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parteiamtliche Tageszeitung
vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
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Die 1 ww hohe und 22 mw breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 mw breite und 1 mm hohe Zeile imTertteil 75^/. Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nachlaßstaffel O. Geschäftsstellen: Vremen: Geeren 6/8, Nuf 54121; Nachtruf und sonntags 51115; Obernstr 86, Nuf 5 4121; Ehke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Bahnhofstr. 6, Ecke Poststr., Nuf 4 34 58; Br.-Vegesack, Nohrstr. 24, Nuf 4 u. 8; Br.-Blumenthal: Kpt.» Oallmann-Str. 41/43, Nuf 88 u. 89
der Nationalsozialisten Vremens
flmlliches verkündungsblatk des Neichsstattlsalters in Oldenburg und vremen
Nr. 19 , 12. Jahrgang
Montag, 19. Idnuar 1942
Einzelpreis 15 Npf.
Nichtlinien -er gemeinsamen Operationen gegen die gemeinsamen öegner festgelegt
Flugplatz valu palzal in japanischer stand
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Tokio, 18. Januar.
Wie die japanische Nachrichtenagentur Domei meldet, ist der letzte der britischen Stützpunkte aus dem Fest- ' land Britisch-Malayens, der Flugplatz bei Batu Pahat, am Freitag in die Hand der Japaner gefallen. Nach diesem Schlag verbleiben 4er britischen Luftwaffe nur noch drei Stützpunkte, von denen aus sie das schon stark zermürbte Singapur verteidigen kann. Es sind dies Seletar, Tengah und Sembawan auf der Insel von Singapur.
Inzwischen sind japanische Säuberungstrupps längs der Ostküste von Malayen bis zum Pahang-Fluß vorgedrungen und haben auf seinem Südufer das Gebiet von Temerloh erreicht, von wo aus sie den Rest der -britischen Truppen verfolgen. In den letzten Meldungen heißt es, daß die Japaner augenblicklich damit beschäftigt sind, einen vernichtenden Schlag gegen die Briten vorzubereiten.
Japanische Panzereinheiten stießen am Sonnabend- vormittag im Abschnitt von Batu Pahat, etwa 80 Kilo- meter von Singapur entfernt, vor und trieben im Laufe des Tages die britischen Einheiten vor sich her, die sich auf einem ungeordneten Rückzug nach Singapur befinden. Es waren die gleichen japanischen Einheiten, die > das strategisch wichtige Malakka am Freitag einnahmen.
KcksIskksstrsLe vöUix blockiert
Nachdem -er Hafen und Flugplatz Batu Pahat an -er Südwestspitze der Malayenhalbinsel von den Japanern erobert worden ist, stellen die Berichte von -er Malaya- front übereinstimmend fest, daß nunmehr die gesamte Malakkastraße praktisch völlig unter der Kontrolle der japanischen Luftwaffe und Marine steht. Damit sei für , die Engländer der Seeweg zwischen Indien und Singapur über die Malakkastraße abgeschnitten. Für Transporte zwischen dem Nahen Osten bzw. Indien und Singapur gebe es für den Feind jetzt nur noch den Umweg über Sumatra und die Sundastrage. Doch auch diese Seeroute könne für die Engländer als nicht mehr gesichert betrachtet werden, da die japanische Marine den Raum zwischen der Siidchinasee und der Javasee praktisch beherrsche.
Inzwischen nehmen die Operationen im südlichen Malayengebiet weiterhin einen äußerst raschen Verlauf. Besonders große Eeländegewinne konnten die japanischen Streitkräfte erzielen, die entlang der Westküste vorrücken. Sie haben nach Einnahme von Batu Pahat bereits am Sonnabend den Fluß gleichen Namens passiert und sind inzwischen bis auf 70 Kilometer an Singapur herangekommen. Die japanische Luftwaffe beherrscht völlig den Luftraum über dem Malayengebiet. Die Japaner verwenden mit großem Erfolg besonders Sturzbomber und haben nach den letzten Berichten durch geschickte Zusammenarbeit zwischen Luftwaffe und Infanterie bereits wichtige Stellungen des Feindes eroberst
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Das Kaiserliche Hauptquartier gibt laut Domei bekannt, daß 15 britische Flugzeuge, darunter vier Sunder- land-Flugboote und elf Jäger mittlerer Größe, am Sonntag am Boden zerstört wurden, als japanische Kampfflugzeuge am Sonntag in zwei Wellen einen Angriff auf Singapur durchführten. Ein weiteres Sunder- land-Flugboot wurde schwerstens beschädigt.
