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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblott des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt Meinen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches Verkündungsblatt des Neichsstotttiasters in Oldenburg und Meinen
Nr. 111 /12. Jahrgang
Donnerstag, 2Z. flprU 1942
kinzelpreis 15 Npf.
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Noosevett hält Kriegsrat, thurchill flüchtet hinter verschlossene lüren
Immer wieder Illusionen
Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung
ckr. v. «ck. Berlin, 22. April. Nu» kann es den „Alliierten" aber wirklich nicht mehr schiefgehen. Herr Roosevelt hat im Weihen Hause die Vertreter von sechs Nationen, der Vereinigten Staaten, Englands, Kanadas, Australiens, Neu-Seelands und Tschungking-Chinas sowie der holländischen Emigrantenregierung zu einer Sitzung des pazifischen Kriegsrates versammelt. Nach deren Abschluß versicherte der notorische Unglücksrabe Halifax, dah die Sitzung „sehr zufriedenstellend" verlaufen sei. Alle Anwesenden seien in sehr guter Stimmung gewesen, und, so meinte ergänzend ein holländischer Emigrant, der Bericht von Harrq Hopkins habe sehr ermutigend gewirkt. Wo kann es also nun noch fehlen? Man braucht nur die „gute Stimmung" auf die Schlachtfelder zu übertragen, dann wäre alles in Ordnung. Das aber eben will und will nicht gelingen.
Es sind weder in den Vereinigten Staaten noch in England alle Leute so zufrieden, wie sich Roosevelt und Halifax gebärden. In den amerikanischen Zeitungen findet man Betrachtungen, die aus den Ton des schlimmsten Pessimismus gestimmt sind. Da geht jetzt das „New Park, Journal American" sogar schon so weit, zu fordern, dah die Vereinigten Staaten die materielle Hilfeleistung an die Verbündeten einstellen sollten, weil sie sich solch.n Luxus nicht mehr leisten könnten, wenn sie
Hsr Vübrsc mir ksicdsmLce.c-bsIl l-isrmsliri Söeing, bintsc ilrnsn ksictisoegsniLslionelsUse Dr. l.s^ uricl U-Ssuppsntütnse Lctisud, aufgenommen am Geburtstag ciSS ^Üticses. ' Luln,- Prsr5s-«c>ttmsnn
Her Sank Ves siilzrers
Aus dem Führerhauptquartier, 22. April. Der Führer gibt bekannt: Zum 20. April sind mir auch in diesem Jahre aus allen Gauen des Reiches und aus dem Auslande Elückwjinsche in so großer Zahl zugegangen, dah ich auf diesem Wegen allen» die meiner gedacht haben, den aufrichtigen Dank ausspreche. Adolf Hitler.
der schlimmsten Gefahr für die USA., nämlich Japan, wirksam begegnen wollten. Der Krieasoerlauf im pazifischen und asiatischen Raum, der, alle Prophezeiungen der USA.-Kriegshetzer so vollkommen über den Hgufen geworfen hat, rüttelt immxr stärker an den Grundlagen der These, dah man nur erst Hitler.schlagen müsse, um Japan ohne Schwierigkeiten klein zu kriegen. Jetzt heißt es in dem erwähnten Newyork«? Blatt, dah Japan die einzig wirkliche Gefahr für die USA. darstelle. Dorthin solle man das Schwergewicht der amerikanischen Kriegsstärke verlegen, um endlich den bisher noch nicht dagewesenen Siegesmarsch der Japaner aufzuhalten, die mühelos von einem.Sieg zum anderen gingen und sich offenbar geschworen'hätten, im Weihen Haus zu Washington den Amerikanern ihre FtiddensbediNgunaen zu diktieren. Das zu verhindern, müsse das oberste Ziel der Vereinigten Staaten in diesem Kriege sein.' Im Pazifik aber gäbe es niemanden, der Amerika in seinem Kampf helfe. Darum müßten auchdie USA. aufhören, „alle undankbaren Nationen des Weltalls, die in ihrer Not ihre Bettlerhände ausstrecken, mit Land-and-Leafe- Almosen zu unterstützen". Auch um England und Um die Sowjets brauche man sich nicht zu kümmern. Sie mühten sich selbst helfen.
