Ausgabe 
(20.10.1940) Nr. 289
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PartLimmliche Tageszeitung

vas flmtsblAtt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

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Anzekgen - GrunSpretse?

Die I, mw hohe und 22 mw breite Zeile im Anzeigenteil 13 ^ Die 78 mm breite und 1 mio hohe Zelle im Tertteil 75 Ermäßigte Grundpreise sfür Klein- u. Famiften- anz->'^"'- u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 9 Nachlaß­staffel O. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: In Bremen: Am Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nächtens und sonntags: Fernsprecher 5 1115) Obernstraste 86, Fernspr. 5 4121« In Gvke: Mühkendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblalt des Neichsstatttsalters in Oldenburg und Vremen

Kim

Nr. 289 / 10 . Jahrgang

Sonntag, 20. Oktober 1940

Linzetpreis 1S Npf.

öroßerfoig unserer U-Voote

Zl feindliche Handelsschiffe mit 1?; 000 VM., davon 1S0 000 SM. in einer einzigen Nacht aus einem stark gesicherten öeleitzug heraus versenkt

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Berlin. 18. Oktober.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Deutsche Unterseeboote versenkten in den letzten Tagen 31 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 173 658 BNT. Hiervon wurden 28 Dampfer aus stark gesicherten Eeleitzügen herausgeschossen. An diesen Erfolgen ist das unter Führung des Kapitänleutnants Frauenheim stehende Unterseeboot mit 18 Dampfern von 51880 VRT.» das Unterseeboot des Kapitänleutnants Kretschmer mit sieben Dampfern von 45 888 VRT., das Unter­seeboot des Kapitänleutnants Moehle mit sieben Dampfern von 44 858 BRT. beteiligt. Zwei wei­tere Unterseeboote versenkten vier Dampfer mit 21 888 VRT. und drei Dampfer mit 12 688 VRT.

Die Lustwaffe setzte ihre Vergeltungsangriffe auf die britische Hauptstadt trotz ungünstiger Wetterlage fort. Dabei gelang es, ein lebenswichtiges Wasserwerk zu zerstören. Bei Angriffen aus andere Orte Süd- und Mittelenglands erhielt ein Rüstungswerk mehrere schwere Treffer. In Truppenlagern wurden Baracken und Zelte zerstört. In einem Lager trafen Bomben an­getretene Mannschaften. Auch in der Nacht griffen schwere Kampfverbände London mit zahlreichen Bom­ben aller Kaliber an und zerstörten Dock- und Indu­strieanlagen nördlich und südlich der Themse. Weitere Angriffe richteten sich gegen die Hafenanlagen von Liverpool und Rüstungswerke in Birmingham, die zahlreiche Brände zur Folge hatten.

Deutsche Seestreitkräfte setzten das Verminen der bri­tischen Küstengewässer fort. Feindliche Schnellboote, die sich deutschen Versorgungsschiffen zu nähern suchten, wurden vevtrieüen und zogen sich unter Nebeloerwen- dung zurück. Deutsche Marineartillerie und Fernkampf­artillerie des Heeres bekämpften feindliche Küstenbatte­rien mit Erfolg und beschossen die Hafenanlage» von Dover.

Bei nächtlichen Einflügen nach Nord- und Westdeutsch­land warfen einige britische Flugzeuge an verschiedenen Stellen Bomben, ohne militärischen Sachschaden anzu­richten. Dagegen wurden wieder mehrere Wohnhäuser getroffen. Zwei eigene Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt."

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Wie zu dem außerordentlichen Erfolg unserer Unter- seeboockwaffe, den der Wehrmachtsbericht vom Sonn­abend meldete, noch näher bekannt wird, entfielen von

Da«; Werden des Reiches

2m Spiegel einer Ausstellung

Am 8. November wird in München die Aus­stellung „Deutsche Größe" eröffnet An Hand ein­dringlichen Materials wird diese gewaltige Schau die Höhepunkte deutscher Geschichte wiedergeben. Aus diesem Anlaß bringt die „Bremer Zeitung" in der heutigen Ausgabe in einer Sonderseite einen Abriß der geschichtlichen politischen Ent­wicklung von der srühgermanischen Zeit bis zum heutigen Freiheitskampf des deutschen Volkes. In dieser für unser Schicksal bedeutenden Epoche trügt diese Sonderseite wieder einem Bedürfnis der Leser Rechnung. Sie spricht für sich und die „Bremer Zeitung".

den 31 versenkten Handelsschissen allein 26 schwerbe­ladene Dampfer aus einen einzigen stark gesicherten Eeleitzug, der von mehreren Unterseebooten angegriffen wurde.