Die erste Welle der japanischen Kampfflugzeuge griff das Tengah-Flugfeld um 10.25 Uhr japanischer Zeit an, wobei elf mittlere Jagdflugzeuge vernichtet wurden. Um 12.15 Uhr brauste eine zweite japanische Welle über das Flugfeld und setzte dabei die vier Eunderland-Flug- boote in Brand, während ein fünftes schwer beschädigt wurde. Die japanischen Angreifer warfen ferner mili- ^arische Gebäude, darunter das Hauptquartier des britischen Oberkommandos in Ostasien in Brand.
(Siehe auch Seite 2)
verlin, 1S. Januar. In Verlin ist heule eine Militärkonoenlion zwischen VeuischlanS, Italien un- Japan unterzeichnet worden, welche die Nichtlinien -er gemeinsamen Operationen gegen -ie gemeinsamen i-egner festgelegt hat.
sür Veutschlan- unterzeichnete -er thes -es Oberkommandos -er Wehrmacht, für Italien ein Vevollmüchtigter -es Oberkommandos -er italienischen Wehrmacht, für Japan ein Vevollmüchtigter -es lhefs -es Oeneral- stabes -es japanischen Heeres und ein Vevollmüchtigter -es lhefs -es N-miralftabes -er japanischen Marine.
Vannertrüger einer neuen Zeit
laaesbetelfl des sichrers ;um toSe des SenerallelSmarschalls von Neichenau
Aus dem Führerhauptquartier, 18. Jan. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat anläßlich des Todes des Generalfeldmarschalls von Reichen«» nachstehende» Tagesbefehl an das Heer erlassen:
„Soldaten!
Am 17. Januar starb an den Folgen eines Schlaganfalls der Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe, Generalfeldmarschall Walter von Reichen«».
So wie er im Leben ein Bannerträger der Gedanken einer neuen Zeit war, so stand er als Generalseldmar- schall im Kriege an der Spitze seiner Mannschaft, oft an den vordersten Brennpunkten des Kampfes.
Das Sturmabzeichen auf seiner Brust verbindet ihn besonders eng mit Euch, meine Frontsoldaten!
Den ewigen Soldatentugenden verschaffte er durch den Schwung seiner mitreißenden Fnhrerpersönlichkeit einen
Sowjet-U-Voot im
Unlerfeebooie oerfenkten im fltlantik 21000 vltt
Aus dem Führerhauptquartier,18. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Auf der Krim wurden erneute Angriffe des Feindes vor Sewastopol unter hohen Verlusten für den Gegner abgeschlagen. Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront wiesen die deutschen Truppen im Verlause der weiterhin anhaltenden schweren Kämpfe zahlreiche Angriffe des Feindes ab. An mehreren Stellen wurden erfolgreiche Gegenangriffe geführt. Im Rahmen dieser Kämpfe kam es zu starkem Einsatz deutscher Kampf- und Jagdsliegerverbände. Sie vernichteten, zum Teil in kühnen Tiefangriffen, Hunderte von Fahrzeugen und anderen Transportmitteln, sowie zahlreiche schwere Waffen und anderes Kampfgerät des Gegners. Bei Luftangriffen auf Eisenbahnaulagen wurden mehrere beladen« Transportzüge der Sowjets beschädigt. Bei einem Angriff einer deutschen Panzer-Division im mittleren Frontabschnitt wurde der Feind unter Zurück- lassung von 45V Toten geworfen. Ein Verband der Waffen-/- sprengte bei Stoßtruppunternehmungen vor Leningrad 15 Bunker und Kampsstände, erbeutete zahlreiche Waffen und fügte dem Gegner schwere Verluste zu. I
Im Eismeer wurde durch die deutsche Untersee- bootwasfe ein feindliches Unterseeboot versenkt. Im Atlantik versenkten deutsche Unterseeboote vier feindliche Schiffe mit zusammen 21 vvv BRT. Außerdem wurde ein großer Transporter durch zwei Torpedotresfer schwer beschädigt. Bei bewaffneter Luftaufklärung über der Nordsee wurde in der letzten Nacht vor der engli-
Glanz dadurch, daß er sie in die neue Zeit stellte und sich ihrer Mittel bediente.
