Ausgabe 
(4.10.1941) Nr. 275
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parteiamtliche Hageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtiirtfes verkündungsblatt des Neichsstattssalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 2?5 /II. ZaHrgang

Sonnabend. 4. Oktober 1941

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Verführers Parole für den 1. Kriegswinter

Mit unerschütterlichem Siegeswillen sielst die Nation hinter dem größten Feldherrn aller Zeiten

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Stürmischer Sank

-es ganzen Volkes an -en sülzrer

Berlin, S. Oktober. Freudige Ueberraschung hatte das deutsche Volk ersaht, als am Freitagmittag der deutsche Rundfunk und die Presse verkündeten, daß der Führer zur Eröffnung des Kriegs-Winterhilfswerks 1941/42 sprechen würde.

Der Berliner Sportpalast, der so oft in der Kampf- zeit Tribüne der Auseinandersetzung mit Moskaus Söldlingen gewesen ist. zeigte das gewohnte Bild großer Kampftage. Kopf bei Kopf drängten sich die Tausende. Das Braunhemd der Partei und das Feld­grau der Soldaten beherrschten den riesigen Versamm­lungsraum.

Aus den Berliner Lazaretten waren Hunderte von Verwundeten gekommen, denen die Ehrenplätze vor­behalten waren. Die Fahnen des nationalsozialistischen Reiches. Tannengrün und Lorbeer schmückten das weite Rund. Stehend grüßten die Zehntausende die Fahnen der nationalsozialistischen Bewegung und die Standar­ten der Berliner SA., des NSKK., der HJ. und der ll. Besonders herzlichen Beifall empfing Reichsminister Dr. Goebbels, den Berliner Gauleiter, der zusammen mit Oberbefehlsleiter Hilgenfeldt den Sportpalast betrat.

Aus den kurzen Einführungsworten von Ober­defehlsleiter Hilgenfeldt ging hervor, daß das Winterhilsswerk des deutschen Volkes im Win­ter 1910/41 einen stolzen Nachweis einer einmaligen Leistung erbracht hat. Diese Tatsache zeige, daß Front und Heimat sich in unvergleichlicher Weise vereint zu einem Sozialwerk, das kein anderes Volk der Erde ausweisen könne. Allein 300 000 Helfer mehr seien in diesem Jahre am Werk als im ver­gangenen, um die großen Ausgaben des Winter- hilfswerks zu erfüllen. Stürmisch begrüßt ergriff sodann Reichsminister

Vr. öoebdels

das Wort, der unter dem jubelnden Beifall der Zehn­tausende verkündete, daß der Führer in kurzer Zeit von dieser Stätte aus zum deutschen Volk sprechen werde. Der Rechenschaftsbericht, den Reichsminister Dr. Goeb­bels ablegte, (Wir geben ihn an anderer Stelle wieder. Die Schrift!.) bewies in nüchternen Zahlen, in sachlichen Darlegungen und Auszählungen, mit wel­cher Leidenschaft und Tatbereitschaft das deutsche Volk auch in der Heimat sich hinter die Front seiner sümpfen­den Soldaten gestellt hat.

Ein Jubel ohnegleichen erfüllte den Sportpalast, als der Führer am Eingang erschien und unter den Klän­gen des Badenweiler Marsches zur Rednertribüne schritt. Die herzlichen Vegriißungsworte des Neichs- ministers Dr. Goebbels an den Führer gingen im Bei-

Ver gestrige L>H L.-8er»chr

Aus dem Führer Hauptquartier, 3. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Osten wurden die Operationen erfolgreich fortgeführt. Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum 3. Oktober mit beobachteter Wirkung militärische An­lagen in Moskau sowie ein wichtiges Rüstungswerk siidostwärts Charkow. Ein starker Kampfflieger­verband griff in der letzten Nacht erneut das britische Schiffsbauzentrum Newcastle mit nachhaltiger Wirkung an. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen kriegswichtige Einrichtungen an der britischen Ost- und Siidostkiiste sowie gegen mehrere Flugplätze. Im Kanalgebiet schössen am gestrigen Tage Jäger neun, Einheiten der Kriegsmarine drei britische Flugzeuge ab. In Nordafrika bombardierten deutsche Sturzkampf­flugzeuge am 1. Oktober die Hasenanlagen von Marsa Matruk und Tobruk. Einheiten der deutschen Kriegsmarine schössen an der libyschen Küste drei bri­tische Flugzeuge ab. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein."

