Ausgabe 
(15.4.1941) Nr. 104
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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblalt des Neichsskatchalters in Oldenburg und Vremen

Hr. 104 / l l.Zalirgang

Dienstag, 15 . flpril 1941

Linzelpreis 15 Npf.

Veiten stielten aus öriechenland

Zweites Mnkirchen im Südosten

klnschiffung des englischen krpeditionskorps an freier Küste / Schamloser Verrat an den Sriechen

Berlin, 14. April.

Nach den am Montagabend von deutscher militäri­scher Seite aus Griechenland vorliegenden Meldun­gen beginnt zurzeit das dort befindliche englische Ex­peditionskorps bereits, sich an zahlreichen Stellen der griechischen Küste einzuschiffen.

Bezeichnend ist, daß diese Einschiffung nicht nur in den Häfen erfolgt, sondern daß die Engländer sogar an freien Küsten — wie damals am Strand von Diin- kirchen! — aus die bereitgestellten leeren Transport- schisse gehen.

*

Wieder erlebt also die Welt das Schauspiel scham­loser britischer Flucht aus einem Lande, das mit hoch­tönenden Hilfeversprechungen zum Kampf aufgehetzt wurde. Ferge und niederträchtig lassen sie die ver­ratenen Griechen im Stich und schiffen sich — genau wie bei Andalsnes, Namsos, Narwik und Dünkirchen — wieder ein. Seit Tagen waren Anzeichen festzustellen, dah englische Schiffe in den griechischen Häfen bereit­gestellt wurden, die keinem anderen Zweck dienen konnten, als dem eines neuen hinterhältigen Rückzuges. Unentwegt aber fuhr London fort, mit heuchlerischen Phrasen die Griechen zum Widerstand anzutreiben. Nun ist es so weit! Es enthüllt sich ein Gipfelpunkt britischer Gemeinheit und militärischer Ehrlosigkeit, wie man ihn bisher in der Geschichte nicht erlebt hat. Krämer, die mit dem Schicksal anderer Völker Scha­cher treiben, zeigen sich in ihrer ganzen Skrupellosig- leit. Jeder ehrliche Soldat wendet sich mit Schaudern ai von solcher Niedertracht.

Nur noch örtlicher widerstand der Serben

Berlin. 14. April.

In Jugoslawien entwickeln sich die Kämpfe der deutschen Truppen gegen die Rest- des serbischen Heeres weiterhin er­folgreich, Der größte Teil der vor den deutschen Truppen ausgetretenen Feindlräfte ist vernichtet. Die Serben leisten nur noch an einzelnen Stellen örtlichen Widerstand.

Bei den Kämpfen im äußersten Südosten Serbiens brach- ten die deutschen Truppen umfangreiches Kriegsgerat als Beuie und zahlreiche Gefangene ein. So wurden bei einem einzigen Vorstoß einer deutschen Einheit ein General, 160 Offi­ziere und 7666 Mann des serbischen Heeres gefangengenommen.

*

Unser ständiger militärischer Mitarbeiter Hauptmann Stephan berichtet über die Ereignisse der letzten acht Tage: Seit am Morgen des 6. April die deutschen Truppen an der breiten Front von den Karawanken bis zur Maritza zum Gegeuschiag gegen die englischen Herausforderer in Südmt- europa ausholten, sind erst acht Tage vergangen. Diese letzte Woche hat die Pläne der Engländer in solchem Tempo und mit solcher Gründlichkeit zunichte gemacht, daß ihnen Ho«n und Sehen verging. In einem Fetdzug von nur einer Woche Kurde zunächst die griechische Ostarmee zwischen Barbar und Maritza zur Kapitulation gezwungen und der bintiM In­vasion-Hasen Saloniki der strategisch wichtigste Punkt des östlichen Mittelmeeres, besetzt. Gleichzeitig trennten die deut- !chen Truppen m einem gewaltigen Stoß dre jugoslawischen Heere von ihren griechisch-briÄichen Verbündeten, indem sw rm alten mazedonischen Raum über UeNküb hinaus wert uach Westen vordrangen. Nach sechs Tagen reichten sich deutsche und italienische Heeresteile in Südsevbien die Hand. Die ser­bische Südarmee war vernichtet. Gleichzeitig war iM Norden und im Osten Jugoslawiens die Katastrophe über die grotzen- wahnsimnge Generals-Cltque hereingebrochen. Wahrend die verbündeten Truppen in Slowenien an der Save hinunter über Laibach hinaus vorstießen und deutsche Soldaten rn der kroatisch«: Hauptstadt Agram mit Jubel empfangen wurden, erkämpften sich die Panzerdivisionen des Generalobersten von Kleist ihren Weg im Morava-Tal abwärts von Luden her mach Belgrad, um sich hier die Hand zu reichen mit Männern einer ss-Division, die von Norden her in Serbiens Haupt­stadt eingedrungen war. Da gleichzeitig tue Ungarn das Mgo- stawisch« Gebiet, das westlich der Theiß und nördlich von Donau und Drau liegt, besetzt haben, sehen sich die serbischen Machihaber heute, ein« Woche nach Begrün des ^eldzuges, »uz allen wehrwirtschaftlich und militä­risch bedeutsamen Teilen ihres Landes her-

