Ausgabe 
(10.9.1940) Nr. 249
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Samt Ullliw

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

Nr. 249 / 10. Jahrgang

Anzeigen - Grundpreise':

Die 1 mm hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 -H/. Die 78 mm breite und I mm hohe Zelle im Tertteil 7S Ermäßigte Grundpreise lfür Klein- u. Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 9 Nachlaß­staffel S. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: 8n Bremen: Am Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 5 I115; Obernstraße 86, Fernspr. 5 41 21. In Syke: Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meinen

Dienstag. 10. September 1940

kinzeipreis 1S Npf.

Neue feuersbrünste wüten

den alten Münden in London

6anze7ndustriebe;irkesietiensiill-6ewaliiSeVorriiteveriiichiet-Lebensmittelmtmgeldrolit

Me schwar;e Stunde des kmpire

knglands Verbrechen finden ihre Sühne / fluch am Montag vomben auf Hafen- und Vochanlagen

Berlin, g. September

Ueber den Verlaus des heutigen Tages erfährt das DNB. folgendes: Deutsche Kamps- und Jagdverbände fliehen gegen Abend — sobald die Wetterlage es zuließ — gegen die britische Haupt­stadt vor und griffen die Hafen- und Dockanlagen nördlich und südlich der Themse mit Vomben aller Kaliber an. Neben den alten Brandherden entstanden zahlreiche neue, die das Themseufer weithin erleuchteten.

Deutsche Flugzeuge» die heute nachmittag London überflogen, beobachteten immer noch zahlreiche starke Brandherde an der Themse, insbesondere an dem Vik- toriadock, dicht bei dem West-Jndia-Dock, in dem Com- ^mercial-Dock und südlich davon. In dem Gaswerk Proomley wurde ein beginnender Brand festgestellt. Die Gegend in und um den Themsebogrn war immer noch in ein großes Feuermeer eingehüllt. Außerdem loderten noch an verschiedenen Stellen die Feuersbrünste, so im Stadtgebiet südlich der London-Bridge im Wapping und an anderen Stellen in der Nähe der Themse.

weHrmachtsberichtoom S.Seplember

Berlin, g. September

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Kampffliegerverbände setzten trotz schlechter Wetterlage auch am 8. September und in der Nacht zum S. Septem­ber die Vergeltungsangriffe gegen London fort. Luft­bildaufnahmen bestätigen die starke Wirkung der bis­herigen Angriffe. Bei den nächtlichen Anflögen konnten die angreifenden Verbände ihre Ziele infolge der immer noch andauernden Brände schon auf weite Entfernung erkennen. Wieder wurden Dock- und Hafenanlagen, Oel- lager, Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke sowie Spei­

cheranlagen zu beiden Seiten der Themse mit Bomben aller Kaliber belegh Auch mehrere Flugplätze in der Umgebung von Lincoln wurden angegriffen, Im

Firthof Forth gelang es, ein Handelsschiff von 8!)V0 BRT. durch Bombentreffer schwer zu beschädigen.

Britische Flieger richteten in der letzten Nacht An­griffe gegen HamburgerWohnviertel. Mehrere Wohnhäuser wurden beschädigt, einige Zivilpersonen verletzt. Der angerichtete Gesamtschaden ist jedoch auch hier nur gering. Die Eesamtverluste des Gegners be­trugen gestern 22 Flugzeuge. Davon wurden zwei durch Flakartillerie, die übrigen im Luftkampf abgeschossen. Vier eigene Flugzeuge werden vermißt."

