Ausgabe 
(30.10.1940) Nr. 299
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parteiamtliche Tageszeitung

Das stmtsblott des Negierenden vürgermeisters der Zielen Sansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblalt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen

Nr. 2S9 / 10. Jahrgang

Mittwoch, Z0. Oktober 1S40

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die italienische Straf- und Sicherungsaktion gegen Stilen ist im Sänge

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vck. Berlin, 29. Oktober.

Als Italien am 10. Juni dieses Jahres die Waffen erhob, «m gegen die englische Weltherrschaft zu kämpfen und an der Seite seines deutschen Verbündeten die neue Ordnung unseres Erdteiles zu ver­wirklichen, waudte sich Mussolini mit einer Erklärung an die Nachbarn Italiens und stellte fest» dich sich der Kampf ausschließlich gegen England und Frankreich richte und daß für andere Völker kein Grund zur Besorgnis bestehe. Unter den in diesem Zusammenhang aufgeführten Staate« war auch Griechen­land, das nach der Besetzung Albaniens durch die italienische Wehrmacht nicht nur italienischen Inseln benachbart ist, sonder« jetzt auch eine direkte Grenze mit dem italienischen Machtbereich hat.

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Obwohl auch in der folgenden Zeit die italienische Politik nicht müde wurde, die Kontinuität dieser Zustcherung zu be­tonen, fand sich Griechenland doch nicht bereit, seinerseits einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entspannung der Beziehungen zu liefern. An der albanisch-griechischen Grenze kam es immer wieder zu Zwischensällen und Reibungen, die vor allem in der zu Griechenland gehörigen, aber von Albanern bewohnten Landschaft Ciamuria neue Nahrung fanden. Römische War­nungen blieben ohne Erfolg, und die Situation trieb mehr und mehr einer Verschärfung entgegen, an der, wie die Dinge lagen, Griechenland eigentlich kein Interesse haben konnte. Das Land zwischen den beiden Flaggen, das auf der einen Seite Italien benachbart, auf der anderen Seite der Drohung britischer Schiffsgeschütze unterlag, geriet auf diese Weise in wachsendem Maße in das Fahrwasser der britischen Politik. Bis zu welchem Grade die Durchdringung Griechenlands den britischen Einflüssen gelungen war, haben die Ereignisse der letzten Tage und Stunden gezeigt: die italienische Presse war in der Lage, festzustellen, daß die Neutralität dieses Landes ganz planmäßig ausgehöhlt wurde. Seegebiet und Küsten- plätze des neutralen Landes konnten ungehindert von den Secstreitkrästen des Empires benutzt werden, so daß aus neu­tralen Häfen und Buchten Operationsbasen einer kriegfüh­renden Macht wurden. Mehr als 30 englische Militärmissionen waren aus dem Boden der griechischen Inseln und des Fest­landes tätig, um den Tag vorzubereiten, an dem aus der geheimen Zusammenarbeit die offene, gegen Italien gerichtete Allianz werden sollte.

Politisch hatte England diesen Schritt in der gleichen Weise vorbereitet, wie es militärisch der Fall war. Die ursprünglich an die Voraussetzung eines unprovozierten Angriffes gebun­dene Garantieerklärung hatte in der letzten Zeit eine ver­dächtige neue Auslegung erfahren. Jetzt war der Garantie­fall schon gegeben, wenn nicht ein Angriff vorlag, sondern eineBedrohung". »

Es war also klar, daß in dem freien Ermessen des Foreign Ossice stand, den Moment des Eingreifens zu bestimmen. Griechenland hat sich gegen diese neue Auslegung der Ga­rantieerklärung nicht gewehrt.

Wenn man die jetzige Situation überblickt, muß es so» er­scheinen, als hätte man in Athen diese Wendung begrüßt, nachdem man dem militärischen Vorfühlen der Engländer so bereitwillig nachgegeben hatte. Auch italienische Warnungen konnten an dieser Haltung der athenischen Regierung nichts ändern?

