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parteiamtliche Lageszeitung
Das flmksblott des Negierenden vürgermeistcrs der Zreien fjansestadt Vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Mdenburg und Vremen
Nr. ?1 , 12. Zahrgang
Donnerstag, 12. März 1942
kinzelpreis 1S Nps.
tondonervetrugsversuch anFndim
lripps als Sendling beauftragt / das indische Volk soll britisches Kanonenfutter stellen Noosevelt „garantiert den neuen Schwindel / Vie Inder lassen sich nicht ködern
Verzweiflungsschritt tlzurchills
Drahtbcricht unserer Berliner Schriftleitnng
I». Berlin, 11. März. In einem verzweifelten Aufruf an die Inder hat der britische Vizekönig herausgeschrien „Indien ist in Gefahr", dabei hörte die Welt den bekannten Sah mitklingen: „Indien ist das Empire!" 2m gleichen Augenblick beriet das britische Unterhaus über einen vom Churchill-Cripps-Kabinett beschlossenen Verzweiflungsschritt, durch einen Großbetrug den letzten Versuch zu machen, indische Truppen als Kanonensutter für den unweigerlich der völligen Niederlage zustrebenden britischen .Krieg zu gewinnen und Indien zum Kriegsschauplatz zu machen. In dieser Gefahr befindet sich Indien, dessen gequältes und ausgesogenes Volk nun auch noch einem sinnlosen Krieg für Englands Interessen ausgesetzt werden soll. England spürt nicht nur das von Burma her gegen seine Position in Indien gezückte japanische Schwert, es fühlt auch die Wirksamkeit der Aufrufe indischer Freiheitsfiihrer in der Gefolgschaft Chandra Böses, der im Jahre 1939 bereits das prophetische Wort aussprach: „Die tönernen Füße des britischen Reiches sind bloßgelegt worden." Es fühlt schließlich die faszinierende Kraft des von Japan ausgehenden und durch seinen Siegeslauf in Ostasien ermöglichten Kampfrufes „Asien den Asiaten".
Aus diesen Gründen beschloß man in London, Cripps nach Indien zu entsenden, um dort mit leitenden indischen Politikern zu verhandeln über „Schlußfolgerungen" zur indischen Verfassungsreform, die vom englischen Kriegskabinett einstimmig ins Auge gefaßt sei. London will sichergehen, es ist nicht gewillt) der Welt den Inhalt seiner Köderversuche bekanntzugeben, sondern hat, wie Churchill vor dem Unterhaus in einer offiziellen Erklärung der Regierung betonte, „eine Aktion beschlossen".
„Wir müssen uns erst selbst davon überzeugen, daß unser Plan sich ein genügendes und praktisches Maß der Annahme erwirbt, und daß alle Gedanken und Energien der Inder auf die Verteidigung des Heimatbodens konzentriert werden. Wir würden der gemeinsamen Sache einen schlechten Dienst erweisen, eine Erklärung bekanntzugeben, die von den maßgebenden Elementen der indischen Welt abgewiesen wird" — so heißt es in der britischen Verlautbarung.
Mit anderen-Worten: Cripps soll in dem Augenblick der höchsten Gefahr, Indien völlig zu verlieren, den Indern Versprechungen machen, damit sie sich zu dieser gewünschten „Verteidigung des Heimatbodens", oder besser zu sinnlosem Hinopfern für die britischen Ausbeuter entschließen, henn, so heißt es scheinheilig bei Churchill weiter: „Indien soll eine große Rolle in dem Weltkampf um die Freiheit spielen, seine helfende Hand soll in treuer Kameradschaft dem tapferen chinesischen Volk hingestreckt wevden. Indien soll einen der Stützpunkte
Neue Nitierkreujlrüger
Berlin, 11. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Major Walter Haarhaus, Bataillonskommandeur in einem Infanterie- Regiment; Major Max Hecht. Kommandeur eines Flakregiments; Oberleutnant Thsodor v. Lücken, Ba- taillonsfiihrer in einem Infanterie-Regiment; Oberfeldwebel Josef Dörfel, Zugführer in einem Infanterie-Regiment; Unterofsizier Erich Heintze, Geschützführer in einer Flakbatterie; Gefreiter Arnold Hüb« er, Richtkanonier in einer Flakbatterie; Gefreiter Willibald Unfried in einem Infanterie-Regiment.
bilden, von dem aus die stärksten Eegenschläge gegen das Vordringen der Aggression geschlagen werden müssen." Das ist der nackte Kern dieses Verzweiflungsschrittes der Briten, die heute wissen, daß nach dem Verlust Insulin- des, Singapurs, Ranguns, Neuguineas usw. die japanische Offensive in absehbarer Zeit in doppelter Richtung sich fortsetzen wird, gegen Australien nach Süden und gegen Indien nach Westen.
