Ausgabe 
(21.4.1942) Nr. 109
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Erfchelnt ?ma l wöch e n tklch

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bremer Zelluna

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parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblott des Negierenden Nürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen

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Die 1 mra hohe und 22 wm breite Zeile lm Anzeigenteil 13 Die 78 mm breite und 1 wm hohe Zelle !m Tertteil 75 Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nachlaßstaffel 6. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 6^8. Ruf 219 31- Nachtruf und sonntags 2 47 65- Obernstr. 86, Ruf 219 31- Shke: Mühlendamm 2- Br.-Hemelingen: Bahnhofstr. 6, Ecke Poststr., Ruf 4 34 58- Br.-Vegesack, Nohrstr. 24. Ruf 4 u. 8- Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41^43, Nuf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmlliches verkündungsblatt des Neichsstattstalters in Oldenburg und vremen

Nr. 10S , 12. Jahrgang

Dienstag, 21. flpril 1942

Einzelpreis 15 Nps.

wieder 141000 VNI. ,u den fischen!

die flprtt-krfolgsserie unserer U-Voote / Kampf und Sieg von Jaffa bis luracao Me angloamerikanische Versorgungsschiffahrt überall bedroht und abgedroffelt

Ver Nest ist Mauloffenstve!

Aus dem Führerhauptquartier, 20. Ap . Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:An der Kaukasuskiiste bombardierten deutsche Kampf­flugzeuge mit guter Wirkung Hasenanlagen und Ver­sorgungseinrichtungen. Ein großer Sowjettanker wurde durch Bombentreffer beschädigt. Im südlichen Ab­schnitt der Ostfront schössen deutsche Jäger in Luft­kämpfen ohne eigene Verluste 22 feindliche Flugzeuge ab. Im mittleren und nördlichen Abschnitt brachen vereinzelte örtliche Angriffe des Feindes nach harten Kämpfen zusammen. Bei erfolgreichen eigenen An- griffsnnternehmungen im nördlichen Frontabschnitt wurden an einer Stelle in mehrtägigen Kämpfen elf Geschütze sowie 5V Granatwerfer und Maschinengewehre vernichtet oder erbeutet. Starke Verbände der Luftwaffe griffen besonders erfolgreich in die Erdkämpfe ein und zerschlugen rückwärtige Verbindungen der Sowjets. In Karelien fügten deutsche und finnische Truppen an der Ewir-Front in mehrtägigen Abwehrkiimpfen dem Feinde schwere Verluste zu. Im Eismeer versenkten U-Boote aus einem Geleitzug heraus gemeinsam mit der Luftwaffe zwei feindliche Schisse mit zusammen 12 ÜVV BRT., darunter einen Tanker; drei weitere große Schiffe wurden beschädigt. Auf geleitenden Kriegsschiffen wurde» ebenfalls Treffer erzielt.

In Nordafrika scheiterte ein Vorstoß britischer Auf- kläruugskräfte an der Cyrenaika-Front. Im Mittel­meer torpedierte ein deutsches Unterseeboot einen Dampfer an -er Mole bei Beirut. Ein anderes Unter­seeboot griff das Elektrizitätswerk von Jaffa mit Ar­tillerie an und und beschädigte es schwer. Aus dem britischen Nachschubverkehr an der nordafrikanischcn Küste versenkten deutsche Unterseeboote drei weitere Transportsegler. Die Großangriffe der Luftwaffe gegen die militärischen Anlagen der Insel Malta wurden fortgesetzt. Vombenvolltreffer schweren Kalibers verur­sachten besonders in Verjorgungsanlagen umfangreiche Zerstörungen, Brände und Explosionen und weitere schwere Schäden entstanden in den Flugplatzanlagen der Insel.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ver­senkten deutsche Unterseeboote an der Ostkiiste Nord­amerikas und im Karibischen Meer 18 feindliche Schiffe mit zusammen 131 Ü00 BRT. Ein Unterseeboot nahm die Oeltanks von Bullenbay auf Curacao unter Artillerie­feuer und setzt? sie in Brand.

Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage Fabrikanlagen und Schisfsziele an der eng­lischen Südküste mit Bomben und Bordwaffen an. Hauptmann Jhleseldt errang an der Ostfront seinen 85. bis 88. Luftsieg. Bei den Erfolgen deutscher Unter­seeboote vor der USA.-Küste zeichnete sich das Unter­seeboot unter der Führung von Kapiänlentnant Mützelburg besonders aus."

ckr. v. scb. Die Sondermeldungen über die deutschen Erfolge im Kampf gegen den Lebensnerv Englands und der Vereinigten Staaten gegen die Vers-or- gungsschiffahrt unserer atlantischen Gegner reißen in diesem Monat nicht ab. Am 8. April ertönten die Fanfaren und kündeten die Versenkung von 16 feind­lichen Handelsschiffen mit zusammen 104 000 BRT-,

kichenlaub für öeneral der Waffen-^ kicke

Aus dem Führerhauptquartier, 20. April. Der Führer verlieh dem General der Waffen-Eicke, Kommandeur einer -Division, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachstehendes Telegramm:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 88. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."

Berlin, 2V. April. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Eöring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Ober­feldwebel Schalles, Flugzeugführer in einem Kampf­geschwader.

von denen 13 Schiffe vor der amerikanischen Küste auf den Meeresgrund geschickt wurden. Am gleichen Tage meldete der OK'W.-Bericht noch die Versenkung von rd. 33 000 BRT. von England gecharterter Schiffe durch Vorpostenboote und durch unsere Luftwaffe. Schon drei Tage später, am 11. April, gab eine neue Sondermel­dung die Versenkung von 12 feindlichen Handelsschiffen, darunter vier großen Tankern, mit zusammen 94 000 BRT. unmittelbar vor der Ostkiiste Amerikas bekannt. Wieder dauerte es nur ganz kurze Zeit, bis am 14. April die Versenkung von 12 feindlichen Handels­schiffen, darunter sieben großen Tankern, mit zusam­men 104 000 BRT., wiederum unter der amerikanischen Ostküste, gemeldet wurde. Gleichzeitig mit diesem schönen Erfolg konnte mitgeteilt werden, daß unsere U-Boote im Zusammenwirken mit der Luftwaffe gegen einen Eeleitzug im Nord-meer aus einem aus Murmansk aus­gelaufenen Eelöitzug 16 000 BRT. auf den Meeres­grund befördert hatten.

Nun sind die Siegesfanfaren erneut erklungen, und die Sondermeldung, die den Fansarentönen folgte und die Versenkung von über 143 KVV BRT. bekanntgab, umreißt gleichzeitig in gan§ besonders eindrucksvoller Weise die riesige Ausdehnung des Kampffeldes» aus dem unsere U-Boote und unsere Luftwaffe im Angriff stehen, um unaufhörlich der feindlichen Schiffahrt wuch­tige und entscheidende Schläge zu versetzen. Die äußerste Ostkiiste des Mittelmeeres, eine Insel im fernen Kari­bischen Meer und das Eismeer werden in der gleichen Sondermeldung als die Kriegsschauplätze bezeichnet, an denen die neuen Erfolge im Kampf gegen die feind­liche Schiffahrt erzielt werde» konnten. E» ist ein

Führerhauptquartier, 2V. April. Der Füh­rer verbrachte seinen Geburtstag im Hauptquartier.

Zu Beginn der militärischen Besprechungen, die wie an jedem anderen Arbeitstag stattfanden, sprachen der Ehef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeld­marschall Keitel und der Chef des Generalstabes des Heeres, Generaloberst Halber, dem Führer zugleich im Namen des Heeres ihre Glückwünsche aus.

