Ausgabe 
(7.4.1941) Nr. 97
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Parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kiansestadt Vremen

M

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der Nationalsozialisten Bremens

flmiliches verkündungsblatt des Neichsstatchallers in Oldenburg und vremen

Nr. 9? / 11. Jahrgang

Montag, ?. flpril 1941

kinzetpreis 13 Npf.

das deutsche Schwer! schlug zu

die serbische und griechische Bronze von deutschen Gruppen überschritten

der Düstrer an sein V olk: „VeutlWand wird di e Waffen nicht eher niederlegen, bis der letzte Veite den Kontinent verlassen tzat"

festung Belgrad bombardiert

Unser Vormarsch bricht jeden Widerstand

erfolgreicher kinsah unsrer Luftwaffe

Berlin, 6. April.

Nach dem Oberkommando der Wehrmacht vorlie­genden Meldungen griffen im Laufe des Sonntags starke Verbände von Kampf- und Sturzkampf-, Zerstörer- und Jagdflugzeugen zahlreiche militärische Ziele in Jugosla­wien an. Im Mittelpunkt stand die Stadt Belgrad, die im Lause des Tages dreimal den Angriffen starker Kampsflie^erverbände ausgesetzt war. In zahlreichen kriegswichtigen Zielen entstanden große Brände, die bis zum Abend noch nicht gelöscht werden konnten. Im Vahnhofsgelände von Belgrad waren die Zerstörungen besonders schwer. Mehrere Flugplätze wurden mit Sprengbomben belegt und mit Bordwaffen bekämpft. Zur gleichen Zeit griffen italienische Kampfflieger Flug­plätze in der Herzegowina mit ebenfalls nachhaltiger Wirkung an.

Nach Ueberschreiten der serbischen und griechischen Grenze traten die Truppen des deutschen Heeres im Lause des Tages überall in Berührung mit dem Feinde. Sie besinden sich trotz des schwierigen Geländes und der seindlichen Gegenwehr in planmäßigem Vorgehen. Das Vorgehen des Heeres wurde wirksam aus der Luft un­terstützt. In Luftkämpfen schössen deutsche Flugzeuge während des ersten Kampftages über jugoslawischem Ge­biet, nach bisherigen Meldungen, 24 feindliche Flugzeuge ^ ab. Dabei gingen nur zwei eigene Flugzeuge verloren. Mit Sicherheit wurden weitere 44 Flugzeuge des Fein­des am Boden zerstört. Es kann damit gerechnet wer­den, daß eine weitere erhebliche Zahl von Flugzeugen am Boden zerstört oder beschädigt worden ist.

der gestrige Vericht des dberkommandos der Wehrmacht

Berlin, 6. April

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Angesichts des Vordringens britischer Landungstruppen aus dem griechischen Raum nach Norden und der bekanntgewordenen Vereinigung mit der mobilisierten jugoslawischen Wehrmacht, sind Verbände des deutschen Heeres heute früh zum Gegenangriff angetreten. Die griechische und serbische Grenze wurde an mehreren Stellen überschritten. Die deutsche Luftwaffe griff in den Morgenstunden serbische Flugplätze und mit starken Verbänden die Festung Belgrad an und vernichtete Kasernen, sowie militärische und kriegswichtige Anlagen. Italienische Kampssliegerverbände griffen gleichzeitig kriegswichtige Ziele in Südjugoslawien erfolgreich an.

In Nordafrika stoßen die deutsch-italienischen motorisierten Verbände und Panzertruppen dem Geg­ner nach, der sich an einzelnen Stellen vergebens zu setzen versuchte. Es wurden weitere Eesangcne einge­bracht und zahlreiches Kriegsmaterial erbeutet.

Kampffslugzeuge versenkten im Seegebiet südlich der Faro »-Inseln ein Handelsschiff von 3088 BRT. Im Ausgang des Firth os Forth wurden zwei weitere Schiffe vernichtet und vier Handelsschisse be­schädigt. Bomben schweren Kalibers trafen Teile einer

Fabrik in Schottland. Mit gutem Erfolg wurden ferner Hasenanlagen und militärische Stützpunkte in Südwestengland angegriffen. Auf einem Flug­platz gerieten Hallen, Unterkünfte und abgestellte Flug­zeuge in Brand.

Kampfhandlungen des Feindes fanden in der letzten Nacht über dem Reichsgebiet nicht statt. Das besetzte französische Gebiet wurde nur von wenigen feindlichen Flugzeugen überflogen."

der flufruf des sichrere

„die Serval», die die serbische Negierung gerufen ha», wird sie jetzt vernichten!"

