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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblott des legierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremcn
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der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblcm des Neichsstatttfaiters in Oldenburg und vremen
Nr. 25Z / 11. Zalirgang
Zreitag. 12. September 1941
kinzeivreis 1S Npf.
vesuch o. liottlnls imfülirechauptlluattitt
Vesprechungen über die politische und militärische tage im Seist der traditionellen Waffenbrüderschaft — Verleihung des Nitlerkreuzes an den Neichsoerweler Ungarns
Aus dem Führerhauptquartier, 11. September. Auf Einladung des Führers stattete der Reichs- verwefer des Königreiches Ungarn von Horthy vom 8. bis 1V. September dem Führer in seinem Hauptquartier an der Ostfront einen Besuch ab. Der Reichsverweser war begleitet von dem Königlich-Ungarischen Ministerpräsidenten und Außenminister von Bardossy sowie dem Chef des ungarischen Generalstabes Feldmarschall-Leut- nant Szombathely. Der ungarische Gesandte in Berlin Feldmarschall-Leutnant Sztojay sowie der deutsche Gesandte in Budapest von Jagow nahmen gleichfalls an der Reise des Reichsverwesers teil.
Während des Aufenthaltes fanden Vesprechungen zwischen dem Führer und dem Reichsverweser über die politische und militärische Lage statt. Die Vesprechungen waren getragen von dem Geist der traditionellen Waffenbrüderschaft der beiden Völker, die heute im gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus ihre erneute Bewährung findet.
An den politischen und militärischen Vesprechungen nahmen von deutscher Seite der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Eeneralfeldmarschall Keitel und von ungarischer Seite der Königlich-Ungarische Ministerpräsident und Außenminister von Bardossy und der Chef des ungarischen Generalstabes Feldmarschall-Leutnant Szombathely teil.
Ver gestrige westrmachtsberilstt
Aus dem FLHrerhauptquartier.il. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Osten verlaufen die Angriffsoperationen weiterhin erfolgreich. In Nordafrika erzielten deutsche Kampfflugzeuge am gestrigen Tage Vombenvolltreffer in Vorrats- lager des Feindes bei Tobruk und Mars« Ma- truk, zersprengten Krastfahrzeugkolonnen und zerstörten Bahnanlagen in Nordägypten. Im Golf von Suez vernichtete die Luftwaffe in der Nacht zum 1v. 8. ein Handelsschiff von Kvvv BRT. Bei Luftkämpsen vor der uordasrikanischen Küste verlor der Feind am 9. September fünf Jagdflugzeuge. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt.«
Die Größe des Kampfes der deutschen Luftwaffe in Afrika wird anschaulich, wenn man einmal die Taten der Kampfflugzeuge nur eines Tages übersieht. Auf dem weit ausgedehnten Raum von Libyen, Aegypten und Nordafrika am Mittelmeer haben deutsche Fernkampfflugzeuge den Schiffen und Flugplätzen, militärischen Anlagen und Hafenbetrieben zum Beispiel am 10. September keine Ruhe gelassen. Ein Handelsschiff von 8000 bis 10 000 BRT. wurde getroffen, der Flugplatz Abu Sueir wurde mehrere Male bombardiert, Alexandria und Port Said erhielten Bombentreffer, der Flugplatz Gereifa wurde mit Bomben belegt, im großen Bitterste wurden Schiffe, darunter ein Frachter von 4000 BRT., getroffen, der Flugplatz Ismailia sah seine Gebäude unter dem Bombenhagel in Brand aufgehen, Truppena-mammlungen bei Sidi Varani und Marsa Matruk wurden auseinandergesprengt, drei Zerstörer vor der Küste angegriffen, die Ausladestellen in Tobruk mit Bomben belegt, der Ortsteil von Tobruk und der Nordteil von Marsa Matruk getroffen und der Bahnhof hier wie in Abu Haggag bombardiert. So beweist die deutsche Luftwaffe auch in Libyen, Aegypten, Nordafrika und im Mittelmeer, wo Malta immer wieder angegriffen wird, ihre Luftherrschaft in unermüdlichen Tages- und Nachtangriffen.