fallssturm unter. Dr. Goebbels brachte dem Führer den Dank des ganzen deutschen Volkes dafür zum Aus­druck, daß er und se-ine Soldaten das Reich vor der töd­lichen Gefahr des Bolschewismus gerettet haben. Kampfentschlossenheit und Siegeswille sprachen aus den Zustimmungskundgebungen, als der Minister er­klärte, daß das deutsche Volk in allen Stunden der

zurückliegenden Kriegsmonate in Gedanken und mit dem Herzen bei dem Führer und seinen Soldaten ge­wesen sei. Die Liebe seines ganzen Volkes strömte dem Führer entgegen, als der Minister schließlich verkün­dete, daß auch in allen zukünftigen Tagen das ganze deutsche Volk bei ihm stehen werde, bis die Stunde des Sieges geschlagen habe.

Ver sülzrer spricht

Nachdem sich der Jubel und die Begeisterung gelegt hatten und die Heilrufe abgeebbt waren, ergriff der Führer das Wort zu seiner Rede. Er führte aus:

„Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen!

Wenn ich heute nach langen Monaten wieder zu Ihnen spreche, dann geschieht es nicht, um etwa einem jener Staatsmänner Rede und Antwort zu stehen, die sich vor kurzem wunderten, warum ich so lange geschwie­gen habe. (Heiterkeit.) Die Nachwelt wird einmal ab­wägen und feststellen, können, was in diesen dreiein­halb Monaten mehr Gewicht hatte: Die Reden des Herrn Churchill oder meine Handlungen.

Ich bin heute hierher gekommen, um wie immer dem Winterhilsswerk eine/ kurze Einleitung zu geben. Dieses Mal wurde mir das Herkommen allerdings sehr schwer, weil sich in diesen Stunden an unserer Ostfront eine eingeleitete Operation wieder als gewaltiges Ereignis vollzieht. (Stür­mischer Beifall.) Seit 48 Stunden ist sie in gigan­tischem Ausmaße im Gange! Sie wird mithelfen, den Gegner im Osten zu zerschmettern! (Erneuter, brausender Beifall.)

Ich spreche nunmehr zu Ihnen im. Namen der Mil­lionen. die in diesem Augenblick kämpfen, um Sie, die deutsche Heimat, aufzufordern, zu allen sonstigen Opfern auch in diesem Jahr das Zusätzliche des Winterhilfs- werkes auf sich zu nehmen. Seit dem 22. Juni tobt ein

Kampf von einer wahrhaft weltentscheidenden vedeutung

Umfang und Auswirkung dieses Ereignisses wird erst eine Nachwelt klar erkennen. Sie wird dereinst fest­stellen, daß damit eine neue Zeitwende begann. Aber auch dieser Kampf wurde von mir nichtgewollt. Seit dem Januar 1933. in dem mir die Vorsehung die Führung und Lenkung des Reiches anvertraute, hatte ich ein Ziel vor Augen, das im wesentlichen im Pro­gramm unserer nationalsozialistischen Partei umrissen war. Ich bin diesem Ziel nie untreu geworden. I ch habe mein Programm niemals auf- g eg e-b e n. Ich habe mich damals bemüht, den inneren Wiederaufbau eines. Volkes herbeizuführen, das nach einem durch eigene Schuld verlorenen Krieg den tief­sten Sturz in seiner Geschichte hinter sich hätte. Allein schon eine riesenhafte Aufgabe in dem Augenblick, als alle andern an ihr entweder gescheitert waren, oder nicht mehr an die Möglichkeit der Erfüllung eines solchen Programms glaubten.

Was wir nun in diesen Jahren in friedlichem Aus­bau geleistet haben, ist einmalig! Für mich und meine Mitarbeiter ist es daher oft geradezu eine Beleidigung, uns mit jenen demokratischen Nullen abgeben zu müs­sen, die selbst noch aus keine einzige, wahre, große Le­bensleistung zurückzublicken in der Lage sind. Ich und meine Mitarbeiter hätten diesen Krieg nicht Notwendig gehabt, uin dadurch etwa unsere Namen zu verewigen. Dafür würden die Werke des Friedens gesorgt haben» und zwar genügend gesorgt. Und außerdem: Wir waren nicht etwa am Ende unserer schöpferischen Arbeit an­gekommen, sondern wir standen auf manchen Gebieten erst am Beginn!

So war die innere Sanierung des Reiches unter den schwersten Voraussetzungen gelungen; denn immerhin müssen in Deutschland 140 Menschen auf den Quadrat­

kilometer ernährt werden. Die andere Welt hat es hier leichter. Trotzdem aber haben wir unsere Probleme ge­löst. während die andere demokratische Welt zum gro­ßen Teil gerade an diesen Problemen scheiterte.

