Ausgabe 
(4.3.1942) Nr. 63
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vreimr s ellun«

parteiamtliche lageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgerineisters der Zrcien Hansestadt vremen

Die 1 ram hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 rnm breite und 1 mm hohe Zeile imTertteil 75 Ermäß. Grundpr« (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste S Nachlaßstasfel S. Geschäftsstellen: Vremen: Geeren !P8» Ruf 219 31z Nachtruf und sonntags 2 47 65z Obernstr. 86, Ruf 219 31z Syke: Mühlendamm 2z Br.-Hemelingen: Bahnhofstr. 6. Ecke Poststr., Ruf 4 34 58z Br.-Vegesack, Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8z Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 4V43, Ruf 88 -u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblalt des veichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Nr. KZ , 12. Jahrgang

Mittwoch, 4. März 1S42

kinzelpreis 15 Npf.

Verrat knglands an Nieverltindisch Indien

Java endgültig preisgegeben /Wavell vergeudet seine Zeit" / Nooseoelts und tliurchills Papiersiege

kräfte zu überlassen, weil die Vereinigten Staaten nach Pearl Harbour nicht auch noch mit dem weiteren Prestigeoerlust einer sicher zu erwartenden Niederlage zur See belastet werden sollten. General Wavell läßt nun im Auftrag von London die Holländer in der Stunde der höchsten Not im Stich, und gleichzeitig wird auch det Marschall Tschrangkaischek kaltgestellt, da sich Wavells neues Kommando auch übex Burma erstrecken soll. So jämmerlich und so schnell zerslattern Nooseoelts und Churchills bombastisch ausposaunte papierne Siege, die in agitatorischer Maßlosigkeit der ganzen Welt als das sichere Geheimnis des Erfolges, als die unerschüt­terliche Grundlage der großen Wende des Kriegs­geschehens ausgepriesen wurden!

Der britische Nachrichtendienst sieht sich selbst außer­stande, das in dem Londoner Beschluß enthaltene Ein­geständnis noch einigermaßen wirkungsvoll zu verschlei­ern, daß alle Spekulationen, von denen Roosevelt und Churchill vor zwei Monaten ausgingen, durch die von den Japanern geschaffenen Tatsachen über den Haufen geworfen sind. Ein militärischer Korrespondent von

Reuter kommt zu der kläglichen Feststellung, daß die ein­zigen Gebiete, die in der ALda-Zone außer Java l?) noch verblieben, ein Stück Philippinen, wo Mc. Arthur noch Widerstand leiste, und ein kleiner Teil Nord- Australiens seien, wo Port Darwin den einzig wich­tigen Punkt darstelle. Java sei» so heißt es weiter, nur noch die letzte Zitadelle der Alliierten auf diesem Kriegsschauplatz und nicht mehr der Ausgangspunkt für einen Gegenangriff, den die Insel habe bilden sollen, als Wavell den Oberbefehl übernommen habe. Die Nie­derländer hätten alles Recht darauf so redet man um den Verrat herum jetzt zu befehlen, da Java für sich selbst und nicht mehr als Teil eines allgemeinen strategischen Planes kämpfe.

Was heißt das? Doch nichts anderes, als daß der ganze große Kriegsschauplatz, auf dem Wavell das Kom­mando führen sollte, als solcher überhaupt nicht mehr existiert vielmehr heute den unbestrittenen Macht­bereich der Japaner darstellt und Java nicht mehr den Ausgangspunkt für einen späteren Gegenangriff. Nicht (Fortsetzung auf Seite 2)

Japans Lris§s in ^4oncrtsstcrx>x>sn

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Sie feindverluste In der Java-Seeschlacht

Sechs Kreu;er, acht Zerstörer, sieben U-Voote, ein Kanonen- und ein Minensuchboot vernichtet

