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parteiamtliche Lageszeitung
Has Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fjonsestadl Vremen
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der Nationalsozialisten Bremens
pmtssches verkündungsblatt kies Neichsstottkalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 29S / 10. Jahrgang
Sonntag, 2?. Oktober 1940
Linzelpreis 15 Nps.
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lleutscli-italieniscliervelagerungssturm
Massierte ssngriffe bis nach Schottland / das Srauen in Londons Straßen
LrsvkrSvkLes Lrwaakon «Lsr loässvLslkIon LtarLL / Lunskmsnäs kLünäsranssn Ln äsn LrsrsLörtsn QskLsLsn
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v»s Lrksdans Europas / vsr Lampk am s»n vorlorsnos Lrdo
Im Lnkravk kossoror LsLtSn
m. Berlin, 26. Oktober.
il. L. v. Bremen, 27. Oktober
Angesichts der völligen Einkreisung, der äußersten Aktivität der Diplomatie der Achsenmächte sowie der noch heftiger werdenden deutschen Luftangriffe gegen die englische Insel, zu denen sich nun auch noch das Vernichtungswerk italienischer Bomber gesellt hat, die gleichfalls gegen das Mutterland des Erbfeindes Europas selbst tätig sein wollen» greift London erneut zum Bluff, der aber täglich, ja stündlich, von den Waffentaten der Achsenmächte widerlegt wird.
Wieder mimt man diplomatische Erfolge, faselt man von kurz bevor stelzenden Operationen gegen diesen oder jenen Teil des Festlandes und beruhigt die eigene Bevölkerung, indem man von „Abnutzung der deutschen Kräfte" redet. Gerade aber in diesem Augenblick, in dem die JllusionsEampagne erneut auf höchste Touren gebracht wird. gerät das amtliche London in größte Nöte. Denn ausgerechnet in den letzten Tagen wurden mit noch stärkerem Einsatz erneut kriegswichtige Ziele mit größtem Erfolg bombardiert und der RAF. zahlreiche für Deutschland siegreiche Lustkämpfe gvliesert. Da Großbritannien genau im Bilde ist, daß es den Krieg auf die Dauer gegen die beiden stärksten Militärmächte Europas nicht zu gewinnen vermag, kann es die deutschen Erfolgsmeldungen auch jetzt, wo es ihm besonders gelegen ist, nicht völlig unterfchli^en. da dann schließlich auch die so tziel uinwovbenen Vereinigten Staaten ja wirklich nicht, den geringsten Grund hätten, der ramponierten britischen Kriegsindustrie durch, wenn auch ungenügende, Lieserungen zu helfen. So sind denn auch über die vergangenen Luftangriffe gerade die amerikanischen Zeitungen und Agenturen wieder am besten in der. Lage, die ungeheure Wucht der deutschen Vergeltungsangrisfe zu verdeutlichen.
der ostschottischen Küste durch tiessliegende Flugzeuge angegriffen worden, durch die Gebäude beschädigt sein sollen.
Die schwedische Presse unterstreicht, daß die lebhafte deutsche Lufttätigkeit über England in der Donnerstagnacht am Freitagmorgen wieder mit heftigen Tagesangrissen einsetzte und den ganzen Tag und die folgende Nacht in dieser Vehe- menz angehalten habe. Auch Sonnabendmorgen habe es gleich früh wieder neuen Alarm gegeben. Zu den Ereignissen des Freitags heißt es, es habe ein gewaltsames Erwachen für die Londoner gegeben. Viele hundert deutsche Flugzeuge griffen die Stadt an. Eine wichtige Verkehrsstraße bot einen schrecklichen Anblick, da zwei mehlig operierende deutsche Flugzeuge sieben Bomben im Umkreis von einem Kilometer geworfen hatten, obwohl sie von englischen Jägern bedroht wurden. Durch Brandbomben sind zahlreiche Feuersbrünste entstanden.
