Ausgabe 
(27.10.1941) Nr. 298
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parteiamtliche Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblatk des Neichsstattisalters in Oldenburg und vremen

Nr. 2S8 /II. Jahrgang

Montag, 2?. Oktober 1S41

5in;elvreis 1S Npf.

Klägliches öewinsel der Juden

flntoneseu an die fldcesse der kebräer

srüder Sadismus und Verrat - legt Keulen und Mitleidkeischen / Warnung des sichrers überkört

Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung

d. Berlin, 2«. Oktober.

Das Waih-Eeschrei aller Juden in der Welt über den Zusammenbruch des Bolschewismus ist in einem Brief zusammengefaßt, den der Präsident der jüdischen Gemeinschaften in Rumänien, Fliedermann, an Mar­schall Antonescu richtete. Fliedermann, der seinen Na­men zu Tarnungszwecken in Fildermann umwandelte und der sich über die schlechte Behandlung der Juden in Bessarabien sowie über die Maßnahmen beklagte, die zur Unterbringung der Juden in Gettos getroffen worden sind, erhielt jetzt eine Antwort, in der Marschall Antonescu nicht nur als Rumäne, sondern auch als Europäer dem Judentum eine Rechnung offeriert, die den früheren Verrat und Sadismus der Juden und ihre Rolle bei der Entsachung dieses Krieges klar aufzeigt. Während in England, in den Vereinigten Staaten und in Palästina die Juden offen schreien:Dieser Krieg ist Judas Krieg", versuchen die Hebräer in dem Vries an Antonescu sich als Unschuldslämmer aufzuspielen. Sie sind jedoch durchschaut. Die Antwort des Marschalls enthält Feststellungen, die jeder Europäer heule trifft. Antonescu schreibt:

Herr Fildermann. niemand kann für die Leiden der Bedrückten unö der Schutzlosen empfänglicher sein als ich. Ich v-erstehe Ihren Schmerz, aber Sie müssen oder vielmehr Sie müßten auch selbst meinen eigenen Schmerz verstehen, der der Schmerz eines ganzen Vol­kes war. Haben Sie daran gedacht, was im vergan­genen Jahr bei der Räumung Bessarabiens in unsrer Seele vor sich gegangen ist und was sich heute zuträgt. Tag um Tag und Stunde um Stunde, wenn wir mit hohem Mut und mit Blut, mit sehr viel Blut den Haß Ihrer Rassegenossen aus Bessarabien bezahlen müssen, mit dem sie uns beim Rückzug aus Bessarabien bedacht haben, mit dem sie uns bei der Wiederkehr empfangen und mit dem sie uns vom Dnjepr bis Odessa und bis zu den Ufern des Asowschen Meeres verfolgt haben? Aber entsprechend ihrer Ueberlieferung wollen sie sich auch diesmal aus Angeklagten zu Anklägern machen, indem sie vorgeben, daß sie die Gründe vergessen ha­ben, die zu der Lage geführt haben, die sie jetzt be­klagen. Und gestatten Sie, daß ich durch Sie alle Ihre Nasiegenossen frage, die um so fanatischer Beifall ge­klatscht haben, je größer die Leiden und die Schicksals­schläge waren, die wir empfangen haben:

Was haben sie im vergangenen Jahre unternommen, als sie hörten, wie sich die Juden aus Bessarabien und dem Vuchenlande gegenüber den rumänischen Soldaten verhalten haben, die im Rückzug begriffen waren und die bis dahin die Ruhe und den Wohlstand jener Ju-

Zwei neue kichenlaublräger

Berlin, 26. Oktober. Der Führer hat dem Haupt- nrann Gollob, Kommandeur einer Jagdgruppe, als 38. Soldat der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm zu diesem Anlaß folgendes Telegramm gesandt:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kamps sür die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich Ihres 811. Lustsicges als 38. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes, (gez.) Adolf Hitler."

