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parteiamtliche lageszeitung
Vas flmtsblott des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjonsestadt vremen
7!r. NS /12. Zassrgang
Donnerstag, Z0. flpril 1S42
der Nationalsozialisten Vremens
flmtiiches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Einzelpreis 15 Npf.
britisches wimmern über die Vergeltung
Sie Wucht der deutschen Segenschlöge - kin „strategischer Plan" als Irost - tsturchills Verbrechen
Die -koste lVeLk-e«e«o^a^t
Des sichrere schärfere Waffe
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
Sr. v. sek. Berlin, 29. April. Außerordentlich schnell, man möchte sagen luftpostwendend, ist eingetreten, was der Führer in seiner Reichstagsrede am Sonntag voraussagte. Die Worte, die auf Churchill : »ielten, waren in ihrer klaren Härte nicht mißzuver- stehen: „Möge dieser Mann nicht klagen und wimmern, wenn ich mich nun gezwungen sehen werde, eine Antwort zu geben, die sehr viel Leid über sein eigenes Bolk bringen wird. Ich werde von jetzt ab wieder Schlag um Schlag vergelten, bis dieser Verbrecher selbst und sein Werk zerbricht." Das Klagen und Wimmern hat in der englischen Presse und im Rundfunk bereits mit voller Lautstärke eingesetzt. Da schlage« die Reklamehelfer der britischen Kriegsverbrecher jammernd die Hände über dem Kopf zusammen, weil die bösen Nazis in Bath eine Heilstätte für Kranke, einen Zufluchtsort für alte Leute und evakuierte Kinder, mit Bombe» bew«Mt hätten, eine Stadt zudem, deren Bauten von den ÄWitekten der ganzen Welt gepriesen worden seien. Insbesondere wird ein Wutgeheul darüber angestimmt, datz die deutschen Bomber sich jetzt in England auf Städte gestürzt hätten, die nicht ausreichend von Flak und Nachtjäger« geschützt seien.
Darüber lü-ßt sich vielleicht noch streiten, ob es mit de-n Regeln des modernen Kriegsvechts vereinbar ist, RMtungswevkstäiten des Gegners auch dann anzugreifen, wmrn die Wahrscheinlichkeit besteht, datz die Bom- Aen zum größeren Teil die Zivilbe-völikerung treffen. Jedenfalls ist es England gewesen, datz die Grenze»:, dos Kriegsrechts immer weiter gedehnt und übersprungen hat, schon als es im ersten Weltkrieg das System der Hungerblockade gegen die Zivilbevölkerung ein- Mrte. Die Wege, die Churchill bei der Lufttriegfüchrung eingeschlagen hat, liegen auf der Fortsetzung dieser Linie und führen zurück zu den Methoden des Dreißigjährigen Krieges, wo es noch als ein berechtigtes Mittel der Kriegführung galt, ganze Städte niederzubrennen. Der Beginn der systematischen Angriffe aus Städte wie Lübeck und Rostock mutzte jedoch dem Fatz den Boden «russchlagen.
Die Briten haben mit ihrem Versuch kriegswichtige Werke in Deutschland zu treffen und zu lähmen, restlos Echiffbruch erlitten, weil diese Stätten selbstverständlich ausreichend geschützt sind. Die britische Luftwaffe hat bei den fehlgeschlagenen Versuchen furchtbar Federn lassen müssen. Als man an der Themse die Sinnlosigkeit solcher Luftangriffe einsah, entschloß man sich in einem Ausbruch der sadistischen Wut und der ohnmächtigen Verzweiflung, in solchen deutschen Städten, in denen wegen des Fehlens der militärischen Ziele eine geringere Abwehrbereitschaft vermutet wurde, die Frauen und Kinder und zugleich wertvollste Kulturdenkmäler mit Bomben zu bewerfen. Wenn heute unter der Wucht der Vergeltungsschläge der Londoner Sender jammert, datz qnch die Angriffe auf Lübeck und Rostock militärische Bedeutung gehabt hätten, so straft die englische Presse diese Behauptung selbst Lügen.
„Die „Daily Mail" gibt die militärische Sinnlosigkeit des britischen Amoklaufes in der Luft mit zynischer
Vas Mtterkreu; für Oberfeldwebel Skalp
Berlin. 29. April. Der Führer verlieh auf Bor- ' schlagdesOberbefehlshabersderLuftwaffe,Reichsmarschall Eöring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberfeldwebel Stahl. Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader. Oberfeldwebel Stahl ist von einem Feind- ftng nicht zurückgekehrt.