Es wirkt geradezu lächerlich, nach diesen Schilderungen vor allem der Stimmen aus NSA. die abschwächenden und sich (Fortsetzung aus Seite 3)
Her rilillioe «Es lebe Frankreich! Und es lebe die Er- ^ Hebung der tapferen Männer in allen Län- dein, die ihr verlorenes Erbteil suchen und besseren Zeilen entgegengehen!" Das war der Schluß der jüngsten Rede des armseligen Hanswursts Winston Churchill, in der er seiner selber spottete, ohne zu wissen, wie. Die Rede war an das französische Volk gerichtet und darauf berechnet, dessen verantwortliche Politiker im letzten Augenblick noch davon abzuhalten, jene persönliche Fühlungnahme mit dem Führer zu suchen, die inzwischen dennoch stattgefunden hat. Daß eine solche Fühlungnahme Herrn Churchill und seinen plutokrati- schen Spießgesellen als die katastrophale Gefährdung ihrer Erwartungen erscheinen mußte, Frankreich könne am Ende noch seine Waffenstillstandsabmachungen brechen und dort, wo es in einigen seiner Kolonien auf sich selbst angewiesen ist, nochmals gemeinsame Sache mit England machen, das ist ebenso klar wie wahr. Daß aber ein solches Verhalten Frankreichs der richtige Weg wäre, ein verlorenes Erbteil wiederzugewinnen und besseren Zeiten entgegenzugehen, ist grundfalsch. Ganz anders als Herr Churchill meint, läuft dieser Weg. Wie die Dinge heute-auf dem europäischen
Die Zeitung „Rewhork Sun" bringt unter der ganzseitigen Ueberschrist „Der Tod in Londons Straßen", einen ausführlichen Agenturbericht über die letzten Nachtangriffe aus die englische Hauptstadt. „Die Achsen-Lustwasse hat London, so heißt es in dem Bericht, nach einem Tag wilder Angriffe, die Spuren der Zerstörung von einem Ende Londons bis zum anderen hinterlassen haben, mit verhängnisvoller Intensität erneut angegriffen. Unter der Gewalt der Feuer der Londoner Flak warfen die Angreifer zahllose Bomben, und Sturzbomber glissen trotz heftigster Feuerabwehr ihre Ziele an."
Ueber den Tagesangriff am Freitag berichtet die amerikanische Agentur Associated Preß in großer Aufmachung u. a. folgende Einzelheiten:
„Bomben regneten heute aus leichtbowölktem Himmel bei einem der bisher schwersten Tagesangrisfs auf London nieder. Wagen und Autobusse wurden währen/, der morgend-, lichen Hauptverkehrszeit zertrümmert. Stark bevölkerte Verkehrsstraßen waren nach dem Angrisf mit Toten und . Verletzten übersät und mit den Trümmern zerstörter Gebäude überschüttet." Die Angriffe, die offenbar, so überraschend erfolgten, daß nicht mehr rechtzeitig Alarm gegeben werden konnte, sind, wie aus dem Bericht weiter, hervorgeht, in großen Formationen erfolgt, und eine Angrissswelle löste Sie andere ab. Der erste Lustalarm am Freitagmorgen war kaum vorbei, als der zweite folgte, und der dritte Alarm war gegen Mittag.
Der, Funkdienst der amerikanischen Slgentur United Preß meldet u. a., daß die deutsche Luftwaffe nach ihrer Vereinigung mit italienischen Lusteinheitcn am frühen Morgen „fchreckenerrcgcndc" Angriffe bis nach Schottland vorgetragen habe, und zwar in einem massiven Ansturm, der Hunderte von Maschinen in Wellen von zwanzig bis hundert Flugzeugen zu gleicher Zeit gegen Großbritannien losließ. London sei in dem neuen kombinierten italienisch-deutschen Bclagerungsansturm mit Bomben überschüttet worden. Acht heftige Explosionen - hätten in einer Gegend von London mehrere Gebäude zerstört. Am frühen Sonnabendmorgen seien zwei Städte an
Lettisches 42 000 VM. großes LransporlWss schwer beschädigt
Berlin, 26. Oktober.
Am Morgen des Sonnabends wurde etwa l00 Kilometer von Irland das 42 000 BRT. große britische Transportschiff „Emprcß of Britain" durch einen Bombentreffer in Brand gesetzt und so schwer beschädigt, daß die Besatzung in die Boote gehen mußte. Mit dem Verlust des Schisses ist zu rechnen. Das Schiff ist das zchntgrötzte der Welt.
Zerstörer durch Kampfflugzeug versenkt
Vrei britische sselettziige zersprengt — Vooer wieder unter den öranaten der sernkampsbatterien
Berkin, 28. Oktober.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Leichte Kampfflugzeuge des Eeneralfeldmarschalls K e sse l r i n g griffen während des ganzen Tages die britische Hauptstadt und wichtige Ziele in Süostengland mit Bomben an. Zahlreiche Treffer konnten auf Gleisanlagen und in Fabriken des Versorgungsgebietes ostwärts Vattersea- Park und anderen Teilen Londons erzielt werden.