Außerdem hat der Führer dem Oberleutnant Gras von KageneF in einem Jagdgeschwader das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Telegramm übermittelt:In dank­barer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich Ihres 65. Luftsieges als 39. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes, gez.: Adols Hitler."

den gewährleistet hatten? Ich will es Ihnen in Er­innerung rufen: Noch bevor die sowjetischen Truppen erschienen waren, haben die Juden, die Sie verteidigen, in Bessarabien und in der Bukowina unsere Offiziere angespuckt, sie haben ihnen die Achselstücke herunterge­rissen, sie haben ihre Uniformen zerfetzt und, wo sie konnten, die Soldaten meuchlings mit Knüppvln er­schlagen. Wir haben Beweise. Dieselben Schufte ha­ben die Ankunft der Sowjettruppen mit Blumen und mit überschwenglichem Jubel begrüßt. Wir haben Bild­berichte als Beweise. Zur Zeit der bolschewistischen Be­setzung haben diejenigen, um die Sie sich jetzt Kummer machen, die guten Rumänen verraten, sie haben sie der kommunistischen Rasse preisgegeben und haben über viele rumänische Familien Schmerz und Trauer ge­bracht. Täglich werden aus den Kellern von Kischinew schrecklich verstümmelte Leichen unserer Blutzeugen her­vorgeholt, die auf diese Weise dafür belohnt wurden, daß sie zwanzig Jahre lang diesen undankbaren Untieren eine freundschaftliche Hand hingestreckt hatten.

Das sind die Tatsachen, die bekannt sind, die sicher auch Sie kennen und und die Sie dann immer im einzelnen er-

Aus dem Führerhauptquartier,26. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Die Besetzung des Donez-Gebietes schreitet weiter sort. Auch an den übrigen Abschnitten der Ostfront wurden die Angrisfsoperationen weitergeführt. Starke Verbände der Luftwaffe richteten schwere Schläge gegen Truppen^ ansammlungen, Befestigungen und Kolonnen des Fein­des zwischen Donez und Don, im Kampfraum um Moskau sowie ostwärts des W o l ch o w. Im hohen Norden zerstörten Kampfflugzeuge Teilstrecken der Murmansk-Bahn sowie Barackenlager aus der Fischer-Halbinsel. Bei Nachtangriffen auf Moskau wurden Bombentreffer im Kreml erzielt. Im See­gebiet um England vernichtete die Luftwaffe in der

fahren können. Haben Sie sich gefragt, warum die Juden aus Bessarabien ihre Häuser in Brand gesteckt haben, bevor sie sich zurückzogen? Können Sie es sich erklären, warum wir bei unserem Vormarsch jüdische Kinder im Alter von 14 bis 15 Jahren angetroffen haben, die die Taschen voller Granaten hatten? Haben Sie sich jemals gefragt, wieviele von uns, meuchlings von oer Hand Ihrer Rassegenossen umgebracht, gefallen sind? Wieviele von uns begraben wurden, ehe sie tot waren? Wenn Sie auch in dieser Beziehung Beweise haben wollen, können Sie sie haben. Es sind Taten des Hasses, der bis zum Wahnsinn getrieben war, die Ihre Juden unserem duldsamen und gastlichen Volk gegenüber begangen haben, das heute nun seiner Würde und seiner Rechte eingedenk geworden ist.

Als Antwort auf unsere Großmut, mit der sie in un­serer Mitte aufgenommen und behandelt worden sind, haben ihr« Juden, nachdem sie Sowjetkommissare gewor­den waren, die Sowjettruppen bei Odessa durch «inen Terror sondergleichen, den die sowjetrusstschen Gefange­nen bezeugt haben, zu einem unnützen Blutbad getrie- (Fortsetzunp auf Seite 21

letzten Nacht drei Handelsschiffe mit zusammen 12 VV6 BRT. Andere Kampfflugzeuge griffen Häfen an der West-, Süd- und Siidostküste der Insel an. In Nord- afrika bombardierten deutsche Kampfflugzeuge mit gu­ter Wirkung militärische Anlagen in Tobruk. Kampf­handlungen des Feindes über deiw Reichsgebiet fanden nicht statt."

Die deutsche Luftwaffe vernichtete am Sonnabend im Südabschnitt der Ostfront neun Eisenbahnzüge der Bolschewisten und beschädigte 26 weitere Züge schwer. Auch im mittleren Abschnitt der Front verliefen die Aktionen der deutschen Luftwaffe gegen die Bolschewisten besonders erfolgreich.

