Ausgabe 
(11.9.1941) Nr. 252
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Parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblott des Negierenden vllrgermeisters der Freien fjansestadt vremen

Nr. 232 / I I.Mrgang

A nzeigen - Grundpreis«?

Die I mw hohe und 22 ww breite Zeile im Anzeigenteil 13 H/. Die 78 ww breite und 1 ww hohe Zeile im Tertteil 75 H-/. Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Famllienanz. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste S Nachlaßstaffel 0. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 8/8, Ruf 5 41 21z Nachtruf und sonntags 51115z Obernstr. 86, Ruf 5 4121z Shke: Mühlendamm 2z Br.-Hemelingen: Bahnhofs». 6, Ecke Poststr„ Ruf 4 34 58; Br.-Vegesack: Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8; Br.-Blumenthal: Kpt> Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmlliches verkündungsblolt des Neichsstatttfallers in Oldenburg und Vremen

Donnerstag. 11. September 1941

kinzelpreis 15 Npf.-

Über 1200 britische flumeuge verloren!

Nonstop offensive kläglich gescheitert — Liberlegenkeit der deutschen Luftwaffe

ftusschlußreiche vilanz

Berlin, 1Ü. September. Die Briten haben mit Beginn des Kampfes im Osten ständig von ihrer Non- stop-Osfensive am Kanal und gegen das Reich zur Ent- lastung der Sowjets gesprochen. Ihre Angriffe wurden von Ansang an durch die deutsche Luftwaffe, Jäger und Flak, durch Seestreitkräste und Marineartillerie mit so schweren Verlusten für die Briten zurückgeschlagen, daß ihre Nonstop-Offensive zur Nonsens-Offensive wurde. Verloren sie doch seit dem 22. Juni bis zum 9. September mehr als 1200 Flugzeuge.

Die Briten sehen ihre Nonstop-Offensive selbst als kläglich gescheitert an, denn seit einer Reihe von Tagen haben sie ihre Angriffe 'am Kanal und auf die besetzten Gebiete' nicht mehr aufgenommen. Sie haben sich wieder in das Dunkel der Nacht zurückgezogen und greifen die deutsche Zivilbevölkerung an. Aber auch bei diesen Nacht- einflügen in das Reich werden sie von der deutschen Ab­wehr schwer getroffen, wie sie selbst zugeben müssen, nach­dem sie beim letzten Angriff auf Berlin 21 Flugzeuge verloren. Die deutsche Luftwaffe dagegen hat ihre erfolg­reiche Angriffstaktik bei Tage und bei Nacht ständig fort­gesetzt. Sie hat bei sehr geringen eigenen Verlusten die Häfen und sonstigen militärischen Anlagen in Schottland und an der britischen Küste immer wieder wirkungsvoll bombardiert. Sie hat die Seefahrt um die britische Insel weiterhin täglich mit Versenkungen vieler wertvoller Frachter und Beschädigungen vieler Handelsschiffe zu einer Fahrt auf den Schiffsfriedhof um die Insel gemacht. Sie ist auch in ihrer Wirkungskraft über und um Bri­tannien nicht durch ihren Kampf an der Ostfront beein­

0er gestrige welirmachtsbericht

Aus dem Fiihrerhauptquartier, 10. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Osten stetige Angriffserfolge. In Nordasrika griffen deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 9. September den Flugplatz Abu Sueir am Suez-Kanal an. In Hallen und Betriebsstofslagern entstanden heftige Brände. Im großen Bitter-See erhielt ein Frachter einen Bombentreffer. Im Golf von Suez wurde ein weiteres Handelsschiff schwer beschädigt. Weitere erfolgreiche Luft­angriffe richteten sich gegen Hafenanlagen in Tobruk sowie gegen britische Flugplätze und Bahnanlagen in Nord-Aegypten. In der vergangenen Nacht griff ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge den Flug­platz Jsmailia an. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt.«

12 neue MtterkreuMsger des izeeres

Berlin, 10. September. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres. Eeneralfeldmarschall von Vrauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Sponheimer, Kommandeur einer Infanteriedivision; Generalmajor Harpe, Komman­deur einer Panzerdivision; Oberst Hertz sch, Komman­deur eines Infanterieregiments; Major Gnaden, Bataillonskommandeur in einem Eebirgsjägerregiment; Oberleutnant " enack. Kompaniechef in einem Krad- schiitzenbataillcn; Oberfeldwebel Prsyklenk. Späh- truppführer in einer Pai-zeraufilärung-abteilung.

