Ausgabe 
(15.9.1941) Nr. 256
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Parteiamtliche Tageszeitung

vas flmisbiott des legierenden vürgermeisters der Zreien fjonsestadt vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmlttches verkündungsdlatt des leichsstatchaiters in Oldenburg und Vremen

Nr. 236 / l l.Ztchrgang

Montag, 15. September 1S41

kmzelpreis 15 Nps.

Leningrad in der Zange

Starke deutsche Kräfte in den vesestigungsgürtel der Stadt eingebrochen

flnbastnung neuer krfolge

Aus dem Führerhauptquartier, 14. Sep­tember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Osten bahnen sich durch den günstigen Verlauf der Operationen neue Schlachterfolge an. Nachdem starke deutsche Kräfte in die Befestigungsfront von Leningrad eingebrochen sind, wird die enge Einschließung der Stadt trotz erbitterter Gegenwehr unaufhaltsam fortgesetzt.

Südlich der Faröer-Jnseln wurde am gestrigen Tage ein feindlicher Frachter durch Bombenwurf schwer be­schädigt. Bei dem im gestrigen Wehrmachtsbericht ge­meldeten erfolgreichen Angriff der Luftwaffe auf einen Eeleitzug ostwärts Errat Ssarrnouth erhielt auch ein britischer Zerstörer einen Bombenvolltreffer schweren Kalibers. In Nordafrika bombardierten deutsche Kampf­flugzeuge in der Nacht zum 13. September und am gestrigen Tage britische Flakstellungen und Zeltlager um Tobruk. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage »och bei Nacht statt. Am 12. September fiel in den Kämpfen an der Ostfront der Oberbefehlshaber einer Armee, General­oberst Ritter von Schobert."

Generaloberst Ritter von Schobert, der in den Kämpfen an der Ostfront am 12. September gefallen ist, wurde am 13. März 1881 als Sohn eines Offiziers in Würzdurq geboren. Am 5. Juni 1902 trat er in das 1. Bayrische Infanterie-Regiment ein, in dem er 1904 Leutnant wurde. Bei Ausbruchdes Weltkrieges zog er als Bataillonsadjulant dieses Regiments ins Feld und nahm in seinen Reihen an allen seinen Gefechten und Kämpfen des großen Krieges teil. Nach der Machtüber­nahme übernahm er, 1934 zu n Generalmajor befördert, im folgenden Jahr die 17. Division in Nürnberg. Im Westfekdz'ug zeichnete sich General der Infanterie Ritter von Schobert als Kommandierender General besonders aus. Mit der Auszeichnung des Ritterkreuzes und der Beförderung zum Generalobersten fanden seine Erfolge ihre verdiente Anerkennung. Im September 1940 wurde Generaloberst von Schobert an die Spitze einer Armee

gestellt, die jetzt im Feldzug gegen die Sowjetunion unter seiner Führung bereits größte Erfolge errungen und sich höchsten Wasfenruhm erkämpft hatte.

Wie nachträglich bekannt wurde, haben deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum Sonntag die Hafen- anlagen von Suez und Port Tewfik sowie die Oelraffinerien von Suez wieder mit Erfolg angegriffen. In den Oelraffinerien entstanden ein großer und meh­rere kleinere Brände. Die Kais und Lagerhäuser wur­den von anderen Bomben getroffen. Gleichzeitig haben starke Verbände deutscher Sturzkampfflugzeuge feindliche

Befestigungsanlagen auf der Landbrücke zur Krim erfolgreich angegriffen. Artilleriestellungen und Feldbefestigungen wurden schwer getroffen, wobei die völlige Vernichtung von mehreren Geschützen und 40 Fahrzeugen beobachtet weiden konnte. Bei einem gleich­zeitigen Angriff auf einen Flugplatz wurden in den Hallen Brände hervorgerufen und mehrere Flugzeuge am Boden zerstört. Zwei feindliche Flugzeug«, die wäh­rend des Angriffs zu starten versuchten, wurden aus niedriger Höhe Lurch den Explosionsdruck der deutschen Bomben wieder zu Boden geschleudert, wo sie zerschellten.

