Ausgabe 
(17.3.1941) Nr. 76
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des legierenden Vürgermeisters der freien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches verkündungsblalt des Neichsliatthalters in Oldendurg und Vremen

Nr. 76 / 11. Jahrgang

Montag. 17. März 1941

kinzeipreis 15 Npf.

2er Staatsakt zum lzeldengedenken

der sührer sprach im Verliner Zeughaus und legte am Ehrenmal einen Kran; für die Sefallenen nieder

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wir retten das, wofür sie sielen!

„kngland wird fallen! Keine Macht und keine Unterstützung der Welt werden am flusgang

dieses Kampfes etwas andern!"

Berlin, 18. März.

Das deutsche Volk gedachte am Sonntag seiner im Kampf um des Reiches Freiheit gefallenen Söhne. In soldatisch schlichten Feiern ehrte es die Erinnerung de­rer, die in stolzer Bereitschaft in den Tod gingen und starben für ihr Volk. Voller Ehrfurcht verneigten sich Millionen vor den Manen jener Helden, die in den Stahlgewittern ^oes Weltkrieges des Reiches Kreuzen schützten, und nnt erhobener Rechten verpflichteten sie sich dem Geiste der Männer und Jünglinge, die, dem Rufe eines neuen, starken Deutschlands folgend, den Kamps ihrer Vater zu den ihren machten und fortsetzten und zum letzten Erfolge führten, was damals Stück­werk blieb. Denn nicht in schmerzlicher Trauer beging die Nation diesen Tag, sondern im stolzen Bewußtsein der schicksalhaften Größe der Aufgaben, für die ihre Söhne ihr Leben gaben. Nicht zu tränenreicher Klage versammelte sich in allen Gauen des Reiches die Be­völkerung, sonder« zu männlicher Besinnung.

Wie alljährlich, so sprach auch diesmal der Führer und Oberste Befehlshaber in einer kurzen, knappen Rede aus, was jeder einzelne an diesem Tage empfand. Dom Ehrenhos des Berliner Zeughauses, der Ruhmesstätte der alte» preußischen Armeen, drang seine Stimme Lurch den Aether z» allen Volks­genossen, die in dieser Stunde in Erinnerung ihrer Toten zu­sammengetreten waren. Und neue Kraft strömte aus seinen Worten in die Herze» derer, die ihm lauschten. Das uner­schütterliche Siegesbewußtsein, das seine Red« auch diesmal erfüllte, fand im ganzen deutschen Volk ein brausendes Echo. In den Liedern der Ration, die um die Mittagsstunde dieses Tages durch das ganze Land klangen, -and dieser Glaube überzeugenden Ausdruck, in ihnen lebte, was auch des Hel- dcngedenktages 1941 tiefster Sinn war, der Wille zu Sieg und Leben und die Bereitschaft für den Kampf und das Dasein des Volkes das Leben aus dem Schlachtfeld zn lassen.

sahnen wehten Unter den Linden

in Berlin, als in den frühen Vormittagsstunden die Absperr- mannschaften der SA. und ft aufzogen und eine lebende Kette von der Reichskanzlei bis zum Zeughaus spannten. Dahinter drängte sich schon bald, Kopf an Kops in Reihen tief gestaffelt, die Berliner Bevölkerung, um bei der Anfahrt der hohen Generalität und der Mitglieder der Neichsregie- rung dabei zu sein und den Führer bei seiner Fahrt zum Zeughaus zu grüßen, lieber ihren Häuptern flatterte mit dem „Eisernen Kreuz" darin die Reichskriegsslagg« — ein großes „Eisernes Kreuz", Stzmbol der soldatischen Tapfer­keit, nahm auch aus der Stirnseite des Lichthofes des Zeug­hauses einen beherrschenden Platz ein. Flankiert von den hoch emporgereckten Fahnen der drei Wehrmachisteile erinnerte es in stummer, eindringlicher Sprach« an den Tag im Sep­tember des Jahres 1939, da es vom Führer neu gestiftet wurde. Ein roter Teppich führte aus das Führerpodium zu, dessen einziger Schmuck die Reichskriegsflagge war. Davor standen zur Rechten die hohe Generalität des Leeres und der Luftwaffe zusammen mit den Admiralen der deutschen Kriegsmarine, zur Linken die Minister, Reichsleitcr und