Generalfeldmarschall von Reichen«» war in der Geschichte der erste Führer einer Panzerarmee. Ich habe sie ihm im Polenfeldzug anvertraut. Er führte sie zum Siege.
Begeistert folgten ihm damals seine Männer, die in seiner Person eine Verbindung eines wahren Soldaten- tums mit den nationalsozialistischen Ideale« fanden.
Mit dem starken Glauben an den endgültigen Sieg unseres Volkes ist er nunmehr in die Ewigkeit gegangen.
Vor diesem Leben, das seinen Soldaten, seinem Volke und damit der Zukunft Deutschlands gehörte, senkt das Heer die Kriegsflagge des Reiches.
Es ehrt damit seinen ruhmvollen Feldmarschall und tapferen Kämpfer. Sein Name wird in der Geschichte des deutschen Volkes und seiner Wehrmacht für immer weiterleben. Adolf Hitler."
Eismeer vernichtet
— Vritischev Schnellboot und Zerstörer gesunken
schen Ostküste ein größerer Geleitzug angegriffen und zersprengst Mehrere Schiffe wurden schwer beschädigt. Andere Kampfflugzeuge belegten Häfen an der englische» Südwestküste mit Bomben mittleren und schweren Kalibers. Britische lleberwasserstreitkräfte griffen im Kanal einen deutschen Eeleitzug erfolglos an. In den Kamps griff auch unsere Kiistenabwehr ein. Ein englisches Schnellboot sank brennend.
In Nordafrika hat die von allen Verbindungen abgeschnittene schwache Besatzung der deutsch-italienischen Stützpunkte im Raum von Soll um, nachdem sie in wochenlangem, heldenhaftem Widerstand ihre Mu- nitions- und Verpslegungsvorräte aufgebraucht hatte, die Uebergabe angeboten. Die Luftwaffe führte erfolgreiche Angriffe gegen britische Marsch- und Nachschubkolonnen auf der Küstenstraße. Deutsche Unterseeboote vernichteten ostwärts von Sollum einen englischen Zerstörer und erzielten drei Treffer auf einen Eeleitzug im Seegcbiet von Tobruk; das Sinken der Schiffe konnte nicht beobachtet werden.
Der Feind warf in der letzten Nacht Bomben auf verschiedene Orte in Nordwestdeutschland. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. In den Wohnvierteln einiger Städte entstanden Eebäudeschäden. Zwei Flugzeuge wurden zum Absturz gebracht. In der Zeit vom 10. bis 16. Januar verlor die sowjetische Luftwaffe 1V5 Flugzeuge. Davon wurden 66 in Lustkämpfcn und 14 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 15 eigene Flugzeuge verloren."
tsturchM von der Vefestlsausgabe zurück
„krlzolungsurlaub" in flori-a — NoofeSelts fluflrü-e un- -ie unerbittlichen kriegstattachen
l ^ Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung
ckr. v. sck. Berlin, 18. Januar. Churchill hat es nicht f eilig gehabt, vom sicheren amerikanischen Port in den ' brodelnden politischen Hexenkessel zurückzukehren, in den sich während seiner Abwesenheit erst recht im Zusammenhang mit der für England katastrophalen Entwicklung auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatz und ebenso > im inneren Gefüge des Empire die Insel am Rande , Europas verwandelt hat — die Insel, die nach einer amerikanischen Meinungsäußerung über kurz oder lang Las „amerikanische Helgoland" gegenüber dem alten Kontinent werden soll. Es ist müßig, darüber zu ora- ' ' kein, ob Churchill es vorzog, die Wogen der Erregung sich erst einmal etwas austoben zu lassen, ehe er als der rettende „Gott aus der Kulisse" in Erscheinung tritt, oder ob er wirklich ernsthaft vor der bevorstehenden Auseinandersetzung und vor den innenpolitischen und militärischen Entscheidungen bangt. Jedenfalls war der i achttägige Ferienaufenthalt in dem milderen Klima Floridas, den er zwischen seine Rückkehr nach Washington aus Ottawa und seine endgültige Abreise einge- schoben hat, für ihn persönlich wohl etwas angenehmer als die peinliche Auseinandersetzung im Londoner Ne- , bei. die ihm jetzt nach seiner Rückkehr unmittelbar bevorsteht. Die acht Tage Ferien in Florida strafen be
stimmt die Bemerkung Lügen, die er nach seiner Ankunft in Plymouth machte, daß er nämlich vor Ungeduld gebrannt habe, um wieder nach Hause zu kommen.
