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Parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien fjansestadt Nremen
der Nationalsozialisten Vremens
fimlliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. / 11.7alirgang
Donnerstag, Z. flpril 1941
Linzelpreis 15 Npf.
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Berlin, 2. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Panzerkräfte des deutschen Asrikakorps nahmen am 3. März bei gewaltsamer Ausklärung in Nordasrika im Zusammenwirken mit der deutschen und italienischen Lustwaffe einen vorgeschobenen Stützpunkt und eine ausgebaute Stellung des Feindes. Feindliche Gegenstöße blieben erfolglos. Es wurden Gefangene gemacht und zahlreiche britische Panzerspähwagen und Kraft- sahrzeuge im Erdkamps und durch Luftangriffe vernichtet. Der Feind zog sich in Eile aus Agedabia zurück. Die eigenen Verluste sind gering.
Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitänleut- nant Herbert Schultze versenkte im Nordatlantik zum
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größten Teil aus Eeleitzügen heraus fünf feindliche Schisse mit zusammen 35 300 BRT. Mit der Vernich- s tung eines weiteren torpedierten großen Dampfers ist ^zu rechnen.
> Flugzeuge eines Kampfgeschwaders unter Führung H des Majors lllbricht vernichteten sechs große Tank'chifse ' mit zusammen 42 littst BRT. am Eingang des St.- Keorgs-Kanals. Eine Kette des gleichen Verbandes, unter Führung von Oberleutnant Münz, griff — wie schon gemeldet — einen Flugplatz an der britischen Süd- lüste mit durchschlagendem Erfolg an. Hierbei wurden Vombenvolltreffer in Hallen und Unterkünften erzielt und 24 Flugzeuge mit Sicherheit am Boden zerstört, Andere Kampfflugzeuge beschädigten fünf große Han- delsschisfe schwer. Weitere Bombenangriffe richteten sich gegen Flugplätze aus Newquay und in den Midlands.
Simowftsch oersltziebl kegierungserklSrung
Budapest, 2. April.
Die Lage in Jugaflaivisn wird in Budapcstcr Politischen Kreisen als ernst angesehen. Dieser Austastung geben auch die Blätter Ausdruck. Besonders fällt die ständige Verschiebung der Regierungserklärung Snnowitschs aus, woraus man in Budapest solgert, daß die gegenwärtige jugoslawische Regierung in i der Klärung ihrer außenpolitischen Beziehungen eine zau- f dernde Haltung einnimmt, während gleichzeitig mit außerordentlicher Energie alle diejenigen entsernt werden, denen Jugoslawien bisher verdankt, daß es außerhalb des Krieges blieb.
Der Feind flog weder bei Tage noch in -er Nacht in das Reichsgebiet ein."
Die englische Tankschiffahrt hat in den letzten Tagen außerordentlich große und bei dem jetzigen Stande des englischen Tankschissbaus unersetzliche Verluste erlitten. Wie der Wehrmachtsbericht dom letzten Sonntag meldete, versenkten Unterseeboote fünf Tankdampser, die zum Teil aus stark ge
sicherten Geleitziigen herausgeschossen wurden. Der vorstehende Wehrmachtsbericht meldet die Vernichtung von sechs großen Oeltransportdampfern. Ohne Einrechnung der im Mittelmeer entstandenen Tanker-Verluste hat die britisch« Handelsflotte also allein im Sperrgebiet um England in den letzten Tagen elf große Tankdampfer mit insgesamt 84 0V» BRT. eingebüßt. Die Ladefähigkeit dieser elf Tankdampfer umfaßt rund 110 Millionen Liter Treibstoff, die der britischen Wehrmacht und Kriegswirtschaft verlorengegangen sind.
wenn Mion SiegeslWMnen anstimmt
Italienische Verluste aufgebauscht, die eigenen verschwiegen — knglands empfindliche kinbuße an Kriegsschiffen im Mittelmeer
Rom, 2. April.
Die britische Admiralität hat, wie man in italienischen militärischen Kreisen betont, gewohnheitsmäßig die schweren, im Mittelmeer in den letzten beiden Wochen erlittenen Verluste verschwiegen, während sie die der italienischen Marine zugefügten Verluste, die mit aller Genauigkeit im italienischen Wehrmachtsbericht bekanntgegeben wurden, zu vergrößern trachtete. Es ist daher angebracht, die feindlichen, genau festgestellten Verluste im einzelnen aufzuführen.