Vrllischer Zerstörer gegen lote fteringe

Berlin, 14. April

..Der in den ersten Märztagen Jahres von Eng­

ländern unternommene Handstreich aus die der norwegisch Mste vorgelagerte weltenferne Los°t-n-J,ft-l SV°lv°er hat die Briten zu einer neuerlichen Propagandaaktlon -rmutigt, Ein englischer Zerstörer näherte sich in den ^bcndstlinden des 12. April einer aus wenigen Hütten bestehenden ärmlichen Lrtschaft weit im Norden von Tromsoc. Die Besatzung des Zerstörers bemächtigte sich eines norwegischen Fischerelgebaudes und zerstörte crü Nachdem die Besatzung b'° v.°rh°ndenen Bor, r°tc geraubt hatte, steckte sie das Flschcreigebaudc an und ließ «s in Flammen aufgehen. Da die Wetterlage ben Einsatz von Kampfflugzeugen zur Abwehr des Hstnbstre.ches nicht erlaubte, konnte der britische Zerstörer nach seiner „Heldentat vor wior gengrauen aus hohe See entkommen. g-g

, Das war auch unbedingt notwendig, w-rd Duff Cooper sich lagen, denn nur so kam ein IVÜProzentlMr ^nglisckier „Swg zustande. 140 bis 246 Briten - I« nach Große des Zersto«rs -- sind unbesiegt, von den Bewohnem der PE norNwgisc^n Hütten nämlich glücklich wieder heimgekehrt und dazu mit reicher Beute — an toten Heringen nämlich. Zu solch«! lacherliilien nächtlichen Eikursionen muß dle briflsch« Motte die einst Weltmeere beherrschte, ihre Zuflucht nehm ^ d°mft sie im englischen Heeresbericht ^Är„eMms

k-nn. Alle Welt bewundert die Kühnheit des Untcimetzmcn und die unvergleichliche Tapferkeit der AsaAVZ'g ^r„tte üschen Zerstörers. Vor einem Jahr fuhr Deutschlands F nach Norwegen. Was ist schon der deutsche Vorstoß g«pen das. was die britische Marine jetzt vollbracht hat. des Seekrieges, wird der Erste Lord der AdMiralttat vr I

feststellen. Aber wir wollen den Siegesmeldungen aus London

sticht vorgreifen. Im übrigen hätte der recht den w m der Welt hat schon einmal ein Kriegsschiff gegen toie Heringe gekämpst?.

ausgeworfen. Innerhalb von acht Tagen haben sie alle kampfkräftigen Divisionen des Südens. Nordens und Ostens verloren. Heut« sind sie aus die bergigen Gebiete des Binnen­landes. in her Hauptsache auf Bosnien, Montenegro und Dal- matien, zurückgeworfen, wo nur noch «in Kleinkrieg einige Wochen lang unterhalten werden kann — ein Krieg, wie ihn ihre Vorfahren früher gern gegen die Türken geführt haben. Aber in der Zeit der Lustausklärung und der Panzerwast« ist er ohne den Reiz, den ihm die Bandensührer bis ins 19. Jahr­hundert hinein beimessen mochten. And sicherlich bringt er nicht das, was sich die Angewachsen versprachen, als sie die verblendeten Belgrader Putschisten in den Kamps ziehen ließen, nämlich die Fesselung wesentlicher Teile der deutschen Wehrmacht und die Möglichkeit eigener Vorstöße nach Mittel- europa hinein.

