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Parteiamtliche Tageszeitung
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatttfalkecs in Oldenburg und vremen
Nr. 289 / 10. Jahrgang
Sonnabend, 19.0ktober 1948
kinzelpreis 15 Npf.
Londons Kaien weitgehend zerstört
Such am sreitagnachmMag überraschende wirksame flngriffe aus London
Zensur bebt vor der wakrkeil
stllzu offene ffuslandsjournoliften mundtot gemocht / Weitreichende soziale Wirkungen des
ewigen Bombardements durch die deutschen Kampfflieger
w. Berlrn, 18. Oktober.
^ großem Stil durchgeführten deutschen Tag- und Nachtangriffe auf Londo« 2 Sudenglands. die allem am Donnerstag stärkste Wirkungen von der Waterloo> Brucke b»s zu den Royal-Albert-Docks hervorriefen, haben in England einen solchen Schrecken her. vorgerufen, dah dre Zensur allem schon vor dem Gedanken bebt, die Welt könne sich ein Bild vor dem wahren Zustand der englischen Hauptstadt verschafsen.
Die Zensur ist weiter verstärkt worden, und nach finnischen Meldungen hat Duss Cooper „gewissen ausländischen Korrespondenten" sogar verboten, zukünftig überhaupt über die deutschen Luftangriffe aus England zu berichten. Es ist deshalb lediglich möglich, durch Zusammenstellung zahlreicher Einzslmeldungen der einzelnen Auslandsagenturen den Schreckcnszustand der englischen Hauptstadt einigermaßen zu ersassen.
Auch am Freitagnachmittag erschienen Verbände der deutschen Luftwaffe, nachdem der erste Teil des Tages nach englischen Darstellungen „relativ ruhig" verlaufen war, überraschend und wirksam über London. Kurz nachdem die Sirenen ihr Alarmgeheul begonnen hatten, dröhnten bereits überall die Explosionen der Bomben. Am Mittag waren deutsche Flugzeuge über Ost-Schottland erschienen und hatten Bomben über einer von englischer Seite nicht näher bezeichneten Küstenstadt abgeworfen.
Sehr aufschlußreich ist der Bericht des Londoner Vertreters der „Stockholms Tidningen", der einen Rückblick aus die ersten sechs Wochen des intensiven Bombardements der englischen Hauptstadt zu geben versucht. Es heißt hier u. a.: „Nacht um Nacht hämmern Bomber aus die Stadt los, jeden Morgen öss- nen sich neue Krater in den Straßen und Hausreihen. Jede Nacht gleiten wir wieder hinein in den Schatten des Unheimlichen." Unter dem Druck seiner britischen Gastgeber bezeichnet er die Schäden selbstverständlich als nicht „vital entscheidend", muß aber zugeben, daß von der Stadt schon soviel zerstört sei, daß man eines Tages nach dem Wiederaufbau ein ganz neues London kennen lernen würde. Nach einer Rundfahrt durch die Hafen- und Dockbczirke im Osten lautet sein Ausspruch: „Hier scheint das Unheil bereits total zu sein", — „Fabriken und Spcichergebäude sind niedergebrannt und nur die Mauern sind übrig", man habe das Bild eines im Zerfall begriffenen Hafens vor sich.
Das finnische Blatt „Husvudstadsbladet" ergänzt diesen Bericht durch den Hinweis, daß praktisch jede bedeutendere Straße Spuren von Bomben trage, die Zerstörungen seien tatsächlich ungeheuer groß. Auch die USA.-Agentur „United Preß" leugnet nicht die furchtbaren Angriffe der deutschen Luftwaffe auf London und meint, es gäbe hier tatsächlich fast keine Leute mehr. die nicht auf irgendeine Weise den Luftkrieg zu spüren bekommen haben, sei es, daß sie nur zerbrochene Fensterscheiben zu beklagen haben, oder daß sie
krplofion In schwedischer Pulverfabrik
krr. Stockholm, 18. Oktober
In den schwedischen Rüstungswerken Bofors in Karlskoga ereignete sich wiederum ein schweres Unglück. Nachdem hier erst vor kurzem ausgedehnte Brände ausbrachen, die in weiten Kreisen Schwedens den Verdacht englischer Sabotage auskommen ließen, explodierten am Donnerstag in einer Pulverfabrik unter gewaltiger Detonation 400 Kilogramm Sprengstoff. Vermutlich um dem naheliegenden Verdacht einer neuenglischen Sabotage-Aktion vorzubeugen, wird in der schwedischen Presse mit ausfallendem Eifer betont, daß der Explosion eine „natürliche Ursache" zugrunde liege!!