Brutalität zu, indem sie schreibt: „Wenn die Zerstörung deutscher Städte die Moral des deutschen Volkes auch nicht zerbricht, so hebt sie doch den Geist unserer Bevölkerung." Diese Aeußerung ist eine Gipfelleistung der Gemeinheit und charakterisiert den Tiefstand der seelischen Verfassung, den die englische Oesfentlichkeit im Zeichen der Kriegführung Churchills erreicht hat. Richt nur die Hoffnung auf militärische Wirkung, sondern selbst die Möglichkeit der moralischen Erschütterung wird hier preisgegeben. Was bleibt, ist nur die Befriedigung alttestamentarisch sadistischer Haß- und Rachegelüste. „Es hebt den Geist unserer Bevölkerung." Daß diese Bevölkerung gleichzeitig wieder aufs schmäh
lichste betrogen wird, indem man ihr den Glauben an eine in Wirklichkeit nicht vorhandene und kaum in größerem Maßstab zu verwirklichende „zweite Front" einredet, das liegt in dieser Feststellung der „Daily Mail" eingeschlossen.
Gegen solche eingestandenen verbrecherischen Absichten, gegen solch einen unsagbar tiefen Stand der Kriegsmoral hilft nur die brutalste Härte im Eegenschlag, hilft nut Vergeltung im echten Finne des Wortes. Wenn die Briten die Zerstörung architektonischer Schönheiten in Bath und die Bombenschäden an mittelalterlichen Kathedralen in Exeter, Norwich und Pork be- (Fortsetzung auf Seite 2)
Veulscher Schlag gegen Lle Sladl ssork
Nachtangriff britischer vomber gegen wobnvierlel ver Stadt Kiel
Aus dem Führerhauptquartier, 29. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Schwarzen und Asowschen Meer wurden wirkungsvolle Luftangriffe gegen Hafenanlagen und Schiffe der Sowjets geführt. Im mittleren Abschnitt der Ostfront wiederholte der Feind an einzelnen Stellen seine erfolglosen Angriffe. Im nördlichen Frontabschnitt wurden eigene örtliche Angriffe und Stoßtruppunternehmen erfolgreich durchgeführt. Bei der Wegnahme eines feindlichen Brückenkopfes durch eine deutsche Infanterie- Division verlor der Gegner über 14VÜ Tote, sechs Panzer, neun Geschütze und zahlreiche andere Waffen. In Lappland wiesen deutsche und finnische Truppen mehrere feindliche Angriffe ab. An der Eismeerfront schössen deutsche Jäger ohne eigene Verluste 15 feindliche Flugzeuge ab, darunter 14 vom Muster Hurrikane. In Nordafrika wurde in der Gegend südost- wärts Mechili ein britischer Vorstoß abgeschlagen. Wirksame Luftangriffe richteten sich gegen britische Zeltlager und Krastsahrzeugansammlungen bei Tobruk sowie gegen militärische Anlagen des britischen Flottenstützpunktes Alerandria. Starke Kampffliegeroerbände führten die Zerschlagung militärischer Einrichtungen auf der Insel Malta fort. Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen tagsüber Werftanlagen auf der Insel Wight und Eisenbahnziele der englischen Südküste mit Bomben und Bordwaffen an. Ueber der Kanalküste schössen deutsche Jäger aus starken britischen Jagdverbänden ohne eigene Verluste sechs feindliche Flugzeuge ab. Als Vergeltung sür die britischen Lustangrisse auf Wohnviertel deutscher Städte griffen Kampffliegerverbände in der Nacht zum 29. April die englische Stadt Park an. Zahlreiche große und kleinere Brände sowie Explosionen ließen eine starke Wirkung des Angriffs erkennen. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht das norddeutsche Küstengebiet an. Der Angriff richtete sich vor allem gegen die Stadt Kiel. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Wohnhäuser, Krankenanstalten und Kulturdenkmäler wurden zerstört oder beschädigt. Elf der angreifenden Bomber wurden abgeschossen, drei weitere verlor der Feind bei einem Nachtangriff auf die norwegische Küste. Oberleutnant Eckardt errang seinen 14. bis 16. Nachtjagdsieg."