In einer einzigen Nacht wurden diese 26 für Eng­land bestimmten Schiffe mit etwa 158 888 BRT. aus dem Geleitzug herausgeschossen und versenkt.

26 große Dampfer, beladen mit kriegswichtigen Gütern, mit Ausrüstungen, Kriegsmaterial, Kleidung, Lebensmitteln, wichtigen Rohstoffen, Waffen, kurz all den Dingen, die es England ermöglichen sollten, seinen Krieg zu verlängern, sind kurz vor dem Einlaufen in den sicheren^Hafen dem würgenden Zugriff der deutschen Unterseebootwaffe in einer einzigen Nacht zum Opfer gefallen. Dies ist der größte und erfolgreichste Sammel- angriff unserer Unterseeboote auf einen einzigen großen britischen Geleitzug» der bisher stattgefunden hat.

I. 8. 0. Bremen, 20. Oktober.

Zerbrechender Der gigantische Kampf der deut-

Widerstandswille l^n Luftwaffe gegen das heute ' nur noch um sein Leben kampfende

England hat in diesen Tagen wieder neue und jetzt schon ganz gewaltige Ausmaße angenommen. Weder Wolken noch Nebel können unsere Flieger in ihrem brennenden Verlangen hindern, alltäglich und -nächt­lich über den Kanal zu fliegen, um den Willen der englischen Kriegsverbrecher, dem deutschen Ansturm zu widerstehen, mit Zähigkeit und Wucht zu zermürben, bis er zuletzt zerbrechen muß. Dieser Wille wird und muß über kurz oder lang zerbrechen, weil er sich auf keine moralischen Werte zu stützen vermag, son­dern nur noch der Angst vor dem kommenden Straf­gericht, also lediglich dem schlechten Gewissen entspringt, mit der Kriegserklärung an Deutschland etwas un­faßbar Verbrecherisches begangen zu haben und darum am Ende dieses Kampfes für eine unvorstellbar schwere Schuld eine unvorstellbar schwere Strafe er­leiden zu müssen. Diese Angst, die Angst des gestellten und keine Möglichkeit zum Entkommen sehenden Verbrechers ist es allein noch, was die Schuldigen am Kriege in London aus ihrem Posten aushalten läßt, die Angst und die Erkenntnis, keinen Ausweg mehr zu

Unsere Zerstörer — ran an den seind

Zrotz ortiUeristischer Unlerlsgentieit den 6egner durch lorpedoangM in die ?lucht selchiagen

Berlin, 19. Oktober.

Zu dem Seegefecht, das zwischen deutschen Zerstörern und einem britischen Kreuzerverband vor dem Bristol-Kanal statt­fand, erfahren wir Koch folgende Einzelheiten: Die deutschen Zerstörer befanden sich am Rande des Atlantischen Ozeans auf einem Vorstoß nach Norden. Aus große Entfernung wurde ein am Horizont auftauchender Verband von Schissen gesichtet, aus den unsere Zerstörer sofort Kurs nahmen. Bald daraus konnte beobachtet werden, daß der gesichtete Verband aus britischen Kreuzern bestand, die von Torpedobootszer­störern begleitet wurden.

Die feindliche Artillerie war naturgemäß sowohl an Stärke als auch an Reichweite überlegen. Die Bestückung britischer Kreuzer besteht gewöhnlich aus acht Geschützen mit einem Kaliber von 20.3 am oder — bei leichen Kreuzern — aus bis zu 12 Geschützen von 15,2 em Kaliber, wozu noch leichte Artillerie. Flak und Torpedorohre hinzukommen. Unsere Zer­störer sichteten das feindliche Mündungsfener aus einer Ent­fernung, aus die sie mit ihrer Artillerie noch nicht antworten konnten. Die feindlichen Salven schlugen ins Wasser ein. ohne zu tresssn.

Der Führer des deutschen Verbandes gab ohne Rücksicht aus die einseitige Artilleriebeschictzung durch den Feind unver­züglich den Befehl zum Tagesangriss mit Torpedos. Mit höchster Fahr, näherten sich unsere Boote unter dauerndem feindlichen Feuer dem Gegner aus die befohlene Torpedo- schußweite und wie im Manöver wurden dann die Torpedo- schüsse aus die feindlichen Kriegsschiffe abgegeben. Genau nach dem Ablauf der nach der Entfernung berechneten Laufzeit wurde aus einem feindlichen Kriegsschiff ein Treffer beob­

achtet. Es erfolgte eine Explosion, eine Stichflamme ging hoch und das feindliche Schiff war in eine Rauchwolke ge­hüllt. so daß nicht festgestellt werden konnte, welchem Schisss- typ das getroffene Schiff angehörte. Genau wie in der ent­scheidenden Phase der Skagcrrak-Schlacht drehte der feindliche Verband vor unserem Torpcdoangrifs ab und zog sich zurück.

