Ausgabe 
(28.4.1942) Nr. 116
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vtlMI Ulung

parteiamtliche Hageszeitung

Das flmtsblatt des legierenden vürgermeistcrs der Zreien fzansestadt vremen

Anzekgen - Gr undprelse?

Die l mw hohe und 22 wm breite Zeile Im Anzeigenteil 13 Die 78 mw breite und 1 mw hohe Zeile im Tertteil 75 Ermaß Grundpr. (für Klein- u. Familienanzcig u. a.) sowie sonstiae Beding. Preisliste 9 Nachlaßstaffel 6. Geschäftsstellen: Vremen: "Geeren 6'8, Ruf 219 31z Nachtruf und sonntags ? 47 65z Obernstr. 86, Nuf 219 31? Shke: Mühlendamm 2? Vr.-Hemelingen: Bahnhofstr. 6. Ecke Poststr., Nuf 4 34 58? Vr.-Degesack, Nohrstr. 24, Nuf 4 u. 8? Br.-Blumenthal: Kpt.» Oallmann-Str. 41'43, Nuf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsbialt des veichsstatttfaikers in Oldenburg und Vremen

7Ir. 116,12. Jahrgang

Dienstag, 29. flpril 1942

Linzelpreis 15 Npf.

Adolf stiller verkörpert den Sieg!"

4tee D^ee«ette

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är. vv. seil. Berlin, 27. April.Europa ist mit der Führerrede um ein Erlebnis reicher geworden", so faßt eine ungarische Zeitung den Eindruck der welt­geschichtlichen Kundgebung im Krollhause zusammen, die das deutsche Volk mit tiefster Ergtiffenheit vernommen hat und die in der ganze» Weltöffentlichkeit als Mark­stein auf dem Wege der gewaltigsten Weltrevolution erkannt, wurde.Gleichzeitig", so fährt die ungarische Zeitung fort,wurde Europa bereichert durch den un­bedingten Glauben an den Lieg, den die größte Gestalt der Weltgeschichte, Adolf Hitler, verkörpert." Diese Sicherheit des Sieges konnte in uns, bei unseren Ver­bündeten und Freunden, nur verstärkt werden durch die Erkenntnis der gewaltigen Härte des Kampfes, die uns der Führer vermittelte, der Härte des Kampfes, an dessen Ende Eugland fallen und der Sowjetkoloß unter der Wucht der Schläge, die ihn erwarten, in sich zu­sammenbrechen wird.

Wieder einmal bestätigt das»Echo der Führerrede in der ganzen Welt sowohl in seiner äußeren Form wie im inneren Gehalt, daß man sich überall darüber klar ist, daß eine Reichstagsrede des Führers Weltgeschichte macht, während das lächerliche Geschwätz der Churchill und Roosevelt kaum einmal den äußeren Rand der wesentlichen und entscheidenden Dinge zu erreichen ver­mag. Die Presse in Europa und in fremden Kontinen­ten veröffentlicht die Rede des Führers durchweg mit ganzseitigen Ueberschriften auf der ersten Seite und entweder im Wortlaut oder in ausführlichen Aus- zügen. Ausländische Zeitungen, die sonst am Montag­morgen nicht erscheinen, haben zum Teil Sonderaus­gaben gedruckt, um ihren Lesern rechtzeitig die Rede des Führers zu übermitteln als die Worte des Mannes, von dem die rumänische ZeitungSara" schreibt, daß er das Schicksal des Kontinents in seinen Händen halte und das Zeichen geben werde wenn Europa wieder loszuschlagen habe.

Im Echo der uns verbündeten Länder tritt natür­lich überall vor allem die Freude und Genugtuung

Da» LriegsverckiensUcreur in cker Sstriebsklagge. Wie verlebtet, ckürtenKriegsmusterbetriebs," öle slck um ckie Xriegeerreugung besonders verdient gemuckt Koben, ckas Xrlegsverckienstkreur: in der Setrlebskskne kükren.

