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SllMk Nuno
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmisblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblalt des veichtzstatthalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 81 ,12. Jahrgang
Sonntag, 22. März 1S42
kinzelpreis 15 Npf
wieder 41000 VNI. auf dem Meeresgrund
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Aus dem Führerhauptquartier, 21. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Auf der Halbinsel Kertsch setzte der Feind seine erfolglosen Angriffe fort. Weitere 1K sowjetische Panzer wurden vernichtet. Im Hafen der Festung Sewastopol versenkten Sturzkampfflugzeuge ein Handelsschiff von 4VVÜ VRT. und beschädigten einen großen Tanker so schwer, daß mit seiner Vernichtung zu rechnen ist. Vombenvoll- treffer richteten in einer Schiffswerft, einem Kraftwerk und in Brennstofflagern große Zerstörungen an. Im Donezgebiet sowie im mittleren und nördlichen Frontabschnitt wurden weitere Angriffe der Sowjets abgewiesen. Bei erfolgreichen eigenen Angriffen hatte der Feind hohe blutige Verluste. Schwere Artillerie beschoß mit guter Wirkung kriegswichtige Anlagen in Leningrad. In der Zeit vom 13. bis 20. März verlor die sowjetische Luftwaffe 38K Flugzeuge; davon wurden 298 in Luftkämpfen und 14 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 22 eigene Flugzeuge verloren.
Auf, Malta wurde der Flugplatz La Valetta und der Hafen La Valottq am Tage von deutschen Kampfflugzeugen in rollenden Angriffen mit Sprengbomben schweren und schwersten Kalibers belegt. In Luftkiimpsen über der Insel und in Nordasrika verlor der Feind fünf Jagdflugzeuge.
Deutsche Unterseeboote versenkten vor der amerikanischen Küste und vor Westafrika sechs feindliche Handelsschiffe mit zusammen 35 üüv BRT. sowie ein Küsten- wachschiff der USA.-Kriegsmarine. Beim Angriff auf einen Geleitzug im Atlantik erzielte ein Unterseeboot vier Torpedotreffer. Der Erfolg konnte jedoch wegen starker Abwehr nicht beobachtet werden. Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe aus einem Geleit- zug heraus einen Frachter von 4009 BRT., ein weiteres
Hohe Verluste See Sowjets
Berlin, 21. März. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, fanden auch am 19. März südostwärts des Jlmensees wieder heftige Kämpfe statr,' die für die Bolschewiken äußerst verlustreich waren. Auf einer Frontbreite von nur sechs Kilometer verloren die Sowjets am 17. und 18. März allein 1200 Tote und Verwundete. Ostwärts Charkow wurden von deutschen Kampf- und Sturzkampfflugzeugen gute Treffer in abgestellten sowjetischen Jagd- und Bombenflugzeugen erzielt. Auf mehreren Flugplätzen gingen den Bolsche- wisten nach bisherigen Meldungen allein 22 Flugzeuge am 20. März durch Zerstörung am Boden verloren.
Wie das Oberkommando der Wehrmacht weiter mitteilt, entriß in vorbildlicher Zusammenarbeit mit einem Kampfverband der deutschen Luftwaffe eine Infanteriedivision in tagelangen erbitterten Kämpfen den Volsche- wisten im mittleren Frontabschnitt eine größere Anzahl stark ausgebauter und zäh verteidigter Ortschaften. Allein in der Zeit vom 8. bis 18. März wurden bei diesen Kämpfen 2310 tote Bolschewisten gezählt und 1164 Gefangene eingebracht,' zehn Geschütze. 34 Granatwerfer und 78 Maschinengewehre wurden erbeutet oder vernichtet.
größeres Handelsschiff wurde durch Bombenwurf beschädigt.
Die Bedienung eines Panzerabwehrgeschützes mit Unteroffizier Schott als Geschützführer und dem Gefreiten Müller als Richtschütze hat am 15. und 16. März an der Ostfront zehn feindliche Panzer abgeschossen. Bei den Operationen deutscher Unterseeboote im amerikanischen Raum hat sich das Unterseeboot unter Führung von Korvettenkapitän Poske besonders ausgezeichnet."