Die englische Öffentlichkeit hat in den letzten Wochen, die widerhallten von dem Ruf nach 8er Offensive um jeden Preis, der Entwicklung im Ostmittelmeer in wachsendem Maße ihr Interesse gewidmet. Vor allem waren es die Tage nach dem mißglückten Attentat auf den französischen Ätlantikhafen Dakar, die überall Mahnungen auslösten, diesmal auf alle Fälle rechtzeitig und mit dem nötigen Aufwand an militäri­schen Machtmitteln zu handeln. Die Dinge trieben also im Ostmittelmeer in erhöhtem Tempo der Entscheidung zu. In erstaunlicher Offenheit beschäftigte sich z. B. dieTimes" mit der strategischen Situation im Aegäischen Meer und erklärte ganz offen, daß eine Besetzung griechischer Inseln duiäh briti­sche Streitkräfte,' vor allem aber ihre Verwendung als Luft­stützpunkte, Englands Stellung im Ostmittelmeer auf Kosten seiner Feinde erheblich stärken würde. In diesem Zusammen-' hang kam die neue Auslegung des Garantievertrages klar zur Geltung: DieTimes" sagte, eine solche Aktion müsse sofort in Gang gesetzt werden. Auf Grund eines griechischen Hilfs- begehrens oder bei nachweisbarem feindlichen Druck aus Grie­chenland und einer darauffolgenden Aktion wurde unter dem Hinweis auf die Fehlschlüge früherer Monate so klar betont, daß der Londoner Vertreter vonStockholms Tidningen" in einer Betrachtung zur politischen Lage wörtlich schreiben konnte:Mein Eindruck geht dahin, daß man in den nächsten Wochen aus die in diesem Artikel berührten Gesichtspunkte wird achten müssen. Man will in London nicht zulassen, daß sich hier die Episode von Drontheim wiederholt, deshalb liegt die englische Flotte zur Aktion bereit".

Newvork Times" meldet ergänzend, nachdem am Tage London und die Häsen an der Südküste viermal angegriffen worden seien hätten nachts schwere Bombenangriffe aus die Küstenstädte am Atlantik und die Industrieanlagen Mittel­englands eingesetzt. Durch die Bombenangriffe ser der Hasen von Liverpoolnoch nicht unbrauchbar geworden . Welcher Schaden hier und in anderen Häsen angerichtet werde, so schreibt das amerikanische Blatt, werde ossiziell geheimgehalten. Uebttcherweise zählten die englischen Berichte immer nur die Schäden an Pripathäufern aus. Die Nachtangrisse seien aus­gedehnter gewesen als in der Nacht zuvor. Außer London und Liverpool sei eine Stadt in Südwestengland, Nordwest­england und Nordostschottland angegriffen worden. In einer

Alls Zeichen standen auf Stnvm. Die italienische Staats­führung hat die Entwicklung mit wacher Aufmerksamkeit ver­folgt. Wenn sie von ihren Informationen über die weit- gelinde militärische Zusammenarbeit zwischen Athen und den britischen Kommandostellen im Nahen Osten in der Oefsent- lichkeit nach keinen Gebrauch gemacht hat, so geschah das offen­bar, um den Griechen nicht den Weg zu einer Besinnung aus die eigenen Interessen dds Landes zu versperren. Jetzt hat die italienische Note gezeigt, daß die griechische Regierung solchen Warnungen nicht mehr zugänglich war. So mußte denn die diplomatische Sprache einer anderen weichen.

Rom, 29. Oktober.

Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut:Das Hauptquartier der Wehr­macht gibt bekannt: Beim Morgengrauen des gestrigen Tages überschritten unsere in Albanien stehenden Trup­pen die griechische Grenze und drangen an verschiede­nen Stellen in das feindliche Gebiet ein. Der Vormarsch geht weiter. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse bombardierte unsere Luftwaffe wiederholt die ihr be­fohlenen Ziele, wobei Docks, Hafen- und Eisenbahnanla­gen getroffen wurden und im Hafen von Patras Brände

Stadt Ostenglands sei ein PapierlagevhauS und eine Fabrik durch Bomben getrosten und in Brand geraten. In London habe es bisher keine Möglichkeit gegeben, den durch die schwe­ren Angriffe der letzten Woche verursachten Schutt fortzu­räumen, das Verkehrsshstem zu reorganisieren und die Wasser-, Gas- und Telefonleitungsschäden zu reparieren.