19. März: Zwei Schisse durch Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps mit Torpedo getroffen.
22. März: Volltreffer aus in der Suda-Bucht liegende Schiiie.
23. März: Ein Kreuzer von unseren Flugzeugen torpediert, ein Keleitzug vom deutschen Fliegerkorps im Sturzflug angegriffen, ein Tanker von 12 999 Tonnen in Brand geworfen, ein Dampfer von 8999 Tonnen versenkt, ein weiterer getroffen und andere mit MG.-Feüer belegt.
25. März: Ein Tampscr bei Korfu versenkt, ein anderer
beschädigt, ein weiterer von 19 999 Tonnen im östlichen Mittclmccr versenkt, vier in einem Geleitzug fahrende Tampser von deutschen Flugzeugen getrosten, ein Kreuzer und siinf Dampier in La Valetta von Bomben schweren Kalibers getroffen, ein Tanker von 9999 Tonnen im Mittelweg versenkt, ein weiterer beschädigt.
29. März: Ein Kreuzer und mehrere Tonivier >» La Valetta getrosten, ein Tanker von 19 999 Tonnen, ein großer Truppentransporter im östlichen Mitielmeer bombardiert, ein Patrouillenschiss versenkt.
28. März: Aus zwei Tampser erzielt das deutsche Fliegerkorps Volltreiier.
29. März: Ein Kriegsschiff von unseren Einheiten in der Suda-Bucht versenkt, ein Tanker versenkt und andere vor Anker liegende Tchiste getrosten.
39. März: Ein Flugzeugträger und ein Kreuzer im Aegäischen Meer torpediert, ein weiterer Kreuzer versenkt, mehrere Handelsschisse getrosten, eines in Brand geworfen, ein englischer Leichter Kreuzer von einem italienischen Flugzeug torpediert. .
31. März: In der harten Schlacht im Zentralmittelmeer ein großer Kreuzer versenkt durch eine Breitseite unserer schwersten Kaliber, zwei weitere Kreuzer schwer getrosten.
Hierzu müsse man, wie man in den gleichen italienischen Kreisen erklärt, die weiteren Berlnste des Feindes, die noch nicht festgestellt werden konnten, hinzufügen, sowie schließlich die beträchtlichen Tonnagezahlen der von den U-Booten im Atlantik versenkten Schisse. Aus alledem geht klar hervor, daß die Bilanz gewiß nicht aktiv ist für den, der die Herrschaft der Meere zu besitzen sich rühmt, und der deshalb auch keinerlei Grund hat, Siegeshymnen anzustimmen.
Marsa el Vrega besetzt
Rom, 2. April
Der italiänische Wehrmachtsbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front nichts von Bedeutung. 2n Nordafrika haben italienische und deutsche motorisierte Truppen nach Ueberwindung des feindlichen Widerstandes Marsa el Brega, eine Ortschaft in der Chrenaika, besetzt. Unsere Flugzeuge haben Schiffe im Hafen von Benghasi bombardiert und eines davon versenkt. In Ostafrika ging während des gestrigen Tages die Verteidigung unserer Truppen gegen die übermächtigen feindlichen Kräfte sowohl an der Nord
front wie in der Zone des Auafe-Flusses weiter. Unsere Jagdflieger in Ostafrika haben zwei Hurricanes und zwei feindliche Bomber abgeschossen."
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Marsa el Brega. der von Panzerverbänden des deutschen Asrikakorps in Zusammenarbeit mit dentsäuw und italienischen Luststreitkrästen am Montag eroberte britische Stützpunkt in der Chrenaika, ist etwa am ersten Wekjdrittel zwischen dem von deutschen und italienischen Truppen am 2. März eingenommenen Ort und Flugplatz el Agheila unv dem in den Tätigkeitsberichten der Luftwaffe viel genannten Agedabia gelegen, wo sich nun nach dem deutschen Vorstoß die vordersten englischen Stellungen befinden.