London gestelzt Niederlage ein

Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung

Dr. vv. sck. Berlin, 3. März. Wie der deutsche Rundfunk eine Sondermeldung ankündigt, die dann selbstverständlich immer stolze Siegeskunde dringt, so versetzte das Reuterbüro die englische Oeffentlichkeit am späten Abend des Montag in fiebernde Spannung. Es werde in Kürze, so hieß es, eine äußerst wichtige (im- portantest") Meldung zu erwarten sein. Wenn nun die Engländer gehofft haben sollten, daß sie von einer politischen Entscheidung von großer Tragweite oder gar von einer militärischen Siegesnachricht überrascht wer­den könnten, so müssen sie sich auf ganz furchtbare Weise enttäuscht gefühlt haben. Was nämlich bald daraus folgte, war, wenn man in den Kern der Sache vor­stößt, nichts anderes als das Eingeständnis der voll­kommenen, umfassenden und endgültigen Niederlage aus dem ostasiatischen Kriegsschauplatz und darüber hinaus die Feststellung eines hundsgemeinen Verrates, zu dem sich England gegenüber dem holländisch-indischen Ver­bündeten entschlossen chat. Der Kampf um Java wird, das war der Inhalt derSondermeldung" von Reuter, von jetzt ab den Holländern allein überlassen bleiben. England will damit nichts mehr zu tun haben. Der General Wavell verläßt Java, um wieder das Ober­kommando in Indien zu übernehmen.

Als Roofevelt und Churchill um die Jahreswende in Washington darüber berieten, wie sie aus der für sie verzweifelt gewordenen Lage noch einigermaßen mit heiler Haut herauskommen könnten, da kamen sie zu einem Entschluß, der dann von ihren volitifchen Reklamehelfern als eine Mnz große Tat und als die sichere Bürgschaft des kommenden Endsieges gepriesen und ausposaunt wurde. Man hatte sich am 4. Januar dieses Jahres auf die Schaffung eines gemeinsamen Oberkommandos über die gesamten verbündeten Streit­kräfte der sogenannten Äoda-Front im südwestlichen Pazifik (Amerika, -Britannien, Dutch-Holland, Austra­lien) geeinigt, das in den Händen des General Wavell liegen sollte. Gleichzeitig wurde dem amerikanischen Admiral Hart der Oberbefehl über die gesamten Cee- ftkeitkräfte in diesen Gewässern, dem britischen General Pownall das Oberkommando in Singapur und dem Marschall Tschiangkaischek der Oberbefehl über die alliierten" Streitkräfte auf dem chinesischen Kriegs­schauplatz, einschließlich Thailands und Jndochinas, übertragen. Noch nicht zwei Monate, nachdem dieser Beschluß gefaßt wurde, der angeblich schon den Sieg einschließen sollte, muß London bekennen, daß von seiner Verwirklichung nichts, aber auch gar nichts mehr übrig geblieben ist. General Pownall wurde bereits abgesägt, ehe Singapur kapitulierte, Admiral Hart zog es vor, dem holländischen Admiral Helfrich die Verantwortung für die Verteidigung von Jnsulinde durch Seestreit-

Ver gestrige Wekrmachtsberichr

Aus dem Führerhauptquartier, 3. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der Krim und im Donezgebiet wurden starke, von Panzern unterstützte Angriffe des Feindes in er­bitterten Kämpfen abgeschlagen. Durch unsere Luft­angriffe auf die Stadt Kertsch und einen benachbarten Hasen entstanden größere Brände. Auch an den übrigen Abschnitten der Ostfront scheiterten zahlreiche feindliche Angriffe. Eigene Angrisfsunternehmungen brachten örtliche Erfolge. In Nordafrika führten deutsche Sturzkampf- und leichte Kampfflugzeuge erfolgreiche Angriffe gegen britische Fahrzeugansammlungen und Zeltlager in der Marmarica. Der Hafen La Valetta auf Malta wurde fortgesetzt van deutschen Kampfver­bänden mit Bomben belegt. Volltreffer in die Dock­anlagen verursachten umfangreiche Zerstörungen und ausgedehnte Brände. Die Flugplätze der Insel wurden bei Tag und Nacht bombardiert. Bei bewaffneter Seeaufklärung wurden im englischen Seegebiet, ost­wärts Dundee, zwei größere britische Handelsschiffe durch Volltreffer schwer beschädigt."

Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung

d. Berlin, 3. März.Ein Fünftel ihrer Kriegs­ausrüstung haben die Japaner bis jetzt verloren", stellte der britische Kommentator Lindley Frazer vor dem Mikrophon des Senders London fest.Mögen sie Evfolge erringen, mögen sie Hongkong, Singapur, Java, Burma besetzen, mögen sie Indien bedrohen und Australien und Neuseeland von allen Hilfsquellen abschneiden, sie nutzen dabei ihr Material, ihre Truppen, sie nutzen ihre ganze Kriegsmaschine ab, während die Briten und Amerika­ner erst jetzt dabei sind« ihre Reserven zu mobilisieren und ihre Kampfkraft auszubauen." In Ermangelung an­derer Erfolgsberichte nahm der britische Rundfunk­sprecher damit die Flucht in die Zahlenwelt vor, die Roosevelt begann mit Rüstungsriesenziffern, die niemals aus der Ebene propagandistischer Geschwätzigkeit in die harte Linie der Realität gerückt werden können. Frazer gibt indirekt das britische Siegesrezcpt:Legt die Hände in den Schoß, laßt den Gegner seine Waffen abnutzen, laßt ihn alle unsere Stützpunkte, er schwächt sich ja nur dadurch!"

Japanisch« militärische Stellen haben den britischen Kommentatoren seinen Irrtum versichert, sie haben nicht mit Erfolgen aufgewartet, die'vor aller Welt zu sehen sind, sondern ebenfalls eine nüchterne Zahlenrechnung aufgemacht, die sich ebenfalls in der Feststellung be-

Tokio, 3. März. Ein Kommunique des japanischen Kaiserlichen Hauptquartiers, das am Dienstag um 17.30 Uhr herausgegeben wurde, berichtet, daß die feind­liche Flotte in Ostindien in den Seegefechten von Sura­baja und Batavia in der Zeit vom 27. Februar bis 1. März so gut wie vernichtet wurde. Dem Kommunique zufolge sind sechs feindliche Kreuzer, sechs Zerstörer, sieben ll-Voote, ein Kanonenboot und ein Minensuch­boot versenkt worden. Zwei feindliche Zerstörer wurden gestrandet zurückgelassen.

Die sechs versenkten Kreuzer sind folgende:

Der amerikanische Schwere KreuzerHouston" (9050 To,),

der britische Schwere KreuzerExeter"

(8300 To.),

der australische Leichte KreuzerPerth"

(7040 Tm).

der australische Leichte KreuzerHobarl"

(K890 To.j.

der holländische Leichte KreuzerD e Ruyter" (8470 To.j,

schränkt: Japan kann zehn Millionen^ Mann mobili­sieren, Hai bisher aber lediglich zwei "bis zweieinhalb Millionen Mann eingesetzt, die alle ihre Aufgaben er­füllten und dabei zum Großteil noch in China stehen oder an der mandschurischen Grenze Sicherheitsdienst versehen.

Die Widerlegung Lindley Frazers durch die Japaner ist ebenso überzeugend und schlagkräftig wie die Ent­gegnung der finnischen ZeitungUusi Suomi", die auf Churchills prahlerische Behauptung, dreiviertel aller Menschen der Erde marschierten in diesem Krieg mit England, eine Eegenrechnung aufstellt. Ausgehend von der Feststellung, daß im Weltkrieg tatsächlich im Ver­hältnis zehn zu eins eine Welt von Feinden dem Deut­schen Reich gegenübergestanden hatten (China, Siam und Lateinamerika eingerechnet), kennzeichnet das fin­nische Blatt die gegenwärtige Situation folgender­maßen:Wir wollen alle Eventualitäten einrechnen, unsichere Faktoren von vornherein feststellen und schwan­kende Säulen im Bau des Empire als noch vorhanden annehmen, dann ergibt sich, daß das zahlenmäßige Kräfteverhältnis zwischen den Achsenmächten und den angloamerikanischen Mächten höchstens sechs zu vier unter Ausschaltung des unsicheren Faktors Indien sogar nur eins zu eins beträgt. Die Devölkerungszahl der

der holländische Leichte KreuzerJava"

(6670 To.).

Ferner wurde festgestellt, daß der amerikanische Schwöre Kreuzer vomHouston"-Typ, dessen Versenkung im Seegefecht bei Java früher gemeldet worden war, der amerikanische Schwere KreuzerA u g u st a", 9050 To., war. Der holländische KreuzerDe Ruyter", dessen Ver­senkung im Gefecht von Java gemeldet worden war, war in Wirklichkeit der TorpedokrenzerTromp", 3450 To.

