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KrsSelnt 7mal wöchentlich
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parteiamtliche Tageszeitung
vas Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjonlestadt Vremen
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Die 1 mw hohe und 22 ww breite Zelle im Anzeigenteil 13 ^ Die 78 nun breite und 1 wm hohe Zelle im Teiltest 75 >M. Ermäßigte Nrundpreise lfür Klein- u. Familien- anzelnen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 8 Nachlaß- staffel O. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An- nahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: Vn Bremen: Am Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115r Obernstwße 86, Fernspr. 5 41 21. In Syke: Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten Vremens
flmlliches Verkündungsblatt des Neichsstattkalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 2ök / 10. Zalzrgang
Lreitag, 2?. September 1940
kinzelpreis 15 Npf.
Sras tiano in der Neichsliauptsta-I
Fortsetzung der römischen Sespröche mit dem flbgesandten des Vuce
Neisende kntscheidungen
- v er li n, 2S. September.
der königlich-italienische Minister des fiußern, Sras tiano, trifft, aus Nom kommend, am sreitagvormittag 10 Uffr in verlin aus dem Nugploff tempelkok ein. In seiner 8e- gleitung befinden fich der italienische votschoster in verlin Vino fflsieri, votschafier vuti, Sesandter Sras vilelti, der tkes des italienischen Protokolls, Sesandter Seißer telefia di vegliasro und weitere koke italienische veamie und namkajte verlreler der italienischen presse« Ver Neichsminister des fluswärtigen von Mbbentrop wird Sras tiano ant dem Flugplatz begrüßen.
Der Außenminister des befreundeten faschistischen-Italiens, Graf Liano, trifft heute als Abgesandter des Duce in Berlin ein. Damit wird hier in Berlin der in den römischen Gesprächen erörterte politische Gesamtkomplex weiter behandelt. Die Tatsache, daß sich der Berliner Besuch unmittelbar fast an die römischen Tage anschließt, unterstreicht die umfassende Bedeutung der politischen Entscheidungen, die in Rom zur Sprache kamen. Sie haben bekanntlich allen politischen Fragen gegolten, die sich aus dem augenblicklichen Stand des Krieges, der durch die Situation gekennzeichnet ist, daß der Kampf gegen den Friedensstörer England seinem Höhepunkt zusteuert, ergibt, und 'sie hat zum zweiten alle Probleme berührt, die sich aus der siegreichen Beendigung des Krieges gegen England und der grundlegenden Neuordnung Europas ergeben, die schon im Kriege begonnen wurde und nach dem Kriege vom Führer und dem Duce beendet werden wird. Die Situation des Krieges steht im Zeichen der großen Luftangriffe gegen das Herz Englands und damit des Empire und dem italienischen Stoß gegen die östliche Lebenslinre des afrikanischen und asiatischen Besitzes des Empire. Während England die tiefeinschneidende Bedeutung beider Stöße verspürt und die englische Presse auch schon abläßt von den bisherigen verzweifelten Versuchen, die Bedeutung der römischen Gespräche abzustreiten, muß die Londoner Presse zugleich die Schwere der herauf- drohenden Gefahren zugeben. Churchill aber unternimmt nach alter Räubermanier der Briten Ablenkungsmanö
ver. Um veraltete Zerstörer für Eeleitschutzzwecke zu erhalten, mußte er jahrhundertealten englischen Kolonialbesitz an Amerika veräußern. Um von dem Stoß gegen die britische Stellung in Aegypten abzulenken, unternahm er den Ueberfall auf Dakar, um in erpresserischer Form gegen ein Land vorzugehen, dessen Besitz er sich als leichte Beute zu versichern hoffte.' In dieser Situation steht England in dem Augenblick, in dem die Achse gegen die wankende und sich in merkwürdigsten Formen politischer und militärischer Winkelzüge zu retten suchende Welt des Vritenreiches zum Endkampf ansetzt. Dieser Kampf wird mit dem Friedensstörer England abrechnen und das Weltreich zum Einsturz bringen. L
Schwerer presse xum tkano-vesuch
o. sob. Bern, 27. September, Der Reise des italienischen Außenministers Gras Ciano nach Deutschland wird in der Schweizer Presse größte Bedeutung beigemessen. Das Ereignis wird von den meisten Blättern in der Schlagzeile angekündigt. Die „Basier Nachrichten" weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, daß der Abgesandte General Francos, der spanische Innenminister Suner, seine Abreise aus Deutschland verschoben hat. Die Tatsache, daß der italienische Außenminister kurz nach dem Besuch des deutschen Reichsaußenministers von Ribbentrop in Berlin nach Deutschland kommt, wird hier als ein Anzeichen höchster diplomatischer Aktivität der Achsenmächte gewertet.
