Ausgabe 
(25.4.1941) Nr. 114
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parteiamilicliir Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblatk des Neichsstalchalters in Oldenburg und vremen

kinzelpreis 15 Npf.

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wieder fünf britische Iransporter versenkt

In drei ragen 8 S S 00 VM. der Nuchtslolte

Nie Katastroplze -es englischen krpe-Monskorps in den griechischen lZewiissern

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Berlin, 24. April

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:Die Luftwaffe führte am 23. April aber­mals schwere Schläge gegen die in griechischen Ge­wässern für die Flucht britischer Truppen zusam­mengezogenen Schissseinheiten. Sie vernichtete fünf Transport- und Materialschiffe mit insgesamt 21600 BRT. und beschädigte außerdem zehn große Schiffe, von denen einige in Brand gerieten, so er­heblich, daß mit dem völligen Verlust weiterer Schiffe gerechnet werden kann. Bei diesen An­griffen, denen auch zwei Hilfskriegsschiffe zum Opfer fielen, wurden ferner ein Zerstörer durch Bombenvolltrefser schwer beschädigt und ein vier­motoriges englisches Flugboot in Brand geschossen. Damit verlor der Gegner in den letzten drei Tagen 89 600 BRT. des für die Flucht des englischen Expeditionskorps in Griechenland bereitgestellten Schiffsraums."

Vas glühende vrandmal am Kanal

Von liirlegsberickter 0r. Helmut kesrl

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H 24. April

Ein Licht hinter uns, schon zum drittenmal, es kommt raich näher" schreibt der Flieqerschütze in der Wanne der Ju, die aus dem Fluge nach Plhmouth über dem Kanal kurz dar dem Ziel schwebt.Das hat uns gefehlt", knurrt der Lberleutnant aus dem Flugzeugführersitz. und während der unheimliche Scheinwerfer des Nachtjägers in rasender Fahrt, aber ohne uns zu finden, näherrückt. verspüren wir mit einem Male merkwürdig- Schlingcr- und Schaukelbewegungen im Flugzeug. Der Oberleutnant hat schon feine altbewahrten Tricks. Nur Sekunden vergehen, da ist das Licht verloschen, um nicht wieder aufzutauchen, der Engländer ,st abgeschüttelt.

Eintönig brummen wir unseren Weg weiter, über uns die Sterne, unter uns Wolkenfelder mit spärlichen Lochern. Ganz in der Ferne taucht vor uns ein rotes Schimmern im Grauschwarz der Nacht aus, und langsam glüht aus dem Dunst tiefes Rot hervor. Prüfend werden Uhr, Kurs und Geschwindigkeit verglichen. Ja, es muß schon PlKlnvuth sein. Dieser westliche Hafen Englands an seiner Sudkuste ist in dieser Nacht unser Ziel, der.Hasen, der immer noch am nächsten dem Atlantik liegt und rn dem die Geleitzuge von jenseits des Ozeans am schnellsten Unterschlupf finden, wenn sie unsere U-Boote und Fernbomber nicht schon vorher zer­sprengt und zerzaust haben. . ,.

In den vergangenen Nächten haben schon andere Verbände dortgearbeitet" und schweren Schaden angerichtet Das Werk der Vernichtung der Hasenanlagen soll heute vollendet werden. Schon körinen wir in allen Himmelshohen die gold- roten Sterne der Flakexplosionen aufblitzen sehen, wahrend in die grauroten Schwaden über dem Boden immer neue grelle Bhmbendetonationen hineinleuchten. ^ ^

Unsere Vorgänger in der letzten Nacht haben, ganze Arbeit geleistet. Ueberall in den weitgezogenen Anlagen der Halbinsel lodern mächtige Brände, die wir nun cntlangsliegen. Einem Kiudersp,elzeugbrennendes Saus", das man mit einem Druck aus °'"en Knopf r°t ausleuchten läßt gleicht es von weitem. Nun sehen w»r, »atz die ganze Stadt soweit sie aus den mächtigen Haf-nanlag-n besteht, ein einziges glühendes" Brandmal in der dunklen Nacht ist. Endlos lange Hallen stehen *n hellen Flammen, düster glimmen daneben mächtige Speicher. Dazwischen flackern kleinere Brände in geraden und gewundenen Verbindungs­

linien. An die zehn große Feuerherde zählen wir insgesamt und immer wieder schießen die Stichflammen der Explosionen aus den Kais und in den Docks aus.

