Ausgabe 
(1.4.1941) Nr. 91
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vremerMung

parteiamtlickiir Tageszeitung

Das flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen

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Die I nun hohe und 22 mw breite Feile im Anzeigenteil 13 >N4. Die 78 mw breite und 1 mw hohe Zeile im Teetteil 78 eych Ermäßigte Grundpreise (für Klein- o.Fornillen- anzeigen u a.f sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 8 Nachlaß- staffel 0. Für Anzeigen durch den Fernspr. keine Gewähr. Annahme­schluß 16 Uhrl sonnabends 14 Uhr. Geschäftsstellen: Bremen: Teeren Nr. 6/8, Fernspr. 8 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115z Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Svke. Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches verkündungsblatt des Neichsstattstaltecs in Oldenburg und vremen

r.S1 / 11. Jahrgang

Dienstag, 1. flpril 1941

kinzelpreis 1S Dpf.

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das Ziel: „Zertrümmerung Deutschlands

Unsere Wehrmacht wird den feinden der deutschen kinheit einen gründlichen Strich

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Stockholm» 31. März.

Im „Spectator" findet sich wieder einmal ein Haß- ausbruch eines Engländers, der die Ansicht vertritt» der Lerfailler Vertrag habe Deutschland viel zu schonend behandelt. Die Aeußerung wiegt um so schwerer, als sie von einem Mitglied des Unterhauses, dem „sehr ehren­werten" McEwen stammt, also einem jener Männer, die maßgebend an der Entfesselung dieses Krieges be­teiligt gewesen sind. „Mindestens oon einem Gesichts­punkt aus", so schreibt der Unterhausabgeordnete wört­lich, „nämlich in der Behandlung der deutschen Einheit, war der Vertrag von Versailles viel zu nachgiebig. Er versucht nicht, Deutschland auseinanderzureißen. Er ver­suchte dies nicht einmal teilweise". Weiter heißt es: „Es gibt kein gutes oder schlechtes Deutschland, sondern nur ein starkes oder schwaches, und Europa hat nur dann Frieden, wenn Deutschland schwach ist. Es handelt sich auch nicht etwa darum, das deutsche Volk lediglich von seiner Regierung zu trennen, nein, das würde nicht mehr als Augenblickswert haben, denn das wirkliche Uebel liegt in diesen Leuten selbst. Daher halte ich es siir den Gipfelpunkt der Unklugheit, sie wissen zu lassen, daß wir es nach dem Kriege ihnen selbst über­lassen würden, zu entscheiden, ob sie ein einziges Reich bleiben wollen oder nicht."

Das perfide Ziel Englands geht auch aus der folgen­den Meldung hervor:

Die ohnmächtig« Wut über die schweren Schläge, die die deutsche Kriegsmarine und di« Luftwaffe gerade in letzter Zeit gegen die Versorgungswege und kriegswichtigen Produktions- stökten Englands durchgeführt haben, hat einen britischen „Gentleman" wieder einmal zu einem jener Tobsuchtsaiifälle veranlaßt, die in so dankenswerter Klarl>eit'das wahre Ge­sicht der plntokratischen Kriegshetzer ohne di« übliche houch- lcrische Maske enthüllen. Das „sehr ehrenivevte" Parlaments­mitglied Burnes drohte nämlich i» einer Rede in Bristols England werde für die ,,Gangstertaten" Deutschlands ^Vergel­tungsmaßnahmen durchführen, und kein Teil Deutschlands werde vor dieser Revanche sicher sein. Nach Kriegsschluß aber tveide man Deutschland noch schlimmer bel>andetn als ll>>8. (!)

Bcmerkenslvert an diesem britisclien Hasiansbruch ist die Tch'acl«, daß man jetzt keinen Teil des Grotzdentschen Reiches ton diesen in ihrer Ohnmächtigkrit doppelt kindischen Ractie- Mstcn verschonen will, Offenbar hat man allmählich doch die hosjirungslosen Versuche aufgegeben, die deutschen Stämme in der früher so beliebten TLeise gegeneinander auszuspielen. Im übrigen wird das scharfe Schwert der deutschen Wehr­macht dafür sorgen, daß diese Revancheideen ebenso Illusion bleiben wie die bei dieser Gelegenheit wieder einmal zutage getretenen „srsnndlichen" Absichten der plutokvatischen Kriegs- berbrocher für die Zeit nach Kriegsschluß,

flttlees Zukunjtswalzn

Stockholm, 31. März.

