Ausgabe 
(7.3.1942) Nr. 66
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ürmer Uiuno

parteiamtliche Lageszeitung

vas Amtsblatt des legierenden viirgermeisters der Zreien kjansestadt vremen

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Die 1 mw hohe und 22 ww breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 wm breite und 1 mm hohe Zeile imTertteil 75^/. Ermäß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nachlaßstaffel S. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 6/8, Ruf 219 31/ Nachtruf und sonntags 2 47H5/ Obernstr. 86, Ruf 219 31/ Syke: Mühlendamm 2/ Br.-Hemelingen: Bahnhofs». 6, Ecke Poststr., Ruf 4 34 58/ Br.-Vegesack, Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8/ Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblakt des Neichsstottliallers in Oldenburg und vremen

Nr. SS ,12. Zakrgang

Sonnabends?. März 1942

kinzeipreis 15 Npf.

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Nund wff Schiffe verlor Noosevell

Unter SS5S00 VM. allein 4S ranker vor der amerikanischen Ostküste versenkt!

Unser neuer U-Vool-krfolg

Seit Jahresbeginn 1 Million Bruttoregistertonnen im Atlantik erledigt

Aus dem Führerhauptquartier» 6. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:An verschiedenen Abschnitten der Ostfront wurden bei wie­der zunehmender Kälte örtliche feindliche Angriffe in erbitterten Kämpfen abgewehrt. Der Gegner hatte hier­bei schwere Verluste. Mehrere hundert Gefangene wur­den eingebracht. Die Beschießung kriegswichtiger Ziele in Leningrad durch schwere Artillerie des Heeres wurde fortgesetzt. Am 4. und 5. März verlor der Feind an der Ostfront insgesamt K1 Panzer. Wirksame Nacht­angriffe von Kampfflugzeugen richteten sich gegen die Festung Sewastopol sowie gegen kriegswichtige Ge­bäude im Zentrum der Stadt Moskau.

Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe es« Handelsschiff von 3000 BRT. Ferner wurden am Tage Barackenlager an der Südküste der Insel zerstört und in der.vergangenen Nacht Versorgungsbetriebe des Hafens Portland bekämpft. Wie bereits durch Sqndermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote in nord- und Mittelamerikanischen Gewässern wiederum 12 feindliche Schiffe mit zusammen 82 500 BRT darunter sieben große Tanker. Im Ver­lauf dieser Angriffe wurden außerdem ein großer amerikanischer Zerstörer versenkt und zwei weitere Schiffe durch Torpedotreffer beschädigt. In Nord- afrikq griffen Verbände der Luftwaffe britische Flug­stützpunkte sowie' Eisenbahnziele auf ägyptischem Boden im Raum Fuka-El-Daba an. Beim Angriff auf Malta trafen Bomben schweren Kalibers Flugplatzeinrichtungen und Unterseeboot-Liegeplätze des Gegners. Unter Füh­rung des Wachtmeisters Balzar schoß ein Flakkampf­trupp an der Ostfront am 4. März, acht sowjetische Panzer ab."

Unser Berliner s. g^-Mitarbeitet drahtet hierzu: Durch die Vernichtung'von 12 weiteren feindlichen Schiffen mit 82 500 BRT. in nord- und mittelqmerika- nischen Gewässern ist der Versenkungserfolg der deut­schen U-Boote jenseits des Atlantiks nünmehr auf 98 Schiffe mit 663 500 BRT., darunter 46 Tanker mit 355 000 BRT. gestiegen. Seit Jahresbeginn sind nun­mehr über 1 Million BRT. an feindlicher Tonnage durch den deutschen Handelskrieg auf den Meeresgrund gesandt worden. Dazu kommt eine große Zahl von be­schädigten Schiffen. Allein im Februar wurden '40 feindliche Dampfer durch deutsche See- und Luftstreit- kräste beschädigt.