Während seines Aufenthaltes im Hauptquartier des Führers stattete Reichsoerweser von Horthy dem Oberbefehlshaber des Heeres, Eeneralfeldmarschall von Vrauchitsch, im Oberkommando des Heeres einen Besuch ab und folgte zum Abschluß seines Aufenthaltes einer Einladung des Reichsmarschalls Göring in sein Hauptquartier.
Die Vesprechungen des Führers mit dem Reichsver-
bä. Stockholm» 11. September. (VZ.-Eigenbericht.) Die schon stets deutschunfreundliche, weil jüdisch-frei- maurerisch infizierte schwedische „Göteborgs Handels- und Schiffahrtszeitung" hat sich in ihrer Abneigung gegen Deutschland hinreißen lassen, einzugestehen, daß ihr lieber als ein deutscher Sieg die abermalige Sowjetisierung des Baltikums ist. Rußland hätte Lin gewisses Anrecht auf das Baltikum, so schreibt das Verräterblatt im Norden, und man könne auch verstehen, und es sei berechtigt, daß die finnische Grenze ein wenig weiter von Leningrad entfernt liegen müßte. Aufgebracht darüber fragt die finnische Zeitung „Aämulehti", wie das schwedische Blatt dazu komme, den karelischen Isthmus verhökern zu wollen, in einer Zeit, wo er von finnischen Truppen zurückerobert wäre! Den nationalfinnischen Anspruch auf ein unversehrtes Finnland erkenne „Göteborgs Handels- und Schiffahrtszeitung" nicht an. wohl aber die Eroberungsgelüste der Sowjets.
In Finnland und im ganzen Norden haben die demaskierenden Aeußerungen der „Göteborgs Handelsund Schisfahrtszeitung" überaus befremdend gewirkt. „Aus falschverstandenem Liberalismus", so urteilt man hier lin Wahrheit wird es wohl Iudenhörigkeit sein), überbiete sich das schwedische Blatt in Anbiede-
weser des Königreiches Ungarn fanden am 19. September ihren Abschluß. Der Führer verlieh in feierlicher Form dem Reichsverweser in dessen Eigenschaft als Oberster Befehlshaber der Königlich-Ungarischen Wehrmacht das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer ehrte damit die Tapferkeit der Königlich-Ungarischen Truppen, die in treuer, bewährter Waffenbrüderschaft Seite an Seite mit den deutschen Soldaten gegen den bolschewistischen Feind europäischer Kultur im Felde stehen.
rungsversuchen gegenüber dem bolschewistischen Koloß, schon seitdem sich dieser im Kriege mit Deutschland befindet. Wenn das Blatt behauptet, der Krieg i:> Finnland sei unpopulär, was gewisse Verhaftungen — gemeint sind die Verhaftungen von Kommunisten und anderen staatsfeindlichen Persönlichkeiten — beweisen sollen, so setzt „Aämulehti" dem entgegen, daß Intriganten, Deserteure und Emigranten nicht das finnische Volk repräsentieren und dessen Freiheitskampf beurteilen könnten! Zur Beurteilung der Volksstimmung seien wohl die überragenden militärischen Erfolge der finnischen Armee maßgebend.
Was hier das mannhafte finnische Blatt der schwedischen Judenzeitung ins Stammbuch schreibt, deckt sich mit der Meinung aller anständigen Menschen im Norden, die das Geschreibsel dieser Zeitung in den letzten Monaten verfolgt haben. Man kann nur wünschen, daß sie sich den guten Rat des finnischen Blattes zu Herzen nimmt, der dahin geht, daß, wenn man schon kein Verständnis für den Kampf gegen den Bolschewismus auszubringen vermöge, man sich doch wenigstens mäßigen müsse, wenn man von einem Land spreche, das während einer Generation dreimal für den Norden sein Blnt vergossen habe.
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flbgekanzeltes VerraSerblall im Norden
„döteborgs Handels- und Schiffalirlszeilung" spricht den Sowjets ein „gewisses" flnrecht;u
Das probate Nezept -er Londoner „Limes"
wie kann Präsident Noofevelt zu seinem kriege kommen?