„Jetzt sei die Zeit", so sagte Englands Lvrdsiegelbewahrer Attlee in einer Rede in Glasgöw, „an die „Nachkriegs- Problcme" zu denken. Er richte diese Skissorderung besonders °n die jungen Leute, da es sich ja um ihre Welt handele, die man ausbauen wolle. Wir wünschen, so sagte Herr Attlee weiter, „ein Europa, in dem alle Nationen ihr eigenes Leben in Sicherheit und Frieden verbringe» können, aber er glaube nicht, daß dies möglich sei, wenn ein vollständiger Jndl- didualismus zugrunde gelegt würde. Doppelzüngig lahrt Attlee dann fort: „Wir wünsche» ein Europa und eine Welt,

küen und fiill in fitsten

Sofia, 31. März.

Der britische Außenminister Eden und der Chef des Empiro- E-neralstabes Sir John Dill trafen in Athen -in, wo sie ihre Veratungen mit der griechischen Regierung wiederaus- vahmen.

Worin eS allen gut geht aber ich glaube nicht, daß Wohlleben und «in hoher Lebensstandard mit der wirtschaftlichen Selbst­zufriedenheit einer jeden Nation vereinbar sind.

»

Es mag Attlee angebracht erscheinen, das britische Volk von den drückenden Gegenwartssorgen auf Zukunftsprobleme abzulenken. Das ist um so notwendiger, als man sich nicht nur in England fragt, warum die Londoner Clique, in der gerade Herr Attlee eine maßgebende Rolle spielt, diesen Krieg eigentlich entfesselte. Zwar spart Attlee nicht mit schönen Worten von Frieden und Sicherheit, von einer Welt, „in

der es allen gut geht'. Sinter diesen Phrasen aber steht das Eingeständnis, daß Wohlleben und ein hoher Lebensstandard nicht jeder Nation und nicht „jedem Individuum' zuträglich seien. Mit anderen Worten, Englands Krieg wird geführt, um. die Vorrechte seiner Herrschaft zu sichern. Den jungen Engländern der Plutokratenkaste, die anscheinend auch jetzt nichts anderes zu tun haben, als über das „Problem" nach­zudenken, wie schön es wäre, wenn alles beim alten bliebe, mögen die frommen Wünsche Attlees ans der Seele ge­sprochen sein. Alle anderen aber werden um so deutlicher suhlen, wie morsch das britische Machtsystem geworden ist.

stußenministe^ Matsuoka in Nom

Stürmische vegrüßung des japanischen Staatsmannes in der italienischen staupistadk

Rom, Sl. März

Der Außenminister des Tenno, Matsuoka, traf am Montag, 18 Uhr, im Sonderzug in Rom ein. Dem japanischen Gast Wurde aus dem Bahnhof Ostiense, aus dem !m Jahre 1838 der Führer in Rom eintraf, ein jubelnder Empfang zuteil.

Zur Begrüßung des Außenministers hatten sich in der mit den Fahnen Japans, Deutschlands und Italiens sowie mit Blumen reich geschmückten Bahnhofshalle in Vertretung des Dnce Außenminister Graf Eiano, der Generalsekretär der Faschistisilien Partei Minister Serena, die Unterstaatssekretäre des Ministsilprüsidinms und der Wchrmachtsministerien, der Gouverneur vvn Rom Fiivst Borghese, der Generalstavschef der Faschistischen Miliz, der kommandierende General der Garnison . Rom sowie von deutscher Seite Botschafter von Mackenfen, ferner die Gesandten der dem Dreimächtepakt beigetretenen Staaten cingesnnden.

Unter den Klängen der japanischen Nationalhymne schritt Außenminister Matsuoka vor dein Bahnhof die Front der Ehrenkvmpaule ab. Eine vieltausendköpfige Menge begrüßte den japanischen Gast mit nicht endenwvllenden Jubelrufen. Immer Müder ertönte der Ruf: „Evviva il Giappone, evviva la Germania, evviva l'Italia!" Nach der Vorstellung der zur Begrüßung des japanischen Außenministers erschienenen Per­sönlichkeiten begab sich der japanische Gast in Begleitung des Außenministers Graf Ciano zur Villa Madaina, die die italienische Regierung dem japanischen Anßenmuiistdr für die Dauer seines Aufenthaltes in Rom znx Verfügung gestellt hat.

