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parteiamtliche Tageszeitung
Vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjansestadt vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flnitliches verkündungsblatt des Neichsstattifalters in Oldenburg und vremen
Nr. 18 , 12. Jahrgang
Sonntag, 18. Zanuar 1942
kinzelpreis 15 Npf.
llnalo-amerikamsche kntlaskunasoffensioe
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rck. Berlin, 17. Januar. Mehrfach hat die Welt im Verlaufe dieses Krieges plötzlich gestartete große Propaganda-Offensiven der englischen Regierung erlebt. Immer dann, wenn das Empire — sei es auf einem europäischen Kriegsschauplatz oder sonstwo — schwere Niederlagen erlitten hatte» wurden alle Register jüdischer Liigentaktik gezogen, um den katastrophalen Eindruck des Sinkens der englischen Macht zu verwischen und die Weltöffentlichkeit aus andere Themen abzulenken. Wir kennen diese Methode vom Zusammenbruch Frankreichs her, vom britischen Debakel in Griechenland und Kreta und wir haben sie während der großen deutschen Offensiven und Siege im Osten kennengelernt.
Wieder steht England durch die ostasiatischen Ereignisse diesmal mit seinem Verbündeten jenseits des Ozeans vor ähnlichen Problemen: In England selbst greift die Mißstimmung mit Riesenschritten um sich, man stellt die Verantwortlichen immer stärker zur Rede, man weist auf schwere Fehler der englischen Kriegführung hin, kurzum, die Niederlagen in Ostasien werfen ihre Schatten. Zudem kommen wie am laufenden Band Hiobsbotschaften anderer Art aus dem Empire. Kanada hat England den Rücken gekehrt, Australien ist ihm gefolgt, das Empire lockert sich bedenklich. Wo bleiben die Kräfte, die diesen Abbröckelungs-Prozeß stoppen könnten? Rooseoelt wieder sieht durch die Fernost-Nieüerlagen sein großes imperialistisches Programm gegen Südamerika gefährdet, zumal die gegenwärtig in Rio versammelten Staatsmänner durch die USA.-Niederlagen kaum in einem für Rooseoelt günstigen Sinne beeindruckt werden.
In dieser Lage haben sich Roosevelt und Churchill entschlossen, nach gemeinsamem Startschuß eine Riese nasse nsive von Lügen einzuleiten, die alles übertreffen soll, was London im Verlaufe dieses Krieges an Höchstleistungen bereits'geboten hat. Tag für Tag, ja Stunde für Stunde werden die Produkte der jüdischen Liigenzentralen mit allen Mitteln moderner Technik, mit Rundfunk, Presse oder Flugschriften in der Welt verbreitet. Dabei ereignete sich allerdings ein
Ver gestri-e welirmachtsberittit
Aus dem Führerhauptquartier, 17. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Front vor Sewastopol wiesen deutsche und rumänische Truppen wiederholt feindliche Vorstöße unter hohen Verlusten für den Gegner ab. An der Westküste der Krim zwang eine deutsche Küstenbatterie feindliche Kriegsschiffe zum Abdrehe«. Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront fügten Truppen des deutschen Heeres, durch starke Verbände der Luftwaffe unterstützt, dem Feinde im harten Abwehrkampf auch gestern schwere Verluste zu. Im Raum ostwärts Kursk wurden Lei einem Stoßtruppunternehmen drei feindliche Geschütze und mehrere Maschinengewehre erbeutet oder vernichtet.
Vor der englischen Ostküste wurde ein britischer Minensucher durch Bombenwurf schwer beschädigt. In Nord- afrika dauern die lebhaften Angriffe und das heftige Artilleriefeuer aus die deutsch-italienischen Stellungen im Raum von Sollum an. Britische Panzer- und Kraftwagenkolonnen sowie Flugplätze und Zeltlager in der Cyrenaika und an der ägyptischen Küste wurden erfolgreich bombardiert. Deutsche Kampfflugzeuge führten bei Täa und Nacht wirksame Angriffe gegen Schiffsziele und Hasenanlagen in La Valetta sowie gegen britische Flugplätze aus der Insel Malta."
