Ausgabe 
(25.9.1941) Nr. 266
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der Nationalsozialisten Vremens

flmltiches verkündungsblatt des leichsstatttMecs in Oldenburg und Vremen

Nr. 266 / 11. Jahrgang

Donnerstag. 25. September 1941

kinzelmeis 15 Npf.

thaos unter den eingeschlossenen

40 sowjetische Kriegsschiffe liegen in der kronsladt-vucht unter stündigen ffngriffsaktionen

deutscher Kampiffugzeuge / Leningrad, ein zweites Warschau

vomben auf Schlachtschiffe

Aus dem Führerhauptquartier, 24. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:2m Raum von Kiew wurden gestern weitere Teile des Feindes vernichtet. Der Rest ist in zwei enq um­schlossene Kessel zusammengetrieben, deren Luftbild chaotische Verhältnisse aufzeigt. 2n wenigen Tagen kann mit der völligen Beseitigung dieser Kräfte gerechnet werden. 2a der Kronstädter Bucht erzielten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge Bombenvolltreffer auf Schlachtschiffen und einem Zerstörer der Sowjets. 2m Küstengebiet des Weihen Meeres vernichtete ein Kampssliegerverband ein Großkraftwerk. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich wirksam gegen militärische Anlagen in Leningrad und Moskau. 2m Kampf gegen Großbritannien bombardierten Kampfflieger- kräfte in der letzten Nacht Hafenanlage« am St. Eeorgs- Kanal sowie an der Südküste der 2nsel. Größere Brände, u. a. in Milfordhaven, ließen den Er­folg dieser Angriffe erkennen. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt.«

2n Nordafrika nahmen die Kampfhandlungen sowohl im Gebiet von Tobruk als auch an der Sollumfront in beiderseitiger Spähtrupp- und Artillerietätigkeit ihren Fortgang.

*

Nachdem der gestrige Wehrmachtsbericht im Zusam­menhang mit den östlich Kiew gemachten 380000 Ge­fangenen bereits von Auflösungserscheinungen am süd­lichen Flügel der Sowjetfront berichten konnte, stellt auf Grund der Luftaufklärung der heutige Wehrmachts- Lerichtchaotische Verhältnisse" bei den der Auflösung entgegengehenden, engumschlossenen zwei Kesseln der Sowjets fest. Man kann sich vorstellen, welches Bild die auf engstem Raum zusammengedrängten, unter der Kanonade unserer Artillerie und unterm Bombarde­ment unserer Luftstreitkräfte ständig sich befindenden letzten Reste der geschlagenen Divisionen aus der Ilm- fassungsschlacht 200 Kilometer östlich von Kiew bieten mögen. Unter dem furchtbaren Druck, den sie auszu­halten haben, gehen sie, wie ja der Wehrmachtsbericht bereits ankündigte, ihrer völligen Auflösung entgegen. Damit ist in wenigen Tagen mit der völligen Beseiti­gung der letzten Reste der Sowjets aus dieser giganti­schen Schlacht zu rechnen, womit dann jene Grundlage für weitere Operationen zur endgültigen Vernichtung der sowjetischen Kampfkraft geschaffen ist, von der bei den Triumphmeldungen der letzten Tage wiederholt die Rede war.

Gleichzeitig wird von dem erfolgreichen Fortgang der Kämpfe um Leningrad berichtet, wo weitere Teile der feindlichen Befestigungsanlagen in deutsche Hände fielen, und wo nach harten Häuser- und Straßenkämpfrn unsere Truppen in einen größeren Ort vor Leningrad

In drei Monaten 1460 britische slugjeuge

Berlin, 24. September. Die Briten haben zur angeblichen Entlastung ihrer bolschewistischen Verbün­deten seit dem 22. 2uin ihre vielgepriesene und immer wieder kläglich gescheiterte Non-Stop-Osfensive unter- - nominen. Sie glaubten. Flugleuagugrifsen am Kanal und auf das besetzte Gebiet sowie mit Einslügen in das besetzte Gebiet sowie mit Einslügen in das Reich i die deutsche Führung veranlassen zu können, die Ope­rationen im Osten abzuschwächen. Das einzige Ergeb­nis von drei Monaten britischer Non-Stop-Osfensive ! im Westen und über dem Reich ist denn auch nur eine I hohe Zahl von Abschüssen britischer Flugzeuge. Die deutsche Luftwaffe schoß in Luftkämpfcn bei Tage durch Jäger und Flak sowie nachts durch Nachtjäger und Flak vom 22. 2uni bis 21. September 1238 Vritenflugzeuge ab, die deutsche Marine dazu 184, so daß die Briten als einzigenErfolg" ihrer Non-Stop-Osfensive den Verlust von genau 1400 Flugzeugen am Kanal, im be­setzten Gebiet und über dem Reich, also ohne das Mittelmeer und Afrika, in diesen drei Monaten buchen müssen.