Die Fahrt Vvm Bahnhof zur Villa Madama führte unter dein Jubel der riesigen -Menschenmenge, die zu beiden Seiten der Anfahrtsstrecke Ausstellung genommen hatte, über die Adals-Hitler-Allee, die Via dei Loionfi und die Via dell'Jm- pero loeiter über die historische Piazza Venezia und den Cvrso Umberto zu der oberhalb des Forum Mussolini am dem Monto Mario in prachtvoller Höhenlage gelegenen Villa, Dem hohen.japanischen Gast waren bereits aus der gangen Fahrt durch Italien, so besonders in Bologna und in Florenz, von der Bevölkerung herzliche Kundgebungen bereitet worden.

Unter der Ueberschrist „Solidarität des Schicksals' erklärt „Eiornale d'Jtalia", die italienische Nation begrüßt heute Außenminister Matsuoka, den hohen und willkommenen Gast mit einem tiefen Gefühl der Frenndschast und Bewunderung. Sie begrüße in ihm, so führt das römische Blatt aus, den Vertreter der großen verbündeten japanischen Nation und den Exponenten des neuen Kurses, der auf eine Neuordnung im Innern und im asiatischen Raum abziele. Die Tatsache, daß die Reise des japanischen Außenministers in, die Hauptstädte der Achsenmächte mitten im Kriege stattsindet, beweise deut­lich, daß er mit der weiteren Entwicklung des Krieges und seinen Zielen in Verbindung stehe. Das halbamtliche Blatt weist sodann daraus hin, daß die drei Staaten des Drei­mächtepaktes mit den gleichest Problemen dein gleichen Feind gegenüberstehen, Italien und Deutschland ringen in Europa und in Afrika, um sich von dem Joch von Versailles zu be­freien, während Japan in Asien gegen das Joch ringt, das ihm durch die Abkommen von Washington Vvn den angel­sächsischen Mächten ansgezwnngen wurde, um seine nationale Freiheit und die natürliche Entsaltnng seiner Macht zu unter­drücken. Sie sind entschlossen, so heißt es in dem Begrüßnngs- wort, die Neuordnung, di^ ihre Lebensbedürfnisse und den wahren Frieden zwischen den Kontinenten sichern wird, durch­zusetzen. Deshalb sind ihre Geschicke,, ihre Pläne und ihr Vorgehen solidarisch, Japan wisse, daß das britische Imperium besiegt werden wird und daß die kriegstreiberischs Politik Roosevelts es nicht zu retten vermag. Japan begreife aber auch, daß ein — allerdings unmöglicher — Sieg der angel­sächsischen Welt einen neuen Angriff der britisch-amerika­nischen Koalition gegen alles znr Folge haben werde. Alles, was in Berlin besprochen worden sei und was nunmehr in Rom verhandelt werden wird, sei ein politisches und mili­tärisches Geheimnis. Aber allein schon die langen Bespre­chungen in Berlin und Rom seien ein beredtes Anzeichen für die Bedeutung des Bedürfnisses, das mit weitgesteckten Welt­zielen zwischen Japan, Jtäsien und Deutschland im Rahmen des Dreimächtepaktes besteht.

Funkstationen erfolgreich bekämpft

Vombenvolltresser aus ein größeres Handelsschifs

Berlin, 31. März.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Luftwaffe setzte trotz ungünstiger Wetterlage ihre Kampfhandlungen gegen Großbritannien fort. Ein größeres Handelsschiff blieb nördlich der Themsemnn- dung nach Vombenvolltresser mit starker Schlagseite liegen, ein weiteres großes Schiff wurde im Atlantik schwer beschädigt. Flugzeuge der bewaffneten Auf­klärung bekämpften militärische Funkstationen in Nord­schottland und auf den Shetland-Jnseln mit sichtbarem Ersolg. Während der Nacht wurden mehrere britische Häfen vermint. Im Mittelmeerraum grissen Verbände der deutschen Lustwafse im Laufe des Tages zwei Flug­plätze aus der Insel Malta mit guter Wirkung an. Er­

folgreiche Bombenangrisse richteten sich gegen britische Truppen in Nordasrika. Der Feind slog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein."