Gegen Mittag überbrachten der Reichsmarschall des Großheutschen Reiches, Hermann Cöring, in dessen Begleitung sich Generalseldmarschall Milch befand, und Großadmiral Raeder dem Führer die Glück­wünsche der Luftwaffe und der Kriegsmarine. Zur Gra­tulation hatten sich außerdem im Hauptquartier einge­sunken der Reickisminister des Auswärtigen von Rib- bentrop, der Reichsfiihrer und Chef der deutschen Polizei. Himmler, der Reichsorganisationsleiter der NSDAP., Reichsleiter Dr. Ley, der Chef der Parteikanzlei, Reichsleiter Bormann, der Reichs­pressechef, Reichsleiter Dr. Dietrich, der Chef Reichs­kanzlei, Reichsminister Dr. Lammers, und der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Albert Speer.

Bereits am Vormittag hatten die Angehörigen des engsten persönlichen Stabes, an der Spitze General­major Schmundt, und ^-Gruppenführer Schaub, dem Führer ihre Glückwünsche ausgesprochen.

Neben den zahllosen Glückwünschen, mit denen das deutsche Volk und auch die Volksgenossen jenseits der Reichsgrcnzen des Führers an seinem Geburtstage ge­dachten, sind auch aus dem Auslande viele Glückwunsch- Kundgebungen eingegangen. Auch in diesem Jahre haben zahlreiche ausländische Staatsoberhäupter und Regie­rungschefs telegraphisch ihre Glückwünsche übermittelt, die der Führer mit Danktelegrammen erwiderte. Auch viele andere führende Persönlichkeiten des Auslandes gedachten in Glückwunschschreiben und Telegrammen des Tages.

Die in Berlin beglaubjgten ausländischen Missions­chefs brachten durch persönliche Eintragungen in das in

rechtwinkliges Dreieck von ganz gewaltigen Ausmaßen, das durch die Namen Jassir, Bullenbay aus Curacao und Eismeer bezeichnet wird und dessen längere Außen­seite bis dicht vor die ganze nordamerikanische Küste hin ausgebuchtet ist. Die Entfernung von dem rechten Winkel dieses Dreiecks im Raum von BeirutJaffa Alexandrien bis nach Curacao beträgt etwa vllcl Kilometer, bis zum Eismeer über 5Ü00 Kilometer, wäh­rend die Entfernung aus der ausgebuchteten äußeren Frontlinie vorn Karibischen Meer bis in die Barentsee 12 ÜVV Kilometer übersteigt. Das entspricht mindestens der zehnfachen Strecke von Memel bis Basel. In diesem ganzen riesigen Raum sind unsere U-Boote und unsere Kampfflugzeuge dem Feinde ununterbrochen auf den Fersen und fügen ihm pausenlos die schwersten Schläge zu. die immer wieder alle Pläne des Gegners, wie Lord Alexander kürzlich in einer Anwandlung der Verzweiflung ausrief, zerschlagen, wenn sie gerade fertig geworden sind.

So dürfte es wohl auch jetzt wieder den Spekulationen ergehen, über denen Churchill lange Wochen mit den Vertretern Roosevelts, Marshall und Hopkins, so eifrig gebrütet hat, daß er deswegen, wie er sagte, keine Zeit fand, dem Unterhaus und der englischen Öffentlichkeit den so dringlich geforderten Rechenschaftsbericht über die Ereignisse der letzten Wochen zu geben. Marshall und Hopkins haben jetzt England verlassen und sind be­reits wieder in den Vereinigten Staaten eingetroffen, um dort über den Erfolg ihrer Mission zu berichten. Man weiß, daß die Beauftragten^ Roosevelts Herrn Churchill klarmachen sollten, daß man mit den Offensiv- (Fortsetzung auf Seite 2)

der Präsidialkanzlei des Führers ausliegende Vesuchsbuch dem Führer ihre eigenen und die Glückwünsche der von ihnen vertretenen Staatsoberhäupter, Regierungen und Völker zum Ausdruck.

