Ausgabe 
(31.3.1941) Nr. 90
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vremer Muno

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parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen

der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatchallers in Oldenburg und vremen

Nr. 90 / 11. Jahrgang

Montag. Z1. März 1941

Einzelpreis 15 Npf.

Matsuokg aus dem Wege zum Vuce

Stürmische flbschiedskunügebung in verlin

Vor der flbreise vesuch am vrabe des Kroßen Königs in Potsdam

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Verlin, 30. März

Am letzten Tage seines Berliner Aufenthaltes stattete der Abgesandte des Tenno, Außenminister Matsuola, mit seiner Begleitung der Stadt Potsdam einen Vesuch ab, die in aller Welt als die Traditionsstätte deutschen Loldatentums und preußisch-deutscher Geschichte gilt. Zu Ehren des hohen Gastes hatte die Stadt reichen Flag- aenschmuck angelegt. Mit aufrichtiger Freude hieß die Potsdamer Bevölkerung den Repräsentanten des ver­bündeten und befreundeten japanischen Volkes will­kommen, das wie das deutsche Volk im Soldatentum seine besten Tugenden verkörpert sieht. So galt der erste Weg der Gäste der Ruhestätte des großen Prenßen- tönigs in der historischen Garnisonkirche, wo Außen­minister Matsnoka einige Minuten in ehrfürchtigem Schweigen am Sargt Friedrichs des Großen verharrte.

Nach der Besichtigung der Garnisonkirche und einer Fahrt durch das historische Potsdam besuchte Außenminister Matsnoka die letzte Wirkungsstätte des großen Königs, Schloß Sans- souci, das mit seiner malerischen Umgebung eingehend be- Iichtigt wurde. Daran schloß sich ein vom Reichsinniister des Auswärtigen von Ribbentrop gegebener Empfang in der Galerie des Neuen Palais.

Die Fahrt, aus der Außenminister Matsnoka vom Ches der Präsidialkanzlei, Staatsminister Dr. Meißner, und dem Deutschen Ehrendienst begleitet Wurde, ging durch den Ber­liner Tiergarten., dem Eoimewatd, vorbei am Olympia- Stadion, am Wannsee und am Schloß Franen-Jnsel, an den bavetsoen nach Elienicke und weiter nach Potsdam. Auf dieser Fahrt hatte Außenminister Matsnoka reiche Gelegenheit, die märkische Landschaft in ihrem vorsriihlingshasten Gewand aus sich wirken zu lassen. Ileberall, wo die lange Wagenkolonne gesichtet wurde, gab die Bevölkerung ihrer sreudigen ütnteil- nahme lebhaften Ausdruck,

In Potsdam wurden die Gäste auf dein Platz vor der Earnisonkirche von einer großen Menschenmenge mit jubeln­den Zurufen empfangen. Am Eingang der Earnisonkirche ent­boten der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, General­major z. D. Friedrichs, Stadtkommandant Oberst von Wulfsen und der Geistliche der Earnisonkirche dem hohen Gast und seiner Begleitung ein herzliches Willkomm. Feier­liches Orgelspiel erklang, als die Gäste das Gotteshaus be­traten. Der Stadtkommandant von Potsdam berichtete über di« Geschichte der traditionsreichcn Garnisvnkirche, die preu­ßisch-deutsche Geschichte mit der des Großdentschen Reiches verbindet, Unter Orgelklang betrat Matsnoka allein die Gruft,

Italien begrüßt Maisuoka

Iin. Rom, 30. März.

Die italienische Sonntagspresse veröfsentlicht die ersten Be­grüßungsartikel sür Matsnoka. Ansaldo schreibt- Die Be­deutung des japanischen Staatsbesuchs in Deutschland und Italien ergebe sich aus dem Augenblick, in dem er erfolge. Heute sei die Welt im Aufruhr gegen die englisch-amerikanische Vorherrschaft. Wörtlich führt der Direktor des „Telegraso" auf' ..Der Dreimächtepakt ist das Ergebnis eines laugen gei­stigen und geschichtlichen Vorganges. Drei Großmächte ver­neinen feierlich und iormell die englisch-amerikanische Wolt- hrdnung und erklären, eine Welt aufbauen zu wollen, die streu eigenen Interessen und den Bedürfnissen aller Völker entspricht, die mit ihnen an dieser Erneuerung arbeiten wollen. In diesem Geist hat der Dreimächtepakt seit dem vergangenen September große Erfolge erzielt. Die englisch- amerikanischen Jntrigcn in einer Balkanhanptstadt werden an der fortschreitenden Umwandlung der Welt nichts ändern."