Neue Vergeltunssangriffe auf London
versorgungsbetriebe und Vockanlagen erfolgreich mir vomben schweren Kalibers belegt
Berlin, 2«. September Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die deutsche Luftwaffe setzte ihre Vergeltungsangriffe aus Südengland und London fort. Im Laufe des Tages wurde «. a. das Flugzeugwerk Filton durch zahlreiche Bombentreffer erheblich beschädigt. Hierbei zeichneten sich Kampfverbände der Luftflotte III in besonderem Maße aus. In Plymouth, Portland und Southend trafen Vomben die Hafen- und Dockanlagen schwer. Ein bei Plymouth vor Anker liegendes Kriegsschiff erhielt ebenso wie ein militärisches Barackenlager bei Dun-
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geneß wirkungsvolle Treffer. In verschiedenen anderen Städten Südostenglands gelang es Fabrikanlagen und Lagerhäuser zu zerstören.
Im Laufe der Nacht richteten sich Angriffe vor allem auf London, wo wieder Versorgungsbetriebe sowie Hafen-, Dock- und Speicheranlagen auf beiden Ufern der Themse erfolgreich mit Bomben schweren Kalibers belegt wurden. Zahlreiche Explosionen, denen ausgedehnte Brände folgten, konnten trotz schlechter Sicht einwandfrei beobachtet werden.
Der Gegner setzte seine Terroraktionen gegen die deutsche Zivilbevölkerung fort. Militärischer Schaden entstand durch die englischen Bombenwürfe weder in West- und Nordwestdeutschland noch in Berlin. Jedoch sind unter der Zivilbevölkerung wieder mehrere Tote und Verletzte zu beklagen. Die Reichshauptstadt wurde von verschiedenen feindlichen Flugzeugen erfolglos angegriffen. Einige Wohnlauben und Siedlungshäuser wurden zerstört. Gut liegendes Flakfeuer zwang die Engländer, ihre Angriffe abzubrechen.
Die Verluste des Gegners belaufen sich gestern auf 10 Flugzeuge, darunter acht Spitfire. Eines dieser Flugzeuge wurde an der Nordseeküste durch Marineartillerie abgeschossen. Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt.
Ein kleines U-Boot unter Führung von Oberleutnant z. S. Wohlfarth hat aus einem Eeleitzug vier Dampfer mit 25 000 BRT., darunter einen Tanker versenkt. Das Verminen englischer Häfen wurde auch gestern fortgesetzt."
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Llzr. Bremen, 27. September
Es ist bezeichnend für die Furcht des angeblich meer- beherrschenden Großbritanniens, daß seine Marinesachverständigen nach dem Weltkrieg auf der Abrüstungskonferenz von Washington (1922) sich nachdrücklich für eine Abschaffung der U-Bootwaffe einsetzten, deren Verwendung sie auch bei anderen Nationen als für England äußerst schädigend vorausahnten, nachdem es ihnen glücklich gelungen war, in Versailles dem deutschen Gegner diese Waffe endgültig zu verbieten. Von der Wirksamkeit der U-Boote im Weltkrieg war man jenseits des Kanals um so überzeugter, als es sich im Verlauf des über vierjährigen Ringens gezeigt hatte, daß von den insgesamt im Weltkrieg versenkten feindlichen 26 feindlichen Linienschiffen und Schlachtkreuzern und 40 Panzerkreuzern und Leichten Kreuzern allein 11 bzw. 17 den deutschen U-Booten zum Opfer gefallen waren. Rund 300 000 BRT. Handelsschiffsraum wurden monatlich zwischen 1914 und 1918 versenkt. England verlor 2723 größere Schiffe sowie 675 Fischdampfer,' 1885 weitere Schiffe wurden beschädigt. Von diesen deutschen Erfolgen kamen 87 v. H. auf Ü-Bootangriffe. Diese wenigen Zahlen verdeutlichen klar, daß sich das U-Boot als eine der wirksamsten Waffen besonders gegen England erwiesen hatte, das durch seine starke Abhängigkeit von Zufuhren aus Uebersee gerade im Handelskrieg besonders gefährdet war und heute noch in verstärktem Maße ist.