Im listen unauflzattsam vorwärts

Nach hartem Kampf 150 Stellungen, 1806 befangene, 880 Minen

Berlin, 14. September. Die Spitze einer deutschen Infanteriedivision stieh bei den Kämpfen» die in den ersten Septembertagen im Nordabschnitt der Ost­front stattfanden, nach dem Ueberschreiten eines Fluß­laufes aus gut ausgebaute sowjetische Feldstellungen. Die Bolschewisten leisteten hier hartnäckigen Wider­stand. Die Infanteristen dieser deutschen Division bra­chen jedoch nach hartem Kampf tief in die sowjetische Widerstandslinie ein. Im Lause eines einzigen Tages wurden ISO Feldstellungen, Bunker und Widerstands­nester der Sowjets niedergekämpft. Insgesamt wurden im Divisionsbereich 1800 Gefangene gemacht. Das wei­tere Vordringen der deutsche« Division versuchten die Sowjets durch eilige Verminnng des Geländes auszu­halten. Sofort vorgezogene deutsche Pioniere entminte« jedoch das Gelände und ermöglichten damit den Trup­pen der Division den Nachstoß in die zurückweichenden Bolschewisten. In kürzester Zeit wurden von den Pio­

nieren in diesem einen Abschnitt 80S sowjetische Minen aufgespürt und unschädlich gemacht.

Bei den Kämpfen im Züdabschnitt zeichneten sich in der zweiten Augusthälfte die Schützen einer deut­schen Panzerjäger-Abteilnng durch besonders schneidiges Vorgehen aus. Sowjetische Artillerie versuchte, das Vordringen der deutschen und rumänischen Infanteristen aufzuhalten. In todesmutigem Draufgehen kämpften die der Infanterie zugeteilten Panzerjäger die sowje­tischen Batterien nieder. Mit ihren motorisierten Ge­schützen fuhren sie ungeachtet des heftigen Abwehrfeuers der Bolschewisten bis auf kurze Entfernungen an die sowjetischen Batterien heran und eröffneten das Feuer. Gut gezielt schlugen die Sprenggranaten der deutschen Panzerjäger zwischen die Sowjetkanoniere und entzün­deten mehrere Munitionsstapel.' Den panikartig flüch­tenden Bolschewisten setzten die deutschen Soldaten nach und eroberten die sowjetische Batterie. Vier Geschütze wurden vernichtet.

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Veutstste?1ak nach vorn

Nüchterne Zahlen beweisen die Überlegenheit gegenüber den Sowjets

KolkunuKsIvs!

Kuck Lsköbl Ltalins Zrsiksii ckls soivjötisoboii Lombsr selbst das biigsntum der kleinen nkrslniseben Lauern an. Vollkommen kassungslos müssen <lis jammernden brauen rnssben, vle Ilaus un<l llok ein Rank der klammen verden. (LX-8oberI)

Berlin, 14. September. Die deutsche Flakartillerie, in deren Reihen zahlreiche Träger des Ritterkreuzes stehen, hat sich in den Kämpfen gegen die Bolschewisten an allen Frontabschnitten ausgezeichnet. Flakartilleri­sten haben nicht nur dazu beigetragen, den Luftraum von sowjetischen Fliegern zu säubern, sondern haben auch im Erdkampf im todesmutigen Einsatz ihren Kame­raden der Infanterie den Weg gebahnt. Aus den Er- solgsmeldungen eines im Südabschnitt der Ostfront ein­gesetzten Flakkorps sind besondere Leistungen hervorzu­heben:

In der Zeit bis zum 8. September haben die Bat­terien dieses Korps insgesamt 215 sowjetische Flug­zeuge abgeschossen und damit der sowjetischen Luftwaffe Ichwere Verluste zugefügt. Oft ist in den Kämpfen seil dem 22. Juni der Ruf ertönt:Flaknachvorn! Und jedesmal sind die Flakartilleristen diesem Ruf gefolgt und haben ihre Kameraden des Heeres im Erdkampf unterstützt. 51 sowjetische Bunker, darunter mehrere schwerste Panzerwerke, sind von den Geschützen in ziel­sicherem Beschütz außer Gefecht gesetzt worden. Bis zum 8. September vernichtete dieses Flakkorps außerdem 345 sowjetische Panzerkampfwagen, brachte 57 Batterien zum Schweigen und zerschoß in oftmals hartem Duell 170 weitere sowjetische Geschütze und 446 mit Maschinen­gewehren bestückte Widerstandsnester der Sowjets. Ein­zelne Flakgeschütze konnten wiederholt in direktem Be­schüß zahlenmäßig überlegene Sowjetkräfte zerschlagen. In zusammengefaßtem Feuer der leichten und schweren Flakgeschütze brachen zahlreiche Angriffsversuche und Gegenstöße selbst stärkster Sowjetverbände unter schwe­ren blutigen Verlusten zusammen. Das Flakkorps hat in allen diesen Kämpfen ein ganzes sowjetisches Infanterie­regiment, sechs einzelne Bataillone, 43 einzelne Kom­panien, drei Schwadronen sowjetischer Kavallerie und 34 andere Kolonnen durch das gutliegende Geschiitzfeuer vollständig aufgerieben. Außerdem machten die Ein­heiten des Korps 6944 Gefangene.

