus eine Woche lang aus dem Wege zu gehen. Als er aus den USA. zurückkehrte, glaubte man in London die am gleichen Tage erfolgte Besetzung von Sollum und Halfaya als ein glückliches Anzeichen für die weitere Entwicklung jedenfalls an der nordafrikani- schen Front bewerten zu dürfen. Die Freude hat nicht lange angehalten. In Wirklichkeit war die Nordafrika- Offensive der Briten gescheitert, als die deutschen und italienischen Panzerverbände den britischen Panzern in dem Ringen im Raum von Sidi Rezegh die allerschwer- sten Verluste zufügten und sich dann mit ungeschwäch- ter Kampfkraft vom Feinde loslösen konnten. Die bri­tische Propaganda hat aus der zwölftägigen Schlacht zwischen Tobruk und der ägyptischen Grenze im No­vember vorigen Jahres einen englischen Sieg gemacht, (Fortsetzung auf Seite 2)

Schickt Hilfe binnen 24 Stunden!"

Neue dringende NnMchreie aus flustrotten - Letzte Hoffnungen auf die USfl.

Drahtbericht unsere? Vertreters

bv. Stockholm, 25. Januar. Das australische Kriegskabinett hat ein zweites Hilssgesuch an England und die Vereinigten Staaten gerichtet, diesmal mit der. befristeten Aufforderung, Flugzeuge und Schiffe binnen 24 Stunden zu schicken. In Sydney ist man der Ansicht, daß eine defensive Haltung nicht ausreicht, sondern daß die Verbindungslinien der Japaner zu ihren neuen Brückenköpfen" auf Neu-Guinea und dem Bismarck- Archipel sofort angegriffen werden müßten, um etwaige japanische Vorbereitungen für einen Angriff auf das australische Festland zunichte zu machen.

Kriegsminister Förde hatte mit Generalstabschef Ge­neral Sturdee längere Besprechungen, wobei man über­eingekommen sein soll, die Japaner unter allen Um­ständen daran zu hindern, zveitere Vorstöße von den neu eroberten Stützpunkten aus durchzuführen. Torres- sund, die Meerenge zwischen Neu-Guinea und Austra­lien, müßte unbedingt von den japanischen Streit-

kräften freigehalten werden. Das australische Festland stelle die beste Basis für die Verbündeten gegen Japan dar, aber sie müßten sich rasch entschließen, denn der kriegsmäßige Ausbau werde beträchtliche Zeit in An­spruch nehmen.United Preß" zufolge wird in Mel­bourne die Erwartung ausgedrückt, man hoffe in der nächsten Woche zahlreiche USA.-Fluggeschwader zum Angriff auf die Japaner in Neu-Guinea und den Bis- marck-Jnseln starten zu sehen, damit eine ArtMa- ginot-Linie der Luft" gebildet werde.

Die Australier scheinen also, nachdem sie vergeblich an die versprocheneStahlmauer der englischen Flotte" appellierten, jetzt nur noch an eine Rettung durch USA. zu glauben. Sie sollten indessen aus dem europäischen Feldzug wisse«, daß selbst Maginotlinien, noch dazu eine so schwer transportable, keine absolute Sicherheit gewähren. Bon der amtlichen Skepsis in dieser Hinsicht zeugt die Mobilmachung aller Heimwehren insge­samt 50 000 Mann durch die australische Regierung.

Unaullzallsamer Siegeszug -er lapaner

kin Überblick des japanischen Hauptquartiers / Sie tage auf Malapa, vurma und im Pazifik

! Tokio, 25. Januar. Das Kaiserliche Hauptquartier gibt einen Gesamtüberblick über die japanischen Opera­tionen zu Lande und in der Luft in Malayen seit dem 13. Januar. Alle drei motorisierten Hauptkolonnen der Japaner, die sich im westlichen, zentralen und östlichen Abschnitt der malayischen Halbinsel ihren Weg nach Süden bahnen, vereinigen sich nunmehr auf ihr Haupt­ziel hin. die britischen Txuppen vor sich herzutreiben.

In einem Ueberblick über die militärischen Opera­tionen an der westlichen Malayensront erklärt das Kommunique, daß die japanischen Truppen, die am ' 15. Januar die Stadt Malaya besetzten, die britischen Truppen zum Rückzug aus stark befestigten Stellungen zwangen, die sich ungefähr am südlichen Ufer des Muar . bis nach Eemas hinziehen, wo ein japanischer Lan­dungsversuch am 16. Januar in der Nähe von Batu Pahat glückte. Weitere Truppen haben nach dem Üebergang über den Muar am 20 Januar Bakri und Parit Sulong besetzt. Nach der Einnahme dieser , Städte sind die japanischen Truppen in Nieder-Johur eingedrungen und kämpfen mit den britischen Ver­teidigern nunmehr in der Nähe von Porig Peng (100 Kilometer nordwestlich von Singapur). Während der Operationen am Muar wurde die 45. britische Bri­gade vernichtet/ über 40 Panzer und Panzerwagen, mehrere hundert Automobile und eine große Menge . Kriegsmaterial wurden erbeutet. Gleichzeitig wurden 700 Gefangene eingebracht.

