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vriMk Zeiluixi
parteiamtliche lageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtlicties verkündungsblatt des Beichsstatchalkers in Videnburg und Bremen
Nr. 69 , 12. Jahrgang
Dienstag, 10. März 1942
kinzelpreis 15 Npf
fluch lava stat kapituliert!
Mit dem satt Nanguns Mungkings Lebensader endgültig durchschnitten
Japanische Truppenlandungen auf Neu-l-uinea
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitnng
d. Berlin» 9. März. Das Sonnenbanner weht über Java. 93VVV niederländisch-indische Soldaten und SVVV britisch-amerikanisch-australische Truppen haben am 9. März um 15 Uhr bedingungslos kapituliert» haben die Waffen niedergelegt in einem aussichtslos gewordenen Kampf» der für die Truppen des Tenno ein neuer Triumph zu Beginn des zweiten Vierteljahres Krieg in Ostasien wurde. Die von Roosevelt gesetzte Neunzig- Tage-Frist zur »»vollkommenen Zerschmetterung Japans" wurde von den Japanern benutzt, um an diesem Stichtag die Hauptstadt Britisch-Burmas, Rangun, endgültig zu besetzen und damit die Burmastraße vollkommen abzuschneiden. Im gleichen Augenblick landeten japanische Truppen an bisher »»benannten Stellen auf Neu- Guinea und brachten den Krieg dadurch erneut erheblich näher an Australien heran.
Mit Java, der Perl« Niederländisch-Ostindiens, ist das niederländische Kolonialreich zusammengebrochen, es fiel in dem Augenblick, in dem Eeneralgouverneur van Moock mit vierzehn Mitgliedern der Regierung im Flugzeug Java verließ, um nach Adelaide an der Südküste Australiens zu fliegen. In der Fluchtmaschine befand sich auch der ehemalige Außenminister van Kleffens, der als erster -as sinkende Schiff Holland verließ, um sich in England in Sicherheit zu bringen und hier aus dem Schuldigen an dem Eintritt Hollands in den Krieg zum Hauptschuldigen am Verlust des niederländischen Kolonialreiches wurde. „Bis zum letzten durchstehen . . das war seine Abschiedsbotschaft, bevor er sich in Sicherheit brachte. Zurück blieben die 93 000 niederländischen Soldaten mit den 5000 Mann alliierter Truppen, die den Kampf einstellen und diese reichste Insel im niederländischen Kolonialbesitz den Japanern überlassen mußten.
Die Kapitulation Javas und die japanischen Landungen auf Neu-Euinea bildeten die Hauptthemen der Montag durchgeführten Notstandssitzung des australischen Kabinetts. Hier zeigen sich die Auswirkungen der großen japanischen Erfolge. Die neuen Invasionshäfen auf Neu-Euinea liegen gegenüber der Küste von Neu- Holland, das bereits früher von den Japanern besetzt wurde. Australien behauptet, die von den Japanern eroberten Städte seien schon früher evakuiert und im Zuge der Selbstzerstörungspolitik preisgegeben worden. Das australische Sicherheitsministerium hat nach englischem Vorbild im Rahmen von Maßnahmen gegen ein« Invasion angeordnet, daß alle Wegweiser. Bahnhofsschilder und sonstigen Angaben, die dem Feind dienen könnten, sofort beseitigt werden müssen. Java und Neuguinea — diese beiden Namen sind zu Schreckensrufen für Australien geworden. — Rangun aber ist der Scheitelpunkt aller britischen Jndiensorgen.
Die burmesische Hauptstadt wurde nach genau 51 Tagen seit Beginn der japanischen Operationen gegen Burma erobert. In dieser Zeit haben die japanischen Truppen ungeheure Schwierigkeiten überwinden müssen,
Mir dem MNerkreu; ausge;eichnet
Berlin, 9. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Theodor Freiherr von Wrede, Kommandeur einer Infanterie-Division? Oberstleutnant Dr. Jng. Kurt Schröder, Kommandeur eines Pionier-Bataillons; Hauptmann Karl Hieber, Führer eines Infanterie- Bataillons; Wachtmeister Kurt Kirchner, Geschützführer in einer Sturmgeschützbatterie.