mindestens ein paar Mal die Erschütterungen ihrer Wohn- stätte gespürt haben. Jene weltbekannten Straßen — Oxsord Street, Bond Street, Park Lane, Piccadillh Circus — tragen alle vielsagende Spuren der Beschädigung manchmal bedeutend mehr als nur zertrümmerte Fenster. Die Londoner füllen fast jeden Tag mehr zusammengeschossene Häuser, mehr eingestürzte Dächer.
Der Londoner Berichterstatter der Madrider Zeitung „Pa" stellt fest, sämtliche Distrikte Londons seien mehr oder weniger schwer von Bomben heimgesucht. Interessant ist der Hinweis dieses Berichterstatters auf die Schäden, die der Wirtschaftsapparat Englands durch die deutschen Angriffe erlitten hat. Sie seien, was auch von den Engländern zugegeben werde, unberechenbar. Die größten Verluste dürsten.
Berlin» 18. Oktober.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Am Ausgang des Bristol-Kanals kam es bei einem Borstoß deutscher Zerstörer zum Seegefecht mit einem durch Zerstörer gesicherten britischen Krcuzerver- band. Unsere Zerstörer griffen den überlegenen Feind an und erzielten auf einem feindlichen Kriegsschiff einen Torpedotreffer. Der Gegner brach daraufhin das Gefecht ab. Zur Verfolgung des Feindes wurden Flugzeuge eingesetzt. Die deutschen Zerstörer sind unversehrt in ihre Stützpunkte zurückgekehrt. Wie bereits bekanntgegeben, gelang es in der letzten Nacht bei einem Vorstoß deutscher Schnellboote gegen die englische Südostküste zwei bewaffnete feindliche Handelsschiffe und zwei feindliche Tanker mit insgesamt 3 3 000 VRT. zu versenken. Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Bleichrodt, von dem bereits zwei Teilergebnisse gemeldet worden sind, hat auf seiner letzten Unternehmung insgesamt 42 000 VNT. feindlichen Handelsschisfsraumes versenkt. Damit hat Kapitänleutnant Bleichrodt insgesamt 93 8K2 VRT. vernichtet. '
Leichte Kampsoerbände griffen erneut die britische Hauptstadt und kriegswichtige Ziele in Siidostengland an. Trotz schwieriger Wetteroerhältnisse gelang es im Osten Londons am Bahnhof Deptsort, bei den Vic- toriadocks, sowie im Stadtgebiet nördlich der Themse, wichtige Anlagen zu zerstören. Es kam dabei zu mehreren Luftkämpfen, in denen unsere Jäger Sieger blieben.
Bei Le Havre beschoß eine Heeresbatterie ein feindliches Unterseeboot. Sturzkampsslieger griffen
wie der Berichterstatter meint, durch die Verspätungen aus allen Verkehrslinien entstanden sein. An zweiter Stelle stünden die durch Bomben und Brände hervorgerufenen Schäden und an dritter Stelle der Zeitverlust, den die Lustalarmr in Handel und Industrie hervorgerufen hätten. Auch das Absperren von ganzen Straßenzügen infolge von Bomben verursachten großes Durcheinander. Das ganze Land stehe unter einem furchtbaren Druck.
Das „Journal de Göndve" berichtet: „Die Rächte von London werden lärmender und lärmender. Jeden Abend wird mit einer bemerkenswerten Pünktlichkeit Alarm gegeben. Die Sirenen heulen wie Seelen im Fegefeuer und in weniger als in siins oder zehn Minuten beginnt der Höllenlärm. In das Krachen der Abschüsse und der Explosionen der Granaten aus allen Kalibern, mischt sich das Pfeifen und das kreischende Explosionsgeräusch der Bomben. Jetzt kommen viele Flugzeuge aus sehr niedriger Höhe herunter, um sich dort umso sicherer ihrer Ladung zu entledigen. Was st» in diesem Moment loslassen sind nicht nur die „Molotow-Körbe", sind ganze Trauben von Brand- und Expkosivbomben."
