Ausgabe 
(9.9.1941) Nr. 250
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vikMi Zrlluni

parteiamtliche lageszeitung

Das flmtsblott des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblalk des Neichsstattstalters in 0tdenburg und Vremen

Nr. 250 / 11. Jahrgang

Dienstag. 9. September 1941

kinzeipreis 15 Npf.

SäMelburg im Sturm genommen

Ver deutsch finnische Ning um Petersburg geschlossen — Schnellboote schössen fünf Vritendampfer aus stark gesichertem Seleitzug heraus

wieder 27 englische Flugzeuge ...

Aus dem Führerhauptquartier, 8. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Schnelle Divisionen des deutschen Heeres, von Kampsverbänden der Luftwaffe hervorragend un­terstützt, haben die Newa ostwärts Leningrad in breiter Front erreicht und die Stadt Schlüsselburg am Ladogasee im Sturm genommen. Damit ist der deutsch-finnische Ring um Leningrad geschlossen und die Stadt nunmehr von allen Landverbindun­gen abgeschlossen.

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Aüs dem Führerhauptguartier, 8. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die ostwärts des Ladogasees angreifenden finnischen Trup­pen haben den Swir erreicht. Im Kampf gegen Groß­britannien belegten stärkere Verbände der Luftwaffe in der vergangenen Nacht militärische Anlagen am Tyne und Humber sowie Häfen an der britischen Ostküste und Flugplätze der Insel mit Bomben schweren und schwersten Kalibers. Brände und Explosionen lie­he« den Erfolg dieser Angriffe erkennen. Schnellboote griffen vor der britischen Küste einen stark gesicherten Eeleitzug an und versenkten fünf bewaffnete Handels­schiffe mit zusammen 13 5V» BRT. Die Luftwaffe ver­nichtete am gestrigen Tage und in der letzten Nacht vor der britischen Ostküste und bei den Färber-Inseln drei Handelsschiffe mit zusammen 12VVV BAT. Im Kanalgebiet verlor die britische Luftwaffe bei Tage in Luftkämpfen 5 Jagd- und 3 Bombenflugzeuge. See- ftreitkräfte schössen an der norwegischen und niederlän­dischen Küste zwei britische Bomber ab. Britische Flug­zeuge flogen in der letzten Nacht über Nord- und West- deutschland in den Raum um Berlin ein. Starke Ab­wehr lieh den Angriff auf die Reichshauptstadt nicht zu voller Wirkung kommen. Die Zivilbevölkerung hatte durch Abwurf von Spreng, und Brandbomben Verluste an Toten und Verletzten. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 14. Marineartillerie 3 der angreifenden Bom­ber ab."

Wiederholt haben wir uns vor Ausbruch des Krie- es bei Uebungen der Kriegsmarine in der Deutschen 'ucht davon überzeugen können, zu welch außerordent­

lichen Leistungen, welcher Geschwindigkeit und Wendig- keit unsere Schnellboote, zu denen wir aus dem Gau Weser-Ems ein besonderes Verhältnis haben, auch bei schwerer See fähig sind. Mehr jedoch als Seetüchtigkeit und Motorenstärke gilt der Geist, der auf diesen Wind­hunden der See herrscht und in so beachtenswerten Er­folgen wieder zum Ausdruck kommt. Trotz stürmischem Wetter haben diese kleinsten lleberwasserstreitkräfte der Kriegsmarine den britischen Eeleitzug angegriffen, un- geachtete der feindlichen Abwehr, und damit abermals eine Unternehmung durchgeführt, dessen Ergebnis der Wehrmachtsbericht nennt.

Aus der Belegung ägyptischer Ziele mit Bomben durch unsere Luftwaffe erkennen wir wieder und wieder die hohe Bedeutung, die der Besitz der Insel Kreta als

Basis für uns hat. In der Zeit vom 7. August bis 7. September haben deutsche Flugzeuge nicht weniger als 38 wirkungsvolle Angriffe auf britische Positionen in Aegypten, so besonders auf Alexandria und den Suez- Kanal. durchgeführt.

