Ausgabe 
(23.10.1941) Nr. 294
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Parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblott des Negierenden Bürgermeisters der Zreien liansestadt Bremsn

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblalt des Beichsstattstalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 294 /II. Jahrgang

Donnerstag, 2Z. Oktober 1941

kinzelpreis 15 Nps.

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Semerkenswerte Londoner Meldung

„Diese Angriffe nur mit denen auf London im vergangenen kerbst zu vergleichen"

Stockholm, 22. Oktober. Der britische Nachrichten­dienst meldet, daß die deutsche Luftwaffe am Dienstag Luftangriffe auf Moskau in solcher Stärke durchgeführt hat, daß man diese Angriffe nur mit denen auf London im vergangenen Herbst vergleichen könne. Wenn man diese britische Meldung mit den immer wiederkehrenden Klagen der Engländer über die möglichen Folgen der Niederlage der bolschewistischen Bundesgenossen zusam­mennimmt. so werden diese Klagen besonders verständ­lich, weil aus ihnen die Furcht spricht, mit der einmal eintretenden „Liquidierung" der Kampfkraft des sowje­tischen Weltfeindes selbst wieder an der Reihe zu sein.

Dis ^l)8ckiÜ88s am Kanal

Berlin, 22. Oktober. An allen Punkten der Kanal­küste, an denen stärkere Verbände der britischen Luft­waffe am 21. Oktober vorzudringen versuchten, wurden sie von sichernden deutschen Jägern sofort gebührend empfangen und zurückgeschlagen. Das Signal „Gefechts­alarm", das in den Mittagsstunden über die Flieger­horste der deutschen Luftwaffe an der Kanalküste hallte, hatte die Messerschmittjäger rechtzeitig aufsteigen lassen. Kurze Zeit darauf spielten sich in 5000 Meter Höhe hef­tige Luftkämpfe ab. Bei der klaren Sicht konnte man deutlich beobachten, wie die Messerschmittjäger den Bri­ten immer dichter auf den Rumpf rückten, dann stürz­ten Plötzlich nacheinander drei britische Maschinen mit langer Rauchfahne ins Meer. Wenige Sekunden später zerbarst unrer heftigen Explostoiten eine weitere Ma­schine der Briten gn der Luft. Der Pilot hatte sich durch Fallschirmabsprung retten können und schwebte zu Bo­den. Einen Kilometer von dieser Stelle entfernt schlug eine schwergetroffene Spitfire auf Strand. Eine hohe Rauchsäule, die über der Düne stand, zeigte die Vernich­tung' der Spitfire an. So wurden längs der ganzen französischen, belgischen und holländischen Kanalküst- alle Einflügversuche der britischen Luftwaffe mit schwe­ren Verlusten für die Briten abgewehrt. Die einzelnen Staffeln meldeten ihre Erfolge den Eruppenstäben. Die Addition der Einzelmeldungen bestätigte dann den Erfolg des Tages: Elf britische Maschinen waren ins­gesamt von den Messerschmittjägern zur Strecke gebracht worden.

Heldenhafter kinsah um Vesel und Vagoe

Berlin, 22. Oktober. Die Einnahme der Inseln Oesel und Dagoe ist mit dem schneidigen und todesmutigen Einsatz der deutschen Sturmboot-Pioniere für immer verbunden. Trotz starken sowjetischen Abwehrfeuers haben die deutschen Sturmboot-Pioniere in ihren Boo­ten unermüdlich Welle auf Welle deutscher Infanteristen

S 000-VM.-Malartanker versenkt

Newqork, 22. Oktober. Wie Marinekreise bekannt­geben, wurde das britische Motortankschiff „Auris" (8038 BRT.), das mit einer Ladung amerikanischen Pe­troleums nach England unterwegs war, im Nordatlantik versenkt.