Die großen Staatswerften sind unserer besonderenliebe­vollen Aufmerksamkeit" empfohlen. Noch liegen sie im Dunkel, »«nd in einer weiten Kurve kommen wir daraus zu. Eine Bombe nach der anderen verschwindet im Dunst. Jedesmal schüttelt sich das Flugzeug wie ein nasser Hund. dann braust es frei jeder Last wieder davon. Schon blicke ich sorgenvoll hinunter: Sind dir etwa blind gegangen? Da zerreißen grelle. Weiße Blitz« das Dämmern unter uns. mächtige Rauchpilze schießen im hellen Licht empor. Die waren wieder einmal an den richtigen Platz gekommen.

Das haben uns dann mich die Besatzungen der später ge­starteten Flugzeuge bestätigt. Wo wir noch die Nacht wie einen dunklen Teppich unter uns hatten, da fanden sie schon mehrere frische Brandherde, die Wirkung unserer Bomben, Einer meldet noch strahlend, daß er ein paar Oelbehäl-

ter mit seinen Bomben belegt habe nnd deren Inhalt früher als beabsichtigt der Verbrennung zuführte. Das ganze Dreiviertelrunb der Hasenanlagen mit ihren Piers und Kais hat am Ende des Angriffs in hellen Flammen ge­standen, die sich z« den tief dunkelroten des Vortages mengten.

Als wir abfliegen, sehen wir eben noch eine riesige Explo­sion inmitten der alten Brände zur Höh« schießen. Eine rote Feuersäule. Und während wir schon wieder über See sind, schießt die Flak noch ein paar vergebliche Grüße Hinter­her. Der Feuerturm, den ein Kamerad hervorrief, mag Wohl im Militärmagazin gestanden haben, rechnen wir uns nachher an Sand der Karte aus.

Wir hauen in eine alte Kerbe", hatte der Kommandant vor dem Angriff gesagt. Als wir zurückkamen, wußten wir, daß die Axt gut geführt worden war, die Kerbe im Stamm des britischen Weltreiches war wiederum ein gutes Stück tiefer geworden.

Vombenregen auf Kriegsliafen Mmouli,

Veusche lruppen drangen in die rliermopglenstellung ein

Berlin, 24. April.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Zuge des Angrisses deutscher Verbände in die tiefe Flanke der griechischen Nordarmee kam es wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben seit dem 2g. April zu örtlichen Kapitulationen und Wasfenstillstandsangeboten an die 12. deutsche Armee. Nachdem am 22. April eine griechische Abordnung auch dem Befehlshaber der italienischen 11. Armee an der Epirussront die Wafsenstreckung anbot, hat nun­mehr die gesamte von der italienischen Wehrmacht im Norden, von deutschen Truppen im Osten eingeschlossenen und von den rückwärtigen Verbindungen abgeschnittene griechische Epirus- und Mazedonien-Armee kapituliert. Die Kapitulation wurde zwischen den verbündeten Ober­kommandos einerseits und dem griechischen Oberbefehls­haber andererseits in Saloniki abgeschlossen.

Im Kamps mit britischen Nachhuten gelang es, in

die vom Gelände besonders begünstigte Thermo-

pylenstellung einzudringen. Zwischen Larrssa und Lama wurden 30 britische Panzerkampfwagen er­beutet.