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sie haben sich durch dichte Dschungel gewunden, Elefanten als Lasttiere benutzt, steile Bergpfade unter Mitnahme von Artillerie bewältigt und unter Lebensgefahr reißende Stromschnellen durchwatet, bis es schließlich gelang, den Gegner züm Kampf zu stellen. Jetzt ist Tschiangkaischeks Burmastraße endgültig abgeschnitten, und die Lebensader, die es Tschungkintz ermöglichte, Japan seit fünf Jahren hartnäckigen Widerstand zu leisten, ist abgebunden.
„Der Verlust Ranguns könnte ebenso weitreichende Folgen haben wie der Verlust Singapurs. Der ganze Verkehr auf der Burmastraße nach China geht durch den Hafen von. Rangun. Der Verlust Ranguns und mit ihm der Burmastraße würde fast sicher den Verlust Chinas als eines mächtigen Alliierten bedeuten mit all dem überwältigenden Menschenmaterial, das China zur Verfügung steht." Die „Daily Mail" sagte dies am 2. Februar, und die „Times" sagte noch am 19. Februar: „Der Verlust von Rangun würde erstens die Abschneidung des einzigen Weges bedeuten, auf dem Vorräte in größeren Mengen nach dem stark bedrängten China transportiert werden können, und zweitens, daß Japan damit einen Stützpunkt erwerben würde, von dem aus es gegen die Schiffahrt im Golf von Bengalen und im Indischen Ozean operieren könnte. Es wäre mehr als Torheit, dön Ernst dieser Situation zu unterschätzen." Jetzt ist das eingetroffen, was London befürchtete. Jetzt ist die britische Verbindung mit Tschungking unterbrochen, und es ist deshalb verständlich, daß Churchill es auch heute noch nicht wagt, den Fall Ranguns einzugestehen.
Pegu fiel schon einen Tag vor Rangun in die Hände der Japaner, die alle bei Rangun liegenden vier Flugplätze schon in Benutzung nahmen, um von hier aus die japanische Offensive an der Burmafront weiterzu- tragen. Zu der Einnahme Pegus, etwa 70 Kilometer nördlich Ranguns, werden Einzelheiten gemeldet. Der Gegner hatte vor Pegu australische und britische Truppen zusammengezogen, die durch Panzereinheiten verstärkt waren. Die japanischen Kräfte griffen aber nicht wie erwartet frontal an. sondern vollzogen nach dem Uebergang über den Sittang-Fluß ein überraschendes Umgehungsmanöoer und faßten den Gegner in der Flanke, der sich dadurch völlig aus dem Konzept gebracht sah und die Verteidigung der Stadt Pegu aufgeben mußte. Durch ein gleiches Üeberraschungsmanöver wurde das an der Vurmastraße gelegene Payasya genommen, (Fortsetzung auf Seite 2)
Schwere Sowjet-flngriffe abgewiesen
Zö bolschewistische rranspor»;iige unS dos slugieugwerk Nvbinsk schwer getroffen
Aus dem Führerhauptquartier, 9. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im südlichen Abschnitt der Ostfront sind weitere schwere Abwehrkämpfe im Gange. Auch an den übrigen Frontabschnitten setzte der Feind seine ergebnislosen Angriffe fort. Eigene Angriffsunternehmungen brachten örtliche Erfolge. Bei Luftangriffen anf feindliche Nachschublinien wurden allein im Waldai-Gebiet 3K Transport- züge schwer getroffen. Kampfflugzeuge erzielten bei Nachtangriffen auf Rybinsk Bombentreffer schwersten Kalibers in dem dortigen Flugzeugwerk. In der Zeit oom K. bis 8. März verloren die Sowjets 82 Panzer.
In Nordafrika wurden britische Spähtrupps zurückgeworfen. Wirkungsvolle Luftangriffe richteten sich vor allem gegen Hafenanlagen von Tobruk. Auf dem 'Flugplatz Gambut wurden vier britische Flugzeuge am Boden zerstört. Feindliche Flugplätze auf der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht bombardiert. — Im Kamps gegen Großbritannien wurden in der letzten Nacht Hafengebiete am Humber und Tyne mit Spreng- und Brandbomben belegt. Deutsche Jäger vernichteten an der englischen Südkllste sechs Sperrballone und schössen mit Bordwaffen ein kleines Handelsschiff in Brand. Bei Angriffen der britischen Luftwaffe auf die besetzten Westgebiete, u. a. auch auf Paris, wurden am gestrigen Tage in Luftkämpfen und durch Flakabwehr acht feindliche Flugzeuge abgeschossen. Britische Bomber
griffen in der Nacht zum 9. März einige Orte West- deutschlands an. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Mehrere öffentliche Gebäude wurden beschädigt. Vier der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen."
Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, richteten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum Montag Bombenangriffe gegen Hafengebiet« der englischen Ostküste. Besonders der wichtige Kohlenhafen Newcastle an der Tyne-Mündung, das zweitgrößte Schiffbauzentrum für Kriegsschiffe, und der Humberhafen Hüll mit seinen großen Oelmühlen, standen im Mittelpunkt der Angriffe.
Deutsche Jäger stellten im belgisch-französischen Küstengebiet einen britischen Bomberverband, der von zahlreichen Jagdflugzeugen vom Muster Spitfire begleitet wurde. In heftigen Luftkämpfen wurden nach bisherigen Meldungen fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen. Außerdem brachte Flakartillerie einen Bomber zum Absturz. Im Laufe des gestrigen Tages stießen deutsche Jagdflugzeuge zur englischen Südkllste vor und nahmen mehrere Ballonsperren in der Umgebung der Insel Wight vor der Einfahrt nach Southampton unter Bord- waffenbeschuß. Von den Sperrballonen, die zum Teil auf Vorpostenbooten verankert waren, wurden sechs abgeschossen. An der Bucht von Bool wurde ein kleineres Frachtschiff in Brand geschossen.
fluftraken einsam und olzne Illusionen
Versäumte Selegeicheiten des britischen Vominions , Vie überlegene Strategie der Japaner
rck. Berlin, 9. März. Man weiß heute in Australien, daß man allein gelassen ist, England hat offen erklärt, nicht mehr helfen zu können. Die Vereinigten Staaten wollen die Wahrheit nicht verschleiern: Geleitzüge mit Kriegsmaterial seien unterwegs. — Aber in Australien wird geantwortet, daß die oft angekündigten Eeleitziige für Java niemals Jnsulinde erreichten. Mittlerweile rücken die feindlichen Streitkräfte immer näher und damit entsteht die nie überlegte Zwangslage, sich allein gegen ein kriegserprobtes Japan verteidigen zu müssen, das in einem großen Halbkreis rund um Australiens Norden Stützpunkte angelegt oder erobert hat. Die Landung japanischer Streitkräfte auf Neu-Guinea ließ Australien über sich ergehen, ohne vom Festland aus eine Entlastungsoffensive vorzunehmen. Die Japaner kämpfen viele tausend Meilen von ihrer Heimat entfernt, aber Australiens Angriffsgeist reicht nicht einmal mehr über die Torres-Straße, jene Meerenge, die Neu-Euinea vom Erdteil trennt.
Mußte es Australien so weit kommen lassen? Das „Gespenst einer japanischen Invasion" ist so alt wie- die Spannungen am Pazifik überhaupt. Zeitweilig hat man die Ursache eines drohenden Pazifik-Krieges überhaupt nur in dem Drang Japans nach Australien gesehen. Das menschenleere Dominion, so heißt es, iei ein verlockendes Ziel und Ventil für den japanischen Bevölkerungsdruck. Als vor einem Jahrzehnt Japan statt dessen die Mandschurei eroberte und England und die USA. Sanktionen gegen Japan forderten, mahnte Australien zur Vernunft. Es sei gut, die Japaner nach Norden abzulenken, man müsse sie sogar unterstützen. Man müsse ihnen Geld und alle erdenkliche Hilfe zur Erschließung
der Mandschurei geben, die Kräfte der Japaner müßten auf ein Jahrhundert im Norden gebunden werden. Gemeinsame anglo-amerikanisch-japanische Front gegen China und Sibirien sei die Parole, vielleicht mit gemeinsamer Eroberung der unendlichen Räume. Diese von weitsichtigen Australiern propagierte Verständigungs- polttik der Pazifikmächte ist von England total abgelehnt worden. Australien fügte sich und verpaßte die erste Gelegenheit, mit den Japanern ins reine zu kommen.