An der Ostküste Englands wurden zwei Geleitzüge aus der Lust angegriffen und zersprengt. Ein Handelsschiss erhielt einen Volltreffer, mit seinem Totalverlust ist zu rechnen. Im Schutz der Dunkelheit näherte sich ein anderer feindlicher Geleitzug dicht unter der englischen Küste der Straße von Dover; er wurde von Marineartillerie und schwerer Heeresartillerie unter wirksames Feuer genommen. Auch dieser Gcleitzug wurde zersprengt. Ein Teil der Schisse flüchtete in den Hafen von Dover, wo er erneut von unseren schweren Batterien gefaßt wurde.
In der Nacht griffen schwere Kampfflugzeuge in rollendem Einsatz London, Liverpool, Birmingham sowie Hafenanlagen an der britischen West- und
Südküste und Flugplätze in Mittelengland mit gutem Erfolg an. Das Verminen britischer Häfen nahm seinen Fortgang.
Feindliche Flugzeuge flogen in der Nacht zum 28. Oktober in das Reichsgebiet ein und warfen an verschiedenen Stellen Bomben, die jedoch fast alle in freies Gelände fitzten; nur an einer Stelle entstand ein Dachstuhlbrand.
Im Laufe der gestrigen Luftkämpfe schössen unsere Jagdflugzeuge 17 feindliche Jäger ab. Dabei errang Oberstleutnant Mölders seinen 52. und 53. Luftsieg. — Neun eigene Flugzeuge werden vermißt."
Berlin, 28. Oktober.
In den frühen Morgenstunden des 25. Oktober griff an der englischen Osttüste ein deutsches Kampfflugzeug überraschend einen britischen Zerstörer an. Sogleich nach dem Angrisf wurde auf dem Zerstörer ein Feuerschein beobachtet. Der Zerstörer stellte daraufhin sein Abwehrfeuer sofort ein und drehte mit schwerer Havarie auf die Küste zu ab. Er wurde in sinkendem Zustande beobachtet.
Oöring mit der sortfüstrung des Vierjastresplanes beauftragt
Berlin, 2K. Oktober.
Aus dem Reichsparteitag der Ehre im Jahre 193K verkündete der Führer den Vierjahresplan, dessen Durchführung er mit der Verordnung vom 18. Oktober 193K dem Ministerpräsidenten Generaloberst Göring übertrug. Nachdem jetzt die seinerzeit gesetzte Frist abgelaufen ist, hat der Führer durch Erlaß vom 18. Oktober 194N Reichsmarschall Göring mit der Fortführung des Vierjahresplanes für die Dauer von weiteren vier Jahren beauftragt mit der besonderen Weisung, den Plan den Forderungen des Krieges anzupassen. Die ihm durch die Verordnung vom 18. Oktober 193K gegebenen Vollmachten hat der Führer dem Reichsmarschall weiter
hin zur Verfügung gestellt. Zugleich hat der Führer das nachstehende Schreiben an den Reichsmarschall gerichtet:
Zur Zeit Berchtesgaden, 18. Oktober 1940 Mein lieber Reichsmarschall!
Vor vier Jahren übertrug ich Ihnen die Durchführung des Planes, den ich auf dem Parteitag der Ehre verkündet habe. Nachdem Sie diesem Auftrag die Ihnen eigene Tatkraft gewidmet und ihn zu großem Erfolg geführt haben, ist es jetzt Ihre Aufgabe als Beauftragter für den zweiten Vierjahresplan, das begonnene Werk weiter fortzuführen und es besonders den Forderungen des Krieges anzupassen. Alle die Ihnen seinerzeit gegebenen Vollmachten stehen Ihnen dafür auch weiterhin zur Verfügung.
Ihr
lgez.:) Adolf Hitler.
„flngftvolle krwartung der kngländer steigt"
Krieg bis zur vefreiung der Welt von der britischen vorkerrfchaft!
Nom. 26. Oktober.
Die Teilnahme der italienischen Lustwasse an der Offensive gegen England steht auch am Sonnabend im Mittelpunkt der römischen Blätter, die das Leben beim italienischen Fliegerkorps schildern und die herzliche Kameradschaft, zwischen den deutschen und den italienischen Fliegern hervorheben. Das italienische Volk sei. wie ^Popolo di Roma" betont, stolz, daß ein italienisches Fliegerkorps an den siegreichen Aktionen gcgcin England teilnimmt und sehe darin einen neuen Beweis, daß es in diesem Kriege keine getrennten Fronten gäbe. Die Gemeinschaft in der Aktion, in den Wagnissen und in den kühnen und glorreichen Taten bekräftige vor aller Welt die Schicksalsverbundenheit der beiden siegreichen Revolutionen.