Das Weiße Haus hat sicher nicht ohne Grund durch den Mund des Sekretärs Carly einen starken Ton aus die Feststellung gelegt, daß sowohl während der Reise Churchills nach Kanada wie während seiner Floridaserien die militärischen Sachverständigen in Washington ihre Pläne ausgearbeitet und beendet haben, ohne daß Churchill aus sie Einfluß nehmen konnte. Er hatte sie dann vor seiner Abreise einfach zur Kenntnis zu nehmen und mitzunehmen, um nach seiner Heimkehr den auf England entfallenden Anteil der Durchführungsbestimmungen zu erzwingen.'» Dies und nichts anderes ist der Sinn einer Bekanntgabe des Weißen Hauses vom Sonnabend, nach der zwischen Roosevelt und Churchill „ein vollständiges Uebereinkommen im Hinblick auf die gegenwärtigen und zukünftigen Operationen der beiden Länder zu Lande und zur See zustande gekommen ist". In seiner Erläuterung sagte Early. daß dieses Uebereinkommen sich aus die Einrichtungen eines Oberkommandos für die Kriegführung im Siidwestpazifik und ebenso aus Operationen in anderen Teilen der Welt bezieht. Die Sache ist also kurz
die, daß Churchill jetzt als ein Mann im Solde und im Austrage des Chief-Managers des jiidisch-plutokra- tischen Weltlriegsgeschäfts heimkehrt und nun sehen muß, wie er es seinem Kinde, will sagen, dem britischen Parlament, beibringt.
Dort haben, solange die Katze aus dem Hause war, die Mäuse aus dem Tisch getanzt. Es war auch wirklich etwas viel, was über die führerlos zurückgebliebene Herde der englischen Abgeordneten in den letzten Wochen hereinbrach. In der Zeit der Abwesenheit Churchills von England hat sich die Katastrophe von Pearl Har- bour und die Versenkung der beiden stolzesten britischen Kriegsschiffe vor der Malayaküste, die der Premier selbst noch mit einer Träne im Auge im Unterhaus mitteilen mußte, so ausgewirkt, daß die Japaner das südchinesische Meer und darüber hinaus den ganzen Pazifik fast unbestritten beherrschen,-daß sie in Hongkong, in Manila, auf Celebes. auf Borneo und dicht vor Singapur stehen, daß der Indische Ozean bedroht ist, daß Australien sich hinter dem Rücken Churchills den US.-Amerikanern verschrieben hat und daß es überall im Empire hörbar kracht. Der Labour-Abgeordnete Shinwell hat die Stimmung weitester Kreise des britischen Parlaments noch am Tage vor Churchills Rllck- (Fortsetzung auf Seite 2)
„AU
SA.-Männer im Kampf gegen den Bolschewismus
„Es ist jetzt der letzte Kampf gekommen zwischen zwei Weltanschauungen, für den wir SA.-Männer schon seit Jahren bereit sind." — „Der größte Wunsch der alten SA.-Männer, die fürchterliche Gefahr des Bolschewismus endgültig bannen zu können, ist in Erfüllung gegangen. Der Inhalt vieler alter SA.-Lieder ist Wirklichkeit geworden."
Diese Sätze aus den Feldpostbriefen zweier an der Ostfront stehender SA.-Führer kennzeichnen den Geist, mit dem die in den Reihen der Wehrmacht stehenden Männer der SA. den harten Entscheidungskampf gegen den Bolschewismus führen. Es muß einer späteren Zeit vorbehalten bleiben, den Einsatz und die Opfer der SA. gerade im Kampf gegen ihren alten Feind zu würdigen. Nur wenige Beispiele sollen zeigen, wie in diesem erbitterten Ringen SA.-Führer und SA.-Männer in den Reihen der Wehrmacht ihre höchste' Verantwortung darin sehen, durch ihre Haltung im Kampf und, wenn es sein muß, im Sterben Vorbild zu sein.