Diese Hoffnungen sind am End« der'ersten Kriegswoch« im Südosten bereits völlig verschwunden. Diejenige Front, mit der heute die Briten allein noch rechnen, zieht sich von der Vardar-Mündung zu den Westmazedonischsn Seen, um dann

vom Ochrida-See durch Süd-Albanien nach Westen zum Meer zu lausen, hier, und nur hier, wird sich zeigen, in welchem Maße die Engländer selbst auf dem europäischen Kontinent noch in Erscheinung zu treten gedenken. Um dieses Einsatzes willen haben sie die Chrenaika, mit deren Eroberung sie sich brüsteten, opfern müssen, da sich gegen den Schwung des deutsch-italienischen Borstoßes die Osfenfivstellungen an der großen Syrte als unhaltbar erwiesen. Mit dem Verlust von Baäfta ist die britische Stellung am Süduser des östlichen Mittelmeers problematisch geworden. Will Churchill gleich­zeitig am Norduser Afrikas und in Griechenland die Taktik von Andalsnes und Dünkirchen wiederholen?

So stark ist die deutsche Wehrmacht, daß die Schlacht um England weitergeht, als ob an keinem Punkt der Welt sonst gekämpst würde. Und dabei werden in Afrika und im Süd­osten die größten Siege in kürzester Frist errungen, die sich nur ausdenken läßt, Deutschland war noch nie so stark wie in diesem Frühling, Nach acht Kamps­tagen im Südosten erkennt man das in London mit Schrecken,

Me deutsche flagge wellt über Velgrad

Malle des serbischen Heeres vernichtet - fluch Vardia gesallen - wieder rund 1Z0000 VM....

Osr OKV/.-6sric!ii vom 13. ^pril

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, besetzten deutsche Truppen unter Führung des General­oberst von Kleist am frühen Morgen des 13. April die serbische Hauptstadt und Festung Belgrad von Süden her, nachdem am 12. April nachmittags eine kleine Abteilung der ss-Division „Reich" unter Führung des Hauptmanns von Klingenberg von Norden her über die Drau in die Stadt eingedrungen war und die deutsche Flagge aus der deutschen Gesandtschaft gehißt hatte.

Im Zuge der Säuberung des Laivacher Beckens be­setzten italienische Verbände Laibach. 2m Raum um Agram setzten Truppen des deutschen Heeres ihre Bewe­gungen planmäßig fort. Bei Karlstadt stellten sie dre Verbindung mit den italienischen Kräften her. Dre Zahl der bei Agram gemachten Gefangenen beträgt nach den bisherigen Meldungen 22 Generale, darunter zwei Armeesührer, 366 weitere Offiziere und 12 060 Mann. Außerdem wurden etwa hundert Geschütze, zehn Flng- zeuqe. zahlreiche Munitions- und Treibstofflager, sowie eine noch nicht zu übersehende Menge an Infanterie­waffen und anderem Kriegsgerät erbeutet.

Die ungarischen Truppen haben nördlich Ostr-k sowie zwischen Donau und Theiß die feindlichen. Grenzbefesti­gungen durchstoßen und befinden sich in weiterem Vor­gehen. , - <

In Südserbien vollzog sich der Vormarsch nach Ueber­windung örtliche» Widerstandes versprengter serbischer Truppenteile planmäßig. Die Luftwaffe bekämpfte im Südostraum auch gestern kriegswichtige Ziele m»t stärk­stem Erfolg. Sie zerstörte auf Flugplätzen ,n Bosnien und in der Herzegowina insgesamt 39 seindliche Flug­zeuge. 2m Raum um Belgrad gelang es, Transport- und Materialzüge durch Bombenwurf 8» vernichten und Marschkolonnen zu. zersprengen. 2n der Nacht zum 12. April versenkten deutsche Kampfflugzeuge bei einem Angriff aus die Reede von Salamis ein feindliches Han­delsschiff von 4966 VRT. nnd erzielten Bombentreffer aus vier wetteren großen Schiffen. 2m Hasen von P»ans wurden zwei Tanklager, ein Kraftwerk und eine Mühle erfolgreich bombardiert und ein feindliches Jagdflugzeug vom Muster Hurrikane avgeschosftn. Allere deutsche Kampfflugzeuge warfen in der gleichen Nacht Brennstoff- lager und Unterkünfte des Flugplatzes Venezia aus der 2nsel Malta in Brand.

In Nordäfrika vollende­ten die deutsch-italienischen Truppen die Einschließung von Tovrnk und nahmen in kühnem Vorstoß den an der Ostgrenze der Cyre- naika gelegenen Stützpunkt und Hasen Vardia. Deut­sche Sturzkampfflugzeuge versenkten einen britischen Hilfskreuzer im Hafen von Tobruk.

Besondere Ersolge erran­gen Kriegsmarine und Luftwaffe gegen die Ver­sorgungsschiffahrt des bri­tischen Mutterlandes. Un­terseeboote versenkten im Nord- und Mittelatlantil und westlich Afrika 15 be­waffnete feindliche Han­delsschiffe mit zusammen 75 S22 BRT. und beschädig­ten ein weiteres großes Handelsschiff schwer. Fern­kampfflugzeuge versenkten etwa 466 Kilometer west­lich der Orkney-2nseln ein Handelsschiff von 3866BRT.