Es war eine Selbstverständlichkeit, daß das wieder- erstarkende Deutsche Reich, nachdem der Führer im März 1935 die militärischen Klauseln des Versailler Zwang- und Schau-diktats gesprengt und die erneute Wehrfreiheit des Reiches proklamiert hatte, bei der Wiederaufrüstung nicht allein auf maritimen Gebiet hinter anderen Nationen zurückstehen konnte. Vor allem aber konnte deutscherseits nicht auf eine dem Rüstungsstand anderer Völker entsprechende U-Bootwaffe verzichtet werden. In maßvoller Zurückhaltung jedoch schloß Deutschland mit Großbritannien noch im gleichen Jahr
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kfirentag der deutschen U-Voolwaffe
öewalllge Kriegserfolge - krlaß des öroßadmirals Naeder - Konteradmiral Vönitz ;um Vizeadmiral befördert
Berlin, 27. September.
Die neue deutsche Unterseebootwafse kann am 27. September 1S4Ü, dem Ehrentage ihres fünfjährigen Bestehens, auf gewaltige Kriegsersolge zurückblicken. Es sind seit Kriegsbeginn durch Artillerie- und Torpedotreffer unserer Unterseeboote 458 feindliche und dem Feind nutzbare Handelsschiffe versenkt worden. Darüber hinaus wurden 33 Minenunter- nehmungen gegen britische Hasen und Zufahrtsstraßen durchgeführt, deren Ergebnisse angesichts der Schweigetaktik der britischen Admiralität bisher nur teilweise bekannt sind. In den ersten drei Wochen des September wurden allein durch Torpedos unserer Unterseeboote aus Grund der bisher bekanntgewordenen Teilergebnisse 351 «WO BRT. feindlichen Handelsschifssraums versenkt. Schon mit diesen Teilergebnissen erhöht sich der Erfolg unserer Unterseeboote im Handelskrieg gegen England aus eine Versenkungszisser von 3,12 Millionen BRT.
An Kriegsschissen wurden durch unsere Unterseeboote versenkt: Das Schlachtschiss „Royal O a k",.der Flugzeugträger „Courageous", sechs Zerstörer, mehrere Unterseeboote und Kanonenboote die Hilsskreuzer „Andania", „Carinthia", „Dun- vegan Castle", Scotstown" und „Transhlvania", ferner eine große Anzahl von Bewachungssahrzeugen, Geleitsahrzeugen und bewassneten Schisssdampsern. Schwer beschädigt und für längere Zeit außer Gefechtsbereitschaft gesetzt wurden die britischen Schlachtschiffe „Nelson" und „Barham" sowie der Kreuzer „Bclsast". Die eingetretenen eigenen Verluste wurden durch Neubauten bei weitem ausgeglichen.
Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Großadmiral Dr. h. c. Raeder gibt zum Tage des fünfjährigen Bestehens der U-Bootwaffe folgenden Erlaß heraus:
„Soldaten der U-Bootwasse!
Am heutigen Tage sieht die U-Bootwafse des Großdeutschen Reiches aus süns Jahre ihres Bestehens zurück. Rastlose Friedensausbildung und als ihr Erfolg höchste kriegerische Bewährung füllen diese Jähre. Mit aufrichtigem Stolz blickt mit mir die Kriegsmarine aus euch und eure hervorragenden Taten.
Seit dem ersten Tag« des Krieges steht ihr unentwegt am Feinde. In den schweren Wintermonaten habt ihr eine Hauptlast des Krieges gegen England getragen. Schärfste Abwehr und unausbleibliche Verluste haben eure Einsatz- freudigkeit nur zu steigern vermocht.
Eure Tapferkeit ist beispielhaft, eure Leistungen sind unvergleichlich. Eure sich ständig steigernden Erfolge Lber-
tressen alle Erwartungen: Ueber drei Millionen im einzelnen nachweisbare und vom Feind zugegebene Kriegs- und Han- delsschissstonnage sind das Ergebnis eurer heldenhaften Kriegführung.
An entscheidender Stelle steht ihr in der Front gegen England. Den Glauben des deutschen Volkes an euch, euer Können und euren Sieg stets zu erfüllen, sei euch weiterhin höchstes Ziel!