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darüber in Erscheinung, daß man in dieser Front des jungen Europa steht, die Anerkennung, die der Führer den kämpferischen Leistungen unserer Verbündeten und Freunde in diesem europäischen Freiheitskampf gezollt hat, wird überall mit Stolz unterstrichen. Die finnische ZeitungAjan Suunta" gibt ihrer herzlichen Freude Ausdruck, daß die Würdigung und Anerkennung, die der Führer auch diesmal über die Tüchtigkeit des finni­schen Soldaten und die militärischen Erfolge Finn­lands ausgesprochen hat, noch herzlicher und eindrucks­voller als sonst gewesen sind. ImGiornale d'Jtalia" schreibt Gayda, daß die Rede des Führers die Phase des Winterfeldzuges abschließe und eine neue inten­sivere Phase gegen die gegnerische Koalition eröffne, die mehr oder weniger lang und verwickelt sein könne, an deren Ende aber diesichere Niederlage Englands und seines Systems der Unterdrückung und Zersetzung Europas stehen werde. Für diese Niederlage stellten die Waffen der Nationen des Dreimächtepaktes die sichere Gewähr dar.Die Welt", so betont Gayda ab­schließend,steht heute an der Schwelle neuer zigan- (Fortsetzung auf Seite 2)

ZVa 8 yssckeksn wLrri yosvkokon!

An der Glut in des Feldherrn Brust, an dem Licht seines Geistes, werden sich die Glut des Borsatzes und das Licht der Hossnung aller entzünden müssen."

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ir. dckii. Wer spürte nicht den heißen Atem eines neuen Jahrtausends in jener Stunde, da der Führer erneut von der hohen Warte seiner schöpfe­rischen Erkenntnisse aus den kraftvollen Prozeß der europäischen Neuordnung vor, dem Reichstag wertet« und die Fehlspekulationen der engstirnigen angelsäch­sischen Imperialisten als solche kennzeichnete! Wer er­lebte es nicht, wie die Härte der von Adolf Hitler wäh­rend des Winterfeldzuges im Osten getroffenen Entschei­dungen den eigenen Willen zu unablässiger Arbeit für den Endsieg tiefer und immer tiefer Wurzeln schlagen ließ! Wer fühlte sich nicht gepackt von der unerschöpf­lichen, urwüchsigen Kraft, die des Führers gewaltige Taten ausströmen!

Es war der Retter Europas, der Rechenschaft ab­legte Rechenschaft über seine eigene, jedes Maß der menschlichen Vorstellung übersteigende Leistung in dem

wieder 1? Vritenflugzeuge abgeschossen

englische flngrisfe im kanalgebiet zerschlagen deutsche Jäger turmhoch überlegen

Berlin, 27. April. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, versuchten in den Mittagsstunden des Montag stärkere britische Jagdoerbände, sich der nordwest französischen Küste zu nähern. Sie wurden jedoch noch vor der Küste von deutschen Jägern gestellt. Im Verlaus heftiger Lustkämpfe brachten die deutschen ME 109 und Focke - Wulf - ILger sechs Spitfire zum Absturz. Eine weitere Spitsire wurde von der Flakartillerie abgeschossen.

Auch am Nachmittag kam es zu Luftkämpfen, als einige britische Bombenflugzeuge in Begleitung zahl­reicher Jäger sich der Küste näherten. Dabei wurden weitere neun britische Flugzeuge abgeschossen, darunter ein Bombenflugzeug vom Muster Boston. Eine weitere Boston fiel dem Feuer der Flakartillerie zum Opfer und stürzte brennend ab. Damit hat die britische Luftwaffe am Montag nach bisher vorliegenden Meldungen allein im nordsränzösischen Küstengebiet insgesamt 17 Flug­zeuge verloren. Es kam nur zu vereinzelten Bomben­würfen, die unwesentliche Schäden anrichteten. Nur ein deutsches Flugzeug kehrte nicht zu seinem Einsatzhafen zurück.

Zu dem Angriff stgrker deutscher Kampf- und Skurz- kampffliegerverbände im Laufe des 26. April auf die In­sel Malta teilt das Oberkommando der Wehrmacht noch mit, daß die militärischen Anlagen der Insel mit Bom­ben schweren und schwersten Kalibers belegt wurden. Während der Angriffe, die in mehreren Wellen vorge­tragen wurden, erhielt ein Munitionslager südostwärts von Tavenezia mehrere Volltreffer. Weiter wurden Flugzeugboren an der Verbindungsstraße von Luca und Eudia getroffen. Bei heftigen Angriffen auf die Flak­stellungen von La Valetta und an der Nordküste von Malta erhielten mehrere Batterien Volltreffer.

