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parteiamtliche Lageszeitung
vas flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsbiolt des Neichsstattstalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 2?5 / 10. Zatzrgang
Sonntag, ö. Oktober 1S40
kinzetpreis 1S Npf.
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englische Vezirke bombardiert
wachsende Mißstimmung der unter Sorgendruck stehenden britischen Bevölkerung
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ierlin, 5. Oktober.
Die ununterbrochen auf die englischen Inseln herunterprasselnden deutschen Bombenangriffe haben in London sowie anderen wichtigen Industrie- und Hafenstädten und vor allem auch in den Midlands zu den schwersten Verwüstungen geführt. Unter diesem Eindruck der wachsenden deutschen Erfolge und der eigenen Hilflosigkeit versucht Dusf Cooper den Engländer wie auch die Welt dadurch über die Tatsachen hinwegzutäuschen, daß er am lausenden Band optimistische Berichte hinausposaunt, die den Eindruck erwecken sollen, als ständen sich im jetzigen Kriege zwei gleichwertige Gegner gegenüber.
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Schlagend kann deutscherseits in allen Fällen nachgewiesen werden, daß der britische Illusionismus lediglich der Ausdruck der hoffnungslosen Lage Englands und die Vorahnung für die noch bevorstehenden Niederlage» ist. Gerade in diesen Tagen ist wieder ein so häufig zitierter Bundesgenosse, der Gene rat „Nebel", in der Versenkung verschwunden. Er. der stets als schützender Helfer gestiert wurde, hat nun auch nach britischem Muster das Jnstlreich im Stich gelassen. Uebetstes Herbstwetter mit Sturm und Wolken herrschte in der Nacht zum Sonnabend über London, aber ungeachtet dieser mißlichen Wetterlage stürmten die Staffeln der deutschen Fliegerverbände über die langsam in Schutt und Asche zusammensinkende Metropole des Weltreiches, dessen Trabanten durch Meere vom „Mutterland" getrennt, von weitem zusehen müssen, wie Deutschland England für die freche Herausforderung zu diesem Ringen straft.
So müssen dann auch jetzt wieder Reuter und die Berichte des britischen Lustfahrtministcriums kleinlaute Eingeständnisse machen, daß trotz unsichtigen Wetters wieder schwere Angriffe der deutschen Bomber stattgefunden haben, die außerdem in der Nacht zum Sonnabend noch sriiher als gewöhnlich begannen. Wenn man auch nur wieder von üblichen Häuserzersiö- rnngen und Gebäudeschäden in London spricht, so muß man dennoch zugeben, daß insgesamt über sechzig verschiedenen Bezirken des Landes trotz Schlechtwetters und trotz wütenden Flakseuers deutsche Bomben sielen. Ta die deutsche» Flieger sür den Verteidiger unsichtbar blieben, konnte die Flak lediglich planlos auf das Geräusch von Flugzeugmotorei, hin schießen. In der Umgebung Londons richteten sich gegen e»ic ungenannte Stadt auch Stuka-Angriffe. Die zumeist gut unterrichtete schwedisch« Presse meint, daß nunmehr praktisch ,n allen Stadtvierteln Londons Bomben gefallen seien. Las Londoner kostend biete ein Bild grauenhafter Verwüstungen. Vor allem hätten sich die letzten deutschen Angriffe wieder gegen die Dockbczirke gerichtet, wobei der „Svcnska-Dagbladet -Vertreter die neuerliche Einäscherung von zwei großen Meyl- lagcrhäusern veröffentlichen darf.
Wenn hierbei eingestanden wird, daß die Londoner Slums völlig vernichtet seien und England sozusagen Deutiastand noch dankbar sein könnte, zur Beseitigung dieser zum Himmel schreienden echt plutokralischen Kulturschonde, so können wir uns nach Betrachtungen über die Lage der Slums, die mitten in und um Dockanlagen und anderen militärischen Zielen liegen, ersehen, was aus' diesem sür London so ungeheuer wichtigen Speicher- und Löschanlagen für den englischen Import geworden ist. Wenn die Vernichtung der Slums eingestanden wird, so können wir gewiß sein, daß auch die Hafen- und Dockanlagen ein einziges Trümmerfeld darstellen, bei deren Vernichtung sicher diese Elendsquartiere allein durch den Luftdruck zusammenbrachen.