um die großen Toten nach japanischer Sitte durch tiese Ber- beugnng und einige Minuten des Schweigens zu ehren. Nach­dem der japanisch« Außenminister sich in das Goldene Buch der Garnisvnkirche eingetragen hatte, ging die Fahrt weiter nach Sanssouci zur Besichtigung des Schlosses, in dem der große König gelebt und dann die Augen für immer ge­schlossen hat.

Nach dem Besuch der Earnisonkirche ging die Fahrt an der historischen Mühle vorbei zum Schloß Sanssouci. Hierbei übernahm der Direktor der staatlichen Schlösser und Gärten, Gall, die Führung durch die Wirkungsstätte des Großen Königs. Die Räume des herrlichen Rokokoschlößchens boten im Schimmer det Kerzen einen bezaubernden Anblick. Der hohe Gast besichtigte mit Interesse die mit erlesenen Kunst­werken, Meisterstücken zeitgenössischer Maler und kostbaren Porzellanen ausgeschmückten Räume, vor allem die kostbare Bückierei des Großen Königs und die Persönlichen Erinne­rungsstücke fanden sein lebhaftes Interesse. Ueber die Ter­rassen mit den noch vom König angelegten Gewächshäusern ging er bann in den Park. dessen gärtnerisch« Gestaltung sich Außenminister Matsnoka eingehend erläutern ließ. Tann bestiegen die Gäste wieder die Wagen, um die schönsten Punkte des Parkes von sanssouci, das chinesische Teehaus, die römischen Bäder, den Freunbschasts- und den antiken Tempel und endlich das Neu« Palais zu besuchen. Hier wurde der ülußenminister des Tenno durch Reichsaußenminister von Ribbentrop begrüßt.

Nach dem Empfang im Neuen Palais in Potsdam verab­schiedete sich der Reichsminister des Auswärtigen von Nibben- trop von dem Abgesandten des Tenno, der mit Staatsminister Dr. Meißner und dem Kaiserlich-Japanischen Botschafter Oshima nach Berlin in das Gästehaus der Neichsregierung zurückkehrte. Auf dem Wege dorthin passierte die Wagen­kolonne bereits die zur Verabschiedung aufmarschierende Ber­liner Bevölkerung, die den Repräsentanten des befreundeten japanischen Volkes mit begeisterten Heilrufen begrüßte.

Nach fiins ereignisreichen und arbeitsvollen Tagen verlieb am Sonntagnachmittag der kaiserlich-japanische Außenminister Matsnoka die Reichshauptstadt und trat seine Weiterfahrt nach der Hauptstadt des verbündeten

Italien an. Gegen 18 Uhr holte der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop Matsnoka im Gästehaus der Reichsregierung, Schloß Bellevue, ab, um ihn zum Anhalter Bahnhof zu begleiten. Wie bei der Ankunft bildeten Formationen der deutschen Wehrmacht und der Partei ein Spalier, hinter dem die Berliner Bevölke­rung dicht gedrängt den japanischen Außenminister mit brausenden Heilrufen zum Abschied grüßte.

Vor dem Bahnhof war eine Ehrenkompanie der Wehrmacht angetreten, die dem japanischen Außenminister die militä­rischen Ehrenbezeugungen erwies. Nachdem der Abgesandte des verbündeten Japans unter den Klängen des Präsentier- marsches die Front der Ehrenformation abgeschritten hatte, begab er sich znm festlich geschmückten Bahnsteig.

