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vliMi Zeilunii
Parteiamtliche Tageszeitung
vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kjanlestadt vremen
Nr^ 255 / 11. Iaiirgang
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblalt des Neichsstattiialkers in Oldenburg und Vremen
Sonntag, 14. September 1941
kinzelpreis 15 Npf.
Noosevelts schäbiger krpressertrick
„Verreidigungsgewüsler^ oHne nüHere flngaben / Veulschlan-s gediegene flnlwort
Ver Schritt des Kriegslreibers
ÜRI). Berlin, 13. September (BZ.-Eigenberichtj.
Dem lärmenden, kriegslüstern die Achsenmächte herausfordernden Geschrei Noosevelts durch den Aether folgte unvermittelt Deutschlands gediegene Antwort durch die stumme wirksame Tat. Der Hilfe Englands in der Atlantikschlacht gilt des abgefeimten USA.-Präsidenten schäbiger Erpressertrick, der darin besteht, Deutschland vor die Wahl zu stellen, die Gewässer zwischen USA. und England als amerikanisches Hoheitsgebiet anzuerkennen und somit den Atlantik mit seinen Seestrritkräften zu räumen oder die hier mit etwa 3VÜ Einheiten operierenden Seestreitkräfte der USA.-Kriegsmarine von vornherein als feindlich zu betrachten und L- ständig des ihnen von Roosevelt befohlenen Angriffs gewärtig — sie dementsprechend zu bekämpfen.
„Der Präsident hat den Achsenmächten den Fehdehandschuh hingeworfen", jubelt „Daily Mail" und spekuliert dann weiter: „Ob sie ihn aufnehmen oder nicht, was immer sie tun, wird ihnen stets zum Nachteil gereichen. Man ist hier in London der Meinung, daß, wenn Deutschland in Zukunft vom Atlantik wegbleibt, die Schlacht im Atlantik für Deutschland verloren ist, daß aber, wenn es nicht wegbleibt, mit einer steigenden Zahl von Zwischenfällen gerechnet werden muß, die schließlich zum Kriege mit USA. führen." Nun, Deutschland ist nicht vom Atlantik weggeblieben, hat ganz im Gegenteil soeben Hrst einen gewaltigen Eeleitzug fast völlig vernichtet. Und die englische Admiralität getraut sich im Augenblick noch nicht einmal einzugestehen, welch neue Katastrophe für die englische Versorgungsschiffahrt hereingebrochen ist. Sie haben gut geklappert, „untere Klapperschlangen im Atlantik". Während Roo'evelt nur schlecht geplappert hat, und wenn schon Mister Beaver- Lrook davon sprach, daß England sich in der Lage eines Mannes fühle, der über den Niagarafall geschwemmt worden ist, den Sturz überstanden hat, aber immer noch in gefährlichen Wassern treibt, so mag er jetzt nach dem neuen' großen Erfolg der deutschen U-Boote sich von neuem darüber klar geworden sein, wie tödlich die Gefahr immer noch ist, ja wie sie noch immer täglich steigt, die den erschöpften, mit dem Leben ringenden Schwimmer im Niagara-Fluß umgibt.
Aus dieser Gefahr gibt es kein Entkommen mehr für das kriegsverbrecherische England, und der gleichsam am Ufer vergeblich auf Rettung sinnende Spießgeselle hat kaum wirksame Möglichkeiten, seine Rettungspläne durchzuführen. Denn die England zuliebe so plötzlich von Herrn Roosevelt als Desensio-Gewässer erklärten „sieben Meere" bleiben nach wie vor Kriegsgewässer, solange der von England an Deutschland erklärte Krieg im Gange ist. Weder der USA.-Staatssekretär Hüll noch Noosevelts Privatsetretär Earlq vermochten trotz dringlichster Anfragen in der Pressekonferenz zu Washington eine befriedigende Erklärung darüber abzugeben, was unter den Begriff der Descnsivgcwässer falle. Wenn aber diese Herren schon selbst nicht zu sage» vermögen, wie die vom Präsidenten als „verteidigungswichtig" bezeichneten Gewässer nun eigentlich heißen, dann haben wir in Deutschland erst recht keinen Grund, uns darüber die Köpfe zu zerbrechen.