eingedrungen sind. Von einem Luftbombardement Lenin­grads, wie es auch die Gegenwart in diesem Kriege noch nie erlebt habe, meldet die Auslandspresse. Dazu kommt die Eroberung der Kraftwerke am Svir durch die Finnen, womit die Stromversorgung Leningrads wesentlich be­einträchtigt fein dürfte. Auf dem Ladogasee aber konnte östlich der 2nsel Hogland» wie aus Helsinki gemeldet wird, ein sowjetisches Minensuchboot von einem fin­nischen Motor-Torpedoboot versenkt und am gleichen Tage durch finnische Schnellboote ein feindliches Trans-

Berlin, 24. September. Die Kämpfe vor Lenin­grad wurden von den deutschen Truppen auch am Diens­tag erfolgreich fortgeführt. Nach heftigen Kämpfen nahmen deutsche Truppen weitere Teile der Befesti­gungsanlagen. Eine deutsche Division drang in tief ausgebaute und durch Bunker verstärkte Feldstellungen der Sowjets ein und eroberte nach harten Häuser- und Straßenkämpsen einen größeren Ort vor Leningrad. Eine andere deutsche Division stieß mitten in einen in Gang befindlichen sowjetischen Angriff hinein und er­reichte kämpfend einen Panzergraben am Rande einer Ortschaft^ Andere deutsche Verbände eroberten in er­bittertem Häuserkampf eine Ortschaft und setzten im Nahkampf zahlreiche sowjetische Bunker außer Gefecht. Eine starke sowjetische Feldstellung, in der die Votsche- wisten hartnäckigen Widerstand leisteten, wurde von deutschen Truppen genommen. Unter schweren Ver­lusten wurden die bolschewistischen Verteidiger geschlagen und aufgerieben. Einheiten der deutschen Luftwaffe griffen in allen Stellen der Front vor Leningrad er­folgreich in den Erdkampf ein und unterstützten das Vorgehen der 2nfanterie.

Ein sowjetisches Schlachtschiff und ein anderes Kriegsschiff versuchten von dem Hafen Kronstadt aus in die Landkämpfe um Leningrad mit dem Feuer ihrer Schiffsgeschütze einzugreifen. Schwere deutsche Artillerie

portschiff aus dem Ladogasee vernichtet werden. Auf Hangoe ist nach der Besetzung der 2nfel Oefel durch deutsche Truppen die Lage der Sowjets ebenfalls kritisch geworden, während 40 sowjetische Kriegsschiffe unter ständiger Bedrohung unserer Kampfflugzeuge in der Kronstadt-Bucht liegen. Sie sind bei Hellem Wetter von der finnischen Küste aus zu sehen. Eine Anzahl Kreuzer, zehn Zerstörer sowie eine Reihe kleinerer Fahr­zeuge sind dabei festzustellen und selbst von deutschen (Fortsetzung auf Seite 2)

nahm die Sowjetschiffe sofort unter wirksames Feuer. Unter der Wirkung des erfolgreichen deutschen Artillerie­beschusses mußten die beiden sowjetischen Kriegsschiffe ihr Feuer einstellen. Bei verzweifelten Ausbruchsver­suchen aus dem Kessel ostwärts Kiew wurden wiederum starke sowjetische Kräfte vernichtet.. In diesen Kämpfen fiel der Kommandierende-General des 46. sowjetischen Armeekorps. Die großen deutschen Erfolge in der llm- fassungsschlacht ostwärts Kiew sind mit gewaltigen Marsch- und Kampfleistungen der deutschen Infanterie verbunden. Eine hervorragende Leistung auf diesem Gebiet vollbrachte ein deutsches Infanterieregiment, das kämpfend und marschierend eine Strecke von 90 Kilo- meter zurücklegte. Die Marschleistung dieser deutschen Infanteristen wird vor allem dadurch unterstrichen, daß die Truppen sich auf schlechtesten Wegen und in teil­weise wegelosem Gelände vorwärtskämpfen mußten. Auch im südlichen Teil der Oftfront wurden die Kampf­handlungen mit gutem Erfolg fortgesetzt. Die Lolsche- roiften schickten an verschiedenen Stellen Panzerkampf­wagen gegen die deutschen Truppen var. Alle Gegen­angriffe wurden jedoch vom konzentrierten Feuer der Deutschen unter blutigen Verlusten für die Sowjets zurückgewiesen. 17 Sowjetpanzer blieben vernichtet auf dem Kampffeld liegen und 2200 Bolschewisten traten den Weg in die deutsche Gefangenschaft an.