Im übrigen beschäftigen sich die Blätter mit der in England herrschenden Sorge und Verwirrung, die deutlich genug in der Eerüchtemacherei und dem Rätselraten der englischen Propaganda zum Ausdruck komme. In England, erklärt - „Messäggero", beginne man nach dem Mißerfolg der Mission Edens die eigene vollkommene Isolierung einzusehen und bemühe sich deshalb, durch Verbreitung von lächerlichen Gerüchten und Versuchsballonen die eigene öfsentliche Meinung
darüber hinwegzutäuschen, daß Albion von offenen und versteckten Feinden umgeben ist. Die Völker der Achse dagegen interessierten sich in bedingungslosem Vertrauen aus ihre Führung vor allem für die Kriegsvpcratwnen. aus denen der Endsieg hervorgehen werde.
Der „Carriere della Sera" schreibt, die letzten politischen und militärischen Ereignisse hätten die angstvolle Erwartung der Engländer und ihrer Regierungsmänner auss höchste gesteigert. Während die deutsche Lustwasse, zu der sich jetzt auch die italienische geselle, Englands militärische Anlagen und Häsen vernichte, sei es natürlich, daß auch die diplomatische Tätigkeit der Achsenmächte für die Gegner der Achse wahrhast alarmierend sei. Die Angst der Engländer in diesem traurigen Augenblick sei verständlich; denn das Wort hätten die Massen. Aus dem Geheimnis aber. das die Beschlüsse der Führer der Achse umgebe, könne England nur den einen Willen und den einen Gedanken lesen: Krieg bis-zum äußersten, bis zur Befreiung der Welt von der britischen Vorherrschaft.
„Popolo d'Jtölia" behandelt in einem sehr eingehenden Aussatz seines Sonderberichterstatters Appelius die gegenwärtige Lage unter Berücksichtigung der Stellung, in die England durch seine unglückliche Politik geraten ist. Die enAische Starrsinnigkeit, so heißt es darin, verrenne sich immer stärker in dem berühmten britischen Satz, daß „England oll« Schlach
ten verliere, nur die letzte nicht". Die Engländer bemerkten nicht, daß sie diesmal gerade die „l e tz t e S ch l a ch t" verloren haben, und zwar noch vor den anderen Schlachten,
In der Vergangenheit habe England die letzte Schlacht immer durch eine Endkoalition gewonnen, heute aber habe es gar keine Koalitionsmöglichkeiten mehr. Die bescheidene Intelligenz dessen, der das moderne England leite, lasse das England von 1940 nicht die Sinnlosigkeit eines Widerstandes erkennen, der weder einen internationalen Inhalt noch einen strategischen Ausweg habe und sich einzig und allein in einer fortschreitenden Zerstörung des eigenen Vermögensbesitzes äußere.
England habe nur einen einzigen Weg, nämlich zu kapitu- liecen, und zwar so schnell wie möglich zu kapitulieren, um zu retten, was von feinem Imperium noch zu retten sei.
Der Krieg werde solange weitergehen als Churchill nicht merke, daß er nicht Pitt sei, sondern nur «in x-beliebiger Churchill, solange, bis die Engländer, durch die unablässigen Schläge in die Wirklichkeit zurückgerufen, dafür sorgten, sich «inen Premierminister zu verschaffen, der sich von den historischen Epochen die richtige Vorstellung mache. Natürlich könnten Europa und die Welt nicht warten, bis die Engländer ihren Zeitsinn in Ordnung brächten, Europa ünd die Welt, müßten an ihre eigenen Angelegenheiten denken.
Festlande liegen und wie die gegenseitigen Machtverhältnisse zwischen Deutschland und Frankreich sind, wäre das, was Churchill von Frankreich gern möchte. also - das, was Churchills Hampelmann de Gaulle täglich zu propagieren versucht, nur angetan, auch noch die letzte Hoffnung Frankreichs auf eine bessere Zukunft zu verschütten und ihm den letzten Ausweg zu versperren, der in die neue europäische Völkergemeinschaft, in die Völkergemeinschaft des werdenden Europas führen könnte. Daß diese Völkergemeinschaft, beraten und betreut von Männern von geschichtlicher Größe und erfüllt von der Tatkraft junger, starker, aufstrebender Nationen tatsächlich ein verlorenes Erbteil zu beanspruchen hat, nämlich die immer und immer wieder von England freventlich gefährdete Befriedung und damit eine neue Entwicklung der Wohlfahrt in die Zukunft — und zwar ohne ständig den englischen Quertreibereien ausgesetzt zu sein —, das hebt sich mehr und mehr klar am neuen politischen Horizont Europas ab. Diesem Streben gilt oder sollte gelten der Einsatz aller tapferen Männer in allen europäischen Ländern, also auch jener Männer Frankreichs, die wollen und wünschen, daß Frankreich, der ihm innewohnenden Bedeutung entsprechend, seinen Platz innerhalb der künftigen europäischen Völkergemeinschaft wiedergewinnt und auch erhalten kann. Daß dies nicht an der Seite Englands, sondern lediglich an der Seite der Achsenmächte, die das neue Europa auf- bauenh möglich ist, erscheint als selbstverständlich.
