-chkiij "den °N»°R
i>ab«>
'NN » ne,
W
rkii^ZÄ
i-k,^
R '
S-r
ille
»«im,
a?°" "«I amme, zz.»
euiik!^
»°n au, dis^ Segen z ^
"peinlich ^ ^Ichäiu, «-4 «iugebku "
' spieltiz,
' L°H>U!
April i«
>»"i:Z
umlnistkiMi ertrekndm r ' UdM.z
»ndelskl, ndel der t
s-sckieInt7malwSchentlIch
Monaksbezug M 2,30 elnschl. Zustellgebühr,- PostbezugSpreis monatl. 2,30 M (einschl. 28,7 Post- zeiwngsgcbükr) zuzüg.l, 42 ^4 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus Mbar. Postscheck: Hamburg 17272 Ane Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Genen 6-8. Fernspr.: Z4121, Nachtr. u. Sonnig. Z 1115 . Sprech z.: Verlag: tverktl. 12—13 Uhr; Gchriftleitung Dienstag und Freitag 13'/, Uhr.
vremer Zettmg
parLeiamlliclie Tageszeitung
Uos flmisbial, des Nkgieimdm Mrgnmeistcrs dcr jilicn g°n>e„a!» V-IMIN
Anzeigen - Grundpreise:
Die 1 wio hohe und 22 -ow breite Zeile Im Anzeigenteil 13 3A4, Die 78 miu breite und 1 mm bebe Zeile im Tertteil 75 Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a. sowie sonstige Beding. Preist. 9 Nochlaßstasf. E. Für Anzeigen durch Fernspr. keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr; sonnabends 14 Uhr. Geschäftsst.: Bremen: Geeren 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf u. sonntags: Fernspr. 51115: Obernstr. 86, Fernspr. 541 21. In Syke, Müklen- damm 2. In Hemelinaen Vahnhof- str. 6, Ecke Poststr., Fernspr. 43458
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblcm des Neichsstattkalters in Oldenburg und vcemen
Nr. 96 / 11. Zastrgang
Sonntag. 6. flpril 1941
kinzelpreis 1S Npf.
"st- uud ^
ii
nden !°n wucki eine 1 «»«^
,urg <Ms
Im MSri 7IS000 vnr. versenkt!
weitere acht Schiffe von deutschen U-Vooten aus Seleitzug im fftlantik fferausgeschoffen
rt zaWm U 2t- Z« L' iriedigead ^
HB, dn^ a bekaach, nd b-Ml 8 Pzt. N n. LaS li
«sse. Teil 2i>. AiiB^ Messe du«jß sür Ersiedie' ies gilt ii Teihaislb «erkZ-AU
Nie«»» c ». AoO »i- lach M-, ne Bniidai r Milch > len gut ich» und Mt n und Siids uiediig». j len 2V- »> !i tz mit Msl itz w»m «I
Lebarkss UlavksLoüon ävutsvbsr unä »taUsnisobsr Vsrkcinüs Isuttansrrtts auk LvonmouU» unä Qroat Varmoutb
La»tS>^
Berlin, 8. April.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der libyschen Küste verfolgen deutsche und italienische motorisierte Verbände und Panzertruppen im scharfen Nachdrängen dem nach Norden ausweichenden Feinde. In den frühen Morgenstunden des 4. April wurde — wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben — Benghasi, die Hauptstadt der Cyrenaika, genommen. Sturzkampfflugzeuge des deutschen Fliegerkorps griffen am 3. April wirksam in die Erdkämpse um Benghasi ein. Sie bekämpften ostwärts Soluch Panzerkolonnen mit Bomben schweren Kalibers. Hierbei wurden von begleitenden Jägern drei feindliche Hurricane-Flugzeuge abgeschossen.
Unterseeboote griffen den Eeleltzug, aus dem nach dem Wehrmachtsbericht vom 4. April bereits zehn Schiffe mit 58 666 BRT. versenkt worden waren, erneut an und vernichteten weitere 48 566 BRT. Damit sind aus diesem Eeleitzug, der schwer beladen nach England bestimmt war, 18 Schiffe mit 16K 566 BRT. vernichtet worden, während sich der Eesamtersolg aus 137118 VNT. erhöht.