Als Entschuldigung für die wie eine kalte Dusche auf alle Inder herniedergegangene Erklärung Churchills
Aus dem Führerhauptquartier» 11. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im südlichen Abschnitt der Ostfront wurden feindliche Massenangrifse unter hohen blutigen Verlusten für den Gegner abgeschlagen. Auch an einzelnen Stellen des mittleren und nördlichen Frontabschnittes führten die Sowjets erfolglose Angriffe. In unausgesetzten schweren Abwehrkämpfen hat sich die brandenburgische 76. Infanteriedivision besonders bewährt. In Nordafrika wurden im Gebiet von Mechili britische Spähtrupps zurückgeworfen und motorisierte Kolonnen des Feindes bombardiert. Bei Luftangriffen auf Flugzeugstützpunkte der Insel Malta wurden Bombentreffer in Hallen und aus Abstellplätzen erzielt. Der Feind verlor in Luftkämpfen fünf und durch Zerstörung am Boden sechs Flugzeuge.
In den Gewässern der Shetkands versenkten Kampfflugzeuge bei Tag ein Handelsschiff von 2096 VNT. und belegten Flugplatzanlagen der Inselgruppe mit Bomben schwersten Kalibers. In der Zeit vom 1. bis 9. März verlor die britische Luftwaffe 68 Flugzeuge, davon 43 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 19 eigene Flugzeuge verloren. Der Feind flog in der vergangenen Nacht nach West - deutschland ein und warf Bomben vorwiegend auf
Rom, 11. März. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt: „Feindliche Spähtrupps, die im Gebiet von Mechili auf einen unserer Spähtrupps stießen, wurden unter Verlusten in die Flucht geschlagen. Unsere Lustwasfenabteilungen griffen Panzerkampfmittel mit Erfolg an und beschädigten eine große Anzahl. Bei einem Nachteinflug englischer Flugzeuge aus Bengasi entstand weder Gebäude- noch Personenschaden. Die Tag- und Nachtangriffe gegen Malta gingen weiter. Flugplätze, Lager und Magazine wurden mit Bomben jeden Kalibers getroffen. Ausgedehnte und langanhaltende Brände brachen in den zu wiederholten Malen getroffenen Zielxn aus. Der Feind verlor elf Flugzeuge, davon fünf im Luftkampf mit deutschen Jägern. Sechs Flugzeuge wurden am Boden zerstört. Einer unserer von Flotten- und Luftwafsenverbänden geschützt» Geleitzug wurde auf der Rückfahrt von Libyen von Torpedoflugzeugen angegriffen. Durch geschicktes Manövrieren und wirksames Feuer wurde der feindliche Angriff abgewiesen. Der Gelcitzug gelangte an seinen Bestimmungsort, ohne irgendwie Schaden genommen zu haben. Im Verlauf der Kampfhandlungen
nach der Atlantik-Konferenz mit Roosevelt, daß die Atlantik-Charta für Indien nicht zutreffe, weil Indien erst einmal den Beweis seiner Einheit zu führen haben werde nach dem Kriege, hat Churchill daran' hingewiesen, daß dieses „Versprechen" „nur durch die Verpflichtungen gegenüber den indischen Fürsten bedingt gewesen sei." Gleichzeitig beruft er sich erneut auf die Verpflichtung Englands, für die Minoritäten in Indien zu sorgen. Es ist hier der gleiche Betrugsversuch (Fortsetzung auf Seite 2)
Wohnviertel. Einige Zivilpersonen wurden getötet oder verletzt. Nachtjäger und Flakartillerie schössen drei der angreifenden Bomber ab. In den Kämpfen des 5. März zeichnete sich der Oberleutnant Cabanis, Kompaniechef im Infanterie-Regiment Eroßdeutschland, durch besondere Tapferkeit aus."
