§»l ckielnk 7mal wSchenNlcks
Monatsbezug M 2,30 elnschl. Zu- stellzebübr: Postbezugspreis monatl. z,30 E (elnschl. 28,7 LA/ Post- -eikunasgebühr) zuzügl. 42 Be- stell^ld. Bezugspreis Ist im voraus ah!?ür. Postscheck: Hamburg 17272. Ane Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- §ms GmbH., Bremen, Geeren 8-8. Fernspr.: 54121, Nachtr. u. Sonnig. 511 15. Sprech z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr- Schriftleitung Dienstag und Freitag 12Vr-13V, Uhr-
keiner Mung
parteiamtliche Tageszeitung
Has flmtsdiott des Negier enden vürgermeisters der Lreien Hansestadt vremen Nr. 105 / 11 . Zastrgang
Anzekgrn -> Grünbpr'elsr?
Die I raw hohe und 22 mra breite! Zeile Im Anzeigenteil 13 F-/. Dit 78 mm breite und 1 mm höbe Zelle Im Tertteil 75 ^ Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a« sowie sonstige Beding. Preis!. 9 Nachlaßstaff. 0. Für Anzeigen durch Fernspr. keine Gewühr. Annahme- schluß 16 Uhr: sonnabends 14 Uhr. Geschäftsst.: Bremen: Geeren 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf u. sonntags: Fernspr. 51115; Obernstr.86, Fernspr. 541 21. In Shke, Müklen- damm 2. In Hemelingen Bahnhof- str. 6, Ecke Poitstr., Fernspr. 43458
der Nationalsozialisten Bremens
flmlliches verkündungsblatt des Neichsstatttialkers in oidenburg und Vremen
Mittwoch. 16 . April 1941
kfirlose lommies aus seiger flucht
öriechenfioNe soll Verrat sogar noch decken
Verlogene Erklärungen der perfiden Londoner Kriegsverbrecher
kraten ins sichere Verderben gestürzt — in dem Augenblick aber, da die Kriegstreiber endlich Gelegenheit haben, ihrem betäubenden Säbelrasseln eine militärische Handlung folgen zu lasten, suchen die großmäuligen „Helfer", sich selbst zum ehrlosen Soldateskagesindel stempelnd, wie aufgescheuchte Hasen das Weite. Damit noch nicht genug: die im Stich gelassenen Griechen sollen auch noch ihre an sich schon stark gelichtete Flotte auf dem Opferaltar des perfiden Albion darbringen, sollen ihre sauberen „Garanten" von den Gestaden der
Aegäis aus in Sicherheit bringen. Die ins Unglück gestoßenen kleinen Völker dürfen sich lediglich dem Bewußtsein hingeben, ihre Haut für die angelsächsischen Ausbeuter zu Markte getragen zu haben. Churchill, dessen Schuldkonto nunmehr auch der Verrat an den verführten südöstlichen Bundesgenosten belastet, hat als politischer Hochstapler und Gangster schlimmster Sorte sein „Meisterwerk" geliefert. Von einem derart ehrlosen, über Freundesleichen schreitenden Hasardeur wendet sich das Weltgewissen schaudernd ab. wil.
Achsenmächte erkennen Kroatien an
lelegramme des sichrer« und des Sure an Pavelitsch
Berlin, 15. April.
Die neugebildete kroatische nationale Regierung in Agram hat durch Telegramm ihres Chefs Dr. Pavelitsch und des Generals Kvaternik dem Führer die Proklamierung des unabhängigen Staates Kroatien bekanntgegeben und die Anerkennung des unabhängigen Kroatiens durch das Deutsche Reich erbeten. Der Führer hat daraus folgendes Telegramm nach Agram gesandt:
„Dr. Ante Pavelitsch, Agram.
Ich danke Ihnen für Ihr Telegramm und für das Telegramm des Generals Kvaternik, in dem Sie mir gemäß dem Willen des kroatischen Volkes die Proklamierung des unabhängigen Staates Kroatien bekanntgeben, und in dem Sie die Anerkennung des unabhängigen Kroatiens durch das Deutsche Reich erbitten.