Ein in überseeischen Gewässern operierendes Kriegs- schiss hat den britischen Hilfskreuzer „Voltaire" mit 13 245 VNT. und den britischen Transporter „Bri- tannia" mit 8799 BRT. versenkt.
Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung fügten gestern im Seegebict um England drei feindlichen Handels- schisscn durch Bombentreffer schwere Schäden zu. Eines der Schisse wurde im sinkenden Zustand beobachtet. Weitere Angriffe wurden gegen Flugplätze und Hafenanlagen an der Süd- und Südosttüste durchgeführt.
Bei einem Vorstoß deutscher Jagdflieger gegen die britische Insel wurden zwei feindliche Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire ohne eigene Verluste abgeschossen. Ein weiteres Spitsire-Flugzeug verlor der Feind in Luft- kampscn am Kanal.
In der Nacht zum 5. April richteten sich Angriffe stärkerer Kampfsliegerverbände erneut gegen kriegswichtige Ziele der Hafenstadt Avonmouth am Bristol-Kanal. Ausgebreitete Brände entstanden. Auch der Hosen von Ereat Parmouth wurde erfolgreich bombardiert.
Der Feind griff mit wenigen Flugzeugen Westdeutschland an. Alle Bomben sielen in freies Gelände, so dah kein Schaden entstand. Versuche des Gegners, in der letzten Nacht einen Hafen im besetzten Gebiet anzugreifen, scheiterten an der deutschen Abwehr. Flakartillerie schotz hierbei drei britische Kampfflugzeuge ab.
Der Feind verlor damit in der Zeit vom 1. bis 4. April zusammen 42 Flugzeuge, von denen 15 durch Flakartillerie, Jäger und Kriegsmarine abgeschossen, 27 am Baden zerstört wurden. Im gleichen Zeitraum gingen neun eigene Flugzeuge verloren.
Der Handelskrieg gegen Enaland wurde im Monat März mit gutem Ersolg fortgesetzt. Ueberwasserstreit-
dienst« ^
»r s"'
Ver flbgesonvle dos kenno abgereist
' Berlin. S. April.
Am Sonnabendvormittag nahm Außenminister Matsuoka mit Aeicksorganlsatiansleiter Dr. Leh eine Besichtigung der «Heinmctall-Porsig-Werke in Tegel vor. Sonnabend mittag kamen der Abgesandte des Tcnnos und der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop zu einer weiteren Unterredung Zuiammen.
Am Nachmittag verliest ver Kaiserlich-Javanische Auhcn- mimster vom Anhaltcr Bahnhos aus die Reichshauptstadt. Der Reichsministcr des Auswärtigen von Ribbentrop verabschiedete sich hier von dem hohen japanischen Gast aus das herzlichste.
„Ein persönlicher Besuch ist wichtiger als hundert Beratungen". so erklärte der japanische Austenminister Matsuoka nach einem Tomcibericht aus Berlin der Presse gegenüber. Sinn und Zweck der Anwendung des Treier- Paktes sei nunmehr nach den Aussprachen mit den deutschen und italienischen Staatssührcrn absolut klar und bis ins einzelne durchgesprochen, hinsichtlich dieses Ergebnisses seien l°we. des Ministers. Erwartungen weit übertrosscn. und er sei überzeugt, datz diese Ergebnisse sich zum Wohl« Japans erweisen werden.
krkfte versenkten im Kanal, im Atlantik und in überseeischen Gewässern 193 Kvv BRT., Unterseeboote auf den britischen Zufuhrwegen bis zur westafrikanischen Küste 325 699 BRT. Von der Luftwaffe wurden im März rund 266 608 VRT. feindlichen Handelsfchisfsraums versenkt, so daß die Gesamtverluste des Feindes an Handelsschiffen im März über 718 666 VRT. betragen. Ferner ist eine große Anzahl feindlicher Handelsschiffe Minen zum Opfer gefallen, die von Seestreitkrästen und von der Luftwaffe in nahen «nd fernen Gewässern gelegt wurden.