In dem Kommunique wird ferner gesagt:Obwohl vier Kreuzer in der Seeschlacht bei Surabaja als beschädigt gemeldet worden waren, stellte es sich später heraus, daß zwei dieser Kreuzer vor Batavia versenkt wurden, während die zwei anderen ein Zerstörer und ein Kanonenboot waren, die in der Dunkelheit für Kreuzer gehalten wurden."

Schließlich wird bekanntgegeben, daß ein japanischer Minensucher versenkt und ein Zerstörer leicht beschädigt wurde.

Achsenmächte und ihrer europäischen Verbündeten be­ziffere sich auf etwa 200 Millionen, also-ebenso viel wie die Großbritanniens und der Vereinigten Staaten zu­sammengenommen. Nach dem Kriegseintritt Japans habe sich jedoch das zahlenmäßige Kräfteverhältnis noch mehr verschoben, da Japan über 105 Millionen Einwohner verfüge, mit Mandschukuo und Thailand aber 160 Millionen also etwa die gleiche Zahl wie die Bevölkerung der Sowjetunion gegen England kriegswirtschaftlich einsetzen könne. Unter Berück­sichtigung der in Europa von Deutschland besetzten Ge­biete und ihrer Vevölkerungsziffern bei der Sowjet­union mache es allein etwa 65 Millionen aus be­laufe sich die Zahl der für die Achsen-Kriegführung direkt oder indirekt einsatzfähigen Menschen auf 400 Millionen. Gleiche Verhältnisse müßten in Ostasien be­rücksichtigt werden, wo die Bewohner von Nanking- China, Malakka, Burma, Jndochina und Niederländisch- Jndien ebenfalls der Kriegführung der Dreierpaktmächte Unterstützung gäben. 800 Millionen Menschen ständen also auf feiten Deutschlands, Italiens und Japans im Krieg englischerseits könne man lediglich die Zahl 1200 Millionen nennen, wobei die 350 Millionen Inder als äußerst unsicherer Faktor in der Rechnung, auftauchten, da London auf keinen Fall auf ihre volle Unterstützung rechnen könn«. l

Von

dckajor a. v. von L s i s s r.

Wenn Roosevelt und sein Marineminister Knox vor Beginn des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten wirklich so fest von einem schnellen Sieg über Japan überzeugt waren, wie sie es öffentlich bekundeten, so haben sie damit einen erstaunlichen Mangel an Ver­ständnis für die Raumfragen bewiesen, die in einem Kampfe über die Riesenräume des Stillen Ozeans hin­weg eine entscheidende Rolle spielen. In einem solchen! Kampfe sind andere Gesichtspunkte maßgebend als in dem Seekrieg in der Ostsee, in der Nordsee oder im Mittelländischen Meer. Selbst eine noch so große mili­tärische und wirtschaftliche Ueberlegenheit kann sich im ozeanischen Raumkampf nur dann auswirken, wenn es gelingt, die überlegenen Streitkräfte über die unge­heuren Flächen des Meeres an den Feind heranzu­tragen und ihren Nachschub von der weit entfernten Hei­mat aus dauernd zu sichern.

Japan hat infolge seiner gewaltigen Nordsüdaus­dehnung und der bizarren Gestaltung seiner Küsten, wenn man nur seine Hauptinseln in Betracht zieht, eine Küstenlänge von rund 30 000 Kilometer zu schützen, im gesamten Staat sogar 45 000 Kilometer. Die Ge­fahr, die in einer solchen, viele Angriffspunkte bieten- ten Küstenausdehnung liegt, wird aber überreichlich ausgeglichen durch die einzigartige Lage und Gestal­tung der japanischen Jnselreihe, die von der Südspitzs Kamtschatkas im hohen Norden bis tief in den tropi­schen Süden hinunter dem ostasiatischen Festland vor­gelagert ist. Damit beherrscht Japan alle Zufahrts­straßen zum Festland und ist in der Lage, sämtlich« Häfen von Wladiwostok bis Hongkong zu kontrollieren. Die Gunst dieser Lage, die Japan ein natürliches Recht zur Vorherrschaft in Ostasien verleiht, wird noch ver­stärkt durch die riesenhaften Meeresflächen, die zwischen ihm und den Seemächten Nordamerika und England liegen. Eine starke Flotte und weit in den Ozean in südöstlicher Richtung hinaus vorgeschobene Jnselstütz- punkt« --- Marionen, Karolinen, Marschall-Jnseln die Japan in zielbewußter Arbeit zu Flottenstützpunkten ausbaute, um den Westteil des Stillen Ozeans nach Osten, also nach Amerika hin, abzuriegeln, haben Ja­pan die See- und Luftherrschaft im westlichen Pazifik gesichert.