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Jede kttfe für die volschewisten kommt zu spat

Line finnische Stimme:Moskau ist tot

Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung 6.». Berlin, 26. Oktober. Nach dem Fall Char­kows geht die Besetzung des Donezbeckens weiter. Die Weltpresse steht ganz im Zeichen dieser neuen großen Fortschritte der deutschen Angrisssoperationen im Osten. Während Moskau nach wie vor bisher den Fall Char­kows hartnäckig verschweigt, ja nach der Besetzung von dem Organ der Sowjetarmee sogar bestreiten ließ, hat der Sowjetjude Losowski dem britischen Nachrichtenbüro Exchange Telegraph" für die Außenwelt inzwischen die Erlaubnis geben müssen, den Verlust Charkows bekannt­zugeben.Exchange" tut das mit der Feststellung:

Die Lage der Sowjets in der Südukraine hat sich in den letzten 24 Stunden beträchtlich verschärft. Im Anschluß an die Einnahme von Stalino konnten deut- " sche Panzerkolonnen ihre Offensive nach Norden vor­tragen und so die Stadt Charkow mit Einkreisung be­drohen." Um dann aber die schwere Auswirkung dieses Verlustes der größten Industriestadt der Nordukraine in der Wirkung abzuschwächen, behauptetExchange", daß die Stadtgeräumt sei nach einem Plan, der schon 14 Tage vorgesehen sei", und berichtet ferner von einem Abtransport'von Fabrikeinrichtungen sowie einem um­fangreichen Zerstörungswerk in der Stadt. Aber hiermit muß sofort wieder das weitere Eingeständnis verbunden werden, daß die deutsche Offensive im Süden in Rich­tung auf Rostow äußerst gefährlich sei und es immer unwahrscheinlicher werde, daß die Stadt noch länger verteidigt werden könne. Auch hier wird von einem

London muß tkarkows fall eingestek

bereits vorbereiteten Vernichtungswerk gesprochen. Exchange" sucht das englische Leserpublikum nach zwei Richtungen hin zu beruhigen: durch die Behaup­tung, daß eine Zusammenkunft zwischen Timoschcnko und General Wavell demnächst stattfinden solle. Ein­mal sollen die Briten etwas beruhigt werden über die Abberufung Timoschenkos, zum anderen soll ihnen in Aussicht gestellt werden, daß eine Berständigung über eine gemeinsame Aktion znr Verteidigung des Oel- gebietes des Kaukasus bevorstehe".

Von der Front vor Moskau können die Engländer be­richten, daß die Schlacht erbittert weitergehe, daß von deutscher Seite eine ganze Reihe neuer Batterien bei Moshaisk und Malojarojlavez eingesetzt seien und die Sowjetstellungen unter schwerstem Feuer stünden. Es sei kein Zweifel, daß die Schlacht um Moskau in ihre entscheidende Phase getreten sei. Eine finnische Stimme Unsi Suomi" gibt in einer Betrachtung zur Gesamt- lage im Osten, die sieMoskau ist tot" überschreibt, der Ansicht Ausdruck, daß der Zusammenbruch des bol­schewistischen militärischen Widerstandes vor der Tür stehe. 75 bis 8V Prozent der gesamten Produktion der sowjetischen Schwerindustrie seien in deutscher Hand oder Reichweite und die übrige Industrie um den Ural und im Kaukasus werde bereits während des Winters in Reichweite der deutschen Luftstreitkräfte liegen. Auch im Süden sei die Front im Kaukasus sür die Sowjets unsicher und die englische Hilfe unwirksam, so daß die Briten sich jetzt bereits nach Afghanistan umsähen. Die

!N oewerkskliaftslliealer in Samara

Schwierigkeiten der Verbindung sür eine Hilfe würden dadurch immer größer, zumal sich der Schisfsmangel auch hierbei bemerkbar mache. Jede Hilfe komme zu spät, um den Zusammenbruch der Bolschewisten zu verhindern.