ltö4. -Attey-teMewskok

Roosevelt hat nach eindringlicher Vorbereitung der Öffentlichkeit nun die Aufhebung des Neu­tralitätsgesetzes und die offene Bewaffnung von Handelsschiffen angekündigt, wobei er zugab, daß die Ausrüstungfriedlicher« undneutraler Schiffe mit Geschützen bereits vollzogene Tatsache ist. Die von ihm geforderte Abänderung des Neutralitätsgesetzes hat er mit der Versenkung des unter der Flagge Panamas fahrenden Fracht­dampfersPinkstar« verknüpft.

äLV. Berlin, 24. September.Pinkstar", ein unter der Panama-Flagge innerhalb eines von kanadischen Kriegsfahrzeugen geschützten Eeleitzuges den Atlantik überquerendes 6850 BRT. großes Frachtschiff, es hieß früherLunby" und war ein dänisches Schiff, das die USA. annektiert und dann an eine Reederei in Pa­nama verkauft hatten, wurde mit anderen unter bri­tischer Flagge am selben Geleitzug teilnehmenden Schiffen am vergangenen Freitag auf der Breite 61 Grad 36 Minuten nördlich und Länge 55 Grad 7 Mi­nuten westlich, anscheinend durch einen gutgezielten Torpedotreffer, versenkt. Es befindet sich die Stelle der Versenkung etwa 500 Kilometer nordöstlich vom Kap Farewell und etwa 85 Kilometer nordwestlich von dem Ort, wo dieSesso" kürzlich versenkt wurde. Da die Ausfahrt des Schiffes am 3. September aus dem Hafen Newyork geschah, sieht der Kriegstreiberklüngel Washing­tons in dem an sich nicht ungewöhnlichen Dorfall eine günstige Gelegenheit, um das bisher dem Kriegseintritt beharrlich sich versagende USA.-Volk einen weiteren Schritt dorthin zu stoßen, wo der tatsächliche Krieg zwangsläufig beginnt.

Man muß es nochmals feststellen Roosevelt selbst hat es am Dienstag auf der Washingtoner Pressekonferenz auch offen zugegeben das mit Kriegskonterbande voll- beladene Frachtschiff fuhr im britischen Esleitzug, es war mit einer Kanone bewaffnet und fuhr nicht etwa unter der Flagge der USA. sondern unter der von Pa­nama, und zwar durch einen als Krisgsgebist erklärten Meeresteil. Seine Versenkung geschah demnach in voller Uebereinstimmung mit den geltenden kriegsrechtlichen Bestimmungen. Niemand, der nur einen Funken Gerech­tigkeit empfindet, kann daran Anstoß nehmen, auch nicht, wenn es zutreffen sollte, daß von der 34köpfigen Be­satzung (aus 8 Kanadiern, 8 Holländern, 6 Engländern, 3 Belgiern, .3 Chinesen und je einem Polen, Franzosen, Portugiesen, Iren, Dänen und Ekuadorianer bestehend), die gemäß der amtlichen Erklärung des USA.-Staats- departements keinen Amerikaner auswies, acht ums Leben gekommen sein sollten. Nichtsdestoweniger nahm man in Washington mit BegeisterungAnstoß« an der Versenkung des in Panama registrierten Schiffes.