Im vergangenen Jahr wurde Australien abermals vor die Entscheidung gestellt. Die englischen Finanzen und Streitkräfte waren so schwach, daß die Bittgänge nach Washington beschleunigt erneuert wurden. Jetzt war es egal, welchen politischen Preis Roosevelt forderte. Wenn es sein sollte, würde man auch eine Union eingehen, vielleicht nicht zu plötzlich,, eher als Versprechen für die Zeit nach dem Kriege, aber keineswegs grundsätzlich abgelehnt. Mit Hinhalte-Taktik glaubte man das amerikanische Kriegsmaterial zu bekommen und doch noch im Verband des Empire bleiben zu dürfen. Man spielte mit der japanischen Gefahr und bot sich dem englischen Mutterland und den nordaiperikani- fchen Imperialisten meistbietend als Verteidiger der pazifischen Hemisphäre an, Waffenlieferungen vorausgesetzt, nachdem der Ausbau der eigenen Rüstungsindustrie doch nur sehr begrenzt vonstatten gegangen war. Mit der Hinhalte-Taktik verpaßte man die dritte Gelegenheit, denn ein rücksichtsloser Ausbau Australiens zur anglo-amerikanischen Festung, zum allbritischen Arsenal, zum Truppenübungsplatz aller antijapanischen Tendenzen Ostasicns hätte die Rettung bringen können. Vorbei.
Jetzt steht Australien ziemlich allein, die Japaner befinden sich schon vor der Nordkllste. Angekündigte „fieberhafte Verteidigungsmaßnahmen" unterstreichen nur, wieviel bisher versäumt wurde. Haben die Japaner vor, an der australischen Küste zu landen und das Dominion zu erobern, so werden die Verteidiger wenig genug entgegenzuwerfen haben. Es bliebe dann noch eine andere Möglichkeit: Verständigung mit Japan.
Diese letzte Chance Australiens zu nennen, heißt ihre 99prozentige Undurchführbarkeit einsehen. Am Süd- Pazifik isoliert, von England und USA. auf dem Schlachtfeld preisgegeben, die besten Jahrgänge der waffenfähigen Männer an den britischen Fronten iy aller Welt verstreut. — die Aussicht auf die nächste Zukunft ist trübe. Eine Verständigung mit Japan würde aber die anglo-amerikanische Front total zerschmettern. Wenn Australien nicht aushielt«, was wollte man von Indien erwarten. Oder eines Tages vom burischen Südafrika? Die vierte Gelegenheit ist schon von vornherein verpaßt.
Australien wird das Opfer einer verfehlten und unzulänglichen Strategie Englands. Der Judienminister Amery hat es schmucklos ausgedrückt: England unterschätze die jungen Völker, verachte ihre Kampf- und Wirtschaftsmethoden, beurteile völlig falsch die weltpolitischen Kraftzentren, so daß es jetzt im Sturz sich selber auffangen müßte. Am äußersten Rande des zerfallenden Empire liegt Australien. Zusammen mit dem Indischen Ozean sollte es in diesem Kriege rückwärtiges Versorgungsgebiet sein, das sich absoluter Sicherheit erfreut, statt dessen ist es unzulänglich gerüstete Kriegszone erster Ordnung. Für Australien gibt es keine Illusionen mehr. höchstens noch Gnadenfristen. I
Von
Oborstlsntnant klisüi, an äsr üapallisLÜell Lotsebakk in Lsrlill
Berlin, 9. März. Es war heute vor etlichen Jahren: Die Armee des kleinen Japan, die damals noch von keinem Land beachtet wurde, habt« ihren großen Bewährungskampf gegen die russische Armee, die als die stärkste jener Zeit galt, begonnen. Dieser Kampf spielte sich im Gebiet von Mulden in der Mandschurei ab und die Entscheidung war gefallen, als der fliehende russische Oberbefehlshaber Kuropatkin seinem Laub telegrafisch mitteilte, daß die russische Armee umzingelt worden setz Seitdem wird der 10. März in Japan als Tag der japanischen Armee begangen, die ganze Nation feiert ihn und für jeden japanischen Offizier ist dieser Tag unvergeßlich.