Außerdem verlieh der Führer und Oberste Befehls­haber der Wehrmacht aus Vorschlag des Oberbefehls­habers des Heeres, Gencralfeldmarschall von Vrauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General der Infanterie von Stülpnagel, Oberbefehlshaber einer Armee; Generalmajor Feldt, Kommandeur einer Kavallericdivision; Oberst Großmann, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Oberstleutnant Hemann. Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Hauptmann Rohweder, Kommandeur einer Panzerjägerabteilung: Oberfeldwebel Herzer, Zugführer in einem Schützen­regiment.

trächtigst Die deutsche Luftwaffe hat an der Ostfront stets mitentscheidend in den Erdkampf eingegriffen, die Nachschubwege der Sowjets dauernd zerstört, Schiffe in großer Zahl im Finnischen Meerbusen, im Ladogasee, im Schwarzen Meer versenkt, Moskau und Leningrad wie­derholt schwer bombardiert und überall die Sowjet-Luft­waffe in der Luft und am Boden vernichtet, wo sie sie traf. Nicht anders hat die deutsche Luftwaffe in Tobruk und am Suez-Kanal, Alexandria und über Malta ihre Wirkungskraft für den Erdkampf wie bei der Zerstö­rung von Anlagen und Schissen Tag für Tag unter Be­weis gestellt. Die letzten Wochen haben wieder einwand­frei die Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe über die britischen und sowjetischen Luftstreikkräfte erwiesen.

b. Genf, 10. September (VZ.-Eigenbricht). Im Zu­sammenhang mit den schweren Verlusten, welche die Engländer mit dem von ihnen selbst als „Jubiläums­angriff" bezeichneten Bombenangriff auf Berlin ,am 8. September erlitten — London gibt selbst wie bekannt

Berlin, 10. September. In erfolgreichem weiteren Vordringen nahmen die deutschen Truppen am 9. Sep­tember im Nordabschnitt der Ostfront eine wich­tige Straßenkreuzung. Angesichts der Bedeutung dieser Straßenverbindung leisteten die Sowjets an dieser Stelle einen erbitterten und zähen Widerstand. Die Kreuzung war außerdem durch Bunker und Feldstellungen gesichert. In hartem Kampf setzten die deutschen Soldaten die sowjetischen Bunker außer Gefecht und brachen den bol­schewistischen Widerstand. Nach der Beendigung der' Kämpfe war die Straßenverbindung fest in deutscher Hand. Die Sowjets verloren allein durch Verbände des Heeres wiederum 13 Flugzeuge. Hiervon schössen die In­fanteristen einer deutschen Division lediglich mit ihren Infanteriewaffen fünf Flugzeuge ab. Durch die deutsche Heeresflak wurden an anderer Stelle des gleichen Fr.ont-

zwanzig verlorene Flugzeuge zu — ist eine grundsätz­liche Stellungnahme von Graham Stanford zu der deut­schen Abwehrtaktik in „Daily Mail" besonders bemer­kenswert und aufschlußreich. Stanford hat sich von mili­tärischen Gewährsmännern, die er nach der deutschen Abwehrweise befragte, erzählen lasten: „Die deutsche Bodenabwehr ist viel stärker als die englische. Aber es ist ein verschwenderisches Schießen, eines der Masse und nicht der Güte. Es fehlt die wissenschaftliche Ge­nauigkeit, die sich die Engländer während der Zeit der Abschwächung des Luftkrieges im Verlauf der letzten Monate angeeignet haben." Den Vorwurf der „Daily Mail" wird unsere Flak gern in Kauf nehmen, denn schließlich ist es sogar den englischen Bombern gänzlich gleichgültig, ob sie „wissenschaftlich" oder „nichtwissen- schaftlich" abgeschossen werden. Und was die „Güte" der deutschen Abwehr betrifft, so beweisen die zwanzig abgeschossenen englischen Flugzeuge bei einem einzigen Angriff, daß es die deutsche Flak immer noch mit der englischen aufnehmen kann.

abschnittes vier, drei bzw. ein Sowjetflugzeug abge­schossen.