Auch die Luftwaffe griff in den Kamps ein, indem sie die feindlichen Kreuzer und Zerstörer mit Bomben angriff. Nach erfolgreicher Erledigung ihrer Ausgabe kehrten alle unsere Zer­störer unversehrt in ihre Stützpunkte zurück. Der von uns er­zielte Torpedotreffer wurde später durch die eingesetzte Luft­aufklärung einwandfrei beobachtet und bestätigt.

Britische Zerstörer vertrieben

Berlin, 19. Oktober.

Am 18. Oktober früh wurden vor Dover britische Zer­störer gesichtet. Deutsche Kiistenartillerie sührte einen Feuerübcrfall aus, woraushin die Zerstörer mit Höchst- sahrt nach den Downs zurückliefen. Dieser Versuch leich­ter britischer Seestreitkräfte, in den Kanal vorzustoßen, wurde hierdurch erfolgreich verhindert.

Vier englische Schisse verloren. Newyorker Schiffahrtskreise gaben kürzlich den Verlust von vier englischen Schissen be­kannt: Frachter „Orangemoor" l5775 BNT.), Passagierdampser „Queen" (1162 BNT.), Frachter „Mavis" (935 BRT.) und Trawler „River CIHdc" (276 BRT.).

Vuff looper lügt sich selbst zu Srunbe

Iress-rknebeluns, Illusionen, ffetze, kalbe kingestöndnisse, Negiesekler unb offene flnklagen — Sgmbole der Verzweiflung

m. Nerlin. 19. Oktober. weiter voll ZU verloraen. Zu allem Ueberiluk wird loaar 1

m. Berlin, 19. Oktober

in iOr-r Wirksamkeit steigernden deutschen Angriffe auf die britische Hauptstadt, die täglich neue Die sich ständig rn ihrer Wirks -.„vorrufen, haben der englischen Propaganda eine bittere Nutz zu knacken serstorungen und Großb »n e - 1« ^inen Mosaikbildche» zusammengestellt, die Wahrheit erkennt, hat man

^°?'" ,^n Ta^n mehr und neh^ geknebelt, so daß beispielsweise die schwedischen Zeitungen

m SonnLd LerhäuPt Kine AnbAte aus London mehr veröffentlichen konnten. Die Zwischenzeit nun benutzt­est Eooper, um eine neue Lügcnflut über die Welt zu ergießen.

Row, Saville Row, Sloane Squars, Australia House und South Asrica House. Daß diese Liste nicht vollständig ist, erkennt man an dein Fehlen des Trafalgar Squares, des Waterloo- und des Victoria-Bahnhoss sowie des Eobäudes der „Times", der Churchill sogar noch ein Glückwunsch­telegramm geschickt hat, daß sie ihre Lügentätigkeit trotz Zerstörung ihrer Redaktions- und Verwaltungsabteilung fortsetzen kann.

So wenig wie die Auslandspresse sich aus die Dauer durch Dusf Coopers Schweige- bzw. Jllusionstätigkcit täuschen lassen

imr das Ausland wird die Lüge einer abgewiesenen deut- 'n Invasion neu aufgebrüht, faselt man von wuchtigen stägen der RAF. gegen Westdeutschland und d,e deutschen nalstützpnnkte, erfindet man phantasievolle Gerüchte über en angeblich bevorstehenden und von Deutschland unter- tzten norwegischen Ueberfall au, Island und Grönland, ichzeitig glaubt man dem Führer bedeutsame strategische ster Nachweis«, zu können. Für das Inland aber hat man tzllch wieder zahlreiche Bundesgenossen und neue Freunde d»ck? Häuptlinge ehemaliger Südsee-Kamnbalen und E,n- orene stiften geringe Geldsummen oder Hammelherden, um e «ovalität dem britischen Empire gegenüber zu bekunden, -ichzeitig wettert Grcenwood. daß man Berlin doppelt ,u- kMben werde, was London letzt angetan wurde, über Englands Regie klappt nicht meh^ Des ^utr^ amen Dwff Eooper den umgehängten Maulkorb äußerst e^ So gibt der Londoner Vertreter des Stockholmer eine Ausstellung bekannter Londoner Platze