Im Jahre 1894 hatte Japan mit China, dem damaligen Chin-Koku, das seinen Einflußbereich bis auf Korea ausgedehnt hatte und damit die japanische Landesverteidigung bedrohte, gekämpst. Japan hatte durch seine glänzenden Erfolge zu Lande und zur See China zum Frieden gezwungen. Japan war weit entfernt davon, siegestrunken zu werden; jeder japanische Staatsangehörige steuert seither monatlich 10 Prozent seines Gehalts zum Aufbau einer starken japanischen Armee und Marine bei, um für kommende Zeiten gewappnet zu sein. Zehn Jahre darauf, im Jahre 1904, hat Japan sich gegen Rußland, das seinen unheilvollen Cinfluß in der südlichen Mandschurei ausübte, und das zu jener Zeit ein gewaltiges Heer besaß, erhoben, Dieser Krieg war die Entscheidung, von der das Schicksal unseres Kaiserreiches für alle Zukunft abhängen sollte. Und glanzvoll zerschlugen wir das machtlüsterne Rußland. Im ersten Weltkrieg war Japan mit England ver--> bündet und mußte aus reiner Vertragstreue gegen Deutschland in den Kriegszustand treten, obwohl zwischen der japanischen und deutschen Nation keine Gegensätze bestanden, das japanische Volk vielmehr dem soldatischen Volk Deutschlands viel Verständnis entgegenbrachte.
Was war der Lohn hierfür? Bei der bald darauf erfolgenden Washingtoner Konferenz mußte Japan sich bereit erklären, das Verhältnis der Marinestreitkräfte 5:5 anzunehmen, wodurch Japans Aufstieg verhindert wurde. Zwei Jahre darauf wurde Japan durch die Einführung des Gesetzes gegen die Einwanderung japanischer Staatsangehöriger nach Amerika aufs tiefste ge- demütigt. Darüber hinaus haben Amerika und England durch eine hemmungslose Hetze gegen Japan in China und der Mandschurei der mandschurischen und den japanisch-chinesischen Konflikt heraufbeschworen. Der japanisch-chinesische Konflikt bedeutet, wie in der Welt bekannt ist, den Kampf gegen die Regierung Tschiangkaischeks als den Vertreter der anglo-amerikanischen Mächte und den Kampf gegen die Chinesen, die mit amerikanischen und englischen Waffen ausgerüstet sind, d. h. ein Kampf gegen England und Amerika auf chinesischem Boden. Um eine Ausweitung des bewaffneten Konflikts zu vermeiden, hat Japan sehr lange Geduld gezeigt. Bevor England und Amerika zu den Waffen griffen, haben sie versucht, Japan einzuschüchtern und durch wirtschaftlichen Druck von seinen lebenswichtigen Rohstoffen abzuschneiden. um während der Zeit ihre militärischen Vorbereitungen durchführen zu können.
Hier galt für Japan das Wort: „Ea-shin-sho-tan", auf der Holzpritsche zu schlafen, das kärglichste Essen, sich für den Aufbruch vorbereiten. Jetzt war die Zeit gekommen, daß das Schwert Japans.gezogen wurde. Am Morgen des 8. Dezember fiel der große Schlag, der die Welt wieder einmal in Erstaunen setzte. Am Tckge des Kriegsausbruchs wurde den Hauptstreitkräften der amerikanischen Flotte ein vernichtender Schlag versetzt, von dem sie sich nicht wieder erheben können, und die Landungsoperationen auf der malayischen Halbinsel und auf den Philippinen wurden unverzüglich erfolgreich durchgeführt. Am zweiten Tage bereits wurden die „Prince of Wales" und „Repulfe", auf die die Engländer mit so großem Stolz blickten, Opfer unserer Bomben. Schon nach einmonatiger Kriegsdauer fielen
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Flugzeuge der Achse richteten große Zerstörungen in Hafenanlagen von Tobruk an.
Im Waldai-Gebiet wurden 36 sowjetische Trans- portzüge schwer getroffen.
Unsere Luftwaffe belegte Hafengebiete an Humber Tyne mit Spreng- und Brandbomben.
In Berlin fand eine gegen England gerichtete Kundgebung in Europa lebender Inder statt.
Die feindlichen Streitkräfte auf Java kapitulierten, womit das letzte Bollwerk Niederländifch-Jndiens in japanische Hände fiel.
Rangun, die Hauptstadt von Burma, wurde von den Japanern besetzt.
Auch auf Neu-Euinea landeten Truppen des Tenno. Die Straßensammlungen für das Kriegswinterhilfs- werk, durchgeführt von der deutschen Polizei und von den Gliederungen der NSDAP.» stellen in ihrem Ergebnis wieder überwältigende Treuebekenntnisse des spendenden deutschen Volkes dar. Die Preußische Elektrizitäts-A.-E. berichtigt um 45 Mill. RM. auf 155 Mill. RM.
Die Bereinigten Stahlwerke waren 1949/41 voll beschäftigt.