peinlicher Regiefehler, da Knox selbst erklärte, die ganzen Lügenmeldungen über Deutschland seien gar nicht ernst zu nehmen; wahrscheinlich hätten die Deutschen selbst diese Nachrichten in die Well gesetzt. (!) Trotz die- jes unfreiwilligen Dementis wollen wir dem deutscher; Volke den ganzen Liigenreigen nicht vorenthalten.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Vo» kiaete
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llLD. Bremen, 18. Januar
tnglands Nichts stellt die heutige Lage Groß- Klkinlick,» Nnll» britanniens so. erbarmungslos an den ^ ' Pranger wie die einige Tage lang in
Gibraltar in hohem Kurs gewesene Sensation, Churchill werde in einem U-Boot gus den USA. nach England
öeneralfel-marschaU von Neichenau
Slaalsbegröbnis für den hochverdienten Visier oom sichrer angeordnet
Berlin, 17. Januar. Eeneralfeldmarschall von Reichen au, der infolge eines Schlaganfalles schwer erkrankt war, ist während seiner Ueberführung in die Heimat gestorben. Der Führer hat für den so hoch verdienten Feldmarschall ein Staatsbegräbnis angeordnet. Mit seiner Vertretung als Führer der deutschen Nation hat der Führer den Reichsmarschall Hermann Göring und in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres den Generalfeldmarschall vonRund - st!dt beauftragt.
*
Auf dem Transport in die Heimat erlag der erkrankte Eeneralfeldmarschall Walter von Reiche-nau einem Schlaganfall. Deutschland verliert durch tragisches Geschick einen seiner bewährtesten Armeeführer, der sich im Weltkrieg und in diesem Kriege hervotragend ausgezeichnet hat.
Den Ausbruch des Weltkrieges 1914—18 erlebte dxr junge Hauptmann als Batterieführer, wurde dann aber bald in den Generalstab des Feldheeres kommandiert. Nach den Kämpfen in Belgien und in Rußland nahm er an den Abwehrschlachten im Westen teil. Der Zusammenbruch Deutschlands ließ den verdienten Offizier nicht erlahmen, er ging zum Grenzschutz nach Schlesien und trat dann in die Reichswehr ein. Im neuen Deutschland stieg er zu hohen Kommandos auf und besetzte im Oktober 1938 mit seinen Truppen den dritten sudetendeutschen Gebietsabschnitt, um im März des folgenden Jahres als Armeeführer in Eilmärschen in die Tschechoslowakei einzurücken, wo er bereits in den Vormittagsstunden des 15. März Prag «reichte.
Während des Polenfeldzuges führte Generaloberst von Reichenau die 10. Armee, mit der er von Kreuzburg bis auf die Weichsel vorstieß, um dann entscheidenden Anteil an der Schlacht an der Bzura zu nehmen, wo der Großteil der polnischen Armee vernichtet wurde. Im Westfeldzug tra^ der am 1. Oktober 1939 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnete Soldat an der Spitze der 6. Armee, im Rahmen der Heeresgruppe Nord, zum Vorstoß gegen das belgisch-holländische Ve- festigungssystem an und rückte über Lüttich gegen die verlängerte Maginotlinie vor. Die Armee Reichenau nahm in erfolgreichen Kämpfen an der Schlacht in Flandern teil, durchbrach die Weygand-Linie und warf die sich allmählich auflösenden französischen Truppen bis auf die Schutzstellungen vor Paris zurück, um schließ^-' in den letzten Phasen des Ringens in Frankreich bis an die Loire zu gelangen. — Der Führer beförderte Walter von Reichenau am 19. Juli 1940 für seine großen Verdienste zum Keneralfeldmarschall.
Neue Aufgaben wurden dem Eeneralfeldmarschall im Ostfeldzug gestellt. Im Rahmen der Heeresgruppe
-MSN
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(Lres-ss ltattiaann.)
Süd hatte er wiederum die Leitung der kampferprobten 6. Armee inne, die über Lemberg bis Kiew an den schwierigen Kämpfen teilnahm, maßgebend an der gewaltigen Umfassungsschlacht östlich Kiew beteiligt war und die deutsche Front über Charkow hinaustrug.