Heil unserm Führer! gez. Raeder, Großadmiral, vr. ll. c.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat aus Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Großadmiral Dr. k. <7. Raeder, den Befehlshaber der Unterseeboote, Konteradmiral Dönitz, in Würdigung seiner besonderen Verdienste und dem Ausbau der Unterseebootwafse, ihrem Einsatz und ihre Führung im Kriege zum Vizeadmiral befördert.
Wenn die junge Untevseebootwasfe der Kriegsmarine des Gvohdeubschen Reiches jetzt aus ein fünfjähriges Wirken zurückblicken kann, so ist von Anbeginn der Name Karl Dönitz mit dieser Wiedergeburt einer erfolgreichen Masse des Weltkrieges (Fortsetzung aus Seite L.1
ein Flottenabkommen ab, daß -mit einer Festlegung der deutschen Flottenstärke auf 35 v. H. der britischen einen jeglichen Gedanken eines evlt. geplanten Aufnehmens eines nochmaligen Wettrüstens zwischen Deutschland und England zur See ausschloß. Der besonderen Lage entsprechend jedoch behielt sich Deutschland vor, in der U-Vootwaffe den Stand der englischen Tonnage grundsätzlich auch für sich zu beanspruchen, allerdings legte sich auch hier der Führer die Beschränkung auf, fürs erste nur eine Unterwasserwaffe bis zu 45 v. H. der Stärke der britischen U-Bootstreitkräfte zu bauen. England selbst erst beschwor die Vergrößerung der deutschen U-Bootwaffe herauf, als es nach der tschechischen Krise weiter aufrüstete, so daß sich Deutschland gezwungen sah, nunmehr die volle Parität anzustreben. Die letzten Fesseln fielen mit der Kündigung des deutsch-englischen Flottenvertrages, als Chamberlain durch Einschlagung des „neuen Kurses" die Deutschfeindlichkeit der seiner- zeitigen englischen Regierung vor aller Welt offen bekundete. Durch die freiwillig auf fich genommenen Beschränkungen in der Eesamttonnage, ferner durch die Wahl der vielfach in der Welt mißverstandenen Kleinst- form von Booten mit der geringen Tonnage von nur 25V und später 500, 517, 712 und 740 Tonnen hatte das Reich hinlänglich genug bekundet, daß es nicht auf einen Gegensatz mit England hinsteuerte.
Am 27. September 1935 hatte Deutschland die erste llnterseebootflottille „Weddigen" in Dienst gestellt. Bis zu Kriegsbeginn waren nur etwa 50 U-Boote im Dienst, von denen rund die Hälfte aus kleinen Einheiten bestand. Wie sehr sich aber auch diese kleinen Boote auszeichneten, zeigte am 23. September der deutsche Wehrmachtsbericht, als gemeldet werden konnte, daß Oberleutnant z. S. Lüth vier feindliche Handelsschiffe mit 29 000 BRT. versenkt hatte. Auch gestern wieder versenkte ein kleines deutsches U-Boot unter Führung von
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Die deutsche Luftwaffe setzte ihre Bombardierung Londons mit stärksten Anglisten sort.
Zum heutigen Ehrentag der deutschen U-Bootwafse gab Großadmiral Raeder einen Erlaß heraus.
Konteradmiral Dönitz wurde zum Vizeadmiral befördert. Die verbrecherischen britischen Lüftangrisfe aus Berliner Wohnviertel wurden auch in der vergangenen Nacht fortgesetzt.
Hervorragende Flieger wurden mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Die italienische Luftwaffe war gestern wiederum in voller Tätigkeit.
Die Engländer brachen das sür sie erfolglose Seegefecht vor Dakar ab.
Bei einer erneuten Bombardierung Gibraltars flogen Pulvermagazine in die Lust.
Aus der Arbeitstagung der NS.-Frauenschast/Deutsches Frauenwerk Weser/Ems wurde in Anwesenheit unseres Gauleiters der Rechenschaftsbericht über den Kriegseinsatz der Frauen erstattet.
Für die Organisation der Werkfeuerwehr erging im Zuge der reichsgesetzlichen Regelung des Feuerlöschwesens eine neue Verordnung.
Im Einvernehmen mit dem Wehrkreis X führt die SA.-Gruppe Nordsee am 6. Oktober eine Veranstaltura „SA.-Geist ist Wehrgeist" durch. ' ^