Es ist mir eine ganz besondere Freude und Genugtuung in dieser Stunde, in der das kroatische Volk durch den siegreichen Vormarsch der Truppen der Achsenmächte seine lang ersehnte Freiheit wiederfindet, Ihnen die Anerkennung des unabhängigen kroatischen Staates durch das Deutsche Reich aussprechen zu können. Die deutsche Regierung wird erfreut sein, sich über die Grenzen des neuen Staates mit der national-kroatischen Regierung in freiem Meinungsaustausch zu verständigen. Meine besten Wünsche gelten Ihnen und der Zukunft des kroatischen Volkes. Adolf Hitler."
Der Duce, dem durch ein Telegramm von Pawelitsch eine gleiche Mitteilung wie dem Führer und die Bitte um Anerkennung des unabhängigen Kroatien durch Italien zugegangen waren, hat daraufhin heute wie folgt geantwortet:
„Dr. Ante Pawelitsch — Agram.
Ich habe das Telegramm erhalten, mit dem Sie mir dem Willen des kroatischen Volkes entsprechend die Proklamation des unabhängigen Staates Kroatien anzeigen und in dem Sie mich um die Anerkennung des unabhängigen kroatischen Staates durch das faschistische Italien bitten.
Ich begrüße mit großer Genugtuung das neue Kroatien, das heute die seit langem ersehnte Freiheit wiedcrerwirbt, wo die Achsenmächte das künstliche jugoslawische Gebilde vernichtet haben.
Ich freue mich, Ihnen die Anerkennung des unabhängigen Staates Kroatien durch die faschistische Regierung auszu- sprechen, die erfreut sein wird, sich mit der nationalen kroatischen Regierung in freiem Meinungsaustausch über die Bestimmung der Grenzen des neuen Staates zu verständigen, dem das italienische Volk alles Glück wünscht.
Benito Mussolini."
Die Slowakei hat gleichfalls den neuen selbständigen kroatischen Staat anerkannt.
Serbische keeresreste eingekreist
Veiten in Nordsriechenland rurückgeworfen — krsoige unserer luliwasfe
Saloniki, 15. April.
Die griechische Marineleitung hat von der englischen Admiralität Befehl bekommen, die griechische Flotte zum Schutz des bevorstehenden Abtransports der Eng- r linder aus Griechenland einzusetzen, s Wie aus Athen verlautet, kam es im Hafen von Piräus bereits zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen englischen Einschiffungsofsizieren und der griechischen Hafenbehörde. Die i Engländer forderten den Einsatz einer Anzahl griechischer Lotsen, die britische Truppentransportschisse durch die Küstcn- gewässcr bringen sollten. Die griechischen Hasenbehörden haben die Gestellung der Lotsen — ossenbar auf Weisung der griechischen Regierung — abgelehnt.
Im Gegensatz zu dieser hastig betriebenen Organisation der britischen Flucht besitzt der englische Nachrichtendienst die Treistigkeit, mitzuteilen, die britischen Truppen in Griechenland hätten „neue Positionen bezogen, die mehr Sicherheit gegen die deutschen Panzerwassen bieten". Mit dieser schönen Formel verschleiern die Engländer die Tatsache ihres Rückzuges in Griechenland, verschleiern sie, daß sie in jedem erreichbaren Hasen griechisch^ Handelsschiffe beschlag- s nahmen und griechische Kriegsschiffe besteigen, um jchleu- nigst den Boden des Landes zu verlassen, das sie in den Krieg gestürzt haben. Während die Engländer die Griechen, denen sie einstmals Hilse versprochen hatten, auf der einen ' Seite im Stich lassen, werden diese jetzt auf der anderen Seite mit leeren Worten abgespeist. So heißt es in der gleichen Mitteilung des englischen Nachrichtendienstes, General Mamh habe in einem Tagesbefehl an die Australier ,chem Mut der Griechen Anerkennung gezollt", Worte, die unter diesen Umständen wie reiner Hohn wirken.
tzv. Stockholm, 15. April. („82."-biix-silbsric:ItD Zur Beruhigung der heimischen Öffentlichkeit hat Churchill erneut eine Mitteilung herausgegeben, wonach die neuen englischen „Positionen" aus einer „natürlichen Festung" be- ! stünden, die sich nicht für mechanisierten Blitzkrieg eigneten, i Während Churchill derartige Lügen in die Welt setzt und ^ strengstens nach außen hin das „Gesicht zu wahren" versucht,
! verlassen die Engländer Hals über Kops die griechische Halbinsel. Im übrigen wird in London zur Kriegslage auf dem ^ Balkan heuchlerisch erklärt, es gebe „wenige neue Nachrichten von Bedeutung". Das soll, vermutlich heißen: Wenig günstige Nachrichten für England. .