Zu dem gemeldeten Angriff auf einen britischen Geleitzug werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Deutsche Kampfflugzeuge sichteten in der Abenddämmerung des 20. März nördlich von New Quay in Corn- wall einen britischen Eeleitzug auf dem Wege zum Bristolkanal. Die Kampfflugzeuge griffen trotz heftigen Flakfeuers der feindlichen Bewacher unverzüglich an. Ein bewaffnetes Frachtschiff von 4000 BRT. erhielt zwei Volltreffer mit 500-Kilogramm-Bomben. Nach den Detonationen der Bomben entstand auf dem Dampfer eine außergewöhnlich starke Explosion. Hochgeschleudert« Schiffsteile konnten von den Besatzungen der im Tiefflug über den Eeleitzug gehenden Kampfflugzeuge beobachtet werden. Auf einem Handelsschiff von 3^-4000 Brutto-Registertonnen stieg nach den Bombenangriffen eine hohe weiße Rauchsäule auf. Mit einer Kesselbeschädigung des Frachters ist zu rechnen. Ferner wurden die Hafenanlagen von Falmouth an der Südküste von Cornwall mit guter Wirkung mit Bomben belegt.
TLV. Bremen, 22. März.
Line peinliche «Der Tag wird kommen, an dem wir rrnn» in Ilkv unsere zerlöcherte Kriegsmarine von Frage in usf,. ^ vier Enden der Welt zurückrufen
müssen, um mit knapper Not unsere eigenen Küsten zu verteidigen". Es zeigt dieses Wort des USA.-Sbnators Walsh, der Vorsitzender der Marinekommission des Senats ist, daß es in USA. immerhin noch Menschen von klarem Verstand und unbestechlicher Wahrheitsliebe gibt, Menschen, die die Dinge sehen, wie sie sind. Senator Walsh, der mit seiner Prophezeiung immerhin tiefen Eindruck vor dem Senat machte, mag von seinen Gegnern in USA. als ein Mann der bis zur Stunde noch verfemten Richtung, „USA. soll nur für USA. kämpfen", angefeindet werden; nichtsdestoweniger liegt es auf der Hand, daß diese seine Richtung, umso mehr im us- amerikanischen Volke BodeH gewinnen wird, als die Aussichten des Sieges der ^Alliierten in immer unbestimmtere Ferne rücken und als die Bürger von USA. selbst die Leiden eines Krieges kennenlernen, von besser! Auswirkungen sie vorher sich nicht die richtigen Vorstellungen machten. Es war ein billiges Triumphgefühl, das man in USA. empfand, als Deutschland 1918 unter dem Druck der britischen Blockade zusammenbrach. Wohl konnte man damals in USA. von einem Fangstoß sprechen, den die Amerikaner den Deutschen gegeben hatten; indes war es aber auch bestimmt nicht mehr als nur ein Fangstoß, wenn es überhaupt ein solcher
-lnschlag auf -gyptens IMnisterprSfi-eirl
Nahas Pascha unoerleht — Polizei erschießt drei Nationalisten
Drahtbericht unseres Vertreters
bn. Rom, 21. März. Am gleichen Tage, an dem Cripps in Kairo eintraf, ist dort aus den ägyptischen Ministerpräsidenten ein Attentat verübt worden. Nahas Pascha blieb unverletzt. Die Revolverkugel, die von einem Studenten auf ihn abgefeuert wurde, durchlöcherte den Anzug Nahas Paschas und verwundete den vor kurzem ernannten Verbindungsmann zwischen der ägyptischen Regierung und der britischen Botschaft in Kairo, Amin Ösmanj der sich an der Seite des Mini- stervräsidenten befand, am Arm. Die britische Polizei verhaftete den Attentäter und feuerte in eine große Menge von Studenten, die gegen das herrschende Regime, die Engländer und Cripps. demonstrierten. Dabei wurden drei Personen getötet.
Nach der in Rom vorliegenden Stefani-Schilderung ereignete sich der Anschlag, als Nahas Pascha am Freitagvormittag mit einer Reihe anderer Negierungsmit- glieder die Moschee Sidi El-Houssimi in Äzhar-Viertel von Kairo verließ. Der König war abwesend. Schon bei der Ankunft der Kabinettsmitglieder im Azhar-Viertel kam es zu großen Demonstrationen. Die Studenten der mohammedanischen Hochschule, unter denen sich auch sehr viele Inder befanden, riefen den Ministern zu sie seien Verräter Aegyptens und brachten Hochrufe auf die Achse aus. Nach der Beendigung der Zeremonie in der Moschee wiederholten sich die Kundgebungen in noch größerem
Maßstab. Die Leibgarde des Ministerpräsidenten, die aus 50 englischen Polizisten unter dem Befehl des englischen Po^izeichefs Rüssel Pascha steht, versuchte, dem Kraftwagen Nahas Paschas einen Weg durch die Menge zu bahnen. In diesem Augenblick wurde der Schuß abgefeuert. Englische Polizeiverstärkungen, die sofort zur Stelle waren, eröffneten das Feuer und stellten in blutiger Weise die Ruhe wieder her. Der verhaftete Student. dessen Name bisher nicht bekanntgegeben wurde, ist geständig. Er erklärte, daß er NahasPascha als Verräter der Sache Aegyptens ansehe und habe ihn ermorden wollen. Er hoffe, daß dies einem anderen Nationalisten gelinge. Der Revolverschuß von Azhar hat am Vorabend der Parlamentswahlen die Unruhe unter der ägyptischen Bevölkerung weiter erhöht.
