Ausgabe 
(11.4.1942) Nr. 99
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

!rsche?nt7malwkichentlich

Anzeigen

>rundvreller

Monatsbezug E 2,30 einschl. Zu stellgebühr; Postbezugspreis monal 2,30 E , einschl. 30,1 Post

zeitungsgebühr) zuzügl. 42 Be stellgeld, Bezugspreis ist im vorau- zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Cauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6/8. Fernspr. 21931, Nachtr. u. Sonntg. 24705. Sprechz.: Verlag: werktl. 1213 Ilhr; Schristleitung: Diens­tag und Freitag 12'/-13'/- Uhr.

parteiamtliche Lageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden värgermeisters der Zrcien Hansestadt vremcn

Die l arm hohe unv 22 culi, breite Zeile im Anzeigenteil 13 2H/. Dle 78 mir» breite und 1 oam hohe Zeile smT»-"ell 75c^/. Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste S Nachlaßstaffel O. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 6/8, Ruf 2 19 31- Nachtruf und sonntags 2 47 65; Obernstr. 80, Ruf 219 3.1; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Bahnhofs Ecke Poststr., Ruf 434 58; Br. Vegesack, Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8; Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41^43» Ruf 88 u.89

der Nationalsozialisten Vremens

flmlüches verkündungsblatt des Neichsstotchalters in Oldenburg und vremen

Nr. 99/12. ZaHrgang

Sonnabend, 11. flpril 1942

Linzelpreis 15 Npf.

die feindliche tügenprejse unter Anklage

feierliche kröffnung des Journaliftenkongreffes im Vogenpalast;u Venedig der revolutionäre Journalist und kriegsberichtecstalter der Achsenmächte gegen die jüdisch-britischen Volksbetrüger

Zwei Welten

Ueber 3VV Journalisten aus 15 Nationen in Venedig / Grundlegende Vortrüge am ersten Kongretztag

Venedig. 10. April. Venedig wurde am Freitag zum Schauplatz eines für die Geschichte und die zu­künftige Gestaltung des Pressewesens bedeutsamen Er­eignisses. Im Großen Ratssaal des Dogen-Palastes wurde in Anwesenheit des Reichspressechess Dr. Dietrich, zahlreicher Vertreter der italienischen Re­gierung, der faschistischen Partei, des Podesta und der Senatoren der Stadt Venedig und unter Teilnahme von mehr als 300 Journalisten aus 15 Nationen der erste Kongreß der Union nationaler Journalistenverbände feierlich eröffnet.

Nach der Begrüßung des Kongresses durch den Podesta von Venedig und der Vertreter der venetianischen Presse nahm der Präsident der Union. SA.-Obergruppen- führer Weiß, die Eröffnung des Kongresses vor, dessen Leitung er, um der Solidarität mit den faschistischen Kameraden sichtbar Ausdruck zu verleihen, dem ita­lienischen Vertreter im Präsidium der Union, National­rat Euglielmotti, übertrug.

Vor dem Eintritt in die eigentliche Kongrsßarbcit verlas Botschafter Rocco eine Adresse des Königlich- italienischen Außenministers Graf Ciano an den Kongreß, in der er seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß der erste Kongreß der Union auf italienischem Boden stattfindet. Außenminister Ciano gab ferner seiner kameradschaftlichen Verbundenheit mit den in Venedig versammelten Journalisten, als deren einer er sich betrachte, Ausdruck und sprach zugleich die besten Wünsche für den Ersolg des Kongresses aus. der für die Zukunft der Presse von außerordentlicher Bedeutung

Vas kichenlaub rum Nitterkreu; verlieben

Berlin, 1l>. April. Der Führer hat Hauptmann Wilhelm Spieß, Gruppenkommandeur in einem Zer­störergeschwader, in Anerkennung seines heldenhaften Einsatzes im Kampf um die Zukunft unseres Volkes als 85. Soldat der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Haupt­mann Spieß fand, wie bereits gemeldet wurde, an der Spitze seines Verbandes bei einem Tiefangriff im Osten den Heldentod.

Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Major Josef Fleischmann, Bataillons- Kommandeur in einem Gebirgsjäger-Regiment, Ober­leutnant Hans Spiel mann, Zugführer in einer Sturmgeschütz-Abteilung. Bei dem Sturm aus eine für den Abwehrkampf wichtige Höhe wurde Major Fleisch­mann so schwer verwundet, daß er seinen Verletzungen erlegen ist.

Tokio, 10. April. Wie das Kaiserliche japanische Hauptquartier bekanntgibt, wurden am 9. April in den Gewässern um Trincomali an der Ostküste von Ceylon versenkt:

Ein britischer Flugzeugträger, TypHermes", zwei Kreuzer, TypenBirmingham" yndEmerald", ein Zerstörer, ein Patrouillenschiff. Außerdem wurden schwerstens beschädigt: Ein Kreuzer, sechs Handelsschiffe.

I» der Luft wurde» weitere 58 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die japanischen Verluste betragen 10 Ma­schinen. Eigene Verluste an Kriegssahrzeugen sind aus japanischer Seite nicht zu verzeichnen.

Der als versenkt gemeldete Flugzeugträger vom Typ Hermes" hatte eine Wasserverdrängung von 10 850 Tonnen. Die Geschwindigkeit betrug 25 Knoten. Die Be­stückung besteht aus sechs 14-om-Gefchützen, drei 10,2-om- Flak, vier 4,7-cm-Geschützen, 14 Fla-Mgs. Der Träger war für die Aufnahme von 20 Flugzeugen eingerichtet. Die Besatzung war 664 Mann stark. Die Kreuzer vom TypBirmingham" haben eine Wasserver­drängung von 9100 Tonnen. Ihre Geschwindigkeit be­trägt 32,5 Knoten. Bestückt sind sie mit 12 15,2-om-Ge- schützen, acht 10,2-em-Flak. vier 4,7-om-Geschlltzen und acht 4-em-Flak sowie Torpedorohren. Sie besitzen ferner eine Flugzeugschleuder und können drei Seeflugzeuge mitführen. Die Besatzung besteht aus 700 Mann. Die Kreuzer vom TypEmerald" haben eine Was­serverdrängung von 7550 To. Die Geschwindigkeit be­trägt 33 Knoten. Sie sind bestückt mit sieben 15,2-em- Eeschützen, fünf 10.2-om-Flak, vier 4,7-om-Geschützen uno zwei 4-om-Flak 10 Fla-Mgs und 16 Torpedorohren. Sie sind gleichfalls mit einer Flugzeugschleuder aus­gerüstet und können ein Seeflugzeug mitführen. Be­satzungsstärke 574 Mann.

Wie Reuter am Freitagmittag meldet, wurde in London amtlich mitgeteilt, daß der britische Flugzeug­trägerHermes" versenkt worden ist. Das Eingeständnis der weiteren schweren Kriegsschiffsverluste, die Eng­land nach Meldung des japanischen Hauptquartiers in den Gewässern um Trincomali an der Ostküste vor Ceylon erlitten hat, steht bisher noch aus.

Domei meldet von den Philippinen, daß die feind­lichen Streitkräfte in Stärke von 80 000 Man» auf der

und ein Beweis der engen geistigen Solidarität der Völker sei, die in der Union vereint sind.

Gesandter Dr. Paul Schmidt, Leiter der Presseabtei­lung des Auswärtigen Amtes» verlas ein Telegramm des Reichsaußenministers von Ribbentrop. Der Reichsaußenminister drückt in seinem Telegramm an die Union nationaler Journalistenverbände den Wunsch aus, daß diese Tgaung ein weiterer Beitrag sein möge auf dem Wege der Befreiung der Völker von Kräften in der Presse, hinter denen Juden, Bolschewisten und Plutokraten mit dem Ziele der Erhaltung einer inter­nationalen Anarchie stehen.Getragen von einem neuen Berufsethos", so heißt er in der Botschaft des Reichs­außenministers,und im Dienst des Kampfes der jun­gen Völker, die diesen Krieg mit fanatischem Glauben und Siegeswillen bis zur endgültigen Niederringung ihrer Gegner führen werden, wird die Presse der im Dreimächtepakt verbündeten Staaten und ihrer Freunde ihren Beitrag zur Neuordnung des geistigen und poli­tischen Lebens leisten. Beide Telegramme wurden von den Teilnehmern mit lebhaftem Beifall aufgenommen.