In überaus tapferem Kampf haben die Finnen nicht nur westlich, sondern auch östlich des Ladogasees Fort­schritte gemacht. Mit der Erreichung des Flusses Swir stehen sie bereits 75 Kilometer jenseits ihrer früheren Grenze. Damit wurde die von der inzwischen fest einge­schlossenen Stadt Petersburg ausgehende Murman-Bahn an einer zweiten Stelle unterbrochen. Petersburg ist

einen schweren Schlag.

Ja oder Nein für Noosevett

Me frage des kriegseinirilts der USfl.

zittl. Berlin, 8. September. (BZ.-Eigenbericht.) Die anglo-jüdische Propaganda malt den bedauernswer­ten USA.-Bürgern in immer neuen krassen Farben die Notwendigkeit einer Kriegserklärung der USA. an die Wand. Während auf der einen Seite des Atlantik, also auf der Insel, der Ruf nach USA. „Rettet euch, indem ihr uns helft!" keinen Augenblick aussetzt, drängt auf der ander» Seite die Kriegstrribercligu« in USA. Roo- sevelt immer stärker zum entscheidenden Entschluß, den er doch längst so gern verkündet hätte, wenn er nicht immer noch Hemmungen wegen eines befürchteten Kon- greßvotums in sich trüge.

Während nach der Philosophie des „als — ob" gemäß einem Bericht der „Chicago daily Tribune" der ÜSA.- Marineminlster Knox überhaupt schon so tut, als ob der Kriegseintritt der USA. beschlossene Sache sei, in­dem er eine Schule errichtete, in der Zeitungsmänner zu Zensoren ausgebildet werden (sie sollen dann sofort das Offizierspatent erhalten), jagen, um nur endlich einen Grund zum Kriegsc-in tritt zu schaffen. USA.-Kriegs- schiffe auf ausdrücklichen Befehl des Präsidenten in is­ländischen Gewässern deutsche U-Boote. Dies soll. wenn es auch wie in diesem vorliegenden Fall nicht gerade zu der beabsichtigten Versenkung oder Vernichtung des U- Bootes kam, schließlich doch einmal zu den von den Kriegsireibern erhofften Ergebnissen führen.

Es bestand in letzter Zeit bei den Kriegstreiber» ernsthafte Sorge vor der fraglos erkennbar anwachsen­den Richtung der Isolationisten, und der Zwischenfall, der einmal als Roosevelts ganz besonders gerissenes Schurkenstück in die Geschichte des europäischen Frei- heitskampfes eingehen wird, sollte diesem Anwachsen Einhalt tun. Da nun dahinter gleichzeitig der heiße Wunsch steht, den „entscheidenden Zeitpunkt" nicht zu versäumen, nm der heute schlecht bestellten Sache der „Alliierten" sowohl stimmungsmäßia als auch materiell (durch volle Entfaltung der USN.-Riistungsproduktion) zu diene«, scheint man in Washington znr Stunde einen besonderen Druck aus Roosevelt auszuüben, die Bevölke­rung unter dem Eindruck des Greer-Zwischenfalles vor die Frage eines klaren Ja oder Nein zu stellen. „Sind wir jetzt bereit, den Alliierten im Kampfe gegen die Achsenmächte hundertprozentige Hilfe zu geben?" So etwa glaubt „Daily Expreß" nach seinen Informationen aus USA., werde die Frage für eine Abstimmung for­muliert werden. „Erst schießen, dann fragen — das sei", so meldet „New Pord Herald Tribune", „angeb­lich als Antwort auf den Ereer-Zwischenfall der neuer, lich zu erwartende Flottenbefehl des USA.-Präsiden- ten". Falls dieser Befehl Tatsache wird» dürfte sich allerdings eine Abstimmung, wie sie oben formuliert ist. als entbehrlich erweisen, denn dann hätte sich ohne Frage an den Kongreß bereits der Wille der Kriegs­treiber durchgesetzt.