Das Attentat gegen Nahas Pascha bildet die vielsagende Begleitmusik zu den Besprechungen, die Cripps gegenwärtig in Kairo führt Außer dem ständigen englischen Botschafter in Aegypten, Sir Miles Lampson, nehmen an diesen Besprechungen General Auchinleck, Luftmarschall Fedder und Admiral Cunningham teil. Der britische Agitationschef für den Nahen Osten, Sir Walter Monckton, gehört ebenfalls zur Partie. Den militärischen Charakter der Beratungen unterstreicht die Teilnahme des Generals Nye, der stellvertretender Chef des Empire-Generalstabes ist. während General Dill als Erster Chef des Empire-Ecneralstabes sein Hauptquartier in Washington aufschlagen mußte.
Ver große öorkampf thurchitt — turtin
Ver Kampf um „kden aus dem vusch" / Her kmpire-Mb wird immer breiter
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
ckv. rv. sei,. Berlin, 21. März. Die Auseinandersetzung zwischen Churchill und dem Australischen Ministerpräsidenten Curtin nimmt immer schärsere und groteskere Formen an. Curtin scheint bereit, nachdem Churchill ihm den Fehdehandschuh hingeworfen hat, alle Rücksichten fallen zu lassen. Jetzt wird mit den bloßen Fäusten geboxt. Die Auseinandersetzungen zwischen London und Canberra haben den Charakter eines Streites angenommen, wie er sonst nur zwischen Staaten ausgefochten wird, die dicht vor dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen stehen.
In einem Interview, das Curtin amerikanischen Journalisten gegeben hat, wendet er sich persönlich und schon recht massiv gegen Churchill in seiner Eigenschaft als verantwortlichen Mann für die britische Kriegführung. Es ist nur eine dünne Floskel, wenn Curtin mit der Behauptung beginnt, daß er keine persönlichen Meinungsverschiedenheiten mit Churchill auszutragen habe, um dann so fortzufahren: „Wenn wir auch die leuchtende Intelligenz Churchills bewundern, so müssen wir doch oft die Wohlbedachtheit seiner Beschlüsse anzweifeln und zu der Erkenntnis kommen, daß diese zum Teil mehr von politischen als von strategischen Rücksichten 'diktiert werden." Curtin schenkt dann Churchill die sachliche Begründung im einzelnen nicht: „Australien war beispielsweise gegen den Feldzug in Griechenland. und zwar, weil wir eine Gefährdung unserer Flanke in Nordafrika befürchten mußten. Die Ereignisse, die inzwischen eingetreten sind, haben die Berechtigung unserer Befürchtungen unterstrichen."
Damit noch keineswegs genüg, Curtin reißt den Riß zwischen dem australischen Dominion und dem Mutterland noch weiter auf, indem er den rücksichtslosen Egoismus Englands anprangert. Er könne, so führte er aus, es sehr gut begreifen, daß viele Menschen etwas durcheinander kämen, wenn sie sehen müßten, daß immer noch Verstärkungen nach England geschickt würden,
das nach seiner Auffassung nicht gerade unter einer unmittelbaren Gefahr stehe. Australien, das seine besten Truppen da geopfert hat, wo es nach Curtins jetzt ausgesprochener Auffassung strategisch sinnlos war, ist jetzt bedroht und wartet vergebens aus die Verstärkungen, die England für sich in Anspruch nimmt. Wenn Curtin zum Schluß seine Loyalität betonte, so unterstrich er doch mit einem unverkennbaren Fingerzeig aus Churchill, daß diese Loyalität England in seiner Gesamtheit gelte.
Churchills Eegenzug soll, wie in Londoner Regierungskreisen angedeutet wird, in der Behandlung dieses Falles im Unterhaus bestehen. Churchill verspricht sich offensichtlich davon, dank seiner Beredsamkeit, die Feststellung Churchills widerlegen und beweisen zu können, daß die Ernennung des australischen Botschafters in Washington zum Mitglied des britischen Kriegs- kabinetts in Kairo im völligen Einvernehmen mit der australischen Regierung vorgenommen worden sei.