Wie stark die Wirkung der deutschen Vergeltungsangrisfc in London ist. geht aus dem Bericht eines aus England heim- gekchrten Vertreters einer amerikanischen Zeitschrift hervor. Dieser teilt mit, daß das Schatzamtgebäude in London total zerstört worden sei. Die gleiche Explosion habe alle Fenster im Hause Churchills zerschmettert. Um sich gegen Bomben­splitter zuschützen, sühre» alle Kabinettsmitglieder in Panzer»

Von Helmut SünckermLlln

Die farbenfrohe Landschaft de,r toskanischen Berge be­gleitet uns in den Abend des 28. Oktober, während un­ser Zug Florenz hinter sich läßt und in raschem Tempo nördliche Richtung nimmt. Eine Reise nähert sich ihrem Ende, die uns in tagelanger Fahrt durch ein im Um­bruch befindliches Europa führte, durch Länder, die durch Geschichte und Tradition diesem Kontinent verpflichtet sind, über Straßen, die seit Menschengedenken die Ver­bindung waren zwischen Kulturen, die alle Nationen der Erde befruchtet haben. Die Stationen unserer Reise ließen uns Augenblicke erleben, die unvergeßlich sind, weil sie ihren Platz haben werden in der Geschichte des großen Ringens unserer Zeit um das Erwachen des europäischen Kontinents.

Erst in der Ruhe des Rückblicks ordnet sich die Fülle der Eindrücke unserer großen Reise, die mit ihren etwa 6000 Kilometern Fahrstrecke schon einen Begriff von

hervorgerufen wurden. Außerdem wurden die Anlagen längs des Kanals von Korinth und an dem Flotten­stützpunkt von Preveza sowie Anlagen des Wasserflug­hafens der Luftbasis von Tatoi in der Nähe von Athen bombardiert. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. In Ostafrika hat eine unserer Luftformationen feind­liche Zusammenziehungen in der Zone von Soiuscoib (mittlerer Sudan) versprengt. Feindliche Flugzeuge haben Asosa (südöstlich von Kurmuk) und Dima (nord­östlich von Abra Marcos) bombardiert und dabei sieben Tote verursacht."

wagen ins Büro. Lord Beaverbrook habe besonders unter den Angriffen gelitten: Sein Haus sei durch eine Granate zer­trümmert worden, und ein Paar Tage später sei eine Bombe aus seine Notwohnung gefallen.

Die britische Regierung hat nach derTimes" an den ka­nadischen Verteidigungsminister die dringende Bitte um Ent­sendung von Feuerwehrleuten nach London gerichtet. Dies beweist, daß die englisch n Feuerlöschkräste außerstande sind, den wachsenden Anforderungen des Luftkrieges zu entsprechen. Diese Tatsache steht im völligen Widerspruch zu den sonstigen Londoner Verlautbarungen. Noch vor wenigen Tagen schil­derte Gesundheitsminister MacDonald im Rundfunk, wie bei Bränden infolge von Bombenabwürfen die Feuerwehr fast augenblicklich, man kannte meinen, mit Minutenschnelle, das Feuer unter ihre Gewalt zu bringen verstünde.

Die englische Regierung hat sich zu einer ungewöhnlichen Maßnahme entschlossen, k»e Deutschlands Lustkriegsersolge aus eine neue Weise bestätigen: es ist eine besondere Tarnungs­Behörde, ins Leben gerufen worden, der lediglich die Ausgabe obliegt, alle kriegswichtigen Objekte in einen Zustand zu ver-