öriechWe Kapitäne der Schiffe beraubt
Saloniki, 15. April
s Wie zuverlässig bekannt wird, nehmen die Cinschiff- - sungen der englischen Truppen an der griechischen Ostküste immer größeren Umfang an. Es ist z« beobachten, t daß die rückwärtige Bewegung der englischen Truppen ! infolge des Eingreifens der deutschen Stukas mehr und mehr in eine heillose Flucht ausartet. Die Engländer stellen sich nur noch zu Nachhutkämpfen, um ihrem Rückzug eine gewisse Deckung zu geben.
In den Häfen der griechischen Ostkiiste wutden griechische Sandelskapitäne, die sich weigerten, ihre Schisse den Engländern auszuliefern, von den britischen Räubern mit Waffengewalt dazu gezwungen. So geben die Engländer nicht nur die griechische Armee ihrem Schicksal preis, sondern sie versuchen auch noch, Griechenlands Handels- und Kriegsflotte zu entführen. ,
*
> Nach dem schändlichen Verrat der Briten an den von 1 ihnen aufgehetzten Polen, an den im Verlaufe der a Londoner Kriegsausweitungsaktionen ausgenutzten Norwegern, Holländern und Belgiern sowie an den M Hintergangenen Franzosen war die Welt hinsichtlich der W englischen Kampfmoral schon auf allerlei gefaßt. Die W neue Schurkentat Churchills, die von ihm veranlaßte M Flucht des britischen Expeditionskorps in Griechenland, M' übertrumpft jedoch noch die englischen Skandalaffären M in Andalsnes, Namsos und Dünkirchen. Mit diesem Sich- U ans-dem-Staube-Machen der Tommies wird dem Faß der M Londoner Gemeinheit buchstäblich der Boden ausgeschla- k ston. Das ist Infamie in Reinkultur: erst werden die ser- l ben und Griechen mit Garantieerklärungen überschüttet, dann werden sie unter feierlichen Hilfsversprechungen kaltblütig zum Waffengang gegen die stärkste Wehrmacht der Welt aufgeputscht, also für die Interessen der Pluto-
Berlin, 15. April.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Deutsche und italienische Truppen setzten die Verfolgung und Einkreisung der im Raume Moatar-Sa- rajewo zusammengedrängten Reste des serbischen Heeres gegenüber örtlichen Widerstand fort. Weitere zahlreiche Gefangene konnten eingebracht werden, darunter der Oberbefehlshaber der serbischen Südarmee.
Ungarische Truppen beendeten die Besetzung des Drau- Donau-Dreiecks, erreichten weiter ostwärts im Vorgehest nach Süden die Donau und besetzten Neusatz.
In Nordgriechenland warfen schnelle Truppen des Heeres und der Waffen-ss im Vorstoß nach Süden britische Infanterie- und Panzerkräste, nahmen in scharfem Nachdrängen Ptolemais und Kozani und erzwängen nördlich Servis den Uebergang über den Aliakmon. Bei Ptolemais wurden 3« britische Panzerkampfwagen vernichtet. Andere Verbände stießen von Saloniki über den unteren Aliakmon nach Süden vor. Die Engländer versuchen ihren Rückzug durch Nachhuten zu decken und durch umfangreiche Zerstörungen die deutsche Verfolgung aufzuhalten.
An der albanischen Front weichen die griechischen Truppen vor italienischen Angriffen zurück. Teile der nachdrängenden italienischen Armee haben Koritza nach Süden durchschritten.
Die Luftwaffe fügte auch gestern den Resten des serbischen Heeres durch wiederholte Angriffe schwere Verluste zu. Sturzkampf-, Zerstörer- und Jagdflugzeuge
rieben feindliche Marschkolonnen im unteren Bosna-Tal und im Raum zwischen Saoe und Drina auf. Kamps- slugzeuge bombardierten militärische Anlagen im Raum um Sarajewo und erzielten auf dem Flugplatz Mostar Bombentreffer inmitten abgestellter Flugzeugs
Andere Verbände der Luftwaffe zersprengten griechische Truppenansammlungen bei Deskati. Jäger schössen in der Gegend des Prespa-Sees sechs britische Kampfflugzeuge oom Muster Vristol-Blenheim ab. Bei Bombenangriffen auf den Hafen von Piräus versenkte die Luftwaffe vier Handelsschisse mit zusammen etwa 35 Oliv BRT., beschädigte acht große Handelsschiffe schwer und warf die Hafenanlagen in Brand.