Bereits am Sonnabendvormittag fanden erneut mehrere deutsche Luftangriffe aus London und den Südosten des Landes statt. Die deutschen Bombersormationen hatten sich — wie gesagt wird — durch das heftige Jlakseuer nicht auseinandertreiben lassen. Im Stadtgebiet von London ' hätten Bombentresfer eine Reihe von Gebäuden vernichtet. Eine schwedische Zeitung äußert zart umschrieben: „Es ist dennoch möglich, in der Riesenstadt London die eine oder andere unzerstörte Straße mit heilen Fensterscheiben oder Häusern zu sind«»." Wahrlich, komplizierter ausgedruckt ging
es nicht. ^ ,,,
Es spricht im übrigen nicht gerade davon, daß die letzten Ve rgel t >i ng sang risse Deutschlands von geringem Evwlg begleitet waren, wenn sich das britische Kriegsamt nunmehr svgar genötigt sieht, zu Aus räumn ngsarbeiten Pionierb zur Verfu- guna zu stellen. Ferner soll in London eine Mist -lrbeits- reserv« geschaffen werden. Um das schwergeprüfte britische Volk, das durch die Wahl seiner Staatsmänner selbst die Schuld an diesem Kriege trägt, in seiner Mißstimmung^etwas aufzubügeln, mutzte sich neben dem neueingesetzten «chutz-
Ostasien
Kampf um das kommende Großreich
„Deutschland und Italien anerkennen und respektieren die Führung Japans bei der Schaffung einer neuen Ordnung im großostasiatischen Raum." Die beiden Mächte der Achse, die das Gesicht des neuen Europas bestimmen werden, haben Japans Fnhrungsanspruch im ostasiatischen Raum durch Artikel 2 des Dreimächtepaktes bestätigt. Schon sind die Konturen eines neuen Eroßreiches zu erkennen, das von dem Aufbauwillen Japans erfüllt sein wird. Unsere heutige Sonderseite macht uns mit den Verhältnissen in Ostasien vertraut und zeigt uns, daß nicht willkürliche Machtbestre- bungen' sondern natürliche Lebensinteressen einer selbstbewußten Nation die Grundpfeiler dieses Trostreiches sein werden. — Jede Ausgabe ist ein neuer Beweis: Wer die Bremer Zeitung lieft. :st
, stets gut unterrichtet.
rmiuidiktator Bevin und dem neuen Landessicherheits minister Morrison selbst der King höchstpersönlich auf die Beine machen und durste dann init diesem zusammen im Keller, siclierlich ohne sondevlich Trust spenden zu können, auf das Ende der schrecklichen deutschen, Angrsise warten. Vielleicht ist er selbst hierbei Zerup gewesen, wie die ArbeiterbeviMerung auch hier, wie der „Daily Expreß" meldet sich in immer schärst reu Worten und Gebärden gegen das Judentum au »sprach, das selbstverständlich wieder in angeborener Großschnäuzigkeit und Rücksichtslosigkeit die besten Plätze in den wenigen guten Dust- f.tutzräumen belegt hat..