Die Engländer melden zahlreiche neue deutsche Lustan- grisfe. Am Sonntag und Montag hätten viele Einslüge feind­licher Flugzeuge stattgefunden. Am Sonntag hätten Teile der Insel nicht weniger als achtmal Alarm gehabt.

Reichsleiter Baldur von Schwach begab sich von Wien ans zu einer Inspektionsreise in die Lager der erweiterten Kin- dcrlandverschickung im Protektorat. Reichsleiter von Schwach besichtigte mit seiner Begleitung die einzelnen Unterkunfts­stätten, ferner die Unterrichts"- und Tagesräume, wohnte dem Unterricht bei, überzeugte sich von den hygienischen Einrich­tungen, überprüfte den Tagcsplan und nahm Gelegenheit, sich mit den Erziehern und Jugcndführern, denen die land- verschickte Jugend anvertraut ist, eingehend zu unterhalten.

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fille Veutschen werden wir «längen

Steigerung 0er deutschfeindlichen stusschreitungen in Jugoslawien — Verichte der Flüchtlinge

Bukarest. 31. Miirz.

Die Ausschreitungen aufgehetzter Elemente, die am Tonners- wg in Belgrad begannen, haben sich — wie die aus rumanr- schcm Boden cingctrosfenen Volksdeutschen Flüchtlinge berich- l 7^ still auf ganz Serbien und Slowenien ausgedehnt. Es herrscht zunehmender Terror gegen alles Teutsche. Wer Teutsch spricht, wird von den Serben niedergeschlagen. Teutsche Geschäjte werden demoliert und geplündert, deutsche Bauern» Hose angezündet. Besonders die Volksdeutschen im Banat und >» der Batschka sind maßlosen Verfolgungen seitens verhetzter serbischer Elemente ausgesetzt die von örtlichen Behörden noch unterstützt werden.

, 2>n Eisenbahnzug von Neusatz nach Groß-Betschkerek wurde ein Volksdeutscher von serbischen Soldaten aus dem say- A!,^en Zug geworfen. In Erotz-Kikinda wurde das Ge- chatt des Volksdeutschen Nickt, der Fahrräder, Nähmaschinen und Schreibmaschinen führt, von den Serben geplündert und demoliert. In Eroß-Betschkorek wurde die „deutsche Gasse m Zentrum der Stadt von den Serben verwüstet, Kaus- und Wohnuntzen wurden geplündert, die Teutschen sP^wridelt Weitere Einzeimeldungen laufen aus dem ganzen wo, Ämmer mehr Ttraßenkundgebnngen werden orga- miiert, bei denen meist englisch«, oft auch polnische (0 ''uhiwn ^?^/uhrt und Lieder gesungen werden, „Alle -"utsclseii werden wir aushängen", so lauten die Rufe - „Es w,ck> zu viel zu wenig Bäume geben".

Linz, 31, März,

„.^„Intendant und der Kapellmeister des Linzer Stadt- tzeaters, die soeben aus Jugoslawien zurückgekehrt sind.

waren sowohl in Marburg wie in Eilli Zeugen von Demon­strationen, die von der Svkvtuorganisation angezettelt- waren und zu wüsten Angriffen auf Deutsche ausarteten. Wer deutsch sprach oder verdächtig war. Teutscher zu sein, war seines Lebens nicht mehr sicher. Die beiden zurückgekehrten selbst konnten sich nur mit Mühe in ein Hotel retten wo sie in polizeilichen Gewahrsam genommen und am nächsten Tage über die Grenze abgeschoben wurden,

SeulschesIIorf niedergebrannt

Budapest. 31. März.

Wie von der ungarisch-jugoslawischen Grenze gemeldet wird, ist ein deutsches Tors in der Baranja — einem Landstrich zwischen Trau und Donau "mit zahlreiche» Volksdeutschen Siedlungen — von serbischen Demonstranten angezündet und eingeäschert worden.

Seuische und Zialiener verlassen Velgrad

Belyrad, 3l. März.

Angesichts der andauernden dentsch-seindlichen Demon­strationen und der sich steigernden Angriffe auf deiitsche Personen und deutschen Besitz hat die gesamte rcichsdcutsche Kolonie in einer Stärke von llvil Volksgenossen und Bolks- gcnossinnen aus Sicherheitsgründen am Sonntagabend 21 Uhr oils dem Dampfer „Uranus" Belgrad verlassen. Die Vorbereitung der gemeinsamen Abreise ist in kürzester Zeit von der Auslandsorganisation der NSTAP. mustergültig durchgeführt worden. — Auch die italienisch- Kolonie hat

Belgrad verlassen, desgleichen fahren Ungarn und Bulgaren >n ihre Heimat.