In den beiden letzten Nächten wurden in der Eleusis- Bucht und vor Piräus auf einem Zerstörer und drei großen Handelsschiffen Bombentreffer schweren Kalibers erzielt. Ein weiterer wirksamer Angriff mit Sprengbomben richtete sich gegen den Flugplatz von Eleusis.
Bei Tage und bei Nacht wurden zwei Flugplätze auf der Insel Malta mehrmals erfolgreich angegriffen.
In Nordasrika unterstützten deutsche Kampfund Sturzkampfflugzeuge sowie Jäger den Angriff auf Tobruk, beschädigten ein großes Handelsschiss schwer und schössen zwei britische Flugzeuge vom Muster Hurricane im Luftkampf ab. Deutsche Flakartillerie brachte bei Derna zwei Kampfflugzeuge vom Muster Wellington zum Absturz.
(Fortsetzung auf Seite 2)
-Nückzug nur dem vundesgenossen rutiebe!"
ver Südost-kriegsschauplak für die kriegsverbrecher plötzlich „unbedeutend"
Stockholm, 15, April.
: öffentliche Meinung Englands ist heute, nach zehn Ta- Balkankrieg, bereits aus den schamlosen Rückzug der bri- n Truppen vom südöstlichen Kriegsschauplatz vorbereitet, nämlich der Korrespondent des Blattes „Dagens Ny- " meldet, zeigt sich dort eine deutlich« -Schwenkung der ungnahme zu den Kriegsereignissen im Mittelmeer, r Balkan, der noch vor einer Woche der Kriegsschauplatz aus dem England mit Hilse »er von der britischen »matte in den Krieg gestürzten Balkanvolker die deut, Armeen, wie man großspurig in London erklärte zu gen gedacht-, ist danach seit Ostern plötzlich „unbedcu- ' geworden, da England sich jetzt an seinem Lebensne , Suez-Kanal, bedroht sieht. Die Flucht vom Balkan und übliche Verrat an den bedrängten Bundesgenosien wird dem scheinheiligen Hinweis bemäntelt, daß England IM : seinen Bundesgenossen zuliebe an den Suez-Kanal z - sehen wird, um seinen Verbündeten von dort aus ve e um so bester hclscn zu können"! -
-ch die tschechischen Blätter verössentlichen die Berichte die Flu ch t der britischen Truppen aus Griechenland großer Animachung und geben ihrem Abscheu Ausdruck.
erni Ceske Slovo" schreibt u. Die Wett erlebt e, neu
n Beweis der beispiellosen britischen Schändlichkeit uno
heit. Griechenland und Jugoslawien bezahlten ihren
itsinn, gewissenlosen Versprechungen britischer und gme
Manischer Hilfe zu glauben, mit Blut. Sie könnten nur mit tiesster Verbitterung zusehen, wie die britischen Kriegsanstis- ter in ihrer unendlichen Verworfenheit ihre Expeditionskorps an der griechischen Küste mit größter Eile auf die Schisse bringen Die Engländer wiederholen also auch in Griechenland die schändlichen Taten von Andalsnes und Dünkirchen. Die Welt wendet sich mit Abscheu ab von der neuen britischen Schändlichkeit und Niederträchtigkeit.