Me deutschen »kuppen überall lm Vormarsch

Berlin,«. April.

Die deutschen Truppen, die am Morgen des K. April die jugoslawische und die griechische Grenze überschritten hatten, sind nach Brechung schwachen feindlichen Wider­standes überall im Vormarsch.

Kroaten erbitten die lzilfe des sichrers

Wien, k. April.

Die vor dem serbischen Terror in die Ostmark geflüchtet-» Kroaten haben den Führer in einem Telegramm um Hilsc «mgeruscn, in dem gesagt wird, datz die unerträgliche ser­bische Tyrannei fallen und ein freies, Deutschland gegenüber treues Kroatien entstehen müsse.

Berlin, 6. April.

Der Führer hat folgenden Aufruf an das deutsche 'Volk erlassen:

„Seit der britische Imperialismus ausging, die Welt zu erobern, war es sein Bestreben, Europa und seine Völker in immer neue innere Kriege zu verwickeln und sie damit zu schwächen. England hat dabei nur zu oft teils verblendete, teils bestochene Staatsmänner und Volksfiihrer gefunden, die ihre Länder in den Dienst die­ser britischen Weltbeherrschung stellten. Seit Jahrhun­derten war der zugleich größte Nutznießer dieser von England angezettelten Eroberungskriege die jüdische Hochfinanz. Unter dem Schlagwort „Demokratie" hat diese Verschwörung von Imperialismus und Kapitalis­

mus die Welt und insbesondere Europa in zahllose Ver­wicklungen geführt.

Im Jahre 1914 gelang es diesen Kräften, das alte Deutschland zu überfallen und zum Kampf zu zwingen. Das Ziel war die Vernichtung des deutschen Wirtschafts­lebens und die Ausplünderung der deutschen Wirtschafts­kraft sowie die dem dienende Wehrlosmachung der Nation.

Der Kampf damals aber wurde nicht geführt gegen das nationalsozialistische Dritte Reich, sondern gegen den konstitutionell-demokratischen deutschen Bundesstaat. Kaum war es gelungen, nach einem IV- jahrzehntelan­gen grauenhaften Zerfall der deutschen Wirtschaft und des deutschen Lebens durch diF Kraft der nationalsozia­listischen Bewegung das deutsche Volk zu erheben und (Fortsetzung auf Seite 2)

„Soldaten, kure Stunde ist gekommen!"

ragesbefehl Ves siihrers an die Soldaten der Südostfront

Berlin, 8. April

>er Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr- ht hat folgenden Tagesbefehl an die Soldaten der wstsront erlassen:

Soldaten der Südostfront! ., ...

ictrcu dem Grundsatz, andere für sich '"uipfen zu en, hatte, England in der Absicht, Deutschland rn :m neuen Kampf endgültig zu beseitigen, nn lre 193» Polen ausersehen, den Krieg zu beginnen wenn möglich die deutsche Wehrmacht zn vernichten, wenigen Wochen haben die deutschen Soldaten der front das Instrument dieser britischen Kriegshetzer chlagen und befestigt. Am 9. April vor einem Jahr suchte daraufhin England, sein Ziel durch einen Vor- in die nördliche Flanke Deutschlands zu erreichen, unvergleichlichem Kamps haben die deutschen Soldaten norwegischen Feldzug ebenfalls in wenigen Wochen Angriff abgeschlagen. Was die Welt nicht ^»r mog- gehalten hatte, war gelungen. Die Wehrmacht des itschen Reiches sichert unsere Nordfront bis Lieder wenige Wochen später glaubte Herr Churchill Augenblick für gegeben, über das mit England

> Frankreich verbündete Belgien und Holland zum hrgebiet vorstoßen zu können. Es begann die Yisto- he Stunde der Soldaten unserer Westfront. Im rreichsten Kampf der Kriegsgeschichte wurden die meen des kapitalistischen Westens geschlagen und Glich vernichtet. Nach 45 Tagen war auch dieser «reld-

entschieden! . ^

stun konzentrierte Herr Churchill die Wacht »es tischen Imperiums gegen unseren Verbündeten m rdasrika. Auch dort ist die Gefahr durch Zusammen- rken deutscher und italienischer Verbände gebannr. Las neue Ziel der britischen Kriegsorgamiatorcn tcht nunmehr in der Verwirklichung eines Planes,

> sie schon zu Beginn des Krieges gefaßt hatten uno r durch die gigantischen deutschen Siege immer wieder mckstcllcn mußten. In Erinnerung an die Landung c britischen Truppen während des Weltkrieges i»

Saloniki haben sie Griechenland erst mit ihrer Ga­rantie eingesangen und dann endgültig den englischen Zwecken dienstbar gemacht.