Der frühere USA.-Passagierdampfer ..Sän Juan" ist am 30. Juli im Suezkanal nach einem Zusammenstoß während der Verdunkelung gesunken. Der 3512 BRT. große Dampfer fuhr unter der Flagge Panamas und war mit Kriegsmaterial für die britischen Truppen nach Alexandria unterwegs. Schiffahrtskreise drücken ihr Er­staunen darüber aus, daß die Washingtoner Regierung den vor drei Monaten erfolgten Schiffsverlust nicht früher bekanntgegeben habe.

auf die Inseln hiniibergebracht. Die Truppen der deut­schen Infanterie-Divisionen, die nach der Eroberung der Insel Oesel weiter auf Dagoe vorstieß, haben sich gleich­falls in diesen Kämpfen gegen hartnäckigen und zähen bolschewistischen Widerstand ausgezeichnet. In mehr­tägigen harten Kämpfen durchbrachen die deutschen Soldaten mehrere festungsmäßig ausgebaute Verteidi­gungsanlagen der Sowjets. Einheiten der Kriegs­marine und der Luftwaffe unterstützten das deutsche Vorgehen auf dem Lande durch rollende Angriffe aus der Luft und durch das Feuer der Schiffsgeschütze von

See aus. Das Hauptgewicht der Kämpfe lastete indessen auf den Truppen des Heeres, die allein auf der Insel Oesel 400 sowjetische Bunker stürmten und über 8500 Gefangene machten. Weiter wurden außer einer schweren Panzerküstenbatterie der Sowjets insgesamt 88 Geschütze von den deutschen Soldaten erobert. In starkem Maße hatten die Sowjets zur Verteidigung der Insel Oesel Minen verwendet. Jedoch konnten auch die Minen das deutsche Vordringen nicht aufhalten. Im Verlauf der Kämpfe um Oesel räumten deutsche Pioniere allein- 8700 Minen weg.

Besetzung des Vonezgebletes erweitert

vei vrjansk wettere 5000 Sefangene — tag und Nacht vomben auf Moskau — 1V vrttenbomber ...

Aus dem Führer Hauptquartier, 22. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Besetzung des sowjetischen Industriegebietes im Donezbecken durch die deutschen und verbündeten Truppen wurde gestern erweitert. Südlich Vrjansk brachte die Säuberung des Kampfgeländes weitere 5V8Ü Gefangene sowie einen schweren Panzer und 56 Geschütze als Beute. Wie durch Sondermeldung be­kanntgegeben, wurde die Insel Dagoe genommen. Damit sind alle baltischen Inseln in deutscher Hand und der gesamte baltische Raum vom Feinde befreit. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit Verbänden der Kriegsmarine und der Luftwaffe war es einer Infanteriedivision des deutschen Heeres bereits am 12. Oktober gelungen, aus der Südspitze der Insel über­raschend zu landen. In zehntägigen hartnäckigen Einzel­kämpfen wurde seitdem die Insel vom Feinde gesäubert. 3000 Gefangene fielen dabei in unsere Hand. Sechs Küstenbatterien wurden zerstört. Reste der feindlichen Besatzung wurden bei dem Versuch, über See zu ent­kommen, durch Einheiten der Kriegsmarine und der Luftwaffe vernichtet. An den erfolgreichen Landungs-

unternehmungen aus den baltischen Inseln haben die Sturmboot-Pioniere des Heeres besonderen Anteil. Die finnische Kriegsmarine hat die Operationen der deut­schen Seestreitkräfte wirkungsvoll unterstützt. Die Luft­waffe bombardierte bei Tage und bei Nacht die sowjetische Hauptstadt Moskau.

Im Kampf gegen Großbritannien griffen starke Kräfte der Luftwaffe in der letzten Nacht den Hafen Newcastle an. In Dockanlagen, Speichern und Ver- sorgungsbetrieben entstanden erhebliche Zerstörungen. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen die Hafen- anlagen von Dover. An der Kanalkiiste schössen deutsche Jäger elf britische Flugzeuge ab. Eilt eigenes Flug­zeug ging hierbei verlören. In Nordasrika erzielten deutsche Sturzkampfflugzeuge Bombenvolltresfer in bri­tischen Artilleriestellungen und Bunkern bei Tobruk. Britische Bomber griffen in der Nacht zum 22. Oktober verschiedene Orte Nordwestdeutschlands, «. a. Bre­men. an. Durch Bombenabwurf vorwiegend auf Wohnviertel hatte die Zivilbevölkerung Verluste an Toten und Verletzten. Fünf der angreifenden feind­lichen Flugzeuge wurden abgeschossen."