Ver sührer übernimmt Patenschaft über Vierlinge

Insgesamt 7'/- Mill. RM. für Toldatenheime

Berlin, 18. März

Der Gcburtenkalender des,Wunschkonzerts am Heldengedenk­tag verkündete neben den allso alltäglichen Einzel- und Zwil­lingsgeburten diesmal auch den sehr seltenen Fall von Bier- lingen für den Gefreiten Wilhelm Doms aus Mochau (Kreis Jauer, Schief.). Noch während des Wunschkonzertes konnte Heinz Goedccke mitteilen, daß der Führer selbst die Patenschaft für diese Bierlingc übernommen hat.

Die Spendenliste wies unter den vielen großen und kleinen Spenden eine in Höhe von !>ü 000 NM. für deutsche Svldatcn- heims aus. Die Gesainthöhe der Spenden für diesen Zweck belauft sich damit auf 7'/- Millionen.

Eine besondere lleberraschung bot die Spende einer Division der Wassen-ft in Höhe von 251 WO RM., die der Ritterkreuz­träger ^-Obersturmführer Fritz Bogt überreichte, und zwar unter dem Motto: „Die Wassen-ff ßitzahlt ihr Reisegeld." Die Division habe nämlich ihre sämtlichen Fahrgelder in Polen, Belgien, Holland, Frankreich bis zur spanischen Grenze zusam­mengezählt und sei aus diese Summe gekommen.

Staatssekretäre. Mit ihnen waren unbekannte, deutsche Sol­daten, unter ihnen zahlreiche Verwundete und ebensoviel« mit dem Eisernen Kreuz Ausgezeichnete, zu dieser Feierstunde an­getreten. Zwischen Panzerwagen und Mörsern des Weltkrie­ges, zwischen Geschützen und Fahnen der alten preußischen Armeen repräsentierten sie die schlichte, graue Front dieses Krieges, Gegenwart und Vergangenheit reichten sich hier sinnbildlich die Hand. Die Massen früherer Kriege und ver­gangener Epochen, sie waren in dieser Stunde mehr als histo­rische Erinnerungsstücke, sie waren die stummen Zeugen einer Vergangenheit, die wie die Gegenwart zn kämpfen und zn sterben verstand.

Sann kam der siihrer

Eine Welle von Hcilrufen, die von draußen in den Lichthos drang, kündete sein Erscheinen an. Langsam durchschritt er das Spalier seiner hohen Ossiziere und Minister, begleitet von

Rom, 18. März

Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt:

An der griechischen Front haben wir im Abschnitt der 11. Armee in Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung Gefangene gemacht und Massen erbeutet.

Abteilungen unserer Lustwasse haben einen wichtigen griechischen Flugstützpunkt bombardiert. Des weiteren wurden feindliche Truppen mit Splitterbomben ange- grissen.

Am Nachmittag des 15. März haben feindliche Flug­zeuge Valona bombardiert. Es entstand leichter Schaden. Ein feindliches Flugzeug wurde von der Ma- rineslak abgeschossen.

Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben die An­lagen des Flugplatzes Hal-Far angegriffen. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen.

In Nordasrika wurden britische Kraftwagen­ansammlungen in der Umgebung von Agedabia von deutschen Verbänden bombardiert. In Ostafrika hat der Feind am 15. März mit starken. Kräften seinen Angriff gegen die gesamte Kerenfront wieder ausgenommen. Er wurde überall unter großen Verlusten für den An­greifer zurückgeschlagen.

Generalfcldmorschall von Brauchitsch, Gcneralscldmar- schall Milch, Großadmiral Raeder und dem greisen Generalscldinarschall der ruhmreichen K. u. K. Armee, von Boehm-Ermolli.