Unsere Ziele waren dabei folgender 1. Die innere Kon­solidierung der deutschen Nation. 2. Die Erringung un­serer Gleichberechtigung nach außen und 3. die Einigung des deutschen Volkes und damit die Wiederherstellung eines naturgegebenen Zustandes, der durch Jahrhunderte nur künstlich unterbrochen worden war. Damit, meine Volksgenossen, war also auch unser äußeres Programm von vornherein bestimmt; keineswegs aber war damit gesagt, daß wir unter keinen Umständen auf die Wieder­herstellung der deutschen Freiheit und damit auf die Vor­aussetzung zum deutschen Wiederaufstieg verzichten wür­den.

Ich habe aus diesen Gedanken heraus der Welt sehr viele Vorschläge unterbreitet. Ich brauche sie hier nicht zu wiederholen. Das besorgt die tägliche publizistische Tä­tigkeit meiner Mitarbeiter. Wieviele Friedensangebote ich aber auch dieser anderen Welt machte, Abrüstungs­vorschläge, Vorschläge zur friedlichen Herbeiführung neuer, vernünftiger wirtschaftlicher Ordnungen usw. — sie sind alle abgelehnt worden, und zwar im wesentlichen von jenen abgelehnt worden, die ersichtlich nicht glaubten, durch eine Friedensarbeit ihre eigenen Aufgaben er­füllen, oder besser gesagt, ihr eigenes Regime am Ruder erhalten zu können. Trotzdem ist es uns allmählich gelun­gen, in jahrelanger friedlicher Arbeit nicht nur das innere große Reformwerk durchzuführen, sondern auch die Einigung der deutschen Nation einzuleiten, das Groß- deutsche Reich zu schaffen. Millionen deutscher Volks­genossen wieder in ihre eigentliche Heimat zurückzuholen und damit auch das Gewicht ihrer Zahl dem deutschen Volk als machtpolitischen Faktor zur Verfügung zu stellen. In dieser Zeit gelang es mir,

eine fln;aiil von vundesgenossen

zu erwerben, an der Spitze Italien, mit dessen Staatsmann mich eine persönliche, enge und innige Freundschaft verbindet! (Stärkster Beifall.) Auch zu Japan wurden unsere Beziehungen immer besser. In Europa hatten wir außerdem von früher her eine Reihe von Völkern und Staaten, die uns in einer immer gleichbleibenden Sympathie freundschaftlich gegenüber standen, vor allem Ungarn und einige nordische Staaten.

Es sind zu diesen Völkern andere hinzugekommen, leider nicht das Volk, um das ich in meinem Leben am meisten geworben habe, das britische. Nicht, daß etwa das englische Volk in seiner Gesamtheit dafür allein die Verantwortung trägt, nein; aber einige Menschen sind es, die in ihrem verbohrten Haß und Wahnwitz jeden solchen Versuch einer Verständigung sabotierten, unter­stützt von jenem internationalen Weltfeind, den wir alle kennen, dem internationalen Judentum. So gelang es leider nicht. Großbritannien, vor allem das englische Volk, mit Deutschland in jene Verbindung zu bringen, die ich immer erhofft hatte. Deshalb kam eben, genau wie 1914, der Tag, da die harte Entscheidung getroffen werden mußte: denn über eines war ich mir im klaren:

Wenn es eben nicht gelingen konnte, die englische Freundschaft zu erringen, dann war es besser, seine Feindschaft traf Deutsch­land in einem Augenblick, in dem ich selbst noch an der Führung des Reiches stand! (Brausender Beifall.)

(Fortsetzung auf Seite 8)

erheucheltes erstaunen im Weißen Hause

kin abwegiger Versuch, Noosevelts anstößige Vekauptung über die „Neligionsfreitzeit" in -er U-SSN. abzuschwächen

ck. Berlin, 3. Oktober. (Von unserer Berliner Schristleitung.) Ueber den Sturm der Entrüstung, der gegenüber Noosevelts Behauptung, die Verfassung der Sowjetunion gewährleiste ebenso wie die Verfassung der ^ Vereinigten Staaten volle Religionssreiheit, in USA. ; ausbrach, stellt man sich im Weißen Hause sehr erstaunt, f Den täglich einlaufenden Stößen von Protestbriefen i und Protesttelegrammen. in denen auf die früheren ^ Erklärungen der Regierung in USA. über die Reli- I gionsfeindlichkeit der Sowjets und auf zahlreiche authen­tische Aeußerungen anderer maßgebender Männer des öffentlichen Lebens hingewiesen wird, weiß man nichts anderes entgegenzusetzen als die verdächtige Deutung, - daß es sich bei der Wiedergabe der Ausführungen Roose- i vclts um falsche Zitate gehandelt habe. Den Anschuldi­gungen gegen Roosevelt, er habe hier einen Versuch ^ unternommen, um seiner Politik zuliebe das USA.- R Volk irrezuführen, indem er erklärte, in der Sowjet- R union seien grundlegende Aenderungen in der Haltung M znr Religion vorgenommen worden, wird klipp und M klar der Satz entgegengehalten, der Kommunismus