Marsa el Brega äst eine Eingebarenen-Siedlung und liegt. Svie der Name andeutet („Marsa" heißt im arabischen „Hasen" oder „Bucht") an einem Vorsprung der syrtischen Küste, der Mscherbooten als natürlicher Schutz dient.
Serben denken mit zweitem „vromderg
Volksdeutsche srauen und Mädchen mißtzandelt — Negelrechte Menschensagden
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Temeschburg. 2. April.
Obwohl seit Sonntag die jugoslawischen Behörden die Grenze nach Rumänien abgesperrt und — wie die Flüchtlinge berichten — neben den normalen Grenzwachen auch Militär zur Absperung eingesetzt haben, konnten am Dienstag wieder über hundert Volksdeutsche Flüchtlinge an mehreren stellen über die Grenze kommen. Die Flüchtlinge sagen übereinstimmend aus, daß di» Haltung der Serben ihnen gegenüber immer drohender wird und daß die Ehauvinisten »sten mit einem „zlvciten Brombcrg" drohen. So hat z. B. der Bahnhofsvorsteher in Kikinda erklärt, er werde ..bis zu den Knien durch deutsches Blut waten". In einzelnen Orten „t es bereits zu Zusammenstößen gekommen, so in Panstchowa und Motrin. bei denen Volksdeutsche schwer mißhandelt wurden. Reichsdeutsche, di« aus Werschetz -intrefsen, berichten eben,» wie viele Volksdeutsche auS ihren Gemeinden, daß die berüchtigte Tschetnik (Angehörige eines deutichieindlichen militärähnNchen Verbandes) vor einigen Tagen systematisch über das ganze Gebiet in die deutschen Gemeinden verteilt wurden.
Die Werschetzer Reichsdeutschen haben beobachtet, wie diese Tschetnik Volksdeutsche Frauen und Mädchen w"
am Rockausschlag getragenen Abzeichen, «inen TAenkops mit A>lch, z„ küssen, und wie sie ihnen dabei den Mund blutig i-hlugen. -ie berichten weiter, daß SokoltrnPPen und andere serbische Elemente unter Rufen wie „Nieder mit b>>ler- nieder mit Deutschland!" gegen die Deutschen vorgingen. Die Po- »zei sehe diesem Treiben ruhig Die Beamtcnschast sei so- F?*, d'° Hauptträgerin dieses Tcutschenhaises. Die höheren -terwaltungsbchördcn wagten es nicht, gegen die Ausschrei tungen vorzugehen.
k». Rom. 2. April.
Die italienische Presse schildert in Berichten aus Budapest, T°„a und Bukarest — die italienischen Pressevertreter find
mit Ausnahme des Stesani-Korrespondcnten bereits aus Belgrad abgereist --- die Terrorwelle des aufgehetzten Scrben- tums gegen Teutsche und Italiener. Aus Augenzengenberich- ten sind zahlreiche Fälle regelrechter Menschenjagdcn aus Volksdeutsche und Auslandsitalicner bekannt geworden. Das Verhalten der serbischen Offiziere und Soldaten, die sich von den schlimmsten Ausschreitungen auch durch die Rücksicht aus ihre Uniform nicht abhalten lagen, erscheint als die abschreckende Ausdriickssorm eines Militärregimes, das nach Wahrnehmungen des zurückgekehrten Sonderberichterstatters des „Popolo d'Jtalia" die Bevölkerung im ganzen Staat unter eisernem Druck hält.
In Rom wird vor allem unterstrichen, daß die englische „Propaganda" in Jugoslawien znm Grvßangriss ansetzt. Der britische Gesandte habe schon seit Monaten einen Kreis englischer und amerikanischer Journalisten um sich gesammelt, denen er „Balkaniniormationen" etwa voy der Art der „Revolution in Italien" vorsetzte.
Kundgebung in Sofia
Auch Bulgaren flüchten vor dem serbischen Terror
Sosia, 2. April.
In Sofia sind im Lause des Dienstag bulgarische Studenten aus Belgrad eingctrosten. die erklärten, sie hätten Belgrad verlassen müssen, weil sie dort ichweren Verfolgungen von feiten ierbisstier Elemente ausgesetzt gewesen seien. Auch die Frauen neutraler ausländischer Diplomaten hätten wie zahlreiche bulgarisch« Familien Belgrad verlassen. 12 kroatische Soldaten haben Dienstag die bulgarische Grenze überschritten und sich den bulgarischen Behörden gestellt. Sie erklären, daß sie für die serbischen Chauvinisten nicht kämpfen wollen.