Auherdem find feindliche Handelsschiffe in großer Zahl durch Bomben und Minentrefser beschädigt worden. Ein Teil von ihnen kann ebenfalls als verloren gelten."
Siehe auch unsere Karte aus Seite 8
Dos rükrsrs planuny / vsutsolLlanü «UktisrL sornon
rvinäon navl» «no vor äas Qssoin äss HanäoLns
ik. s. v. Bremen, 6. April
versenkte lonnage Großartige deutsche Erfolge zur . . . See, in der Luft und neuerdmgs
NSus UNS NSltf guch wieder auf dem Lande kennzeichnen die Kriegslage der abgelaufenen Woche. Das Wort des Führers vom Beginn des U-Boot-Krieges im Frühjahr ist für England furchtbare Wirklichkeit geworden, und versenkte Tonnage noch und noch läßt das englische Volk erkennen, daß die Tage der Winterstürme und Winternebel, hinter denen die englische Schiffahrt versteckt, immerhin einige Möglichkeiten hatte, die deutsche Blockade zu durchbrechen, endgültig vorbei sind. Wenn Lloyd George in seiner jüngsten Unterhausrede den ehrenwerten Ja-Sagern zu Churchills Katastrophen- politik dort vorrechnen konnte, daß bereits heute mehr
Italienischer Luftangriff auf Korsu
Zwei feindliche Schiffe versenk», weitere schwer beschädigt
Rom, 5. April
Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front im Abschnitt der 9. Armee Aktionen örtlicher Bedeutung. Unsere Fliegerverbände haben im Tiefflug Trup- penansammlungen angegriffen. Im Hafen von Korsu haben unsere Luftverbände im Sturzflug vor Anker liegende Schiffe getroffen. Es wurden zwei Dämpfer von 8666 VRT. bzw. 3666 BRT. versenkt und weitere kleinere Schiffe schwer beschädigt.
In der Cyrenaika haben italienische und deutsche Truppen den gestern im Gebiet von Agedabia errungenen Erfolg ausgenutzt, bereits gestern morgen Benghasi erreicht und motorisierte Kolonnen über die Stadt hinaus vorgeschoben. Deutsche Flugzeuge haben eine feindliche Kraftwagenkolonne in der Gegend von Soluch angegriffen. Im Luftkampf haben deutsche Jäger drei englische Flugzeuge abgeschossen.
In der Nacht zum 4. April hat der Feind einen neuen Angriff auf Tripolis durchgeführt und einigen
Schaden an Wohnhäusern angerichtet. Auf der Insel Kreta hat einer unserer Jagdverbände überraschend den Flugstützpunkt Jraklion angegriffen und ein Flugzeug am Boden in Brand geschossen und zahlreiche weitere beschädigt. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt.
In Ostafrika dauert unser Widerstand an verschiedenen Abschnitten an. Im Roten Meer haben wir eine kleine Einheit durch feindliches Lustbombardement verloren. Zwei weitere Einheiten des gleichen Typs haben sich in der Gegend von Gedda selbst versenkt. Die Mannschaften sind gerettet."
H-
Ein Sonderberichterstatter der Agenzia Stejani meldet, daß zwei große im Laien ran Korsu vor Anker liegende Dampfer, die von italienischen Aufklävungsjlugzeugen gesichtet worden waren, am Frcitagmorgen von Picchiatelli-Stafseln angegriffen worden sind, Trotz heftiger Luftabwehr gelang es den Sturzbombern durch Volltreffer einen Dampfer zu versenken und den anderen schwer zu beschädigen. Auch die Lafenantagen erlitten bedeutenden Schaden, Die italienischen Flugzeuge sind alle zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt.
velgrad macht sich zum krieg bereit
kine jugollawistke Stimme: «wir muffen angreifen"
Belgrad, S. April.