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Lin Stanckamm am vnjepr» Ser nunmehr kür Sie sovjetiscke Lrockuktion aussekallen ist. (8L-0tto-ZLksrI)

Störung in der britischen keimatsront

?S Prozent der englischen veoölkerung ohne Slaube und Hoffnung

bck. Gens, 8. September. (BZ.-Eigenbericht.) Bei genauer Durchsicht der englischen Presse läßt sich trotz aller bewußten Schönfärberei, die hier in großen Ar­tikeln zum Ausdruck kommt, bei manchen versteckten Mel­dungen erkennen, daß die Stimmung der englischen Be­völkerung längst nicht fo rosig ist, wie sie die mit Chur­chill auf Tod und Verderben verschworenen Kriegsver­brecher in London darzustellen versuchen. Erstens sind nicht alle Teile des englischen Volkes einverstanden mit der durch die „Times" ausgegebenen Losung „Rußlands Krieg ist Englands Krieg", was der soeben in Leicester als Protest gegen den in England angesetzten Tag des Gebetes für den „bolschewistischen Sieg" vollzogene Auf­marsch von Zehntausenden beweist. (Polizei und Wehr­macht suchten vergeblich, ihn mit erstickenden Rauch­sperren zu verhindern.) Zweitens gibt sich auch sonst eine gewisse allgemeine Mißstimmung in der Bevölke­rung kund, was aus einem Bericht des Nundsunkbericht- erftatters Priestleq an seine Zeitung, die Wochenschrift „Pieture Post" deutlich zu entnehmen ist.

In diesem Bericht wird ohne weiteres von der ernst­haften Störung in der britischen Heimatfront ausgegan­

gen und die Unzufriedenheit der Bevölkerung betont, der man nicht von Kämpfen für Erbe und Tradition sprechen dürfe, solange große Teile der Bevölkerung unter schlechten Wohnverhältnissen, Arbeitslosigkeit und sonstigem empfindlichen Mangel der täglichen Lebens­bedürfnisse zu leiden haben. Es hätten Haßgeiänge auf den Feind keinen Zweck, wo in der Stunde der Be­drohung und unmittelbaren Gefahr höchste Resignation herrsche. Haßgesänge seien sogar gefährlich, weil sie leicht das Ergebnis haben könnten, daß der überkochende Haß zu gegebener Stunde sich gegen das eigene Land richtet. Was das Volk zu feiner inneren Stützung bedürfe, seien nicht Reden von Admiralen und Obersten, die doch immer nur zu allen Klagen über die furchtbare Notlage die eine Erklärung hätten, es sei eben Krieg. Das hätten, so meint Priestley, selbst die dümmsten Englän­der bereits gemerkt, und viele davon, voll allein die Dockarbeiter zum Beispiel, hätten ein fast über-- 'hliches Maß davon zu spüren bekommen.

Was dem britischen Volk gegeben werden müsse, sei ein neuer Glaube an die schöpferische Energie der Staatsführung und neue Hoffnung auf Besserung der Lage. Dumps und gleichgültig gehe ein Teil des Volkes seine» täglichen Verrichtungen nach und kein freund­

liches Licht leuchte ihm am Horizont. Wie die Statistiken bewiesen, habe die Stimmung oder oielmxhr Mißstim­mung bis zum Februar 1941 bereits 59 Prozent der Be- völkeung erfaßt. Diese Ziffer sei im Monat Juni auf 63 Prozent gestiegen, und jetzt sei unter besonderer Berück­sichtigung der Gebiete, die unter den neuerlichen deut­schen Luftangriffen zu leiden hätten, mit einer Ziffer von 78 Prozent zu rechnen.

