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parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Vreinens
flmtliches verkündungsblalt des Neichsstattftalters in Oldenburg und Bremen
Nr. 245 / 10. Mrgang
Freitag. S. September 1S40
kinzelpreis 15 Npf.
Britischer Seleitzug zersprengt / 5 Handelsschiffe mit 59 999 BIN. und ein Zerstörer versenkt
örofterfalg deutscher Schnellboote
s? feindliche Zlugzeuge vernichtet
- ÄestÄse 4»« E«
Von unserem L.L.-dcksrinemitsrbeiter
wuchtige Sombenangriffe auf slugplähe und Niistungswerke
Beilin, 5. September.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der Nacht zum 5. S. griff eine Schnellbootflottille vor der englischen Ostküste einen britischen Geleitzug an. Es wurden fünf bewaffnete vollbeladene feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 39 0ÜÜ BRT., darunter ein Tanker von 12 000 BRT., durch Torpedoschuß versenkt. Ein weiterer Dampfer wurde schwer beschädigt. Der gesamte Eeleitzug wurde völlig auseinandergesprengt. Einem Schnellboot gelang es, einen den Eeleitzug sichernden Zerstörer der Jmogen-Klasse durch Torpedoschutz zu versenken."
welzrmachtsberlchivom 5. September
Berlin, 5. September.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Kriegsmarine hat in den letzten Tagen fünf britische Zerstörer versenkt. Nutzer den beiden Zerstörern, die, wie bereits am 2. September mitgeteilt, durch deutsche Unterseeboote in der Nordsee vernichtet wurden, sind die drei modernen britischen Zerstörer „Expreß", „Esk" und ..Juanhoe" versenkt worden. Ein Unterseeboot hat aus einem stark gesicherten Eeleitzug mehrere bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 27 000 BRT. versenkt.
IKISO-IS. sue
Am 4. September griffen unsere Kampfflieger, Jagd- und Zerstörerverbände wiederholt Flugplätze, Werke der Flugrüstungsindustrie sowfe ein Munitionslager wirksam mit Bomben an. In der Flugzeugmotorenfabrik Roch «st e r und in der Flugzeugfabrik Weqbridge sind Treffer in Hallen und Gebäude» «zielt worden. Bei diese» Angriffen kam es zu mehreren für unsere Jäger siegreichen Luftkämpfen. In der Nacht griffen Kampffliegerverbände hauptsächlich Hafen- und Dock-
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Der Rudrer verlieb'äsn KenersIkelllmarsebaUvn iler I/uktrvskke ckiv Mrsekallstiibe. Der saubrer überrviekte, rvis beriektet, deuvrslkeläinsrsebnli illilcb, lreneralkelämarseball 8perile unä ävm LleneruIkelämarsebnII LesselrinA in ^n>vesenbeit ckvS keiebsmnrseknlls" 6orinx äie zlursekallstübe. ^ukn.: krssssHokkmann.
anlagen an der West- und Ostkiiste Englands sowie mehrere Flugplätze an. In Liverpool, Swansea» Bristol, Weymouth, Pool«, Chatham» Tilbury, Ereat-Yarmouth und Hüll entstanden zahlreiche Brände. — Das Verminen englischer Häfen aus der Luft nahm seinen Fortgang.
Britische Flugzeuge flogen in der Nacht wieder in das Reichsgebiet ein. Der Versuch, die Reichshauptstadt anzugreifen, scheiterte an der starken Flakabwehr. Lediglich an zwei Stellen gelang es dem Gegner, Bomben über dem Stadtgebiet abzuwerfen» die hier wie auch an anderen Stellen im Reich nur unbedeutenden Schaden anrichteten. In einer norddeutschen Stadt siel eine Bombe in eine Arbeiterunterkunft und tötete 18 Zivilpersonen, die sich autzerhalb des Luftschutzraumes aufhielten.
Der Feind verlor gestern insgesamt 57 Flugzeuge, davon wurden 54 in Luftkämpfen bei Tage, ein Flugzeug durch Flakartillerie bei Nacht abgeschossen und zwei Flugzeuge am Boden zerstört. 17 eigene Flugzeuge werden vermitzt." . ^
Neue MikerkreuNrüger in der Luftwaffe
Berlin, 8. September
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Borschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe. Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz Major Freiherr v. Massenbach, Kommandeur einer Kampfgruppe und Oberleutnant Wick, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, verliehen.