Das ist natürlich keineswegs die Auffassung des Freimaurers und Judenknechtes Roosevelt» der alle seine Machtmittel ausnutzen wird, um dem Umsichgreifen solcher Stimmungen wirksam entgegenzutreten. Gerade nach dem. was Marshall und Hopkins ihm nach ihrem Besuch in England berichtet haben dürften, weih Roosevelt ganz genau, dah die Sowjets und England rettungslos verloren sind, wenn ihnen nicht wirksam Hilfe gebracht wird. Diese Hilfeleistung wird aber angesichts
Aus dem Führerhauptquartier, 22. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Donezgebiet nahmen deutsch-rumänische Truppen bei erfolgreichen Stohtruppunternehmungen einige stark ausgebaute und verminte Stützpunkte des Feindes und brachten eine Anzahl von Gefangenen ein. Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront wurden mehrere örtliche Angriffe des Feindes abgewiesen. Bei einem eigenen Angriff durchbrachen Verbände des Heeres und der Waffen-zäh verteidigte feindliche Waldstellungen, machten eine größere Anzahl Gefangene und erbeuteten 13 Geschütze. Kampf- und Sturzkampf- fliegerverbände griffen Eisenbahnänlagen hinter der feindlichen Front an. Drei Munitionszuge flogen nach Bombentreffern in die Luft. Zahlreiche Bahnstrecken wurde» unterbrochen und umfangreiches rollendes Material zerstört. — In Nordafrika kein« größeren Kampfhandlungen. In den militärischen Anlagen von La Valetta und auf den Flugplätzen der Insel Malta wurden durch rollende Luftangriffe erneute schwere Zerstörungen angerichtet. Der Feind verlor durch Zerstörung am Boden neun und in Luftkämpfen über der Insel sieben Flugzeuge. Vor derenglischenSLd- küste versenkten leichte Kampfflugzeuge am gestrigen Tage ein feindliches Handelsschiff von 3000 BRT. In der hetzten Nacht erzielten Kampfflugzeuge Bombentreffer mit nachfolgender Explosion in einer Sprengstoff- fabrik in Südengland."
Zu dem Angriff leichter deutscher Kampfflugzeuge gegen die englische Südküste gibt Las Oberkommando
der wachsenden Erfolge des deutschen Kämstfes gegen den feindlichen Schiffsraum täglich problematischer.
In der britischen Zeitschrist „Wctory" muß Lord Marchgood zugestehen, daß es ganz im Gegensatz zum ersten Weltkrieg der britischen Flotte in diesem Kriege nicht gelungen sei. die deutschen Leestreitkräfte in ihren Häfen zu binden. Seit dem Zusamrnenbruch Frankreichs beherrschten die Deutschen im Gegenteil die Häfen und Stützpunkte, die zwischen der höchsten Spitze Skandinaviens und dem Kap Finisterre im Süden Frankreichs lägen. Es sei der britischen Flotte auch nicht gelungen, die Deutschen zu schlagen. Aus dieser Lage auf den Meeren hätten sich für die britische Handelsmarine Aufgaben ergeben^ die immer größer und gefährlicher geworden seien, zumal die Deutschen ihre Waffen seit dem Weltkrieg verbessert und tödlicher gestaltet hätten.
Lord Marchgood möchte zwar die Fiktion noch nicht ganz aufgeben, daß die Blockade eine der wichtigsten Waffen bleibe, mit denen England seinr^Feinde besiegen könne. Dann muß er aber im gleichen Atemzüge bewegte Klage darüber führen, daß es Deutschland in diesem Kriege verstanden habe, sich nicht nur die Voraussetzungen für eine Gegenblockade zu schassen, sondern diese auch wirksam in die Tat umzusetzen. Unglücklicherweise sei die deutsche Gegenblockade sehr erfolgreich geworden und hindere Kriegsmaterial und wertvolle Lebensmittelsendungen aus Uebersee daran, die britisch« Inselwelt zu erreichen. Es werde immex schwieriger, die Hauptoerbindungslinien nach England offen zu halten.
Dieses Klagelied des britischen Lords unterstreicht besonders stark, was dieser Tage vom amerikanischen Gesichtspunkt aUs die Zeitschrift „Time" festgestellt hat, als (Fortsetzung guf Seite 2)
der Wehrmacht noch folgende Einzelheiten bekannt: Im Laufe des gestrigen Nachmittags unternahmen leichte deutsche Kampfflugzeuge Angriffe aus ein britisches Handelsschiff in einer Bucht der englischen Südküste ostwärts der Insel Wight. Mebrere Bomben trafen unmittelbar neben das Schiff. Zwei Volltreffer an der Bordwand rissen mittschiffs und am Heck des Frachters große Lecks. Beim Abflug beobachteten die Besatzungen der leichten Kampfflugzeuge wirkungsvolle Bombenangriffe aus eine Sprengstoff- und Pulverfabrik an der Südküste Englands. Schwere Bomben detonierten in den Anlagen des Werkgeländes und riefen außerordentlich starke Explosionen hervor. -
Ein britisches Bombenflugzeug, das Z)ie norwegische Küste anzufliegen versuchte, würde von einem deutschen Vorpostenboo.t unter Feuer genommen und nach kurzem Beschüß zum Absturz gebracht. Das deutsche Vorposten-- boot wurde, trotzdem das britische Bombenflugzeug das deutsche Schiff im Tiefflug angriff, nicht beschädigt.