Narodni Praco" schreibt n a.: Die Feigheit der Engländer kennt keine Grenzen. Die verräterische Politik dieser Piraten die andere sür sich kämpfen und verbluten lassen, reiat sich abermals im rechtigen Licht. Nun verlassen die Engländer Griechenland wie die Ratten das sinkende Schi,,. Diese ,'cbmäbliche Politik des perfiden Albion wird als ein Beispiel chttmmstcn Verbrechertums in die Geschichte der Menschheit eingehen Die Griechen, die den lügnerischen Versprechungen Churchills so leichtsinnig geglaubt haben, erhalten nun eine neue Lektion und bald werden sie auch aus London zu hören bekommen, daß sie ihre Tragödie „selbst verschuldet" haben und daher auch „dafür verantwortlich" sind Das Mittagsblatt der „Narodni Polilika" schreibt: Die Engländer suhlen sich ossenbar abermals in ihrem Element, -ie fliehen feige aus Griechenland, ohne auch nur den Versuch gemacht zu haben, sich den deutschen Truppen entgegenzustellen. Die Engländer würden zwar wiederum versuchen, ikre feige Tat zu bemänteln, aber glauben könnten ihnen nur noch Taube und Blinde. Die neue verräterische Tat wird
in der Geschichte ein weiteres Glied in der Kette dex schmählichen Taten einer Nation bilden, die es vermochte, durch uferlose Versprechungen die es weder erfüllen wollte noch erfüllen konnte, andere Völker in den Krieg zu hetzen. „Novy Vccernik" erklärt, das Verhalten der Engländer in Griechenland ist die größte Schande und zeugt von so tiefem sittlichen Versall, daß man in der Geschichte der Welt vergebens nach einem Beispiel sucht. Andere ins Verderben zu hetzen und sich selbst zu retten, vermag nur ein Feiglina. Dieser Beiname wird den Engländern sür immer verbleiben.
Mlseruf Simooitschs
Rewhork, 15. April.
In einer Zuschrift an die Londoner „Times" appelliert der jugoslawische Ministerpräsident Simowitsch mit aller Eindringlichkeit an die Hilse Englands und der USA. und bittet, sofort Unterstützung zu schicken.
Die Antwort der Briten liegt ja bereits vor in Gestalt ihrer neuen ehrlosen Flucht aus Griechenland, bei der sie sich. gerade wie damals am Strands von Dünkirchen nicht nur aus die Einschiisnng der Truppen in den Hasen beschränken, sondern auch die freie Küste benutzen, um nach ihrem alten Prinzip „rette sich. wer kann" schnellstens ihre Bundesgenossen im Stich zu lassen, seige und bar jeder Ehre, ein getreues Spiegelbild ihrer Londoner Austraggcbcr, der Der- brecherclique Churchill».
Her sülzrer ernannte Zimlchefs
der besetzten Gebiete der Untersteiermark, Kärntens und der Kram
Berlin, 15. April
Nachdem in den ehemals österreichischen Gebieten der Untersteiermark, Kärntens und Krains die militärischen Operationen abgeschlossen sind, hat der Führer mit der Verwaltung der besetzten Gebiete der llntersteiermark, Kärntens und der nördlichen Krain Chefs der Zivilver- waltnng betraut, die ihm unmittelbar unterstehen. Die Ausübung der militärischen Hoheitsrechte verbleibt den militärischen Befehlsstellen. Zum Chef der Zivilverwal- tnng in den besetzten Gebieten der Untersteiermark hat der Führer den Reichsstatthalter und Gauleiter Dr. Uiberreither, zum Chef der Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Kärntens und der Krain den stellvertretenden Gauleiter Kutscher« bestellt.
-i-
Dis erwähnten Teile von Steiermark und Körnten und Krain gehören feit rund lüvv Jahren zum Kulturkrers des ostmärkischen Alpendeutschtums. Die Dörfer und Städte Slo- veniens, darunter vor allem Marburg an der Dran, sind rein deutsche Gründungen und tragen einen ausgesprochen deutschen Charakter. Trotzdem griffen die Serben bei dem Zusammenbrach der alten Habsburger Monarchie mit gierigen Händen auch nach diesem uralten deutschen Gebiet. Erst die Erhebung der tapferen Kärntener 1S18 bewog die „Friedens"- Kommission der Entente, eine Volksabstimmung stattfinden zu lassen. Obwohl diese eindeutig zugunsten des Deutschtums ausfiel, wurden ISIS durch Eewaltdiktat große Teile der altostmärkischen Gaue von ihrem Stammlande losgelöst. Nunmehr steht auch das Deutschtum Sloveniens wieder unter dem starken Schutz der deutschen Massen.