Ich habe immer wieder gewarnt vor dem Versuch einer Landung britischer Truppen zur Bedrohung des Reiches im Südosten Europas. Diese Warnung blieb leider vergeblich. Ich habe weiter versucht, mit immer gleicher Geduld die jugoslawischen Staatsmänner zu überzeugen von der Notwendigkeit eines aufrichtigen Zusammengehens der an der Wiederherstellung des Friedens in diesen Gebieten interessierten Nationen. Nachdem es nun endlich gelungen war, die Grundlagen, einer solchen Zusammenarbeit durch den Eintritt Jugo­slawiens in den Dreimächtepakt sicherzustellen, ohne daß dabei von Jugoslawien überhaupt etwas gefordert wurde, außer der Teilnahme am Wiederaufbau eines vernünftig organisierten Europas, an dem auch Jugo­slawien und sein Volk Anteil habe» sollten, rissen in Belgrad die gleichen im englischen Solde stehenden ver­brecherischen Elemente die Macht an sich, die schon im Jahre 1814 den Weltkrieg ausgelöst hatten.

Man hat genau so wie in Polen die wilden Instinkte minderwertiger Subjekte gegen das Deutsche Reich mobilisiert. Ich mußte unter diesen Umständen die deutsche Kolonie sofort aus Jugoslawien zurückrufen. Denn: Mitglieder und Offiziere der deutschen Gesandt­schaft, Beamte unserer Konsulate wurden tätlich ange­griffen, unsere Vertretungen zerstört, die deutschen Schulen — genau wie in Polen — verwüstet, zahllose Volksdeutsche verschleppt, mißhandelt oder getötet.

Darüber hinaus hat Jugoslawien, das schon seit Wochen im geheimen die Einberufung von Reservisten betrieb, nunmehr die allgemeine Mobilmachung ange­ordnet.

Dies ist die Antwort aus meine achtjährigen, ewig geduldigen Bemühungen, mit diesem Staat enge und freundschaftliche Beziehungen herzustellen!

Während also in Griechenland wieder wie im Welt­krieg britische Divisionen landen, glaubt man in Ser­

bien — ebenfalls wie im Weltkrieg — Zeit genug zu erhalten, um das neue Attentat gegen Deutschland und seine Verbündeten auslösen zu können.

Soldaten der Südostfront!

Damit ist Eure Stunde gekommen! Ihr werdet nun­mehr die Interessen des Reiches, so wie es die Käme-, raden vor einem Jahr in Norwegen und im Westen taten, auch im Siidosten Europas in Euren Schutz nehmen. Ihr werdet dabei nicht weniger tapfer sein, als die Männer jener deutschen Divisionen, die schon im Herbst 1815 auf dem gleichen Gebiet, auf dem Ihr jetzt antretet, siegreich kämpften!

Ihr werdet dort menschlich sein, wo Euch der Gegner menschlich gegeniibertritt. Da, wo er dir ihm eigene Brutalität zeigt, werdet Ihr ihn hart und rücksichtslos niederbrechen!

Der Kamps auf griechischem Boden aber ist nicht ein Kamps gegen Griechenland, sondern gegen jenen Eene- ralfeind, der — so wie vor einem Jahr im höchsten Norden Europas — nunmehr im weitesten Süden ver­sucht das Kriegsgeschick zu wenden! Wir werden daher an diesem Platz mit unserem Verbündeten solange kämpfen, bis der letzte Engländer auch in Griechenland sein „Dünkirchen" gefunden hat! Wer von den Griechen aber diesen Weltseind unter­stützt, wird mit ihm fallen!

Wenn der deutsche Soldat es bewiesen hat. in Eis und Schnee des höchsten Nordens den Briten schlagen zu können, dann wird er genau so, nun da die Not es erfordert, in der Hitze des Südens seine Pslicht erfüllen! Wir alle aber verfolgen dabei kein anderes Ziel, als unserem Volk die Freiheit und damit dem deutschen Menfchen in der Zukunft seine Lebensmöglichkeiten zu sichern!

Die Gedanken, die Liebe und Gebete aller Deutschen sind nun wieder bei Euch, meine Soldaten!

Berlin, den 8. April 1841.

gez.: Adolf Hitler.

V/sr Dsutscliloricl jisrousforclsrt, sclioulslt sicti sein 6rok!