(Fortsetzung aus Seite 2)

der Weite der Räume gibt, die heute im Endkampf um England den Bereich Deutschlands und seiner Freunde umfassen. Noch steht vor unseren Augen der großartige Blick auf die Höhenzüge der Pyrenäen verbunden mit der Sicht auf die blaue Unendlichkeit der Biskaya. Zu der Schönheit der natürlichen Szenerie treten an dem Orte der Zusammenkunft des Führers mit dem Caudillo Franco die Gefühle soldatischer Erinnerung an den spanischen Befreiungskampf. Der spanische Grenz­posten, mit dem ich kurz nach unserer Ankunft während eines kleinen Spazierganges freundschaftliche Worte wechsele, zeigt auf die Höhen, um die damals angesichts der brennenden Grenzstadt Jrun die härtesten Gefechte tobten und auf denen heute in stiller Bergeinsamkeit die Gräber der toten Soldaten ein weithin sichtbares stum­mes Zeugnis ablegen von der Härte des Ringens, das die Eeburtsstunde des neuen Spanien bezeichnet und zu dem zu unserem Stolz auch deutsche Soldaten ihren Bei­trag geleistet haben.

Seit einer Stunde sind wir in Hendaye und nun rollt ganz langsam der spanische Sonderzug über die Grenz- brücke heran. Ein scharfes Kommando, die harten Schläge des Gewehrgriffs unseres Ehrenbataillons ein so vertrautes und doch hier im Angesicht der Pyre­näen so eigenartiges Geschehen die mitreißenden Klänge der spanischen Nationalhymne als erster Gruß an den hohen Besucher.

In der Tür seines Wagens eine straffe Gestalt, die zum Gruß erhobene Hand: der Generalissimus und Staatschef Franco, der Befreiet Spaniens grüßt Adolf Hitler, den Führer der deutschen Nation, der in ent­scheidender Stunde spanischen Schicksals keinen Augen­blick gezögert hat, dem dstmals unbekannten revolutio­nären General die Hilfe zu senden, die der Kampf er­forderte. Jetzt stehen sie sich zum erstenmal gegenüber und wechseln den Händedruck, den für sie schon Jahre vorher Soldaten beider Nationen im Kampf mit Blut besiegelt haben.

Soldatisch wie die Begrüßung ist der weitere Verlauf der Begegnung. Die Front des präsentierenden Ba­taillons wird abgeschritten. Der Caudillo betritt den Salonwagen des Führers und die Besprechungen nehmen sofort ihren Anfang. Es ist auch diesmal so, wie stets bei Begegnungen des Führers mit einem befreundeten Staatsmann: wenn die Besprechung begonnen hat, die ja nie den Charakter einer Verhandlung parlamentari­scher Prägung trägt, sondern eine offene Aussprache von Staatsmann zu Staatsmann ist wenn diese Aus­sprache ihren Anfang nimmt, dann haben die Herren der Begleitung eine Ruhepause, eine Stunde freund­schaftlichen Bekanntwerden? und des herzlichen Ge­spräches mit den Gästen so auch diesmal. In kleinen Gruppen finden sich Deutsche und Spanier zusammen, in kameradschaftlicher Stimmung werden sprachliche Verständigungsprobleme gelöst, die Herren unserer Ma­drider Botschaft als erwünschte Dolmetscher dort bemüht, wo präzisere Probleme erörtert werden. Spaziergänge auf dem Bahnsteig werden unternommen und Besuche von Zug zu Zug ausgetauscht.

Der spanische Pressechef besichtigt mit großem Inter­esse unseren Pressewagen und hat anschließend eiste Un­terredung mit dem Reichspressechef über die freundschaft­liche Zusammenarbeit der Presse beider Länder. Die spanischen Offiziere sieht man mit deutschen Generalen: der Adjutant des Caudillo nimmt in unserem Speise­wagen einen kleinen Imbiß zusammen mit seinen deut­schen Kollegen: so vergehen die Stunden für uns im Fluge, während denen der Führer mit dem spanischen Staatschef die entscheidenden Probleme erörtert, die unsere beiden Nationen bewegen.

Ein milder südlicher Abend ist hereingebrochen und hat über die Landschaft den blauen Schleier der Nacht gelegt, den nur die hellen Lichter der Städte und Dörfer auf spanischer Seite durchbrechen. Bei uns umspielen Scheinwerfer die präsentierten Gewehre des Ehren- Lataillons, als der Führer den Caudillo wieder zu sei­nem Zug begleitet und mit herzlichen Worten des Ab-

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Vnissr

Die Italiener marschierten in Griechenland ein und un­ternahmen gleichzeitig Lustangrisse aus militärische Ziele.