Nachdem Hauptmann Weiß dem Kongreß unter stürmischem Beifall den Inhalt eines an den Duce ge­richteten Begriißungstelegramms verlesen hatte, über­brachte der stellvertretende Parteisekretär Ravafio die Grüße der faschistischen Partei. Zugleich hielt er auch das erste große Referat des Kongresses, in dem er die revolutionäre Mission des Journalisten behandelte.

Im einzelnen nahm die Eröffnungssitzung folgenden Verlauf: Kurz vor 11 Uhr erschien das Präsidium im

Aus dem Führerhauptquartier, 10. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Aus der Halbinsel Kerls ch wurde gegenüber starken, von Panzern und Luftwaffe unterstützten Angriffen ein vol­ler Abwehrersolg erzielt. Neben hohen blutigen Ver­lusten des Gegners sind, nach bisherigen Meldungen, 58 feindliche Panzer vernichtet und weitere 28 bewe­gungsunfähig geschossen. An verschiedenen anderen Ab­schnitten der Ostfront waren eigene Angriffsunterneh­mungen erfolgreich. Am WoIchow wurde eine Kräfte- gruppe der Sowjets eingeschlossen und vernichtet. In Nordafrika wurden bei Spähtruppgesechten mehrere bri­tische Panzerspähwagen und Geschütze vernichtet oder erbeutet. Die Angriffe aus die Insel Malta wurden bei Tag und Nacht durch deutsche Kampf-, Sturzkampf­und Jagdfliegeroerbände fortgesetzt. In den Staatswerf­ten, Hasen und Dockeinrichtungen sowie in den Flug­platzanlagen verursachten Bombenvolltrefser weitere schwere Beschädigungen. An der englischen Südküste er­zielten leichte Kampfflugzeuge Volltreffer in einem Gas­werk. Ueber der Deutschen Bucht schoß Marineartillerie drei britische Bomber ab. Der Obergefreite Feld einer

Bataan-Halbinsel den Befehlshaber der japanischen Streitkräfte um Waffenstillstand ersucht haben. Ueber das Ergebnis der Kapitulationsverhandlungen ist noch nichts bekannt.

Die japanischen Truppen, die nach Süden längs der Ostküste der Halbinsel Bataan in scharfer Verfolgung der fliehenden amerikanischen und philippinischen Streitkräfte vorstoßen, haben am Mittwochnachmittag Cabcaben, eine strategisch wichtige Stadt an der Bucht von Manila am Südende der Halbinsel Bataan, be­setzt. Flugplätze und andere militärische Anlagen in Cabcaben und an der Straße, die von der Stadt aus nach Süden führt, sind durch den zurückgehenden Feind zerstört'worden. Ueberall kann man an der südlichen Küste Bataans schwarze Rauchwolken aufsteigen sehen.

Nach weiter einlaufenden Frontmeldungen wurden, nachdem die amerikanischen und philippinischen Trup­pen sich in wilder Flucht auf der Straße von dem be­reits besetzten Limai nach Naviveles zurückziehen, klei­nere Transporter bei Los Cochinos, einem Punkt an der Südspitze der Halbinsel Bataan in aller Eile zu­sammengezogen, um die fliehenden Truppen, wenn mög­lich, nach der Festung Corregidor hinüberzubringen. Andererseits übernahmen japanische Flotteneinheiten die notwendigen Operationen, um dem Feind die Rück­zugslinie nach der Insel abzuschneiden.