Zu den japanischen Operationen an der Zentral­front erklärt der Bericht, daß die japanischen motorisier­ten Kolonnen nach der Besetzung von Seremban ' und Tampin am 13. und 14. Januar einen heftigen s Angriff gegen di/ britischen Truppen östlich von

s

Gemas richteten. Der Feind leistete hartnäckigen Wider­stand, wurde jedoch durch erfolgreiche llmgehungs- manäoer schließlich zum Rückzug gezwungen. In schar­fer Verfolgung des Feindes besetzten die japanischen Truppen am 19. Januar Batu Anam und am 20. Januar S e g a m a t. Unsere Truppen stehen jetzt mit dem Feind bei Labis im Kampf und sind am 22. Januar bereits westlich von Labis vorgedrungen. Während der Operationen im Gebiet von Seremban er­beuteten wir 15 Lokomotiven, 11 Tankwagen, 500 Passa­gier- und Güterwagen und vieles andere Kriegs­material.

Ueber die militärischen Operationen an der Ost- küste Malayens erklärt der Bericht, daß die japanischen Streitkräfte aus Kuangtang in zwei Richtungen südlich vorgingen, eine Kolonne auf Kuala Lumpur über Marakara, indem sie von Osten nach Westen vor­ging, die andere auf Endau zu nach Süden. Nachdem das Nordufer des Endau-Flusses am .13. Januar er­reicht worden war. überschritten die japanischen Trup­pen den Fluß und nahmen am 20. Januar Endau ein. Die japanischen Vorhuten marschierten in Nord-Mer- sing am Morgen des 22. Januar ein und befinden sich zur Zeit in scharfer Verfolgung des Feindes.

In Bezug auf die japanische Tätigkeit in der Luft er­klärt der Bericht, daß die japanischen Flugzeuge 28 An­griffe auf Singapur ausgeführt und insgesamt 108 feindliche Flugzeuge vernichtet haben, wovon 55 im Lustkampf und 53 am Boden zerstört wurden.

Während die Kämpfe vor Singapur erfolgreich fort­schreiten, haben die Armee und die Marine überraschend Las riesige Operationsgebiet nach Osten und Westen er­weitert. Eine seit mehreen Wochen an der thailändi­schen Grenze versammelte japanische Armeegruppe ist

nach schweren Gebirgskämpfen in die Ebene östlich von RangunMoulmein eingebrochen und bedroht diese wichtigen Versorgungsbasen für Tschungking.

Nach Osten hin hat die japanische Marine weiter feindliche Stützpunkte im^ Jnselgebiet zwischen Bornes und Neu-Guinea planmäßig zerstört und ist über Neu- Guinea hinaus bis zu den Salomon-Jnseln vorgedrun­gen. Die am Freitag erfolgte Besetzung von Neu- Britannien und Neu - Irland läßt deutlich das strategische Ziel erkennen. Wenn man die Erklärung des Premierministers Tojo richtig versteht, so ist das Schicksal Niederländisch-Jndiens nicht aufzuhalten.

Pon weit größerer politischer und strategischer Aus­wirkung erscheint der Angriff auf Vurma, also ein unmittelbarer Angriff in die Flanke Britisch-Jndiens und des Indischen Ozeans. Die militärischen Voraus­setzungen für die Ausdehnung des Operationsraumes sind bereits gegeben und nach Einschluß Niederländisch-Jn­diens und der Verteidigungsmöglichkeiten Australiens in dem Gefechtsraum der japanischen Flotte ist weder für England noch für Amerika gegenwärtig die Möglichkeit gegeben, eine Aenderung der Lage in Ostasien herbeizu­führen.

Aber nicht nur militärisch, sondern auch politisch vertieft sich der Zusammenschluß der ostasiatischen Völker im großen Wirtschaftsraum zwischen Mandschukuo und Australien. Man darf die Tatsache nicht übersehen, daß bereits heute einflußreiche Kreise in Manila, Malaya, Burma, Thailand und Jndochina sich dem großasiatischen Gedanken unter Führung Japans verschrieben haben. Die japanische Regierung konnte auch im Reichstag das große Programm der Neuordnung Ostasiens politisch, militärisch und wirtschaftlich klar aufzeigen.

(Siehe auch Seite 2) -

Von

ll. llnzer-V/inksliieck

Wenn in den demokratischen Staaten ein Mitleids­rummel um diearmen Juden" in Deutschland entfacht wird, so weiß jeder politisch geschulte Mensch, daß da­hinter das Weltjudentum steht, dem um seine weitverzweigte Vorherrschaft in den jetzt noch juden- hörigen Ländern bangt. Wo der Jude zur Macht ge­langt war, hat er niemals eine wehleidige Regung für die von ihm wirtschaftlich, politisch und kulturell unter­jochten Völker aufgebracht, sondern ist mit echt jahvescher Erbarmungslosigkeit auf sein Ziel losgegangen. Darum war es zu allen Zeiten so, daß die von diesem Para- sitentum betroffenen Nationen sich immer wieder gegen den frechen Eindringling erhoben und zu allerhand dra­konischen Maßnahmen greifen mußten, um sich der überwuchernden Aufdringlichkeit dieser Rasse zu er­wehren. Kein Volk konnte sich auf die Dauer die Herr­schaft eines demoralisierten Nomadentums gefallen lassen, wollte es nicht seinen eigenen Untergang besiegeln. Der Jude hat eine zweitausendjährigeMission", alle Völker der Erde unter seine Botmäßigkeit zu bringen. Da er es zahlenmäßig nicht kann, so muß und will er sie innerlich zersetzen und krank machen, um sie dann bequem unterwerfen zu können.