Major Freiherr v. Massenbach hat sich bei der Führung feiner Staffel, später seiner Gruppe, auf allen Kriegsschauplätzen hervorragende Verdienste erworben und gab an der Spitze seiner Einheit das Beispiel höchster Einsatzbereitschaft und vorbildlichen Schneides. Schon im Polenseldzug führte er sein« Staffel zu größten Ersolgen bei geringsten eigenen Verlusten. In Norwegen unterstützte er als Kommandeur einer Kampfgruppe das Vorgehen des Heeres in kameradschaftlicher Wassenhilfe durch wirkungsvolle Angriffe aus Stellungen und Truppenansammlungen des Gegners bei Lillehammcr und ,Hamar. Bei Andalsnes führte er wuchtige Angriffe aus Ausladungen und später auf die flüchtenden Engländer und ihre Schifte durch. Der Westfeldzug brachte ihm und seiner Kampfgruppe neue Erfolge. Besonders schneidig geflogene Tiefangriffe aus die holländische Peel- Stellung erleichterten den raschen Durchbruch des Heeres durch das holländische Festungsfhstem ivssentlich. Au Hilfe eilende französische motorisierte Verbände wurden versprengt. Anschließend konnte Major v. Massenbach an der Spitze seiner Gruppe mit vernichtender Wirkung gegen die in Flandern eingekesselten Feindkräste Angriffe stiege», die mit vorbildlicher Tapferkeit und mit zielbewußtem Einsatz ge- ' führt, dem Gegner schwerste Verluste zufügten und seine Kampfkraft entscheidend schwächten.
Oberleutnant Wick hat in schlveren Luftkämpfen 20 Siege errungen. Mit vorbildlichem Schneid und nie erlahmendem Angriffsgeist war er seiner Staffel Führer und Vorbild im Kamps, der gleichermaßen dem Niederringen der gegnerischen Fliegevverbände wie dem Schutze unserer eigenen angreifenden Kampf- und Sturzkampfvecbände diente. Hervorragendes persönliches Können, gepaart mit höchstem Mut und Kampfesgeist, brachten ihm an der Spitze seiner Staffel den schönsten Erfolg. _ _
Der Führer hat Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzregenten Paul von Jugoslawien zum Geburtstag Seiner Majestät des Königs von Jugoslawien drahtlich seine Glückwünsche übermittelt. ?
England wird zusammenbrechen!"
Ungeheurer Andruck der Nede des svhrers in der ganzen wett — Bewunderung für Veutfcklands absolutes Stegesbewußtsein
Berlin, 5. September.
Die gestrige Rede des Führers zur Eröffnung des Winter- hilfswerkes 1940/41 hat ihrer Wichtigkeit gemäß in der ganzen Welt den größten Eindruck gemacht und in politischen Kreisen starke Beachtung gesunden. Die Preffe hebt die wichtigsten Stellen der Rede in den Ueberschristen hervor und bringt ausführliche Auszüge. Vereinzelt liegen auch bereits eigene Stellungnahmen vor.
Absolutes Siegesbewutztsein und der unerschütterliche Will«, Europa für immer von dem völkerverhetzenden plutokratischen System Englands zu befreien, sind sür Italien die Kernstücke der Rede des Führers, die in allen italienischen Volksschichten einen außerordentlichen Widerhall hervorgerufen hat. Die Versicherung des Führers an die englische Adresse: „Wir werden kommen!" hat in Italien nicht weniger Begeisterung und Zustimmung ausgelöst als in Deutschland selbst.
„England wird zusammenbrechen müssen", ist das Leitmotiv, mit dem die römische Presse die in größter Aufmachung gebrachte Rede des Führers im Sportpalast überschreibt. Zugleich stellen die italienischen Zeitungen fest. daß unter der Führung Adolf Hitlers und des Duce die 12V Millibnen Menschen und Kämpfer der Achse nicht ruhen werden, bevor nicht Europa von England befreit ist. Die Worte des Führers über den Beitrag Italiens in diesem gemeinsamen Werk der Achse werden dabei besonders hervorgehoben. In dieser großen politischen Rede des Führers, so schreibt „Popolo di Roma", wurde der vernichtende Spott zu unumstößlichen Feststellungen, die den Wert von Taten besitzen oder besser noch — bereits zur Tat wurden.
In der Sowjetunion findet die Rede starke Beachtung. Sämtliche Blätter veröffentlichen einen Berliner Taß-Bericht, in dem der Rückblick gewürdigt wird. den der Führer über den Verlauf des ersten Kriegszahres und die stolzen Erfolge
der deutschen Massen gibt und demgegenüber die englische Methode Hervorgehoben wird, die schimpfliche Niederlagen in „Siege" verwandeln will. Mit großer Aufmerksamkeit werden seiner die Worte des Führers verzeichnet, daß man Deutschland mit den Schwierigkeiten des WinMs nicht einschüchtern könne, wie dies die Engländer zu tun versuchte»/ um so mehr. als Teufschland ein« gute Waffe besitze, .nämlich die Tat.