Wenn der britische Marineminister in seiner neuesten Rede geäußert hat, daß der Sieg der britischen Verbün­deten davon abhänge, daß sich Britannien unbesiegt er­halte, so scheint uns diese Formulierung nicht nur für die Briten deprimierend wegen ihrer Bescheidenheit ge­genüber den früheren Zerschmetterungsphrasen an die Adresse. Deutschlands, sondern auch bezeichnend kalt­schnäuzig an die Adresse der Sowjets, die also nur zur Erhaltung Britanniens zu kämpfen haben. DieTimes" hält übrigens das Ende der Sowjets für gleichbedeu­tend mit einem Entschwinden des britischen Sieges.

Angesichts der depressiven Stimmung in der Sowjet­union wird mit einem Gewerkschaftstreffen britischer und sowjetischer Delegierter in Samara großer Tam­tam gemacht. Die Gewerkschaftsbonzen verpflichten sich zur gegenseitigen Hilfe bis zum letzten". Was man in England selbst in weiten Kreisen von dieserHilfe" meint, hat ein Sonderberichterstatter der argentinischen ZeitungPrcnsa" näher beleuchtet in einem Bericht über die Parlamentsdebatten, in dem er darlegt, daß Millionen Engländer sich fragen, wie Deutschland je­mals besiegt werden könne, da Großbritannien zuge­standenermaßen nicht in Europa landen könne. Inzwi­schen ist Mister Attlee in den USA. angekommen und schreit erneut nach USA.-Hilf«.

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Der ^4cmn mit clsngutsn Informationen"

ir. d4ll.Sagen Sie mir bitte", so rief kürzlich ein auf­geregter Zeitgenosse telephonisch in der BZ.-Schriftlei- ung an,ist das wirklich wahr: Unsere Trup- icn haben Kiew nach schweren Kämpfen mit den von Briten verstärkten Sowjets wieder räumen müssen? Zweitens, die Reichsregierung hat Roosevelt um ver­mittelnde Weiterleitung eines deutschen Friedensange­botes an England gebeten? Und drittens, der Reichs­organisationsleiter Dr. Ley ist in Berlin mit seinem gesamten Mitarbeiterstab einem Attentat zum Opfer gefallen? Irgend etwas Wahres steckt doch sicherlich hinter diesen mir zugetragenen Informationen. Warum berichten Sie nichts darüber?"Moment mal, mit wem haben wir eigentlich die Ehre?" lautete die BZ.-Gegenfrage, doch da hatte der Wißbegierige nichts Eiligeres zu tun, als seinen Hörer aufzulegen und sich aus dem Staube zu machen. Uns bleibt dahernur" übrig, ihm die gewünschte Auskunft schwarz auf weiß zu erteilen:

Zunächst ein kleiner Hinweis, Herr Eerllchtling (Sie scheuten sich offenbar, diesen Ihren Namen auszusprechen): Sagen Sie bitte jedem, den Sie mit IhrenInforma­tionen" unterhalten wollen, gleich zu Anfang, aus welchen Quellen noch deutlicher aus welchen Aus­landssendern Sie Ihre erschütternde Weisheit be­ziehen!Um Himmels willen", werden Sie einwenden, da würde ich ja zugeben, daß ich mich gegen die Volks­gemeinschaft vergangen und mich strafbar gemacht habe; viel besser wäre es doch wohl, ich würde sagen: ein ge­wisser Herr Vertraulich hat mir die Geschichte ins Ohr gesetzt!" Womit Sie nicht im geringsten entlastet wären, Herr Eerllchtling! Denn schon Ihre Fragen selbst, die den Stempel des Irrsinns und der Bosheit geradezu auf der Stirn tragen, verraten, wes Geistes Kind Sie sind. Denn Sie haben sich, wäh­rend bereits jedes Schulkind den ebenso blöden wie un­sauberen Zweck jener Fragen durchschauen kann, das Verwerfliche und Engstirnige ihres Inhalts restlos zu eigen gemacht.