S. M. der König von Italien und Kaiser von Aethio- pien richtete an den Führer das nachstehende Geburts­tagstelegramm:Die frohe Wiederkehr Ihres Geburts­tages bietet mir die willkommene Gelegenheit, Ihnen, Exzellenz, meine herzlichsten Glückwünsche zusammen mit den wärmsten Wünschen für Ihr persönliches Wohl­ergehen wie für die zweifellos höhere Bestimmung der verbündeten deutschen Nation zu erneuern.

Victor Emanuel."

Der Führer antwortete ihm mit nachstehendem Te­legramm:Eurer Majestät danke ich herzlichst für die freundlichen Glück- und Segenswünsche, die Sie mir anläßlich meines heutigen Geburtstages für die Zu­kunft des deutschen Volkes wie für mein persönliches Wohlergehen zum Ausdruck gebracht haben. Es ist meine unerschütterliche Zuversicht, daß auch das mit uns verbündete Italien größer als vordem aus dem ge­meinsamen Kampf hervorgehen wird! Adolf Hitler."

Der Glückwunsch des Duce hatte folgenden Wortlaut: Ich möchte auch im Namen der faschistischen Regierung und des italienischen Volkes Ihnen, Führer, meine besten Wünsche zu Ihrem Geburtstage übermitteln, der in immer festerem Siegeswillen die tapferen deutschen Truppen und das gesamte deutsche Volk um Ihre Person vereinigt sieht. Auch an diesem Tage stehen Seite an Seite mit den deutschen Kameraden sowie täglich im Kampfe vereint die Soldaten Italiens und das italie­nische Volk mit ihrem entschlossenen Willen zum Sieg.

Mussolini."

Der Führer antwortete ihm telegraphisch wie folgt: Ich danke Ihnen, Duce, herzlich für die freundschaft­lichen Glückwünsche, die Sie mir eigenen Namens wie im Namen der faschistischen Regierung Italiens und des italienischen Volkes zu meinem heutigen Geburtstage ausgesprochen haben. Mit Ihnen bin ich stärker denn je davon überzeugt, daß Deutschland und seine Verbün­deten im gemeinsamen Willen zum Kampf verbunden, den Krieg für die Zukunft unserer Völker siegreich be­enden werden. Adolf Hitler."

oeburlstag -es-rers im kmiptquartier

kuropas Sedanken wetten bei stdolf stiller

Japans Jugend huldigt

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitnng

b. Berlin, 2». April.Die Jugend Japans bringt dem großen Führer des deutschen Volkes ihre herzlichsten Glückwünsche dar!" Die Grüße des Landes der aus­gehenden Sonne klingen mit diesem Ruf des japanischen Rundfunks, sie verwischen sich mit den Glückwünschen der Staaten Europas, die in Adolf Hitler den Einiger dieses Kontinents, den größten Staatsmann und Feld­herrn grüßen. Die gleiche Herzlichkeit, die gleiche tiefe Achtung, die die Sendung des japanischen Rundfunks mit den Erußworten des Generalsekretärs der japa­nischen Staatsjugend, Asahina, ausstrahlt, findet sich in den Spalten der europäischen Zeitungen, mögen sie nun in Rom, Mailand. Madrid, Bukarest, Sofia, Budapest, Helsinka, Oslo, Kopenhagen, Athen, Paris und Beldgrad die Rotationen verlassen. Gibt es eine europäische Zei­tung, die nicht an diesem Tage Bilder und Leitartikel zum Geburtstag des Führers bringt? Sie müßte schon in -er Schweiz oder in Schweden erscheinen. Das ge-

dem führet örüße an den größten fei

einte Europa aber fühlt sich mit Adolf Hitler, dem Neu- gestalter dieses Kontinents, eng verbunden und gibt dieser Verbundenheit in Worten der Freundschaft und Verehrung Ausdruck.