Dieser bedeutsame Versenkungserfolg itt den beiden ersten Monaten des Jahres 1942 ist in erster Linie den deutschen U-Booten zu verdanken. In ganz be­sonders hohem Maße haben sie die feindliche Tanker- Tonnage vermindert. Die Folgen machen sich sowohl in England wie . im Ostteil der Vereinigten Staaten in neuen Schwierigkeiten der Treibstoffversorgung be­merkbar. Allein die jenseits des Atlantiks seit Januar versenkten Tanker konnten eine Oelmenge befördern, für die an Land nicht weniger als 36 860 Kesselwagen der Eisenbahn notwendig wären. Aber auch der Verlust vieler Frachtdampfer wirkt sich auf die feindliche Wehr­wirtschaft erheblich aus. Insbesondere ist man in Eng­land gezwungen gewesen, wegen der Schiffsverluste

die Lebensmittelrationen herabzusetzen oder weitere Herabsetzungen anzukündigen.

Jeder einzelne der versenkten Tanker könnte in sei­nem Einsatzgebiet von den Oelproduktionsstätten am Golf von Mexiko, in Venezuela, Luracao und Aruba nach den großen Verbraucherzentren im amerikanischen Industriegebiet in einem Jahr 18 Fahrten hin und zu­rück machen. Dies ist gleichbedeutend mit einem Jahres­ausfall von 9,6 Millionen Tonnen Oel für den Ver­brauch in den Vereinigten Staaten.

Der Verlust von 1 Million BRT. feit Jahresbeginn ist im übrigen noch nicht alles, was die Engländer und Amerikaner verloren haben. Die italienische Seekrieg-

führung hat im Mittelmeer und neuerdings auch durch den Einsatz italienischer U-Boote jenseits des Atlantiks ebenfalls zur Verminderung des feindlichen Handels- fchiffsraums beigetragen. Dazu kommen die beträcht­lichen Einbußen an feindlicher Tonnage durch den ja­panischen See- und Luftkrieg in Südostasien und im Stillen Ozean. Darüber sind genaue Zahlen noch nicht veröffentlicht worden, aber man kann wohl annehmen, daß die feindliche Einbuße an Handelsschisfsraum im Stillen Ozean seit Jahresbeginn sich auf mehrere hun­derttausend BRT. beläuft. Die Leistungen der englischen und amerikanischen Werften zusammen können bei wei­tem nicht die Verluste wettmachen.

fln den Stütlen des britischen Verbrechens

die Versetzung See Spser von Paris feierlicher flkt in der kaltzedrale Notre Same

ev Paris, K. März. Eine Besichtigung der Stättetz des englischen Verbrechens bot auch am Donnerstag noch ein Bild des Grauens. Fast überall sieht man Grauen und schwarzen Rauch über die Trümmerhaufen ziehen. Im Kriegsgebiet könnte es nicht schlimmer aus­sehen. Man sieht noch immer Menschen mit Hand­karren oder Kindertagen das Wenige, was sie retten konnten, fortschaffen. Junge Leute finden nach langem mühseligen Suche/r in den Trümmern ihre Schuhe wie­der. Aus Paris sind Tausende herbeigeströmt, die leb­haften Anteil an einem Geschick nehmen, das^ ebenso gut auch sie hätte treffen können, und bei -essen An­blick sie Flüche gegen die britischen Verbrecher aus- stoßen. Feuerwehr, Polizei und deutsche Soldaten be­mühen sich gemeinsam» die Trümmer beiseite zu schliffen und vielleicht noch weitere Leichen zu bergen, denn es besteht die trausige Wahrscheinlichkeit, daß unter -e» Ruinenbergen noch viele Tote liegen.

In Boulogne stürzte ein Haus zusammen, als sich im Keller noch viele Personen befanden. Man hat ihnen in der Nacht Sauerstofflaschen gereicht, da die Luft in den Kellerräumen auszugehen begann. Im Donnerstag­morgen wurden sie durch Eummischläuche mit Wein und warmer Suppe versorgt. Das Rettungswerk ist auch hier sehr schwierig, da man befürchten muß, daß andere Ge­bäude einstürzen. An einer anderen Stelle hat man' in der vergangenen Nacht die Stimme einer Frau gehört, die jämmerlich um Hilfe rief und inständig bat, sie und ihr Kind zu retten. In der Nacht konnte nichts unter­nommen werden und am Morgen hörte die Rettungs­kolonne keine Rufe mehr. Man nimmt an, daß eine be­schädigte Gasleitung das Werk der britischen Piraten vollendet hat. Im Augenblick sind im Rathaus von Boulogne 176 Särge aufgestellt, 176 Särge von Toten, die man identifizieren konnte. Man weiß zur Stunde nicht, wie viele noch unter den Trümmern liegen. Man wird auch noch einige Tage brauchen, um die genaue Zahl der Todesopfer feststellen zu können. Alle zustän­digen Dienststellen sind mit Eifer und Hingabe dabei, die Not der Obdachlosen zu lindern, die Verwundeten zu pflegen und das gröbste Leid zu beseitigen. In einer Schule von Paris kam heute ein Mädchen im-Morgen­rock und Pantoffeln an und erzählte seiner Lehrerin, daß von dem großen siebenstöckigen Haus, in dem es wohnte, nichts mehr übriggeblieben sei. Als die erste