Innenminister Morrison hat eine Botschaft an die Londoner Bevölkerung gerichtet, worin er bittet, ihm etwas Zeit zu gewähren, bis zur Behebung der „entsetzlichen Verhältnisse" 0), unter denen London bisher vier Wochen Lust- . (Fortsetzung auf Seite 2)
ck. S. 0. Vremen, 6. Oktober, veue loten Die Feinde Deutschlands stehen schon wie- reiken der vor neuen Rätseln. Kaum ist von ' ihnen der Schock über den in voriger Woche verkündeten Dreimächtepakt schlecht und recht überstanden, gibt ihnen ein neues politksches Ereignis als ein unvorhergesehener und von ihnen als Sensation empfundener Fall schwer zu denken. Es ist ihnen das neue Treffen des Führers mit dem Duce am Brenner um so unheimlicher, als sie diesmal schon ganz und gar nicht wissen, auf was sie eigentlich als den permeintlichen Gegenstand der hochpolitischen Beratu«-. tzen der beiden großen Staatsmänner tippen sollen. Daß bei der jüngsten historischen Unterredung Adolf Hitlers und Mussolinis abermals lebenswichtige Fragen zur Sprache kamen — lebenswichtig nicht bloß für die Achsenmächte, sondern für alle Nationen Europas, die einer staatsmännischcn Neuordnung unseres Erdteils entgegensehen —, ist für jedermann selbstverständlich. Daß dabei gleichzeitig Entschlüsse zu neuen Taten im Rahmen der pausenlosen Offensiven der Achsenmächte gegen ihren Todfeind England gefaßt worden sind, kann
Neue Niederlagen der britischen Zöger
Z0 Maschinen abgeschossen — fluch Sie deutschen Kampislieger bewiesen erneut chre Überlegenheit
Berlin^ 5. Oktober.
Am Ende einer Woche, in der die deutsche Luftwaffe England schwere Schläge zugefügt hat» haben die britischen Jäger wiederum eine Niederlage erlebt, wie sie sie infolge der Augriffswucht und Kampfkraft unserer Jäger schon wiederholt hinnehmen mußten. Im Laufe des Sonnabend sind in Luftkämpsen um London und in den südlichen Grafschaften insgesamt 3V britische Jäger abgeschossen worden. Es handelt sich dabei um Abschüsse, denen sowohl Huricane- wie Spitfire-Maschinen zum Opfer fielen. Hierbei hat Hauptmann Wick seinen 37., 38. und 3g. Abschuß erzielt.
Unsere Flugzeuge kehrten bis auf sieben Jäger, die vor dem Feinde blieben, mit ihren siegreichen Besatzungen zurück.
Äehnlich unseren Jagdfliegern zeigten die deutschen Kampfflieger znr gleichen Zeit am Sonnabend ihre Ueberlegenheit über den Gegner bei einer Reihe von Angriffen im südöstlichen und östlichen England. In London wurden am Themsebogen Docks und Versor- ungsanlagen sowie rüstungswichtige Betriebe bom- ardiert, wobei die Beobachtungen Zerstörungen und neue große Brände ergaben. Südöstlich und westlich von London- richteten sich die deutschen Bombenangriffe gegen militärische sowie Verkehrs- und Versorgüngs- anlagen. Hierbei wurde eine Reihe von Volltreffern in einem Truppenlager» auf Bahnkörper und in Oelbe- hältern beobachtet.
Dieser glänzende Erfolg unserer Luftwaffe ist um so höher zu veranschlagen, als alles englische Gerede, wonach die vorgeschrittene Jahreszeit eine Entlastung
bringen würde, gestraft wurde.
von der deutschen Luftwaffe Lügen
wekrmachtsberlckt vom 5. Oktober
Berlin, 5. Oktober
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Trotz ungünstiger Wetterlage griffen starke Verbände des Eeneralseldmarschalls Sperrte im Laufe des Tages kriegswichtige Ziele in und bei London erfolgreich an. Zahlreiche Brände am Nordrande Londons, in der City und am nördlichen Themseufer ließen die Wirkung der deutschen Bomben erkennen. Volltreffer wurden in den Bahnanlagen bei College-Park beobachtet. Weitere Angriffe richteten sich gegen Hasenanlagen, Versorgungs- und Rüstungsbetriebe, Eroßtank- layer, sowie gegen Eisenbahnziele und Flugplätze in Südost-, Ost- und Mittelengland. Treffer in Hallen und Unterkünften, starke Detonationen, Brände und Rauchentwicklung waren die Folge der Bombenwürfe. Auf dem Flugplatz Penrhose am St.-Eeorgs-Kanal gelang es, außer der Vernichtung von festen Anlagen auch eine größere Anzahl von Flugzeugen am Boden durch Bomben und Maschinengewehrseuer zu zerstöre». Marineartillerie nahm einen britischen Geleitzug, der den Kanal zu passieren versuchte, unter Feuer und zwang ihn zum Abdrehen nach Dover. Am 4. und in der Nacht Mm S. Oktober fanden keine Einslüge in deutsches Reichsgebiet statt. Der Gegner verlor, außer den am Boden zerstörten, fünf Flugzeuge, die im Lustkampf abgeschossen wurden. Fünf eigene Flugzeuge werden vermißt."
sürft Konove: USfl. kat jetzt die watzl
«Vor Vrelerpakt bedeutet keine Vrokung gegen die Sowjetunion"
Tokio, S. Oktober.