Durch Proklamation des jugoslawischen Königs Peter ist die gesamte Wehrmacht Jugoslawiens ab 1. April in den Zustand äußerster Bereitschaft versetzt worden. Eine Veröffentlichung dieser Maßnahme war den jugoslawischen Zeitungen bisher von der Regierung untersagt worden.
Newhork. L, April.
In einem Bericht über die Lage in Jugoslawien meldet der Vertreter der amerikanischen Agentur Associated Preß soeben aus Belgrad, daß in Jugoslawien jeder Mann, der ein Gewehr tragen kann, sofort sür den Eintritt in das Heer gemustert wird, ohne Rücksicht daraus, ob er schon militärisch ausgebildet wurde oder nicht, . -
Eine maßgebliche politische Persönlichkeit in Skoplje, der Schlüsselstellung zum Bardartal, habe erklärt: „Wir haben schon jetzt Kricgszustand, glauben Sie nicht, daß wir warten werden, bis die Deutschen angreifen. Wir müssen ansangen, weil in diesem Krieg der Angreifer im Vorteil ist."
Zugoslawfsch-enslistk-sriechistke rcuppenkonrenlration an der VreNänSerocke
Sosia 8. April.
Wie die bulgarische Zeitung „Sora" meldet sind die jugoslawische Armee, die griechische Armee und starke englische Truppcnkonlingente in der Treiländerccke Jugoflawicn-Gric- chcnland-Albanien konzentriert. Serbische, griechische und englische Truppen operieren nach einem gemeinsamen Plan. Alles
weist darauf hin, datz Jugoslawien aus den Krieg zusteuere. Auch an der griechisch-bulgarischen Front werden englische Truppen zusammengezogen.
Die Londoner Presse jubelt noch immer über die neue Lage in Jugoslawien, So schreibt der „Daily Sketch", England begrüße Jugoslawien als Verbündeten. Der Belgrader Vertreter der „Daily Mail" meldet, daß eine neue Armee der besten Soldaten Europas jetzt gegen Hitler ausgestellt sei.
Die Mobilmachungsmaßnahmen setzten sich fort In wenigen Tagen würden, so wird in Gens bekannt, alle jugoslawischen Staatsangehörigen, die das Alter von 50 Jahren nicht überschritten haben, unter den Fahnen sein.
Der Londoner Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung" berichtet u, a„ der lange Autenthalt des britischen Außenministers Eden und des.Generals Dill in Griechenland werde von den Engländern als Bestätigung daiür angesehen- daß eine englische Fühlungnahme mit der Belgrader Regierung im Gange sei.
von langer ffand vorbereitet
Sosia, 5, April.
Der bulgarische Publizist Kraptschefs, ein guter Kenner Jugoslawiens, behandelt in einem Leitartikel der Zeitung „Sora" die Rolle des serbischen Generalstabes bei der Bildung der gegenwärtigen Regierung, Der Gedanke eines antideutschen Kabinetts existiere seit Beginn des Krieges. Es handle sich um dieselben Männer, die schon im Weltkriege mit dem serbischen Generalstab zusammengearbeitet hätten!
Jugoslawiens Seutfchenkekse überschlägt sich
Priester predigen flusrottung — flus dem Zug geworfen
5
5
mne. B u k a re st. 5. April.