Unter schwierigen Verhältnissen und trotz stellenweise starken Widerstandes drangen die deutschen Truppen im Raum südlich des Jlmensees erfolgreich weiter vor. Die Sowjets versuchten wiederholt, sich hinter ,chnell ange­legten Minensperren festzusetzen. Die deutschen Pioniere und Infanteristen überwanden und beseitigten jedoch diese Sperren in kürzester Zeit, so daß das Vordringen "der deutschen Truppen fortgesetzt werden konnte. Beim Vorstoß auf eine größere Ortschaft stießen die deutschen Truppen auf stärkere Sowjetverbände, denen zur Abwehr des deutschen Vordringens Panzerkampfwagen zugeteilt waren. Ohne eigene Verluste wurden im Verlaufs dieses Gefechtes 15 sowjetische Panzerkampfwagen, darunter (Fortsetzung aus Seite 2)

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Churchill gab am Dienstagnachmittag dem Unterhaus einen Ueberblick über die Kriegslage. Er tat es mit dem bei ihm gewohnten Mangel an Wirklichkeitssinn, kam zum Schluß aber doch zu dem Bekenntnis: „So weit sind wir aus der Straße der Schrecken gekommen, die wir ge­wählt haben." Zur „Schlacht im Atlantik" sagte Chur­chill. „Wir wollen kein leeres Gerede darüber hören, daß die Schlacht im Atlantik bereits gewonnen sei". Der Feind hat eine größere Zahl von U-Booten und eine größer« Menge von Fernkampfflugzeugen eingesetzt als je zuvor, und wir müssen uns aus weitere Verstärkungen vorbe­reiten". Auch die Freude über den „bewundernswerten Widerstand der sowjetischen Armeen" war mit einem bit­teren Wermutstropsen gemischt. Der neue Alliierte braucht Hilfe! Denn: „Ein beträchtlicher Teil der sowjeti­schen Rüstungsindustrie und der Eisen- und Stahler­zeugung ist in die Hände des Feindes gefallen."

Churchills Rede und die Kämpfe im Osten haben dis englischen Zeitungen wieder einmal vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Wie emsige Bienen stürzten sich die offi­ziellen Kommentatoren und britischen Zeitungsschreiber dennoch auf die herben Früchte und versuchten aus ihnen Süßigkeiten zu saugen. Aber sie scheiterten kläglich an dem unlösbaren Vorhaben. Sie gewannen nichts als bitteren Honig, an dem der englilche Durchschnittsbür­ger kaum Freude haben dürfte, sondern sicher nur einen schlechten Geschmack im Munde zurückbehält. Allzu gern Hütte man in London wenigstens die Ausführungen Churchills vor dem Unterhaus als eine Ermunterung geweitet, wenn das der Premier nicht selbst unmöglich gemacht hätte. Denn immer, wenn sich der englische-Pre- mierminister eine Beruhigungspille für die mit Recht besorgten Engländer abgerungen hatte, hüllte er sig nachträglich in irgendein böses bitteres Zugeständnis ein. Er deutete voreilig wohl einen angeblichen Rück­gang der britischen Versenkungsziffer an, aber er demen­tierte ihn im nächsten Augenblick wieder. Er betonte zwar den Willen Englands, die Sowjets zu unterstützen, mußte aber bezeichnenderweise zugeben, daß England und die Vereinigten Staaten im Rahmen ihrer jetzigen Produktion zu einer wirkungsvollen Hilfe nicht in der Lage seien.

So zeigt die englische Presse genau wie diese „Rede zwischen Optimismus und Pessimismus" ein unsicht­bares Schwanken zwischen Furcht und Hoffnung. „Wir müssen jetzt härter arbeiten, um die Lücken auszufüllen", betont der „Manchester Guardian". Wir müssen größere Energie entfalten und uns auf noch größere Entbeh­rungen gefaßt machen, schreibt der „Daily Telegraph". Aber am dunkelsten und pessimistischsten klingt Churchill selbst mit seiner Feststellung „so weit sind wir auf der Straße der Schrecken gekommen, die wir gewählt ha­ben." Delphisch dunkel ist selbst noch die „Morgenröte neuer Hoffnungen", die Churchill nach der Ansicht der „Times" am Horizont aufgezeigt hat. Vielleicht haben die Engländer bei der Erklärung Churchills: „Ich zweifle nicht daran, daß das Unterhaus die etwas dra­stischen Maßnahmen billigt, die wir für richtig hielten, um unser Ziel zu erreichen, und daß auch die weiteren Maßnahmen, die wir möglicherweise noch ergreifen müssen, vom Hause gebilligt werden" an die jüngsten britischen „Triumphe in Syrien, Iran und aus Spitz­bergen gedacht. Vielleicht haben sie sich auch jener viel­sagenden Feststellung des Jnformationsministeriums er­innert, daß „statistisch genommen nur drei oder vier Pro­zent der Bevölkerung der ganzen Erde in den Krieg verwickelt seien". Und vielleicht haben sie darauf in Ge­danken neue Möglichkeiten konstruiert.