Ministerpräsident Fürst Konoye nahm am Freitag vor der Presse Stellung zu der durch den Abschluß des Dreier-Paktes neu geschaffenen außenpolitischen Lage. Er erklärte, daß der Dreierpakt Japan, Deutschland und Italien zu gegenseitigem militärischem Beistand vereine, falls einer der Vertragspartner durch eine dritte Macht, einschließlich Amerikas, angegriffen werden sollte. Ob der Pazifik der Schauplatz eines Krieges sein werde, hänge allein davon ab, ob Amerika und Japan zu gegenseitiger Anerkennung und Verständigung gelangen würden. Amerika solle daher die Lage Lberprüsen und in voller Erkenntnis der Absichten der Biindnismächte seine bisherige Haltung revidieren. Syllte Amerika jedoch die wahren Absichten Japans, Deutschlands und Italiens vorsätzlich ablehnen, den Dreierpakt als feindlich gegen sich gerichtet betrachten und die Vertragspartner herausfordern, dann wären die drei Mächte bereit, die Herausstrdcrung anzunehmen und eine Entscheidung zu erzwingen.
Was die Sowjetunion anbetreffe, so sei eine Besserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern bemerkbar Die Bereinigung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und der Sowjetunion sei beabsichtigt und alle Anstrengungen gingen dahin, die Möglichkeit von Reibungen zu beseitigen.
Die Verhandlungen Japans mit Niederländisch- Indien beurteilte der Ministerpräsident als allgemein gün-
man sich sehr leicht vorstellen. Nach welcher Richtung aber die Entschlüsse fielen und welchen Inhaltes sie sind, das ist für die emsigen Rätselrater an der Themse und anderswo im Dunkeln geblieben, obwohl sie sich eines ohne weiteres sagen müßten, daß wieder einmal am Brenner das Gesetz des Handelns auf feiten der Achsenmächte lebendig war und daß somit diese wie bisher den Ablauf der Ereignisse bestimmen werden. Den Gegnern der Achse bleiben nur diejenigen Züge auf dem grandiosen Schachbrett unserer Zeit offen, die sie, um ihr Schicksal zu erfüllen, machen müssen, ob sie wollen oder nicht.
kinsaltige Furcht und Unruhe sprechen aus den Kommentaren der Zeitungen einer so- velsauplUNgeNgcrmru^it ^"presst, ^e. jüdisch-pluto- kratisch infiziert, nach Deutungen tastet für das, was in nächster Zukunft schicksalsmäßig den Feinden der Achsenmächte beschieden sein dürfte. Um ihren Lesern einigermaßen zu dienen, kombinieren sie aus der dreistündigen Unterredung am Brennet das dümmste Zeug, nicht ohne da und dort sich den Anschein zu geben, darüber unterrichtet zu sein, was demnächst die Welt nun erleben werde. Da dies aber, selbst in ihrem Licht gesehen, für England nicht gerade Erfreuliches sein kann, verstärken sie ihre bisher bereits unternommene Optimistenkampagne mit Behauptungen über angeblich sich neu auftuende wunderbare Siegesaussichten Englands und verlieren sich dabei in Illusionen, die nicht allein alles bisher Dagewesene übersteigen, sondern gerade dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Was wird alles da gefaselt! Weil die „Konferenz" drei Stunden gedauert habe, will man daraus schließen, daß der Führer und der Duce nicht einig gewesen und nicht einig geworden seien. Den Antrieb zu dem Treffen will man in vermeintlich unüberwindlichen Schwierigkeiten Deutschlands am Kanal und Italiens in Afrika sehen. Daß die deutsche Landung noch nicht erfolgt ist, wird von den Illusionisten als ein entscheidender Sieg Englands, als ein neues Marnewunder ausgelegt (obwohl nun wirklich in ganz England kein Mensch in der Lage sein dürfte, Englands Lage heute wunderbar zu finden). Daß es auf der Insel heute überhaupt noch einen einzigen Menschen geben könnte, der den Großsprechereien des verkommenen Dusf Coopers Glauben zu schenken vermöchte, wenn dieser behauptet, die Luftwasfenreser- ven Englands seien dank einer geradezu astronomischen Anzahl Flugzeugen aus Kanada. Äüstralien und Neuseeland nun in einem Ausmaß mobilisiert, daß der Sieg Englands jetzt völlig außer Frage stünde, das zu glauben, wollen selbst wir, die wir den politischen Menschenverstand des englischen Mannes auf der Straße nie hoch eingeschätzt haben, im Interesse des letzten auf der Insel übriggebliebenen Restes an Menschenverstand unterlassen.