Eine neue Kampagne setzte ein zu dem Zweck, das Volk von USA. und damit den Kongreß zu dem ge­wünschten Schritt, den die» Mehrheit des Volkes bisher nicht tun wollte, zu drängen. Es handelt sich diesmal um die Abschaffung des sogenannten Neutralitäts- Gesehes, wodurch dem Präsidenten ermöglicht würde, die Handelsschiffe von USA. zu bewaffnen und sie sogar in die Kriegszone zu schicken, was bisher gesetzlich verboten war. Obwohl es jetzt bereits durch die gerissene Kriegs­treiberpolitik von Washington bisher möglich war, daß die USA.-Marine britische und andere Handelsschiffe, die den Atlantik überquerten, beschützen konnte, obgleich es neuerdings sogar den USA.-Kriegsschiffen durch den Präsidenten befohlen worden ist. auf in Sicht kommende deutiche Kriegsschiffe zu schießen, ist es bis jetzt immer nur unter Verstoß gegen die USA.-Neutralitätsgesetz- gebung den USA.-Handelsschiffen möglich gewesen, Kriegsgebiete zu befahren oder in solchen Gewässern den Geleitschutz der USA.-Kriegsmarine anzurufen.

Was Wunder, daß solche Einengungen auf der Suche nach dem vollkommenen Krieg von Herrn Roosevelt und seinem Kriegstreiberklüngel als absurder Anachronis­mus empfunden wurden, zumal es ja kein Geheimnis ist, daß oft genug USA.-Schiffe, wenn sie Kriegsgeräi oder sonstwie verbotene Ladungen nach England brin­gen wollten, dies, um mit dem Neutralitätsgesetz nicht in Konflikt zu kommen, unter der Flage Panamas taten. Da war nun bei der Versenkung derPinkstar« wieder einmal die Gelegenheit gegeben, gegen das Neutrali­tätsgesetz in USA. Wind zu machen. Roosevelt selbst schien es so aussichtsreich, daß er persönlich in der Washingtoner Pressekonferenz das Werben um den Widerruf des Neutralitätsgesetzes begann, nachdem tags zuvor schon eine kriegstreiberische Presse, voranNew York Times",Daily Mirror",New York Daily News" usw., die Versenkung derPinkstar" als Riesen­sensation in die Massen ihrer Leser geworfen (Daily Mirror" sogar mit einer Extra-Ausgabe) und mit Rie-

StriiicliK unebnen äio Xnblen «Ion suvvjetinelien OekanKciie». (LU - Uaiuslt - Lederst)

st ^ 4.

Verzweifelte flusbruchsverfuche der Sowjets

Nach heftigen kämpfen weitere teile ver vefeftigungsanlagen Leningrads genommen

Stalin, Sefangener der englischen plutokratie

Ver Sowjetoberbonze wurde von den Veiten listig Izinterg angen

^ ssUO- Berlin, 24. September. (BZ.-Eigenbericht.) 2m Hinblick aus die soeben in Moskau zusammen­getretene Konferenz, und gleichzeitig rückblickend auf den Verlauf oes nun drei Monate währenden Feldzuges im Osten, kommt der bulgarische Militärschriftstcller Oberst Alexander Gantschoss zu der Ueberlegung, daß Stalin» der die Weltrevolution angestrebt hat, und in der An­nahme, England sei bereits genügend geschlagen, wäh­rend die Deutschen erschöpft seien, den lleberfak auf Europa für den August dieses 2ahres vorbereitete, von den Engländern nun listig hintergangen wurde und in eine Lage manövriert worden sei, in der er heute Eng­lands Gefangener sei.

Wundgeschlagen von den deutschen Armeen, seiner besten, nämlich der fanatischsten Soldaten, Offiziere und politischen Kommissare beraubt, habe der Kern des kämpfenden Bolschewismus eine schwere Lähmung er­fahren und zumindest drei Viertel seiner Kampfkraft eingebüßt. Mit dem Fall Kiews und der vollständigen Einkesselung von Leningrad seien dem bolschewistischen Koloß wichtige Stützen genommen, und die Verteidi­gung von Moskau stehe nur mit offenen Flanken da.