„Die Rooseveltrede bedeutet, daß die Seemacht der Alliierten über Nacht einen entscheidenden Zuwachs erhalten hat, die zweitgrößte Flotte der Welt ist zu unserer eigenen gestoßen und diese gewaltige Seemacht ist der Schlüssel zum Sieg" schreibt „News Chronicle" und setzt triumphierend hinzu „von jetzt ab ist unsere
rsr ooo vm. in der leisten Woche...
Berlin, 13. September. Die deutsche Kriegsmarine erkämpfte in der Woche vom 6. September bis 13. September außerordentliche Erfolge. Schnellboote versenkten am 7. September aus Eeleitziigen fünf Handelsschiffe mit 13 506 BRT. U-Boote meldeten am 9. September die Versenkung von 21 500 BRT. Sie griffen ferner in den Gewässern um Island einen ganzen Geleitzug von 40 Handelsschiffen an und schössen 28 Schiffe mit 184 000 Bruttoregistertonnen in den Grund. Vorpostenboote wiesen den Angriff eines britischen Schnellbootoerbandes auf einen deutschen Eeleitzug ab und versenkten drei britische Schnellboote. Rechnet man zu den Versenkungen britischer Handelsschiffe durch deutsche Schnellboote und U-Boote mit insgesamt 190 000 BRT. noch die 93 000 Bruttoregistertonnen hinzu, die die deutsche Luftwaffe rm gleichen Zeitraum versenkt hat, so verloren die Briten in dieser Woche 292 000 BRT. Handelsschifssraum.
Seegeltung unüberwindlich". In der Tat haben die USA.-Flotte und dazu noch die USA.-Luftwasfe auf Betreiben Noosevelts den Schutz der englischen Zufuhr jetzt übernommen und in Zukunft müssen die deutschen Flugzeuge und Unterseeboote genau so mit dem USA.- Patrouillendienst und mit USA.-Angriffen rechnen, wie mit denen Englands. „Roosevelt nimmt auf sich den Handel, England zu beschützen, er wird dies fortsetze^ bis das Volk von USA. mit dem Blute seiner Jugend dafür bezahlt", — das ist die Ueberzeugung des USA.- Senators Wheeler, und es dürfte schwer sein. sie zu widerlegen.
Wenn nun schon die USA.-Marine und Luftwaffe von Roosevelt den Befehl erhielten, alle Flugzeuge und Schiffe Deutschlands und Italiens, die vor ihre Geschützoder Torpedorohre kommen, zu beschießen oder zu torpedieren, so ist die Lage insofern völlig geklärt, als dann eben auch die in Frage kommenden deutschen Geschütz- und Torpedorohre zur gegebenen Zeit ihre Ladung lösen werden ... Ob von USA.-Kriegsschiffen und Flugzeugen oder von britischen Kriegsschiffen und Flugzeugen geleitet, alle für England Kriegskonterbande führenden Geleitzüge werden nach wie vor angegriffen (Fortsetzung auf Seite 2)
„flus dem 0elei1;ug herausgeschossen ..
Ver gestrige geeicht des Vberkomman-os der Wehrmacht
Aus dem Führerhauptquatier,13. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Ostfront verlaufen die Angrifssoperationen planmäßig und erfolgreich. Unterseeboote versenkten in erneuten Angriffen gegen den im gestrigen Wehrmachtsbericht gemeldeten feindlichen Geleitzug vier weitere Handelsschiffe mit zusammen 19 000 BRT. sowie drei Bewachungsfahrzeuge. Damit hat der Feind aus diesem Geleitzug 28 Handelsschiffe mit zusammen 184 000 BRT. verlogen. Im Kampf gegen Großbritannien erzielte die Luftwaffe in der letzten Nacht Bombentreffer auf drei großen Handelsschiffen eines feindlichen Geleitzuges ostwärts Ereat Parmouth. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Flugplätze in den Midlands sowie gegen Rüstungsbetriebe und ein Tanklager im Siidosten der Insel. Bei einem Tages- angrisf auf Scarborough erzielten Kampfflugzeuge Bombenvolltreffer schweren Kalibers in einer Fabrikanlage. In Nordafrika bombardierten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 12. September Port Tew- fik sowie Oellager im Hasen von Suez. Eine Reihe großer Brände ließ den Erfolg dieses Angriffes erkennen. Britische Flugzeuge griffen in der letzten Nacht den Raum Frankfurt/Main, Mannheim an. Bombenwürfe auf Wohnviertel forderten einige Verluste unter der Zivilbevölkerung. Flakartillerie schoß zwei feindliche Bomber ab."