Der unaufhaltbare Verlauf der deutschen Operationen im Osten und besonders im Raume um Leningrad Hat den Briten allerdings alle Möglichkeiten zu spekulativen Hoffnungen genommen. Bei der Betrachtung der Kampf­lage im Osten bleibt ihnen darum nichts anderes übrig, als die für Leningrad bestehende Gefahr weiterhin nach Möglichkeit abzuschwächen. Wie Ertrinkende klammern sie sich an jeden Strohhalm. Sie erörtern ernsthaft die praktisch unmögliche Vorstellung, daß weitere sowjetische Verstärkungen Leningrad erreichen könnten. Ein beson­ders findiger Kopf hat sich sogar des Schicksals von Madrid im spanischen Bürgerkrieg erinnert. Mit dem Hinweis, daß Madrids Fall damals so lange gewährt habe, wie der Bürgerkrieg selbst, sucht er sich und seinen Lesern Trost zu machen. Aber durch alle diese phan­tastisch grotesken Hoffnungen schimmert 'immer wieder die offene Angst hindurch. „Die Lieferungen für die Sowjets sind hoffnungslos ungenügend", stellt der „Daily Telegraph" fest. und die „Times" weist darauf hin, daß die Sowjets „selbst ihre Lage noch nicht als hoffnungslos ansehen".

In Amerika wogt indessen der Meinungskampf um das neueste Vetrugsmanöver Roosevelts weiter. Für die Haltung weiter Kreise der amerikanischen Öffentlich­keit ist es dabei bezeichnend, daß sie sich nicht scheuen, ihren Präsidenten offen des Volksbetruges anzuklagen. In der Newyorker Zeitung „Daily News" findet sich ein Aufruf des „American first Kommittees , in dem es heißt: „Amerikaner, seid auf der Hut. der Präsident be­reitet sich vor, euch in den Krieg zu stürzen. Denkt

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(?ll. - 8elilomm6i - ?82.)

USft.-Uiwerftkamlketteti gegen finnland

oiinmiittiirge Wut über die Unverbrüchlichkeit deutsch finnischer Schicksalsgemeinschaft

Schiffsverluste der Sowjets auf dem Vnjepr

durch vunker gesicherte Straßenkreu;ung genommen — Mehrere 52-2onnen-panrer vernichtet

>1Lv. Berlin, 10. September (BZ.-Eigenbericht). Die Erklärung Mannerheims an seine Soldaten, die Zeit fei noch nicht gekommen, das Schwert mit dem Pflug zu vertauschen, hat auf die ebenso unbegründet gewesene wie eifrig gehegte und gepflegte Hoffnung der jüdifch-plutokratisch-bolschewistischen Allianz aus eine Sonderhaltung Finnlands in diesem Feldzug er­nüchternd gewirkt. Der ohnmächtige Grimm über die Haltung Finnlands macht sich jetzt in der jüdischen USA.-Presse Luft, die neben der Hetze gegen Deutsch­land wegen des „Greer"-Zwischensalls sich noch aus- . giebig Zeit nimmt, Finnland aufs unverschämteste an- , zugreifen.

I ^ Man nimmt an, daß die USA.-Regierung ernstlich f überstimmt ist über die Richtung, die die finnische Poli­tik in letzter. Zeit eingeschlagen hat, meldet im Brust- '' ton des Bedauerns Reuter, um gleich die dreiste Dro-

^ hung dahinterzusetzen, daß, wenn die finnische Politik

s keiner Aenderung unterworfen würde, dies die Hal-

I tung der USA.-Regierung gegenüber der finnischen

tz ändern würde. Daß Finnland und Deutschland als

Kampf- und Schicksalsgenossen in diesem Kriege sich eng verbunden fühlen und gleicher Ausfassung über das Wesen des europäischen Freiheitskampfcs wie über die grundlegenden Notwendigkeiten einer gemein­samen Abwehr aller von außen her ins Land ge­brachten Zersetzungskeime sind. will dem jüdisch-pluto-

kratisch-bolschewistischen Klüngel in London und Wa­shington nicht behagen. Daß den militärischen Berich­ten der finnischen Presse die in aller Welt als einwand­frei und zuverlässig bekannten deutschen Heeresberichte zugrunde liegen (eine Selbstverständlichkeit, da die finnische Armee in einer Front mit der deutschen steht), findet das Mißfallen der Juden und Plutokraten in den USA. Daß die finnische Öffentlichkeit ebenso gut wie der finnische Soldat hundertprozentig von dem kommenden Siege überzeugt sind und aus dieser Ueber­zeugung heraus die schöne Hoffnung auf eine bessere Zukunft Finnlands schöpfen, ärgert die judenhörige Presse in den USA. erst recht.