Neue MllerkreurtrSger
Berlin, 22. April. Der Führer Verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberstleutnant Hermann Seitz, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung- Hauptmann Christian Weiß, Bataillonskommandeur in einem JnfanteriL-Regiment; Gefreiter Hans Krohn, Richtschütze in einer Panzerjäger-Kompanie.
Me Luftangriffe auf Malta fortgesetzt
Vor sein- verlor hierbei weitere 16 siugreuge — Bombentreffer in südenglischer Sprengstoff-sobrik
Die USfl. ringen um Südamerikas flotte
politische Ziele des interamerikanischen Verteidigungsausschuffes — flrgentinien lSßr sich nicht bluffen
Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung
d. Berlin» 22. April. Das Schlagwort „Schiffe, Schiffe um jeden Preis", von Harry Hopkins und General Marshall über den Atlantik als Aktengepäck mit heimgebracht in die geheimen Beratungsräume des Weißen Hauses» ist aus der Ebene der rein englischen Bedeutung in die Sphäre anglo-amerikanischer Bedeutung gewachsen.
„Schiffe, Schiffe um jeden Preis", waren die Abschiedsworte Churchills an die persönlichen Beauftragten des USA.-Präsidenten. Das Ringen um Schiffe ist auch bestimmendes Merkmal der endlosen Konferenzen des interamerikanischen Verteidigungsausschusses, in dem Roosevelt in diesen Tagen den großen Coup zu landen versucht, die amerikanischen Republiken mit ihren Flotten und Luftwaffen zu pressen, den Kampf gegen Unterseeboote und Hilfskreuzer in den amerikanischen Küsten- gewässern aufzunehmen. Die . Aufrechterhaltung' des Schiffsverkehrs untereinander und die Sicherung der Seewege wurde als das unbedingt zu lösende Problem hingestellt, wenn die gemeinsame Verteidigung nicht von vornherein illusorisch gemacht werden solle. Der Chef der Lieferungsabteilung des USA.-Marinedepartements, Konteradmiral Spears, erklärte deshalb vor den Delegierten des interamerikanischen Verteidigungsausschusses die „Bereitwilligkeit" der Vereinigten Staaten, die Handelsschiffe aller amerikanischen Republiken mit Geschützen zu versehen. Die Vereinigten Staaten würden sich nämlich nicht nur bemühen, eigene für die Südamerikaroute bestimmte Handelsschiffe zu bewaffnen, sondern auch diejenigen aller andern amerikanischen Staaten, die den Wunsch danach hegen.
Inwieweit dieses Drängen Washingtons den Wünschen der rbero-amerikanischen Staaten parallel läuft, läßt sich nicht bestimmen, da die Abhängigkeit der Minister in einzelnen südamerikanischen Staaten von den Dollars
des USA.-Schatzamtes schwerer wiegen wird als das natürliche Interesse der Staaten. Die argentinische Presse verbreitet jedoch bereits in großen Schlagzeilen die Stellungnahme der argentinischen Marinekreise zu den USA.-VorschlägÄr und betont, daß Argentinien nach wie vor die bisherige Neutralitätspolitik verfolgen werde. Aus diesem Grunde könne es die USA.-Bor- schläge hinsichtlich des Geleitschutzes nicht annehmen. Die argentinischen Handelsschiff« würden weder im Konvoi fahren, noch werde sich die argentinische Kriegsmarine am Geleitschutz beteiligen. Die große argentinische Zeitung „Prensa" weist bei dieser Gelegenheit auf die ungeheuren Wirtschaftsschäden hin, die Roosevelts Kriegspolitik in den ibeko-amerikanr>chen Ländern her- vörriest Die einzelnen Stüateü sähen sich ständig verschärften Beschränkungen ihres Außenhandels gegenüber, der fast vollkommen zu erliegen brühe.