Italiens Luftwaffe weiter äußerst aktiv

vombenansriffe auf die ölrajfinerie von Haifa, die flollenbafis in Alexandrien und

die petroleumlager von Port Sudan

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Rom, S. September

Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehr­macht gibt bekannt: Haifa ist bei Tag und Alexandrien bei Nacht erneut von unserer Luftwaffe angegriffen worden. In Haifa, wo der Angriff überraschend er­folgte und der Abwehr keine Zeit zum Eingreifen ljeß, ist die Oelraffinerie mit Bomben belegt worden, wobei die Anlagen getroffen und große Brände verursacht wurden. In Alexandrien sind die Schiffe und die An­lagen der Flottenbasis bombardiert worden. Außerdem

Neues seldreichen

für die Leibflondarte »Adolf Hitler"

Metz, 9. September. (tt-k>L.)

Im Auftrage des Führers übergab der Reichsführer ss und Chef der deutschen Polizei Himmler am Sonnabend in Metz der Leibstandarte tt „Adolf Hitler" die Standarte des Führers als neues Feldzeichen.

In einem alten Fort auf den Westhöhen von Metz fand am Sonnabend der feierliche Akt der Ucberrejchung des neuen Feldzeichens an die Leibstandarte ts statt. Angesichts der Stadt, die an diesem Tage fonnenüberslutet vom Tal der Mosel herausschaute zu dem alten deutschen Fort, aus dem die Fahne des Dritten Reiches wehte. 2000 Jahre deutscher Geschichte hat diese Stadt gesehen, Deutschlands ewiges Rin­gen um das Reich, Frankreichs Verrat und Schmach.

Die. Menschen dort, die feit Jahrzehnten unter französischer Gewaltherrschaft gelebt haben, werden die Größe dieses Augenblickes, in dem Sepp Dietrich die Standarte des Führers aus der Hand des. Reichssührexs ll entgegennahm, vielleicht nicht ganz. begreifen, aber die tt-Männer, die in

wurde die Bahn Alexandrien—Marsa Matruk mit Bom­ben belegt. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. In Ostafrika habe» unsere Flugzeuge Boma im Sudan und den Bahnhof und die PetroleuMager von Port Sudan bombardiert. Feindliche Flugzeuge haben Mogadiscio. Massaua und Berber« bombardiert, ohne daß es dabei Erfolge gegeben hat. Der Sachschaden ist sehr gering. Ein Flugzeug, das versucht hatte, den Flugplatz von Moggio anzugreifen, ist von unseren Jagdflugzeugen ab­geschossen worden. Drei Mitglieder der Besatzung sind tot. Der Beobachter, ein Leutnant» wurde gefangen­genommen."

dem Rund der Kasematten angetreten waren, haben es mit ihrem ganzen Herzen gefühlt.

Diese Stunde brachte die Anerkennung des Führers für die unwandelbare Treue in den Jahren des Kampfes und für die Opfer in den vergangenen 12 Monaten des Krieges. Die Worte Oesterreich, Sudetenland, Böhmen-Mähren, Polen, Hollaod, Belgien und Frankreich stehen unsichtbar auf diesem neuen Feldzeichen. Das ist große Geschichte.

Als der Reichssührer . aus dem Fort eintraf, meldete ihm ^-Obergruppenführer Sepp Dietrich das Ehrenbataillon der Leibstandarte. Der Reichsführer ss schritt unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front ab. Anschließend sprach er seinen ll-Münncrn die Anerkennung des Führers aus und richtete an sie die Mahnung: „Bleibt immer die gleichen, im Krieg und im Frieden, ll-Männer!"

Dann trugen die Kornetts das neue Feldzeichen im Parade­schritt an dxr Front vorbei. Jeder ii-Mann fühlte in diesem Augenblick die Nähe des Führers. Die Klänge des Treucliedes der it und die Nationalhymnen hallten noch zwischen den Wänden des Forts, als die Standarte sich an die Spitze des Ehrenbataillons setzte und der Marsch zum Fort hinausführte, neuem Kaznpf und neuen Ehren entgegen, solange, bis dieser Krieg siegreich entschieden sein wird.

Ununterbrolheneröombenregen auf London

kln Flammenmeer über den Hafenanlagen - l-roße Schäden an Sachs und Industriewerken - Kais und Slapelplähe vernichtet

Vor schweren krnäkrungssorgen ^ Stunden Größten Schreckens

brv- Stockholm, S. September.