Neue Mtterkreujträger

Berlin, 27. April. Der Führer verlieh das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalmajor Johann Schlemmer, Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberleutnant Friedrich Wilhelm Proske, Kompanie­chef in einem Infanterie-Regiment. Ferner verlieh der Führer auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Pöttzn er. Eruppen- kommandeur in einem Kampfgeschwader.

krneule Vergeltungsfchlüge auf Vach

Sei Murmansk neun seindjäger ohne eigene Verluste abgeschossen

Aus dem Führerhauptqnartier, 27. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:An der Ostfront eigene örtliche Angriffs- und Stoßtrupp­unternehmungen. Mehrere Angriffe und Vorstöße des Feindes wurden abgeschlagen. In Läpp land wiesen deutsche und finnische Truppen weitere Angriffe der Sowjets in harten Abwehrkämpsen ab. Der Feind er­litt schwere blutige Verluste. Mehrere Panzer wurden vernichtet. Im Raum von Murmansk vernichteten deutsche Jagdflugzeuge in Luftkämpfen neun feindliche Jäger ohne eigene Verluste. In Nordasrika lebhafte Aufklärungstätigkeit. Die Luftangriffe aus die Insel Malta wurden mit starken Kräften und guter Wir­kung fortgesetzt. Leichte Kampfflugzeuge erzielten bei Tag Volltreffer in Kasernen und in einer Fabrikanlage in S L d o st e n g l a n d. Im Seegebiet von Island wurde ein Borpostenboot versenkt. Stärkere Kamps-

sliegeroerbände setzten in der letzten Nacht die Ver­geltungsangriffe gegen England fort. Bei guter Sicht wurde die Stadt Bath mit starker Wirkung bom­bardiert. Britische Bomber wiederholten in der Nacht zum 27. 4. ihre Terrorangriffe aus Wohnviertel der Stadt Rostock. Die Zivilbevölkerung erlitt weitere Verluste. Nach bisherigen Meldungen wurden .zwei feindliche Bomber abgeschossen."

Zu dem Vergeltungsangrifs deutscher Kampfflugzeuge gegen Bath teilt das Oberkommando der Wehrmacht noch ergänzend mit: Bei guter Sicht wurde wiederum eine große Menge von Spreng- und Brandbomben aus die britische Stadt abgeworfen. Die Kampfflieger konn­ten die ausgezeichnete Wirkung ihrer Bomben beob­achten. Starke Brände brachen überall in den Vierteln der Stadt Bath aus, besonders im Norden entstanden große Brandfelder. »

plutokratische Sehnsucht nach der Initiative

Nur zu Maßnahmen an der Peripherie tiihig / Militärische Nackenschläge an allen fronten

Drahtbericht unseres Vertreters kv. Stockholm, 27. April. Die Erregung in der Welt über die Führerrede ist noch nicht verebbt. Wie wenig man aus der Gegenseite weiß, was man von den neuesten Entscheidungen und Plänen der deutschen Staats- und Kriegführung halten soll, zeigt der Um­stand, daß der englische Nachrichtendienst und die bri­tische Presse zum großen Teil Stichworte übermitteln, die von den Sowjets ausgegeben werden, wobei man aber vorsichtshalber diese als Quelle namhaft macht, gewissermaßen um nicht mit voller Verantwortung sür Liese» blühenden Unsinn belastet zu werden.News Chronicle" verrät jedoch die wahre Einstellung Eng­lands, indem er verkündet: Es gebe nur eine Antwort auf die Hitler-Rede, nämlich Intensivierung des Luft­krieges und Angriff auf die deutschen Armeen im We­sten. Hier kommt die ganze Wut derer zum Ausdruck» die angesichts der Führer-Rede wieder empfinden und zugeben müssen, wie wenig sie in der Lage sind, Deutschland die Initiative zu nehmen, wie sehr ihnen selbst das Gesetz des Handelns diktiert wird.

Es ist typisch, daß diejenige Initiative, die auf feind­licher Seite entfaltet wird, sich immer mehr an der Peripherie entwickelt und dann sich mehr und mehr gegen Neutrale, am Kriege gar nicht oder wenig be­teiligte Staaten richtet, denen diese Räuber mit jenem Mute zuleibc rücken, den sie an der eigentlichen Front vermissen lassen. Auf den USA.-Handstreich gegen die französische Kolonie Neu-Kaledonien ist jetzt die Ent­

hüllung einiger weiterer Akte gegen Südamerika ge­folgt, die zu dem großen Prozeß der Einverleibung dieses Kontinents gehören. (Siehe Seite 2.)