^LbL.E Am^e g deutsch

ädiat winden Darunter befinden stch. Auftrn Aeeo, -ver eh SgnE Westminster Bridge Noad Churchills sruherer ohnsitz), die Gebäude des „Daily Herald und des ,,Eve- ng Standard" das Ford-Geschäst an der Regent Street. . ».mvevial War Museum. Lambeth Pa-

-e Lambeth Walk, Park Laue, Piccadilly Clrcus, Rotten

wird, so wenig machen selbst die englischen Zeitungen diesen neuesten Rummel in ihrer Gesamtheit mit „News Chronicle" beschwert sich über die Langsamkeit der Aufräumungsarbei- ten, und in der übrigen Presse ist ein heftiger Streit dar­über ausgebrochen, wer die scheußlichen Zustände in den N-Bahnen, die jedoch immerhin einen gewissen Schutz bieten, durchkosten darf, die arbeitenden Männer, um wenigstens eine kurze Zeit des Tages Ruhe zu haben. bzw. die Frauen, die tagsüber vorübergehend Schlaf finden können, denen man aber eigentlich aus Ritterlichkeit diesen sicheren Platz zukom­men lassen müßte. Der „Daily Herald" rät den englischen Frauen sogar, London lieber gleich zu verlassen und verab­reicht der Jllnsionskampagne eine schallende Ohrfeige, indem er betont, daß cS trotz angeblich guter Lebcnsmittclzusuhr schwer werden könnte, Londons acht Millionen in Zukunft

weiter voll zu versorgen. Zu allem Ucbersluß wird sogar noch amtlich der Verlust von immerhin 744 Flugzeugen zugegeben. Wenn man damit auch nur einen geringen Bruchteil der Wahrheit eingestellt, so hat man doch großen Kreisen Lon­dons damit die Laune völlig verdorben.

Da man bei den Präzisen Angaben des deutschen Wchr- machtsberichtcs die Angriffe aus London nicht völlig leugnen kann, so sprach man anfangs am Sonnabendmorgcn wieder von der bereits sattsam bekannten „relativ ruhigen Nacht". Eine eben solch ruhige Nacht brachte vor 24 Stunden dreizehn Stunden Daueralarm. Nachdem man sich dann einigermaßen gefaßt hatte, wurde amtlich wenigstens verlautbart, daß die deutschen Aktionen im Verlauf der Nacht zum Sonnabend trotz schlechten Wetters sehr großen Umfang und entsprechende Wir­kungen hatten. London und Mittclcngland seien im besonde­ren Maße bedacht worden. Es werden sogar Schäden an In­dustrieanlagen zugegeben, nicht nur in London, sondern auch in Birmingham, das anscheinend wieder sehr start zu leiden gehabt hat. Wie allnächtlich waren die Industriegebiete des Mersey-Flusscs (Liverpool) mit unter den Angriffsobjekten, fer­ner Flugplätze in Südostcngland.

Da die britische Luftwaffe wegen des schweren Nebels stark behindert war, gaukelt man dem englischen Volk vor, jetzt habe sie ihre Tätigkeit wieder „normal" aufgenommen, und da man bisher noch keine besonderen Erfolge zu verzeichnen hatte, wird stolz verkündet, Faß Lustmarschall Sir Charles Portal, der neue Chef der -Königlichen Lustwäsfe. das Kom­mando erst in einigen Tagen übernehmen werde. Wie lächerlich sich England selbst mrt solch widerspruchsvollen Meldungen vor der Welt macht, wird Tnss Cooper wohl end­gültig erst dann einsahen, wenn der Zusammenbrach des ver­rotteten britischen Systems auch dem dümmsten Untertanen­verstand seiner britischen Majestät aufgedämmert ist.

haben, als in dem selbstentfachten Brande mit all denen umzukommen, die sich an der Brandstiftung, sei es durch tätige Mithilfe, sei es durch lässige Duldung mit­schuldig gemacht haben. An einen Sieg noch zu glau­ben, auch wenn Churchill und seine Spießgesellen der Welt gegenüber so tun, als glaubten sie daran, kann selbst dem normalen Gangsterverstand dieser Verbrecher nicht mehr einfallen und Churchills bezeichnende Aeuße­rung im Unterhaus läßt auch gar keinen Zweifel mehr darüber aufkommen, daß er selbst wohl am besten weiß, wie schlecht es bereits für England in diesem geschichtlichen Entscheidungskampfe steht. Und daran ändert auch nichts die in schlotternder Angst und Ver­legenheit zur Ermunterung des englischen Volkes von Zeit zu Zeit immer wieder angekündigte englische Offensive.