Bei ihrem stürmischen Vordringen besetzten die Ja­paner gestern die Orte Limai und Lamao im Süd- zipfel der Halbinsel und drängen dem Feind hart nach. Dabei wurden zahlreiche Gefangene gemacht, darunter auch der Befehlshaber der 21. us.-amerikanischen Divi­sion, ein us.-ame-vikanischer Regimentskommandeur und mehrere andere Offiziere. Es heißt, daß mehrere Tausend feindlicher Truppen sich in Limai und Lamao ergeben haben, da sie die wütenden Angriffe der japani­schen Luftwaffe nicht aushalten könnten. Limai ist in Rauchwolken gehüllt, da der Feind eine Anzahl wich­tiger Gebäude in der Stadt in Brand gesteckt hat.

Im Verlauf des /Generalangriffes fiel am 6. April frühmorgens der Befehlshaber der japanischen Tank­truppen, Shinnosuke Sonoda, als seine Truppen in feindliches Artilleriefcuer gerieten. Seit den ersten Lan­dungen auf den Philippinen hat er sich besondere Ver­dienste erworben.

großen Ratssaal des Dogen-Palastes am Markusplatz. Dann flammten die Scheinwerfer auf, und die Ehren­gäste des Kongresses, an ihrer Spitze Reichspressechef Dr. Dietrich, Unterstaatssekretär im Ministerium für Volks­kultur Poloerelli, Gesandter Sakuma-Japan, der Bevoll­mächtigte der spanischen Regierung und weitere Ver­treter der am Kongreß beteiligten Nationen, der Podesta von Venedig und zahlreiche andere Persönlichkeiten des italienischen öffentlichen Lebens betraten den festlichen Raum, von den Teilnehmern des Kongresses mit er­hobener Rechten begrüßt.

Der Präsident der Union nationaler Journalisten­verbände, Leiter des Reichsoerbandes der deutschen Presse. SA.-Obergruppenfiihrer

wttkelm weiß

unterstrich in seiner mit stürmischem Beifall aufgenom­menen Ansprache zur Eröffnung des Kongresses den po­litischen Charakter dieser Tagung. Er entbot einleitend dem König von Italien und Kaiser von Aethiopien den ehrerbietigen Gruß des Kongresses. Mit dem Dank an den faschistischen Presseverband für die großzügige Orga­nisation des Kongresses und an die italienische Regie­rung und vor allem au die Stadt Venedig für die tat­kräftige Förderung gab der Präsident seiner Zuversicht Ausdruck, daß der Kongreß im Zeichen des stolzen Gei­stes stehen werde, der für die große Vergangenheit Ve­nedigs immer kennzeichnend war. Der Präsident be­grüßte dann die Delegation der journalistischen Ver­bände Ungarns, Rumäniens. Bulgariens, der Slowakei

Panzerjägerabteilung hat bei den Kämpfen auf der Halbinsel Kertsch am 9. April trotz Verwundung sieben feindliche Panzer abgeschossen."

Her italienische welirmachtsbericht

Rom, 10. April. Deil italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut:In der Cqre- naika fanden erneute Treffe» vorgeschobener Verbände ihren Abschluß zu unseren Gunsten. Im Laufe der Siiu- berungsaktionen der libyschen Sahara wurde die Zer­störung weiterer feindlicher Panzer festgestellt. In einer Reihe glänzender Kampfhandlungen fügte die Luftwaffe Nachschubzentren im feindliche« Hinterland beträcht­lichen Schaden zu. Deutsche Jäger schössen im Luftkampf mit starken feindlichen Jagdverbänden vier Curtiß ab, ein weiteres Flugzeug wurde von der Bodenabwehr von Dschato getroffen und stürzte in der Nähe der Oase ab. Auch gegen Malta richteten sich erneute kraftvolle An­griffe der Achse. Die Hafen- und Dockanlagen der Insel wurden erfolgreich getroffen und militärische Einrich­tungen gründlich zerstört. Deutsche Jäger vernichteten im Luftkampf fünf Flugzeuge."

Der Lb"I'.-Berichterstatter meldet aus Newyork, das ganze Land stehe völlig unter dem Eindruck des Ver­lustes der Bataan-Halbinsel. Die Presse bringe diese Ungliicksbotschaft in großen Schlagzeilen auf der ersten Seite, wobei sie Abschwächungsoersuche unternehmen, in­dem sie bescheiden hinzufüge, daß der Widerstand Corre- gidors noch anhalte.