In der Nacht zum Mittwoch richteten starke deutsche Kampffliegerverbände einen weiteren schweren Vergeltungsangriff gegen Park, die Hauptstadt der gleichnamigen englischen Grafschaft. Pork zählt knapp 100 000 Einwohner und ist Erzbischofsitz. Trotz reger Tätigkeit englischer Nachtjäger flogen die deutschen Kampfflugzeuge das befohlene Ziej unbehindert an und warfen Tausende von Spreng- und Brandbomben ab. Bei guter Erdsicht wurden die Detonationen der Bomben
besonders im Stadtkern und in den Stadtteilen südlich des Flusses Ouse beobachtet. Ueberall im Stadtgebiet wüteten größere Brände. Im Abflug beobachteten die deutschen Besatzungen, daß ein Gasometer mit einer mehrere hundert Meter hohen Stichflamme explodierte. Ferner entstand ein rasch um sich greifender Oelbrand mit starker Rauchentwicklung.
Pork ist eine altertümliche Stadt mit malerischen Bauten, die auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seit dem Jahre 79 n. Z. war das damalige Eboracum das Hauptquartier der 6 römischen Legionen und die zeitweilige Residenz römischer Kaiser. Septimus Severus starb dort im Jahre 311 n. Z., während Constantius in dieser Stadt zum Kaiser ausgerufen wurde. Im Jahre 1644 wurde Pork bei dem Aufstand des ynt den Schotten gegen Karl I. verbündeten Parlamentsheeres belagert und erobert. Berühmt ist die dreitürmige gotische Kathedrale von 1070—1472 erbaut. Das Rathaus und die mittelalterliche Eildenhalle. Pork wurde in neueren Zeiten Verkehrszentrum und Eisenbahnknotenpunkt erster Ordnung. Der „Flying Scotchman" hält auf seiner Fahrt von London nach Edinburgh lediglich in Pork. Dort befinden sich auch große Kasernenanlagen, ein Flugplatz und Werke der englischen Rüstungsindustrie.
Der in der Nacht zum Mittwoch von britischen Kampfflugzeugen durchgeführte Luftangriff auf die Stadt Kiel zeigt wieder einmal die bewußten britischen Terrorisierungsabsichten auf die Bevölkerung. Drei wissenschaftliche Institute, darunter das medizinische, wurden getroffen, zwei weitere Privatkrankenhäuser, die durch das Rote Kreuz der Genfer Konvention gekennzeichnet und in der klaren Mondnacht deutlich erkennbar waren, wurden arg in Mitleidenschaft gezogen, so daß besonders hilflose Krantt unter dem Angriff zu leiden hatten.
Die deutschen Sturzkampfflugzeuge vom Muster In 87 flogen in mehreren Wellen den auf einer Landenge zwischen dem Mittelmeer und dem Maryutsee gelegenen Hafen des britischen Flottenstützpunktes Alexandria an. In kühnen Sturzflügen durchbrachen die deutschen Flugzeuge die dichte Flaksperre, die von zahlreichen Batterien und den Geschützen der im Hafen liegenden Kriegsschiffe gelegt worden war, und lösten Bomben schweren Kalibers auf die befohlenen Ziele aus. Das große Schwimmdock, das besonders britischen Schlachtschiffen zu Reparaturzwecken dient, wurde getroffen. Ein Handelsschiff von etwa 10 000 BRT. und ein Frachter mittlerer Tonnage erhielten ebenfalls schwere Bombentreffer. Im Kohlenhafen richtete eine Bombe schweren Kalibers starke Zerstörungen an. Weitere Treffer in Kaianlagen und im Hafenbahnhof lösten mehrere Brände aus.
InMandalaq sind umfangreiche Befestigungsarbeiten im Gange. Wie die schwedische Presse erfährt, hat das englisch« Oberkommando in Mandalay bereits Vorbereitungen getroffen, sein Hauptquartier nach Kindat zu verlegen, da man damit rechne, Mandalay räumen .zu müssen. Eine große Anzahl von Einwohnern ist verhaftet worden, weil die Verdunkelungsvorschriften des englischen Stadtkommandanten nicht befolgt wurden, lleberhaupt scheint sich der burmesische Widerstand gegen Engländer und Chinesen in Mandalay immer unangenehmer geltend zu machen. Nachdem bereits vor einiger Zeit das Elektrizitätswerk zerstört worden war, soll am Montag das Gaswerk der Stadt nach einem Sabotage- Anschlag in die Luft geflogen sein.