Trotzdem wollen wir, zur Sache kommend, Ihnen die unmittelbare Stellungnahme zu IhrenInformationen", Herr Gerüchtling, nicht schuldig bleiben. Was Ihre fa­mose Frage Nr. 1 betrifft, so können wir Ihnen über Ihr Teilwissen hinaus mitteilen (aber nur streng ver­traulich!), daß soeben nach der Eroberung Charkows die gesamten Ostgebiete, einschließlich des Generalgou­vernements, von den deutschen Heeresgruppen dem ge­schlagenen (!) Feind zuliebe (!) geräumt wurden, wie das Ihrer offensichtlichen Meinung entsprechend nach ruhm­reichen Eroberungen bei tapferen Siegern so üblich ist. Ihre sensationelle Frage Nr. 2 ließ gleichfalls nur eine halbeWahrheit" durchblicken. Roosevelt ist nämlich für den Fall einer intensiven Förderung des deutschen Planes sogar das Angebot gemacht worden, in Nord­frankreich amerikanische Trüppenmanöver durchführen zu dürfen; der USA.-Präsident soll damit allerdings noch nicht zufrieden sein, sondern auf Veranlassung der Rüstungsgewinnler seines Landes die Besetzung Berlins durch englisch-amerikanische Truppen gefordert haben selbstverständlich ist an einer deutschen Zustimmung nicht zu zweifeln. Hinsichtlich der Frage Nr. 3 sind Sie, Herr Gerüchtling, sogar hundertprozentig falsch unterrichtet worden: nicht Dr. Ley, sondern mit Ausnahme des Leiters der DAF. sind sämtliche Reichsleiter mit ihren Mitarbeitern und merkwürdigerweise auch sämtliche Staatssekretäre über Nacht spurlos verschwunden; man rechnet ferner mit einem geheimnisvollen Verschwinden der deutschen Feldmarschalle, nachdem ihnen auf dem Festland keine voll aktionsfähige feindliche Armee mehr entgegentreten kann. Sind Sie mit dieser unserer Klarstellung zufrieden, Herr Gerüchtling? Und bedau­ern Sie nicht, daß Sie Ihre telephonische Zutraulichkeit so schnell ins Gegenteil umschlagen ließen? Denn sicher hatten Sie noch von vielen anderen Vorgängen Re­volution in Rom, Auflösung der Achse, Kriegserklärung Spaniens an Rumänien, Abschluß einer Zollunion zwi­schen Dänemark und Südafrika Kunde erhalten und wären einer ergänzenden Aufklärung durchaus zugäng­lich gewesen.

Nun hören wir Sie erneut vorwurfsvoll ausrufen: Warum berichten denn die Blätter nichts hier­über?" Das wollen wir Ihnen gleich auf die Nase binden (aberdaß du die Nase ins Gesicht behältst", sei mit Fritz Reuter eingeschaltet): Wir sehen vonnach- richtlichen Enthüllungen" der angedeuteten Art deshalb ab, weil wir unsere Zeitung für vernünftige, zeitnahe und charakterfeste Volksgenossen, nicht aber für die ganz wenigen geistesschwachen, mondsüchtigen und auch mora­lisch defekten Außenseiter gestalten. Glücklicherweise sind und bleiben Sie, Herr Gerüchtling, nämlich ein instinkt­loser, minderwertiger Einzelgänger, mit dem wir

in»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»«»»»»»»»»»»»«»

Unser LayessyLeyeL

Die Besetzung des Donez-Gebietes schreitet weiter fort.

Hauptmann Gollob und Oberleutnant Graf von Kageneck erhielten das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Die Italiener torpedierten einen englischen Kreuzer.

Der Dnce sprach anläßlich des Jahrestages des Marsches aus Rom.

In einem Brief weist Marschall Antonescu jüdi­sches Mitleidheischen mit stärksten Enthüllungen zurück.

I» der Glocke fand die feierliche Eröffnung des Leistungslampses der deutschen Betriebe statft Werder siegte zweistellig gegen Schinkel 64.

In der Vezirlsfuhballklasse hat der Bremer Sport­verein die Führung übernommen.

Der Vcrgleichskampf im Boxen zwischen den Gebie­ten Hamburg und Nordsee endete unentschieden.