Hier hatten sich neben den Männern der Regierung, den Vertretern der Partei. Staat und Wehrmacht auch die An­gehörigen der japanischen Botschaft mit Botschafter Oshima an der Spitze, und die Mitglieder der japanischen Kolonie eingefunden. Es waren zugegen der italienische Botschafter Alsieri,- der ungarische Gesandte Sztojay, der bul­garische Gesandte Draganvfs, der Gesandte von Mand- schukuo Lue-Wen, der slowakische Gesandte Cernak, der rumänische Gesandte Dossh, die Rbichsminister von Schwerin-Krossigk, Dr. Frick und D a r r L , Reichs- sührer st Himmler, Reichspresseches Dr. Dietrich, Reichsarbeitssührer Hierl. Neichsminister Dr. Lamme rs, Korpsführer Hühnlein und der Staatssekretär des Aus­wärtigen Amtes von Weizsäcker. Weiter waren an­wesend die Staatssekretäre Keppler. Botschafter Ott. Bot­schafter Ritter, Staatssekretär Schlegelberger. die st-Ober- gruppensührer Seißmcher und Heydrich. Neichssporsührer von Tschammer und Osten, NSKK.-Obergruppensührer Krenzlin, General der Kävallerie Freiherr von Dalwigk, Admiral För­ster, Unterstaatssekretär Wörmann, die Ministerialdirektoren im Auswärtigen Amt Wiehl und Schröder- SA.-Obergruppen- führer Graf Helldorf, Generalleutnant von Hase, Bürger­meister Steeg, st-Eruppenführer Mols. NSKK.-Gruppensührer Beyer-Ehrenberg, SA.-Brigadeführer Jürgensen. General- (Fortsetzung auf Seite 2)

wieder S 1000 VM. versenkt

Vrei Vombenvollireffer aus briiischen slusreugträger im Mittelmeer — vristol mit guter Wirkung bombardiert — Weitere schwere SchiffsbeschäSigungen

Berlin, 30. März

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unterseeboote schössen aus einem sehr stark gesicherten Eeleitzug, außer den bereits gemeldeten drei Tankern, weitere fünf Schisse mit zusammen 33 000 BRT. heraus. Damit ist mehr als die Hälfte dieses nach England be­stimmten Eeleitzuges, nämlich acht Schiffe mit zusammen 57 000 BRT., vernichtet worden. Ein Unterseeboot ver­senkte außerdem zwei Tanker mit zusammen 18 000 BRT. Die Versenkung von drei weiteren Schiffen ist wahr­scheinlich.

Kampfflugzeuge unter Führung des Major Krüger griffen in den Nachmittagsstunden des 29. März im Seegebiet westlich Kreta einen starken englischen Flot- tenverband erfolgreich an. Sie erzielten trotz heftiger Flak- und Jagdabwehr auf einem Flugzeugträger drei

Bombenvolltreffer. Bei den Luftkämpfen während des Angriffes schössen Kampfflugzeuge ein britisches Jagd­flugzeug vom Muster Hurricane ab. Alle eigenen Flug­zeuge kehrten zu ihren Stützpunkten zurück. Vor der englischen Ost- und Siidostküste warf die Luftwaffe gestern einen Tanker und ein größeres Handelsschiff in Brand und beschädigte zwei weitere Schisse schwer. Im St.-Eeorgs-Kanal sank ein Schiff nach Bombenwurf. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung bombardierten Hafenanlagen und Barackenlager an der englischen Süd­ostküste. Kampffliegerverbände griffen in der letzten Nacht abermals kriegswichtige Ziele im Stadt- und Hafengebiet von Vristol mit guter Wirkung an. Es entstanden größere Brände.

Kampfhandlungen des Feindes fanden über dem Reichsgebiet nicht statt.

Vie Unruflen in Jugoslawien nekmen zu

Vr. Matscheks Schlüsselstellung in der frage einer serbisch-kroatischen Spaltung — Vritische flgitation auch in flgram

Veutschsreundliche jugoslawische lournalisten verkästet

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Belgrad, 30. März.

, Associated Preß meidet aus Belgrad: Während die neue jugoslawische Regierung der Möglichkeit einer serbisch-kroa- tischen Spaltung gegenüberstehe, halte anscheinend der stell- dertrctendc Ministerpräsident Matschet den schlüget so- dwhl sür die zukünftigen jugoslawischen innen- und außen­politischen Fragen in der Hand. Matschet habe am Sonn­abend stundenlang mit den anderen Kroatensührern die Lage besprochen, insbesondere, ob Matschet im Kabinett snnowltsch derbleibe oder der Opposition beitreten soll. Bis zu den stützen Morgenstunden sei darüber nicht entschieden worden. Die Entwicklung der Lage hänge davon ab, ob serven, Kroa­ten und Slowenen zusammengehalten werden.