In englischen Regierungskreijen wird dementsprechend Ueberraschung über die Haltung Curtins geheuchelt, den man als „Unruhestifter" zu'brandmarken versucht, um die peinliche Aufdeckung der australisch-englischen Gegensätze auf dessen Person abzuwälzen. Daß London diese Meinungsverschiedenheiten „tief beklagt" ist verständlich. „Man sieht ein, daß die Lage schnell aufgeklärt werden und die britische Regierung beweisen muß, daß sie nicht bewußt gegen die "Wünsche Australiens gehandelt hat." Daneben werden gegen Australien jedoch die in britischen Augen höchst strafbaren Vorwürfe erhoben, daß es schon früher eine ausgesprochene kritische Haltung gegenüber den englischen Kriegsanstrengungen eingenommen habe, sowohl bezüglich der Operationen im Mittleren, wie im Nahen Osten. Gleichzeitig wird größter Wert auf die Feststellung gelegt, daß die britische Regierung „in keiner Weise die guten Beziehungen zwischen Australien und den Vereinigten Staaten stören wolle".
Casey selbst steht in jammervoller Ratlosigkeit zwischen den Feuern. Da es ihm offensichtlich nicht geraten erscheint, sich in direkten Gegensatz zu seiner Regierung zu stellen, versucht er, sich in einer Erklärung mit der Phrase aus der Patsche zu ziehen, er habe das Angebot Churchills lediglich „mit Rücksicht auf seine Pflicht gegen Australien und das Empire" angenommen. Wenn er einen Augenblick lang geglaubt hätte, daß die Interessen Australiens darunter leiden könnten, würde er darauf nicht eingegangen sein. Er glaube jedoch nicht, daß es „im Interesse der Allgemeinheit" liegen würde, wenn er näher auf die Faktoren einginge, die ihn zur Annahme des Churchillschen Vorschlages bewegt hätten. Diese tiefgründige Feststellung deq Curtin- Churchillschen Streitobjektes läßt ahnen, welcher Klamauk hinter den Kulissen stattfinden mag, wenn sich die Herren in London und Canberra bereits heute öffentlich in den Haaren liegen!
Während die Freunde Churchills Curtin zu brandmarken suchen, geben sie sich gleichzeitig Mühe, eine gewisse Gloriole um das Streitobjekt zu legen. Der „Daily Herald" macht das am tollsten, wenn er schreibt: „Casey, Australiens hübschester und bestangezogener Politiker, der häufig mit Eden verglichen wird, besitzt alle Fähigkeiten, die ihn zu einem erfolgreichen Vertreter des Kriegskabinetts im Mittelosten machen sollten. Casey ist 52 Jahre alt, hat schwarzes Haar und blaue Augen und einen Schnurrbart. Er ist der am meisten photographiert« Mann Australiens, ^r nimmt noch an anstrengenden Spielen teil. Seine liebste Erholung ist monotone Handwerksarbeit, wobei er Maurerarbeiten oder das Anstreichen von Häusern bevorzugt."
Das also ist des Pudels Kern, der meistphotogra- phierte Salonlöwe, der „Eden aus dem Busch", um den sich Churchill und Curtin raufen. Hinter diesem grotesken Geschrei und Theater wird das Knistern im wankenden und schon aufgerissenen Gebäude des Empire immer lauter.
war, der dem us-amerikanischen Expeditionskorps von damals bestenfalls zugeschrieben werden kann. Heute stehen die Dinge anders und der Krieg, den Roosevelt, nachdem er ihm solange nachlief, nun endlich an beiden Küsten der USA. zu verspüren bekommt, ist kein harmloser Expeditionskrieg mehr, sondern schon ein richtiggehender See- und Blockadekrieg mit allen seinen Folgen für das Volk der kriegführenden USA. Die wachsenden Proteste der us-amerikanischen Handelsschiffahrt und eine von den us-amerikanischen Seeleuten unverkennbar verübte passive Resistenz — sie wollen sich nicht auf Handelsschiffen einsetzen lassen, die Gefahr laufen, torpediert zu werden, — bilden nur die eine Seite der Wirkungen unseres und unserer Verbündeten Blockadekrieges gegen USA. Die andere besteht darin, daß unter dem Mangel an lebenswichtigen Rohstoffen in USA. im besonderen und unter den Folgeerscheinungen solcher Mängel bei einem derart zu Schieberei und Korruption neigenden Volke, wie den us-Amerikaner im allgemeinen, sich allmählich im gesamten Volke eine Stimmung herausbilden muß, aus der die Frage kommt, für welche Interessen führen wir nun eigentlich diesen Krieg und war er überhaupt notwendig?