In Dänemark ist die Führer-Rede die Sensation des Tages. Die Ausführungen haben aus die breite Oessentlich- keit. die in der Rede den festen Siegeswillen und das unerschütterliche Siegesbewußtsein des deutschen Volkes erkennt, stärksten Eindruck gemacht, Vielfach kann man aus dänischem Munde den Satz hören: „So spricht ein Staatsmann und
Feldherr, der seines Erfolges ltlgprozentig sicher ist." Die Kopenhagener Presse weist insbesondere aus die beißende Ironie hin, mit der der Führer die Feinde Deutschlands abfertigt.
Die Blätter heben ferner die angekündigte Vergeltung gegen die britischen Rachtpiraten hervor, sowie die Versicherung des Führers, „daß die Dauer des Krieges von Deutschland allein bestimmt wird". Die meisten Blätter wählen aus diesem Grunde die „fatale Botschaft an England" als Schlagzeile: „Beruhigt euch, er kommt". — Die Zeitung „Politiken" schreibt, der Krieg werde so lange geführt werden, bis England geschlagen sei.
„Mehr Ruhe, wir kommen schon . . dieser Satz. den der Führer in feiner Rede England zurief, wird von der Presse Schwedens in großen Ueberschristen, meist aus der ersten Seite, besonders hervorgehoben. Sämtliche—Blätter bringen sehr aussührlickw Auszüge. Man unterstreicht die Sätze, in denen Adolf Hikler Englands bisherige Siege ironisiert.
Auch in Finnland hat die Rede einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Helsingin Sanomat" schreibt, die Be
geisterung des Volkes sei stürmisch gewesen und die Heilruse hätten nicht enden wollen.
Die gesamte norwegisch« Presse bringt die Führer- Rede in großer Aufmachung und gibt außerdem den Rechenschaftsbericht über die großen Leistungen des ersten Kriegs- wintcrhilsswerkes ausführlich wieder. Aus den Ueberschristen und Schlagzeilen ist ersichtlich, daß die Blätter dem Satz größte Beachtung schenken, in dem vom Führer gesagt wird, Deutschland werde den Kamps bis zu einer klaren Entscheidung und Vernichtung Englands führen. Reben einer Würdigung der durch das Kriegswinterhilsswerk ausgebrachten großen Summe unterstreichen die Blätter die bestehende Einheit zwischen Front und Heimat in Deutschland. Die ganze Kundgebung stellt „Fritt Folk" unter den Titel: „Englands Jusammenbruch rückt von Tag zu Tag näher — die deutschen Hammerschläge fallen unaufhörlich nieder."
Die Führer-Nede wird von sämtlick^n holländischen Blättern in größter Aufmachung säst in vollem Wortlaut und auk dem Titelblatt gebracht. Fast all« Blätter heben in ihren Ueberschristen den Satz hervor, den der Führer den Engländern entgegenries: „Seid beruhigt — wir kommen." „Handels- blab" stellt in seiner Ueberschriit weiter den Satz heraus, daß das Endziel des gegenwärtigen Krieges nicht der- Sieg, sondern der Aufbau eines neuen Staates sei.
Die belgische Presse veröffentlicht den Appell des Führers unter riesigen Schlagzeilen, in denen insbesondere der Satz hervorgehoben wird: „England wird niederbrechen!" Die Rede wird von den Zeitungen in vollem Wortlaut wiedergegeben, wobei die wichtigsten Stellen im Fettdruck besonders herausgestellt werden. „Nation Beige" trägt die Schlagzeile: „Eine Bombe auf Deutschland, hundert auf England". „Wir kämpfen für eine neue soziale Grundlage!" Die Zeitung „Volk en Staat" erscheint unter der Schlagzeile „England wird (Fortsetzung auf Seite 2)
Berlin, 5. September.
Die Zerspregung eines britischen Eeleitzuges in der Nacht zum 5. September durch deutsche Schnellboote stellt den bisher gröhten Erfolg einer Schnellbootsaktion dar. Fünf bewaffnete britische Dampfer mit 39 000 BRT., darunter ein Tanker von 12 000 BRT-, sind versenkt und ein weiteres Schiff beschädigt worden. Dazu kommt die Versenkung eines Zerstörers der Jmogen-Klasse durch einen Schnellbootstorpedo.
Vor genau zwei Monaten, am 5. Juli, waren es einmal vier bewaffnete Dampfer von 32 500 BRT., die von Schnellbooten bei Portland auf einen Schlag versenkt wurden.— Am 8 August wurden aus einem durch einen Zerstörer und acht Bewuchern gesicherten Eeleitzug drei britische Dampfer mit 17 000 BRT., darunter ein 8000-Tonnen-Tank§r, herausgeschossen und ein kleineres Tankschiff in Brand geschossen. Das geschah auf der Höhe von Beachy-Head. Bei diesen beiden besonders wirksamen Angriffen deutscher Schnellboote auf britische Eeleitzüge, die durch eine lange Reihe von Einzelerfolgen gegen britische Kriegs- und Handelsschiffe ergänzt wurden, handelt es sich um Vorstöße im Kanal. Diesmal aber vollzog sich der siegreiche Kampf der deutschen Schnellboote an der britischen Ostküste. Unsere Schnellboote üperierten also auf der anderen Seite der Nordsee und bewiesen damit erneut ihre große Seefähigkeit, die ihnen solche kühnen Taten im Dienste der totalen Blockade der Insel England an der feindlichen Küste ermöglicht.