Die Besprechungen der führenden Männer der kroatischen Bauernpartei unter Vorsitz des Präsidenten Dr. M a t s ch e t mit dem Banus von Kroatien, Dr. Tchubatschitsch der bekanntlich sich im Auftrage Matscheks in Belgrad ausgehalten hat, um hier die ganze Lage zu überprüfen, taurden Sonn­abend nachmittag gegen 14 Uhr unterbrochen. Dr. Mat,chek fetzte Sonntag vormittag die Besprechungen mit Banus Dr. ^chubatschitsch und den führenden Männern der Partei fort. Die Iroatische Oessentlichkeit sieht mit größter Spannung, doch in voller Ruhe den Beschlüssen der Führung entgegen.

Die Newyorker Presse vor allem ..Newyork Time- läßt keinen Zwecket daran, baß Präsident Roosev^lt dem ..neuen Kurs" iu Jugoslawien alle moralisck)« .^aterstiitzung gel^n wird. Washingtoner Regierungskreise geben bereitwilligst zu, daß die amerikanische Einmischung in die Politik Jugo- llawicns die revolutionären Kreise der -serven zu ihrem -vorgehen- ermutigt Hütten.

Der bekannte Kommentator Lawrence schreibt in einem unter anderen in „Evening Star" abgedruckten Nrsikel. das Verhalten der USA.-Regierung gegenüber der Umwälzung m Belgrad ist ah^ Präzedenzsall und zumindest ungewöhnlich. Jedenialls ist es nicht üblich, eine neue Regierung so prompt anzuerkennen und so schnell zu gratulieren, wenn eine revv- lutionare Regierung das bestehe,»« Regime abgesetzt hat Alnr , »nn^^-'^oicrvng ist so eifrig bemüht, den ihrer siulitik antwrechenden Gruppen ihre Sympathie zu zeigen, daß sie sich und Zeremonien nicht kümmert.

. Hark uumes" meldet aus Canberra, der ftcllvertre-

wam, ÄlElch« Ministerpräsident Fadden erklärte zu den

lugostawijchen Ereignissen, die Jugoslawen gäben den Grie­

chen ein mutiges Beispiel. Sie seien , wünschenswerte Partner Australiens und wertvolle Alliierte.

England hat es als einen schweren Fehler empfunden, daß seine Hetzpropaganda nicht auch in den kroatischen Landes- teilen Früchte getragen hat wie in den serbischen. Sie haben deshalb nicht geruht, um mit Hilfe von Juden und Frei­maurern auch in Agra m Demonstrationen zu entfachen, die sonnabendabend in kleinerem Umfange begonnen haben, nachdem Flugblätter bereits am Nachmittag die Volksmasscn zum Kamps gegen Deutschland und lz»r Tarnung) auch gegen England aufgefordert haben.

Agrams Universität wurde Sonnabend geschlossen. Die kroatische Polizei hat jedoch alle Vorkehrungen getroffen, um ähnliche Zwiscifensälle und Auswüchse zu verhindern, wie sie in Belgrad stattgefunden haben. Die Polizei in Agram dürfte auch vollständig .Herr der Lage sein. da sie ostenbar nicht gewillt ist. Demonstranten zuzuselien, die sich in dentsch- seindlichem Sinne betütigen, da dies der kroatischen Tra­dition widerspreche.

Don gut unterrichteter jugoslawischer Seite wird aus Sosia gemeldet: Der durch seine Artikel bekannte Direktor der „Preine", Gregoric, der in den letzten Wochen in seinen von Verantwortung getragenen Auseinandersetzungen immer wieder die Zusammenarbeit Jugoslawiens mit den Achsen­mächten darlegte und begründet hat, ist vorgestern abend von bewaffneten Militärs verhaftet und ins Gefängnis gesäfasst worden. Mit Gregoric wurden weitere als deutschfreundlich bekannte Journalisten verhaftet.