Siidostwiirts Harwich zeigte ein größeres Handelsschiff nach Bombenwurf Schlag­seite. 2n der letzten Nacht versenkte die Luftwaffe am Ausgaug des Bristol-Kanals einen Handelsdampfer von

5666 BRT. und beschädigte je ein großes Handelsschiff westlich Bidesord und südwestlich Cardiff durch Bomben­treffer schwer. Westlich Milsord-Haven wurde ein Geleit­zug mit guter Wirkung angegriffen. Weitere Angriffe von Kampfflugzeugen richteten sich gegen Hascnanlagen an der englischen Südküste. Bei Angriffen gegen Flug­plätze wurden mehrere Flugzeuge am Boden zerstört und anhaltende Brände beobachtet.

Bei dem Versuch des Feindes, am Tage die Küste des besetzten Gebietes anzufliegen, schössen 2äger ein bri­tisches 2agdslugzeug vom Muster Hurrikane und Flak­artillerie ein Kampfflugzeug vom Muster Vristol-Blen- heim ab. 2n der letzten Nacht brachte Flakartillerie drei weitere feindliche Flugzeuge zum Absturz. Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein. Die Gesamtverluste des Feindes am gestrige» Tage und in der letzten Nacht betragen 48 Flugzeuge. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt."

» 81 ° OKV/ -ksiiclit vom 14.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „2n 2ngoslawien ist die Masse der vor den deutschen Truppen ausgetretenen feindlichen Kräfte vernichtet. Die Reste des serbischen Heeres ziehen sich vor den deutschen und italienischen Txuppen in das Vergland längs der adriatischen Küste zurück. Nur an einzelnen Stellen wird noch Widerstand geleistet. 2n der Verfolgung des geschla­genen Feindes wurde die Save überschritten. Zur Ein­nahme Belgrads wird ergänzend gemeldet, daß schon in der Nacht zum 13. April Teile einer Panzerdivision vom Westen her bis zur Stadtmitte vorgestoßen waren. 2n Nordgriechenland entwickeln sich die Operationen plan­mäßig.

Die Luftwaffe unterstützte auch am 13. April im Süd- ostraum die Operationen des Heeres durch vernichtende Angriffe mit 2agd-, Kampf- und Sturzkampssliegerver- biinden aus seindliche Marschkolonnen im Raum um Velgrad sowie auf Truppenansammlungen bei Vanja Lnka. Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen Flugplätze in Mittel-Bosnien und in der Herzegowina. Angriffe gegen militärische Ziele in Serajewo verur­sachten schwere Zerstörungen und ausgedehnte Brände in einem großen Truppenlager und in Bahnanlagen.

(Fortsetzung aus Seite 2)

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Ik. kckil. Bremen, 15. April Abseits der Eartenanlagen des Belgrader „Kalemeg- dan", aber noch im Gelände dieser alten Türkenfestung, überrascht den deutschen Besucher der'am Zusammenfluß von Donau und Save malerisch gelegenen alten Stadt ein halbverfallenes Barocktor, das auch in seinem ruin- artigen Zustand die Spuren edler Bauart nicht verleug­nen kann: es ist das Tor des Prinzen Eugen, errichtet vor rund 200 Jahren zur Erinnerung an dessen Sieg über die Türken und seine erfolgreiche Belagerung Bel­grads. Man schrieb das Jahr 1717, als es dem deutschen Feldherrn nach dem Triumph von Peterwardein gelang, das ihn umklammernde türkische Ersatzheer in forschem Angriff zu überrumpeln und im Sturm die Feste Vel­grad selbst zu nehmen. Heute, da auf dem „K a le­in egdan" die deutscheReichsflagge weht, tritt der schmähliche Verrat des serbischen Offiziersklün­gels um Simowitsch noch einmal mit doppelter Ein­dringlichkeit vor das geistige Auge des vom atemberau­benden Zeitgeschehen gepackten nationalsozialistischen Kämpfers. Deutschem Weitblick, deutschem Soldatentum und deutschem Kulturschaffen hätten die verblendeten bisherigen Machthaber Jugoslawiens zu grenzenlosem Dank gegenüber dem Reich verpflichten müssen — den angelsächsischen Dynamit-Politikern war es vorbehalten, vorübergehend noch einmal (allerdings das letzte Mal!) serbische Unvernunft, Treulosigkeit und Blut­gier zu entfesseln. Das deutsche Schwert stellte im Unruheherd jedoch die Ordnung schneller her, als es die Welt zu fassen imstande war: Kaum zweieinhalb Wochen haben die von London und Washington plan­mäßig aufgestachelten Dolchstoß-Kreaturen ihr Schrek- kensregiment in Belgrad ausüben können. Die Vergel-

hmesvtati g:

, , , „Kalemegdan" — das heißt

zu Deutsch „Berg^des Nachsinnens". Nun, noch eine an-

deutscher Geschichte.