Von nnssrsin stüuäigsn militärisoksn Llitarbsitsr llanptwann Ltspdan
Am Beginn der zweiten Woche des Frühjahrsfeldzuges sind die Dinge im ganzen Raume des östlichen Mittelmeeres in raschen Fluß geraten. Im ehemaligen jugoslawischen Vielvölkerstaat sind freilich nur noch letzte Verfolgungs- und Einkreisungsgefechte mit den Resten des serbischen Heeres zum Abschluß zu bringen. Nach der Vernichtung der Südarmee im Vardartal, der Nordarmee in Kroatien und der starken zum Schutz der Hauptstadt Belgrad bestimmten Kräfte im Morawa- gebiet sind die verbündeten deutsch-italienischen Truppen überall im raschen Vordringen. Während deutsche Abteilungen über die Saoe nach Süden zu in Bosnien einrücken, haben die Italiener von Fiume aus den Küstenstreifen am Adriatischen Meere entlang vom Feinde gesäubert, die Verbindung mit der italienischen Exklave Zara hergestellt und nunmehr im SWen bereits Sibenik, nach Osten hin Knin erreicht. Nach dem jugoslawische Vorstoßversuche auf albanisches Gebiet in der Nähe des Skutarisees schon in der ersten Kampfwoche fehlgeschlagen waren, werden die Reste der serbischen Divisionen nunmehr im südlichen Bosnien und in der Herzegowina immer enger zusammengedrängt. Mit jedem Tage zeigen sich stärkere Anzeichen völliger Auflösung. Innerhalb einer einzigen Kampfwoche ist deutlich geworden, daß die jugoslawische Wehrmacht — entgegen den größenwahnsinnigen Absichten und Ansprüchen ihrer Generäle — weder im Kampfgeist, noch in der Waffentechnik imstande war, es mit den Soldaten der Achse aufzunehmen. Trotz ihrer Stärke von mehr als 1 Million Mann und trotz der Gunst der geographischen Lage hat sich ihr Schicksal noch wesentlich schneller vollendet als das der ihnen befreundeten Polen. Die Belgrader Eeneralsclique hat durch ihren irrsinnigen Staatsstreich nichts zuwege gebracht als die rasche und vollständige Auflösung des jugoslawischen Staates.
Während so im ganzen Westen und Norden der Balkanhalbinsel die Entscheidungen schon gefallen und die Erfolge herangereift sind, befinden sich im Süden die Dinge noch in der Entwicklung. Hier mußte sich der deutsche Angriff zunächst auf dein 300 Kilometer breiten Raum zwischen Vardar und Maritza in Richtung auf das Aegäische Meer vollziehen, während die Italiener gleichzeitig in Süd-Albanien zwischen Ionischem Meer und Ochrida-See Wacht hielten. Nach der Einnahme von Saloniki erfolgte die Rechtsschwenkung der deutschen Truppen nach Mazedonien hinein und zugleich das Vordringen aus Südserbien in das Gebiet von Prespa und Ostrovosee. Der Beginn der neuen Woche sieht die schnellen Truppen des deutschen Heeres und der Waffen-sj im Vorstoß nach Süden. Die Orte. die im Wehrmachtsbericht genannt werden, liegen bereits bis zu 100 Kilo- meter von der griechisch-jugoslawischen Grenze entfernt
»IIIIII»IIII»I»II,I„„I,M„„„IIIl»II,M„M»M„„»I»,I„„I„„„II„„MM,M,II„„
Vnssr
Die Briten sind in seiger Flucht aus Griechenland bcgriiicn: die Verräter haben sich sogar sür ihre Flucht der griechischen Flotte bemächtigt.
Der italienische Wchrmachtsbcricht meldet weiteren Vor- marich in Talmatien.
Die Reste des serbischen Heeres sind eingekreist.
Die Achsenmächte haben das selbständige Kroatien feierlich anerkannt.
Der Führer ernannt- sür die besetzten Gebiete der Steicr- mark. Karnten und der Krain Chefs der Zivilvcrwaltung. Teutsche Bomber versenkten Transportschissc im Hasen von Piräus.
I" Helsinki wird in Kürze eine deutsche Industrie, ausstellung eröisnet.
Japans W-ritindustrie wird erheblich ausgebaut.
Achcrung des Flugzeugiührer-Nachwuchscs führt das Rs.-,,liegcrkorps eine Werbewochc durch.
Ae Kreise der Gaues Wcser-Ems werden zu einer An- schristcnsammlung der Auswanderer ausgerufen.