Der Igstündige Lustangriff auf London in der Nacht zum Montag war, wie eine Londoner offiziöse Auslassung sich aus­drückt, nach Ansicht kompetenter Beobachter noch heftiger als der in der Nacht zum Sonntag. Die Bomben sielen in viel kürzeren Zwischenräumen und nach acht Stunden noch genau so heftig wie zu Beginn des nächtlichen Alarms. Brände brachen an zahlreichen Stellen aus und riefen Feuerwehren und Lustfchutzmannschasten zu äußerster Tätigkeit. Die Brände waren so stark, daß sie nachts von der französischen Küste aus deutlich beobachtet werden konnten.

„London war die ganze Nacht über Purpurrot gesärbt von den Bränden der vorigen Nacht und den neuen", sagt ein neutraler Bericht aus der bombardierten Hauptstadt, der im Gegensatz zu englischen Behauptungen betont, daß die deut­schen Bomber, denen die Brände der Nacht zum Sonntag als Wegweiser dienten, diesmal ohne Jägcreskorte kamen. Selbst der Londoner Rundfunk muß zugeben, daß die Brände noch hellaus loderten, als neue plötzliche deutsche Angrisse weitere Brände entfachten. Ein amerikanischer Beobachter, dessen Bericht in der Stockholmer Abendpresse groß'heraus­gestellt wird, berichtet: „Die deutschen Bomben haben in den hiesigen besuchten Bezirken einen außerordentlichen Scha­den verursacht. Der Stampfschritt der Vernichtung ist sicht­bar über die Stadtviertel der Themse hinweggegangen, die schon während des Angriffs der letzten Tage mehr als tau­send Bomben abbekommen hatten." Dieser Beobachter ver­zeichnet auch große Schäden an Eisenbahnlinien nach Ost- London, den großen Docks und Hasenanlagen.

Das Verkehrsnetz stark mitgenommen

Azif Grund eines Rundgangs schildert er das Bild an der Themse folgendermaßen: „Rauchsäulen steigen dauernd aus Mauern und Lagern aus einzelnen Gebäuden, die bis auf

die Grundmauern heruntergebrannt sind. Flammen und Rauch brechen noch immer aus vielen anderen hervor, bei denen man offensichtlich die zuerst gehegte Hoffnung, sie noch retten zu können, ausgegeben hat. Ein« Menge Kais und Stapelplatz scheint vollkommen zerstört worden zu sein, Ueberall sieht man schwarze Brandmauern. Feuerwehren, Sol­daten und Rettungsmannschaften sind dauernd eifrig damit beschäftigt, auszuräumen und Brände zu löschen." ""

Wie mag es jetzt nach einer weiteren Nacht der Vernich­tung durch achtstündigen Bombenregen dort aussehen! Be­achtlich ist auch, daß der Amerikaner Zerstörungen an den Kais und Lagerplätzen feststellt, während von englischer Seite all das geleugnet werden sollte.

„Besondere Autobusdienste wurden am Montagvormittag in London eingesetzt, um Arbeiter und Angestellte an ihre Arbeitsplätze bringen zu können" meldet der britische Nach­richtendienst Exchange, der u. a. zugibt, Daß die Londoner Untergrundbahnen mehrere Volltresser durch die deutsche Luft­waffe erhielten, Per gleiche britische Nachrichtendienst bestätigt im übrigen die starke Zertrümmerung des Verkehrsnetzes um London. Ein.Weichenhaüs und ein Bahnhof hätten direkte Volltreffer erhalten. Schwere Bomben haben , ein Elektrizi­tätswerk vernichtet, Eine große Bombe , siel vor das Saus einer großen Londoner Zeitung, eine andere sehr schwere Bombe tras, offenbar genau gezielt, eine Straßenkreuzung und riß einen riesigen Krater in den Platz.