Da die Trennung der Operationen — von den Generalen Alexander und Etillwell scheint jeder auf eigens
Faust Krieg zu führen — sich als schädlich erwiesen hat, spricht man von dem Plan, General Stillwell eines Tages mit der Führung sämtlicher englischer und chine-
Londoner Nückzugsstrolegen müssen Vurma abschreiben
USss.-tuftstreNkrSfte haben eashio verlassen / Veiten bereiten NSumung Man-atays vor / Massenssucht auf der Vurma-Straße
Drahtbericht unseres Vertreters
Stockholm. 29. April. London gibt die Schlacht um die Burma-Straße verloren. In Lashio, dem Endpunkt der LebensH»er Tschungkings, wird verzweifelt »ersucht, die dort aufgestapelten riesigen Vorräte zu ret- tze«. Die Bevölkerung ist aus der Stadt geflohen. Die 859 KUometer lange Burma-Straße ist der Schauplatz zahlloser Tragödien. Tausende von Chinesen fliehen in Richtung Tschungking. Unterdessen liegt die Straße unaufhörlich unter japanischen Luftangriffen. Die amerikanischen Lnststreitkräfte, die in Lashro stationiert waren, haben ihren Standort überstürzt verlassen. Eine London besonders deprimierende Nachricht besagt, daß die Burma-Regierung aus ihrer vorübergehenden Hauptstadt Rymyo in der Nähe von Mandalay geflohen ist, nachdem dort zahlreiche Brände «umgebrochen sind, die angeblich auf Sabotage-Anschläge von seilen der Eingeborenen zurückzuführen sind.
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sischer Streitkräfte in Burma zu betrauen. Eine solche Entwicklung ist um so weniger von der Hand zu weisen, als besonders Marschall Tschiangkaischek über den Man- __ gel an Zusammenarbeit zwischen Alexander und Stillwell enttäuscht und ungehalten ist, für London ist die Möglichkeit, daß mit Stillwell ein weiterer amerikanischer General als Chef englischer und verbündeter Streitkräfte eingesetzt wird, noch dazu in Burma in unmittelbarer Nachbarschaft Indiens, höchst unwillkommen. Aber Churchill bleibt keine Wahl. Er wird in den sauren Apfel beißen müssen. Aber auch das würde an der Gesamtlage kaum etwas ändern. Sofern der japanische Vorstoß auf Lashio bald gelingt, ist nicht nur die Verbindung zwischen Mandalay und Tschungking abgeschnitten, sondern darüber hinaus sind sämtliche im Dreieck Pakokku — Pyim- mana — Taunggyi zurückgebliebenen Streitkräfte in einer hoffnungslosen Lage. Damit wäre in Burma die Entscheidung gefallen. (Siehe auch Seit« 2)
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Von
8^ -Odvrsturmbanuküürel' Kponbolr
Als Deutschland in den dunklen Novembertagen 1918 zusammenbrach, wurde offenbar, daß es nicht allein die Macht der Waffen ist, die über Sieg oder Unsieg entscheidet. Auf den Schlachtfeldern hätten die deutschen Soldaten, gewaltiger Uebermacht trotzend, in Ehren bestanden und ruhmreiche Taten vollbracht, die Heimat aber war auf der Waage des Schicksals zu leicht befunden worden. Statt sich einzufügen in das kämpfends und opfernde Aufgebot ihrer besten Söhne, statt völlig mit ihnen aufzugehen in äußerster Willens- und Kraftentfaltung, versagte sie sich im entscheidenden Augenblick dem Gebot der Pflicht und duldete Feigheit und Verrat in ihren Reihen.
Wie war es möglich, daß Front und Heimat sich damals schließlich wie zwei fremde Welten gegenüberstanden, daß unzählige Menschen deutschen Blutes aus dem Wall des beharrlichen Widerstandes ausbrachen und sich im blinden Wahn verloren? Die Ursache lag in erster Linie in der Tatsache begründet, daß das deutsche Volk keine geschlossene, einheitliche Wehr- gesinnung besaß. Draußen war die Waffe das Heiligtum des Soldaten, war sein bester Freund und Kamerad, drinnen zerbrach der Wille zur Waffe unter der Parole der Landesverräter. „Die Waffen nieder!" Draußen wollten die Soldaten ihrem Vaterlande den Sieg und ehrenvollen Frieden erkämpfen, drinnen entäußerte sich das Volk der. wehrbereiten und wehrhaften Haltung. Gewiß, es haben noch andere Ursachen mitgewirkt die den Zerfall herbeiführten, aber es steht außer Zweifel, daß die Selbstaufgabe der Heimat einer der wesentlichster^ Gründe für den unglücklichen Ausgang des Krieges war.