Die Luftwaffe bombardierte gestern bet Tage und in der letzten Nacht britische Flugplätze, beschädigte durch

Bombenwurf sowie durch Beschuh mit Bordwaffen zahl reiche abgestellte Flugzeuge und erzielte Bombentreffer in Hallen, Baracken und Munitionsbunkern. Bei Tage wurden die Hasenanlagen von Harwich nnt guter Wirkung angegriffen. . ^ ,

Starke Kampfsliegerverbände belegten m der letzten Nacht bei klarer Erdsicht abermals den Krregshafen Plvmouth mit zahlreichen Spreng- und Vrand- homben. In Fabrikanlagen und Lagerhäusern loder­ten noch Brände von dem Angriff in der vorletzten Nacht. Zu diesen Schäden kamen neue schwere Zer­störungen hinzu, vor allem in Grohtanklagern, dre schon nach den ersten Bombenwürfen brannten. Ein werterer wirksamer Luftangriff richtete sich in der letzten Nacht gegen den Kriegshafen Portsmonth. Kampfflug­zeuge warfen südlich Wick durch zwei Bombenvolltrefser einen Zerstörer in Brand und beschädigten ostwärts

Aberdeen zwei große Handelsschiffe. Nachtjäger schössen ein feindliches Flugzeug ab.

Das Verminen britischer Häfen wurde planmiihig bei Tag und Nacht fortgesetzt.

Leichte deutsche Kampfflugzeuge sowie deutsche und italienische Sturzkampfflugzeuge griffen gestern unter Jagdschutz mehrmals den in Tobruk eingeschlossenen Feind an. Bombenvolltrefser setzten Panzerwagen auher Gefecht, zersprengten Fahrzeugkolonnen und riefen

Brände hervor. Im Hasen konnten die noch schwimm- r bl '

fähigen Schiffe schwer beschädigt, eines der Schisse versenkt werden. Bei diesen Angriffen verlor der Feind

in Lustkämpfen zwei Kampfflugzeuge vom Muster Vristol-Vlenheim und vier Jagdflugzeuge vom Muster Hurrikane; die eigene Luftwaffe ein Flugzeug. Ueber

der Insel Malta wurde ein weiteres Jagdflugzeug vom Muster Hurricane abgeschossen.

Kampfhandlungen des Feindes sanden über dem Reichsgebiet nicht statt."

Auch in der Nacht zum Donnerstag konzentrierten sich, wie der Londoner Nachrichtendienst bestätigt, die Hauptangrisse der deutschen Luftwaffe aufeine Stadt an der englischen Süd­westküste". Weitere Angriffe sind an der Ostküste erfolgt.

Wiederum war es Plhmouth, das von den schweren Schlägen der deutschen Luftwaffe vernichtend getrosten wurde. In drei aufeinanderfolgenden Nächten hat die wichtige Hafen- und Industriestadt Plhmouth die Wucht der deutschen Luft­angriffe zu spüren bekommen.

Die amerikanische NachrichtenagenturUnited Preß" berich­tet, daß in der Nacht zum Donnerstag die Verwüstungen in der schon hart betroffenen Stadt ein noch schlimmeres Aus­maß angenommen hätten. Tausende der Einwohner von. Plhmouth seien obdachlos, all ihrer Mittel beraubt und völlig deprimiert. Die vollkommen erschöpfte Bevölkerung sei schon am Mittwochabend aus Furcht vor einem dritten deutschen Blitzangriss mit ihren Bettdecken und Kissen auf das Land ge­flohen. Erst am Donnerstogmorgen sei der Himmel von den todbringenden Flugzeugen frei gewesen Riesige Trümmer­massen bedeckten die Straßen, nnd die Ansammlung der ge­fundenen Leichen werde immer größer.

Vr. Meirich nimm» lßurchi» ins Kreuzfeuer

0er Meister der Mißerfolge und falschpropliereiungen durch seine eigenen Worte entlarvt

Berlin, 24. April.

Neichspressechef Dr. Dietrich hat folgenden »ssenen Bries an Churchill gerichtet:

Herr Churchill!

Tatsachen beweisen, nnd «nr Erfolge verbürgen den

Ersola. So ist es immer im Leben. Mit ^hnen aber

scheint die Natur eine Ausnahme »E^Ae °Ka"r'ri«e

sind eine Abnormität, denn Sie haben -ihre Karriere durch eine ununterbrochene Kette von Mißerfolgen

gemacht.