Mephisto Wir begreifen es sehr gut, daß heute nach tliurttittl nunmehr Geschichte gewordenen Ee- ' iprächen des Führers mit Marschall Pstain und Laval der ebenso minderwertige Mensch wie Politiker Churchill sich einfach vor den Kopf geschlagen fühlt, zumal er erst wenige Tage vorher in seiner Franzosen-Rede behauptet hatte, der Führer wolle die französische Nation vollkommen verschwinden lassen und ihr Leben wie ihre Zukunft auslöschen. Daß Churchill nach dem Empfang Lavals beim Führer in London sogar noch verbreiten ließ. Laval handle schamlos aus eigene Faust und ohne Vollmachten der Regierung in Vichy, zeigt Churchills einfach unermeßliche Verlegenheit einer Tatsache gegenüber, die ihm gar nicht in den Kram paßt und der gegenüber er nun in völliger Hilflosigkeit dasteht. Da nun mit dem höchstpersönlichen Empfang Pstains beim Führer auch noch Churchills letzter verlegener Versuch, seinen völligen politischen Bankrott zu verschleiern, mißlungen ist, möchte einen schon beinahe Erbarmen überkommen mit dem politischen Wicht, den die Götter nun einmal in ihrem Zorn und um England zu verderben so jammervoll erschufen, wie er ist. Fast scheint es wirklich so, als ob er, ein zweiter Mephisto, stets das ^6öse wollend, tatsächlich das Gute tun muß. Denn wenn es heute unter sämtlichen europäischen Mächten kaum mehr eine nennenswerte gibt, die sich der Idee einer europäischen Völkergemeinschaft im ausbauenden Sinn zu verschließen vermag, si? ist das bestimmt das zwar nicht gewallte, aber dennoch durch Churchills Politik herbeigeführte Ergebnis, das Ergebnis einer Politik, die immerhin den Vorzug hat. der Welt geoffenbart zu haben, einmal, daß das einst großmächtige Empire heute nicht einmal mehr lähig ist, sich selbst der Einkreisung zu entziehen, die es Deutschland und Italien zugedacht hatte, dann, daß die europäischen Fragen samt und sonders sich tatsächlich ohne England weit besser und befriedigender als mit England lösen lassen. Das alles ist aber nicht geeignet, den Großsprechereien des Lharlatans Churchill Europa von der „Nazi-Pest" erlösen und die Welt aus der Barbarei erretten zu wollen, bei den Nationen Europas Widerhall zu verleihen oder gar Vertrauen zu erwerben. Vertrauen ist jedenfalls weit mehr dort zu finden, wo, wie es die Achsenmächte und ihre Freunde Tag für Tag und Stunde für Stunde tun, um die Gestaltung der Zukunft eines besseren Europas gerungen wird; gerungen nicht in Worten, aber desto mehr in
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London muß die abermalige Verstärkung, der deutschen Vergeltungsangrisfe bekanntgeben; drei britische Geleitzüge wurden zersprengt.
Durch ein deutsches Kampfflugzeug wurde ein englischer Zerstörer versenkt, ein weiterer britischer Zerstörer wurde durch Auflaufen aus eine Mine vernichtet.
Der englische 42 V00-Tonnen-Dampfer „Emprcß of Britain" wurde durch eine Bombe schwerstcns beschädigt; die Besatzung ging in die Boote.
Aus allen afrikanischen Fronten fanden starke Luftaktionen statt.
Die Japaner vernichteten zwei der wichtigsten Brücken der Burma-Straße.
Reichsmarschall Göring wurde vom Führer mit der Fortführung des Vierjahrcsplans beauftragt.
Reichsminister Dr. Goebbels sprach in Wien zur politischen und militärischen Lage.
Gauleiter Röver sprach auf der großen Tagung der Kreiswirtschastsbcrater im Gau Wcser-Ems.
Krcisleiter Blanke eröffnet heute die Ausstellung „Koloniales Schrifttum".
Das Reichscrgebnis des 2. Opfersonntags zeigt im Verhältnis zur gleichen Sammlung 1939 eine 81prozentige Erhöhung des Sammelbetragcs.