In weiteren Einzelheiten wird englischerseits zugegeben, daß sich der deutsche Angriss wiederum in erster Linie gegen die beiden Themseufer Ostlondons richtete, also gegen Hasen- Dock- und Fabrikviertel. Hier brachen viele Brände aus. In anderen Teilen der Stadt verursachte der Angriss ebenfalls zahlreiche Feuersbrünste. Gas- und Wasserleitungen wurden abgeschnitten und, selbst nach englischen Berichten, beträcht­liche Schäden an „öffentlichen und wirtschaftlichen Gebäu­

den", also offensichtlich Bahnhöfen, Fabriken, Regierungs- und Bürobauten hervorgerufen.

Die Hitze war nicht mehr auszuhalten!

Während die Ricsenbrände in den Docks am heftigsten rasten, konnte man aus den Themsebriickcn ohne Schwierig­keiten Zeitungen im Widerschein der gewaltigen Feuersbrünste lesen, so meint der Londoner „DagenS Nyheter"-Vertreter, der drei Abschnitte des deutschen Angriffs verzeichnet: zunächst bei Tageslicht, als die Brände im Hasen gesät wurden, dann in der Nacht, als die deutschen Flugzeuge mit den Riesen- slammcn als Wegweiser hauptsächlich gegen die Industrie- bezirke beiderseits der Themse' vorgingen, während im dritten Abschnitt Bomben über Ostlondon mit seinen zahllosen Jn- dustriewerken ausgeschüttet wurden. Der neutrale Bericht deutet an, daß die SPcrrballons, die den deutschen Fliegern im Scheinwcrscrlicht als Warnungszeikyen wichtig waren, zur Entstehung neuer Brände beitrugen, als sie abgeschossen bren­nend zu Boden stürzten. Im Verlaus der Angriffe brannten schließlich in einer gewissen Breite all« Anlagen aus beiden Seiten der Themse. Der Qualm vereinte sich zu einer dichten Rauchdecke, die sich den Fluß entlang wälzte. Aus den Spcicherdächern loderten grüne, gelbe und rote Flammen, sie schlugen über die Transportwege zu den benachbarten Spei­chern hinüber und setzten immer neue Gebäude in Brand. Die intensive Bekämpfung durch Feuerlöschboote erwies sich als unwirksam, da allzuviel Brennbares aufgestapelt lag. Die ent­fesselten Elemente zeigten keine Neigung zum Nachlassen, die Hitze war schließlich nicht mehr zum Aushalten.

30 Meter hoch schlugen die Flammen Einer der tollsten Brände wütete in einer großen Wein- und Sprit-Niederlage, berichtete der Londoner Vertreter von (Fortsetzung auf Seite 2.)

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Humanitätsgewinsel aus Berechnung

8. ?s. Bremen. 9. September.

„Die ganze deutsche Rasse muß ausgerottet werden!" Dieses verbrecherische Wort des Vikars Reverend Whipp spiegelt die britische Volksseele in ihrer nackten Bru­talität wider. Das ist die wahre Einstellung des „welt- beherrschenden" Albions gegen die junge und starke deutsche Nation. Aus dieser verbrecherischen Gesinnung heraus ist auch das seit Monaten durchgeführte plan­lose Abwerfen britischer Vomben auf die Zivilbevölke­rung deutscher Städte zu erklären, die namenloses Un­heil über so viele unschuldige Menschen gebracht haben. Die deutsche Antwort konnte darauf nur lauten: „Keine Gnade für diese Mörder und Verbrecher!"