Eeneralfeldmarschall von Reichenau hat als junger Offizier und als Armeeführer ungezählte Beweise rücksichtslosen persönlichen Einsatzes bewiesen. Er war seinen Truppen ein vorbildlicher Soldat und Offizier von hohen Führerqualitäten. In seinem Panzerspähwagen pflegte er bis in die vordersten Linien vorzudringen, um unmittelbar aus der Front heraus seine Armee zum vollsten Einsatz zu bringen.
Ein Soldat ist dahingegangen, der in der deutschen Geschichte unvergänglich fortleben wird.
Plumper britischer Schwindel abgefertigt
Vreister Londoner Zaftlenbluft über angebliche britische Kriegsschiftsverluste amtlich richtiggestellt
Berlin, 17. Januar, Die britische Admiralität glaubt die Berichterstattung der Achsenmächte über den Seekrieg durch die Behauptung Lügen strafen zu können, daß das deutsche und das italienische Oberkommando seit Kriegsbeginn bis zum 31. Dezember 1841 die Versenkung einer maßlos übertriebenen Anzahl britischer Kriegsschiffe bekanntgegeben hätten.
Nach der englischen Lügenpropaganda Demgegenüber wird vom deutschen Außerdem wird vom italienischen sollen von den Achsenmächten als ver- Oberkommando festgestellt, daß als ver- Oberkommando bestätigt, daß seiner- scnkt gemeldet sein: senkt gemeldet wurden: seits als versenkt gemeldet wurden:
44 Schlachtschiffe 20 Flugzeugträger 158 Kreuzer 183 Zerstörer 95 Unterseeboote
2 Schlachtschiffe 4 Flugzeugträger 17 Kreuzer 62 Zerstörer 47 Unterseeboote
1 Schlachtschiff (als wahrscheinlich) 11 Kreuzer 18 Zerstörer 42 Unterseeboote
Mit der amtlichen deutschen und italienischen Feststellung über die Zahl der im Lause dieses Krieges bis Ende Dezember 1941 vernichteten feindlichen Kriegsschiffe wird wieder einmal der'Lügennebel zerstört, den die britische Admiralität auf Befehl Churchills zu verbreiten suchte, um die Welt und vor allem die Briten selbst über die schweren Verluste der Empirekriegsflotte hinwegzutäuschen und die entstandene Beunruhigung zu besänftigen. Die britische Admiralität, die, wie aus den Memoiren Churchills über den Weltkrieg klar hervorgeht, die Verbreitung von Lügen als eine Kriegswaffe besonderer Art ansieht, hat dabei den gerissenen Versuch gemacht, die in der ganzen Welt sprichwörtlich gewordene Zuverlässigkeit der Angaben des deutschen OKW. und des italienischen Oberkommandos zu erschüttern. Sie bediente sich des Tricks, in rabulistischer Weise die von deutscher und italienischer Seite veröffentlichten Zahlen über die Versenkung britischer Kriegsschiffe einfach mit den Zahlen über die Beschädigung von Kriegsschiffen der Empire-Flotte zusammenzuwerfen und dann durch Gegenüberstellung dieser zu-
sammenaddierten Zahlen mit dem Flottenstand Englands bei Kriegsausbruch die Folgerung vor aller Welt zu ziehen, daß die Deutschen und Italiener mehr Kriegsschiffe vernichtet zu haben vorgäben, als die Briten überhaupt besessen hätten (!).
Wie ist die Situation nun wirklich? Die britische Kriegsflotte umfaßte nach ihren eigenen Behauptungen bei Kriegsausbruch vielleicht 15 Schlachtschiffe, 7 Flugzeugträger, 62 Kreuzer, 185 Zerstörer und 58 U-Boote. Seit Kriegsbeginn sind 2V- Jahre verflossen, in denen das britische Empire eine Anzahl auf Stapel gelegter Kriegsschiffe fertiggestellt hat. Alte, schon ausrangierte Kriegsschiffe sind wieder in Dienst gestellt worden. Wir brauchen dabei vergleichsweise nur an die von den USA. übernommenen und gegen die den Empire- Briten so bitter empfundene Hergäbe sämtlicher Atlantik-Stützpunkte an Roosevelt übernommenen 50 alten USA.-Zerstörer zu denken, zu deren Erbettelung gegen einen so hohen Kaufpreis man natürlich erst schritt, als die Möglichkeit der Wiedereinreihung eigener, bisher als veraltet angesehener Einheiten erschöpft war.