Schwere Verluste hatten die rückwärtigen bolschewisti­schen Truppen durch das gutliegende Feuer der deutschen Flakgeschütze. Seit dem 22. Juni vernichtete das Korps 473 motorisierte Fahrzeuge der Sowjets, 18 Transport­flugzeuge, eine große Zahl bespannter Fahrzeuge, einen vollbeladenen Munitionszug und viele Lokomotiven. Damit haben die Flakartilleristen dem sowjetischen Nach­schub schwere Verluste zugefügt. In kühnen Vorstößen während der Kämpfe am Dnjepr versenkten die Kano­niere fünf sowjetische Kanonenboote und zerstörten eine Pontonbrücke. Große Mengen sowjetischer Munition wurden von Flakeinheiten erbeutet. So meldet das Korps die Sicherstellunq von 13 300 Schuß Artillerie­munition, 30 000 Schuß Änsanteriemunition, 6250 Hand­granaten und 1250 Fliegerbomben verschiedener Ka­liber.

Alle diese nüchternen Ziffern sprechen eine beredte Sprache. Sie sind reine Ersolgsmeldungen. Was in ihnen nicht zum Ausdruck kommt, ist die hohe kämpfe­rische und soldatische Leistung der Kanoniere des Flak­korps. die in unermüdlichem Einsatz immer hart am Feind blieben und in allen Kämpfen ihre soldatische Ueberlegenheit über die Bolschewisten bewiesen.

Vas Mtterkreui oerlieften

Berlin, 14. September. Der Führer und Oberst« Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalseldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Lindemann, Artilleriekommandeur, Oberst leutnant von Pannwitz, Kommandeur einer Auf klarungsabteilung, Major Böttcher, Abteilungs kommandeur in einem Artillerieregiment, Major Wel ler, Bataillonskommandeur in einem Infanterieregi­ment Hauptmann Unger. Kompaniechef in einem Schutzenregiment, Feldwebel Hans Hof friß, Zugfüh r«r in einem Infanterieregiment.

pol X" muß seinen Kurs und Namen andern!

Wie eine norwegische Walfangflotte zu einem deutschen prisenkommando kam — kine hochwillkommene fracht!

Von klarinekriegsberiebtor Lberbard LIoss

... LL. Ja/der gute, alte Kapitän Hansen. Sverre Hansen aus Larvik, hat von seiner Seite aus gesehen dickes Pech gehabt. Daß er gut und alt war, wird ihm hier unterstellt, norwegische Kapitäne sind es häu­fig. Sicher ist. daß Sverre Hansen mit seinen 13 Mann Besatzung plötzlich einen andern Kurs einschlagen mußte.

Das kam so: „Pol X", das letzte von den Walfang­booten. die mit dem Mutterschiff „O l e W e g g e r" in der Antarktis gekreuzt und die Harpune in manchen Wal gejagt hatten, befand sich auf der Rückfahrt nach Norden. Zehn Fangboote und ein dickes Mutterschiff, beladen bis zum Oberdeck, war eine wertvolle Flottille. So auf der Höhe von Casablanca würde man sich vorsehen müssen, hatte Kapitän Hansen gemeint; denn bis dorthin sollten ab und zu deutsche U-Boote vorstoßen. Vorerst lag llrlaubskurs an. alles andere mochte warten.

Der Kapitän freute sich wie jedesmal, daß er mit den Walen nichts mehr zu tun hatte. Adjüs, Fang­gebiet. dachte Sverre Hansen, jetzt hat das mal wieder eine Weile Zeit, da stürzte der Schiffsjunge ganz auf­geregt in die Kammer: „Kapitän, es ist was los!"

„Was soll schon los sein!"

„Ein Schiff hält die „Ole Wegger" an, ein großer Kasten. Vielleicht ist's ein Deutscher!"

„Quatsch nicht, dummer Junge, sowas gibt'» hier nicht, verstanden?"

Schwerfällig erhebt sich Sverre Hansen und geht auf die Brücke.

Tatsächlich, von Westen kam in voller Fahrt ein größeres Schiff. Eine Stunde später wußten es alle Mann aus „Pol X": Es war «in Deutscher! Der Schiffsjunge behielt recht. Kapitän Sverre Hansen nützte sein vieles Kopfschütteln nicht, er mußte folgen, und statt nach England ging die wertvolle Fracht einen andern Kurs! Der deutsche Dampfer war damals gleich wieder hinter der Kimm verschwunden. Im äußeren Bild der Walfangflotte hatte sich gar nichts geändert, nur daß auf „Ole Wegger" jetzt ein Prisen­kommando saß.