Tann, nachdem die Klänge des ersten Satzes der Fiinsten Sinfonie von Beethoven den hohen, hellen Raum für Minuten gefüllt hatten, sprach der Führer:

„Zum zweiten Male begehen wir in diesem Raum die Heldengedenkfcier unseres Volkes. Mehr noch als vor einem Jahr ist uns seitdem bewußt-geworben, wie wenig es Worte vermögen, den würdigen Tank einer Nation an ihre Helden abzustatten. In langen sricdsamen Zeiten verlöschen in der Erinnerung allmählich die Eindrücke der furchtbaren Er­lebnisse des Krieges, aus denen sich Heldentum und Todes­opfer herausheben. Es kommt dann oft so weit, daß eine Generation den Krieg als solchen überhaupt nicht mehr kennt und Helden verehrt, ohne auch nur im geringsten ihrer selbst »och würdig zu sein. Dann wird der härteste Einsatz

Der Feind unternahm des weiteren Luftangriffe gegen A b ra s e i c o (Eritrea), die einigen Schaden anrich­teten, aus Diredaua, wo kein Schaden entstand, sowie im Abschnitt von Keren, wo ein feindliches Flug­zeug durch Eewehrseuer abgeschossen wurde.

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Während auf dem Frontabschnitt der XI. Armee in Al­banien lokale Jnmnterietütigkeit vorherrscht, geht nach Mel­dungen der Kriegsberichter im Raum von Klisura der Einsatz der italienischen Luftwaffe bei günstigein Flugwetter mit Hunderten von Maschinen weiter. Nicht weniger als 100« Bomben warsen italienische Verbände, einem 'Stesanibericht zufolge, an einem der letzten Kampftage aus die seindliclien Linien im Zcntralsektor,

Es handelt sich dabei, wie aus ergänzenden Schilderungen zn entnehmen ist, um den in die italienische Front einsprin­genden Kamm des Prebesrini-Gebirges mit der umkämpften Höhe ISO«. Die Griechen hatten dies« die Straßen um Tepe- tini beherrschende Stellung zum Ausgangspunkt ihrer An- grissi- anserselien und zn einem zusammenhängenden Bollwerk gegen die befürchteten italienischen Gegenstöße ausgebaut, Aui dem Prebesciniberge selbst scheint dabei viel griechische Ar­tillerie massiert worden zu sein.

In den spärlichen Waldstücken an den Berghängen und in den Schluchten der Eebirgsbäche hatten sich griechische Batte­rien und Flak eingenistet, die von Bomliern und Stukas ein­zeln niedergekämpft werden mußten. Znr Täuschung und Ab­lenkung der angreisenden Flieger bedienten sich die Griechen hölzerner Geschützattrappen.

Unsere Luftwaffe immer am seind

Sauern!» flngriffo auf Sie 7nsel — slugplühe und Kaseneinrilhtungen Südenglands troh schlechter

Wetterlage wirksam bombardiert

Berlin, 16. März

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Der Einmarsch der deutschen Truppen in Bulgarien verlaust weiterhin planmäßig.

Ein starker Kampffliegeroervand griff in der letzten Nacht trotz schwieriger , Wetterlage , wichtige Ziele in London und Südengland an. Im Londoner Hafen entstanden mehrere mittlere Brände und ein Eroßfeuer.

An anderen Stellen Südenglands wurden Flugplätze und Haseneinrichtungen wirksam mit Spreng- und Brandbomben belegt.

In Nordasrika bekämpften deutsche Aufklä­rungsflugzeuge mit guter Wirkung britische Fahrzeug­kolonnen und Truppenansammlungen bei Agedabia.

Auf der Insel Malta bombardierte die deutsche Luftwaffe die Flugplätze Hak Far und Luca. Ein deut­sches Jagdflugzeug schoß hierbei im Luftkamps ein bri­tisches Flugzeug vom Muster Vickers-Wellington ab.

Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften im westdeutschen Grenzgebiet einige Bomben. Militärischer Schaden entstand nicht. Der sonstige Sach­schaden ist gering. In einem Kriegsgefangenenlager wurden zwei Franzosen durch eine britische Sprengbombe verletzt.

In der Zeit vom 12. bis 15. März verlor der Feind 31 Flugzeuge, davon 11 in Lustkämpsen, 11 weitere durch Nachtjäger, 6 durch Flakartillerie und 3 durch Marineartillerie. Während der gleichen Zeit betragen die eigenen Verluste 21 Flugzeuge.

vritifthe Angriffe in ftstafrika abgewiesen

krastwagenansammlungen in Nordafrika bombardiert / wettere Veute bei den Kämpfen in Sriechenland

kin krlaß des siihrers am Heldengedenktag — Vas Vberkommando der Wehrmacht mit der Vurchsühcung beauftragt

Namhafter Architekt als Seneralbaurat

würdige Kriegerfriedhöfe für die Sefallenen

Berlin, 18. März.

Der Führer hat am Heldengedenktag die Errichtung würdi­ger Kriegersriedhöse zur Beisetzung der Gefallenen dieses Krieges angeordnet und Professor Wilhelm Kreis zum Ge­neralbaurat für die Gestaltung der deutschen Kriegerfricdhöse bestellt.

Der Erlaß des Führers über die Gestaltung deutscher Kriegersriedhöse hat folgenden Wortlaut:

„Die Errichtung würdiger Kriegersriedhöse zur Beisetzung der Gefallenen dieses Krieges ist vorzubereiten. Mit der Durchführung beauftrage ich den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht.

Zur Bearbeitung der mit der Gestaltung der Ehrenfriedhöfe zusammenhängenden künstlerischen Aufgaben bestelle ich einen Generalbaurat für die Gestaltung der deutschen Krieger- sricdhöse.

AussührungSbcstimmungen erläßt der Chef des Oberkom­mandos der Wehrmacht."

Berlin, 16. März 1941. (gez.): Adolf Hitler."

*

> Aus Vorschlag von Professor Speer hat der Führer nun Professor Wilhelm Kreis, der am 17. März seinen 88. Ge­

burtstag feiert, mit der großen Ausgabe betraut, die E.hren- sriedhöse der Gesallenen dieses Krieges knnstierisch auszuge­stalten

Prvsessor Wilhelm Kreis gehört zn den namhaftesten Architekten und Banineistern, Er war bereits vor dem Welt­krieg durch eine Reil^ großer Bauwerke hervorgetreten und ist seit l93ö vom Generatbaninspektor Professor Speer zu wich­tigen Ausgaben bei der Neugestaltung der Reichshauptstadt bernsen. So ist », a, die Planung sür den Ban der Soldaten- haile und des Oberkommandos des Heeres, des Weltkriegs­muse,ims und anderer wichtiger Museumsbauten in Berlin sein Werk.

Wilhelm Kreis, der am 17, 3, 1873 in Eltville a. Rh, ge­boren wurde sind auf den Hochschulen in München und Braunschrveig studierte, erhielt bereits mit 23 Jahren einen Ersten Preis im Wettbelverb um das Leipziger Völkerschlacht- denkmal. Ein städtebauliches Meisterwerk vollbrachte er mit dem Neubau der Augustns-Brücke in Dresden.

1914 zog Professor Wilhelm Kreis als Freiwilliger in den Krieg und wurde an der Front Leutnant der Re­serve, In der Nachkriegszeit war er der Schöpfer von Aus- stettnngsanlagen in Düsseldors und Dresden sowie einer An­zahl von privaten Industriebauten, bis ihn dann nach der

Machtergreifung durch Aufträge des Reiches wieder die Aus­gaben zuteil wurden, die seiner monumentalen Schaflenskrast und seinem genialen archltektonifckicn Können bis dahin ver­sagt geblieben waren.

den Kunstakademien in Düsseldorf und Dresden tätia Wesen. 1938 ehrte der Führer den damals liöjährtgen Ar tekten durch die Der eihung der Goethemedaille Kunst und Wissenschaft.

relegrammwechsel Mischen dem sichrer und kochn

Staatspräsident Dr. Hacha hat anläßlich des zweiten Iah tages der Errichtung des Protektorats Böhmen-Mähren ! Führer telegraphisch seine Wünsche sür den Sieg der hell haften deutschen Wehrmacht übermittelt.