Der Zerstörer der Jmogen-Klasse, der bei diesem Vorstoß von einenr deutschen Schnellboot versenkt wurde, ist ein modernes Schiff von 1370 Tonnen, das noch nicht einmal vier Jahre alt ist. Ein anderer Zerstörer dieser Klasse, nämlich „Jvanhoe", gehört zu den fünf weiteren britischen Zerstörern, deren Versenkung der Wehrmachtsbericht vom Donnerstag meldete. Außer zwei bereits am Vortage erwähnten U-Boots-Erfolgen wurden noch namentlich die Zerstörer „Esk" und „Expreß" als versenkt genannt. Sie gehören zur drei Jahre älteren L-Klasse der britischen Zerstörer, die sich vom Typ der Jmogen-Klasse kaum unterscheidet. An dem gleichen Tage, an dem die englische Presse den Eintausch von 50 alten USA.-Zerstörern aus dem Weltkriege gegen zahlreiche britische koloniale Stützpunkte mit einem bezeichnenden Freudengeheul begrüßte, sind also allein bereits sechs ganz moderne britische Zerstörer von der deutschen Kriegsmarine als vernichtet gemeldet worden. Die verbündeten Italiener haben bei den Kampfhandlungen im Mittelmeer noch weitere britische Zerstörer beschädigt. Die englischen Zerstörer verbrauchen sich also rn einem Tempo, das auf die Hoffnungen und Wünsche der Londoner Admiralität keine Rücksicht nimmt.
Uebrigens hat der italienische Wehrmachtsbericht gerade jetzt auch zum erstenmal die Schnellboote Italiens erwähnt, die an den Kämpfen im Aegäischen Meer kräftigen Anteil hatten. Seite an Seite kämpfen dre kühnen Seeleute der deutschen und italienischen Schnellboote gegen den gemeinsamen Feind England, der ihren Booten nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hat.
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Churchills Hand im Spiel
dos. Kopenhagen, 5. September.
Meldungen aus Newhork bestätigen den deutschen Verdacht, daß bei der geheimnisvollen „Torpedierung" eines britischen Kuiderschrpes Churchill sein« schmutzigen Hände im Spiel gehabt habe. Nachdem die Londoner Regierung nämlich bisher hartnackig den Namen und Ausenth^sort des angeblich tor- s^dierten Schis,es streng geheimgehalten hat, meldet die „New ft.°rk Times, daß es sich um den 15 434 ANT. großen hol- landischen Dampfer „Bolendam' handelt, der mit einigen Be- schadigungen in einem schottischen Hasen liege. Der Dampfer war von den Engländern' beschlagnahmt worden, als Deutsch- land Holland besetzte. Die amerikanischen Enthüllungen Lallen nur.den einen Schlug zu, daß die britischen Piraten das neu- trase Schiff für ihr zweiter „Athenia"-Verbrechen ausgesucht hatten. Wie wrr nxiter evsahren, ist der holländischen Reederei, der Holland-Amerika-Linie in Rotterdam, nichts von dem Aufenthaltsort ihres Dampfers bekanntgegeben worden.
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Die Rede des Führers hat in der ganzen Welt -inen ungeheuren Eindruck hinterlassen.
Teutsch^ Schnellboote vernichteten 39 909 BRT. feindlichen Schiffsraums sowie einen diesen Geleitzug deckenden Zerstörer.
Der Wehrmachtsbericht meldet die Vernichtung von «tzgnschen Flugzeugen sowie neue Bombardements aus Flughafen und Rüstungswerke; drei Zerstörer wurden versenkt.
Britische Kreuzer wurden im Mittelmeer von italienischen Flugzeugen erfolgreich angegriffen.
Churchill mußte sich bei der üblichen Untcrhausansprache vor den deutschen Bombern in den Keller flüchten.
Der neue rumänische Ministerpräsident Antonescu wurde mit weitgehenden Vollmachten ausgestattet.
Der kommende Sonntag steht im Zeichen des ersten Opfer- anstakts zum zweiten Kriegswinterhilsswerk.
Die Hilssküche der RS.-Frauenschaft in der Remberti- straße bestand am 5. September ein Jahr.
Vier Musikkorps und ein Soldatenchor der Luftwaffe bestreiten am Sonntag zugunsten des Roten Kreuzes ein Groß-Konzert in Bremen.