Wochen später stand in seinem Takelzeug ein deut­scher Matrose auf der Pier des Hafens, einen Topf mit weißer Farbe neben sich, und malte an den Bug von „Pol X" mit liebevoller Sorgfalt die drei Wort« „Kreuz des Südens". Das hatte man sich so ausge- dacht. Es war ein schöner Name, und er hatte auch seinen Sinn. weil das Boot ja oft genug da unten

gefahren war, also „Kreuz des Südens". Für die kurze Zeit, bis das Walfangschiff zur Werft ging. würde sich der Name gut machen.

Dann legte eines Tages das „Kreuz des Südens" ex „Pol X' aus Larvik in dem Hafen ab. hielt artig Kiellinie mit andern Booten derselben Art und steuerte nordwärts. Fast wäre der Plan doch noch schief ge­gangen! Da waren plötzlich vier Wellingtons über der rostbraunen Flottille, und wenige Stunden später drei Bristol-Blenheims. Das rumste, knatterte und peitschte in die Luft hinaus und aus der Luft herunter, minuten­lang; am Ende aber sauste eine Bristol-Blenheim ins Wasser, Flammen und Qualiy zurücklassend. Von einem unserer Jäger wurde eine zweite Maschine abgeschossen. Die Walfangflotte (am unbeschädigt an. wohin sie sollte.

Kapitän Sverre Hansen hat die letzte Eintragung in sein Schiffstagebuch gemacht und sitzt wohl wieder in Larvik. Er wird seinen Freunden sicher manchesmal bestätigen, wie töricht es war, für englische Rechnung in die Antarktis zu fahren, und den Deutschen die An­erkennung nicht versagen, die ihm die Rückkehr in die Heimat ermöglicht haben. Das Schicksal und die Kriegs­marine haben es so gewollt I

Der K«e-»tee«öee

6.8. Roosevelt-Amerika haßt die jungen revolutionä­ren Bewegungen der sogenannten Alten Welt mit einer Inbrunst, die wahrhaft alttestamentarisch anmutet. Ueber den Atlantik schlägt uns eine neue Welle von Feindseligkeiten entgegen, da die USA. unter der Füh­rung und Verantwortlichkeit des Präsidenten von Zwangsvorstellungen beherrscht werden, die europäische Revolution plane früher oder später einen Ueberfall auf die „westliche" Hemisphäre, d. h. auf die beiden Ame- ' rikas. Es war für den Europäer nicht leicht, den Faden durch das Labyrinth der zeitgenössischen nordamerikani- schen Außenpolitik zu finden. Allzu viel, was in den ersten acht Jahren der Aera Roosevelt geschehen ist, er­schien uns widerspruchsvoll. Wir sahen schroffe Gegen­sätze zwischen den Beteuerungen von gestern und den Maßnahmen von heute, zwischen Wort und Tat, zwi­schen Ziel und Weg. Wir beobachteten, daß der USA.- Präsident die gleichen Erscheinungen, die er bei einem Teil der Völker öffentlich in Grund und Boden ver- . dämmte, bei anderen nicht nur für entschuldbar, sondern sogar für selbstverständlich und rechtmäßig hielt! Ja, wir entdeckten, daß dieser erste Schildträger einer soge­nannten demokratischen Weltordnung, dieser Vorkämpfer für „Freiheit und Menschenrecht", selbst ein waschechter Diktator ist, der seine Gelüste nur notdürftig zu tarnen sucht.

Zwischen uns und den sich wieder wild gebärdenden Kriegstreibern in den USA. liegt der Atlantik. Dieser Ozean ist genügend breit und tief, um uns das Gefühl vollständiger Sicherheit zu verleihen. Was über ihn hinwegzukommen vermag, ist unter allen Umständen zu wenig, als daß wir, gestützt auf unsere unangreif­bare Festlandstellung, damit nicht fertig werden könnten. Was mit oder ohne Geleit herüberkommt, wird torpe­diert und gebombt; aber in anderer Hinsicht ist die Haltung der USA. kriegswichtig, wenn auch nicht kriegs- entscheidend: Sie wirkt kriegsverlängernd; denn sie ist der letzte Strohhalm, an den sich das zum Untergang verurteilte Plutokratentum klammert. Welches furcht­bare Unglück Roosevelts Politik kleinen Völkern und Staaten bringt, haben in den Frühjahrstagen des Jah-