v 7 r deutsche Es ist gewiß nicht die deutsche Luftwaffe Miirnonri« allein, die würgend England an der ^ ^ " Kehle sitzt. So furchtbar ihr Griff auch für die Insel sein mag, so sicher dieser Griff allein schon den englischen Widerstand über kurz oder lang zum Er­lahmen bringen müßte und in der Lage wäre, den heute bereits auf die Insel beschränkten Brandherd in des Wortes buchstäblicher Bedeutung auszubrennen: Eng­lands Leben, der Bestand des einst so gewaltigen und scheinbar unbesiegbaren, ja anscheinend unangreifbaren Imperiums ist auch noch durch andere Angriffe töd­lich bedroht, durch Angriffe, von denen die Welt ebenso wie von der Wirkung der deutschen Luftwaffe Tag für Tag durch die Wehrmachtsberichte der Achsenmächte in ebenso schlichten wie lapidaren Sätzen Kenntnis er­hält. Man darf über den täglich und nächtlich erfolgen­den heroischen Einsatz unserer Luftwaffe gegen England nicht den ebenso heroischen und auf seine Weise genau so erfolgreichen Einsatz der deutschen Kriegsmarine vergessen, deren U-Boote und Schnellboote und deren Kreuzer in fernen Gewässern gegen England eine Blockade ausüben, die weit mehr, als der Laie zu be­urteilen in der Lage ist, England den ihm durch die deutsche Luftwaffe noch belassenen Atemrest zu nehmen. Man darf auch nicht vergessen die starke Kampfkraft unseres italienischen Bundesgenossen, der sich im Mittelmeer gegen das auch dort sich verzweifelnd wehrende Eng­land wendet und sich allenthalben verkrallt hat, wo bis vor kurzem noch die britische Flagge ungefährdet wehen zu können vermeinte. Vor allem aber darf man, — will man den Eesamtstand des ungeheuerlichen Ent- scheidungskampfcs um England richtig werten —, über dem Anblick der einseitig zu ungunsten Englands aus- schlagenden militärischen Lage die diplomatisch« und politische Lage Englands nicht übersehen, bei deren fachkundiger Beurteilung sich das Imperium um keines Haares Breite besser darstellt als in Bewertung seines militärischen Zustandes.

politisch wie Genau so wie England in Europa mMtSrisch bankrott militärisch ausgespielt hat, hat es ' ' hier auch politisch völlig

bankrott gemacht. Hand in Hand mit dem Verlust seiner militärischen Positionen in Polen, in Norwegen, in Hol­land, Belgien und Frankreich hat es (nachdem es bereits vor der Kriegserklärung an Deutschland seine Po­sitionen in Abessinien und in Spanien verloren hatte), nicht allein auch seine politische Verankerung in jenen Ländern verloren, sondern darüber hinaus auch noch im ganzen restlichen Europa und im größten Teil der übrigen Welt. Wie sich schon die englische Garantie Po­lens als döse Schaumblase erwies, so hat sich auch Eng­lands Garantie Rumäniens nichts als wie ein Roß-

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Deutsche N-Boote versenkten in den letzten Tagen aus stark gesicherten Gclcitzügen 31 feindliche Handelsschiffe mit 173 VSl> BRT.

Italienische Bombenflugzeuge beschädigten einen englischen 10 OOO-Tonnen-Kreuzer.

Die Japaner belegten die Burma-Straße mit Bomben im Gewicht von 60 000 Kilogramm.

Duss Cooper greift nach den neuesten deutschen Erfolgen erneut zu VertuschungSmanödern und Lügen.

100 000 Volksdeutsche wurden bisher aus Bessarabien und der Nordbukowina ausgesiedelt.

Weitere Offiziere des Heeres wurden mit dem Ritter­kreuz ausgezeichnet.

Eine furchtbare Ueberschwemmungskatastrophe ereignete sich in Katalonien.

Mit der Eröffnung der Beuteschau in der Börse durch Konteradmiral von Heimburg erfuhr die 2. Reichs- straßcnsammlung in Bremen ihren Auftakt.

Bremen veranstaltet zur „Woche des Deutschen Buches 1940" eine Ausstellung kolonialen Schrifttums und eine Buchsammlung für die Wehrmacht.

Eine Bremer Fliegcrmutter erzählte der „Bremer Zei­tung" von ihrem Sohn, dem Ritterkreuzträger Haupt­mann Erich Groth.