Berlin, 11. März. Luftwaffe und Kriegsmarine vernichteten in der Zeit vom 8. März bis zu den ersten Morgenstunden des 10. März. demnach in knapp 48 Stunden, insgesamt 45 britische Flugzeuge. So wurden am Nachmittag des 8. März an der Kanalküste im Luftkampf fünf feindliche Jagdflugzeuge, durch Flakartillerie ein Bomber und ein weiteres Jagdflugzeug abgeschossen. In der folgenden Nacht verloren die Briten nach eigenen Angaben bei Einflllgen in das Reichsgebiet ächt Bomber, in der gestrigen Nacht 3 Bomber. Am 9. März schössen unsere Jäger im Westen vier Spitfire ab. Die Kriegsmarine vernichtete in den Gewässern des hohen Nordens 3 Torpedoflugzeuge. Dazu kamen die Verluste der britischen Luftwaffe-am 8. und 9. März im Mittelmeerraum. Auf Malta und au' Stützpunkten des Feindes in Nordafrika zerstörten deutsche Kampf- und Jagdverbände insgesamt 14 britische Flugzeuge am Boden. Im Luftkampf wurden außerdem 16 feindliche Flugzeuge abgeschossen.
wurden zwei englische Flugzeuge getrossen, die ins Meer stürzten.
Die Torpedoboote „Sän Martin" und „Solferino" haben unter ihren Kommandanten, Kapitänleutnant Angelo Pievatolo bzw. Mirko Vedovato, zu verschiedenen Zeiten und an verschiedene» Punkten je ein feindliches Unterseeboot versenkt. In den letzten vier Wochen verloren die Engländer mit Sicherheit sechs Unterseeboote im Mittelmeer.
Unsere an den Küsten der USA. tätigen Unterseeboote haben 23 500 BRT. feindlichen Schiffsraums versenkt.
Im Verlause einer Woche haben damit die Versenkungen in diesem Gebiet 50 700 BRT. erreicht. Bei diesen Unternehmungen zeichneten sich besonders die unter dem Befehl der Korvettenkapitäne Longanesi Catta- ni» de Giacomo, Giudice und Fecia di Cos- sato stehenden Unterseeboote aus.
Bei Besprechung der Versenkung von 27 000 BRT. feindlichen Schiffsraumes an der Westküste Afrikas, wie gestern gemeldet, erklärt „Popolo di Roma" daß nun für die Engländer der Weg um das Kap oer Guten Hoffnung nicht mehr sicher sei.
Sowjetische Massenangrifse abgeschlagen
S8 britische slug;euge vom 1. bis S. Z. vernichtet - Hallen und ftbstellpliihe Maltas erneut bombardiert
2 feindliche U-Voote aus dem Meeresgrund
Italienische U-Voote versenkten an den Küsten der USfl. weitere rrsvv vvt. feindlichen Schiffsraumes
Widerliche britische Verbeugung vor dem Weltjudentum
flusfchlußreiche Palästina-Sebatte im Sberftaus , Her „unparteiische" Lord tranborne
DratztVericht unserer Berliner Schriftleitnng
§. d. Berlin, 11. März. Seit den kläglichen Hilferufen des Lord Lothian in Washington weiß die Weltöffentlichkeit aus englischem Munde, daß Britannien sich in diesem von ihm selbst heraufbeschworenen Krieg nicht mehr aus eigener Kraft helfen kann. Hinter den Kriegshetzern, die um jeden Preis dem deutschen Volk den Weg zu seinen Lebensrechten abschneiden wollten, stand neben den engstirnigen Verbrechern wie Churchill, Eden und Dusf Cooper und dem geistig anormalen Kriegstreiber und Judenstämmling Roosevelt immer und überall das Weltjudentum. Je schwächer England wird, um so tiefer wird die Verbeugung auch vor dem Weltjudentum das in der gleichen Weise hinter den Kulissen von Washington hetzt, wie es in Moskau über unbeschränkte Einfluß-Möglichkeiten verfügt. Vor kurzem ging eine Meinungsäußerung eines der Repräsentanten des Weltjudentums, Chaim Waizmann, durch die amerikanische Presse, daß Waizmann außerordentlich empört sei. weil das englische Kriegsministerium noch immer keine Judendivision aufgestellt habe und weil ein Fliicht- lingsdampfer mit Juden irgendwo an der kleinasiatischen Küste mit Mann und Maus versunken war. Dieses Stirnrunzeln des Herrn Waizmann hat die besonders judenhörige Labour Party und die Liberalen im Oberhaus veranlaßt, eine Palästina-Debatte heraufzubeschwören, von der Minister Cranborne am Schluß seiner Verteidigungsrede meinte, daß die edlen Lords gut daran täten, an ihre Klugheit und Selbstbeschränkung zu appellieren, um zu vermeiden, daß nochmals so schwierige und gefährliche Probleme angeschnitten würden.