Die deutsche Luftwaffe erzielte schwere Treffer aus kriegs­wichtige Werke in England.

Das britische Schatzamt und Churchills Haus wurden durch Bomben zerstört.

Australische Truppen erhielten gleich bei ihrem ersten An­griff bei Sidi Barani eine blutige Abfuhr durch die Italiener.

General Wehgand traf zu einem Besuch in Dakar ein.

Sechs tapfere Flieger wurden vom Führer mit dem Rit­terkreuz ausgezeichnet.

Gauleiter Röver besuchte die im niederländischen Gebiet eingesetzten Männer seines Gaues.

Die NS.-Bolkswohlsahrt führt die Ferienverschickung Bre­mer Kinder auch im Winter fort.

Schwere Lreffer auf kriegswichtige Werke

Seit Kriegsbeginn allein von der Kriegsmarine 116 seindflugreuge abgeschossen

Berlin, 29. Oktober.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Kampffliegerverbände setzten gestern ihre Vergel­tungsangriffe aus die britische Hauptstadt und auf In­dustrieanlagen in Südengland fort. Besonders schwere Treffer erhielten kriegswichtige Werke bei Vrocklands,

Standon, Clacton on Sea und Ashford. In Südengland wurden Truppenlager wirksam mit Bomben belegt. Bei einem Angriff auf einen Geleitzug bei Lowestoft erhielt ein Vorpostenboot mittschiffs so schwere Treffer, daß es mit Schlagseite liegen blieb.

In der Nacht richteten sich die Angriffe unserer schwe­ren Kampsfliegerverbände wieder in verstärktem Maße gegen London, wo zahlreiche neue Brände entstanden.

Weiter wurden Industrieanlagen in Birmingham, Co- ventry, im Hasen von Liverpool und einige Flugplätze erfolgreich bombardiert. Borpostenboote wehrten einen Angriff feindlicher Torpedoflugzeuge durch gutliegendes Feuer ab. Die vom Gegner abgeschossenen Torpedos verfehlten ihr Ziel.

Die feindlichen Einflüge nach Deutschland waren auch in der letzten Nacht von nur geringer Wirkung. An einzelnen Stellen wurden Wohnviertel angegriffen,

Häuser beschädigt und einige Zivilpersonen getötet oder verletzt. In einer norddeutschen Stadt wurde ein Kessel­haus beschädigt, ohne daß dadurch eine wesentliche.Stö­rung des Betriebes eintrat.

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Der Gegner verlor gestern zehn Flugzeuge, davon eins durch Marineartrlerie. Acht deutsche Flugzeuge werden vermißt. Seit Kriegsbeginn sind allein von der Kriegsmarine 11K feindliche Flugzeuge, und zwar 28 durch Seestreitkräfte und 90 durch Marineartillerie, ab­geschossen worden.

Beim ersten Angriff auf den großen, stark geschützten TransportdampferEmpretz of Vritain" zeichnete sich die Besatzung eines Kampfflugzeuges unter Führung des Oberleutnants Jope besonders aus."

London braucht eineLarnungs' -Veliörde

Letzter Schutzveesuch vor Fliegerangriffen / Schatzamt und ltzurchitls Saus durch Bomben zerstört

Berlin, 29. Oktober.

Die Angriffe der deutschen Luftwaffe in der Nacht zum Dienstag seien hauptsächlich gegen London und die Midlands die Grafschaften in Mittelcngland) gerichtet gewesen, meldet der amtliche Bericht des britischen Lustsahrtministeriums. Die Angriffe die kurz nach Einbruch der Nacht begonnen hätten, seien bis in die Morgenstunden hinein fortgesetzt worden. Im Gebiet von London habe es Schäden und einige Brände gegeben. Eine große Anzahl Brandbomben sei auf eine Stadt der Midlands abgeworfen worden, wodurch viele Brände verursacht worden seien. Im übrigen habe sich die Tätigkeit der deutschen Flieger hauptsächlich aus den Südosten und Nordwesten Englands beschränkt.

MeLrüppen des Vuce überschritten die Srenze

Ver Vormarsch geffl melier Luftangriffe auf milikörische Ziele in öriechenland