An der nördlichen Flanke der Vereinigten Staaten tobte am Montag ein Abstimmungskampf, der ebenfalls von gewisser Bedeutung ist für Roosev.elts Weltherr- schafts- und Panama-Pläne, denn er braucht ja ebenso wie die Reichtümer Südamerikas auch die Soldaten Ulwd den geeinten Kriegseinsatz Kanadas. Der in Kanada ausgebrochene Kampf um den Wunsch der Regierung Mackenzie King, das eigene Wahlversprechen, keine Wehrpflichtigen nach Uebersee zu entsenden, zu brechen, hat für Roosevelt größtes Interesse. Mackenzie Kings Verfahren ähnelt nicht nur sehr stark seiner eigenen Praxis, Wahlversprechungen nach Belieben über Bord zu werfen, sobald sie ihre Wirkung getan haben, es soll auch dazu beitragen, die unbequemen französischen Elemente in Kanada, die dem angelsächsischen Kriege nicht mit allzu großer Begeisterung folgen, zu bezwingen. Mackenzie King, der den Abstjmmungskampf mit allen Mitteln führte mit seiner Rücktrittsdrohung für den Fall eines Mißerfolges und mit einer entsprechenden Wahlgeometrie erwartete nach offiziösen Ankündi­gungen eine Mehrheit von 75 bis 92 Prozent. Die letzten Meldungen kündigten an, daß sich die Provinz Quebec vermutlich gegen den Regierungsplan aus- sprechen werde. USA.-Darstellungen verzeichnen neue ernste Demonstrationen in Montreal, Quebec und an­deren größeren Städten.

Der Kampf in Kanada spielt eine nicht unwesent­liche Rolle in den Treibereien Roosevelis gegen das englische Empire. Was auch dort geschieht, es soll seine Einmischungsmöglichkeiten stärken. Typisch ist ferner die absolute Einverleibung Neuseelands in das USA.- System. Der neuseeländische Gesandte in Washington bezeichnete in einer Rundfunk-Rede, die er auf Roose- velts Wunsch an seine Landsleute richtete, Neusee­land alsletzte Bastion auf dem Versorgüngswege zwi­schen Amerika und Australien". Typisch ist ebenso d:e Eroberung Indiens von der industriellen Seite her durch die sogenannte technische Mission der Vereinigten Staaten. Sie erklärt täglich von neuem, es seien natür­lich' keinerlei Nachkriegsvorrechte sür USA. geplant, aber das Verfahren ist, besonders im Zusammenhang mit der Errichtung militärischer USA.-Stützpunkte, ganz eindeutig.

Um so peinlicher ist für die englisch-amerikanischen Aussauger Indiens die jähe Wendung zum Schlimmen, die jetzt sogar, englischen Berichten von der Burma- Front zufolge, dort eingetreten ist. Ueberhaupt sind die militärischen Meldungen aus aller Welt eine wirksame Illustration des Tatbestandes, welche Seite die wirk­liche Initiative besitzt: Japanische Vorstöße an allen Burma-Fronten, japanischer Luftangriff auf Port Mo- resby, neue heftige Angriffe auf Malta, schwere Schä­den beim zweiten Vergeltungsangriff aus Bath, sowjetische Klagen über deutsche Mafsen-Luftangrisfe auf Leningrad.

hinter uns liegenden härtesten aller Winter, Rechen? schaft über den beispiellosen Todesmut. die vorbildliche Treue und die grenzenlose Leidensbereitschaft unserer Soldaten im Osten, Rechenschaft über die politisch-geisti, gen Kräfte, die dem gigantischen Kampf der Dreier­paktmächte das Profil geben. Vor der ganzen! Nation gab der Führer seinen emporreißenden histo­rischen Leistungsbericht, vor dem gesamten europäischen Kontinent, ja, vor dem nicht- plutokratischen, nichtbolschewistischen und nichtjüdischeN Teil der Welt überhaupt. Der größte Kriegsherr und Staatsmann aller Zeiten, der den heftigsten Schicksals- prüfungen standhielt und den stärksten Gewalten der Elemente, nimmer sich beugend, titanenhaft trotzte, ließ in genialer Rede den Geist seiner einmaligen Taten mitschwingen, als er auf der ehernen Tafel der Ge­schichte mit dem scharfen Griffel seines unsterblichen Wortes die von ihm und seinen Armeen gemeisterten Schwierigkeiten des Feldzuges im Osten zeichnete, als er die in schwersten Stunden erkämpften Erfolge in ihrer ganzen Tragweite vor uns Gestalt gewinnen ließ so­wie den Blick der kampfverschworenen Volksgenossen auf die unerläßlichen Forderungen der Gegenwart und nahen Zukunft richtete! Vor dem geistigen Auge der Männer und Frauen in der Heimat erwuchs so, ein? dringlich und umfassend wie noch kein Kampfbericht der Militärgeschichte, ein geradezu gigantisches Bild des heroischen Ringens unserer tapferen! Truppen in den Weiten des Ostens bei Kälteeinbrüchen bis zu 52 Grad seit jenem Augenblicks als der Führer seinen Namen mit dem Schicksal jener Armeen verband.Was hie Front für unser Volk opfert^ kynn von der Heimat gar nicht vergolten werden." Die? ses Urteil Adolf Hitlers in seinem Aufruf zur Erösf? nung des 3. Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rotö Kreuz fand durch die Schilderung der übermenschlichen Leistungen aller deutschen Truppengattungen im Osten, an deren Spitze sich wiederum der Infanterist aufs höchste bewährte, vor dem Reichstag gewissermaßen seine letzte plastische Begründung. Der Ausblick sodann auf die kommende militärische Entscheidung im Osten Europas, der Hinweis des Führers auf den erfolg- verbllrgenden Rhythmus des deutschen U-Boot-BaueS und die Andeutung wichtigster organisatorischer Vor­bereitungen mußten auch dem Glauben der Heimat air den Sieg den Charakter felsenfester Gewißheit geben!