Es ist mir eine große Freude, auf diesem Wege das uns verbündete und befreundete Deutschland herzlich grüßen zu dürfen", sagte Asahina in der Tokioter Son- dersendung für Deutschland,um so mehr, als ich diesen Eruß am heutigen Tage, an dem das ganze deutsche Volk den 53. Geburtstag seines Führers feiert, senden kann. In den Herzen der japanischen Jugend brennt der Wille, diesen Krieg bis zum letzten durchzukämpfen mit dem Ziel, die alte Ordnung, die England und Amerika verteidigen, zu zerschlagen und eine neue Welt der Gerechtigkeit aufzubauen." Die Zeitungen der ein­zelnen europäischen Staaten sprechen von der Bewun­derung. die ihre Völker für die Persönlichkeit des Führers hegen, die wieUj Magyarsag" in Buda­pest sich ausdrücktdie Herrschertugend, die Staats-

«deren und Staatsmann

kunst und das Feldherrngenie eines Friedrich des Gro­ßen, eines Bismarck, eines Clausewitz und eines Hin- denburg vereint". Dank schwebt in allen Worten, daß Adolf Hitler Europa von der Gefahr des Bolschewis­mus befreite, sich den bezwungenen europäischen ehe­maligen Gegnern als äußerst großmütiger Gegner zeigte und stets die nationale Eigenart der Verbündeten und Freunde wahrte.

Wie der bulgarische Rundfunk anläßlich des Führer­geburtstages Festprogramme einschaltete, so war es in den Hauptstädten aller verbündeten Nationen der Fall. Mit Worten der Sympathie berichten die Zeitungen über die Kundgebungen, in denen die deutschen Volks­gruppen. die Ortsgruppen und K^kse der Auslands­organisation der NSDAP. sich zusammenfanden, um in gemeinsamer Feier des Führers zu gedenken, dessen Taten sie alltäglich sehen und dessen Gsgenwärtigkeit sie beglückend spüren.

Die 4<r-e«sKsste I«4e«aeWes

Die Pläne des Weltjudentums um eine Hebräer­armee werden schon seit langem diskutiert. So ver­sammelten sich auch am 4. Dezember 1941 in Washington jüdische Delegierte aus allen Teilen der USA., die die Aufstellung einer Armee von 200 000 Juden verlangten. Aehnliche Wünsche wurden auch unter den Juden Groß­britanniens laut. Nach einer Meldung des amtlichen Organs der Juden in England, derJewish Chronicle" vom 1. August 1941, wurde anläßlich eines großen Banketts in Manchester eine gleiche Forderung aufge­stellt. Also große Worte, die auf jüdischen Versammlun­gen zum Ausdruck kamen.

Es erscheint indes der Mühe wert, einmal auf Grund der Angaben aus dem ersten Weltkrieg nachzuprüfen, welche Rolle die Juden während dieser Zeit als Sol­daten im britischen Imperium gespielt haben. Die beste Unterlage hierzu bieten vor allem amtliche und jüdische Feststellungen.

Das jüdische Kriegsdienst-Komitee ließ von dem Rabbiner Adler eine Uebersicht über die Beteiligung der Juden am Militärdienst veröffentlichen. Hierin wurde die Gesamtziffer der Juden im Empire auf 420 000 Personen geschätzt. Aus ihren Reihen befanden sich bei Ausbruch des Krieges 600 in der Reserve und der Miliz, 400 in der Regulären Armee und 50 in der Marine. Bei Einführung der Wehrpflicht gehörten 10 000 Juden, darunter 1140 Offiziere, der Wehrmacht an. Bis Ende des ersten Weltkrieges sollen nach Adler und derJewish Chronicle" vom 24. Januar 1936 etwa 50 000 Juden zu den Fahnen einberufen gewesen sein. Im Jahre 1917 soll sogar ein jüdisches Regiment in England aufgestellt und von einem Nichtjuden, Oberst Patterson, befehligt worden sein. Die Kommandos sind angeblich nicht selten in Jiddisch gegeben worden. Zwei weitere Bataillone von Juden seien später gebildet worden, deren Mannschaft allerdings aus den Vereinig­ten Staaten und Kanada stammte. Diese Truppen sind, wie wir dem Jewish Year Book von 1937 entnehmen, im Jahre 1918 nach Palästina gesandt worden.