-1LV. Berlin, 11. September (BZ.-Eigenbericht). Die mit dem sogenannten „Ereer-Zwischenfall" aus naheliegenden Gründen zu höchsten Graden gesteigerte britische Nervosität, -ie durch Churchills jüngstes Geständnis der Ohnmacht und des Pessimismus noch erhöht worden ist, treibt in London die seltsamsten Blüten. Wie der Korrespondent von „Dagens Nyheter" berichtet, ist dort die Diskussion verschiedenster Möglichkeiten eines kommenden USA.-Krieges gegen die Achsenmächte im Gange. Das ist auch in USA. schon aufgefallen und „Baltimore Sun« veröffentlicht den Artikel eines Schriftleiters von „New Chronicle«, London, der in der Aeußerung gipfelt, das britische Volk warte gespannt, was man im Weißen Hause beschließen werde, *rede Entscheidung, mit einer einzigen Ausnahme, würde das englische Volk enttäuschen und leider, so setzt der Berichterstatter hinzu, sei nicht mit dieser Ausnahme zu rechnen. Sei doch auch die USA.- Materiallieferung an England bisher weit überschätzt worden.
Es sei, so heißt es weiter in dem Artikel eine ernsthafte Mißstimmung in England gegen USA. festzustellen, die nur behoben werden könne, wenn bald der USA.-Kriegseintritt erfolge. Manche britischen Kreise wünschten den USA.-Kriegseintritt sogar auf die Gefahr hin, daß die Materiallieferungen aus USA. im nächsten halben Jahre ganz ausblieben, denn wichtig sei jetzt vor allem die psychologische Wirkung auf das britische Volk. auf das deutsche Volk, das ÜSA.-Volk und auf die übrige Welt. Die Frage, ob die Engländer glaubten, ohne die USA. den Krieg gewinnen zu können, solle man am besten gar nicht beantworten. Jedenfalls würde die Fortdauer der USA.-Neutralität den sieg Englands weit hinausschieben. Wie nun die längst vor die Hunde gegangene USA.-Neutralität gegen den W'llen des USA.-Volkes in einen handfesten regelrech
ten Krieg zu verwandeln wäre. das hat glücklich unter den zahlreichen Teilnehmern an der eifrigen Diskussion eines kommenden USA.-Kriegseintritts die alte „Times", diese feinspinnerische Vettel, herausgebracht, indem sie „einen interessanten Gesichtspunkt" ihres Korrespondenten aus Washington über einen Präze- denzfall in die Debatte warf. „Es gibt", so erklärt die „Times", „einen solchen Fall aus dem Jahre 1798, wo der amerikanische Kongreß eine Reihe von Gesetzen annahm, die der USA.-Flotte das Recht auf Kaperung von französischen Handelsschiffen erteilten und die USA.-Handelsschiffe bewaffnet fahren ließen. Tatsächlich führte dieser Zustand damals dazu daß die USA.- Flotte innerhalb zweier Jahre insgesamt 80 französische Schiffe kaperte oder versenkte, ohne daß ein formeller Kriegszustand zwischen Frankreich und USA. gegeben war."
Das „Recht", so zu handeln, habe der Kongreß damals der USA.-Flotte gegeben, triumphiert die „Times" und merkt nicht einmal, wie sehr sie sich hier für einen völkerrechtswidrigen Zustand, also für ein schweres Unrecht der Vergangenheit noch nachträglich begeistert und dies Unrecht zu wiederholen dem Präsidenten von USA. ohne Scham vorschlägt. Allerdings hat die Handhabung des internationalen Rechtes in England und USA. immer dann zu hinken begonnen, wenn es darum ging, den Interessen Englands entsprechend dieses Recht außer Kraft zu setzen. „Wir wissen genau, daß die großen Demokratien internationale Bestimmungen nur dann respektieren, wenn ihnen selbst das Bestehen dieser Bestimmungen zugute kommt," schreibt die spanische Zeitung „Jnformacione" und setzt hinzu: „Uns Spaniern billigte man während des Bürgerkrieges nicht einmal das Recht einer kriegführenden Macht zu, sondern hinderte uns, wo es anging, an der lotckräftigen Beendigung des Krieges.« Zur rechten
Stunde erinnert das Blatt auch an den seinerzeitigen Ueberfall auf die „Altmark" in den norwegischen Ho- heitsgewüssern, der in USA. genau wie in England als eine selbstverständlich zu Recht bestehende Handlung hingenommen wurde. Wenn britische Kriegsschiffe amerikanische Heimathäfen benutzen dürfen, deutsche Handelsschiffe dorr aber beschlagnahmt werden >o bleibt das immer noch „Recht" im Rahmen der Neutralität, wie sie sich London und Washington auslegen. Aber wenn ein deutsches U-Boot den heimtückischen Angriff eines angeblich neutralen Schiffes erwidert dann ist das Gelchrei „Angriff auf eilie neutrale Macht" fertig und man wünscht auf der Stelle die Vernichtung' des Gegners.