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Deutsche Noilionen zu neuem einsah frei

Nach der Befreiung des baltischen Naumes — Stalin im pan;er;ug — ltzurchills Illusionsrummel kann die

schweren Sorgen über das Bonergebiet nicht verscheuchen

Drahtbcricht.unserer Berliner Schriftleitung

d. Berlin, 22. Oktober. „Wenn die Sowjets noch irgendwie in absehbarer Zeit den Widerstand fortsetzen wollen, dann müßten sowohl England wls auch die USA. ungeheure Materialmengen liefern. Denn das Rüstungs­potential der Sowjets ist schwerstens erschüttert, nachdem sich bald zwei Drittel der Sowjetbevölkerung und zwei Drittel der sowjetischen Industrie innerhalb der von den Deutschen besetzten Gebiete befinden!" Die „United States News" bringen diese Sätze und berühren damit ein Problem, das nach der weiteren Durchdringung des Donezgebietes durch deutsche Truppen im plutokratischen Lager die größte Unruhe verursacht. Die direkt aus Mos­kau kommenden Nachrichten, die weitere Flut der ver­zweifelten bolschewistischen Aufrufe an die Bevölkerung, sich zur Verteidigung Moskaus mit Waffen zu versehen, die Vertreibung der Bolschewisten von sämtlichen bal­tischen Inseln in den innersten Winkel des Finnischen Meerbusens, die „äußerst kritische Lage" am mittleren Frontabschnitt und der deutsche Siegeszug am Südab schnitt der Front werfen Schatten auf die plutokratische Stimmung, daß Churchill nur mit allergrößter Mühe die neue Liigcnosfensioe an der Themse mit neuem Nach- richtcnstosf, der „optimistisch" klingt, vorantreiben kann.

Die Tatsache, daß mit der Leerfcgung der Ostsee bis nach Kronstadt und mit der Befreiung des Nordgebietes bis dicht vor Leningrad den deutschen Truppen nicht nur 300 000 Gefangene brachten, sondern wesentliche deutsche

Verbände zum Einsatz an anderen Frontabschnitten frei­machten, kann von den Londoner Strategen ebensowenig übersehen werden wie die Situation im Donezbecken. „Niemals werden wir den Feind in das Donezbecken eindringen lassen", schrieb ein Sowjetblatt in Stalins einen Tag bevor deutsche Gebirgsjäger in der Haupt­stadt dieses ungeheuer wichtigen Jndustriebezirks die deutsche Flagge hißten. Neutrale Militärs stellen fest. daß der Fall von Stalins die Südflanke von Charkow und die Nordflanke von Rostow entblößt. Unter diesem Gesichtswinkel müsse die Eroberung der Stadt als eine WaffKntat von größter Bedeutung angesehen werden, als eine Waffentat, deren Ziel die Trennung des Kaukasus vom Rest der Sowjetunion sei.

Die auf engem Raum zwischen Stalins und dem Zusammenfluß von Donez und Don stehenden Reste der sowjetischen Südarmee sähen sich dem Problem gegenüber» den Fluß zu überschreiten und damit die Industriegebiete aufzugeben oder auf der Stelle vernichtet zu werden.