werde nach wie vor auf seinem alten Grundsatz bestehen bleiben: „Religion ist Opium für das Volk".

Immerhin sah sich das Weiße Haus veranlaßt, außer seiner Behauptung über die falschen Zitierungen ein Frage-und-Antwortspiel zwischen Roosevelt und einem Korrespondenten der Pressekonferenz zu veröffentlichen, in dem die demonstrativ den Polen gegebene Erlaubnis Stalins, eine eigene Kirche in der Sowjetunion zu hal­ten, den Hintergrund für den Beweis abgeben soll, daß Noosevelts Behauptung einer gewissen Grundlage nicht entbehrt. „Da die Sowjets erklärt hätten, daß die Re­ligionsfreiheit in der SU. zugestanden sei, sei noch zu hoffen, daß angesichts der Erlaubnis für die eine Kirche der Polen der Weg für eine weitere praktische Durch­führung völliger Religionsfreiheit in der Sowjetunion geöffnet werde". In der Tat, so wird nochmals vom Weißen Haus aus festgestellt, sei die religiöse Toleranz, also die Religionsfreiheit, die gleiche Freiheit, die Pro­paganda gegen die Religion anzuwenden. Das aber sei dem ähnlich, was in den Vereinigten Staaten bestehe, wo jedermann die Erlaubnis habe, sich an einer Ecke

jeder beliebigen Straße auf eine Seifenkiste zu stellen und Religion zu predigen oder aber gegen die Religion jeder Art zu sprechen. *

Somit bleibt es nun der Intelligenz des amerikani­schen Volkes vorbehalten, Noosevelts Behauptungen, die der Bürgermeister der Stadtgemeinde Queens nicht nur lächerliche, sondern plumpe kommunistische Agitation nennt, für richtig zu erachten oder nicht. Auch die an sich abschwächende Darstellung und das absichtlich ver­breitete Gerücht, Stalin habe Roosevelt versprochen, „bald, vielleicht schon innerhalb 24 Stunden", die Reli­gionssreiheit in der SU. zu proklamieren, dürfte kaum geeignet sein, diejenigen Menschen in USA. irrezufüh­ren, die sich noch das Vermögen des folgerichtigen Den­kens erhalten haben.

Wenn schon diese Leute den sonstigen Betrugsversuchen Noosevelts, insoweit sie bisher geeignet waren, das USA.-Volk gegen Deutschland und die Achsenmächte auf­zuhetzen, erlegen sind, so scheint es, daß sie in diesem Fall doch einmal die doppelte Moral der Politik Noose­velts durchschauen.

/Böses

AM 4/eiüe» /kie-s-k///k/.

58V. Berlin, 3. Oktober .

In dem Augenblick, wo im Osten Operationen von gigantischem Ausmaß im Gange sind, um den Gegner dort zu zerschmettern, nahm sich der Führer die Zeit, in die Reichshauptstadt zurückzukehren, um von hier aus dem deutschen Volke die Kampfparole für den kommenden Winter zu geben. Der ungeheure Jubel derer, die ihn persönlich hören konnten und den Gefühlen derjenigen Ausdruck gaben, die nach Millionen und aber Millionen atemlos am Rundfunk lauschten, mag ihm und der Welt gezeigt haben, wie innig sich seinem Führer das deutsch« Volk verbunden fühlt und wie es in ihm immer wieder sein besseres Ich erkennt, dessen Stimme und Mahnung Verheißung und Erfüllung zugleich sind.