(Fortsetzung aus Seiten 2) »^
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darauf das Boot mit Bomben an. Unter starken Detonationen wurden Vootsteile an die Oberfläche geschleudert, so daß mit der Vernichtung des Unterseebootes zu rechnen ist. Marineartillerie zwang feindliche Schnellboote, die sich der flandrische« Küste zu nähern versuchten» durch ihr Feuer zum Abdrehen. Schiffsansammlungen im Hafen von Dover wurden durch Marineartillerie unter wirksames Feuer genommen.
In der Nacht richteten sich starke rollende Luftangriffe wieder gegen die Industrie- und Dockanlagen von London, sowie gegen Liverpool und Birmingham. Das Verminen britischer Häfen nahm seinen Fortgang. Britische Flugzeuge flogen gestern in das Reichsgebiet nicht ein. In den Luftkämpfen des gestrigen Tages verlor der Gegner 17 Flugzeuge. Sieben deutsche Flugzeuge werden vermißt."
In der Nordsee wurde am 17. Oktober ein Vorpostenboot von zwei britischen Torpedoflugzeugen angegriffen. Das wirksame Abwehrfeuer des deutschen Vorpostenbootes hinderte die britischen Flugzeuge, richtig anzufliegen, so daß sie ihre Torpedos auf größere Entfernung abwarfen. Durch geschicktes Manöverieren konnte sich das Vorpostenboot diesen Torpedoangrissen entziehen.
Am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag unternahmen Einheiten der britischen Luftwaffe insgesamt acht Einslüge in das Gebiet der französischen Kanalküste. Da die Feindslugzeuge im hellen Mondschein deutlich zu erkennen waren, wurde» sie von der deutschen Flak unter wirksames Feuer genommen. Die britischen Flugzeuge drehten daraufhin ab» ohne Bomben geworfen zu haben.
Schneidige Vorstöße unserer Kriegsmarine
deuische Zerstörer gegen feinSlichen kreuzeroerband ersolgreiäi — Ver küstne Handstreich deutscher Schnellboote — Unlerseeboot versenkte 42000 öM. — wirksamer kinsok der Marine-Artillerie
Zapans Antwort in vomben
Hunderte von Kraftwagen aus der Vurma-Straße — flmerikanische Flugzeuge für rschiangkaischek
o. scd. Bern, 18. Oktober.
Die Eröffnung der Burmastraßc wurde in Anwesenheit von Vertretern englischer Behörden und des stellvertretenden Außenministers der chinesischen Regierung Tschiangkaischeks
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auf burmesischem Gebiet mit provokatorischen Kundgebungen gegen Japan gefeiert. Wie unsicher man sich aus britischer Seite angesichts des neuen gefährlichen Schrittes sühlt, zeigt sich unter anderem darin, daß die britischen Behörden in der Stadt Laschio, der Endstation der burmesischen Bahn, zahlreiche Schutzmaßnahmen ergreisen ließen. In jedem Haus Laschios müssen ständig sechs Eimer Wasser und sechs Sandsäcke bereitgrhalten werden, um ausbrcchende Brände rasch bekämpsen zu können.
Die erste Lastwagenkolonne hat sich in den ersten Minuten nach Mitternacht in Laschio, das 70 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt liegt, in Bc.vegung gesetzt. Die Wagen dieser Kolonne sollen nur mit Textilgütern beladen sein da man befürchtet, daß sie von der japanischen Luftwaffe angegriffen werden. Eine zweite Kolonne von 6» Wagen ist bereits kurze Zeit später daraus abgefahren. Nach einer englischen Meldung befinden sich schon wieder hundert Kraftwagen unterwegs.
Wie gemeldet wird, sind Aktionen der japanischen Lustwafse über chinesischem Gebiet gegen die Burmastratze bereits im Gange Schon sechs Stunden vor der Eröffnung der Burma- route erschienen an die 40 japanische Flugzeuge über Tschung- king und warfen dort wieder eine große Anzahl von Spreng- und Brandbomben ab. Wiederum brachen zahlreiche Brände aus. Der Materialschaden soll bedeutend sein. Ueber die Zahl der Opfer wurde noch keine Mitteilung ausgegeben. Der untere Stadtteil Tschungkings mit dem Sitz der Regierung Tschiangkaisch-k wurde in den vorausgegangenen Monaten bereits völlig zerstört. Die Behörden Tschungkings üben ihr« Tätigkeit in Höhlen und tiefen Kellern au».