Bombe fiel, sei sie mit der Familie in den Keller ge­gangen. Wenige Minuten später fiel eine Bombe auf das Haus und zerstörte drei Stockwerke. Die Spreng­wirkung war so stark, daß die Menschen aus die Straße flogen. Gleich darauf fiel eine zweite Bombe, die das Haus vollends zerstörte. In den heimgesuchten Wohn­gebieten ist die Empörung besonders groß. In den Krankenhäusern liegen noch Tausende von Verletzten.

Die feierliche Beisetzung der Opfer des britischen Luft­angriffs ^auf Paris wird, wie schon gemeldet, am Sonnabend erfolgen, da angesichts der hohen Zahl der Toten ein Eesamtbegräbnis nicht möglich ist, wird jede Gemeinde eine besondere Trauerfeier abhalte«. An jeder dieser Feiern wird ein Vertreter der französischen Regierung teilnehmen, um auf diese Weise die Anteil­nahme des französischen Staates und Volkes zu be­kunden. Am Sonntag, 11 Uhr, wird in der Kathedrale Notre Dame ein feierliches Totenamt unter Teilnahme des Kardinals Suhard zum Gedächtnis der Ermordeten zelebriert werden. Das gewaltige Schiff der Kathedrale wird ganz in Schwarz ausgeschlagen, und vor dem Chor wird ein riesiger Katafalk errichtet. An diesem feierlichen Totenamt werden die höchsten Vertreter der deutschen und französischen Behörden von Paris teilnehmen.

Vas vergossene vlut verlangt NaHe"

Paris, 8. März. DieVeileidskundgebungen" der englische» Regierung zur Ermordung von Hunderten von französischen Zivilpersonen werden von der Pariser Presse mit größter Erbitterung kommentiert. DerPetit Parisien" schreibt, man sei bestürzt über eine solche Heuchelei und einen solchen Zynismus. Das in Trauer versetzte französische Volk nehme die britischen Er­klärungen als die gemeinste und stärkste Beleidigung auf. Das von Churchill vergossene Blut französischer Arbeiter verlange nicht Beileidskundgebungen, sondern die schrecklichste und unerbittlichste Räche, die es gibt. In der ZeitungLa France Socialist«" heißt es, die Mörderverbeugten" sich also vor ihren Opfern. Man müsse sich fragen,, ob sie zu den Bestattungsfeierlich- keiten nicht einen offiziellen Vertreter entsenden woll­ten, der im Namen des Bandenchefs Churchill eine rührselige Rede halte. DerMatin" schreibt, angesichts eines solchen Zynismus müsse man sagen, daß die Machenschaften die Höhe des Wahnsinns darstellten.

Javas Hauptstadt in japanischer Hand

Vatavia gefallen, Weiteres Vordringen der Sieger auf der Insel, fluch schwere lanks...

Tokio, 6. März.

Wie das japanische Kaiserliche Haupt­quartier bekannt­gab, haben die sa­tanischen Heeres­und Mprinestreit- kräste, die auf Java operieren» die Ein­nahme von Batavia am 5. März um 21.30 Uhr japani­scher Zeit vollendet.