Lord Davis und Lord Wedgewood erhoben den'Vorwarf, die britische Palästinaregierung sei antisemitisch, was den edlen Lord Cranborne veranlaßte, zu erklären, sie sei nur unparteiisch. Wie unparteiisch diese britische Regierung verfährt, zeigten die übereinstimmenden Aeußerungen der Lords Davis und Wedgewood, daß man in Palästina sich vor den Arabern fürchte und versuche, sie bei der Stange zu halten. Wedgewood fügte hinzu: Jene Araber, die rebelliert hätten. Ganz deutlich dürften die Zuhörer der Ausführungen im Oberhaus die in die Luft gesprengten Araberhäuser vor sich gesehen haben,' die Konzentratjonsläger, in denen die Araber mit Peitschen und sonstigen Marterinstrumenten traktiert werden, und in denen sie langsam verhungern und verdursten müssen, mit einem Wort, behandelt werden wie die Briten stets Völker behandeln, die das Recht auf Freiheit und eigenen Grund und Boden sich zu wahren suchen. Vor der Explosion der also zur „Britenfreundlichkeit" bewogenen Araber fürchtet sich die judenfreundliche und judenhörige Gesellschaft des britischen Oberhauses. Nichts anderes verkündet der Satz des Labourlords Wedgewood: „Es ist wahrscheinlich, daß, sollten die Deutschen nach- Palästina kommen, die Araber gegen uns kämpfen würden. Wenn wir uns wirklich-vor den Arabern fürchten, so wollen wir dock die Juden bewaffnen.
Im Gegensatz zu diesen Debatterednern, die das völlige Eingeständnis der großen Lüge und des Verrats Englands am Arabertum im ersten Weltkrieg rücksichtslos offenbarten, suchte der Regierungsvertreter Cranborne mit seiner Behauptung der Unparteilichkeit der Palästinaregierung die Vertuschungsmethode der
Vergangenheit bis heute aufrechtzuerhalten. „Wir stehen in einem der kritischsten Augenblicke dieses Krieges, wir hatten viele und schwere Rückschläge in Ostasien, wir lesen von den großen Vorbereitungen für deutsche Offensiven. Der ganze mittlere Orient steht unter einer schweren Angriffsgefahr." So und ähnlich lauten die britischen Eingeständnisse) Deshalb möchte Cranborne die Betrugspolitik der Vergangenheit auch heute noch nicht dem geforderten reinen Judenkurs weichen lassen, bei dem er noch mehr Schwierigkeiten in der arabischen Welt befürchtet, als bisher sichtbar sind, was angesichts der Mord- und Hetzdrohungen der Lords gegen die Araber wohl verständlich ist. Daher seine flehentliche Bitte, doch ja Diskretion zu wahren, sonst könnte man ja leicht Araber und Juden zugleich verschnupfen. Neben di'esen allzu durchsichtigen Alanö- vern der „Unparteilichkeit" aber strotzt die Rede des britischen Ministers auch von unterwürfigen Verbeugungen vor der Judenschaft. Während das britische Kriegsministerium vor noch nicht langer Zeit den Juden bescheinigte, daß man deshalb keine Judendivision aufstellte, weil gar nicht so viel Freiwillige zur Verfügung standen, und es überhaupt in- oportun sei, reine jüdische Formationen zu bilden, faselt Lord' Cranborne von der Aufstellung einer „Judenarmee". Gleichzeitig versichert er dem Oberjuden Waizmann seine besondere Hochachtung und zeigte auch sonst, daß er den Einfluß der Juden im plutokratisch-bolsche- wistischen Lager richtig einzuschätzen vermag, der gerade kürzlich noch darin zum Ausdruck kam, daß Mister Cripps sich einen Juden Strauß zum parlamentarischen Sekretär bestellte, der in seiner Abwesenheit Fragen des Unterhauses zu beantworten hat.