In TemLschburg sind, wie aus Bukarest gemeldet wird, am Soiinabeiidnachmittag die ersten Volksdeutschen Flüchtlinge von Jugoslawien her eingetroffen, die sich nach furchtbaren Erlebnffsen aus rumänischen Boden gerettet haben Die Zahl der Flüchtlinge betrug bereits am Sonnabend über hundert

„Giornale d'Jtalia" meldet'im Zusammenhang mit den achsenseindlichen Demonstrationen in Jugoslawien folgende Einzelheiten: Der Geschäffssitz der italienischen Kraftwagen- sirma «,,at wurde gestürmt und zerstört; die größten Zer­störungen ereigneten sich.aber im italienischen Reisebüro und ,n der italienischen Bücherei, Im italienischen Reisebüro wurden die kostbaren Auslagen, Kunstgegenstände und Buchet zerschlagen und zersetztz Bei einer gegen die italienische Ge­sandtschaft gerichteten Demonstration wurde das Gesandt- schastsgebäude mit Steinen beworsen Vor der nahe gelegenen englischen Eesandtschast versammelten sich die Demonftranten von neuem, wo von einem der britischen Militärattaches in Uniform zahllose englische Fähnchen ver­teilt wurden,

Stockholm, 31, März. .

In einem Londoner Eigenbericht der Zeitung „Astonbladet" .heißt es, daß das Polizeipräsidium in Belgrad vvn 80 Offi­zieren der serbischen Luftwaffe besetzt wurde. Mehrere höhere Polizcibeamte, die deutschfreundlicher Einstellung verdächtig sind, wurden verhastcj.

Die Belgrader Zeitung, „Vreme" veröffentlicht ein Glück­wunschtelegramm, das Roolevelt an König Peter II. sandte in großer Aufmachung aus der ersten Seite,

(Siehe auch Seite 2)

fteütze Kas-ewMsM«-

Im neuen Europa wird das ewige Gesetz des Blutes nicht mißachtet!

li. bckll. Bei der politischen Neuordnung des euro­päischen Kontinents sind vor den Augen der ganzen Welt die schöpferischen Kräfte der jungen, auch bluts - mäßig starken Völker am Werk. Bieten die Völker- Mruppen unseres Erdteils angesichts der kulturellen Gleichrichtung ihrer gestaltenden Elemente und der Verwirklichung ihrer wirtschaftlichen Einheit innerhalb des von der britischen Vorherrschaft befreiten europäi­schen Eroßraumes — wir fassen mit dieser in letzter Zeit hier und da ausgeworfenen Frage gewissermaßen den Stier sofort bei den Hörnern — auch Ansatzpunkte zu einer „rassischen Einheit"? Der Antwort hierauf kommt eine besondere Bedeutung zu, wird doch mit ihr vom Standpunkt der nationalsozialistischen Rassenerkenntnis aus auch kompromißlos über die Frage entschieden, ob blutsmäßige Vermischungen der sich politisch zu sammenschließenden Völker weiterhin grundsätzlich ab­zulehnen seien.