In Aegypten wurde im Jahre 1915 das Zionistische Maulesel-Korps aufgestellt, das zum Munitionstrans­port an der Gallipolifront bestimmt war. Im Jahre 1916 ist es aufgelöst worden.' Alle diese jüdischen Trup­pen erfreuten sich keines besonderen Rufes in der bri­tischen Armee. Bald schon hatte man einen Wahlspruch für sie gefunden, der bezeichnend für die Haltung der jüdischen Helden war:blo oclvvvee cvitbout ssourit^." Der hierin enthaltene Doppelsinn geht in der deutschen Uebersetzung leider verloren. Er bedeutet sowohlKein Vorschuß ohne Sicherheit", als auchKein Vormarsch ohne Sicherung." Es gab 20 jüdische Oberstleutnants und zahlreiche Majore, sowie einen Brigadegeneral mit Namen -H. Seligman. Der Jude Sir' John Monash wurde im Jahre 1918 als Oberbefehlshaber der austra­lischen Truppen in Frankreich mit dem Rang eines Generalleutnants eingesetzt. Der frühere.'Kriegsminister Hore-Belijha diente im Train. Den Feststellungen des obengenannten Rabbiners Adler verdanken wir eben- die offizielle Mitteilung, daß sich unter den jüdi­schen Mannschaften vor allem eine große Anzahl von Schneidern und sonstigen Handwerkern befand, die für die Instandhaltung von Maschinen, sowie in den photo- graphischen Ateliers tätig waren.

Adler gibt die Zahl der gefallenen Juden mit 2324 an. während das Jewish Year Book von 1937 von 2420- spricht. Dies bezieht sich auf die Juden des gesamten Imperiums. Demnach haben sie. wenn man die oben- genannte Zahl von Adler mit 420 000 Juden als richtig unterstellt, etwa 5lh Mann auf Tausend verloren.

Legt man dagegen die nach unserer Ansicht vorhan­dene Mrndestzahl von 1200 000 bis 1 500 000 als jüdische Gesamtbevölkerung für das Empire zugrunde, so kommt man höchstens auf 2 Mann pro Tausend. Wenn man sich vorstellt, daß die uns zufällig vorliegende Verlustziffer aus dem Sudetengau für den ersten Weltkrieg 44 Ge­fallene auf Tausend beträgt, so kann man wahrlich nicht von einem allzu großen Opfer der Söhne Israels für Großbritannien sprechen. Die Kriegsfreudigkeit der Ju-

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Im Swir-Abschnitt der Ostfront erlitten die Sowjets bei erfolglosen Massenvorstößen außergewöhnlich hohe blutige Verluste.

Deutsche U-Boote schickten weitere 143 ÜÜÜ BRT. anglo-amerikanischen Versorgungsschiffsraum auf den Meeresgrund.

Den Vorstoß der RAF. nach Augsburg mußte Chur­chill mit einem unverhältnismäßig hohen Verlust an Material und fliegendem Personal bezahlen.

Marschall Petain hat zur Bildung der Regierung Laval einen Aufruf erlassen.

Nach japanischem Fachurteil sind Flottenoperationen des Gegners im Pazifik in größerem Stil unmöglich. Der Führer empfing in seinem Hauptquartier seine engsten Mitarbeiter zur Entgegennahme der Ee- burtstagsgliickwiinsche.

Europas und Japans Presse bringt zum Geburtstag Adolf Hitlers die Dankbarkeit der jungen Völker für den größten Wegbereiter einer neuen Zukunft zum Ausdruck.

Am kommenden Sonntag wird erstmalig in diesem Jahr wieder eine Sammlung für das DRK.-Kriegs- hilsswerk durchgeführt.