Die Donezschlacht habe die alte Kavallerie im Wett­streit mit der neuen Kavallerie der Panzer gesehen. Auch in Moskau wird die Sorge über die bedrohliche Entwicklung im Donezbecken von Stunde zu Stunde stärker. Die „Jswestija" bezeichnet die Lage als „äußerst ernst", da die deutschen Angriffe von Tag zu Tag heftiger würden. „Vermöge seiner zahlenmäßigen Ueberlegenheit" sei dem' Feind an einigen Front­

abschnitten der Durchbruch gelungen. „Exchange", die britische Agentur in Moskau, schlägt in die gleiche Kerbe: „Sehr kritisch ist die Lage in der Südukraine. Der Angriff nach Stalins hat nicht aufgehalten werden können. Mehrere deutsche Panzerverbände, dicht gefolgt von Infanterie, haben die Industriestadt erreicht. In Rostow ist die Heimwehr in Alarmzustand versetzt. Auch hier bereitet man sich auf den Kampf vor." — „Die außerordentlich schweren Kämpfe um Moskau halten ohne Unterbrechung an", heißt es weiter im „Exchange"- Bericht. „Die Lage von Moskau bleibt äußerst kritisch." Die Deutschen hätten sehr starke Kräfte auf der Linie Kalinin — Orel im Angriff stehen, die Angriffstaktik habe sich in, den letzten Tagen merklich verändert. Die .Heeresgruppe von Bock sei dazu übergegangen, auf brei­ter Front durch überraschend wechselnde Vorstöße die schwachen Stellen im sowjetischen Verteidigungsnetz ausfindig zu machen, um dann durchzubrechen. — so entschuldigt „Exchange" die weiteren bolschewistischen Niederlagen am mittleren Frontabschnitt. „United Preß" berichtet in geschwollenem Pathos. Premier­minister Josef Stalin habe persönlich den Oberbefehl über die Verteidigung von Moskau übernommen und sein fahrbares Hauptquartier in einem Panzerzug an der Front aufgeschlagen. Stalin sei jetzt in erster Linie Oberbefehlshaber der sowjetischen Streitkräfte im mitt, leren Frontabschnitt und.erst in zweiter Linie Premier­minister. (Fortsetzung auf Seite 2)

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Im September d. I. wurden wieder 683 400 BRT. Schiffsraum versenkt, womit die Gesamtziffer auf 13,8 Millionen BRT. stieg, nicht gerechnet die von italie- Nischen Kampfmitteln versenkten rd. 0,8 Millionen BRT. oder die nicht zu zählenden Total- oder Halbverluste durch Minen. Vomben oder sonstigen Seeunfall. Einiges hiervon ist den Wehrmachtberichten zu entnehmen, wenn es heißt „torpediert" oder „schwer beschädigt" oder „Voll­treffer". Was das bedeuten kann. zeigt die Mitteilung, daß das britische 28 OOO-BRT.-Schiff „Eeorgic" „in einem britischen Hafen" durch Bombentreffer iank. oder daß das Schlachtschiff „Nelson", also eines der schwersten und stärksten Schiffe überhaupt einen Torpedotreffer am Bug habe, „daß ein Straßenbahnwagen hineinpaßt." Ein Han­delsschiff mittlerer Größe, derart getroffen, wird kaum zu retten gewesen sein. auch wenn sein Untergang nicht beobachtet werden konnte. Der amerikanische Admiral Lang, Vorsitzender der USA. Maritime Commission lU. S. M. C.) kam den Tatsachen also nahe, als er den Totalverlust auf rd. 13 bis 14 Millionen BRT. veran­schlagte. Das ist mehr als die Hälfte der gesamten für England verfügbar gewesenen Tonnage, einschließlich aller gekaperten, erpreßten, gecharterten, neu gebauten oder gekauften Schiffe. Nach Abzug des für militärische Zwecke erforderlichen Schiffsmaterials, das ursprünglich auf rd. zwei Millionen BÄT. zu schätzen war,, jedoch mir der Ausweitung der Expeditionen im Nahen Orient und der Verlegung oes Mittelmeerweges ständig im Steigen ist, hleibt England nur bin Bruchteil von höchstens zehn Millionen BRT. zur eigenen Versorgung. Der Ee« fahrenpunkt kommt immer näher. Im Wettlauf zwischen Neubau und Zerstörung ist die letztere absolut Sieger geblieben. Was sind die Wirkungen dieses Vorgangs, und läßt er sich zur Rettung Englands noch aufhalten? Um die Beantwortung dieser Frage dreht sich die eigentliche Kriegsentscheidung. Denn wenn auch kühle Stimmen aus der USA. die Niederlage „der englischen Inseln" als möglich schon in Rechnung stellen und von ihrer Einbeziehung in die „Große Blockade" sprechen, lo ist doch wohl niemand kühn genug, sich das dann drohende Schicksal dieser Inseln, die immerhin 47 Mil­lionen Einwohner zählen und die Zentrale eines Welt­reichs sind. unbewegt vorzustellen. Dieses Weltreich wird sich von Kanada oder Singapore so wenig regieren lassen, wie Sowjetrußland von Kasan aus öder irgend ein anderer Großstaat von provinzieller Stelle.