Die außen politischen Darlegungen des Führers, in deren Prägnanz sich wiederum volkstümlichste An­schaulichkeit mit unvergleichlicher Erkenntnisweite ver­einten, ließen die geschichtlichen Ursachen , und Zusam­menhänge sichtbar werden, die den endgültigen Zusam­menbrach Englands und die Katastrophe des Empires mit Naturnotwendigkeit herbeiführen werden. Drei Tatsachen beherrschten diesen Teil der.tiefschürfen­den Erklärungen Adolf Hitlers: 1. Die Eigengesetzlich­keit der europäischen Entwicklung, die vom Zusammen­brach des Römischen Reiches über die von Britannien ausgenützten inneren Schwächemomente des staatsbil- denden Zentrums Europas im Mittelalter bis zum Erwachen der Völker in unserer großen Zeit führte, ist nach ihrer Einmündung in den von der Achse garantierten Ordnungsprozeß durch keine der destruktiven Mächte einer untergehenden Welt aufzuhalten. 2. Das von -geistesschwachen - und verbre­cherischen Elementen bewirkte Festhalten Britanniens an seiner überlebten politischen Doktrin das Gleich­gewicht der Kräfte in Europa hat auf der schwankenden Grundlage des Pyrrhus-Sieges von 1918 für das Empire" eine Situation heraufbeschworen, in der Eng­land zum ersten Male in der Geschichte mit eigenem Blut für die frevelhafte Politik seiner herrschenden Klasse büßen muß: Der neue Krieg kann und wird angesichts der schon jetzt errungenen Erfolge der deut­schen Wehrmacht nur mit einer Katastrophe des bri­tischen Weltreiches enden. 3. Die unheilvolle Rolle der Hebräer, dieser Parasiten an den Volkskörpern, dieser Todfeinde der europäischen Kultur, hat die jungen Na­tionen unseres Kontinents zu einer unerschütterlichen Abwehrfront gegen die jüdisch-kapitalistischen Träger der bolschewistischen Weltpest zusammengeschweißl. zu einer Schicksalsgemeinschaft, die innerhalb ihres Lebensbe­reichs eine Wiederholung der zionistischen Umtriebe für

MIIIMIIIIMIMIMIMIIIMIMIIMIIIMMMIMMMIMMMUMUIMMMIIMMI»,

Bei ergebnislosen Einfliigen britischer Verbände im Kanalgebiet wurden rm Laufe des Montags 17 britische Flugzeuge abgeschossen.

Die deutsche Luftwaffe richtete einen erneuten furchtbaren Vergeltungsschlaq gegen die süd- englische »Stadt Bath.

Die Führerrcde hat bei allen dem Geiste der neuen Zeit aufgeschlossenen Völkern tiefsten Widerhall ge­sunden.

Roosevelt setzt mit der militärischen und wirtschaft­lichen Knebelung Venezuelas und Nikaraguas seine Erpressungen gegenüber Südamerika fort.

Die schwedische Presse brandmarkt den britischen Wasfenschmuggel im Zusammenhang mit dem Ver­such, norwegische Schiffe von Schweden nach Eng­land durchzubringen.

Die Mitarbeiter des Gauschulungsamtes Weser» Ems veranstalteten auf dem Bookhölzberg eine Ta­gung.

Das BDM.-WerkGlaube und Schönheit" führt in allen Kreisen des Gaues Weser-Ems eine Werbe- woche durch.

Das Ruhrkohlen-Syndikat ist um 10 Jahre ver­längert worden.