Der Führer hat in einem Antworttelegramm seinen D zum Ausdruck gebracht.

Aus dem gleichen Anlaß hat auch ein Telegrammwechsel Wischen dem Rcichspiotcktor Freiherr» von Neurath und dem Zührer stattgefunden.

des Mannes mit seichten Phrasen gefeiert, so, es besteht die Gefahr, daß sich aus dem Erinnern an Heldentaten vergan­gener Zeiten die Gegenwart den Fretspruch von der Ver­pflichtung zu einer ähnlichen Haltung holen zu dürfen glaubt. Wenn aber das deutsche Volk im Jahre 1941 seine Helden ehrt, dann geschieht dies in einer Gegenwart und unter Umständen, die uns das Recht geben, stolzen Hauptes derer zu gedenken, die in den Kämpfen der ferneren und nächsten Vergangenheit ihr Leben sür die Nation opferten.

Als wir vor 12 Monaten in dieser weihevollen Lalle un­serer Helden gedachten, lag hinter uns der überaus erfolgreiche Beginn eines Krieges, den Deutschland nicht gewollt hat, sondern der uns von den gleichen Kräften ausgezwungen worden war, die vor der Geschichte schon die Verantwortung tragen sür den großen Vvlkerkrieg 1814—18, Es waren die Elemente, die es sich damals zum Ziele letzten, der deutschen Nation das primitivste Lebensrccht zu rauben, die in den Jahren des Versailler Diktates die politische Versklavung und wirtschaftliche Verelendung Deutschlands zum Dogma einer neuen Weltordming erhoben und die nun der Wiederaus- erstehung unseres Volkes mit dem gleichen Haß begegneten, mit dem sie einst das Zweite Reich verfolgten. '

In einer völligen Berkenming der Sachlage, in einer da­durch .mitbedingten Berschätzung der eigenen und der deut­schen Stärke, aber auch in ihrer vollen Ahnungslosigkcit von der Willens- und Entschlußkraft der neudn deutschen Führung glaubten sie, bei der zweiten Niederringung unseres Volkes ein leichteres Spiel zu haben als bei der versuchten ersten. Wenn der amerikanische General Wood vor dem Unter­suchungsausschuß des amerikanischen Senats versichert, daß ihm Nüster Churchill schon im Jahre 1936 die Erklärung ab- 6"?-'lväre schon wieder zu mächtig geworden und müßte deshalb in einem neuen Krieg vernichtet werden, dann beleuchtet dieser nunmehr geschichtlich erhärtete Tatbestand nur die wahre Verantwortlichkeit sür die heutige Entwicklung.

kngland und Frankreich woltten den krieg,

allein es waren weniger die Völker, sondern dünne politische und finanziell« Führungsschichten, hinter denen als letzte trei­bende Kraft das internationale Judentum mit seinen Weltverschwörungen, der Demokratie und Freimaurerei steht. Die Hoffnung dieser verant­wortlichen Kriegsmacher aller war es, durch das Vorschieben Polens nicht nur den äußeren Anlaß zum Krieg zu finden, sondern die ihnen aus dem Weltkrieg her noch so nützlich er- slhienene Zersplitterung der deutschen Kräfte von vornherein sicherzustellen. Der I8tügige Feldzng in Polen hat diesen Hoff­nungen ein zähes Ende bereitet. Mit stolzer Zuversicht konnt« unter diesen Umständen die deutscl^ Nation in das Jahr 1940 eintreten. Trotzdem lebte unser Volk in keiner Selbsttäuschung über die Schwere des davorliegenden Jahres. Der Kamps im Westen, ,n der Erinnerung jedes alten deutschen Frontsoldaten noch heute lebendig als Weg des Leidens ohne Ende, mußte entzchieden werden. In genauer Kenntnis unserer Vorbrrei- tungen und Pläne, in grenzenlosem Vertrauen auf den deut­schen Soldaten, auf seine Rüstung, seine Führung, sein Kön­nen und vor allem aller seine Haltung wagte ich es, am Hcl- dengedenktdg 1940 den bevorstehenden Kampf als den glor­reichsten Sieg unserer Geschichte anzukündigen.