Man wünscht die Vernichtung und dazu den Krieg mit der in Wirklichkeit herausgeforderten und angegriffenen Macht, die in diesem Falle Deutschland ist. Und um das eigene Land oegen des Volkes willen in diesen Krieg zu stürzen, soll nach dem Vorschlag der „Times" ein sogenannter Präzedenzfall, der anderthalb Jahrhunderte zurückliegt, aus dem Aktenstaube gegraben werden. Ein wahrhaft probates Rezept! Aber es ist schon richtig, wenn die „Times" auf dieses Rezept pochend, meint, es hätte auf diese Weise Noofevelt die Möglichkeit, als Oberbefehlshaber der USA.-Flotte diese in einen — wie man das bei den Plutokraten so schön nennt —. „Schießkrieg" zu verwickeln, ohne- daß dabei der Kongreß zu Worte zu kommen brauche und ohne daß dabei sein Verfassungsrecht (demzufolge er allein eine Kriegserklärung beschließen kannl. zur Diskussion kommt. Was der Kongreß und das Volk von USA. zu solcb okiensicktlick'-m Ganklerltü^ Gaen berührt die „Times" wenig, inwieweit es Roosevelt berührt, wird sich zeigen. Der Wille des Volkes und das verfallungsmäßig verbriefte Recht des Kongresses ist ja in den Demokratien Nebensache, wenn dieses Recht den
Churchill Hai den Bogen überspannt
Wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten beginnen den Empire-Verband zu gefährden. Australien und Neuseeland wissen nicht, was sie mit den Ueberjchüssen ihrer Agrarproduktion ansangen jollen. In Australien lagern z. B. 67 Millionen Bushels Weizen vom vorigen Jahr, zu denen noch die diesjährige gute Ernte kommt, die gleichfalls unverkäuflich bleibt. Die Ueberschüsse an Obst und Fleisch verderben in den Lagerhäusern. In seiner wirtschaftlichen Bedrängnis harte Australien mit Japan ein Kompensationsabkommen abgeschlossen, demzufolge australischer Weizen und Wolle gegen japanische Jndustrieprodukte ausgetauscht werden sollten. Aber es gelang England, die Ausführung dieses Abkommens zu hintertreiben ohne jedoch einen Ersatz zu bieten. Nun wandten sich Australien und Neuseeland hilfesuchend an die Vereinigten Staaten von Amerika: aber dort hat man seine eigenen Sorgen um den eigenen Absatz und um die Aufnahme südamerikanischer Ueberschüsse. So droht die Lage immer unhaltbarer zu werden.
Mit der wirtschaftlichen Krise fiel nun auch in Australien eine politische zusammen. Der Erstminister, Robert Cordon Menzies. bekannt als rücksichtsloser Einpeitscher der Empirepolitik Churchills, hat von der Kommandobrücke herabsteiaen und leinen Abschied nehmen müssen. Er wird jetzt Muße finden, die Bilanz aus dem Soll und Haben seines Wirkens zu ziehen, und dann zu der Erkenntnis des Unheils kommen, das seine Premierschaft über sein Land gebracht hat. Menzies selbst mußte bei seinem Abgang erklären, daß er das Gefühl habe. unpopulär geworden zu ssin. In Wirklichkeit ist er, seit er 1939 die Nachfolgeschaft yon Lyons übernahm, in Australien niemals populär gewesen. Auch im Parlament verfügte sein Anhang nur über die Mehrheit von einer einzigen Stimme. Wenn auch Australien weiter dem Empire treu bleiben wird, io hat es doch aufgehört, ein bedingungslos gehorsamer Blutspender für London zu sein. und Churchill hat mit Menzies eine seiner dekorativsten Propagandafiguren verloren.