Um das Wesentliche vorwegzunehmen: die sich mehr und mehr schließende wirts chaftspolitische Einheitsfront des Abendlandes berechtigt kei­neswegs zu dem Schluß, daß nun die naturgegebenen Volksgrenzen verwischt würden! Werfen wir zu­nächst einen Blick auf die gemeinsame Basis der am Aufbau beteiligten Staaten. Die Tatsache, daß Europa nach planmäßiger.Zuteilung der wirtschafts- politischen Aufgaben und nach umfassender Organisa­tion seines Güteraustausches in der Lage sein wird, sich als Ganzes selbst zu erhalten, kann allerdings in ihrer Bedeutung gar nicht überschätzt werden. Dank der mate­riellen Grundlagen unseres Kontinents für die Siche­rung der Ernährung auf eigener Scholle und dank der uns gegebenen verkehrsgeographischen Möglichkeiten be­darf es nur der allseitigen straffen Zielsetzung zur Höchst­leistung der europäischen Gesamtbevölkerung sowie der Anwendung bewährter Prinzipien des deutschen Vier­jahresplanes, um den an sich leistungsfähigsten Wirt- schaftsraum der Welt in die ihm gemäße Form zu brin­gen. Die tatkräftige Zusammenarbeit aller bisher vom plntokratischen Wirtschaftssystem gehemmten Völker unter den Parolen: „Neues Arbeitsethos gegen britische Profitgier!" und „Europa den Europäern!" wird zwei­fellos auch mit einem kulturellen Aneinan­derrücken der dem Dreimächtepakt ange­schlossenen Staaten verbunden sein, doch wird diese Wiedergeburt des wahren europäischen Geistes die geschichtlich gewordene rassische Verschiedenheit seiner Träger durchaus bejahen. Zwar sind bei dem biologi­schen Ausbau der europäischen Volkseinheiten Rassen- elemente wirksam gewesen, die zum Teil untereinander verwandt sind, aber dap Verhältnis dieser Rassenele- mente zueinander ist, worauf der Leiter des Raffenpoli- tischen Amtes der NSDAP , Pros. Dr. Groß. kürzlich mit Nachdruck hingewiesen hat, bei den einzelnen Völ­kern „außerordentlich verschieden, und tiefgreifend ist die Wirkung der Verschiedenheit auf den Charakter und die Wesensart der europäischen Nationen". Die Heraus­stellung ihrer „charakteristischen und besonderen Werte", deren Erhaltung und Pflege ein selbstverständliches Ee- bot der Achsenpolitik ist, bedeutet zugleich eine radikale Absage an den Gedanken einer blutsmäßigen Ver­mischung im Bereich des Bundes der jungen Völker.

Die Lehren der Geschichte vollzogener Rassevermischun- gen sind eindeutig: immer führte der Prozeß der Blutsvermenaung zweier oder meh- r e r e r V ölker zum Rassechaos und damit zur Zerstörung nationaler Eigenarten, sa, der Volks- korper selbst. Der für den Rassekern Europas geltende Imperativ unbedingter Reinhaltung und Bewahrung des Blutes vor fremdvölkischem Zustrom gilt, ohne daß mrt dem Bekenntnis zur Andersartigkei't der Völker ein Werturteil gefällt wird, für das'biologische Ver- haltms aller Nationen unseres Kontinentes zuein­ander. Denn nicht die Tendenz der Gleichmacherei spricht aus der naturnotwendigen Entwicklung zur gesamt­europäischen Großraumwirtschaft und zum engsten kultu­rellen Zusammenwirken aller aufbauwilligen Nationen- vielmehr bleibt der Wille zur Sicherung charakter- voNer rassischer Eigenart ungeschwächt im politischen Aktionsfeld, Das internationale System der Nivellierung fußend auf der getarnten plntokratischen Ideo­logie eines als Ausbeutungsobjekt gedachten Ein­heitsmenschen. ist angelsächsisch-französischen

Unsrer ^aGessspLeUsI

T>e Lage in Jugoslawien spitzt sich infolge wüster Aus­schreitungen gegen" die Volksdeutschen immer mehr zu. Der japanischen Außenminister Matsuoka tras, von der italienischen Bevölkerung stürmisch begrüßt, in Nom ein. Die deiitsche Luftwaffe setzte trotz ungünstiger Wetterlage ihre Kamp,Handlungen gegen Großbritannien sort.

Wehrmachtsbericht meldet schwere Kämvse östlich von Keren.

Die britischen Kriegsheher schwelgen erneut in Haßaus- brüchen gegenüber Deutschland.

In England wurden sämtliche Vaumwollvorriite beschlag­nahmt und die Baumwollbörse in Liverpool geschloffen. Einen seigen Uebersall aus einen sranzösischen Gelcitzug übten englische Mittelmeerseestreitkräste aus. ^

Eden ist mit Generalstabsches Till In Athen eingetroffen.

Der Führer verlieh erstmalig einem Gefreiten das Ritter­kreuz zum Eisernen Kreuz.

ftär.?d^Wett Pra.'s?'E°n schnellsten Nahauf- Die Rcichssraiieiistthrcrin spricht heute in Bremen.

Bremer Woll-Kämmerei nimmt siir 1848 eine erheb­liche Tididciidcnscnkiiiig vor. '

Die schwedischen Wersten haben in das Jahr 1841 einen guten Austragsbcstand übernommen.

^!n"srü"Ätz°^°^"'""-°""k deckt sich mit den deut.