Sara Noosevelts kosten

vr. v. L. Rom, 14. September. („V^Z."-Eigen- bericht.) Wie „Regime Fascista" meldet, hinterließ die verstorbene Sara Roosevelt dem USA.-Präsidenten ne­ben entsprechendem Barvermögen Jndustriebesitzungen von 480 Hektar Ausdehnung und mehr als 20 große Farmen. In ihrem Testament machte sie ihrem Sohn als Gegenleistung zur Pflicht, den Kampf für das Judentum weiterzuführen.

res 1941 Serben und Griechen erfahren. Roosevelt hat Jugoslawien letzten Endes den Todesstoß versetzt; des­halb fragen sich Millionen von Europäern, wie es zu dieser amerikanischen Haltung kam. Wir können an Hand der im Zentralverlag der NSDAP. Franz Eher Nachf. erschienenen kleinen Schrift aus einer Aufsatz­reihe im „Völkischen Beobachter", „Das amerikanische Rätsel" von Theodor Seibert, rückschauend den Weg verfolgen, den die Außenpolitik der Vereinigten Staa­ten seit dem Amtsantritts Roosevelts gegangen ist.

Roosevelt hat im stillen eine Politik auf lange Sicht entworfen, die in drei Etappen abrollen sollte: 1. Ab­wehr der „Bedrohung", der Amerikas machtpolitische und wirtschaftliche Interessen im Raume des Stillen Ozeans angeblich von Japan ausgesetzt waren; 2. Ab­wendung der Gefahren", die Süd- und Mittelamerika sowohl von Asien wie von Europa her bevorstehen soll­ten; 3. Vereitelung der „Anschläge", die den totalitären europäischen Mächten, insbesondere Deutschland, als Ab­sicht unterstellt wurden.

Am 5. November 1940 wurde Franklin Delano Roose­velt zum dritten Male Präsident der Vereinigten Staa­ten. Er versäumte nach seinem Wahlsieg keine Minute Zeit. Schon die Neujahrsbotschaft, die er am 6. Ja­nuar 1941 an den Kongreß richtete, war eine offene, unverblümte Kriegsrede, die mit den Worten schloß, daß Amerikas hohes Ziel der Sieg sei — der Sieg Englands! Nach dem Wahlgang hatte Roosevelt es nicht mehr nö­tig, vorsichtig zu sein, jetzt durfte er offen aussprechen, was er seit Jahren gedacht, geplant und mit seinen jüdischen Helfershelfern verfolgt hatte. Endlich glaubte er sich von allen innenpolitischen Fesseln und Rücksich­ten befreit. Wenn man diese Vorgänge kennt, wird man über das angelsächsisch-jüdisch-plutokratische Triumph­geschrei. daß am Tage der Annahme des Englandhilfe- Gesetzes eine „neue" USA.-Außenpolitik begonnen habe, nur lächeln können.

Wir wissen, daß die Regierung Roosevelt schon alles Mögliche getan hat, um England zu helfen und die Achsenmächte zu schädigen. Wir sind gut darüber unter­richtet, welches Maß von Hilfe Großbritannien in naher und ferner Zukunft von der nordamerikanischen Pluto- kratie erwarten und nicht erwarten kann; aber schon Anfang 1941 hat der Führer klipp und klar erklärt: „Wir haben jede Möglichkeit von vornherein einkalku- "ert,.die überhaupt denkbar ist. sie nüchtern abgewogen und m Rechnung gesetzt. Wer glaubt. England helfen zu können, muß eines auf alle Fälle wissen: Jedes Schiff, ob mit oder ohne Begleitung, das vor unsere -Torpedorohre kommt, wird torpediert." — Mehr haben wir zur jüngsten Etappe der Kriegspolitik Franklin D. Roosevelts und seiner letzten Rede nicht zu sagen. Seins Politik bietet keine Rätsel mehr.

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Unser VayossnLeyel

Starke deutsche Kräfte sind in den Vefestigungs- gurtel der Stadt Leningrad eingebrochen.

An der Ostfront wurden nach hartem Kamps 150 Stellungen genommen.

Im Osten bahnen sich neue große Entscheidungen an. Deutsch-italienische Luftangriffe richteten sich er­neut auf Tobruk.

Die britische Admiralität gibt nur Teilverluste von dem großen Geleitzug zu.

Roosevelt wird von eigenen Landsleuten als Tod­feind des Friedens bezeichnet.

Im Fnßball besiegte die Siidstaffcl des Bereiches Niedersachsen die Nordstaffel nur knapp.

Die Schützen des Gaues trugen in Vremen ihre Gaumersterschaften aus.

Im „Große» Preis" der Stadt Berlin siegte Nieolo bell Arca vor Samurai.

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