Große spontane nationale Jugend, und Studentenkund- gebungen fanden am Dienstag in Sosia vor dem Königlichen Schloß statt. Nach einer Versammlung, die dem bulgarischen Toldatentum gewidmet war, zogen die Teilnehmer durch die Hauptstraßen, sangen patriotische Lieder und verteilten Flugschristen, die sich in scharfen Worten gegen den serbischen Chauvinismus und die Unterdrückung der Kroaten, Mazedonier und Slowenen wandten. Es wurden Hochrufe aus den Führer und das deutsche Heer laut.
srelmourer zum vanuo von Neusat, ernannt
Belgrad, 2. April,
Zum Banus (RegierungsprSsidentem des Dvnau-BanatS (Neusatz), das das Haupt,'iedluiigsgebiei dei deutschen Volksgruppe umiaßt, wurde der irüld-re Staatssekretär im Innenministerium Dr. Milorad Vlaschkalin ernannt. — Vlaschkalin ist, Freimaurer und wurde im August 1949 von seinem Posten im Innenministerium entsernt, da er allzu ossen- sichtlich deutsch- und italienseindlich« Umtriebe begünstigt hatte.
tonvon feiert die rkrondesteiguns König Peters
Stockholm, 2. April,
Wie Reuter meldet, fand am Mittwoch in London ein Dankgottesdienst statt, durch den die Thronbesteigung von König Peter aui den jugoslawischen Thron gefeiert wurde. König Georg von England wurde dabei von feinern Bruder, dem Herzog von Glouccstcr. vertreten.
Wie Reuter meldet, begab sich Jugoslawiens Londoner Gesandter Tubbotic am Dienstag ins britische Außenamt. Es wird erklärt, daß der Besuch im Zusammenhang mit den Ereignissen in Jugoslawien stchi.
(Siehe auch Seite 2)
Die Malmte Lk-kaftck»
Von
t^ollteraämirsl Oackorv
Binnen weniger Wochen konnten die deutschen Wehrmachtsberichte folgende Kriegshandlunaen erwähnen: Luftangriff gegen einen Flugplatz auf Island, Geleit- zug 500 Kilometer westlich Irland durch Kampfflugzeuge zersprengt, Eeleitzug von 14 Schiffen im Atlantik durch Ueberseestreitkräfte versenkt, Suezkanal durch Luft- kampfmittel gesperrt. . . Das sind die Eckpunkte einer See- und Lustblockade Englands, die man sich einmal auf der Karte ansehen muh, um den erfaßten Raum zu begreifen. Dazu die sichere lleberführung von Panzerstreitkräften nach Libyen und ein Monatsergebnis von 740ÜVÜ BRT. Schiffsraum und der Einmarsch in Bulgarien. Das Frühjahr hat begonnen.
Die 740 000 BRT. stehen nur um ein Zehntel den besten Monatsergebnissen des Weltkrieges nach, und bis zum 8. März wurden schon wieder 168 000 BRT. versenkt. Was bedeuten diese Zahlen praktisch? Der Schiffsraum von 740 000 BRT. bedeutet ein Ladegewicht von ungefähr 1 100 000 To. Diese Zufuhr, die gewiß aus Kriegsgerät, Rohstoffen und Nahrungsmitteln zusammengesetzt war, ist also verloren, aber mit ihr die zugehörigen Schiffe, die im Jahre mindestens 4—6 mal die gleiche Ladung befördern sollten. Nimmt man nur eine 4—simalige Reise an, um bei vorsichtiger Schätzung zu bleiben, so gehen der britischen Einfuhr damit rund 5 Mill. Lo. verloren, oder der 12. Teil eines auf 60 Mill. To. ermittelten Jahresbedarfs. Also genau eine Monatsqnote. Dann wurden noch 2 Fleiichdampser von zusammen 24 000 BRT. oder rd. 36 000 Eewichtstonnen Ladung versenkt. Das sind 36 Millionen Kilogr. Fleisch, oder bei einer Wochenration von Kilogr. die Fleischnahrung von 36 Millionen Menschen für 2 Wochen. Kein Wunder, daß Arbeitsminister Bevin die Dockarbeiter zur 40prozentigen Leistungssteigerung bei Mindest- löhnen und Arbeitszwang aufruft und für die Schiffbau- Industrie nach 50 000 fehlenden Facharbeitern, für die Rüstungsindustrie nach 500 000 Mann nicht kriegswichtigen Betrieben und „Hunderttausenden von Frauen" verlangt. „Einige Hundert hätten sich schon gemeldet", sagt Reuter.