Vielleicht

liegt das Geheimnis Ihrer erfolgreichen -..aeriowe darin, daß Sie in England tatrg sind

und° i^s-lgedessen 'mit Recht °us Unkenn m- °r wirk­lichen Tatsachen auf eine horrende Berge,jlichkeit, eine stupide Gutgläubigkeit und auf überdimensionale Be-

»«den. um auch das neue -v u n -

Worte und Formeln finden, um auch

rirch e n an der Aegä i's 5 » einem britischen Siege

umzulügen. Dies wird Ihnen mcht,schwerfallen.,da ^hr

neuestes Abenteuer aus dem ^ölkan ^ .

fünfte ist, das Sie nunmehr, phantasielos, w,e S

sind. aus immer die gleiche Weise und nnt rmmer dem

gleichen Mißerfolg versucht haben. -

Sollten Sie sich an die vergangenen mer nicht mehr

«innern können, so will ich. Jh«« notorffch^ch^ea, len

und

Gedächtnis ein wenig zu Hilse kommen und Eallipoli, an Norwegen, Dunkirchen

D a k a r erinnern. . ^ -i--« mie

Vielleicht brauchen Sie auch sonst noch einen Tip, wre Sie Ihr Publikum narkotisieren k-nnen? Da S,e als Tatsachen ja immer nur Ihre eigenen Worte gelten lassen wollen, will auch ich nur Ihre eigene sprechen lassen. Sie werden dann sofort erkennen, -in wie großer Prophet Sie immer waren, mit welcher we

nauiakeit Ihre Voraussagen eingetroffen sind und wie recht Sie mit allen Ihren Prognosen behalten haben.

Am 1 . Oktober 1 9 39 sagten Sie dem eng­lischen Volk: -i

Ich erkläre heute, daß die zweite große Tatsache darin besteht, daß Hitler aus Ost- und Sudosteuropa verbannt ist." ^... .

Wenden St- heute Ihre Blicke nach dem Sudosten. Herr Churchill! Sie sehen dort die siegreichen deutschen Truppen so« Kroatien bis nach Attika und an der Grenze Aeghptens als den wahrhaft schlagenden Beweis für dte Wahrheit Ihrer

proPhctischen^Wortcl^ ^^mber 1939 erklärten Sie. Herr Churchill:Das sehr gerüstete Nazi-Deutschland findet auf der ganzen Linie keinen einzigen freundlichen Blick mehr, Rußland stößt es steinhart zurück, Italien wendet seinen Blick ab, Japan steht vor einem Rätsel und fühlt sich betrogen"

Sie haben wirklich ein beneidenswertes Talent, zwar nicht den Nagel aus den Kops aber Ihren Daumen aus den Nagel ,u irrsten: Der deutsch-russische Pakt, der Eintritt Italiens in den Krieg an der deutschen Seite, der Beitritt Japans »um Dreimächtepakt sind die Bestätigung dafür, zum ^rennaa, am gleichen Tage des Jahres 1939:

Ich gehe soweit, zu sagen, daß, wenn wir ohne größere Ereignisse durch den Winter kommen, wir tatsächlich die erste Phase des Krieges gewonnen haben."

England kam ohne größere Ereignisie durch den Winter Die erste Phase Ihres Siegesfriihllngs. Herr Churchill, sah aber anders aus, als Sie es sich träumen ließen: In kühnem Sprung eroberte Deutschland die ganze strategische Nordsee- flanke Englands und warf Sie in hohem Bogen aus Nor­wegen hinaus.

Noch am 1l. April 1949 erklärten Lie, -Herr Churchill, wörtlich:Wir haben gewonnen und ge- erntet. Wir werden nehmen, was wir von diesen norwegischen Küsten brauchen, um dadurch eine Ver­mehrung und Verbesserung in der Wirksamkeit unse­rer Blockade zu erzielen. Alle deutschen Schisse im

Skagerrak und Kattegat werden versenkt werden. Wir werden dem Feind nicht erlauben, seine Armee durch dies« Gewässer ungestraft zu versorgen."

Sind Sie, Herr Churchill, nicht auch der Meinung, daß Sie sich mit dieser Angabe damals ein wenig übernommen haben?

Die Nazis weichen zurück vor der stählernen Front der französischen Armee an der Maginotlinie." Das sagten Sie am 12. November 1939, und am 27. Januar 1949 sögten Sie hinzu:Ich bin überzeugt, daß die französisch« Republik sich physisch und moralisch viel stäckern entwickeln wird als das Hitler-Deutschland."