In richtiger Erkenntnis dieser Lage schrieb schon im April 1936 ein norda-merikanischer Offizier in der Zeit­schriftUs Naval Institute Proceedings":Wir können Japan seine Vorherrschaft nicht streitig machen und die Philippinen nicht verteidigen . . . Somit ist die politische Beschränkung auf unseren Erdteil die einzig richtige Folgerung aus Gegebenheiten . . ." In der Tat haben auch die Vereinigten Staaten 1934 einen Vertrag mit den Philippinen geschlossen, wonach diese 1946 frei und selbständig werden sollten, und in den folgenden Jahren eine reine Defensivpolitik im Pazifik betrieben, die sich auf die Vorherrschaft im östlichen Teil des Stillen Ozeans, vor allem aber in dem Dreieck Aleuten Hawai Panamakanal, beschränkte. Den Kern dieser ozeanischen Verteidigungsstellung der USA. bildete die Hawai-Jnselgruppe, die in einer Ent­fernung von etwa 4000 Kilometer der nordamerikani- schen Küste zentralvorgelagert" ist und in see- und luftstrategischer Hinsicht die allergrößte Bedeutung be­sitzt. Von Hawai aus kann beispielsweise bei dem heutigen Stande der Flugtechuik das 3900 Kilometer entfernte Sän Franzisfo in durchlaufendem Fluge er­reicht werden. So haben die Nordamerikaner die über rund 2500 Kilometer ausgedehnte Jnsegruppe, vor allem den Kriegshafen Pearl Harbor, sehr stark ausgebaut, um von hier aus den gesamten mittleren Raum des Ozeans durch ihre Flotte und Luftwaffe zu beherrschen. Von Hawai sagt der bekannte Fliegergeneral Freiherr von Bülow in einem AufsatzLuftpölitik und Lust- kriegführung im Stillen Ozean" im 5. Heft der Militär- wissenschaftlichen Rundschau 1937:Hawais Besitz ist, im großen betrachtet, eine Frage um Sein oder Nicht­sein der Vereinigten Staaten. Bollwerk und Schwert zugleich, bedeutet es das Sinnbild des nordamerikani- schen Prestiges."

Aus diesen Worten läßt sich ermessen, was die weit­gehende Zerstörung der Hawai-Stützpunkte und die Zer­schlagung der novdamerikanischen Schlachtflotte in diesen Häfen bedeutet. Mit der Eroberung Singapurs hat

MUIIIIIIMIIMIIMIUMIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIMUPIIIIIIIIIIIIIIMIMIIIIMIIIIIIIIMI»

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Auf der Krim und im Donezbogen wurden starke bolschewistische Angriffe abgeschlagen.

Italienische Flugboote versenkten ein feindliches U-Boot.

Mit der Abberufung Wavells aus Java enthüllt EnglarH seinen schamlosen Verrat an Niederländisch- Jndien.

Die Feindverluste in der Java-Schlacht beziffern sich auf 6 Kreuzer, 8 Zerstörer, 7 U-Boote und mehrere kleinere Kriegsschiffe.

Staatssekretär Koenigs sprach über europäische Ver- kehrsfragen. Den Verkehrsabmachungen auf der Donau sind die italienischen und rumänischen Reedereien beigetreten.

In Erbsällen von Wehrmachtsangehörigen werde» nach einer neuen Regelung Erbschaftssteueransprüche von den Finanzämtern nicht geltend gemacht In fünf Jahren seines Bestehens lieferte das Er- nährvngshilfswerk im Gau Weser-Ems 3 Millionen Kilogramm Schweinefleisch.

Londons selbfttrügerische flucht in Nechenerenipel

Zahlen lallen imponieren / Segnerischeflbnuhung' als eigener krkolgsmesser /wir können die künde in den Schoß legen"