Auch ein Sonderkorrespondent der „Times" weiß sich zu diesem Thema zu äußern und führt Klage darüber, daß u. a. trotz aller bestehenden Verkehrsschwierigkeiten immer noch ganze Waggons für Kisten mit Eiscream für die unter dem Kriege viel weniger leidende Bevöl­kerung des englischen Nordens Verwendung finden, wäh­rend zur Verfrachtung von Benzin und Kohle und für andere unentbehrliche Lebcnsbedü fnissc der nötige Raum mangele. Dadurch werde der Gegensatz zwischen den wohlhabenden Familien und den unter dem Kriege notleidenden vollends verschärft und die zuletzt ermit­telte Unzufriedenheitsziffer noch erhöht. Diese Mißstim­mung aber so stark wie möglich herabzudrücken. indem man der Bevölkerung das Gefühl durchgehender Gerech­tigkeit im Lande gebe, sei die vordringlichste Aufgabe der Regierung.

Lee Ävste

Ein Musterbeispiel Roosevelischer Niedertracht

78V. Berlin, 9. September

Der durch Roosevelt und seinen Klüngel angestiftete Ereer-Zwischenfall zeigt wieder einmal die ganze Ver« kommenheit der unter jüdisch-freimaurerischem Einfluß stehenden USA.-Staatsführung. Dieser wohlüberlegt vom Weißen Hause aus inszenierte Banditenstreich kann nicht anders als der lebendig gewordene Wille des Prä­sidenten ausgelegt werden, ourch die Neuentfachung eines besonders wilden Hasses auf die Achsenmächte seine durch die Verbündung mit den Bolschewiken und durch die Mitschuld an dem britischen Jran-Ueberfall rampo­nierte politische Konzeption aufzufrischen und gleich­zeitig dem Zeitpunkt näherzukommen, wo er ohne Scham ein im Wahlkampf gegebenes Wort, das ÜSA.-Volk aus dem Kriege herauszuhalten, in das Gegenteil ver» kehren kann.

War es schon eine im Zusammenleben der Völker zu allen Zeiten unerhörte Anmaßung^, von Deutschland zu erwarten, es werde sich eine heimtückische Scheinneutra­lität der USA., bei der sich die USA.-Krieasflotte her­ausnahm. mitten durch das Kriegsgebiet hindurch den Feinden Deutschlands Waffen und Kriegsgeräte am laufenden Bande zu liefern, in alle Ewigkeit ungestraft gefallen lassen, so stößt vollends die Tatsache', daß nun ein USA.-Kriegsschiff auch noch ein deutsches U-Boot angriff und verfolgte, dem Faß den Boden aus. Die Behauptung, daß dös U-Boot angegriffen hätte, die sich auf die notorische Verlogenheit des USA.-Marineamtes stützt, ist ebenso abwegig, wie die seinerzeit anfangs des Krieges gestartete Behauptung Churchills, ein deut­sches U-Boot habe die „Athenia" torpediert.

Es trifft die „New Park Times" wohl den Nagel auf den Kopf, wenn sie auf die amtliche deutsche Feststellung hinweisend, schamlos ausspricht, für USÄ. käme es gar nicht so sehr darauf an. wer bei dem Ereer-Zwischenfall den ersten Schuß abgefeuert habe. Worauf es ankomme, sei, wer den letzten Schuß abfeuern werde. Sobald ein USA.-Kriegsschiff ein deutsches U-Boot irgendwo auf USA.-Verbindungswegen treffe, könne es ohne weiteres auf das deutsche Ü-Voot schießen. Genau so hat der Kam- Mandant des Zerstörers Ereer gedacht und gehandelt, und daß er im Sinne Roosevelts handelte, ist aus einem weiteren Ausspruch der „New Pork Times" zu erkennen, die davon überzeugt ist. daß Roosevelt in seiner nächsten Rede, um den einfachsten Erfordernissen des USA.- Selbstschutzes (Selbstschutz nennt man so etwas bei den Pankees) zu genüg:«, sich die Auslegung des Kriegs­rechtes. wie es die „New Pork Times" übt. zu eigen machend, damit den unbedingten Anspruch der USA. auf die Meere proklamiert.