Nach einer amerikanischen Agenturmeldung wird in der Hauptstadt der Philippinen, Manila, am Sonnabend ein Schiff eintreffen, das 33 - Flugzeuge sut die Regierung Tschiangkaischek an Bord hat. Diese sollen über die Burmastraße nach China gebracht werden. Es sei vorgesehen, daß der Dampfer in Manila weitere 20 Flugzeuge an Bord nehme, die dort bis zur Wiedereröffnung der Burmastraße untergebracht gewesen seien.
Japanische 0elkon;ession in Meriko
Bern, 18. Oktober.
Das mexikanische Wirtschaftsministerium hat mit der zum japanischen Mitsui-Konzern gehörenden Veracruz Petroleum- Gesellschaft einen Konzessions-Vertrag über ein ausgedehntes Erdölgebiet abgeschlossen, das zwischen Jalapa und Missantla im Staate Veracruz liegt. Der Vertrag gibt der Gesellschaft das Recht a»s einen zwanzigjährigen Abbau in diesem Gebiet. das bisher als nicht petroleumhaltig betrachtet wurde. Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, jährlich mindestens zwei Bohrlöcher niederzubringen und, wenn Oel gefunden wird, 5 Prozent der Förderung an die mexikanische Regierung gleichzeitig abzuliefern.
Der Mitsui-Konzern hat gleichzeitig, wie von amerikanischer Seite gemeldet wird, ein amerikanisches Kaufgebot aus 20 000 Tonnen mexikanischen Eisenschrott überboten. Der Eisenschrott wurde von der mexikanischen Petrolepmvcrwaltung zum Verkauf gestellt. Der Kauf soll noch nicht definitiv abgeschlossen sein, doch ist die Transaktion im Zusammenhang mit dem von USA. gegen Japan verhängten Ausfuhrverbot bemerkenswert.
' (Von unserem Lsrliner Vertreter)
Q. 18. Oktober.
Ohne Unterlaß hagelt es Vomben unserer Kampfflieger auf London, unsere Luftwaffe steht im Angriff gegen das Nervenzentrum des britischen Reichs in London, das immerhin 40 Prozent des Handels und Umschlags und starke Teile der Kriegsindustrie in seinen Mauern birgt. Die fortschreitende Vernichtung des Wirtschaftslebens Londons bedeutet auch das Fortschreiten der Zertrümmerung des Wirtschaftslebens der ganzen Insel, deren Minister schon kürzlich die angespannte Versorgungslage bedauerte.
Und nicht nur die Luftwaffe bleibt am Feind, macht den Feldzug gegen England zu einem pausenlosen, sondern unsere junge Kriegsmarine ist nicht minder stark am Einschnüren des Feindes beteiligt. Die U-Boote, haben eine peinlich hohe Wirkungsmöglichkeit von der französischen Küste aus, so stellten die Briten fest, unsere Schnellboote greifen im Kanal und an der Südküste an und kommen in ihren blitzartigen Attacken zu Erfolgen gegen Zerstörungsverbände, die sie auf- stiHern und, wie der neueste gestern gemeldete Erfolg beweist, zu erheblichen Versenkungsziffern gegenüber den Konvois, die sich noch bei Nacht und Nebel durch den Kanal schleichen.