Die brasilianische Zeitung „Correiro da Manha" gibt Einzelbeispiele: „Brasilien darf nicht mehr mit
einer Kohlenversorgung aus den Vereinigte» Staaten rechnen, da die Schwierigkeiten der Schiffahrt von Tag zu Tag größer werden. Das einzige Mittel, um unsere Wirtschaft vor einer Katastrophe zu bewahren, ist die Erhöhung unserer eigenen Kohleförderung; da aber unsere eigene Produktion von 135 vvk Tonnen monatlich kaum ausreicht, die Bedürfnisse des Staates Rio Grande do Sul und die Zentraleisenbahn Brasiliens zu versorgen» ist die Situation äußerst schwierig.
In den Besprechungen des interamerikanischen Verteidigungsausschusses glauben die USA.-Militärs eine. vollkommene Wandlung dieser Persorgungslage versprechen zu können, wenn sich die ibero-amerikani,chen Staaten bereiterklärten, die Zusammenarbeit ihrer Flotten mit der der Vereinigten Staaten immer enger zu gestalten. Jede amerikanische Republik müsse dafür sorgen, io betonte' Konteradmiral Spears, die Küstenschiffahrt sicherzustellen. Hierzu sei eine gründliche Prü
fung der Kriegsstärke der See- und Luftflotten aller amerikanischen Länder erforderlich, um festzustellen, wie viele Fahrzeuge für den Schutz der Handelsjchiffahrt innerhalb der eigenen Gewässer zu verwenden seien. Konteradmiral Hooper^ Angehöriger der taktischen Abteilung des USA.-Marinedepartements. empfahl, über- folgende Punkte zu beraten: 1. Aufrechterhaltung der Seeverbindungen, 2. Sicherheit der Schiffahrt, 3. Nachrichtenzensur über Schiffsbewegungen, 4. Ausmerzung aller Schwarzsender in jeder amerikanjichen Republik»
Die Besprechungen stehen jedoch vollkommen unttr dem Eindruck der deutschen U-Boot-Erfolge, dir ursächlich im Zusammenhang mit den Vorschlägen Washingtons stehen, zum andern aber auch den Teilnehmer« aus den ibero-amerikanifche« Staate» der Betnu«ft nach die Haltung Argentiniens als vorteilhaft erscheinen lassen; Roosevelt stellt deshalb den Dollar gegen die Vernunft und verbrämt dieses zähe Ringen um die See- und Luftflotten der südamerikanischen Staaten mit den in Rio bereits abgenutzten Formeln von „gemeinsamer Verteidigung" und „gemeinsamen Lebensinteressen".
Das Rio-Eesicht des amerikanischen Präsidenten wird entlarvt durch einen amerikanischen Journalisten. Eric Sevareis, der im engsten VertrckUenSk'ress die Rio- Konfercnz miterlebte und jetzt in der „Saturday Eve- ning Post" mitteilt, daß bereits während der Tage von Rio die USA.-Regierung nicht im entferntesten daran gedacht habe, ihre Zusicherungen zu hafttm unh aüch davon überzeugt war. daß diese ZusicherUngen gar nicht zu halten wären, weil die Vereinigten Staaten nicht ausreichend leistungsfähig seien, um den übernommenen Verpflichtungen nachzukommen. Er erklärt rundheraus, daß die Drohungen, Argentinien zu isolieren und blok- kieren, undurchführbar seien und lediglich einen Bluff darstellten; denn Washington sei nicht in der Lage, eine solche Blockade, falls es dazu gekommen wäre, zu verwirklichen. > . ' - . .
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Der uns aufgezwungene Krieg um das Lebensrecht des deutschen Volkes stellt ungeheure Anforderungen an die deutsche Wirtschaft. Neben dem Kamps der Waffen erweist sich dre restlose Erfassung und Bereitstellung der Produktions- und Leistungskraft Deutschlands als ein ebenso entscheidendes Mittel im Kamps um den Endsieg. Diese Produktions- und Leistungskraft Deutschlands baut auf zwei das Ganze tragende Säulen auf: Die Ernährung und die Rüstun g. Jede dieser Säulen braucht eine feste "unerschütterliche Fundierung in dem Einsatz aller verfügbaren Kräfte und der verstärkten Arbeitsleistung jedes einzelnen. Der Erfolg der darin begründeten Aufgabenstellung für Staat und Wirtschaft beruht in der zentralen Organisation des Arbeitseinsatzes, der straffen Zusammenfassung und Auswertung aller Pro- duktions- und Arbeitskräfte in Deutschland und den besetzten Gebieten sowie in einer zweckmäßigen Ansetzung der Menschen.