Sprechende Helse^ was helfen mag! Mit den tollsten vllder Dingen versucht die englische Presse, neue Zuversicht in die verzagenden Leserherzen zu pflanzen. Ganz neue Flugzeugtypen — allerdings etwa erst in drei Monaten greifbar —, ganz neue Abwehrmittel gegen die deutschen Bomber — allerdings erst von einem ogenannten Gehirntrust der zünftigen englischen Wissenschaft beraten —, ganz neue politische Aussichten — allerdings schon im Entstehen durch den Dreimächtepakt im Keime erstickt —.sind so ziemlich die schillernd«, Seifenblasen, die man den in Verzweiflung geratenden englischen Massen vormacht, um sie zum Aushalten in einer Lage zu veranlassen, die für sie — ye- rechterweise muß man es aussprechen — allmählich nicht
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stig und erfolgverheißend. Genaue Angaben könne er im Augenblick nicht machen. Abschließend befaßte sich Konohe mit dem China-Krieg und erklärte, die Verhandlungen mit der Nanking-Regierung ständen vor dem Abschluß. '
Nach „Hotschi Schimbun" erklärte Oberst Guschenko, Mitiär- attachv bei der Soivjetbotschast in Tokio, der sich aus dem VZ A
Wege nach Moskau befindet, in einem Presseinterview, daß V L VSSAZLVddR
der Dreierpakt nicht die geringste Drohung gegen die Sowjetunion darstelle. Diese Allianz werde vielmehr wünschenswerte Resultate in den japanisch-russischen Beziehungen bringen.
Japanische Marinelruppen au» teiischou
Tokio, 3. Oktober.
Das japanische Tüdchina-Geschwader führte am Freitag in Zusammenarbeit mit Marinelustkräften aus der Halbinsel Leitschou an der Süd- und an der Westküste drei getrennte Landungsoperationen durch. Domei meldet hierzu, daß die überraschende Landung japanischer Wärmeeinheiten aus der Halbinsel Leitschou trotz schweren Sturmes ersolgreich durch- gesvhrt wurde. Heftiger chinesischer Widerstand sei gebrochen, und Militärbaracken ebenso wie alle Einrichtungen, die der Lieserung von Kriegsmaterial nach China dienten, seien zer stört worden. Ueber Leitschou seien bisher aus Schmuggel wegen beträchtliche Mengen von Kriegsmaterial nach Tschun king gegangen.
Trotz ungünstiger Wetterlage ging der deutsche Bombenhagel wieder aus kriegswichtige Ziele in und um London nieder.
Auch am Sonnabend wurden wiederum 30 englische Maschinen abgeschossen.
Zum Dreimächtepakt machte der javanische Ministerpräsident Fürst Konohe wichtige, die USA. bctresfende Aeußerungen.
Nach wie vor ist die Brennerbesprechung Gegenstand tollster Spekulationen in London.
Reichsarbeitsminister Seldte sprach in Linz über sozialpolitische Friedensplanungen.
Gauleiter Carl Röver schreibt zum heutigen Erntedanktag.
Stabschef Lutze trifft heute morgen um 10 Uhr in der Kampfbahn ein.
In Bremen wurde eine Zweigstelle der Deutsch-Italienischen Gesellschaft gegründet.