Zum erstenmal in diesem Kriege erschienen deutsche Torpedoboote im Eingang des Bristolkanäls, also dicht unter der englischen Westküste, ein Vorgang, der allein schon ein bezeichnendes Schlaglicht auf die seestrategische Lage wirft, in der sich England heute befindet. In kühnem Angriff sind die deutschen Zerstörer gegen einen weit überlegenen, durch englische Zerstörer gesicherten Kreuzerverband vorgestoßen und haben einen Torpedotreffer auf ein englisches Kriegsschiff angebracht. Der schneidige Angriff bewog die „Herren der Meere", auf schnellstem Wege das Kampffeld zu räumen, und unsere Zerstörer konnten die Fortsetzung der Arbeit der Schwesterwaffe überlassen. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit der Kriegsmarine nahm die deutsche Luftwaffe die Verfolgung des Feindes auf. Wenn es sich bei dem Gefecht im Vristolkanal auch nicht um ein größeres Kampfereignis gehandelt hat, so zeigt dieser Zusammenstoß deutscher und englischer Seestreitkräfte in den Heimatgewässern der britischen Flotte erneut, wie es in Wahrheit mit der von Churchill immer noch gepriesenen Seeherrschaft aussieht.
Ein Kreuzer des britischen Kreuzerverbandes, der von Zerstörern geschützt war, wurde von einem Torpedo beschädigt. Der Kreuzerverband zog sich zurück, aber er wurde auch auf dem Abmarsch noch von unseren Kampffliegern verfolgt. Dieses Gefecht am Rande des Atlantik ist kennzeichnend für die strategische Lage. seitdem die deutsche Wehrmacht im Besitz der gesamten Eegenküste Britanniens vom Nordkap bis zur Viskaya ist.
Deutschlands relativ schwache Kriegsmarine, die sich bei, Kriegsausbruch noch im Aufbau befand, ist auf Gründ ihrer strategischen Position und ihres Offensiv- aeistes, der der Geist der gesamten nationalsozialistischen Wehrmacht ist. in der Laue. die britische Flotte in ihren Operationen zu stöNm. Sie hat gegen alle zünftigen Grundausfassungen als die schwächere Flotte im Zusammenwirken mit der Luftwaffe ein großzügiges Landungsunternehmen wie das in Norwegen erfolgreich gedeckt. Britanniens meerbeherrschende Flotte aber erleidet eine Schlappe nach der anderen, dafür gibt die disziplinarische Untersuchung, die Churchill im Zusammenhang mit dem Dakarfall gegen die Gibraltar- admirale beginnen ließ, ebenso Zeugnis wie die Absetzung des Oberbefehlshabers der Heimatflotte.
So stehen die Aktien Britanniens auf dem Gebiet der Seekriegsführung nicht rosig, wenn man die einst seebeherrschende Stellung Englands bedenkt. Aber inzwischen häufen sich die Stimmen, die die Kriegslage Britanniens mißtrauisch und pessimistisch betrachten. Bezeichnend ist ein Bericht der Zeitung „Vuenos Aires Herald", des Sprachrohrs der britischen Kolonie in der Hauptstadt Argentiniens. Das Blatt geht so weit in seinen Formulierungen, daß man daraus dgs ganze Ausmaß der Enttäuschung über die Erfolglosigkeit des Widerstandes der Royal Air Force und wahrscheinlich zugleich den Rückschlag der Lügenpropaganda Churchills
»IIIIIMIMMIIIIIMIMMIMIMMIIIIMIMMMMMMIMMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Unser?«Fessp»SBSl
Unsere Kriegsmarine unternahm schneidige und erfolgreiche Vorstöße gegen England mit Zerstörern. Schnellbooten und Unterseebooten.
Die italienische Lustwafse verursachte mit ihren Bomben- angrisscn riesige Brände in Aden.
Churchill halfterte den bisherigen Kommandierenden der englischen Flotte ab und ernannte den Vizeadmiral Toreh zum neuen Oberbefehlshaber der Homc-Fleet.
Japan beantwortete die Lessnung der Burmastraße mit einem schweren Bombcnangriss.
Die Besprechungen mit dem italienischen Handelsminister Riccardi wurden beendet und führten zu einer völligen deutsch-italienischen Wirtschastsiibereinstimmung.
Techs tapfere Offiziere des Heeres wurden mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
In der Nacht zum 18. Oktober wurde über der Wesermündung eines der einfliegenden britischen Flugzeuge abgeschossen.
- Gauleiter Carl Növer sprach aus einer Tagung der Ernährungsämter des Nordsecgaucs in Oldenburg.
Die Müiterschulen unseres Gaues Wcser-Ems veranstalten einen Wettbewerb um die beste Säuglingsausstattung. Fünf Dcirser im Süden unseres Gaues wurden umgesiedelt.