M i ddlesborough. das in der Nacht zum 12. Sept.
von der deutschen Luftwaffe mit Bomben belegt wurde, ist als das größte Zentrum der britischen Eisenindustrie bekannt. In dieser Stadt befinden sich die größten Werke der englischen eisenschaffenden Industrie. Mehr als ein Drittel der gesamten englischen Erzeugung an Roheisen und mehr als ein Viertel der englischen Stahlerzeugung ist in und um Middlesborough massiert Aufgebaut auf die Erzvorkommen dieses Gebietes, reicht die Industrie von Middlesborough von der Verhüttung über die Roheisen- und Rohstahlerzeugung bis zum Walzwerkerzeugnis. Hier ist auch der Standort des größten eisenschaffenden Werkes Englands. Die Produktion von Middlesborough dient heute selbstverständlich ausschließlich der englischen Rüstung bzw. kriegswichtigen Zwecken. Middlesborough stellt so eine der größten Basen der englischen Rüstungsindustrie dar. Die in diesem Ort erzielten Zerstörungen müssen Rückwirkungen auf die verschiedensten Rüstungswerke in ganz England zeitigen. Der Hafen von Middlesborough war, der Industrie von Middlesborough entsprechend, einer der größten Einfuhrhäfen für Eisenerz. In normalen Zeiten wurden von den durchschnittlich sieben Millionen Tonnen Erz, die England im Jahre einführen mußte, nicht weniger als 2,5 Millionen Tonnen im Hafen von Middlesborough umgeschlagen. Außerdem diente der Hafen als Versorgungshafen für das Hinterland und als Ausfuhrhafen für die bei der Verhüttung anfallenden Nebenerzeugnisse.
2>«i kilckvr aus smei-ikaniaelien Neitselii-ikten, ckio ckaa Ikouclilei'tum Noosevelts unck Oliureliills so rocüt I.ele,wüten: „Vorwärts, eliristlielie Solckaten!" 8o sanken 6ImreüiII unck Noosevelt mit bekümmerten Uienea,
als sieb iln- ^Oaiitikti-etken ckem Höüopiiukt naüeite-unck so siebt es in ckei- üolseüe^istiseüen aus.
(8esierl-8 ilcksrckienst)
Dusschlußreiche wunschlrüume im Weißen Hause
„knwölkerung deutscher Städte" — Sie Jugend sott auswandern
Berlin, 13. September. In der nordamerikanischen Presse ist ein neuer ungeheuerlicher Plan zur Versklavung Deutschlands erschienen, dessen Urheberschaft eindeutig auf den Mitarbeiter Noosevelts, Douglas Miller, zurückzuführen ist, der jahrelang der USA.-Botschaft in Berlin als Handelsattache zugeteilt war.
Der Plan erschien in großer Aufmachung in der „Nswyork Times" vom 24. August. Es ist bezeichnend, daß Douglas Miller heute in der Organisation der amerikanischen Fünften Kolonne einen leitenden Posten innehat. Mit typisch englisch-liberalistischer Heuchelei und Arroganz erklärt er, daß man Deutschland lieber nicht in kleine Staaten aufteilen solle, daß man auch dem deutschen Volke nicht eine fremde Regierung aus- zwingcn solle und daß Amerika nicht berechtigt sei, dem deutschen Volke eine Strafe aufzuerlegen. Aber um der eigenen Sicherheit und des Friedens willen seien die Vereinigten Staaten berechtigt, Schritte zu unternehmen, die das deutsche Volk schwer treffen müßten.
Es werden dann folgende Beschlüsse für die Nachkriegszeit proklamiert: 1. Die Deutschen müssen gezwungen werden, das, was sie gestohlen(!) haben, wieder zurückzugeben, damit unüberwindliche wirtschaftliche Schwierigkeiten für Deutschland entstehen. 2. Den Deutschen darf kein neues Kapital zur Verfügung gestellt werden. 3. Deutschland muß von einer produktiven Mitarbeit in der Nachkriegswelt ausgeschlossen werden. 4. Auf Grund der Prinzipien des totalen Krieges muß Deutschlands. Wirtschaftsstruktur vernichtet werden, und es muß sich einer endgültigen und dauernden industriellen Abrüstung unterwerfen. Dieser vierte Punkt wird dann noch im einzelnen wie folgt erläutert: Alle Transportmittel sind fortzuschaffen. Die künftigen Grenzlinien so zu ziehen, daß die Kohlen- und Erzgebiete im Osten und Westen außerhalb der Reichsgrenzen liegen. Die deutschen Städte müssen entvölkert werden. Die Bevölkerungszahl muß gewaltsam niedergedrückt wer
den und die deutsche Jugend zur Auswanderung in fremde Länder gezwungen werden.