Ik. tzckil. Das scharfe deutsche Schwert spricht wieder! Die Antwort des nationalsozialistischen Reiches auf die ungeheuerliche Perfidie des chauvinistischen serbischen Mobs wird in jener Sprache erteilt, die das Bel­grader Gesinde! bestimmt versteht. Und das ist gut so! Denn dieser Versailler Dreckstaat, diese , von politischen Gangstern zusammengewürfelte Tschechoslowakei Nr. 2, diese gemeingefährliche Clique verblödeter Schurken und Verräter, diese um eine zusammengeflickte Krone tan­zende Wildwestorganisation erdreistete sich, dem Führer bei seinen Bemühungen in den Arm zu fallen, dem Balkan die Hineinziehung in den britischen Krieg zu er­sparen. Die Geschichte kennt keinen Wortbruch, der an Gemeinheit und Hinterlist dem frioosen Banditenstreich der serbischen Putschisten gleicht: in jenem Augenblick, da die legale Belgrader Regierung mit ihrem Minister­präsidenten Zwetkowitsch an der Spitze feierlichst die Unterschrift unter den Dreimächtepakt setzte, zückte die verruchte Kamarilla südlich der Drau bereits denJudas- Jschariot-Dolch im Gewand, um Deutschland in denRllckenzufallen. Doch damit noch nicht genug: nach Beseitigung aller ordnungsliebenden, einer deutschfreundlichen Politik zuneigenden jugoslawi­schen Staatsvertreter ließ das Verräter-Regime des 27. März alle Bestien in serbischer Menschengestalt, über die sie verfügte, auf die wehrlosen Volksdeutschen des Landes lös, deren niedrigste Instinkte entfesselnd. Heute läßt sich dieser anklagende Tatbestand durch keine taktische Beschönigung ihrer Urheber aus der Welt schaffen. In Anlehnung an die Worte Siegfrieds in Hebbels „Nibe­lungen" müssen wir empört ausrufen: Kröten, Schlan­gen, Vipern, Serben! — nein, Ihr voran Serben, Krö­ten, Schlangen, Vipern! Man wird euch immer mit ver­fluchen, wenn man flucht!'

Das ganze deutsche Volk wurde durch die jugoslawischen Vorgänge nach dem Wiener llnterzeich- nungsakt und das größenwahnsinnige Gebaren des Bluthundes Simowitsch beleidigt, herausgefordert, an­gegriffen. Mit kaum noch gezügeltem Zorn und ge­ballter Faust, die Zähne vor Wut zusammengebissen, haben wir während der letzten Tage all die Nieder­trächtigkeiten und Roheitsakte der Komitadschis zur Kenntnis genommen. Wir sahen, schweigend zwar doch mit stärkster innerer Entrüstung, wie dort im Süd­osten der Frevel toller Valkanhyänen sich zu wahren Orgien der Grausamkeit steigerte — nun aber, da der Führer seinen Soldaten das erlösende Wort zugerufen hat: „Eure Stunde ist gekommen!", nun, da die Reichs­regierung den allzu leichtfertig hingeworfenen Fehde­handschuh der Serben auch offiziell aufgenommen hat, schlägt der zurückgehaltene Zorn in uns wie ein loderndes, alles verzehrendes Flammenmeer empor. Jetzt heißt es: Auge u m Auge,ZahnumZahn, Haß gegen Haß, Vernichtungskraft gegen Z erstörungsw a h n!! Keine Machtgruppe der Welt — möge sie noch so großspurig säbelrasseln und ihr« „Propaganda" noch so geräuschvoll mit fremden Hilss- versprechungen bestreiten — kann die Freundschaftshand des Führers ungestraft zurückweisen: möglich, dag zwischen dem Verbrechen und den Vergeltungsschlägeck eine kurze Zeit der Stille vor dem Sturm verstreicht, doch die deutschen Hiebe treffen nach jenem Atemholen die Verantwortlichen nur um so härter!

Beim Studium der Noten und des Memorandums der Deutschen Reichsregierung werden selbst monatelang verhetzte Ausländer, sofern auch nur ein Funke von

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Deutsche Truppen haben die serbische und die griechische Grenze überschritten.

Der Führer erließ einen Ausruf an da« deutsche Volk und einen Tagesbefehl an seine Soldaten an der Süd- ostsront.

tionelle Dokumente stützende Erklärung zu'den Ereignisse, ,n Jugoslawien und Griechenland ab.

In feierlicher Weise wurden Bremer Jungmädel unl Piinpie in HJ. und BDM. überwiesen.

wenigeres ^ball-Nationalelf schlug Ungarn mit nich

deutsche Meisterschaft mit 8 : 1 .

Im Futzball schlug Werder Linden 07, während Tnr« Ueberraschungssieger gegen WilhelmShaden 05 blieb.