Ungeheuerliches an Waffen und Kriegsgcrät hätten die Sowjets bereits verloren, und nun sei Stalin ganz und völlig auf den guten Willen, das heißt auf die Hilfe der USA. und Großbritanniens angewiesen. Dabei erhebe

sich die Frage, ob die USA., geschweige denn England, überhaupt in der -Lage seien, die täglichen Verluste der sowjetischen Armeen auszugleichen, besonders, nachdem die großen Fabriken in Kiew und Poltawa verloren und die Putilow-Werke in Leningrad sowie die Fabriken in Charkow im Augenblick kaum mehr voll betriebsfähig seien. Auf sich selbst gestellt, werde der sowjetische Wider­stand nicht mehr lange dauern können, und alles deute darauf hin, daß wieder einmal, wie einst der Zarismus, heute der Bolschewismus sich bis zum Ausbluten schlagen und den Krieg verlieren solle sür die Rettung der briti­schen Plutokratie nur daß dieses Mal mit den Sowjets auch England den Krieg verlieren werde, was zum Vor­teil für die Bevölkerung in der Sowjetunion sei, für die es die einzige Möglichkeit wäre, fortan an der euro­päischen Neuordnung teilzunehmen.

In demselben Sinne äußert sich das Regierungsblatt Dnes", das feststellt, daß, wenn die englische Hilfe überhaupt für die Sowjets eintreffe, dieses zu einem Zeitpunkt geschehe, wo sie sie nicht mehr brauchen könn­ten. Es werde die englische Hilfe damit enden, daß die Reste der Sowjettruppen sich bei der Verteidigung der Wege nach den asiatischen Besitzungen Englands und den Oelfeldern bis zuletzt für den Ruhm und die Macht Großbritanniens und dafür schlagen, daß die Sowjet­union als Wechselgeld in den Händen der englischen

Plutokratie diene, so wie das mit dem zaristischen Ruß­land bereits im Weltkriege der Fall gewesen sei. Wie wenig übrigens für Stalin nachdem er sich völlig auf Gedeih und Verderb den Briten und den USA.-Juden ausgeliefert hat Aussicht besteht, die erwartete Hilfe zu bekommen, mag er selbst den Feststellungen des Scrips-Howard-Korrespondenten Sims entnehmen, denen zufolge diplomatische Kreise Washingtons offen zugeben, daß weder England noch USA. in der Lage sind. grö­ßere Mengen an Munition nach der Sowjetunion zu senden. Auch könne man keine Tanks. Flugzeuge und Kanonen abgeben, wenn keine übrig seien.

Man sieht: alle heilige Versprechungen des Juden Maisky in London, die Sowjetunion kämpfe für die Freiheit der Völker, können England und die USA. nicht dazu bewegen, aus ihren eigenen Beständen die Produktionsverluste der Sowjets auszugleichen, ge­schweige denn das verlorene Kriegsmaterial zu ersetzen. In der Tat wird diese Erkenntnis, die die USA. und britischen Abordnungen auf der Moskauer Konferenz Stalin wohl oder übel vermitteln müssen, für ihneine schmerzliche Botschaft" bedeuten, wie Sims es aus­drückt. Stalin sieht sich in der Rolle des betrogenen Be­trügers. Er ist das ohnmächtige Werkzeug der Briten geworden, die ihn nun listig hintergehen.

»»NllllNIINIINNIIIINIIIIIINttlllllllNIIIINNIIINIINNIIIIIINIIIIIIINIIIIIIIIINIIIIIIIII»

Vnrsor

Die Verhältnisse unter den eingeschlossenen Bolsche­wisten haben einen chaotischen Charakter an­genommen.

2n der Kronstädter Bucht erzielte unsere Luftwaffe Bombenvolltreffer auf Schlachtschiffe und einen Zerstörer.

Nach heftigen Ausbruchsversuchen der Bolschewisten wurden weitere Befestigungsanlagen Leningrads genommen.

Der italienische Wehrmachtsbericht meldet Einzel­heiten über den Angriff der Sturmboote auf den Hafen von Gibraltar.

2n drei Monaten verloren die Engländer bei ihrer Nonstop-Osfensive" 1400 Flugzeuge.

Roosevelt hat sich erneut als Kriegstreiber Nr. 1 demaskiert.

Anläßlich der Wiener Herbstmesse fand wieder ein Hanseatentreffew statt, das der Aufnahme von Be­ziehungen zur Exportindustrie diente.

Der 2ahrgang 1023 tritt bereits am 28. September in die Partei ein.

Ein neunjähriger 2unge verursachte ein Schaden­feuer in der Scharnhorststraße.

Bremens Sportler wollen am Wochenende den vor­jährigen Sammelrekord brechen.