Am 17. September 1949 aber wären Sie, Herr Churchill, klein und häßlich und wußten nichts anderes zu stammeln als:Die britische Regierung vernahm betrübt und erstaunt, daß die von den Teutschen diktierten Bedingungen durch die sranzösische Regierung angenommen worden sind."

Am 19. Februar 1941, nach dem englischen Vorstoß in der Cyrenaika, waren Sie wieder oben­auf und zitierten voll Hohn das 7. Kapitel. Vers 7 des Matthäus-Evangeliums:Bitter, und Ihr werdet empfangen; suchet und Ihr werdet sinden; klapset an, und es wird Euch aufgetanl"

Wenige Wochen später war bei Ihnen. Herr Churchill, schon nicht mehr Matthäus 7, sondern Matthin am Letzten. In knapp l4 Tagen bekamen Sie von den deutschen Panzern, was Sie sich gewünscht hatten!

Am 8. November 1939 erklärten Sie, Herr Churchill, dem englischen Volk:Ich kann versichern, daß England ganz entschieden die Oberhand über den U-Boot-Krieg gewinnt."

Am 19. Dezember 1949 aber mußten Sie eingestehcn:Wir müßen den Wiederausbruch einer Gefahr erkennen, die wir vor einem Jahr anscheinend überwältigt hatten."

Am 3 9. März 1949 erklärten Sie. Herr Chur­chill:In britischen und französischen Geleitzügen ist Sicherheit", nachdem Sie am 2l. Januar 1949 bereits versichert hatten:Der Handel aller Natio­nen. deren Schisse unser Geleit annehmen, wird nicht nur leben, sondern sogar blühen."

(Fortsetzung auf Seite 2)

Von

8H..-Orupp6iikükr6r Lrick Hasse, öremen

Seit 1933, dem Jahre der Machtergreifung durch Adolf Hitler, sind die Vereinigten Staaten von Amrika verstärkt zum Eoldhort der ÄÜelt geworden. Sie tausch­ten nicht eigene Erzeugnisse mit den übrigen Ländern aus, sondern sammelten dafür Gold. ' Von 1933 bis 1939 zogen die Juden der Newyorker Wall­street Gold im Werte von nicht weniger als 36 Milliarden Reichsmark*) aus allen Staaten der Erde an sich, besonders aus England und Frankreich. 2m Jahre 1939 erreichte dieser Eoldzustrom die Höhe von 8 Milliarden. Mit 44 Milliarden Gold traten die USA. in das Jahr 1940 ein. Im Sommer 1940 war dieser Eoldberg bereits auf 50 Milliarden angewachsen und nähert sich gegenwärtig den 60 Milliarden. Damit sind 80 Prozent des münzfähigen Goldes in die Taschen der amerikanischen Ban­kiers gelangt. Die übrigen Völker der Erde nennen nur noch etwa 15 Milliarden Münzgold ihr eigen. Selbst Englands Goldreserven waren bis Ende 1939 schon auf 4 Milliarden zusammengeschrumpft und dürften inzwischen weiter geschwunden sein. Bedenkt man, daß die Welterzeugung in Gold jährlich rund 3 Milliarden beträgt und daß nur etwa 30 Prozent des Weltgoldes in Schmuck und anderen Wertstücken an­gelegt sind, dann kann es bei dieser Eoldhortungsgier bloß noch kurze Zeit dauern, bis die Juden der USA. auch die letzte Unze münzfähigen Goldes errafft haben.