Scktvers I.uttsnAritte suk dorregiäor

Japanische Armeebomber durchbrachen, wie Domei meldet, am Donnerstag das wütende Sperrfeuer der feindlichen Flak und griffen Corregidor zweimal an, wobei sie viele Tonnen Bomben auf militärische An­lagen abwarfen. Man glaubt, daß auf der Insel schwere Verwüstungen entstanden sind. Riesige Rauchsäulen breiteten sich über der Bucht von Manila aus.

klsssenkluckt sn8 Kslkutts

Die Nachricht von den schweren Verlusten, die Eng­lands Kriegs- und Handelsflotte in der Bucht von Ben­galen erlitt, hat in ganz Indien, einer amerikanischen Agenturmeldung zufolge, große Beunruhigung ausge­löst. Aus Kalkutta wird ein Fortschreiten der allge­meinen Flucht aus der Stadt gemeldet. Im Straßen- leben merkt man deutlich, daß die Bevölkerung sich verringert hat. Zu Zehntausenden liefen schon im De­zember die Kulis davon auf der Flucht nach ihren heimatlichen Dörfern. Die unter direktem Einfluß ste­hende in Kalkutta erscheinende ZeitungThe States- man" weist in einem Artikel auf die feindselige Hal­tung der burmesischen Bevölkerung den britisch-indischen Verteidigungstruppen in Burma gegenüber hin. Die feindselige Haltung der Burmesen mache die Verteidi­gung äußerst schwierig.

Weiknscktsinsel in jspsniscker Hsrui

Das Kaiserliche Hauptquartier gab am Freitag um 11 Uhr ferner bekannt, daß japanische Marineeinheiten am 31. 3. die Weihnachtsinsel, 350 Kilometer südlich von Java im Indischen Ozean, vollständig besetzt haben.

(Siehe auch Seite 8)

und Kroatiens, die der Union bisher beigetreten sind, sowie die Vertreter jener Länder, die sich entschlossen haben, durch ihre Teilnahme auch ihrerseits ihrem Pro­test gegen den Mißbrauch der Presse im Dienste der Bölkerverhetzung Ausdruck zu verleihen, ferner die Gäste der Union, unter ihnen die Bevollmächtigten Japans und Spaniens, das ebenfalls seinen Beitritt zur Union erklärt hat, sowie die deutschen und italienischen Be- rufskameraden. Unter stürmischem Beifall hieß der Präsi­dent der Union dann den Neichspressechef Reichsleiter Dr. Dietrich, dessen tatkräftiger Förderung die Union soviel verdankt, willkommen und dankte ihm für den Entschluß, an der Tagung persönlich teilzunehmen. Als Vertreter der italienischen Regierung begrüßte er den Unterstaatssekretär Poloerelli. als den Vertreter der faschistischen Parlei den stellvertretenden Parteisekretär Ravasio sowie die übrigen Regierungsvertreter der teil­nehmenden Länder.

Bei einem kurzen Rückblick auf den Eründungsakt in Wien unterstrich Präsident Weiß vor allem die politische Aufgabe des Zusammenschlusses. In einer Zeit, in der aus den Trümmern einer alten, zum Untergang ver­urteilten Welt ein neues Jahrhundert aufgebaut werde, in einer Zeit voller revolutionärer Erschütterungen und Umwälzungen habe auch die Presse und mit ihr der journalistische Berufsstand eine politische Mis­sion allerersten Ranges zu erfüllen. Die Journalisten der jungen Völker trenne eine Welt von dem Ungeist, der sich in den jüdischen Demokratien der Presse bemächtigt habe. Der totale Krieg, in dem wir stehen, werde auch ausgetragen aus den Schlachtfeldern des Geistes und der Ideen.

Daraus gab der Präsident einen Hinweis auf diö bevorstehenden außerordentlich aufschlußreichen Ausfüh­rungen, mit denen von einer Reihe von Wortführern der europäischen Völker Enthüllungen über die ver­werflichen Methoden der im Dienst der jüdisch-kapita­listischen Kriegsverbrecher stehenden Presse gemacht werden.