Im Gegensatz zu England, das seine unterworfenen Völker für sich kämpfen läßt und nicht zuletzt daran den Krieg verlieren wird, führt Deutschland den Kampf mit den Söhnen seines eigenen Volkes im Geiste der Ideale, die ihm durch den Nationalsozialismus als völkischen Lebens- und Ordnungswillen wiedergeboren wurden. Um so mehr müssen aber jene Länder, die sich an der Anzettelung dieses Krieges mitschuldig gemacht haben und heute von Deutschland besetzt sind, für den Arbeitseinsatz zur Steigerung der deutschen Produktionskraft in jeder nur möglichen Weise mit herangezogen werden. Andererseits muß selbstverständlich auch im Innern Deutschlands durch Mobilisierüng der letzten Reserven der deutschen Arbeitskräfte für eine Leistungssteigerung gearbeitet werden, die nur in der Wahrung und Sicherung der biologischen Volkskraft ihre natürlichen Grenzen findet. Im Sinne höchster Menschenökonomie sind die' wertvollsten Arbeitskräfte unseres Volkes in entsprechenden kriegsentscheidenden Aufgaben zum Einsatz zu btingen und jegliche Art des Leerlaufs von Arbeitskräften zu vermeiden.
Das sind die Gedankengänge, aus denen heraus die Beauftragung des Gauleiters Sauckel als Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz im Rahnien des Vierjahresplanes durch den Führer entstanden ist. Gemäß seiner grundsätzlichen Einstellung und Haltung zum Bauerntum hat Gauleiter Sauckel gleich nach feiner Beauftragung erklärt, daß er neben den ihm vom Führer übertagenen Rüstungsaufgaben in der S i ch e r u n g derFrühjahrsbestellung und Bergung der k 0 m m enden Ernte eine seiner vordringlichsten und vornehmsten Aufgaben erblickt. Die Ernährung des Volkes muß sichergestellt werden, auch wenn nicht so viele Arbeitskräfte in der Landwirtschaft bereitstehen, als unbedingt notwendig wären. Dafür befinden wir uns im dritten Kriegs fahr mix seinen gewaltigen Anforderungen an die Wehrkraft des deutschen Volkes. ^Zur Schließung der größten Lücken.hat Gauleiter Sauckel die beschleunigte und verstärkte Verwendung Kriegsgefangener und Zivilarbeiter aus den besetzten Ostgebieten auch in der Landwirtschaft angeordnet. Immer mehr sowjetische Arbeitskräfte sollen nach und nach in einem durch den Krieg bedingten Ausmaße zum Einsatz kommen. Die Heranführung dieser Kräfte ist jedoch mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Sie bestehen vor allem in der Weite und Unwegsamkeit der Räume und in der großen Beanspruchung der Reichsbahn mit noch vordringlicheren Aufgaben der Kriegführung. Es darf jedoch damit gerechnet werden, daß bis zum Beginn der Ernte bereits große Kontingente von Ostarbeitern in der Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Ebenso wird der Einsatz der Ostarbeiter in der Landwirtschaft auf Grund von Verhandlungen des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz' mit dem Reichs- führer den praktischen Bedürfnissen der Landwirtschaft gerecht werden. Die noch in verhältnismäßig 'hoher Zahl in den Lagern vorhandenen sowjetischen
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Die plütökratische Kriegführung muß immer mehr mit der durchschlagenden Wirksamkeit der deutschen Gegenblockade rechnen.
Ein bolschewistischer General wurde mit seinem Flugzeug durch deutsche Infanterie abgeschossen. Rollende Angriffe der Achsenlustwaffe auf Malta richteten weitere Zerstörungen auf dem britischen Flottenstützpunkt an.
Der spanische Außenminister Serrano Suner betonhe in einem Interview die politische Solidarität Spaniens mit den Achsenmächten.
In den USA. wächst der Appetit aus Südamerikas Flotte.
Roosevelt läßt seine Raubpläne gegenüber Indien enthüllen.
Mit der Entsendung eines Militärbeauftragten nach Neuseeland tat Roosevelt einen weiteren Schritt zum AbbaU des britischen Empire.
Zur Lenkung des Fremdenverkehrs in der kommenden Reisezeit erließ Staatssekretär Esser wichtige Anordnungen.
In der HB. der Deutschen Bank wurden Ausführungen über das Kreditwesen gemacht.