Was ist der Sinn dieser wahnwitzigen Goldgier? Welche Absichten verfolgt das Weltjudentum damit? Um diese. Fragen zu beantworten, muß man sich gewisse Erscheinungen aus dem Weltkriege, aus den nachfolgen­den Jahrzehnten und auch aus dem gegenwärtigen Kampf gegen die Weltplutokratie vor Äugen halten. Schon im Weltkriege zeigten viele neutrale Staaten eine Art vonGoldmiidigkeit", weil sie auf die Dauer nicht Gold, sondern Rohstoffe oder Fertigwaren, also Arbeitswerte anderer Völker benötigten. In der Nach­kriegszeit hat der Wahnsinn der Tributpolitik diese Ab­wendung vom Golde als Wertmesser und Zahlungsmit­tel nur noch gefördert. Je stärker die einzelnen Völker unter der Zwangsherrschaft des von den Siegerstaaten gehorteten Goldes zu leiden hatten, um so mehr such­ten sie nach Auswegen anfangs durch Devisengesetze, dann durch eine allgemeine staatliche Lenkung der Wirt­schaft und des Außenhandels; aber erst das national­sozialistische Deutschland vollzog den entscheidenden Durchbruch zu einer neuen Währung, die nicht auf Gold, beruhte Werterzeugung aus deutscher Arbeitskraft

Mit allen Mitteln versuchten damals schon die dem Golde verschworenen Staaten, voran die USA. und England, diese umwälzende Tat des Führers zu ver­eiteln. Der Boykott deutscher Ausfuhrwaren setzte ein. Trotz ihrer riesigen Goldbestände werteten 1934 die Vereinigten Staaten aus konjunktur-politischen Grün­den den Dollar ab. Der Eoldzustrom nach den USA. wurde dadurch nur noch verstärkt. Der Führer ant­wortete mit dein Vierjahresplan, um Deutsch­land von den Eoldländern unabhängig zu machen. In wenigen Jahren wurde dieses Ziel erreicht. Zwar blieb Deutschlands Außenhandel während dieser neuen Ent­wicklung auf das Notwendigste eingeschränkt, dafür war aber der Angriff auf das deutsche Wirtschaftsleben ab­geschlagen. Im Gegenteil, zahlreiche Wirtschaftsabkom­men mit anderen Ländern ermöglichten in steigendem Maße den Warenaustausch unter Ausschal­tung des Goldes. Es ist kein Zweifel, daß diese Entwicklung immer weiter um sich gegriffen hätte, weil auch alle übrigen vom Münzgold entblößten Staaten zu dieser natürlichsten Form des Leistungsaustau ches hin­neigten.

Damit aber sah das Weltjudentum seine Hoffnungen auf die Verwirklichung der Herrschaft des Goldenen Kalbes über die Welt dahinschwinden. Je mehr es sich erwies, daß Deutschland durch Wirtschaftskrieg nicht mederzuwingen war, um so näher rückte der Tag, an dem der Krieg mit den Waffen gegen das vom Fluch des Goldes befreite deutsche Volk die einzige Lösung blieb. Im Auftrage des Weltjudentums hat damals die englische Plutokratie diesen Krieg vom Zaune gebrochen und bemerkenswerter Weise unter der Parole eines

') Allen hier aufgeführten Goldwerten liegt die Umrechnung ln Reichsmark zugrunde.

immun»»»»»»»»»»»»»,, IM, I,I»,INIIIII,I,I,»I»»I,I,I,»III,

Unser

In drei Tagen verlor die britische Fluchtslottc vor Griechenland 89 K99 BRT.

Deutsche Truppen sin: in die Thcrinopylcn-Stellung ein­gedrungen.

Der Kriegshasen Plymoutlj wurde zum dritten Male mit stärkster Wirkung bombardiert.

Lindbcrgh warnt die Vereinigten Staaten vor der Teil­nahme am Kriege.

Eine Schweizer Zeitung enthüllt sensationelle Machen­schaften über Churchills B-rrat an Griechenland.

Der Führer dankte Gauleiter Rover für das Geburts- tagstelcgramm.

Neichspressechef Dr. Dietrich richtete einen Offenen Bries an Churchill, in dem derProphet" der Lächerlichkeit Preisgegeben wird.

Die deutsche Butterproduktion steht hinter der nord- amerikanischcn an absolut zweiter Stelle.

Die Straßenbahn Wesermünde konnte l949 eine starke Dcrkchrszunahme verzeichnen.

In der Lebcnsmittelzuteilung der kommenden Karten- periodc treten keine Aenderungen ein.

Im Nahmen des DNK.-Kriegshilsswerks sind ö Haus- und 2 -tratzensammlungen vorgesehen.