Zunächst, was jedoch mit der militärischen Entschei­dung nichts zu tun hat. ist die beherrschende Wirtschaftsstellung Englands heute schon gebrochen. Mit dem Niedergang seiner Han­delsflotte verschwand seine Flagge aus dem ostasiatischen, siidamerikanischen und afrikanischen Raum und wurde teilweise durch die nordamerikanische ersetzt. Der West- frachtenmarkt ist damit von London abgewandert, das Schiffahrtsnetz zerstört, die britische Schiffahrt auf den kürzesten Nersorgungsweg im Nordatlantik gedrängt. Die USA.-Schiffahrt setzte sich fest in den Seediensten nach dem Orient. Australien und dem Fernen Osten, Süd- und Ostafrika und Südamerika und ist bestrebt, diese Erbmasse noch zu vermehren und zur totalen Vor­herrschaft auf See auszubauen. Dazu fehlen ihr jedoch infolge eigener Abgänge. Verkäufe an England und Be­schlagnahme durch die Regierung runde zwei Millionen BRT., auf die nun alle notleidenden Rohstoffländer warten, um im Geschäft zu bleiben. Aber diese zwei Millionen BRT. sind nicht die einzigen, die fehlen, son­dern viele Anwärter. England voran, blicken verlangend nach den Produktionsmöglichkeiten der nordamerikani- stben Werften. Hier fällt, in Verbindung mit den fort­schreitenden Versenkungen, der militärische'Teil der Ent­scheidung.

Die im englisch-amerikanischen Rundfunk und Propa­gandadienst ausgegebenen Zahlen über den nordameri- kanischen Schiffbau sind Bluff und müßen cum Zrsnc, sslis gelesen werden. So hieß es noch vor kurzem: in den USA. sind sechs Millionen BRT. „im Bau oder vergeben". Daneben gab die Marineleitung bekannt daß sie Aufträge für 2851 Schiffe erteilt habe, darunter 068 Kriegsschiffe und 193 Hilfsschisfe, wozu noch 81 Um­bauten kommen. Diese Riesenzahlen sind absichtlich verwirrend geordnet, aber die Leistungsfähigkeit der Werften steht in keinem Verhältnis zu ihnen, so daß der Ton nicht auf „im Bau", sondern auf „vergeben" zu legen ist. Tatsächlich hatten die amerikanischen Wersten noch im Vorjahr nur eine Kapazität von rd. 1 Mil­lion BRT., mit einer Reserve von ungenützten und zu modernisierenden Baustellen von 0.5' Millionen. Der

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Churchills Jllusionsrummel kann die Sorgen über den Verlust des Donezbeckens nicht verscheuchen.

Die Briten melden, daß Moskau mindestens so schwer bombardiert sei, wie London im vorigen Jahr.

Südlich Vrjansk wurden weitere 5000 Gefangene gemacht.

Erneut wurden sechzehn Britenbomber abgeschossen.

Die deutsche Flak zieht eine stolze Bilanz ihrel Erfolge.

Rooseoelts imperialistische Gelüste richten sich nun« mehr auch auf Kauada.

Bis auf weiteres sind Päckchen bis zu 1000 Gramm nach der Front wieder allgemein zugelassen.