Die Vergeltungsschlacht der deutschen Luftwaffe gegen die Metropole an der Themse ist die harte, aber ge­rechte Antwort und eine Feuersbrunst in London, wie sie die Millionenstadt seit 1666 nicht mehr erlebte, die Folge. Reuter selbst gibt eine „gewisse" Anzahl von Bränden zu und kann nicht verheimlichen, daß der ge­strige Angriff noch intensiver und heftiger war als der vorgestrige. Das englische Nachrichtenbüro hebt die' Tätigkeit der Feuerwehr und die Länge des Alarms des gestrigen Tages hervor, der nicht weniger als neunundeinehalbe Stunde gedauert hat. Der Londoner Rundfunk ist dabei in eine für ihn ganz fatale Zwick­mühle geraten, denn wenn nach altbewährter Methode auch in seinen deutschen und französischen Sendungen die deutschen Angriffe bagatellisiert werden, so kann er seinen eigenen Hörern nun doch allmählich aus rotem Flammenschein keinen blauen Dunst mehr vormachen!

Selbstverständlich sind auch die Ereuelberichte sofort wieder auf dem Plan. Aber wenn die Briten heute um Frauen und Kinder jammern, so sollen sie nur daran erinnert werden, daß durch die britische Hungerblockade des Weltkrieges Hunderttausende deutscher Frauen und Kinder die Opfer waren. Haben die englischen Gentle­men nicht zu Anfang dieses Krieges das gleiche Rezept erneut verkündet, und wollten sie es nicht bis zur letzten Auswirkung anwenden? Im übrigen können Leute, die in Freiburg einen Kinderspielplatz bombardierten, in Bremen ein Krankenhaus, in Hamburg ein Arbeiter­viertel und eine Schule mit Vomben belegten, Leute, die ehrwürdige deutsche Kulturstätten zum Ziel ihrer An­griffe machten und die wahllos Bomben auf die wehr­lose Zivilbevölkerung noch in vielen anderen deutschen Städten abgeworfen haben, nicht plötzlich mit Humani­tätsredensarten kommen, wenn sie endlich die verdiente Strafe trifft.

Nach Meldungen der Reichspropagandaämter betrugen die Verluste an toten und verletzten Kindern infolge feindlicher Luftangriffe in der Zeit vom 10. Mai bis zum 31. August 1940:

Köln-Aachen

tot

schwer

verletzt

leicht

verletzt

»1

Koblenz-Trier

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1

Hessen-Nassau

2'

--

—

Weser-Ems

—

—

2

Osthannover

1

—

—

Hamburg

12

29

r

Saarpsalz

2

1

—

Mecklenburg

1

—

3

Schleswig-Holstein

3

—

—

Kurhessen

—

1

—

Westfaken-Süd

9

2

—

Düsseldorf

—

—

2

Baden,. ,

29

—

—

Essen

9

—

1

Württemberg

—

1

—

Westsalen-Nord

9

3

11

Mark Brandenburg

1

1

—

Insgesamt: 78

29

22

Es handelt sich hier lediglich um Kinder, während die weiteren Opfer englischer Humanität an Frauen und an männlicher Zivilbevölkerung das Mehrfache an der

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Im Mittelpunkt der Weltpresse stehen Die schlagkräftigen Aktionen der deutschen Luftwaffe gegen die englische Hauptstadt.

Deutsche Flugzeuge stellten bei ihren Einslügen nach England die ungeheuren Brandwirkungen der letzten BergeltungSangrisse in ihrer ganzen Tragweite sest.

Auch am Montag griffen deutsche Kampssliegersormatio- ncn Hafen- und Dockanlagen nördlich und südlich der Themse mit Bomben aller Kaliber an.

Die italienische Lustwasse griff Malta, Alexandrien und Port Sudan mit Erfolg an.

Zu schweren Arbeitslosenausschreitungen kam es in Jugo­slawien.

In der von Rumänien an Bulgarien abgetretenen Süd- dobrudscha kam es zu begeisterten Freudenkundgebungen. Einen feigen Mordanschlag richteten die RAF.-Piloten gegen friedliche Wohnviertel Hamburgs.

Die Bremer Polizei hat Abwehrmaßnahmcn großen Stils im Rahmen des zivilen Luftschutzes geschaffen.