Den Gruß der Front, den der Führer der Heimat überbrachte, verband er mit dem Hinweis, daß die Er­fahrungen dieses Krieges, in den wir, ohne es zu wollen gedrängt wurden, immer und immer wieder zeigen, wie die Durchführung des nationalsozialistischen Parteiprogramms bis zum Letzten eine unabdingbar« Notwendigkeit für das deutsche Volk geworden ist. Dabei erinnern wir uns gern dessen, daß das alljährlich«

WHW. als das größte Sozialwerk aller Zeiten seiner unermeßlichen Vedeutung gemäß geradezu schon ein Stück des nationalsozialistischen Programms geworden ist. Den Sinn des dritten Kriegs-WHW. bejaht das deutsche Volk um so freudiger, als ihm durch des Führers Mund wieder einmal alles in der Seele

lebendig wurde, wie Pas alles kam, wo wir heute

stehen, wie das cklles ist und wie es nachher werden soll.

l Dem Rückblick auf das Werden des Zeitgeschehens, in dessen Brennpunkten wir heute uns bewegen, konnt« der Führer mit Recht das zur Seite stellen, was, wenn wir nicht zu der geschichtlichen Entscheidung gezwun­gen worden wären, in deren Mitte wir uns heute be­finden, an großen Werken des Friedens hätte geschaf­fen werden können. Es ist eine Torheit und eins Schlechtigkeit zugleich von den Feinden Deutschlands, zu behaupten, daß unbefriedigter EhrKiz bei den deut­schen Entscheidungen in den letzten Jahren Pate gestan­den hätte. Der Führer hat den Krieg' nie gewollt. Er hat aber, nachdem er alles vergeblich versucht hatte, um zu den Freunden und Bundesgenossen, die er sich warb. auch das britische Volk zu gewinnen, rechtzeitig erkannt, daß, wenn nicht dieses Volk insgesamt, so doch dessen Führer unerbittliche Feinde Deutschlands waren und bleiben wollten. Entsprechend dieser Erkenntnis hat der Führer seine Vorbereitungen getroffen.

Die Entscheidung des Schicksals fiel für den Krieg und das deutsche Volk hat allen Anlaß, es als eine unendlich glückliche Fügung zu betrachten, daß es bei diesem Exi­stenzkampf, der /hm durch Englands Mißgunst und der Bolschewiken Umsturzpläne nicht erspart geblieben wäre, den Führer an seiner Spitze hat. der den Kampf aus- fechten und den Sieg dem deutschen Volke sichern kann. In der Tat geht dieser Kampf zwischen Wahrheit und Lüge und des Führers Verheißung, daß die Wahrheit siegen werde, ist für uns über alle Zweifel erhaben. Lächerlich eine feindliche Propaganda, die glaubt, sich einfach über historische Wahrheiten hinwegsetzen zu kön­nen und ständig bestrebt ist, der Welt vorzumachen, daß das, was an unermeßlichen deutschen Erfolgen in diesen zwei Jahren in die Geschichte eingegangen ist, einfach nicht vorhanden wäre. Man kann es begreifen, daß es dem Führer einst schwer gefallen war, sich mit dem öst­lichen Nachbarn zu vertragen, um dem deutschen Volke den Kamps nach zwei Fronten zu ersparen. Aber der Bolschewik hat niemals daran gedacht, das Abkommen mit Deutschland, das wir ehrlich und redlich einzuhalten bestrebt waren, seinerseits zu achten und hat es nur als Gelegenheit zum Zeitgewinn für die Herstellung einer gigantischen Rüstung gegen Deutschland wahrgenommen. Drei Divisionen standen an der Ostgrenze im Anfang des Krieges, während schon 22 sowjetische dort aufmarschiert waren. Den dagegen einsetzenden deutschen AbwehrmaK nahmen folgten Schlag auf Schlag immer stärker« aggressive Maßnahmen der Sowjets, die Divisionen um Divisionen an,die deutsche Ostgrenze heranführten und dort Flugplätze um Flugplätze entstehen ließen.

Das deutsche Volk erinnert sich noch gut jenes Molotow-Besuches. durch den die Beseitigung der immer

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Unsor TayvssvLvyQl

Der Führer gab in Berlin mit einer flammenden Kampfrede die Parole für den dritten Kriegs­winter.

Dr. Goebbels legte den stolzen Rechenschaftsbericht des Kriegs-WHW. 1940/41 vor.

Militärische Anlagen in Moskau und ein Riistungs« werk bei Charkow würden bombardiert.

Newcastle wurde erneut mit nachhaltiger Wir­kung angegriffen.

Der Oberbefehlshaber des Heeres Eeneralfeldmar- schall von Brauchitsch begeht heute seinen 60. Ge­burtstag.

In Heidelberg fand eine erste Tabak-Einschreibung statt.

Die Atlas-Werke stocken ihr Kapital nicht auf.

Zur Eröffnung der Bremer Volksbildungsarbeit sprach Kapitän z. See Reichardt in Gröpelizrgen