Vulif Uew-Oeal Es kommen zu der Peinlichkeit
wird aboelltirieben der neuen Einführung von Steu- wirv lwge,ri,neoen ^ ^ händig steigenden
Preise in USA. die Einschränkungsmaßnahmen hinzu, die dem bisher immerhin in dieser Hinsicht verwöhnten us-amerikanischen Volke schwer auf die Nerven fallen. Man weiß, daß sich die „Kultur" dieses Volkes allein in dem Genuß technischer Errungenschaften erschöpft hat, daß Autofahren und der Besitz eines Kühlschrankes so ziemlich das darstellten, was sich der Durchschnittsamerikaner als Höbepunkt seines „kulturellen" Lebens denkt. Die Kühlschränke sind inzwischen so ziemlich ausverkauft und werden nach Umstellung der Produktion auf ganz andere und kriegswichtige Dinge so rasch nicht mehr in USA. greifbar sein. Die Autos aber müssen wie bei uns aufgebockt sein, um des Benzinmangels willen, der sich nach dem Krieg und nicht zuletzt durch die massenhafte Versenkung von Oeltaukern durch deutsche U-Boote eingestellt hat. Auch der Gummiverörauch mußte eingeschränkt werden, nachdem die Rohstoffquellen dieses notwendigen Kriegsproduktes aus der us-amerikanischen und angelsächsischen Kontrolle in die japanische Kontrolle über- aingen. Nun muß man wissen, wie weit aerade wegen der Möglichkeit den Arbeitsplatz rasch im Auto zu erreichen, die Wohnungen von Millionen Arbeitern von ihren Fabrikbetrieben entfernt liegen, und was es nunmehr heißt, wenn diese Arbeiter jetzt mit dem Fahrrad den Weg zurückzulegen haben, den sie vorher in einer raschen Fahrt, die mehr als Vergnügungsfahrt, denn als Arbeit empfunden wurde, bewältigen konnten. Daß sie dann auch noch, wie es die industriellen Arbeitgeber von Rooi-e- velt verlangen, unter Preisgabe eines wesentlichen Bestandteils des New-Deal-Experiments sich dazu verpflichten sollen, die normale Arbeitszeit wesentlich zu verlängern, ist vollends ein Punkt, über den selbst ein Roosevelt nicht hinwegkommt, weil. er sehr wohl weiß, daß dabei der letzte Teil seiner noch verbleibenden Popularität unter den us-amerikanischen Arbeitern vor die Hunde gehen muß.
Unheimliches Vorerst ist es Roosevelt gelungen, bei läesaenlt dem etwas naiven us.-amerikanischen ' Volke die Verantwortung sür den Ver
lauf des Krieges, den er — und ganz besonders er — im Auftrag des ihn umgebenden und gängelnden Judentums vom Zaun brach, von sich ab und auf jene Kongreßmitglieder zu schieben, die Roosevelts Kriegslllsternheit nicht gleich von allem Anfang an die Zügel schießen ließen. Nicht er, so behauptet der gerissene Judenknecht, trage an Pearl Harbour und den übrigen schweren Niederlagen von USA. im Pazifik oder an den unerwarteten bereits die Million an BRT. übersteigenden Verlustzahlen dek^Handelsschifsahrt die Schuld, sondern diejenigen, die ihm nicht durch Dick und Dünn gefolgt waren, als er die „Aufrüstung" der USA. betrieb. Nun
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In acht Tagen vernichtete unsere Luftwaffe 386 Sowjetslugzeuge.
Malta war das Ziel rollender deutscher Bombenangriffe.
Deutsche U-Boote versenkten vor der amerikanischen Küste und vor Westasrika erneut 35 000 VRT. Tschiangkaischek ordnete die Evakuierung aller Frauen und Kinder aus Tschungking an.
Der Zwiespalt Churchill-Curtin in der Casey-Afsäre zeigt den tiefen Riß im Gefügt des Empire.
Aus den ägyptischen Ministerpräsidenten Nahas Pascha wurde ein Attentatsversuch unternommen, der mißglückte.
Generalfeldmarschall von Rundstedt begeht heute sein 50jähriges Militärdienstjubiläum.
Anläßlich seiner Abreise aus Bremen richtete Botschafter Alfieri herzlich gehaltene Telegramme an seine Gastgeber.
Die Besichtigungsfahrt niederländischer Schriftleiter durch den Nordsöcgau ist abgeschlossen.
Die Martin Vrinkmann GmbH. hat ihr Stammkapital aus 52 Mill. RM. berichtigt.
Auch die Oldenburgische Landesbank konnte 1941 eine Eeschästsausweitung verzeichnen.