Das, was den Kongreß in Venedig zusammengeführt hat, erklärte Präsident Weiß, ist der Protest gegen die Demoralisicrung der Völker durch einen verantwortungs­losen Journalismus, der Protest gegen die Versklavung der Presse im Dienst internationaler Kapitalmächte, der Protest gegen den Mißbrauch der Presse zum Zwecke der skrupellosen Verhetzung der Völker, der Protest ge­gen die Presselüge und gegen die Verfälschung der Wahrheit, der Protest gegen die Abhängigkeit der jour­nalistischen Arbeit von unverantwortlichen Aktionären und Kriegsverdienern, und endlich der Protest gegen die Verjudung der Presse, die wir als das Grundübel und den Krebsschaden der internationalen Pressearbeit erkannt haben.

Mit der Verwirklichung dieses Grundsatzes habe die llnion eine revolutionäre Aufgabe übernommen, für die sich die Schriftleiter aller jungen aufsteigenden Völker mit Hingabe einsetzen, die den Fortschritt der mensch­lichen Kultur auf ihre Fahnen geschrieben haben. Wir wollen die Ehre und Würde des journalistischen Be­rufsstandes international zur Geltung bringen und dafür sorgen, daß der Grundsatz der Anständigkeit und Sauberkeit in der Presse Geltung hat. Zum ersten Mal in der Geschichte der Presse ist in der Union eine Ein­heitsfront der Gesinnung und des Charakters verwirk­licht worden.

Präsident Weiß würdigte dann die revolutionäre Mission des faschistischen Italiens im Kampf gegen volksfeindliche Elemente der Plutokratie. Auch im An­fang des neuen Italien habe der Kampf gegen die gleichen Schädlinge gestanden, mit denen wir uns heute in der Welt auseinanderzusetzen hätten. Auch die Neu- ausrichtung der italienischen Presse sei das Werk eines großen Mannes, der selbst Journalist war, als er das Zeichen zum Aufbruch gab

Der Präsident entbot im Namen des Kongresses dem Duce die ehrerbietigsten Grüße:Benito

Mussolini hat durch sein persönliches Beispiel dem kämpferischen Journalismus unserer Zeit ein klassi­sches Denkmal gesetzt!"

Vizepräsident der Union und Präsident des italie­nischen Presseverbandes. Nationalrat

Umberto öuglielmotti

Direktor derTribuna". gab in seiner gehaltvollen Be­grüßungsansprache zugleich einen Umriß der bevor­stehenden Kongreß-Arbeiten, die einen Anklageakt gegen die Feindpresse bilden, die unter einer trügerischen Scheinfreiheit in den Händen ihrer Geld-

MIMIIIIIIMI»M»»IMIM»»II»»»M»IMIIIMII»MMMNMMIIIMII»«MMIN»

Vnsor?as«88p»ossL

Aus der Halbinsel Kertsch erzielt?» unsere Truppen einen vollen Abwehrersolg.

Die Luftangriffe auf Malta wurden bei Tag und Nacht fortgesetzt.

Mit der Versenkung von einem Flugzeugträger, zwei Kreuzer» und weiteren Einheiten fügten die Ja­paner der britischen Pazifik-Flotte neue schwere Schläge zu.

Die Reste der USA.-Truppen auf der Philippinen- Halbinsel Balanga haben den Waffenstillstand an­geboten.

Der erste Tag des Journalistenkongresses in Venedig stellte mit tieffundierten Ansprachen und Vortrügen die jüdisch-plutokratische Lügenpresse unter Anklage. Wie jetzt mitgeteilt wird, forderte der feige bri­tische Luftangriff aus Lübeck 295 Tote. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley spricht am Sonn­tag aus einer "geschlossenen DAF.-Veranstaltung in Bremen.

Neue See- und Landwege der japanischen Slreilkrüfte

Vritischer slugreugtrSger und zwei wettere Kreurer versenkt USfl.-widerstand aus den flkttippinen gebrochen

Voller slbivekrersolg auf der Halbinsel kertsch

eigene flngriffsunternekmungen erfolgreich Volltreffer in süSenglischem Sasweek