Ferner hat England eine Zahl von Handelsschiffen zu Kriegsschiffen umgebaut und schließlich eine Anzahl von Kriegsschiffen von Frankreich und aus neutralen Ländern übernommen, bzw. auch geflüchtete Schiffe, wie die der Polen und Holländer, in seinen Dienst gestellt. Der Kampf der deutschen und italienischen Wehrmacht richtete sich also in diesen zwei Jahren gegen diese erweiterte Empire-Flotte, so daß man auch bei einer Gegenüberstellung und dazu noch reinlichen Scheidung von Versenkung und Beschädigung von Kriegsschiffen diese größere Zahl in Rechnung stellen muß.
Was ergibt sich nun, wenn wir bei einer ganz gewissenhaften Zählung aller Angaben der deutschen Wehrmachlsberichte die Zahl der Versenkungen und Beschädigungen gesondert nebeneinanderstellen und ebenso mit den italienischen Wehrmachtsberichlen verfahren? (Vergl. Tabelle oben!) Dann wurden von deutschen Streitkräften 2 britische Schlachtschiffe versenkt und 15mal britische Schlachtschiffe beschädigt, 4 Flugzeugträger versenkt und viermal britische Flugzeugträger beschädigt, 17 Kreuzer versenkt und 29mal britische Kreuzer beschädigt, 62 Zerstörer versenkt und 38mal britische Zerstörer beschädigt, 47 U-Boote versenkt und dreimal U-Boote beschädigt. Von italienischen Streitkräften wurde 1 Schlachtschiff wahrscheinlich versenkt, 16mal britische Schlachtschiffe beschädigt, kein Flugzeugträger versenkt, neunmal Flugzeugträger beschädigt, 11 Kreuzer verfenkt, 88mal britische Kreuzer beschädigt, 18 Zerstörer verfenkt, 27mal Zerstörer beschädigt, 42 U-Boote versenkt und viermal U-Boote beschädigt. Dabei ist immer zu berücksichtigen, daß es sich einmal um die sämtlichen Einheiten der vergrößerten Empire-Flotte handelt, die als Reservoir für diese erfolgreiche Angriffstätigkeit der Achsen- streitkrafte vorhanden war. g. K.
zurückkehren. Ob die Meldung nun zutraf oder nicht — Churchill ist bekanntlich gestern in den Morgenstunden in Plymouth eingetroffen —, daß sie überhaupt möglich war und geglaubt wurde, ist bezeichnend für die klägliche Rollepdie England heute spielt. Das einstmals weltbeherrschende England, die Königin der Meere, wurde von den eigenen Landsleuten nicht mehr für fähig erachtet, dem britischen Ministerpräsidenten eine sichere Fahrt über den Ozean zu gewährleisten. Und allen Ernstes hat man sein Verstecken in einem U-Boot für notwendig gehalten, um ihn überhaupt nur wieder in England auftauchen zu sehen. Stolz und protzig, ein echter „Triumphator", auf dem größten und besten Kriegsschiff der britischen Flotte wäre er am liebsten zurückgekehrt, wenn nicht die begründete Furcht, daß er dann mitsamt dem Schiff, das ihn trug, auf dem Boden des Meeres landen werde, gezwungen hätte, auf bescheidenerem Fahrzeug zurückzukehren. Zu Stolz bei seiner Rückkehr besteht allerdings um so weniger Grund, als die Rolle, die er während seiner Reise in den USA. wohl oder übel spielen mußte, nichts aber auch gar nichts mit einem Triumphator. ja, nicht einmal etwas mit einem selbstbewußten Staatsmann zu tun hat. So machtlos hat der bisherige Verlauf des Krieges, den England ruchlos und übermütig vom Zaune brach, dasselbe England gemacht, daß sein Ministerpräsident, nachdem er seit längerer Zeit schon das Empire in Washington verhökert hat, sich als hilfeflehender Bettler in den USA. betätiqen mußte. Und als weitere, "Bitter:.-.s'für alle in Englaüd, die Churchills Vorspiegelungen einmal glaubten, mag es dort empfunden werden, daß er sich tatsächlich mit einem Almosen vom Tische des reichen Vetters in den USA. hat begnügen müssen. Alle schönen Versprechungen von zukünftigen us.