Die englische Flotte war während dieser Zeit „zu erfolgreichen Operationen" in See, von denen man weiter keine Spur entdecken konnte, dagegen verübten leichte Seestreitkräfte am 4. März einen Handstreich gegen eine unbefestigte Schäreninsel in Nord-Norwegen, dem einige dort liegende Fischerfahrzeuge zum Opfer fielen. Mit einigen gefangenen deutschen und norwegischen Fischern verließ man stolz, aber fluchtartig, die Stätte der „Operation", bevor deutsche Gegenmaßnahmen einsetzen konnten. Mehr war davon nicht- zu berichten, dagegen versenkten deutsche Schnellboote an der Südostküste in einem einzigen Vorstoß 2 britische Zerstörer und 10 bewaffnete Handelsschiffe mit 45 000 BRT., darunter 2 große Janker.
Die Zahl der versenkten britischest Zerstörer stieg damit auf 46, von einem Anfangsbestand von 194, oder mehr als 20 v. H. Zu Kriegsbeginn waren 36 im Bau, von denen ein Teil inzwischen fertig geworden sein muß, aber die Gesamtzahl reicht — trotz der zusätzlichen Hilfe der USA. — nicht hin und nicht her für den Geleitschutz, da auch das Mittelmeer und die ost- asiatische Station, Australien und Kanada ihren Anteil daran verlangen. Die notwendige Besetzung der auswärtigen Stützpunkte mit Kampfmitteln belastet ohne Frage die heimische Verteidigung erheblich, auch wenn es sich nicht um große Ziffern handelt. Wenn aber z. B. Ostasien mit Indien eine Normalsicherung von 8 Kreuzern, 1 Flugzeugträger, 9 Zerstörern, 15 U- Booten usw. verlangt, die mit Beginn des Krieges im Mittelmeer etwas herabgesetzt wurde, jetzt aber wieder verstärkt werden soll auf 27 Zerstörer, 24 U-Boote u. ä., wenn das Mittelmeer die halbe Schlachtflotte und eine größere Zahl von Zerstörern in Anspruch nimmt, so erkennt man die lleberspannung der englischen Flotten- macht wenn sie auf sich selbst gestellt ist, und ihre Unfähigkeit, neben dem weltweiten Reichsbesitz auch alle
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Unser ^aFosspLSFeL
Der gestrige Wehrmachtsbericht meldet die B-rnichtung von 77 399 BRT. feindlichen Schiffsraumes.
In wenigen Tagen wurden allein innerhalb des Sperrgürtels um England II Tanker versenkt.
Panzerkräste des deutschen Asrikakorps nahmen einen vorgeschobenen Stützpunkt des Feindes in Nordafrika: der Feind zog sich nach Agedabia zurück.
In Rom wurden bedeutsame politische Trinkspriiche zwischen dem japanischen Außenminister Matsuvka und den italienischen Staatsmännern gewechselt.
In kam es zu bulgarischen Kundgebungen gegen
den serbischen Terror. » u v
Serbischer Mob droht offen mit einem zweiten „Brvmberg.
Der Reichsarbeitsminister erläßt -ine Anordnung zur Gewährung von Trengeld bei längerer Ticnstver- Pllichtung.
Die Kundgebungswell« der NTDRP. Kreis Bremen nahm gestern mit. Betricbsappellen ihren Austakt. Ministerialdirektor Dr. Walter hielt in Stockholm einen richtnngweisenden Dortrag über die deutsche und europäische Handelspolitik.
^»-EHallenkamPfspiele der HJ. wurden in Stuttgart