Aus Europa kommende Berichte, so jammert Reuter, die besagen, daß ein kleiner Teil der unterrichteten öffentlichen Meinung in Finnland (offensichtlich sind damit britische Agenten, Freimaurer und Juden ge­meint!) sich über die wirkliche Lage im klaren ist, sind davon überzeugt, daß das Bündnis mit Deutschland Finnland an den Rand des Ruins bringe. Diese Leute seien sich gleichfalls darüber klar. daß nur die USA. und Großbritannien den Finnen nützlich sein könnten. Man habe Grund M der Annahme, meint Reuter, daß aus Grund des Anwachsens des „Nazi-Einflusses" in Finnland Washington sich heute die Frage stelle, bis zu welckiem Punkt Finnland noch die Freiheil seiner Hand­lungen bewahrt habe. Beobachter in Washington hätten das Gefühl, daß der finnische Standpunkt beinahe die Maßnahmen rechtfertige, die die Sowjetunion im ver­

gangenen Jahre ergriffen habe, um ihre Verteidigungs­stellung auf Kosten Finnlands zu verstärken. So hat man hier wieder einmal das Beispiel plutokratilch- jlldisch-bolschewistischer Moral. Der gemeine Sowjet­überfall auf Finnland, der seinerzeit die allerheftigste Aburteilung in USA. und England erfuhr, weil man glaubte, daß Finnland in seinem Kampf gegen die Sowjets auch den P l u t o k r a t e n i n t e r e'ss e n die­nen könne, wird heute, nachdem dieser Kampf — und diesmal erfolgreich — an der Seite Deutschlands ausge- fochten wird, nachträglich von London und Washington sanktioniert. Man glaubt in Washington, daß die ameri­kanische Regierung es begrüßen würde, wenn eine sowje­tisch-finnische Fühlungnahme aufgenommen würde. Würde dies nicht geschehen, so habe man das Gefühl, daß die Haltung der USA Finnland gegenüber die gleiche wäre, wie sie USA. gegenüber Italien, Ungarn, der Slowakei und den übrigen Verbündeten Deutschlands eingenommen habe.

Daß man im Norden Europas, zumal nach der Be­setzung Spitzbergens, die der Grönlands und Is­lands folgte, längst erkannt hat, daß derNorden mit Deutschland steht und fällt, haben die Juden in USA. und Reuter noch nicht begriffen. Wenn aber die USA.-Bonzen meinen, mit ihrer Drohung die Finnen ängstigen zu können, so ist anzunehmen, daß diese die ganze Kanonade als einen Bluff erkennen werden als einen Bluff von echt jüdisch-plutokratisch-bolschewistischer Frechheit!

IIIIIII»IIIIIM»»IIIIIII»IIIIIII»II»IIIII»IIIIIIII»IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII»IIII»Il»»INI»I»

Im Osten erzielen unsere Truppen stetige Angriffs­erfolge.

Ein eherner Ring schließt sich um eine Millionen- armee bei Leningrad.

Auf dem Dnjepr wurden den Sowjets schwere Schiffsverluste zugefügt.

Ueber die Feuertaufe dänischer und norwegischer Freiwilliger im Kampf gegen den Bolschewismus liegt der erste Bericht vor.

Graf Ciano und der finnische Politiker Tanner spra­chen zum Kampf gegen den Bolschewismus.

Im Verlauf ihrer mißlungenen Nonstop-Offensive verloren die Briten nicht weniger als 1200 Flug. zeuge.

Churchills Unterhausrede hat in der Londoner Presse ein recht pessimistisches Echo gefunden.

Finnland ist die Zielscheibe neuer ULA.-Unver- schämtheiten.

Gauleiter Rover sprach auf einem Presseempfang in Oldenburg zu den auf einer Deutschlandrcife be­findlichen holländischen Schriftleitern.