Preßburg, 30. März

Unter der Ueberschrist ..Belgrad ist verantwortlich" nimmt die Preßburger ..Gardista" zu den letzten Ereignissen in Bel­grad Stellung und weist aus die Analogie zwiscize» der ehe­maligen Tsäzecho-Slorvakei und Jugoslawien hin. wonach in beiden Staaten die tcrroristisclzen Regierungen in Händen von demokratisäx.'» Hartschädeln und von fremden Jnteresicn iVleiteter politisäxr Abenteurer gelegen seien. Am tragischsten hätten unter diesen Unterdrückungsbestimmungen der chauvi­nistischen Serben die Kroaten zu leiden gehabt. Auch den Slo­wenen sei es nicht besser gegangen. Belgrads Staatskunst aber habe sich zumeist in Versprechungen erschöpft. So sei die Si­tuation gewesen, als Jugoslawien vor die Entscheidung ge­

stellt wurde, sich aus den Weg des neuen Europa zu begeben vder sür fremde Interessen zu kämpfen.

Beigrad habe nun anscheinend den letzteren Weg gewählt wiederum im Gegensatz zu den nicht serbischen Völkerschaften Las kroatische Volk sei entschlossen, wie alle Nachrichten aus Agram besagen, sich nicht sür serbischen Größenwahn auf die Schlachtbank führen zu lassen.

Bulgarien habe mit Jugoslawien Wohl einen ewigen Freund- schastspakt. habe aber nie aus seine Ansprüche verzichtet. Ebenso bestünden die Slowenen nach wie vor aus ihrer Forderung noch einem autonomen Slowenien. Dies aber habe die Bel­grader Regierung einfach ignoriert. Die Verantwortung sür alle Folgen trage nunmehr Belgrad.

Sämtliche Srenzübergänge von der Steiermark nach Jugojlawien gesperrt

Seit dem 20. März sind sämtliche Grenzübergä'nge'von'der Steiermark nach Attgoslalvien öis auf den Perfonenzugverkehr Marburg—Spielfeld von jugoslawischer Seite vollkommen ge­sperrt. "

Am März wurden in Neusatz bei Demonstrationen zwei Volksdeutsche verletzt. Einer von ihnen konnte nach ärztlicher Behandlung in häuslicher Pflege belasse,, werden während der andere ein Krankenhaus aussuchen mutzte.

Auch in Marburg an der Trau veranstalteten aufgehetzte Slowenen eine Kundgebung gegen Deutschland. Bei dieser Ge­legenheit wurden Hakenkreuzbändchen von Demonstranten zer­treten.

^Ii, Esseg lKroatien^ gab die kroatische Bevölkerung ihrer Sympathie in Kundgebungen sür die Achsenmächte Ausdruck L,e serbische Polizei schritt gegen die Kroaten mit blanker Wa„e ein. Mehrere Personen wurden hjerbei schwer verletzt

Nukige tage in flgram

Agram, 30. März

Die Lage in Agram ist ruhig. Anläßlich der Thron-bestei- LUng yatten^nur die öffentlichen Gebäude und vereinzelte Häuser von serben geflaggt. Kein Haus eines Kroaten trägt ein« Fahne. "

Ksie Hase» ^i'e «st» «eekaststt/

Die Plutokraten und der deutsche Sport Von

Ksichsportkükrsr von Tsoksininsr unck Ostsn

Der nationalsozialistische Sport kann mit bestem Ge­wissen bekennen, daß er stets, getreu der Weisung des Führers, die Anreicherung des Volkes mit friedlicher Schaffenskraft betrieben hat, daß er über die Grenzen des Deutschen Reiches gegangen ist, bei unseren Nach­barn echte Freunde und echte Freundschaft zu suchen. Aber, wie überall, so kann man die Verblendung der plutokratischen Welt auch auf dem Gebiete des Sports nachzeichnen.- Was es überhaupt an Ver­leumdung gibt, hat man uns ins Gesicht gespien. Keine unserer Maßnahmen — mochte sie noch so vernünftig sein, mochte sie noch so weitherzig sein, mochte sie noch so zukunftsweisend sein — wurde gutgeheißen. Alles, was diese Herren an sich gar nichts anging, haben sie mit der boshaften Absicht, uns zu schaden und uns in den Augen ihrer Völker lächerlich zu machen, entstellt wiedergegeben, verhöhnt, verlacht.