Wir haben, in Deutschland die Auswirkung dieser Judenherrschaft zur Genüge kennengelernt, und bis Hit­ler die Macht antrat, haben die Hebräer in unserer Heimat gehaust wie in einer eroberten Kolonie. Alle Spitzenstellungen in Industrie und Handel, in der Wissen­schaft und Kunst, in der Politik und im Kulturleben, in der Presse und im Film hatten sie mit der ihnes angeborenen Zähigkeit und Rücksichtslosigkeit gewonnen und besetzt.

In den Parlamenten hatten sie sich in übergroßer Zahl eingenistet. In Staat und Gemeinde waren sie bestimmend geworden. Sie stellten Ministerpräsidenten, Außenminister, Finanzminister. Ministerialräte. Poli­zeipräsidenten, Bürgermeister usw. Sie lenkten die Poli­tik ober- und unterirdisch, sie drängten sich im kaiser­lichen Deutschland selbst zu Hofe, und der Jude Rathenau rühmte sich, der einzige Mensch in Deutschland zu sein, der den Kaiser telefonisch anrufen dürfe. Aber bereits 1918 schrieb er kalt und brutal, die Weltgeschichte hätte ihren Sinn verloren, wenn der Kaiser mit seinen Pala­dinen als Sieger durch das Brandenburger Tor zöge!

Der aus Ungarn über Wien nach Deutschland ein- gewanderte Jude Adolf Braun forderte schon lange vor dem Zusammenbrach Deutschlands als erster den Rück­tritt des Kaisers und leitete so die Thronentsagung ein; der tschechische Jude Stampfer erklärte bereits 1917 als Chefredakteur desVorwärts", nimmermehr dürfe die schwarzweißrote Fahne siegreich aus diesem Krieg heim­kehren. So hat das Judentum den Hohenzollern ihre Weitherzigkeit seinerRasse" gegenüber gedankt!

Schon vom ersten Tage des ersten Weltkrieges an unterwühlten die Juden die deutsche Front. In der Schweiz schrieben Radek-Sobelsohn und dann die aus Deutschland desertierten Juden Paul Levy, der spätere deutsche Reichstagsabgeordnete, und Salo- mon Grumbach, Reichstagskandidat, ihre Schmähschriften gegen Deutschland. Der 1914 desertierte jüdische Reichs­tagsabgeordnete Georg Weill und derelsässische" Bür­germeister Blumenthal, ein polnischer Jude, versorgten die Welt ebenfalls mit verleumderischen Hetzartikeln und -broschüren. Im österreichischen Krieqsministerium erhielt der vom Frontdienst befreite Jude Julius Deutsch Ein­blick in alle Verlautbarungen und Maßnahmen der Mit­telmächte und gab sie dem auf dem Korridor wartenden Rassegenossen Otto Bauer brühwarm weiter, der sie dann ebenso rasch an den Feindbund verriet. Die beiden Ju­den haben sich dessen nach Kriegsende noch öffentlich gerühmt.

1916 erschoß der Jude Friedrich Adler den öster­reichischen Ministervräsidenten Stürqkh von hinten, um einen den Judenplänen abholden Staatsmann aus dem Wege zu räumen. In Deutschland wühlte vier Jahre lang der russisch-polnische Jude Jogiches mit einem un­heimlichen Raffinement, besonders unter den Jndustrie-

M»N»II»,I»IIN»»»»»IIMM»I»»»»N»NIIII»»I»»»INUIN»»I»»NMINNM»

Vnssr?«ssssp»vssL

Nordostwärts Agedabia haben die Soldaten General Rommels starke britische Verbände vernichtend geschlagen.

Immer wieder verbluten sowjetische Massenangriffe vor der deutschen Abwehrsront.

Ein zusammenfassender Lagebericht aus Tokio unterstreicht die glänzenden japanischen Erfolge an allen Fronten Ostasiens.

Australien sendet erneut flehende Hilferufe an die USA.

Die NSDAP. veranstaltete im ganze« Reich Ge­denkfeiern zum Geburtstag Friedrichs des Große». Für den BDM. fand eine Wimpelweihe im Bremer Schauspielhaus statt.

Hein ten Hoff wurde durH seinen Sieg über Grupe Europameister im Boxen rm Schwergewicht.

Werder siegte eindeutig gegen die Quakenbrücker Luftwasfensportler.

In der ersten Fußballklasse siegten die Sportfreunde über Tura.