Die Verhältnisse in Jugoslawien spitzen sich z». In allen Üsößeren Orten ist die Verwaltung aus den Händen der Milbehörden in diejenigen des Militärs übergegangen. Tie Tichetnit-Banden sind überall mit Masten und Munition dötterm?^' ^kstcichen auch größere Teile der serbischen Be-
Soweit in den deutschen Dörfern deS Danats und der falsch deutiche Ordnungspolizei vorhanden war, ist diese entmannet worden, so daß die deutsche Bevölkerung schutzlos ist, ^en deutschen Bauern werden sämtliche Pferde, Wagen und ll??/'aber sortgenommen, ohne daß sie auch nur eine Be- stoiigung darüber erhalten. Bei den Ausschreitungen des ' "del^twben auch die Juden tätigen Anteil genommen. In a, . Städten veranstalteten jüdische Element- larmende kundgebungen sür England, Wo Deutsche als solch« er
kannt werden, sind sie sofort Angrifsen des Mobs ausgesetzt. Es wird berichtet, daß Teutsche aus offener Straße niedergeschlagen worden sind und daß z, B. in Neusatz drei Volksdeutsche von einem Hausen Serben durch Messerstichs übel zugerichtet wurden. Ein deutscher Bauer, der sich blutüberströmt über die rumänische Grenze schleppen konnte, sagte aus, daß er von serbischen Reservisten aus dem fahrenden Aug geworfen worden sei. Nicht nur in den Wirtshäusern, auch von den Kirchsnkanzeln wird die Dentschenhetze betrieben. Die serbischen Priester predigen täglich die Ausrottung all dessen, was deutsch spricht,
USfl. lall Kriegsmaterial liefern
Stockholm, 8. April,
Präsident Rrwsevelt gab am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt, daß Jugoslawien an die Deretntgten
Staaten ein Ersuchen um Versorgung mit gewissen Typen von Kriegsmaterial gerichtet habe.
Nege rSllgkeit in der USfl.-Sesondtschoft
Newhork, K. April.
Wie der Nswyorker Rundfunk mitteilt, herrscht in der Ge- andt cha t der USA, in Belgrad rege Tätigkeit, Die Ge- sandtschast war die ganze letzte Nacht geöffnet, Sonnabend erklärte der amerikanische G-sandte, daß er in ständiger Fühlungnahme mit der Regierung stehe. Er hatte seit gestern 1a Unterredungen mit Ministerpräsident Simowitsch Reuter meldet: Der amerikanische Staatssekretär Lull teilt Mll, doh die in den Vereinigten Staaten eingefrorenen lugoslawischsn Guthaben entsprechend den Bedürfnissen Iu^stawiens in ausreichender Höhe wieder freigegeben
als F '/2 Mill. Tonnen Schiffsraum für England verloren seien — im Gegensatz zum Weltkrieg, wo England nach neunzehn Kriegsmonaten nur 2 Mrll. Tonnen Ausfall zu verzeichnen hatte —, so können wir ihm, weil wir es genau wissen, verraten, daß es nicht 5>4 Millionen Tonnen sind, denen England nachzutrauern hat, sondern bereits über. 10 Millionen Tonnen, und des weiteren können wir verraten, daß nach dem, was bereits jetzt schon die deutsche ll-Voots-Frühjahrsoffensive an Erfolgen auszuweisen hat, das Jahr 1941 gewiß nicht mit einem Monatsdurchschnittsverlust von 400 090 VRT. sür England enden wird, sondern mit einer weit, weit Höheren Durchschnittszisfer. Wenn aber nach fachlichen Berechnungen in England und in USA. der Ersatz solcher Schiffsverluste für England im günstigsten Fall innerhalb eines Jahres sich auf zwei Millionen Bruttoregistertonnen berechnen läßt, so mag heute jeder Engländer sich an den Fingern seiner Hand abzählen, wie lange für ihn noch die Möglichkeit besteht, in auch nur notdürftigstem Rahmen, seinen Hunger zu stillen und seine unabdingbaren Lebensbedürfnisse zu befriedigen. Die Zeit ist abzusehen — und wir Deutschen können sie gut abwarten —, wo man in England das vor der Afrika-Offensive Wavells sa hoch gepriesene Wort „Kanonen für Butter" nicht mehr sehr schätzen wird und statt dessen wohl die Forderung „Brot statt Kanonen" zu erheben gezwungen sein dürfte.