Unsere Berli­ner Schriftlei- tuna drahtet hier­zu: Was hat nicht alles der britische Nachrichtendienst in den ersten Stunden und Tagen nach der Flucht Wa- vells von Java über die angebliche stra­tegische Wendung auf der Insel zusa mmengefaselt! Da hieß es, daß die Jupaner zwar >im Angriff stark, aber in der Verteidigung schwach seien und daß deshalb die Trup­pen der Alliierten auf Java selbst zur Offensive über­gegangen seien und tatsächlich die gelandeten Japaner überall ktäftig zurückgeworfen hätten. Wie zeichnen sich heute diese papiernen Siege auf der Karte ab? Die Hauptstadt von Holländisch-Jitdien, Batavia, wurde in die Zange genommen und besetzt. Gleichzeitig stießen die Truppen, die bei Rembang gelandet waren. 150 Kilometer tief auf der Insel vor, um den wichtigsten Punkt genau in der Mitte der Insel, Surakarta, in ihren Besitz zu bringen und damit gleichzeitig die In­sel in zwei Teile zu zerschneiden. Von Surabaya sind dje japanischen Truppen nur noch 50 Kilometer ent­fernt, und die Ersatzhauptstadt Bandung, wo Wavell zuletzt sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte, ist schon

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unmittelbar bedroht. In englischen Berichten ist von neben japanischen Landungen und ferner davon die Rede, daß die Japaner auch. schwere Tanks einsetzen konnten, was zu der Folgerung führt, daß die japani­schen Transporte überhaupt mit Schwierigkeiten kaum noch zu rechnen haben. Der australische Rundfunk be­stätigt, daß die japanischen Truppen durchschnittlich in einem Tempo von 25 Kilometer am Tage vorrücken. Unter diesen Umständen kann kein Zweifel mehr daran sein, daß die endgültige Besetzung Javas durch die Ja­paner nur noch eine Frage von kürzester Zeit ist.

Die von den Japanern eingenommene Stadt Batavia ist die Hauptstadt des niederländischen Kolonialreiches und der Provinz West-Java. Sie liegt an der von Korallenriffen geschützten Reede von Batavia an der Nordwestküste von Java und wird von dem Fluß Liwong sowie zahlreichen Kanälen durchstoßen. Die

in altholländischem Stil erbaute Altstadt, in der sich auch die Geschäftsstraßen und die meisten öffentlichen Gebäude befinden, liegt in einer sumpfigen, ungesunden Niederung und wird daher jetzt nur noch von Ein­geborenen bewohnt, während sich die Europäer in den höher gelegenen ausgedehnten Gartenvorstädten ange­siedelt haben. Unter den 533 000 Einwohnern von Batavia befinden sich neben zahlreichen Chinesen rund 30 000 Europäer. Angesichts seiner zentralen Lag« hat sich Vatavia, das im Jahre 1610 von den Niederländern als Fort Nassau angelegt wurde, zum Handelsmittel­punkt Jndoasiens und zu einem der bedeutendsten Märkte Asiens entwickelt. Als Ausgangspunkt von drei Bahnlinien ist Batavia ein wichtiger Ausfuhrhafen für die reichen Bodenschätze der Insel Java. Unter den Aus­fuhrprodukten sind zu nennen Kaffee, Tee, Kautschuk, Zucker, Erdöl, Kopra. Tabak, Zinn. Arrak, Pfeffer usw.

PeaMaie s«

Von

Hans JVenät-Ltoeliliolm

Im Anschluß an die Unterhausdebatte über die all­gemeine Verknappung und den Schwarzhandel wird in ganz England weiterhin die Frage erörtert, was gegen die Schieber geschehen solll deren Treiben, wie sich jetzt herausstellt, ein Ausmaß annimmt, das besonders im Hinblick auf die neuen Einschränkungen gemeingefähr­lich zu werden droht. Bei den ohnehin wachsenden sozialen Spannungen spielt dieser Faktor eine solche Rolle, daß verschiedene Abgeordnete nicht nur Prügel-, sondern sogar Todesstrafe für angemessen erachteten. Gefängnisstrafen reichen nach ihrer Ansicht nicht mehr aus, denn in verschiedenen Fällen ist bekanntgeworden, däß Schieber und Spekulanten sich ohne weiteres für einige Monate einsperren ließen, um dann ihr gewinn­bringendes Geschäft wiederaufzunehmen, mit einem guten Teil des vorher errungenen Raubes als Ge­schäftskapital.