-amerikanischen Kriegseinsätzen werden kaum imstande sein, das englische Volk über die harten Tatsachen der Gegenwart hinwegkommen zu lassen. Mußte Churchill sich doch dem brutalen Willen seines verbrecherischen Spießgesellen Roosevelt fügen und dem klarsten Interesse des englischen Imperiums zuwider sich damit abfinden, daß die Kriegsführung im Pazifik gegen die Dreiermächte sich auf die Defensive beschränken, die Operationen im Mittelmeer und im Atlantik dagegen verschärft werden sollen. Daß damit den USA., die gleich beim ersten Zusammenprall mit unserem japanischen Bundesgenossen die Hälfte ihrer Flotte verloren, vorerst einmal eine gewisse Atempause vergönnt ist, mag die USA.-Menschqn beruhigen." In London wird man um so weniger damit einverstanden sein, die Operationen im Pazifik als zweitrangig zu betrachten, als hier das britische Weltreich geradezu in sein Herz getroffen wird.
Indien wird „Indien wird isoliert werden und isoliert werden Englands Schatz in nichts zerfließen".
so sprach geradezu prophetisch dieser Tage Admiral Suet-Sugu, der frühere Admiralstabschef und Oberbefehlshaber der japanischen Flotte, der sich in einem interessanten Artikel im „Popolo d'Jtalia" mit der heutigen Weltlage auseinandersetzte. Was hier der japanische Admiral aussprach, fühlt man sehr wohl in London selber allzu deutlich. Man braucht nur die geradezu komisch anmutende Klage des „Daily Telegraph" zu hören (wonach man mit dem Verlust von Singapur nun einmal schon rechnen müsse), und die an diese Klage anknüpfenden Betrachtungen des Blattes über die allenfallsigen Möglichkeiten einer Rückgewinnung dieser lebenswichtigen Position Großbritanniens nach dem Friedensschluß zu lesen, um sich dessen voll bewußt zu werden, wie tief England gesunken ist. Denn nicht während des Krieges, also nicht etwa kraft seines maritimen und militärischen Einsatzes glaubt England, Singapur hallen bzw. wiedererobern zu kön-' nen, sondern erst nach dem Friedensschluß, also wenn den Sieg andere Mächte für England errungen hätten, hofft es wieder nach Singapur zu kommen. Wer siegen soll, das wagt aber „Daily Telegraph'^ nicht auszusprechen angesichts der genau so wie für England auch für die USA. im Pazifik hoffnungslosen Lage; einet Lage. die sich in keiner Weise von der der Sowjets an der europäischen Ostfront unterscheidet. Wie mit
M»NM»»MII»»»IM»M»I»»I»I»»»I»»I»I»INI»II»»IIII»»I»I»IIIIIIIIIIIIIIM
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Im Zusammenwirken mit der Luftwaffe fügten die deutschen Heeresoerbände an der Ostfront dem Feind weitere schwere Verluste zu.
Eeneralfeldmarschall von Reichenau ist an den Folgen eines Schlaganfalls verschieden.
Die Japaner stehen bereits 80 Kilometer vor Singapur.
Von amtlicher deutscher und italienischer Seite werden die britischen Schwindelmanöver über die englischen Kriegsschisfsverluste aufgedeckt.
Zwecks Ablenkung von den eigenen Niederlagen wird in London und Washington eine Lügenkam- pagne über eine angebliche Revolution in Deutschland gestartet.
Auf der panamerikanischen Konferenz in Rio setzt Rooseoelt seine Erpressungen gegen die südamerikä- »ischen Staaten fort.
Die Kreisdienststelle Bremen der NSKOV gibt ihren Arbeitsbericht vom abgelaufenen Jahr.
Eine Vereinfachung der Krankenversicherung wurde durch den Verzicht aus Verlängerungsschrine in der kasscnärztlichen Behandlung erzielt.