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Der Reichsinnenminister 65 Jahre alt
„Wer ist dieser Dr. Frick?" Diese Frage war im Sommer 1929, als die nationalsozialistische Bewegung sich in Thüringen zum ersten Male in ihrer Geschichte an einer Regierungsbildung beteiligte und der Führer Dr. Wilhelm Frick damit beauftragte, das erste Auftreten der Bewegung „in der Verantwortung" zu repräsentieren, beinahe zu einer Preisfrage geworden. Ein Raunen ging durch den bürgerlichen Blätterwald und zum ersten Male erfuhr eine breitere deutsche Oeffentlichkeit von der nicht ganz gewöhnlichen Laufbahn eines deutschen Beamten. Jahrelang hatte die jüdische Journaille dem deutschen Volke vorgeredet, die „Nazis haben keine Köpfe". Und nun stand plötzlich ein Mann da, der energisch und zielbewußt in dem kleinen Rahmen Thüringens dem deutschen Volke nationalsozialistische Praxis vorexerzierte. Die Spießbürger wiegten ängstlich die Köpfe' und es war bezeichnend für die Vorstellung, die sich diese Leute von der nationalsozialistischen Bewegung machten, daß man da-
mals Dr. Frick die rechtmäßige Führung des Doktor- Titels abzusprechen versuchte, denn es ging diesen Schwätzern nicht in den Kopf. daß sich ein „Akademiker" zu einer Partei bekennen könnte, deren Anhänger sich nach den Schilderungen einer jüdischen Presse, die damals die deutsche Volksmeinung „machte", aus politischen Rowdies, verkrachten Existenzen und sonstigen dunklen Elementen zusammensetzen sollte. Zum allgemeinen Erstaunen und zur größten Enttäuschung der jüdischen Drahtzieher erbrachte Dr. Frick jedoch nicht nur den Beweis für die ordentliche Erwerbung des Doktor-Titels an der Universität zu Heidelberg, sondern belehrte die irregeführten Deutschen sehr bald, daß der Nationalsozialismus nicht nur gegenüber dem bolsche-. wistischen Terror seinen Mann stand, sondern auch von Regierungsgeschäften etwas verstand. Und wenn Dr. Frick von Weimar zu den Sitzungen des Deutschen Reichstags nach Berlin kam, so wirkte auch hier die ehnige Gestalt des nationalsozialistischen Fraktions- mhrers im parlamentarischen Eemauschel wie der ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht. Dr. Frick war kein Redner im eigentlichen Sinne, seine Sprache war klar, nüchtern und vom felsenfesten Glauben an die
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Im Südabschnitt der Ostfront wurden feindliche Massenangrifse abgeschlagen.
In der Zeit vom 1. bis 9. März verlor die britische Luftwaffe 68 Flugzeuge.
Italienische U-Boote versenkten an der Küste der USA. weitere 23 500 BRT. feindlichen Schiffsraums.
Das britische Oberhaus führte eine projüdische Palästina-Debatte durch.
Cripps begibt sich zu einem neuen Betrngsmanöver nach Indien.
Die Japaner schickten, wie jetzt gemeldet wird, Anfang März einen 7000-Tonnen-USA.-Kreuzer auf den Meeresgrund.
Reichsminister Dr. Frick wird heute 65 Jahre alt. Für den Heldengedenktag am kommenden Sonntag wurde Vollstock-Heslaggung angeordnet. Ostersendungen über die Reichspost sollen bis spätestens 25. März eingeliefert werden.
Die Umsätze der Commerzbank waren 1941 um 12 Milliarden RM. höher als 1940.
Die Woll-Wäscherei und Kämmerei in Döhren bei Hannover konnte die Gesamterze::gu::2