Solche Verbrecher sind Saboteure", erklärt ein Teil der englischen Presse mit gut gespielter Entrüstung.Es ist notwendig, sie bis Ende des Krieges unschädlich zu machen." Zum ersten Male wird, wie neutrale Beob­achter feststellen, im englischen Sprachgebrauch hierbei das WortSaboteure", das bisher einen bewundern­den Beiklang hatte, da man damit kommunistische und anarchistische Verbündete in europäischen Ländern be­dachte, in rein innenpolitischem und verurteilendem Sinne angewendet. Das englische Kabinett hat sich sogar mit Vorschlägen zur Einführung g>er Prügel- oder Todesstrafe beschäftigt und angeblich eine Erhöhung der Strafsätze bis zu 10 oder 15 Jahren Zwangsarbeit, in gewissen Fällen' sogar lebenslänglicher Zwangsarbeit, in Aussicht genommen.' Einstweilen sind die Strafver­fahren noch recht milde. Wo der wahre Gründ dieser Milde liegt, wird aus den Enthüllungen eines neutralen Journalisten in London ersichtlich: es handelt sich näm­lich um Juden, die bei den Schiebungen in erster Linie beteiligt sind und die gegen allzu harte Strafen von ihren plutokratischen Freunden und Schirmherren in der Regierung Churchill geschützt werden sollen.

Folgendes wird gemeldet: der schwerstwiegende Ein­wand gegen die Prügelstrafe bestand darin, daß in den meisten Fällen Gesetzesverletzer betroffen werden, deren physische Konstitution es ihnen unmöglich machen würde, körperliche Züchtigungen auszuhalten. Wie kann die englische Regierung dies wissen? Sie kennt natürlich ihre Pappenheimer. Alle Juden bringen sofort ärzt­liche Atteste bei, wonach es ihnen völlig unmöglich sei, zu harte Strafen zu erdulden. Die Regierung ist auch selber der Ansicht, daß solche Strafen für die armen, gebrechlichen Juden zu arg wären. Daß es sich tatsäch­lich um' Juden handelt, die bei den Lebensmittelschie­bungen und der schwarzen Börse das Wort führen, ist durch einen Ilnterhausabgeordneten enthüllt worden, den Konservativen Baxter, früheren Chefredakteur des Daily Expreß". Er hat die Kühnheit besessen, zum erstenmal im englischen Volk das heiße Eisen der Aus­plünderung des englischen Volkes und der Kriegsnutz­nießung durch die Juden in allerdings äußerst vor­sichtiger Form anzufassen: er appellierte, wie bereits kurz berichtet, speziell an die Leiter der jüdischen Ge­meinde,für die das Unterhaus stets eine historische Freundschaft und Achtung bewahrt hat", sie möchten über ihre Stammesfreunde bessere Aufsicht halten.

Was hinter diesem Vorstoß steckt, enthüllt der Lon­doner Vertreter des StockholmerAftonbladet" durch folgende recht interessante Angaben:Aus Gerichts­urteilen hat die Allgemeinheit die Auffassung ge­wonnen, daß jüdische Elemente an derschwarzen Börse" vorherrschen. Die jüdischen Emigranten haben mit Hilfe ihrer Rassegenossen in England bald entdeckt, daß die schwarze Börse eine günstige Gelegenheit bietet, ihre Verluste aus feiten Ländern, von denen sie vertrieben wurden, wieder einzubringen." Baxter erklärt jedoch, und damit wurde er allerdings tollkühn er wird sein Mandat schwerlich wiederbekommen und hat gewiß dem­nächst allerlei Unannehmlichkeiten'zu gewärtigen:Auch einheimische Juden haben ihre Hand im Spiel." - Er

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Durch den neuen Eroßerfolg unserer U-Bootwaffe an der amerikanischen Ostküste erhöht sich der für Roosevelt verlorene Schiffsraum auf 663 500 BRT.

Gegen Sewastopol und Moskau richteten sich wirk­same Nachtangriffe unserer Luftwaffe.

In Siidlibyen wurden englische motorisierte Ver­bände zurückgeschlagen.

Die Japaner nahmen Batavia, das Zentrum Nieder- ländisch-Jndiens.

Die französische Presse weist die schamlose Beileids­erklärung der britischen Regierung als zynische Be­leidigung zurück.

Der Reichskommissar für die Preisbildung erläßt Ausführungen zu den Eewinnrichtpunkten im Hand­werk.

Auch im Rahmen des Kriegs-WHW. 1041/42 wird wieder einTag der Wehrmacht", und zwar am 28./20. März, durchgeführt.

Beschlüsse der letzten HP. der A-E für Warps- spinnerei L Stärkerei zu pldenburg i. O. sind für nichtig erklärt worden.