Das ist Noosevelts Wunschbild vom zukünftigen Deutschland, so sieht in Wahrheit die von Roosevelt und Churchill proklamierte „Wirtschaftsfreiheit" aus!
Buenos Aires» 13. September. „Panrpero" veröffentlicht unter Riesenaufmachung mit Wiedergabe zahlreicher Faksimile die Denkschrift der argentinischen nationalistischen Vereinigung „Afirmacion Ärgentina" an den amts- führenden Vizepräsidenten Castillo. Sie behandelt das vielbeachtete Pankee-Memorandum über USA.-Stütz- punkte in Argentinien und Uruguay, das neuerdings wieder aktuell wird durch die Botschaft der Regierung Uruguays an den Kongreß bezüglich der Einkäufe von Kriegsmaterial in den Vereinigten Staaten im Wert von 17 Millionen Dollars. Daraus geh« hervor, daß die Regierung der Vereinigten Staaten von Uruguay die Kontrolle über lebenswichtige Stützpunkte am Üa Plata fordert sowie deren Besetzung durch USA.-Truppen.
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«. kckii. Dieser Tage sickerte durch, Churchill habe wieder einmal seine Unzufriedenheit mit der „innerbritischen Propaganda", also der kriegspolitischen Aufklärung des eigenen Volkes, zum Ausdruck gebracht und dabei besonders den verantwortlichen Männern der Presse, des aktuellen Films und des Rundfunks scharfe Rügen erteilt. Die Journalisten sowohl wie die Rundfunkreporter würden von Tag zu Tag hilfloser und ängstlicher, statt ihrer Phantasie unbekümmert einen immer größeren Spielraum zu geben. — Es fehlt slso an ergiebigem Stoff? Nun, wir haben gleich mehrere Tips für eine sensationellere „Unterrichtung" des englischen Publikums, die wir den ideenarmen Schreiberlingen und Schwätzern des Plutokraten-Empires nicht vorenthalten wollen: . :
Besondere publizistische Möglichkeiten zur politischen Bearbeitung der englischen Bevölkerung liegen geradezu auf der Straße, zunächst auf der Straße nach Teheran. Dorthin, in die von den Bolschewisten terrorisierten Teile Irans, sollte Radio London sofort einen versierten Sprecher senden. Die Wiedergabe eines Besuchs bei einem der rätebllndischen Henker, die mit der Abschlachtung vaterlandstreuer Iraner die Sowjeti- sierung persischer Provinzen einleiteten, wäre sicher für die traditionellen „Kulturträger" an der Themse recht aufschlußreich. Es ließen sich hierbei allerlei Musterbeispiele aus der bolschewistischen Praxis demonstrieren, deren Anwendung auch bei der von England beabsichtigten Auslieferung Europas an die Sowjets spruchreif würde.
Warum läßt man sich ferner in London diewechsel- seitige Rundfunk-Uebertragung eines anglikanischen Bittgottesdienstes aus dem Kreml und einer Gebetszeremonie aus der St.-Pauls-Kathedrale entgehen? Zweifelt irgendein Puritaner daran, daß hierbei ein in jeder Beziehung himmlisches Vergnügen vermittelt würde? Auch ein Filmreporter könnte sich bei dieser Gelegenheit Winston Churchills verscherzte Gunst im wahrsten Sinne des Wortes spielend zurückerobern, denn knieende und betende Bolschewisten — derart erbauliche Schaustellungen kann das Auge nur mit Genuß aufnehmen!