Aehnliche Krisenerscheinungen wie in Australien machen sich auch in der Südafrikanischen Union bemerkbar. obwohl diese wegen ihrer Goldgruben eine etwas anders gelagerte Stellung einnimmt Im Grunde genommen bringt aber die Golderzeugung dem Lande nur wenig praktische Vorteile, denn das Gold Südafrikas geht fast restlos nach den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Erlös wird den Südafrikanern in blockierten Pfunden gutgeschrieben, die aber nur in England selbst verwendet werden können und demnach allein den Grubenbesitzern in London einen Vorteil bringen. Andererseits hat England nur eine sehr begrenzte Möglichkeit, Jndustriewaren nach Südafrika zu verschiffen. So bleiben die großen Vorräte an Mais und Weizen unverkäuflich in den Häfen des Landes lagern. Die Weizenfarmer Südafrikas müssen eine staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen, die Orangenernte von 4 Millionen Kisten verdirbt, da sie nicht verladen werden kann. Man denkt daran, die Orangen zu trocknen und sie als Viehfutter zu verwenden; aber es bleibt fraglich, ob sich dieser Versuch vor dem Verfaulen der Früchte durchführen lassen wird. England hatte großsprecherisch die Abnahme der gesamten Wollschur in Südafrika versprochen, ohne sich bei diesem Versprechen an den sehr problematischen Verschisfungsmöglichkeiten zu stoßen. Das Versprechen konnte natürlich nicht eingehalten werden, und die Besitzer der Schafherden geraten immer mehr in die Abhängigkeit der Hypothekengläubi- aer. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, daß die Unzufriedenheit in Südafrika mit dem Londoner Kurs zunimmt. Man sieht sich in England immer mehr gezwungen, sich an die Person des Diktators, und neugebackenen Feldmarschalls Smuts zu klammern. an dessen Englandhörigkeit keine Zweifel bestehen, aber Smuts ist n-cht Südasrika! Das weiß man in London sehr wohl, auch Churchill weiß es.
Auch in dem Dominion Kanada steht es nicht zum Besten Es fühlt sich in der Frage der Weizenvorrät« von seinem Mutterlande verlassen'. Kauft England wi« versprochen. 120 Mill. Bushels Weizen, und kann es dies, auch wirklich abnehmen, so bleiben von den Weizenvorräten Kanadas immer noch 600 Mill, Bushels übrig, di» praktisch unverkäuflich sind. Auch die Vereinigten Staaten kommen für die Abnahme dieser ungeheuren Mengen nicht in Betracht Kanada will nun den Versuch machen, sich stärker zu industrialisieren; dazu aber braucht es einen noch engeren Anschluß an die benachbarten Vereinigten Staaten zu denen es immer mehr in ein wirtschaftliches Hörigkeitsverhältnis gerät Map spricht bereits recht offen von einer unvermeidliches Währungs- und Zollunion zwischen den Vereinigte» staaten und Kanada man träumt von einem große»
IllINNIIIttllllINNIIIIttINNNNNIIIIIIIIIIIINININNIINIIttMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII»
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Der Reichsoerweser von Ungarn besuchte den Führe» im Führerhauptquartier; nach Besprechungen iitz Geiste der deutsch-ungarischen Waffenbrüderschaft wurde v. Horthy das Ritterkreuz verliehen.
Der ungarische Außenminister erläßt zum Kampf gegen den Bolschewismus einen Aufruf.
Die Angriffsoperationcn unserer Truppen im Osten sind weiterhin erfolgreich.
Motorisierte Vorhuten nahmen einen sowjetischen Stab gefangen.
Anbiederungsversuche der schwedischen Presse an die Sowjets werden von finnischer Seite scharf zurückgewiesen.
Ueber die Machenschaften der ehemaligen englischen Gesandtschaft in Belgrad werden sensationelle Einzelheiten enthüllt.
Die Londoner „Times" gibt Roosevelt ungeheuerliche Ratschläge für einen Kriegseintritt der USA. Staatssekretär Reinhardt teilt mit, daß die Auf, Wendungen des Reiches für den Familienunterhalt der zum Wehrdienst einberufenen Männer 5 Milliarden NM. betragen.
Durch Verordnung wurde die Aussagepsticht über Vorstrafen neu geregelt.
An allen Schulen des Großdeutschen Reiches wurde ab 1. September die „Deutsche Normalschrift" ein- n-sührt.