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Vor Leningrad waren die Bolschewisten in einen Abschnitt der deutschen Stellung eingedrungen. In dieser kritischen Lage sprang der SA.-Mann und Unteroffizier P. auf eine Bunkerdeckung und schoß stehend auf die angreifenden Feinde. Durch sein kühnes Beispiel und seine anfeuernden Worte wurden die Männer seiner Gruppe zum äußersten Widerstand angespornt. Ein Kopfschuß durch den Stahlhelm besiegelte seinen heldenmütigen Einsatz; die Stellung aber hatte er gerettet.
Beim Durchbruch durch die Stalinlinie wurde der Obersturmführer S. als erster Angehöriger seiner Abteilung mit dem E. K. l. ausgezeichnet und verwundet. Er schrieb darüber: „Meine Verwundung hat sich inzwischen so weit gebessert, daß ich wieder voll einsatz- fähig bin. Der Splitter ist allerdings noch im Körper; ich lasse ihn mir aber erst nach Beendigung dieses Feldzuges herausnehmen, da ich meine Einheit jetzt im schwersten Einsatz nicht verlassen möchte."
Ein SA.-Obersturmbannführer liegt als Leutnant mit seiner Kompanie im Angriff gegen den übermächtigen Feind; unter dem starken feindlichen Feuer und dem Einsah sowjetischer Panzer droht der Angriff ins Stocken zu geraten. Der Leutnant wird durch einen Granatsplitter an der Schulter verwundet. Ein Sanitäter legt ihm in einem kleinen Granatloch einen Notverband an. Feldbluse und Strickjacke sind zerfetzt. Doch die Kompanie muß vor, wenn sie nicht vor der feindlichen Stellung verbluten soll. In seinem Braunhemd, in der Rechten einen Spaten, in der Linken eine Handgranate, reißt der Leutnant alle zum Sturm vor. Vor dem stürmenden Leutnant im Braunhemd und seinen Männern weicht der Feind.
Hauptsturmfllhrer G. — Vater von sieben Kindern — fiel, nachdem er den Vormarsch seines Regiments dadurch ermöglicht hatte, daß er sich das Koppel voll Handgranaten steckte und allein drei schwere feindliche MG.- Nester vernichtet«. '
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In ein und derselben Armee vor Moskau kämpfen neun Brüder einer wolhyniendeutschen Familie. Vier davon hatten sich schon vor dem Krieg über die polnische Grenze nach Deutschland durchgeschlagen, obgleich sie beim ersten Versuch dazu ge-, fangengenommen und ins Gefängnis geworfen worden waren. Seit 1931 gehörten sie der SA. an. Nach Beendigung des Polenkrieges kam die ganze Familie, die wäh-> rend des Weltkrieges nach Sibirien verbannt worden- war, nach Deutschland. Nun stehen alle neun Bruder in der gleichen Armee; vier von ihnen haben das E. K., drei das Jnfanteriesturmahzeichen, einer das Artilleriesturmabzeichen und drei besitzen das Verwundetenabzeichen.
Der langjährige Kampf vieler SA.-Männer hat im Osten in ihrem Heldensterben seine Krönung und Vollendung gefunden. Manches dort abgeschlossene Kampfes-' leben wird für unsere Jugend ein bleibendes Vermächt-'
M»IIIIII>IUIII»IIII»»»II»»II»IINIIIUI»II»»IMI»IIINIII»IM»MII»»»N»»»M»
Vnsvr T'asssspiosoL
Der Führer hat zum Ableben des Generalfeldmarschalls von Reichen«» einen Tagesbefehl erlasfen. In Berlin wurde eine Militärkonvention zwischen Deutschland, Italien und Japan unterzeichnet. Deutsche Unterseeboote versenkten im Atlantik vier feindliche Handelsschiffe mit zusammen 21 Oüv BRT. Im Rahmen der Abwehrkämpse an der Ostfront fügte die deutsche Luftwaffe den Sowjets schwere Verluste an Menschen und Material zu.
Mit der Einnahme von Batu Pahat ist die Südwestspitze Malayas in japanischer Hand.
Zum historischen Wahlsieg in Lippe fand ein Erinnerungstreffen statt.
Deutschland gewann den ersten Fußball-Länder- kamps des neuen Jahres gegen Kroatien mit 2:0. Werder führt mit einem 2:«-Sieg über Wilhelms- haven 05 weiter unangefochten in der Nieder- sachsenmeisterschast.
Die Bremer Sportfreunde schlugen in der ersten Fußballklasse den Bremer Sportverein mit 1:0.