Als dann schließlich Deutschlands Erfolg bei den Olympischen Spielen das ganze Lügen- geschwätz von dem einzigen Kasernenhof, zu dem der deutsche Sport geworden sei, und von dem Zwang und der Beraubung der Freiheit der deutschen Männer und Frauen, die sich den Leibesübungen ergeben hätten, zerriß, da verfielen sie in einen anderen Fehler. In den Fehler nämlich, die deutschen Leibesübungen für genau das gleiche zu halten, wie sie teilweise in den demo­kratischen Ländern sind: einesteils eine Beschäftigung für Plntokratensöhne, die nicht wissen, auf welche Weise sie das Geld ihrer Väter am besten ausgeben sollen oder eine Beschäftigung für Berufsathleten wie drüben in Amerika, wo sich jede Universität mehr oder weniger einen menschlichen Rennstall hält, um damit Rekorde zu erzielen.

Diese alte Welt hatte «ohl offenbar gar nicht be- grisfen, daß wir Deutschen auf den Traditionen eines Friedrich Ludwig Iahn aufbauen, daß der National­sozialismus alle Quellen völkischer Leibeserziehung wieder geöffnet hat, an denen das Leben des deutschen Volkes seit Jahrtausenden so reich ist. Sie sahen nur die deutschen Erfolge bei Olympischen Spielen, sie sahen nur die Resultate unzähliger Länderkämpfe und glaub­ten diese Erfolge und Resultate seien mit rein materia­listischen Mitteln erzielt, also mit Mitteln, die Lebens­inhalt dieser alten Welt sind Sie sahen nicht den un­geheuren Schwung und Idealismus eines e r w achten Volkes dahinter, und so legten sie sich bei dem Gedanken schlafen, daß es bei uns, im Sport ja wohl offenbar genau so sei, wie bei ihnen zu Hause.

Auch hier wieder hörten sie nicht auf die vernünftige Stimme derjenigen unter ihren Landsleuten, die Deutschland offenen Auges und offenen Herzens wirklich kennenlernten, sondern auf die Emigranten und das ganze Geschmeiß, das nach >933 Deutschland mit Recht verlassen mußte, weil es auch nicht ein Stück vom wirk­lichen Deutschland war. Diese Emigranten hatten frei­lich in der Zeit, als sie das deutsche Volk noch zu ver­giften in der Lage waren, selbst jenes wahnwitzige Wort geprägt, daß „ein Rekordlauf wichtiger sei als der Sturmlauf der deutschen Regimenter auf Lanoemarck," Diesen Geist vermuteten die Plutokraten dies- und jenseits des Kanals noch im deutschen Sport, als sie seine Erfolge mechanisch zusammenrechneten.

Wie haben sie uns verkannt! Alles, was wir getan haben in den deutschen Leibesübungen, war sür den friedlichen Einsatz bestimmt. Aber der Lor­beer des Heldentums und das heilige Wissen um das Mannesopfer für Volk und Vaterland werden stets die Krönung nationalsozialistischer Leibeserziehung bleiben. Um alle Rekorde der Welt werden wir niemals auch nur den Schatten des Gedankens jenes symbolischen Sturmlaufs der deutschen Freiwilligen hingeben. Er ist im Gegenteil für jede Leibeserziehung des deutschen Menschen Krönung und letzte Vollendung.

Deswegen darf der deutsche Sport auch heute mitten im Kriege vor das deutsche Volk hintreten und schlicht und selbstverständlich feststellen, daß er in unsere Män­ner und Jünglinge den brennenden Ehrgeiz gelegt hat zu Deutschlands besten Soldaten zu zählen — eine Fest­stellung, die weitab jeder Ruhmredigkeit ist und nichts beinhaltet als eine einfache Selbstverständlichkeit, denn: männliche Leibeserziehung ohne jede letzte Zielsetzung der Vorbereitung zur Wehrtuch tigkert hat ihren Sinn l o r e n.

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Unser Tasesspivgol

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AlldcUnd"" ^ -"»-„-Front hartnäckigen

des Tenno hat Berlin verlassen und bc- lindet sich aus der Reise nach Rom.

und deutschscindlichcn Ausschreitungen in Jugostawien nehmen ständig zu. "

Der Reichsjugcndstthrer nahm die feierliche Verpflichtung der Jugend für HJ. und BDM. vor. "

Tura wurde Bcrcichsmeister im Handball.

L" drei Länderkämpsen feierten Deutschlands Sportler 1 ^ ^"".Update geacn Schweden im Boren,

0-gcn Ungarn im Turnen, gegen Italien im Ringen.

Hannöv°E^° Ni-dersachsen-Pokal gegen Arminia- Das Verlagsrecht des „Anzeigers sür den Bremer Süd-