Zückende lommies Die Kanonen, die bei Beginn der „glorreichen Wavell-Offenstve in Nordafrika dem englischen Volke ein guter Trost für die entgehende Butter sein sollten, haben in diesen Tagen' gründlich versagt. Sturmwindartig, ähnlich jenem furchtbaren Samum, unter dessen Schleiern es seinerzeit wen Engländern gelang, aus ihren vorbereiteten Stellungen über die ägyptische Grenze hinweg in Libyen einzufallen, hat die deutsche Wehrmacht, Schulter an Schulter mit der italienischen, nunmehr die Engländer aus ihren Stellungen in Tripolis vertrieben und sie in der Cyrenaika gezwungen, Benghasi zu räumen, das in einem völlig verfrühten und gänzlich verfehlten Siegesgejohle der gesamten jüdisch-angelsächsischen Welt- Mischpoche dereinst geradezu zum Markstein der erhofften Kriegswende gestempelt worden war. In weniger Tagen, als die Engländer Monate brauchten, um an die Große Syrte zu gelangen, sind sie im ersten Ansturm der deutschen und italienischen Verbände aus ihren Stellungen wieder vertrieben worden und in Heller Flucht laufen die „tapferen" Söhne Albions vor den siegreichen deutschen und italienischen Truppen her, ganz vergessend, daß es doch die große Sehnsucht ihres Volkes und vor allem Churchills und seiner Kriegs- hctzerbande war, Tommies endlich wieder einmal in Eefechtsberllhrüng mit deutschen Truppen zu wissen, Nun laufen sie rascher, als es Herrn Churchill und tatsächlich auch den deutschen und italienischen Truppen — neb sein kann, der ägyptischen Grenze zu, hinter der sic Rettung vor dem verdienten Strafgericht des deutschitalienischen Schlachtengewitters in der Wüste erhoffen Wird ihnen diese Grenze zur Rettung werden? Wii haben keinen Grund, dies zu glauben. Was der Führe, unternimmt, bereitet er gründlich vor. und wenn di> Gegebenheiten eines Wllstenkrieges auch bestimmt ganz andere als die eines Krieges auf dem europäischen Festlands sind, so ist er Feldherr genug, um auch dieß Gegebenheiten vorausgesehen und vorausberechnet zr haben, um sie desto besser zu meistern.
6pakenk!rne der typischen und für unk
Deutsche immer wieder verwunderlichen aber für uns auch durchaus nicht nachteiligen Eigen schaften -der gegen den Führer sich stellenden Politiker und Staatslenker in der Welt. daß sie des Führers Geduld und Vedachtsamkeit regelmäßig verkennen unk stets lern aus diesen gewiß lobenswerten Eigenschaften erwachsendes Zögern schlechtweg für Schwäche wenn mcht sogar für Furcht halten. Die politischen und mili- tarischen Knirpse, mit denen sich herumschlaqen zu müssen, dem Führer geradezu widerlich sein maa, hab-m
IIIIIIIIIIIIMIMIMIIMIMIIIIIMMIIIIIIIMIIUIIIMIMIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIMIIII,,,,-- ,,
Vnssr raNvssNivFSL
Die deutsche Wehrmacht versenkte allein im März 718 i> V BRT. tcindlichen Schiffsraumes.
""d italienische Truppenderbände nahmen Benghasi. die Hauptstadt der Cyrenaika.
In der Nacht zum Sonnabend unternahmen deutsche Narmouth*" «us Avonmouth und Great
Die italienische Luftwaffe griff Korsu an.
Der Abgesandte des Tcnno, Außenminister Matsuoka > .,t seine Heimreise angetreten. '
Die Lage in Jugoslawien spitzt sich von Stunde zu Stu e zu: die Belgrader Mobilisierungsmaßnahmen sind n vollem Gange.
Der Reich-innenminister erläßt Anordnungen ,ur r - treuung der von Fliegerschädcn betroffenen Bolksgenosi Eine Internationale Recht-kammer wurde gegründet.
"räch, im deutschen Rund,, , über die erweiterte Kmdcrenlsendung.
Die BZ. veröffentlicht das Ergebnis des Preisausschrei- bens „Du und der Film".
Die Bremer Straßenbahn A.-8. schloß einen neuen Bev. trag m,t Geltung bis zum 3l. Mär, ,080 und Va,^ aenehmlgung für das bremische Landgcbict mit der Hansestadt Bremen ab.