Wie wäre es sodann mit der Schilderung einer Eisenbahnfahrt Moskau—Leningrad? Es müßte doch dem „Times"-Korrespondenten, der kürzlich über die „Nichteroberung" von Smolensk durch die deutschen Truppen so gut zu berichten wußte, ein Leichtes sein, unter Verwendung ältester Photos aus der Bauzeit des Schienenweges zwischen der jetzigen Sowjet- zentrals und Petersburg alle die bösen Nachrichten über die Zerstörung der Bahngeleise zu „widerlegen"! Und wenn der englische Journalist die in Leningrad zusammengezogenen Bolschewisten trotzdem nicht erreichen sollte, so wäre dies doch kein Grund, auf die drahtlose Weiterleitung farbenprächtiger Schilderungen des „normalen Lebens" in Leningrad voreilig zu verzichten. Das Motto für jenen spannenden Erlebnisbericht: „Was sich nie und nirgends hat begeben, das allein veraltet nie".
Da die Briten die Humanität hochherzig in Erbpacht genommen haben, empfehlen wir weiterhin, einen Reuter-Vertreter in das Siedlungsgebiet der Wolga- Deutschen zu schicken, um ihn Zeuge der unmensch- lischen Ausrottung (amtliche sowjetische Bezeichnung: „Evakuierung") dieser schon so lange bis aufs Blut gequälten Bauern werden zu lassen. Auf dem Weg nach Sibirien wird der Londoner Journalist die bestialisch verbannten Familien zwar nicht begleiten wollen, aber vielleicht kann er an der Wolga noch Einzelheiten über das furchtbare Schicksal der zwei Millionen dort bereits „liquidierten" deutschstämmigen Kolonisten in Erfahrung bringen.
Auch zahlreiche andere Ereignisse sind bei entsprechender perfider Herausstellung des besonderen Interesses John Vulls von vornherein sicher. So könnte zum Beispiel einer der in Ostafrika eingesetzten RAF.-Piloten, vor das geduldige Mikrophon gebracht, den britischen Landsleuten seine während der planmäßigen Bombardierung italienischer Krankenhäuser gewonnenen Eindrücke nachträglich zur Kenntnis bringen. Die katastrophale Wirkung der englischen Blockade auf die französischen Männer und Frauen Dschibutis, die buchstäblich verhungern müssen und sogar von der Zufuhr dringend benötigter Arzneimittel abgeschnitten sind, würde gleichfalls „dankbares" Material zur plastischen Darlegung Churchillscher Erfolge liefern. Oder hat man sich im Verlauf vorangegangener ähnlicher Aktionen am Elend der Opfer britischer Völkerrechts- brllche schon sattgesehen?
Nicht zu vergessen die „heroische" Spitzbergen, Expedition der „alliierten Stre i t k r äf t e"! Was mit diesem Unternehmen inmitten des fernen Eismeers außer der Zerstörung sämtlicher Kohlengruben Spitzbergens und der Mitnahme des größten Teiles der Bevölkerung eigentlich „erreicht" würde ist zwar in undurchdringliches Dunkel gehüllt, aber gerade aus diesem Tatbestand dürfte den Presse- und Kameraleuten des Londoner Reklameministeriums die lohnende Aufgabe erwachsen, die Begeisterung über den neuesten Erfolg der Engländer in der Ueberrumpelung Wehr-
»iiiiii»m»»iii»iiii„ii„„„„„„„ii»iiiiiii,„„in»»»»»»»»».
Unsere Angriffsoperationen im Osten nehmen weiterhin einen erfolgreichen Verlauf.
Die Sowjets setzen neuerdings sogar Zuchthäusler an der Front ein.
In der letzten Woche versenkten die deutsche Luftwaffe und die Kriegsmariiie nahezu 300 000 BRT. feindlichen Schiffsraums.
Ein wehrloser norwegischer Postdampfer wurde von englischen Streitkräften bestialisch überfallen. Deutschland bleibt Roosevelt die Antwort auf dessen Erpressertrick nicht schuldig.
Im Weißen Haus träumt man von einer „erstrebenswerten Entvölkerung deutscher Städte".
Der Neichskommissar für die Preisbildung hat eine Verordnung über die Preissenkung in der Binnenschiffahrt erlassen.
Gauamtsleiter Denker gab einen Rechenschaftsbericht über das Spcndenauskommen des Gaues Weser- Ems im verflossenen Kriegs-WHW.
Die Vorbereitung der Kindeälandverschickung im Winterhalbjahr 1941/42 erfolgt durch die Schulen.