Allein, ehe noch im Westen die Wehrmacht antrat, war d Vielleicht wichtigste Entscheidung in diesem Kriege schon g zallen. Am 9. April ist mit wenigen Stunden Vorsprung d gefährlichste Versuch Englands, die deutsche Verteidigungskra vom Norden aus in das Herz zu treffen, vereitelt Word« AIs der Morgen des IN. Mai graute, war diese in der Folg aiwwirkung vielleicht schliininstc Gefährdung unserer milit rizchen und wirtschaftlichen Position schon erfolgreich abg wehrt. Der Kamps um die Entscheidung im Westen könn also beginnen. Er »ah», den vorher bestimmten Verlor Was ,n vier Jahren unsagbare» Opfcrtums im Weltkrü nicht gelungen war, vollendete sich In wenigen Wochen: D Znsammenbriich der britisch-französischen Front. Ohne Nii> ficht aus die geistlose» Meinungen des derzeitigen schuldbel denen britischen Premierministers wird dieses Jahr 1949 i die Weltgeschichte eingehe» als eines der entschcidungsreic sten und >n der Auswirkung bedeutungsvollsten. Denn i ihm trat eine Krästeverschiebung von wahrhaft historisch Bedeutunß ein. Wenn Deutschland noch im Jahre 1918 in dieser Erfolge hätte erringen können, wäre P Weltkrieg gewonnen gewesen. Heute steht die deutsche Weh macht ,n einem weltweiten Raum bereit, personell und nu tericll auf das ungeheuerlichste verstärkt, entschlutzfreudig ur zuberzichtlich das zu vollenden, was in dem geschichtlich« epochalen Jahre 1940 begonnen wurde.

Damit aber treten wir nunmehr mit einem noch stärker« Recht als im Jahre 1940 vor die deutschen Selben der Be gangenheit. Noch wissen wir alle, was sie besonders i Weltkrieg erdulden mußten und geleistet haben Aber w verbeugen uns vor ihrem Opfer selbst nicht mehr als Ui würdige. Als die deutschen Divisionen ihren Vormarsch ü Weiten antraten, hat die heutige Seldengedenkseier ihren e bebendsten Anlang genommen: denn aus unzähligen So datensriedhosen standen in dankbarer Ergrisfenheik die sic> reichen Svhne an den Gräbern ihrer heldenhaften Vater.

Vas deulsche Volk hat olles wiedergutgemacht,

was es einst in wahnsinniger Verblendung preisgab und ve

l»nfte her Todesopfer tu Weltkrieges wieder gehobenen Herzens erinnern. Jnmitte

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Asi. e'uem Erlaß hat Adolf Hitler die würdige Ausge­staltung der Kriegersriedhöse angeordnet. "

Trotz schlechten Wetters brachte die deutsche Luftwaffe der englischen Rustungsindustrie neue schwere Schläge

der ?7nglä',',der'°ab.°" "" ^eren-Front heftige Angriffe

Gauleiter Pg. Joel überreichte Professor Bernhard Winter die Goethe-Medaille. ^

Anläßlich des Kreisappclls der NSDAP Kreis Rr»n,»n Pg, Gerdts als Kr«issch>,l>mgs1eiter „m sten Mal- vor den Bremer Aktivisten. '

^rrnationalc Leichtathletikseft in der Deutschland- halle wurde ein großer Erfolg. ^