" ' s 'S des N

dere Stätte bei Belgrad ist in stärkstem Maße geeignet,

deutsche Soldaten, die nach der Besetzung des ehemaligen serbischen, Regierungszentrums auf ihrem geweihten Boden weilen, nachdenklich zu stimmen: der Krieger­friedhof auf dem Banovo-Verg, zu dem die glitzernden Wasser der Donau wie zu einem Wahrzeichen dieses landschaftlich herrlichen Gebietes emporgrüßen. Mehrere tausend deutsche Waffenträger des Weltkrieges ruhen hier auf blutgetränktem Boden, sie, denen es nicht ver­gönnt war, die Einnahme Belgrads unter dem Ober­befehl des Feldmarschalls von Mackensen am g. Oktober 1915 mitzuerleben. In den Tagen, die so viele mit deut­scher Geschichte verknüpfte Orte in den Aktionskreis der Befreiung Europas vom britischen Kriegsverbrecher rücken, gedenken wir auch jener Helden mit der froh­lockenden Gewißheit: „Ihr seid nicht vergebens gefallen euer Vermächtnis wird von der s ch l.a g k r ä f t i g st e n und stärksten Wehrmacht des Erdballs ge­wahrt!"

Der Erößenwahnsinn der serbischen Chauvinisten darf den traurigen Ruhm für sich in Anspruch nehmen, Jugoslawien an der Spitze der Kräfte des Verfalls m den Abgrund gestoßen zu haben. Die Antreiber der Belgrader Putschisten die angelsächsischen Schergen der Brandstifter-Firma Churchill, Roosevelt L Eo., wuß­ten reuen Erößenwahnsinn ins Unermeßliche zu steigern: sie ließen vor dem 27. März, dem Tag des serbischen Staatsstreiches, in der jugoslawischen Hauptstadt geo­graphische Karten verteilen, die Serbiens Grenzen süd- ich bis ans Aegäische Meer, nördlich teils bis ins Herz ^ Donau bis zur Quelle aufwärts und östlich bis ans Schwarze Meer verlegten. Das mittel­alterliche „großserbische" Reich des Stephan Duschan, der m der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch brutal geführte Eroberungskriege sogar Bessarabien und den Epirus unter seine später sehr schnell wieder zerfallende Gewalt brachte, war von den gebefreudigen Plutokraten für eine Renaissance auserkoren worden — vorerst aller- dmgs nur auf den verteilten Landkarten und in der blühenden Phantasie des Verrätergenerwls Simowitsch. Ganz Bulgarien hatten die famosen Kartographen skru­pellos der königlichen Drahtpuppe Peter II. als Mor­gengabe dargebracht, und es wurde schon angedeutet halbwüchsigen Putschkönig auch große Teile deutschen Volksbodens zugedacht waren. Wir erinnern uns hlerbei lebhaft der polnischen Karten, die im August 1989 den Appetit der wildgewordenen War­schauer Regierung auf deutsches Land rechts und links der Elbe verrieten; ferner haben wir das vor einem Jahr von französischen Blättern veröffentlichte karto-

IIIIIIIIIIIIMIIIMIIMIIIIMIMIIIIMIIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIII IIIMII

Unser rasesspLeFsL

Die deutsche Flagge weht «ber Belgrad: London ver­schweigt die Einnahme der Festung.

Nach Vernichtung des grötzten Teiles der feindlichen Truppen I„goft<>U,ic>, leisten die Serben nur noch örtlichen Widerstand.

Deutsche Bomber nnd U-Boote fügten der britischen Dei- forgungsschisfahrt wiederum empfindlichste Schäden zu. Das englische Expeditionskorps in Griechenland verschifft sich bereits in schmählicher Flucht. ^ "

Auch Bardia wurde von deutschen und italienischen. Truppen genommen.

Deutsche Fußballmeister­schaft schlug Schalke Hannover 96.

In Bremen wird eine Boxschule eingerichtet.

Die Reichsbahn Plant fiir die Zukunft die Schaffung eines Schnellverkchrsnctzes.