Schon wird in unbestätigten Gerüchten von einem neuen U-Boot-Zwischenfall besprochen, der sich am At­lantik zugelragen haben soll, wo ein LSA.-Flugzeug ein U-Boot beschädigte, so daß es sich USA.-Marinestrcit- kräften hätte ergeben müssen. Nach ist nicht sicher, ob das wahr ist. Wenn es aber zutrifft, dann reiht sich auch diese Untat der USA.-Wehrmacht nur „würdig" den bisherigen unerhörten Herausforderungen der USA. an, die nach Roosevelts Willen dahin zielen, um jeden Preis seitens Deutschlands einen ersten Schuß zu erreichen, auf daß damit der Anlaß gegeben sei. vor den Bürgern von USA. den sogenannten „Schießkrieg" mit Deutsch­land und den Achsenmächten zu rechtfertigen. Daß Noose- velt bei dem Versuch, das USA.-Volk in den Kricg zu stürzen, kaltschnäuzig über die in der Wahlkampagne ge­machten Versprechungen hinweggeht und damit einen Volksbetrug sondergleichen . verübt, tut seiner Moral natürlich keinen Abbruch. Es ist doch die jüdisch-frei- maurerifche Moral, die talmudistischer Auslegung alle-- für erlaubt hinstellt, was dem Judentum züm Nutz u gereicht.

„Unsere Jungens werden nicht in einen fremden Krieg geschickt werden", sprach Herr Raosevelt am 3V. Oktober 1940 in Boston. „Wir haben es klar gesagt, daß Schiffe unter amerikanischer Flagge nicht Munition in krieg­führende Länder bringen dürfen und sich außerhalb der Kriegszonen halten müssen", versicherte der selbe Mann am 28 Oktober 1940 seinen Wählern in Newyork. „Der erste Vorsatz unserer auswärtigen Politik ist, unser Land aus dem Kriege herauszuhalten", sprach er am 3. No­vember 1940 in Cleveland. Es wäre ein Leichtes, diesen während der Wahlkampagne gemachten Aussprüchen Roosevelts noch ein Dutzend weiterer hinzuzufügen, diese genügen aber schon, um dem Betrüger die Maske vom Gesicht zu reißen, womit er systematisch das amerikanische Volk an den Gedanken des Krieges gewöhnt und nun­mehr mit dem letzten Schritt in den Krieg hineinführen will. Daß er dabei sich noch zum ersten Hüter der inter­nationalen Moral auswirft und ein Wcltrichteramt an­strebt, stempelt den abgefeimten Lügner und Nolks- betrüger auch noch zum gemeinen Heuchler. Der Ereer- Zwischenfall hat Roosevelt seinem verruchten Ziele we­sentlich nahe gebracht. Der erste Schuß zwischen USA. und Deutschland ist gefallen. Obschon es auch von Roose­velt bestritten wird. daß dieser Schuß aus einem USA.- Geschützrohr kam. ist damit nach dem Willen des Präsi­denten der Schießkrieg eröffnet. Was aus dem neuen Zwischenfall noch werden wird. ist überhaupt nicht abzu­sehen. Eine Schande aber ist es und ein trostloses Zei­chen von der ganzen Verwirrung der Geister jenseits des Atlantik, daß ein Mann wie Roosevelt die Möcht und das Ansehen besitzt, ungehindert ein Weltverbrechen zu begehen, ohne daß ihm die Empörung aus dem eigenen Volke ins Gesicht schlägt.

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Vnsor

Mit der Erstürmung Schlüsselburgs ist Petersburg von der Außenwelt abgeschlossen.

Deutsche Schnellboote schössen aus einem Eeleitzug fünf feindliche Dampfer heraus.

Wieder wurden 27 britische Flugzeuge abgeschossen.

Iran leidet unter dem bolschewistischen Terror.

Roosevelt nagelt sich mit seinen Kriegstreibereien als Provokateur Nr. 1 fest.

Eauobmann Dieckelmann eröffnete bei den Borg- ward-Werken die Propaganda-Aktion des Gaues Weser-Ems „Jugend hilft siegen".

Holländische Journalisten unternehmen auf Einla­dung der Reichsfrauenfükiruna eine Fahrt durch den Nordseegau und das übrige Reich.