Wehrgesinnung hat ihre Wurzel in weltanschaulichen Bereichen. Ein Volk, das einmütig und geschlossen Träger einer Weltanschauung ist, nimmt auch in der Frage seines Verhältnisses zur Waffe eine einheitliche Stellung ein. Es gab damals in den entscheidenden Jahren keine große, allen gemeinsame und alle verbindende Idee, die unser Volk erfüllte und es über die Widrigkeiten. Bedrängnisse und Nöte hinaus auf ein ZiÄ blicken ließ. Der in blutigen Schlachten bewährte, unbekannte Soldat war es, der seinem erniedrigten und zusammengebrochenen Volk aus den Quellen des Blutes und der Erde geschöpfte Weltanschauung verkündete. Sie schuf die Voraussetzungen für jene Wehrgemeinschaft, die unser Volk heute in einer Front angetreten sieht.
Der Weg dahin war nicht leicht. Keine Frucht ist der Partei kämpf- und mühelos in den Schoß gefallen. Es bedurfte vieler blutiger Opfer, bis die Vorsehung das Reich für wert und würdig erachtete, gus schmachvoller Erniedrigung emporzusteigen. Hungernd und frierend, verfemt und verleumdet, verfolgt und verspottet, marschierten die Männer der SÄ., treue Gefolgsmänner ihres geliebten Führers. Verbissen taten sie ihre freiwillig übernommene Pflicht, ohne damals vielleicht zu ahnen, daß sie die schon 1921 ihr vom sichrer aufgetragene Mission erfüllten,, „dereinst Träger des Wehrwillens eines freien Volkes" zu sein. Die Stürme der SA. waren es, die das Erbe der Front in ihre Herzen und Hände nahmen und das Vermächtnis der toten Soldaten, bewahrten, es mehrten und vorlebten. In ihren Reihen galten Gehorsam und Disziplin, stand das Gesetz jener Kameradschaft obenan, die den Standesdünkel, den Kasten- und Klassengeist zerbrach, wurde jener Opferwille geübt der an die Stelle des „Ich" das „Wir" der Gemeinschaft setzte. Als soldatische Tugend keinen Pfifferling galt, lebte der SA.-Mann ihren Gesetzen. Er folgte damit keinem anderen als dem Befehl seines Blutes dem Gebot der heimatlichen Erde. Es sind heute die gleichen Straßen, auf denen wir marschieren. Sie sind nur weiter und ausgedehnter geworden. Sie führten aus den heimatlichen Bezirken hinaus .in eine feindliche Welt. In ihr hat sich der gleiche Gegner verschanzt, der uns einst in der Kampfzeit zu vernichten trachtete. Das Kampffeld ist nur geräumiger und weitläufiger geworden. Einst stand der Widersacher im eigenen
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Im nördlichen Teil der Ostfront wurde ein feindlicher Brückenkopf erobert.
An der Eismeerfront wurden 15 feindliche Flugzeuge abgeschossen.
In der Nacht zum Mittwoch richteten sich die Ver« geltungsangriffe der deutschen Luftwasse mit stärk- ster Wirkung gegen die englische Stadt Pork.
In der englischen Presse hat ein Wehklagen über die harten deutschen Vergeltungsschläge eingesetzt. Alexandrien und Malta waren wieder das Ziel , deutscher Bomber.
Der Duce betonte in einer Ansprache vor den Prä- selten den unerschütterlichen Siegeswillen Italiens. Rooseoelt hat rn einer Rundfunkrede seine Agi- tationslügen von Pearl Harbour über Bord geworfen.
In einer Massenflucht wälzt sich die fliehende Bevölkerung über die Burma-Straße nach Tschungking.
Auch am 2. Mai sollen die Feldbestellungsarbeiten von der Landbevölkerung fortgeführt werden.
Die Verschuldung der Landwirtschaft ist weiter zurückgegangen.
Der Wirtschaft find mit sofortiger Wirkung Fries densplanungen untersagt worden.